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Übergewicht macht unglücklich
12.3.2010 von zaro.
Diätversprechen gehen meist nach hinten los
Innsbruck - “Ich bin dick und schick”, oder “Ich bin dick und trotzdem glücklich” sind Sätze, die wir uns in unserer Not zurechtlegen. Tatsache ist jedoch, dass übergewichtige Menschen nicht nur körperlich mit Einbußen und Krankheiten zu rechnen haben, sondern es steigt die Zahl derer, die mit psychischen Problemen kämpfen. Übergewicht führt in unserer “Schönheitsbewussten Gesellschaft” zu Ausgrenzung und oft sogar zu Hohn und Spott. Trotzdem steigt die Zahl derer, die bereits in sehr jungen Jahren, bedingt durch falsche Ernährung, an massivem Übergewicht leiden. Und da die meisten oder fast alle Diäten entweder mit Reduktion der Kalorien oder mit einseitigen Ernährungsweisen (Fleischdiät, ect.) zu tun haben, kommt es nach Beendigung zu einem raschen Rückfall in alte Gewohnheiten und damit zum berühmten JoJo Effekt.
Tatsache ist, wer abnehmen will muss nicht zwangsläufig leiden. Seit Jahren betreut die Ernährungs- Expertin Andrea Ebner http://www.gesund-schlank-schoen.at Übergewichtige, aber auch Profisportler. Bei Ihren Beratungsgesprächen Vermittelt Sie keine standardisierten Diätpläne und verordnet auch keine qualvollen Trainingsprogramme. “Es ist fantastisch, zu sehen, wie anpassungsfähig der menschliche Organismus ist. Es geht nicht darum sich zu kasteien oder zu quälen. Zum erlangen des richtigen Gewichtes ist auch ein gesunder Geist wichtig. Man muss mit sich ins Reine kommen. Dann beginnt man langsam sich umzustellen und einfach die richtigen Lebensmittel auszuwählen. Dann geht alles wie von selbst.”
Vor einigen Jahren entwickelte die Powerfrau aus Tirol eine Nahrungsmittelergänzung für den Sport. Seit mehr als einem Jahrzehnt betreut sie Extremsportler mit der Tiroler Ur Getreidemischung. “Rasch entdeckte ich einige sehr angenehme Nebenwirkungen. Neben Leistungssteigerung und einer vollkommenen Regeneration des Stoffwechsels verschwindet das Hungergefühl. Abgesehen davon, dass der Körper alles bekommt, was er benötigt und alle Schadstoffe optimal abführt, berichteten mir meine Schützlinge von einem Ausgleich des Hungergefühls.” Diese “Nebenwirkung nutzt Ebner heute auch bei der Beratung schwer Übergewichtiger. “Es kann nicht sein, dass wir unser Normalgewicht nur durch chirurgische Eingriffe, die mit vielen Risiken behaftet sind, wieder herstellen können.”
Der herannahende Frühling ist für Übergwichtige die Zeit der größten Motivation. Durch die ersten Sonnenstrahlen und die mit dem Frühling verbundenen Glücksgefühle steigt der Bewegungsdrang. Nun ist auch die ideale Zeit, eine Ernährungsumstellung durch zu ziehen. “Ich empfehle dafür einen Spaziergang auf einem Bauernmarkt. Die frischen Farben von knackigem Obst und Gemüse machen automatisch Lust auf mehr. Dazu mageres Fleisch (kein Schwein), frischer Fisch und Vollkornprodukte.”, so Ebner.
Für einen raschen Erfolg in der Anfangsphase, der vor Allem für die Psyche wichtig ist, empfiehlt Ebner eine Entschlackungskur mit Tiroler Ur-Getreide. Durch Vitalstoffe und verschiedene Kräuter beginnt sich bereits nach zwei Tagen der Stoffwechsel zu beschleunigen. Der Körper wird entwässert und die Pflanzenfasern sorgen für die effektive Ausleitung von Giftstoffen. Der Darm kommt in Schwung und nach zwei Wochen merkt man bereits eine deutliche Gewichtsreduktion, die sich auch vor dem Spiegel bemerkbar macht. Außerdem bekommt der Körper alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente und Omega3 Fettsäuren und das ständige Hungergefühl verschwindet. Nägel und Haare werden deutlich schöner und man sieht rund um gesund aus. Und das ohne asketische Maßnahmen. Ganz nach dem Motto “Gesund, schlank und schön in den Sommer.
Über die Tiroler Ur-Getreidemischung
Das Pulver und die Presslinge aus einer speziellen Ur-Getreidemischung mit hochwirksamen Heilkräutern - machen schlank - schön und halten fit und gesund.
- Regulierung des Hungergefühls
- Fettabbau
- Verbesserung der Hautstruktur
- durchblutungs-fördernd (straffere Haut)
- Stoffwechsel aktivierend (Darm)
- wirkt positiv auf sämtliche Organe
- enthält Chrom für die Bildung des Anti-Aging Hormons DHEA
- wirkt Blutzucker und Cholesterin senkend (glutenfrei)
- enthält das lebensnotwendige Spurenelement Selen für ein intaktes Immunsystem
- Die Zellerneuerung wird aktiviert - wirkt entgiftend
Profitieren von einem ca. 7.000 Jahre alten Wissen - das Ur-Getreide Kamut war im alten Ägypten das Korn der Pharaonen und sicherte die gesunde Ernährung vor Tausenden von Jahren. Viele Jahrhunderte lang war Kamut verschollen und vergessen. Der Dinkel zählt auch heute noch zu einer der nährstoffreichsten und gesündesten Getreidesorten. Die Ernährung ist zu 90% für unsere Gesundheit verantwortlich.
Die Getreidemischung wirkt Blutzucker und Cholesterin senkend. Auch für Diabetiker und Allergiker geeignet. Ohne Zucker! Dinkelstoffe regen die Nierentätigkeit an und wirken dadurch engiftend. Die Vitalstoffe sind natürliche Bestandteile der Inhaltsstoffe.
In allen österreichischen und deutschen Apotheken erhältlich.
Ausführliche Information zu Produkt und Wirkungsweise finden Sie auf der Homepage http://www.gesund-schlank-schoen.at.
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Sexuelle Unlust ist therapierbar
8.3.2010 von zaro.
Experte über die Lust des Wollens und des Nicht-Wollens
Wien/Linz - Wenn sich ein Partner innerhalb einer Beziehung vernachlässigt fühlt, weil es im Bett nicht mehr so läuft wie früher, ist Expertenrat dringend angesagt. Denn die damit verbundenen Missverständnisse können von den beiden Betroffenen meist kaum in Selbsttherapie gelöst werden. “Prinzipiell ist es egal, ob es der Vernachlässigte der Mann oder die Frau ist”, meint der Sexualmediziner Georg Pfau http://www.sexualmedizin-linz.at im Presse-Interview.
Das Vernachlässigen habe auch immer eine emotionale Komponente, so der Mediziner. Denn dies führe zu Selbstzweifel und quälenden Fragen wie “Bin ich nicht mehr schön genug”, “Werde ich nicht mehr geliebt” oder “Ist etwa gar schon ein anderer Partner im Spiel”, meint Pfau. “Dies sind die stereotypen Erklärungsversuche von Männern und Frauen, die meinen, sie bekämen zu wenig Sex.” Man fühlt sich nicht mehr geliebt, und das lasse die Alarmglocken schrillen.
Unzufriedenheit in Beziehung macht unglücklich
“Unzufriedenheit beim Sex führt immer zu Unzufriedenheit in der Beziehung”, erklärt Pfau. Dabei gehe es nicht zu sehr um die Frage nach den Orgasmen, sondern primär danach, vom anderen nicht mehr als Sexualpartner wahrgenommen zu werden. Die Ermahnung des Partners zu mehr oder besserem Sex bewirke in den meisten Fällen Unsicherheit sowie Rückzug und sei daher kontraproduktiv.
“Es ist wichtig, das Problem ernst zu nehmen”, so Pfau. Es gehe nicht darum, einen Schuldigen zu finden, denn Sex ist keine Bringpflicht. “Es ist notwendig, eine Lösung zu finden, mit der beide leben können. “Waren es früher häufig die Männer, die von ihrer Partnerin nicht mehr die erwartbare Zuwendung bekamen, sind es heute mindestens 33 Prozent Frauen, die sich von ihren Partnern sexuell vernachlässigt fühlen”, erklärt Pfau.
Drei Hauptursachen
Die häufigste Ursache für die Unzufriedenheit liegt nach Meinung des Experten in der Psychosomatik. “Einflüsse aus der Zeit vor der Pubertät kommen aus dem Elternhaus, der Schule oder von anderen Bezugspersonen.” Hier stelle sich etwa die Frage, wie Sexualität gelernt und welche Einstellung zur Sexualität vermittelt wurde. “Das Vermeidungsverhalten von Männern mit Versagensangst ist auch ein weiteres häufiges Thema aus der Psychologie, das meist mühsam exploriert werden muss”, erklärt der Mediziner. “Wie jeder weiß, sind Männer kaum bereit, über ihre Defizite freimütig zu reden.”
“Beziehungserfahrungen aus früheren oder der aktuellen Beziehung beeinflussen als soziosexuelle Faktoren die Sexualität eines Pärchens.” Hier stelle sich die Frage, ob es Reibungspunkte innerhalb der Beziehung gibt, ob die Schwiegermutter ein zu großes Wort mitzureden hat oder es andere ungelöste Probleme gibt. “Vor allem Frauen neigen dazu, Partnerschaftsprobleme auch über Sexualität auszutragen. Der Partner wird dann mit sexueller Verweigerung für sein Fehlverhalten bestraft”, so Pfau.
“Natürlich gibt es auch biologische Ursachen für die Verweigerung der Sexualität”, so Pfau. Bei Männern komme primär Testosteronmangel in Frage, der alterungsbedingt jeden Mann mehr oder weniger stark betrifft. “Experten meinen, dass bereits 50 Prozent der 50-jährigen Männer über ein behandlungsbedürftiges Testosterondefizit verfügen.” Bei den Frauen könne hormonelle Verhütung als Lustkiller fungieren.
Genaues Abklären des Problems
“Die Vorgangsweise ist standardisiert. Die Sexualmedizin lebt primär von einer genauen Exploration der Sexualität innerhalb einer Paarbeziehung”, führt der Mediziner aus. “Weil Sex nur paarweise funktioniert, sind auch beide Partner für eine Therapie vonnöten.” Sexualtherapie sei erfolgreich, wenn sich beide Partner darauf einlassen und für sich den richtigen Therapeuten finden.
Die Bedeutung von Beziehung für das Lebensglück und die Bedeutung von Sexualität für das Beziehungsglück könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. “Wenn man der Meinung ist, dass die Beziehung einen nicht mehr glücklich macht, sollte man tätig werden, bevor es zu spät ist”, meint der Experte abschließend. (Ende)
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Vornamen werden immer ungewöhnlicher
5.3.2010 von zaro.
Experten: Wahl der Eltern grenzt an Narzissmus
San Diego/Leipzig/Berlin - Eltern suchen für ihre Kinder immer ungewöhnlichere Vornamen. Dieser Trend betrifft nicht nur Promis, berichten Wissenschaftler der San Diego State University http://www.sdsu.edu im Journal Social Psychological and Personality Science. Sie analysierten 325 Mio. amerikanische Vornamen zwischen 1880 und 2007. Dabei suchten sie, wie groß der Anteil der häufigsten Namen eines Jahres an allen vergebenen Namen war, und korrigierten die Ergebnisse um den Faktor der Migration.
Häufige Namen werden seltener
Noch 1880 lag die Wahrscheinlichkeit, dass Buben einen der zehn häufigsten Namen bekamen, bei 40 Prozent, nun sind es zehn Prozent. Einen “James”, der in den USA 1950 der häufigste Name war, gab es damals - statistisch gesehen - in jeder Schulklasse, heute ist der top-gereihte “Jacob” nur in jeder sechsten Klasse zu finden. Auch bei den Mädchen erhielt jedes zweite 1950 einen Namen aus der Liste der 50 häufigsten, nun ist es nur jedes vierte. Der größte Niedergang der geläufigen Namen sei in den 90ern erfolgt, so die Studienautorin Jean Twenge.
Dieser Tick deutet laut Ansicht der Forscher auf einen Kulturwandel. “War früher die Anpassung an die Allgemeinheit wichtig, achtet man heute darauf, unverwechselbar und herausragend zu sein. Das hat den Vorteil, dass es weniger Vorurteile und mehr Toleranz gegenüber Randgruppen gibt.” Allerdings könne die Situation sehr leicht kippen - und aus dem Individualismus ein Narzissmus werden. “Ob ein Kind mit einem außergewöhnlichen Name später eher narzisstisch wird, muss aber erst erforscht werden”, so Twenge.
Schauspieler und Fremdsprachen liefern Ideen
“Im deutschen Sprachraum geht der Trend in ähnliche Richtung”, bestätigt Lutz Jacob vom Namensservice Leipzig http://www.namenservice.de gegenüber ZAROnews. Soweit es dem Kindeswohl nicht entgegenstehe, erhebe das Standesamt selten Einspruch, da es außer der Vorgabe, dass ein Name im “Internationalen Handbuch der Vornamen” enthalten sein müsse, keine Festlegungen gebe. “Schauspieler und ihre Entscheidungen, wie sie ihre Kinder taufen, haben einen großen Einfluss auf die Namensgebung. Man sollte jedoch bedenken, dass Stars rasch wieder in Vergessenheit versinken, ein Kind seinen Vornamen jedoch ein Leben lang trägt.” (Ende)
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Sexualmedizinische Enzyklopädie geht online
5.3.2010 von zaro.
Unwissenheit mit fundierter Informationsplattform bekämpfen
Wien - “Gibt man in der Internetsuchmaschine Google das Wort Sex ein, erhält man 526 Mio. Suchergebnisse. Doch es ist sehr schwer, Spreu vom Weizen zu trennen”, meint Elia Bragagna, Medizinerin und Gründerin der Internetenzyklopädie http://www.sexmedpedia.at anlässlich des Starts des Portals, heute, Mittwoch. “Die neue Internetenzyklopädie informiere sachlich fundiert, verständlich und umfassend über dieses Thema”, erklärt die Medizinerin.
“Auf zu vielen Webpages finden sich eine Unzahl von Fehl- und Falschinformationen. Von der Verzerrung der Sexualität, wie sie auf vielen Seiten des Webs Platz greift, möchte ich hier gar nicht reden”, so die Medizinerin. “Die Website enthält ausschließlich wissenschaftlich fundierte, abgesicherte und korrekte Informationen zum Thema Sexualität und Gesundheit”, so Bragagna gegenüber der Presse.
Die häufigen Fragen nach Normalität
Wenn das Thema Sex diskutiert wird, stehe häufig sehr viel Unsicherheit im Raum. “Unsicherheiten über Körpernormen, Körperformen, der Frage, was guter Sex bedeutet, was normal oder nicht normal ist und ähnliches mehr”, so Bragagna. Es sei eine große Herausforderung, Antworten auf diese Fragen zu geben.
“Wir werden Mythen über Sexualität hinterfragen so wie den Menschen den Druck nehmen, unter den das sexuelle Erleben heutzutage gesetzt wird”, meint die Medizinerin. Normal sei, was gefällt und nicht, was Medien und selbsternannte “Sexgurus” als “normal” definieren.
Unwissenheit als Hemmschuh
“Für viele Frauen ist der eigene Körper eine Terra incognita”, meint die Gynäkologin Doris Linsberger http://www.gyn-krems.at. Weit verbreitet sei auch noch der “Pflichtsex”, mit dem sich die Frauen nicht nur seelisch, sondern auch körperlich schaden können, weil er oft zu chronischen Genitalinfektionen und schwer therapierbaren Schmerzzuständen führe.
Noch größere Unwissenheit über den Körper herrsche aber bei den Männern, bestätigt der Urologe und Androloge Karl Dorfinger http://www.dorfinger.at . “Es ist sehr wichtig, Männer dazu zu bringen, mehr auf ihren Körper zu achten und etwas dafür zu tun, wenn es Störungen gibt.” Generell sei bei Männern das Bewusstsein für Gesundheit und jenes für Sexualität gering ausgeprägt.
Sex bewegt alle und ängstigt sehr
“Wir leben zwar in scheinbar so aufgeklärten Zeiten, über Sexualität oder gar über Probleme mit ihr zu reden, fällt uns allerdings trotzdem immer noch sehr schwer”, meint der Psychiater und ärztliche Leiter des Anton-Proksch-Instituts http://www.api.or.at, Michael Musalek . Man lerne keine Sprache, mit der man über Sexualität reden könne. “Über Sexualität, gar über sexuelle Probleme mit einem Therapeuten zu reden, erscheint vielen schon eine fast unüberwindliche Hürde. Sie wird zum Mount Everest, wenn es darum geht, mit dem eigenen Partner oder der eigenen Partnerin über die gelebte oder eben nicht gelebte Sexualität und Probleme zu sprechen”, erklärt der Experte.
Ein Webportal wie Sexmedpedia könne als echter Türöffner fungieren, weil es eine extrem niederschwellige Möglichkeit sei, sich über Sexualität, Probleme mit derselben und mögliche Lösungsmöglichkeiten zu informieren. Neben den Artikeln zu einzelnen Themen kommen noch interaktive Angebote wie etwa die online Diskussionsplattform ‘Sex Talk by Elia Bragagna’ hinzu. Im Endausbau soll das Portal auch Blogs und Padcasts enthalten. (Ende)
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Brustkrebs: Gen-Fehler stoppt Tamoxifen-Wirkung
5.3.2010 von zaro.
Übermaß an FGFR1 führt zu Resistenz gegen das Medikament
London - Wissenschaftler des Breakthrough Breast Cancer Research Centre http://www.breakthroughcentre.org.uk haben herausgefunden, warum manche Frauen auf die Behandlung gegen Brustkrebs nicht ansprechen. Die Ursache ist ein genetischer Fehler. Das Forscherteam um Nick Turner geht aber davon aus, dass dieser sich beheben lässt.
Übermaß an FGFR1
Den meisten Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird, erhalten Tamoxifen, um ein erneute Erkrankung zu verhindern. Nicht alle Frauen sprechen jedoch auf die Behandlung an. Experten gehen davon aus, dass ein Drittel von der Einnahme gar nicht profitiert, berichtet BBC. Entscheidend soll ein Übermaß des Gens FGFR1 sein, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin Cancer Research http://cancerres.aacrjournals.org.
Diese Entdeckung könnte zu neuen Behandlungsansätzen für diese Frauen führen. FGFR1 soll einfach deaktiviert und damit die Wirksamkeit des Medikaments hergestellt werden. Die Wissenschaftler haben bereits im Labor nachgewiesen, dass das möglich ist. Sie setzten ein Medikament ein, das die Aktivität von FGFR1 einfach “ausschaltete”. War das Gen gestoppt, erhielten hormonbasierte Medikamente wie Tamoxifen ihre Wirksamkeit zurück.
Neue Behandlungsmöglichkeiten
Die Forscher gehen davon aus, dass diese Forschungsergebnisse jährlich tausenden Frauen helfen können. Eine von zehn Brustkrebspatientinnen verfügt über ein Übermaß an FGFR1. Turner betonte, dass das Wissen darüber, wie dieses Gen zu einer Tamoxifen-Resistenz führen kann, neue Möglichkeiten für die Behandlung von Brustkrebs bei Patientinnen eröffne, die sonst nur schlechte Resultate erzielen könnten.
Derzeit werde eine ganze Reihe von Medikamenten entwickelt, die die Aktivität von FGFR1 stoppen sollen. In klinischen Studien wird untersucht, ob diese Medikamente bei Krebsformen mit zu vielen Kopien dieses Gens wirken. In einer weiteren Studie soll nun untersucht werden, ob ein Medikament, das dieses Gen blockiert, der Hormon-Therapie-Resistenz bei Brustkrebspatientinnen entgegen wirken kann. “Bestätigen diese Tests unsere Arbeit im Labor, könnten wir vor dem Durchbruch für einen neuen Behandlungsansatz gegen Brustkrebs stehen.” (Ende)
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USA: Mehr Schlaganfälle bei Jüngeren
4.3.2010 von zaro.
Durchschnittsalter der Patienten sinkt um drei Jahre
San Antonio/Wien - Wenn auch Schlaganfall als Akuterscheinung im Alter gilt, steigt - zumindest in den USA - die Zahl derer, die schon im jüngeren Lebensalter von der folgenschweren Gehirnerkrankung betroffen sind. Forscher haben auf der Jahreskonferenz der US-Schlaganfallmediziner http://www.strokeassociation.org in San Antonio eine Studie präsentiert, demzufolge die US-Bürger unter 45 Jahren seit den 90er Jahren immer häufiger an Schlaganfall leiden.
Das Durchschnittsalter, in dem Menschen einen Schlaganfall erleiden, ist demnach zwischen 1993 und 2005 von 71 auf 68 Jahre gesunken. Bereits 7,3 Prozent der Schlaganfall-Patienten seien 2005 aus der Altersgruppe von 20 bis 45 Jahren gekommen, 1993 seien es nur 4,5 Prozent gewesen. “Diese zahlen rufen Angst und Bedenken hervor”, so Studienautor Brett M. Kissela von der University of Cincinnati. Als Ursachen dieser Entwicklung vermutet er die Zunahme von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht. “Die Last einer Folgebehinderung ist für jüngere Patienten größer, da sie noch eine längere Lebenszeit vor sich haben”, so der US-Mediziner.
Prävention hat versagt
Als “Alarmsignal” sieht auch der Neurologe Wilfrid Lang, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Schlaganfall-Forschung ÖGSF http://www.schlaganfall-info.at, die Ergebnisse. “Liegt das Durchschnittsalter für Schlaganfall in den Schwellenländern bei etwa 55 Jahren, ist es in den industrialisierten Ländern dank Prävention und Therapien zuletzt stets angestiegen und liegt in Europa bei rund 75 Jahren. Zeigt sich in den USA eine sinkende Tendenz, so bedeutet das, dass präventive Maßnahmen nicht greifen.” Die Zahl sage somit einiges über das Gesundheitssystem der USA aus, so der Experte gegenüber pressetext.
In Krankenhäusern behandelte Schlaganfälle werden in Österreich und Teilen Deutschlands per Register verfasst. Wissenschaftliche Aussagen dieser Art können auf diese Weise jedoch nicht gemacht werden, betont Lang. “Dazu braucht es epidemiologische Daten. Europa bezieht diese aus dem Bezirk Oxfordshire in England, wo es so eine Erfassung eines definierten Kollektivs gibt. Schlaganfälle werden dort zwar in allen Altersgruppen seltener, in Summe werden sie jedoch häufiger, da die Lebenserwartung steigt. Allerdings wird die Gruppe unter 45 Jahren aufgrund des seltenen Vorkommens gar nicht erfasst”, so Lang.
Bereits Kinder sind betroffen
Schlaganfälle können allerdings sogar bei Kindern auftreten. Rebecca Ichord vom Kinderspital Philadelphia präsentierte in San Antonio ihre Untersuchung von 90 ischämischen Herzkrankheiten bei Kindern im Schuleintrittsalter, bei denen zwölf einen wiederkehrenden Schlaganfall innerhalb von sechs Jahren hatten. Bei jedem zweiten dieser Fälle war der Erstinfarkt zuvor gar nicht entdeckt worden, weshalb man auch nicht entsprechend behandelt hatte. “Die Entdeckung eines Schlaganfalls ist bei Kindern schwieriger. Symptome sind bei ihnen weniger stark ausgeprägt, die Untersuchung ist komplizierter und die Patienten sind weniger gut in der Lage, die Symptome zu beschreiben”, betont die Medizinerin.
“Bei Kinder sind die Ursachen und Risikofaktoren für Schlaganfall anders als bei Erwachsenen. Auslöser können Infektionen, Gerinnungsstörungen oder angeborene Herzfehler sein”, erklärt Lang. Das weltweit größte Register für Schlaganfälle im Kindesalter gibt es in der Schweiz http://www.neuropaediatrie.ch/snpsr/index.html. Bloß fünf von 100.000 Kinder sind pro Jahr betroffen, die Erholung nach dem Akutgeschehen verläuft in der Regel schneller als bei Erwachsenen. Allerdings können lang anhaltende Probleme vor allem im kognitiven Bereich auftreten. (Ende)
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K.o.-Tropfen: Nutzung nimmt zu
4.3.2010 von zaro.
Illegale Arzneimittel stammen immer häufiger aus Übersee
Wien - Die Verwendung von sogenannten K.o.-Tropfen (Date-Rape-Drogen), also Medikamenten, die dazu dienen, den Widerstand von Menschen gegen nicht erwünschte sexuelle Aktivitäten drastisch zu senken, nimmt zu. Das geht aus dem Jahresbericht des International Narcotics Control Board (INCB) http://www.incb.org hervor. Die Maßnahmen zur Bekämpfung von Rohypnol, dem bekanntesten Medikament, haben laut dem Internationalen Suchtstoffkontrollrat jedoch Wirkung gezeigt.
Fehlende Erinnerung
Beim sexuellen Missbrauch - den Betroffenen fehlt später häufig jede Erinnerung an das Geschehene - werden zunehmend andere Substanzen eingesetzt, die weniger strengen internationalen Kontrollen unterliegen. Die Behörde fordert nun, dass auch diese Substanzen auf die Liste der Betäubungsmittel aufgenommen und von den Herstellern mit Sicherheitsmerkmalen wie Farben und Aromastoffen versehen werden.
In Großbritannien steht Ketamin seit Januar 2006 auf der Liste der Klasse-C-Medikamente. Gamma-Butyrolacton (GBL) gehörte zu den Substanzen, die erst im vergangenen Jahr ebenfalls auf die Liste gesetzt wurden. Beide Substanzen haben auch legale Anwendungen. Das macht es noch schwerer sie nicht in die Hände von Kriminellen gelangen zu lassen.
Wie der Missbrauch der Medikamente funktioniert, zeigt der Fall eines Londoner Taxifahrers. Dieser wurde im März 2009, schuldig gesprochen, eine Reihe von jungen Frauen betäubt und sexuell belästigt zu haben. Er verabreichte ihnen Getränke, die mit Sedativen versetzt waren. Viele der Opfer konnten sich später nur noch daran erinnern im Taxi eingeschlafen und zu Hause wieder aufgewacht zu sein. Andere hatten Flashbacks und vage Erinnerungen daran, dass der Taxifahrer neben ihnen saß.
Illegale Arzneimittel aus Übersee
Dealer setzen laut dem INCB-Bericht immer häufiger illegale Arzneimittel ein, die in Übersee hergestellt wurden. Es werden auch zunehmend Call-Center errichtet und die Substanzen ohne Verschreibung oder Zulassung über das Telefon oder das Internet verkauft. Indien gilt heute als eines der Zentren dieser Transaktionen. Der Bericht fordert die Regierungen auf, entsprechende Maßnahmen gegen diesen Missbrauch moderner Kommunikationstechnologien zu ergreifen.
Ein “unsichtbares” Problem sei der weit verbreitete Missbrauch von verschreibungspflichtigen Substanzen wie Morphium, Kodein und Methadon. In manchen Ländern werden diese Medikamente von mehr Menschen konsumiert als von jenen, die Heroin, Kokain oder Ecstasy nehmen. Allein in den USA sind davon insgesamt 6,2 Mio. Menschen betroffen. (Ende)
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Benzinpreise: Freitag ist Abzock-Tag
4.3.2010 von zaro.
Preisstrategien der Mineralölkonzerne in der Kritik
München - Das Hochsetzen der Benzinpreise gegen Ende der Woche ist eine beabsichtigte Strategie vieler Mineralölkonzerne. Dies ist das Resultat der heute, Donnerstag, vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) http://www.adac.de vorgestellten Branchenerhebung. Die Experten kommen dabei zu dem Ergebnis, dass der Benzinpreis an Freitagen im Schnitt um 3,5 Prozent höher ausfällt als an Montagen. Der Verkehrsclub kritisiert hierbei das offensichtliche Streben nach Renditen, die sich in wirtschaftlich guten Zeiten womöglich nur schwer erreichen ließen.
Offensichtliche Preispolitik
“Dass die Mineralölkonzerne die Preise vor allem immer freitags anheben, ist offenkundig zu beobachten. Obwohl es nicht verboten ist, in einer Marktwirtschaft Gewinne einzufahren, hat diese Preispolitik im Jahresvergleich dreiste Züge”, kritisiert ADAC-Sprecher Andreas Hölzel im Gespräch mit pressetext. Dem Experten nach werden Autofahrer künftig die Regel nutzen und die Konzerne gerade in teuren Spritzeiten unter Druck setzen. Österreich hat bereits seit dem Sommer 2009 reagiert. Die Tankstellen dürfen alle Preise nur einmal pro Tag anheben.
Der Vergleich sämtlicher Tages-Durchschnittspreise des vergangenen Jahres hat gezeigt, dass der Preis für Superbenzin an Freitagen bei durchschnittlich 1,285 Euro und für Diesel bei 1,09 Euro lag. Beide Werte waren damit 3,5 Cent höher als am jeweiligen Montag. Kritisiert wird seitens des ADAC vor allem das “ausgeprägte Gewinnstreben” der Konzerne, die das hohe Verkehrsaufkommen vor dem Wochenende durch “kräftige Preisaufschläge” nutzen würden. “Nicht nur am Freitag, sondern immer öfter auch am Mittwoch wird abkassiert”, sagt Hölzel.
Seit 2006 steigende Spritpreise
Angelehnt an die Analyse lässt sich außerdem festhalten, dass die Preisspanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Wochentag gegenüber den Vorjahren weiter zugenommen hat. Dieser Umstand drückt sich vor allem darin aus, dass die Differenz 2006 und 2007 noch rund zwei Cent betragen hatte, 2008 jedoch bereits bei 3,2 Cent für Benzin und 3,1 Cent für Diesel lag. Die Daten für 2009 zeigen einen Trend der Preissteigerungen an deutschen Tankstellen.
Den Freitag zum Tanken zu meiden, zahlt sich den Berechnungen nach langfristig aus, da das Sparpotenzial beachtlich ist. Denn bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern sowie einem Durchschnittsverbrauch von acht Litern hätte ein Autofahrer laut ADAC im Vorjahr 42 Euro sparen können, sofern er statt Freitag ausschließlich montags getankt hätte. “Autofahrer sollten tanken, wenn es gerade günstig ist - auch wenn der Tank noch nicht komplett leer ist”, rät Hölzel gegenüber pressetext. Günstige Gelegenheiten sollten konsequent genutzt werden. (Ende)
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Falkland-Konflikt bricht erneut auf
4.3.2010 von zaro.
Vermutete Ölvorkommen im Südatlantik sorgen für Spannungen
London/Buenos Aires - Größere Mengen Erdöl vermuten Geologen in der Nähe der südatlantischen Falkland Inseln. Doch die Ausbeutung des Öls des immer noch britischen Archipels stößt den Argentiniern, die die Inseln für sich beanspruchen, auf, wie BBC berichtet. In diesem Jahr soll mit den ersten Bohrungen begonnen werden. Die argentinische Regierung hat daraufhin jeder Ölfirma, die an den Probebohrungen teilnimmt, eine weitere Zusammenarbeit in Argentinien versagt.
In der Vorwoche wurde ein Schiff mit Ausrüstung für das Vorhaben in Argentinien festgehalten. Eine Bohrinsel von den schottischen Highlands ist indessen auf dem Weg zu den Falkland Inseln und soll kommende Woche mit den Bohrungen beginnen, berichtet das Unternehmen Desire Petroleum http://www.desireplc.co.uk.
Krieg von 1982 nicht vergessen
Nach dem Falkland-Krieg, der 1982 nach der argentinischen Invasion auf die Inseln mehr als 900 Todesopfer auf beiden Seiten gefordert hat, hat sich die Frage nach eventuellen Ölabbaurechten nicht gelöst. Das Säbelrasseln über die angeblichen Bodenschätze ist demnach nur eine weitere Episode des immer noch schwelenden Konflikts.
Diese Woche hat die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez ein Dekret unterzeichnet, wonach sämtliche Schiffe, die zwischen Argentinien und den Malwinen - wie die Inseln in Argentinien genannt werden - um vorherige Erlaubnis bitten müssen. Kabinettschef Anibal Fernandez sieht in dem Erlass nicht nur die Verteidigung der argentinischen Souveränität, sondern auch aller Ressourcen in der Region.
Disput um Hoheitsgewässer
Betroffen davon sind allerdings nicht nur die Falkland-Inseln, sondern auch der Schiffsverkehr zu den anderen Britischen Territorien Süd-Georgien und den Süd-Sandwich-Inseln. Argentinien bezeichnet die Inseln als illegal von Großbritannien besetzt. Im Notfall wollen die Argentinier die Vereinten Nationen anrufen - wie sie dies schon im Vorjahr getan hatten.
“Die Kontrolle der argentinischen Hoheitsgewässer ist eine Angelegenheit Argentiniens. Sie betrifft die Falkland Inseln nicht”, argumentierte des britische Außenministerium. Zudem setzte man in London auf versöhnliche Töne. “Argentinien und Großbritannien sind wichtige Partner in einer engen und produktiven Zusammenarbeit.” Man habe der argentinischen Regierung angeboten zusammenzuarbeiten. Zurückhaltend äußerte sich auch Phyllis Rendell, die für Bodenschätze zuständige Direktorin der lokalen Regierung auf den Falkland-Inseln http://www.falklands.gov.fk : “Wir dürfen nicht vergessen, dass noch niemand Öl gefunden hat.” (Ende)
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Tutanchamun soll an Malaria gestorben sein
4.3.2010 von zaro.
Forscher weisen Parasiten-Spuren im Blut des Kindkönigs nach
Kairo - Neueste Forschungsergebnisse könnten die Verschwörungstheorien um eine Ermordung des ägyptischen Kindkönigs Tutanchamun widerlegen. Demnach soll dieser an Malaria gestorben sein, nachdem sein Körper bereits durch eine seltene Knochenkrankheit verkrüppelt worden war. Zwei Jahre lang hatte ein Forscherteam um den Chef-Archäologen Zahi Hawass http://www.drhawass.com die mumifizierten Überreste des 19 Jahre alten Pharaos untersucht, um ausreichend Blut- und DNA-Proben zu gewinnen. Nun konnten die Wissenschaftler Spuren des Malaria-Parasiten in seinem Blut nachweisen, wie es im Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org heißt.
Seit Howard Carter im Jahr 1922 das Grab im Tal der Könige entdeckte, haben Wissenschaftler gerätselt warum der Kindkönig so jung gestorben ist. Manche gehen davon aus, dass er nach einem Sturz von seinem Streitwagen gestorben ist, andere vermuten ein Verbrechen. Da er so jung starb und keine Nachkommen hinterließ, wurde auch angenommen, dass er an einer erblichen Krankheit gelitten haben könnte. In Frage käme zum Beispiel das Marfan-Syndrom. Hawass lehnt diese Theorien ab.
Klumpfuß und Wirbelsäulenkrümmung
Er untersuchte die Überreste des Königs und zehn weiterer Familienmitglieder. Zwei der Mumien wurden jetzt als Tutanchamuns Großmutter und - sehr wahrscheinlich - als sein Vater identifiziert. Es gebe keine überzeugenden Beweise dafür, dass der König oder einer seiner Vorfahren am Marfan-Syndrom gelitten habe. Die weiblichen Formen seien viel mehr ein Ablenkungsmanöver und spiegelten die Mode der Zeit wider. Bestätigt wurde jedoch, dass Tutanchamun an einer ererbten Krankheit gelitten haben könnte, einer seltenen den Fuß befallenden Knochenkrankheit, nämlich dem Morbus Köhler 2. Dazu komme noch ein Klumpfuß und eine Krümmung der Wirbelsäule.
Obwohl das keine endgültigen Erkenntnisse sind, würden sie erklären, warum sich unter den Besitztümern des Königs Stäbe und Stöcke befanden, die als Gehhilfen eingesetzt worden sein könnten. Kurz vor seinem Tod hat sich der König auch das Bein gebrochen, die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das ein wichtiger Hinweis sein könnte. Der Knochen heilte nicht richtig und begann abzusterben. Das hätte den jungen König schwach und anfällig für Infektionen gemacht. Denkbar also, dass ein Malaria-Anfall das Schicksal Tutanchamuns besiegelt hat.
Ältester genetischer Beweis für Malaria
Die im Blut nachgewiesenen Spuren des Malaria-Parasiten dürften der älteste genetische Beweis für Malaria überhaupt sein. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Samen, Früchte und Blätter, die in der Grabstelle gefunden worden sind, möglicherweise medizinischen Zwecken dienten und damit diese Theorie unterstützen. Bob Connolly von der University of Liverpool http://www.liv.ac.uk hat den König selbst untersucht. Er meint laut BBC, dass die Forscher unglaubliches Glück gehabt hätten, ausreichend DNA für die aktuelle Studie zu extrahieren.
Der König sei keine gut erhaltene Mumie, sondern viel mehr ein verschmortes Wrack. Er halte es für möglich, dass der König an Malaria gestorben sei, bezweifle es aber persönlich. Das Vorhandensein des Parasiten im Blut bedeute nicht unbedingt, dass der König an Malaria litt oder daran gestorben ist. Er könnte auch gar keine Symptome gehabt haben. Connolly geht davon aus, dass Tutanchamun durch den Sturz vom Streitwagen gestorben ist. Sein Brustkorb war eingedrückt und seine Rippen gebrochen. (Ende)
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Über elf Millionen Deutsche in Armut
4.3.2010 von zaro.
Um ein Drittel mehr Betroffene als vor einer Dekade
Berlin - Armut hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland rasant ausgebreitet. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) http://www.diw.de aufzeigt, hat die Zahl der Betroffenen innerhalb von zehn Jahren um rund ein Drittel zugelegt. Etwa 14 Prozent der Bevölkerung oder 11,5 Mio. Menschen lebten 2008 unter der Armutsschwelle. Von dem steigenden Risiko, in die Armut zu rutschen, seien Kinder und junge Erwachsende besonders betroffen.
Laut Definition der Europäischen Kommission gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens seines Landes zur Verfügung hat. Unter den 19- bis 25-Jährigen lebte den DIW-Angaben zufolge vor zwei Jahren beinahe ein Viertel unter der Grenze. Im Gegensatz dazu stelle Altersarmut aktuell ein vergleichsweise geringes Problem dar. Personen am Ende des Berufslebens oder zu Beginn des Ruhestands würden demzufolge ein unterdurchschnittliches Armutsrisiko aufweisen. Das auf Durchschnittsniveau steigende Risiko ab 75 Jahren sei auf einen höheren Anteil von Witwen mit geringem Alterseinkommen zurückzuführen.
Armutsrisiko steigt mit Kinderzahl
46- bis 55-Jährige sind dem DIW nach überwiegend berufstätig, über den Abschluss der Bildungskarriere hinaus und daher wenig armutsgefährdet. Bei jungen Erwachsenen mache sich hingegen die längere Dauer der Ausbildung sowie der höhere Anteil an Hochschulabsolventen bemerkbar. Dadurch verzögere sich der Einstieg ins Berufsleben. Darüber hinaus müssten viele Jobsuchende schlecht bezahlte Praktika oder “prekäre Arbeitsverhältnisse” für den Einstieg in die Berufswelt wählen. Der Trend, das Elternhaus früher zu verlassen, erhöhe das Armutsrisiko zusätzlich.
“Insbesondere Familienhaushalte mit mehr als zwei Kindern sind stärker von Armut betroffen”, sagt Joachim Frick vom DIW. Das Risiko steige mit der Kinderzahl. Bei drei liege es bei 22 Prozent, bei vier und mehr Kindern erreiche es bereits 36 Prozent. Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern weisen mit über 40 Prozent eine “weit überdurchschnittliche Armutsrate auf”. Zwar zeige der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen sowie das Elterngeld Wirkung. Trotzdem bleiben Kinder und Jugendliche einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Finanzielle Unterstützung bekämpfe Symptome, kuriere aber nicht die Ursachen von Armut. (Ende)
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ZARObiotec: Tiroler Wasserexperten realisieren mit ihrem belebten Wasser optimale Wasserqualität für algenfreie Biotope und Teiche
3.3.2010 von zaro.
Die Therme Erding verlässt sich in Sachen klares Wasser und algenfreie, saubere Außenanlagen, Biotope und Teiche ganz auf die Tiroler Wasserspezialisten aus Kufstein.
Kufstein/Tirol – Zwischen Ende März und Anfang Mai ist es wieder soweit, viele Teiche, Biotope und Wasserspiele werden wieder Trübsal blasen, denn die Algen-Saison beginnt. Das Spektakel wird mit zunehmender Sonnenkraft seinem immer wieder ärgerlichen Konzept folgen, fehlender Sauerstoff und Schadstoffe, falsche Teichbegrünungen und viele andere Gründe werden dafür sorgen dass es zunehmend trüb und grün wird im Teich. Doch das muss nicht sein, wenn man die richtigen Methoden anwendet wird man auch im Hochsommer den Grund des Teiches noch sehen können. Seit 2003 sind die Wasserexperten rund um den Erfinder Robert Zach nun dabei Mensch, Tier und Pflanze mit hochenergetischem Wasser zu versorgen. In diesen Jahren wurde ZARObiotec http://www.zarobiotec.com zu einem Garant für einzigartige und effektive Lösungen wenn es darum geht, Wasser in eine lebendige Quelle des Lebens zu verwandeln. Wasserbelebung ist ein Thema geworden, obwohl die Wissenschaft keine Erklärungen vorlegen kann um die Phänomene belebten Wassers mit Gewissheit zu bestätigen. Eine professionelle Wasserbelebung versetzt belastetes Trinkwasser, Brauchwasser oder See- und Teichwasser wieder in seinen natürlichen, herkömmlichen vitalen Urzustand. Belebtes Wasser schmeckt nicht nur besser, es steigert auch das allgemeine körperliche Wohlbefinden und wird aufgrund seiner Hochwertigkeit in diversen Industriebetrieben eingesetzt. Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es ist kalorienfrei und im Regelfall allen zugänglich. Es kann nicht ersetzt werden. Wir in Europa leben in dem Luxus, “Leitungswasser” mit “Trinkwasser” gleichsetzen zu können. In vielen Regionen unserer Welt ist das nicht mehr der Fall. Das gilt auch in unserer fortschrittlichen Gesellschaft für unsere Teiche, biologischen Harmonieträgern die unsere Sinne ansprechen und uns positiv beeinflussen. Wir Menschen wollen klares Wasser, wir lieben das plätschern von Springbrunnen und Bachläufen. Es ist beruhigend den Amphibien und Fischen im Wasser zu zusehen und wir genießen es diese heile Wasserwelt zu beobachten, so ist es auch verständlich das wir diese natürlich wirkende ökologische Umgebung gern klar und rein erleben möchten.
In Ökosystemen wie Biotopen, Teichen und Seen spielt Wasser die Hauptrolle und wenn wie im Falle der Therme Erding http://www.therme-erding.de solche Biotope stark mit Algen verunreinigt sind dann ist e dieser Umstand dem Gast der Thermenanlage nur schwer zumutbar. Der Gast muss in einer Relax-Landschaft wie einer Therme auch in den dekorativen Außenanlagen ein hervorragendes Wasser vorfinden, die visuelle Wahrnehmung von klaren, sauberen Teichanlagen spielt ein große Rolle beim Wohlfühlen, schließlich geht es hier um eine sinnliche Wahrnehmung. „Wir haben im Jahr 2008 begonnen die Teiche mit ZARO-Wassertechnologie zu behandeln und haben dabei unsere Technik in diversen Biotopen installiert, alles wurde fotografisch dokumentiert und heute können wir mit guten Gewissen behaupten, das wir die Therme Erding deutlich schöner gemacht haben“, so Zach im Gespräch. „Es kam sogar zu Problemen, denn als die Algen weg waren, wurde das Wasser so klar dass man bis zum Boden sehen konnte und dadurch technische Installationen sichtbar wurden. Wie wir bereits vor Jahren im Umweltgarten in Wiesmühl http://www.umweltgarten.de/ eindrucksvoll bewiesen haben ist es möglich mittels ZARO-Wasserbelebung und den ZARO-Vitalisierern das Wasser so rein und sauber zu behandeln dass es das menschliche Bewusstsein kaum glauben kann, selbst wenn man den vorher/nachher Effekt direkt vor Augen hat. Die Wissenschaft darf uns gern prüfen, wir scheuen keinen verdreckten Tümpel und da wir durch unsere Spezialkunststoffe einfach günstig sind, ist es auch kein Luxus mehr denn sauberen Teich sein Eigen nennen zu können, erklärt der Erfinder und Entwickler Robert Zach abschließend.
Auf rein biologische Weise hat das Expertenteam von ZARObiotec dann noch das Mückenproblem erledigt, denn in stillen, stehenden Gewässern züchten gerne Mücken und das ist für einen Thermengast ein unzumutbarer Umstand, das ZARO Knowhow sorgt auf biologischem Weg dafür das es Mückenlarven dort gar nicht mehr gefällt. Die ZARO Wasservitalisierung ist damit einmal mehr ein Meilenstein in Sachen biologische Energie, die aktive Biophotonenstrahlung macht es möglich. Mit nahezu 100.000 Privatkunden ist ZARO ein Spezialist der mit seiner Technik mittlerweile auch diversen Industriekunden so manches Problem abnimmt.
ZAROnews
Antony Zettl
Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol
http://www.zaronews.com
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Halton DP1, ist sie die beste Dunstabzugshaube, oder nur Designelement für moderne innovative Küchen?
3.3.2010 von zaro.
Die DP1 sehen ist eine visuelle Erfahrung, die DP1 in ihrer Funktionalität erleben ist eine Erfahrung der besonderen Art, Küchen ohne DP1 verlieren hier schnell an Bedeutung.
Reit im Winkl, Bayern – Die internationale Küchen-Fachwelt erweist ihr die höchste Aufmerksamkeit, die internationalen renommierten Top-Köche sind von ihr überzeugt und wer sie einmal erlebt hat der will sie haben. Die DP1 von Halton wird als das „Non-Plus-Ultra“ bezeichnet, das ist ein Prädikat der Superlative, aber hat die DP1 diese Auszeichnung auch verdient? Ist sie tatsächlich ein Meisterstück modernster Küchenablufttechnik? Das Design ist einzigartig, Glas und Edelstahl finden in unterschiedlichen Variationen gekonnt zueinander, ein Werk der Kufsteiner-Designschmiede „Lifestylefoundation“, http://www.lifestylefoundation.com „Herbert Lanzinger“ überzeugt mit schlichten Design bei einfachster Handhabung, das lässt jedes Nutzerherz höher schlagen. Die DP1 ist der ultimative „Hingucker“, wenn das Auge sie erfasst hat gibt es kaum mehr Alternativen. Die Technik ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig, Herzstück der Halton DP1 ist ihre leistungsstarke Düse, die eine Rotation ähnlich einem Tornado aufbaut und mit einer hoch effizienten Strömungsleistung das gesamte Kochfeld von Dämpfen und Geruchsstoffen befreit. Im Gegensatz zu Flugzeugen und Wirbelstürmen, die bekanntlich viel Lärm machen, agiert die Halton DP1 extrem leise. Das liegt daran, dass die kraftvolle Antriebseinheit extern montiert wird. Somit beträgt der Dezibelwert (selbst bei höchster Leistungsstufe) maximal 52 db. Das macht die DP1 besonders, aber das alleine macht sie noch nicht zur besten Abzugshaube unserer Zeit.
Was Frauen wollen und Köche lieben
Eine einfache Handhabung der innovativen Technik, das Handling der DP1 ist simpel, kinderleicht, „easy“ und funktionell. Die Halton DP1 lässt sich ganz leicht per Slide-Sensorik, einer elektronischen Kreation von Amium http://www.lifestylefoundation.com steuern. Durch einfaches „Streichen“ mit der Hand über den Leuchtkörper wählt man die vier verschiedenen Leistungsstufen. Jede Stufe aktiviert eine LED-Leuchte zur Orientierung. Zudem sorgt ein 10-minütiges Run-Down-System dafür, dass nach dem Kochen die letzten Gerüche und Partikel automatisch abgesaugt werden. Externe Touchscreens oder gängige Funkschaltersysteme, auf Wunsch integrierbar, runden die komfortable Bedienbarkeit der Halton DP1 ab. Kinderleicht ist auch die Reinigung: Filterwechselintervall nach Kochgewohnheiten auswählen, bei Aufleuchten der Wechselintervallanzeige Filter in die Spülmaschine stecken. Fertig. So kann man sich immer auf das konzentrieren, wofür die Küche eigentlich steht, dem Spaß am Kochen, denn leichtes selbst erklärendes Handling ist ein weiteres Kriterium, wenn man wie Halton die beste Abzugshaube anbieten möchte.
Küche, bedeutet kochen, gesund Küche bedeutet gesünder kochen
Eine gesunde Distanz: ca. 50 cm über der Kochfläche wird die Glasplatte der DP1 angebracht – etwa in Brusthöhe des Kochs. Dadurch werden die Atmungsorgane regelrecht abgeschirmt, gesundheitsschädigender Kochdunst ist hier kein Thema mehr. Die hoch effiziente Strömungsleistung der Düse sorgt für eine gesunde Raumluft in der Küche. Die Glasplatte selbst ist total entspiegelt, wodurch sie kaum wahrgenommen wird und uneingeschränkte Kochkunst ermöglicht. Die DP1 erfüllt damit die höchsten Anforderungen der nationalen und internationalen Gastronomie-Fachverbände, denn was für Gastronomie-Großküchentechnik und extravagante spezielle Küchenlüftungsdecken gut ist, ist für die private Küche ein Highlight. Die nachweisliche Effektivität der Halton-DP1 und ihre Vorteile machen sie zu einer echten Besonderheit.
Die Vorteile der Halton DP1 im Überblick:
• extrem hoher Erfassungsgrad von 97,5% bei Gerüchen und
92% bei Fettpartikeln
• durch innovative Strömungstechnik stabile Erfassung des Kochdunstes
• keine unangenehmen Kochgerüche in der Wohnung
• einfache, intuitive Bedienung
• praktische Filterreinigung in der Spülmaschine
• Platzsparende Bauweise
• vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für den Kunden
• praktisches und schnelles Montagesystem
Ob die DP1 von Halton die Beste unter den Dunstabzugshauben ist, ist eine schwer zu beantwortende Frage, auf jeden Fall ist sie ein Design-Kunstwerk mit besten technischen Lösungen für die optimale Luft in Küchen. Wer gesund kochen möchte, muss Sie erleben. Erfahren sie mehr unter http://www.halton-dp1.com, und dort finden sie auch ebenfalls die Adressen der Vertragshändler.
ZAROnews - Robert Zach
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Wirtschaftskrise weckt Wunsch nach Sicherheit und Bindung
3.3.2010 von zaro.
Sex-Expertin: Mehr intime Verbundenheit gesucht
Wien - Einer aktuellen Umfrage von “Women fit for Business” zufolge, ist jeder zweite Österreicher mit seinem Sexualleben unzufrieden. Die Sexualexpertin Gerti Senger http://www.gerti-senger.at sieht einen Mangel an Verbundenheit als eine Mitursache für diesen Umstand. Die aktuelle Wirtschaftskrise wecke den starken Wunsch nach Sicherheit und Bindung.
88 Prozent der Befragten gaben an, dass gemeinsame Werte und liebevoller, harmonischer Umgang in einer Beziehung extrem wichtig sind. Das mache deutlich, dass Sexualität nicht bedeutet, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Die Zusammenhänge zwischen Sex, Lebensqualität, Hormone und Sexualität, sexuelle Funktionsstörungen, Verhütung und sexuelle Zufriedenheit sind einige der Themen, die beim 1. Österreichischen Sexualkongress behandelt werden.
Beziehungskultur als zu förderndes Gut
“Es ist wichtig in der heutigen Zeit Beziehungskultur und -kompetenz zu fördern”, so Senger. Studien zufolge leiden 127 Mio. Westeuropäer an Angsterkrankungen. “Die Ängste sind vielfältig und haben sehr oft auch mit Beziehung und Partnerschaft zu tun.” Sexualität liege im Fadenkreuz zwischen Angst und Wunsch.
Das Bedürfnis nach Sicherheit sei jedenfalls größer denn je. “Dabei fällt dem Mikrokosmos der Beziehung große Bedeutung zu”, erklärt Senger. Ein Verlust der Sicherheit bedeute emotionalen Stress. “Unser Gehirn ist nicht in der Lage, emotionalen Stress von körperlichem zu unterscheiden.” Dauernder Stress erhöhe das Risiko zu erkranken.
Große Verantwortung der Sexualität
“Sexualität bedeutet nicht nur koitale Akrobatik”, meint der Gynäkologe Johannes Huber. Sexualität sei nicht gleichbedeutend mit Geschlechtsverkehr. Neben der Möglichkeit der Fortpflanzung, eröffne sie das Geben und Empfangen von Lust sowie die Vertiefung der Liebe und Leidenschaft zu einem Partner.
“Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie groß die Verantwortung für den anderen ist, wenn man miteinander schläft”, betont der Mediziner. Dabei werde eine Kaskade an Hormonen im Gehirn ausgeschüttet - darunter auch das Bindungshormon Oxytocin. “Viele dieser Erkenntnisse der Neurowissenschaften sind relativ neu”, betont Huber.
Unwissenheit und Angst machen lustlos
Wie wichtig Sex ist, werde deutlich, wenn man diesen Suchbegriff bei Google eingibt und als Ergebnis 45 Mio. Websites erhält, so Senger. Das mache auch klar, dass es eine Suche nach Antworten auf viele Fragen gebe. Eine Studie an 8.000 Deutschen habe ergeben, dass das Sterblichkeitsrisiko um 7,5 Prozent sinkt, wenn es einen Menschen gibt, mit dem man sich durch Unterstützung, Bestätigung und Intimität verbunden fühlt.
“Mit dem sexuellen Erleben wird eine Lawine an Emotionen ausgelöst”, unterstreicht auch Senger. Sexualität, eingebettet in Beziehung und Bindung, sei ein wunderbares Geschenk. Das bedeutet aber auch, dass Beziehung ernster zu nehmen sei, als bisher. “Verbundenheit steigert auch die Lust am sexuellen Erleben, reduziert Ängste und damit die Anfälligkeit für sexuelle Probleme.” (Ende)
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Forscher: “Optimisten sind weniger krankheitsanfällig”
3.3.2010 von zaro.
Pessimisten brauchen mehr Energie zur Stressbewältigung
Hamburg - Psychologen der Roehampton University in London http://www.roehampton.ac.uk, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf http://www.uke.de sowie der Techniker Krankenkasse (TK) http://www.tk-online.de haben in einer gerade veröffentlichten Studie nachgewiesen, dass optimistische Studierende unter Prüfungsstress weniger anfällig für Infekte der oberen Atemwege sind als ihre weniger positiv denkenden Kommilitonen. “Wer das Leben durch die rosarote Brille betrachtet, hat also offenbar nicht nur mehr Spaß am Leben, sondern ist auch besser vor Erkältungen gewappnet”, so das Ergebnis der Studienautoren.
Zu Beginn der Studie wurden die teilnehmenden 43 Frauen und 37 Männer hinsichtlich ihrer Lebenseinstellung befragt, um die durchschnittlich 23 Jahre alten Studierenden in Optimisten und Pessimisten einzuteilen. “Wir haben die Teilnehmer nach ihrer Zustimmung zu Aussagen wie ‘Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief’ oder ‘Was auch immer kommen mag, ich krieg das schon hin’ gefragt und entsprechend ihrer Antworten eingeteilt”, erklärt Heiko Schulz, Psychologe bei der TK, die Herangehensweise der Forscher.
Weniger Erkältungssymptome
Dass Stress das Immunsystem belastet und gestresste Menschen anfälliger für Krankheiten sind, war bereits jetzt allgemein bekannt. “Wir wollten wissen, ob es im Gegenzug möglich ist, das Infektionsrisiko durch eine positive Lebenseinstellung herabzusetzen”, so Schulz. In der Folge untersuchten die Wissenschaftler den Infektionsstatus von 80 Studierenden einmal während und einmal außerhalb ihrer Prüfungsphase. Die Ergebnisse bestätigen die Eingangsthese: Die optimistischen Hochschüler empfanden ihre Prüfungsphase nicht nur als weniger stressig und psychisch belastend, sie wiesen auch weniger Erkältungssymptome auf.
“Die Optimisten betrachten die Stressphase eher als Herausforderung, die sie engagiert angehen, was sie eher beflügelt und so besser vor stressbedingten gesundheitlichen Belastungen schützt. Im Gegenzug empfinden Pessimisten die Prüfungsphase als schwer zu bewältigen, sie investieren mehr Energie, um den Stress zu händeln und sind dadurch deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten”, analysierte Claus Vögele von der Roehampton University.
Ergebnisse nur bedingt verwendbar
Zwar ist den Studienautoren bewusst, dass die Ergebnisse aufgrund der Fokussierung auf den Stressfaktor “Prüfung” nur begrenzt verwendbar sind, um generelle Aussagen zum Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Immunsystem zu treffen. Einen Trend können die Wissenschafter trotzdem ableiten: “Gesundheit lässt sich durch eine optimistische Lebenseinstellung positiv beeinflussen”. (Ende)
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