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Archive für November 2006
Böden so sauer wie Essig
30.11.2006 von zaro.
Gezielte Kat-Ionen Düngung als praktizierter Umweltschutz. Karlsruhe - Auf das Problem der übersäuerten Böden macht der Umweltbund http://www.Umweltbund.eu in einem pressetext-Interview aufmerksam. Ausgangspunkt dafür war ein pressetext-Artikel über die weiterhin stark verstrahlten Böden nach dem Atomkraftwerksunfall von Tschernobyl ( http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061030019 ). Als mögliche Lösung des Problems soll eine gezielte Kat-Ionen Düngung umgesetzt werden. Diese sei nach Meinung des Umweltbundes praktizierter Umweltschutz.
“In dem pressetext-Artikel wird auf die Strahlenbelastung durch Caesium aufgrund des Atomunfalls in Tschernobyl eingegangen. Damals hat der Wind die belasteten Wolken weit über Europa verteilt. Dies geschieht heute auch täglich durch Pestizidrückstände aus der Landwirtschaft und Industrieabgasen”, so Friedhelm Berger, Präsident des Umweltbundes, im pressetext-Interview. “In der Pflanzenernährung ist weltweit bekannt, dass die Böden bei mangelnder Versorgung mit den Grundnährelementen wie die Kat-Ionen Kalium, Kalzium und Magnesium, andere Elemente wie etwa das Kat-Ion Caesium im Austausch von den Pflanzen aufgenommen werden.” Auf sauren Böden mit einem pH-Wert unter sechs werde dies sogar noch stark begünstigt. “Leider haben fast alle mittel-nord-europäischen Wälder und viele landwirtschaftliche Flächen heute einen zu niedrigen pH-Wert und weisen keine ausgeglichene Kat-Ionen Versorgung auf.”
“Nicht ausgeglichen gedüngte Pflanzenbestände oder nicht ausgeglichen ernährte Tiere oder Menschen werden unweigerlich krank.” Deshalb müsse das erste Ziel sowohl in der Landwirtschaft als auch im Forst und in Naturflächen sein, die Böden und die Pflanzen ausgeglichen zu versorgen. “Die meisten heute als Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesenen Flächen sind in der landwirtschaftlichen Geschichte durch Raubbau und ständigen Düngeentzug ohne entsprechende Ausgleichsdüngung entstanden.” Das treffe auf rund 95 Prozent der Heideflächen zu. Dadurch kam es auch zu Hungersnöten und Auswanderungen der Bürger. Der Experte wehrt sich dagegen, diese Natur- und Landschaftsschutzgebiete ebenso wie auch Agrarindustrieflächen als Aushängeschild zu verwenden, da diese nicht natürlich entstanden sind. “Die Naturschutzgebiete sind also durch Bodenversauerung und Schwermetallbelastung sowie hinein gewehte Pestizide geschädigt.”
“Das Ziel sollte sein, dass die Bevölkerung nicht verseuchten Umweltbelastungen ausgesetzt wird”, meint Berger. “Bei einer gezielten flächendeckenden Boden- und Blattdüngung werden Menschen und Natur nicht unnötig durch strahlende Schwermetalle wie Caesium oder durch das Schwermetall Kupfer belastet.” Berger kritisiert auch den Umstand, dass im ‘Bioanbau’ immer noch häufig Kupfer eingesetzt werde. Tatsächlich sei allerdings nur eine gezielte Kat-Ionen Düngung mit Kalium, Magnesium, Kalk praktizierter Umweltschutz. “Menschen, die flächendeckend Heideflächen und Magerrasen wünschen, müssen sich der dadurch entstehenden Belastung bewusst sein”, meint Berger abschließend im Interview. Redakteur: Weitlaner
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Auch Fische haben eine Persönlichkeit
30.11.2006 von zaro.
Es gibt tapfere und auch feige Regenbogenforellen. Liverpool - Nicht nur Säugetiere haben einen Charakter, wie Forscher der University of Liverpool http://www.liv.ac.uk nun herausgefunden haben. Auch Regenbogenforellen können tapfer oder feig sein - je nach dem, was sie in ihrem Leben gesehen oder gelernt haben, berichten die Wissenschaftler in der jüngsten Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature http://www.nature.com. Ausschlaggebend für das Verhalten der Fische scheinen verlorene oder gewonnene Kämpfe unter Artgenossen zu sein.
Die Forscher um die Biologin Lynne Sneddon haben nach Untersuchungen verschiedene Persönlichkeiten von Forellen identifizieren können. Wie Menschen hätten diese Tiere ganz unterschiedlich auf neue Konfrontationen reagiert. Während sich die einen interessiert zeigten, waren andere sehr zurückhaltend oder sogar ängstlich. Was die Forscher allerdings besonders interessierte, war der Umstand, ob die Fische ihr Verhalten aufgrund veränderter Lebensumstände auch ändern können. Dazu hatten die Wissenschaftler besonders neugierige und interessierte Fische und besonders scheue und zurückhaltende Fische separiert.
Die Idee der verschiedenen Tier-Charaktere liegt der Lehre des “behavorialen Syndroms” bei Tieren zugrunde. Diese Theorie versucht zu erklären, warum sich verschiedene Spezies nicht immer ihren Lebensumständen entsprechend verhalten. Ein aggressives Männchen etwa mag zwar zur Abwehr seines Reviers gut gerüstet sein, könnte aber aufgrund seines Verhaltens auch Weibchen davon abhalten, sich mit ihm zu paaren. Die Forscher hatten die Tiere in verschiedene Situationen gebracht, in denen sie teilweise als Gewinner von Kämpfen, aber auch als Verlierer ausstiegen.
Sneddon hat in ihren Versuchen nun festgestellt, dass Schüchternheit und Verwegenheit von physiologischen Faktoren wie etwa Stresshormon-Werten abhängen. Wenn Fische einen Kampf verlieren, erhöhen sich diese Stresshormon-Werte wie etwa jenes von Cortisol. Das macht sie in zukünftigen Kämpfen umsichtiger. Zudem konnten die Forscher feststellen, dass die Fische sehr genau das Verhalten anderer Fische beobachteten. Wie vorhersehbar waren schüchterne Fische, die einen Kampf gewonnen hatten, danach zuversichtlicher. Unerwarteterweise waren schüchterne Fische, die im Kampf verloren hatten, danach bei der Nahrungssuche wagemutiger. Das sei eine Art “Desperado-Effekt”, meint die Forscherin. Schüchterne Fische, die über ihren Charakter Bescheid wissen, müssten um ihre Nahrung noch stärker kämpfen, damit sie überhaupt etwas zu fressen bekommen. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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“ReProTect”: Alternativen zur tierversuchsfreien Forschung
29.11.2006 von zaro.
Menschen für Tierrechte schlagen Politik konkrete Maßnahmen vor. Aachen - Auf überwiegende Zustimmung bei den tierschutzpolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen stieß der Bundesverband Menschen für Tierrechte bei einer von ihm durchgeführten Anhörung am Montag, den 20.11.2006 in Berlin. Thema war die Förderung tierversuchsfreier Forschung. Der Bundesverband präsentierte dazu ein Konzept mit konkreten und umsetzbaren Vorschlägen.
So hielten Dr. Peter Jahr (CDU) und Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) die vom Bundesverband vorgeschlagene Maßnahme der Förderung des Projektes “ReProTect” auch über 2007 hinaus für notwendig. An diesem bislang von der EU geförderten Projekt arbeiten Wissenschaftler an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover erfolgreich zum Ersatz von Tierversuchen in der Reproduktionstoxikologie. Die bereits von den Wissenschaftlern gestellten Anträge zur weiteren Finanzierung durch die Bundesregierung seien schnellstens zu genehmigen, forderte der Bundesverband.
Im Hinblick auf Tierversuche und Tierverbrauch in der studentischen Ausbildung - insbesondere der Biologie, Human- und Tiermedizin - bestand Übereinstimmung, dass genügend Alternativen zur Verfügung stehen. Tierverbrauchende Übungen, die altbekanntes Lehrbuchwissen vermitteln, sollten der Vergangenheit angehören, meinten auch die Vertreter der Fraktionen. Dazu schlug der Bundesverband eine entsprechende Änderung des Tierschutzgesetzes vor. Dass im Rahmen dieser Änderung auch ein Verbot von Tierversuchen an Affen diskutiert werden müsse, unterstützte insbesondere Dr. Priesmeier. Nach Ansicht des Bundesverbandes gebiete dies schon das seit 2002 im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz.
Einigkeit bestand auch darüber, die gesellschaftliche Akzeptanz von tierversuchsfreien Testverfahren in der Bevölkerung zu erhöhen. Der Bundesverband schlug hier eine gezielte Werbekampagne der Bundesregierung vor, die u. a. eine umfassende und allgemein verständliche Internet-Website sowie Anzeigen und Werbespots vorsieht. “Wenn die Bundesregierung knapp 2,5 Millionen für eine Anzeigenkampagne zur Gesundheitsreform ausgibt, haben dies die tierversuchsfreien Verfahren auch verdient”, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wird diese Ziele im kommenden Jahr weiter verfolgen und auch die Politiker in die Pflicht nehmen, damit die bei der Anhörung gemachten Aussagen nicht bloße Lippenbekenntnisse bleiben. Darüber hinaus wird sich der Bundesverband auch für die Einrichtung von Lehrstühlen für tierversuchsfreie Verfahren an den Universitäten einsetzen. Dies sei von besonderer Wichtigkeit, da sie Forschung und Lehre abdeckten sowie zur Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz beitrügen.
Kontakt: Stephanie Elsner, Tel.: 05207 - 929263, E-Mail: elsner@tierrechte.de, http://www.tierrechte.de
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Natürliches Schmerzmittel: Speichel besser als Morphium
27.11.2006 von zaro.
Opiorphin ist stärker als Morphium und macht nicht süchtig. Paris - Der menschliche Speichel liefert ein natürliches Schmerzmittel, das bis zu sechs Mal stärker ist als Morphium. Wissenschafter des Institut Pasteur http://www.pasteur.fr hoffen, dass Opiorphin zur Entwicklung einer neuen Generation von natürlichen Medikamenten führen wird, die Schmerzen so gut wie Morphium lindern aber keine süchtig machenden oder psychologischen Nebenwirkungen haben. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences http://www.pnas.org veröffentlicht. Als die Forscher eine Schmerz verursachende Chemikalie in die Pfoten von Ratten injizierten, reichte ein Gramm Opiorphin pro Kilo Körpergewicht aus, um den gleichen schmerzstillenden Effekt wie bei drei Gramm Morphium zu erreichen. Diese Substanz blockierte das Schmerzempfinden so effektiv, dass bei Tests mit einem Podest voller Nadeln, die Ratten sechs Mal mehr Morphium als Opiorphin benötigten, um den entstandenen Schmerz zum Verschwinden zu bringen. Die leitende Wissenschafterin Catherine Rougeot erklärte, dass der schmerzstillende Effekt jenem von Morphium ähnlich sei. “Wir müssen jedoch erst die Nebenwirkungen erforschen, da es sich nicht um ein reines Schmerzmittel handelt. Es könnte sein, dass es sich auch um ein antidepressives Molekül handelt.” Das Team entdeckte laut New Scientist, dass Opiorphin in den Nervenzellen der Wirbelsäule wirkt, indem es den normalen Abbau der natürlichen Opiaten, der Enkephaline, stoppt. Bei Opiorphin handelt es sich um ein so einfaches Molekül, dass eine Synthetisierung und Produktion in großen Mengen möglich sein sollte, ohne es vom Speichel zu trennen. Alternativ sei es denkbar, Medikamente zu entwickeln, die den Körper des Patienten dazu bringen, selbst mehr dieser Moleküle zu produzieren. (Ende) Redakteur: Michaela Monschein
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Curry gegen Arthritis
20.11.2006 von zaro.
Tucson/Arizona - Das seit Jahrtausenden in Asien verwendete Gewürz Gelbwurz (Kurkuma) soll nach jüngsten Forschungsergebnissen auch erfolgreich gegen Rheumatoide Arthritis und sogar Osteoporose wirken. Das Forscherteam um Janet Funk der University of Arizona in Tucson http://www.arizona.edu hat festgestellt, wie der therapeutische Effekt des Hauptbestandteils von Curry wirkt. Die Experten gehen nun davon aus, dass aus der Gelbwurz neue Medikamente entwickelt werden können, meinen jedoch, dass der Verzehr von mehr Gewürzen allein nicht helfen könne, berichtet BBC-Online.
Funks Team hat im Tierversuch drei verschiedene Varianten an Ratten getestet: Einer Testgruppe wurde die ganze Wurzel gegeben, einer zweiten nur die ätherischen Öle und einer dritten ein Extrakt, der die aktiven Wirkstoffe, die so genannten Kurkuminoide enthielt. Dieser erwies sich im Versuch am wirkungsvollsten. Die Forscher haben dabei entdeckt, dass die Pflanzenwirkstoffe ein bestimmtes Protein in den Gelenken hemmen. Dieses Eiweiß ist ein so genannter Transkriptionsfaktor, der bestimmte Gene im Körper an- und ausschaltet. In diesem Fall handelt es sich um das Protein NF-kB, das die Produktion von Entzündungsstoffen in Gelenken einleitet.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Gelbwurz auch andere Krankheiten, die mit Entzündungen einhergehen - wie etwa Asthma, Multiple Sklerose und chronische Darmentzündungen - positiv beeinflussen kann. In den Versuchen konnten sie auch feststellen, dass die Kurkuminoide offenbar eine Reaktionskette unterbrechen, die zu Knochenabbau führt. In weiteren Studien wollen die Forscher untersuchen, ob der Wirkstoff auch gegen Osteoporose eingesetzt werden kann.
Kurkuma ist ein heiliges Gewürz und eine bewährte Heilpflanze in Indien. Ihre Verwendung in der ayurvedischen Medizin ist mindestens 3.000 Jahre alt. Seit dem frühen Mittelalter ist die Wurzelknolle auch in Nordafrika und Europa gebräuchlich. Kurkuma ist ein Hauptbestanteil im Currypulver. Traditionell dient es auch zum Färben von Textilien, Leder oder Holz. Red.: Wolfgang Weitlaner
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Ethnomedizin - Wiederentdeckung archaischer Heilungsrituale
17.11.2006 von zaro.
Zunehmende Bedeutung der Ethnomedizin in der Complementärmedizin - Die Wiederentdeckung der heilkräftigen Pflanzen des Regenwaldes, asiatischer Tee- und Kräutermischungen, der Erfahrungsschatz ägyptischer Heilkunde oder der vergessener europäischer Pflanzenwirkstoffe gliedert sich ein in ein wachsendes Bewusstsein um das Weltbild der Naturvölker und die Reaktivierung ihrer sinnvollen Heilungsrituale.
Für die Einbeziehung der feinstofflichen Wirkungsebene, die unseren Vorfahren noch als „Geister“ bekannt war, hat man heute zwar andere Begrifflichkeiten gefunden, für Unbegreifliches jedoch sucht man Antworten, die bereits vor Tausenden von Jahren formuliert wurden, mit dem Versuch, archaische geistige Inhalte in bestehendes soziales und medizinisches Gefüge zu integrieren. Zu einer Zeit, da der Mensch sich noch eingebunden fühlte in Natur und kosmisches Geschehen, regierte ein holistisches Weltbild ohne Trennung von Subjekt und Objekt. Dies galt Kultur übergreifend. Eine solche Sichtweise verändert auch diagnostisches Vorgehen und den Heilungsansatz. Die Diagnose von Puls, Zunge oder Stimmklang, der Haut u. v. m. gehen auf die Ethnomedizin zurück. Die Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur beispielsweise begründen sich in überliefertem ganzheitlichem Erfassen. Dazu schreibt Ingrid Schlieske in CO’MED 05/06:
„Ötzi“ - Der Beweis für das Alter der Akupunkturlehre in Europa?
Eine Sensation für die Wissenschaftler war der Fund einer unversehrten Gletscherleiche im Jahre 1991 in den Tiroler Alpen, deren Alter mit mindestens 5.000 Jahren angegeben wurde. Sie lieferte eine Menge an Informationen über das Leben zu dieser Zeit, gab aber auch Rätsel auf. So erschienen neben der möglichen Todesursache auch die 47 strichförmigen Tätowierungen, die nicht mit den üblichen Schmucktätowierungen vergleichbar und am gesamten Mumienkörper zu finden waren, geheimnisvoll.
Eine internationale Forschergruppe wurde damit beauftragt, die Bedeutung dieser Punkte und Kreuze zu ermitteln. In einer Spezial-Konservierungskammer in Bozen (Tirol) wurden auf Anregung von Prof. Dr. Frank Bahr von der Deutschen Akademie für Akupunktur sämtliche Tätowierungen der Gletschermumie vermessen, fotografiert und grafisch dargestellt, mit den anatomischen Verhältnissen der Mumie in Beziehung gesetzt und mit klassischen Akupunkturpunkten verglichen, denn die Zeichen befanden sich zum größten Teil an Körperstellen, an denen die Meridiane verlaufen.
Nach eingehender Untersuchung des „Mannes aus dem Eis“ kam man staunend zu dem Schluss, dass es sich bei den Tätowierungen tatsächlich um Markierungen von Akupunkturpunkten handeln müsste, denn die meisten der Zeichen stimmten direkt mit der Lage klassischer Akupunkturpunkte überein, einige wenige lagen nur millimeterweit von ihnen entfernt.
Die Meridiane waren ganz offensichtlich auch unseren Vorfahren als wichtige Energieleitbahnen bekannt. Dass die Stimulation verschiedener Punkte auf diesen Bahnen von deutlicher Heilwirkung ist, bestätigt inzwischen auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die beispielsweise die Akupunktur bei über hundert Krankheiten empfiehlt.“
Über die Rolle der Rituale in Medizin und Gesellschaft - Übergangsrituale
„Immer wieder hören wir auch Berichte von wissenschaftlich unerklärlichen und für den logisch arbeitenden Verstand kaum fassbaren Wunderheilungen aus so genannten archaischen Gesellschaften, die wir so anmaßend als „primitiv“ herabsetzen, obwohl sie uns in vielen wesentlichen Aspekten des Lebens durchaus voraus sind. Aus moderner Sicht medizinisch gänzlich ungebildete Heiler aller möglichen Kulturen vollbringen immer wieder Wunder. Was den Schamanen an wissenschaftlich-medizinischer Ausbildung fehlt, ersetzen sie durch intuitives Ritualverständnis, das zumeist in der Tradition und im Feld des jeweiligen Stammes auf für uns nur schwer nachvollziehbare Weise von Generation zu Generation durch das alleinige Erzählen von Geschichten und Mythen übermittelt wird.
Die archaischen Menschen haben genau das, was uns so sehr fehlt: Verständnis für die Felder der Wirklichkeit. Sie können mit verschiedenen Mitteln die Selbstheilungskräfte im Patienten anstoßen. Sie nutzen die Kräfte der Natur, der inneren vor allem, um die Heilungssuchenden wieder zurück in die Ordnung zu bringen.
Jeder Übergang führt so zuerst zum Sterben auf einer vergangenen Stufe und dann zur Wiedergeburt auf eine neue Ebene. Tatsächlich wird ja ein Mensch in der Krise des Übergangs nicht nur verletzt, sondern ein (alter) Teil von ihm muss sich symbolisch ablösen. Im Fall der Pubertät etwa muss das Kind symbolisch sterben, damit die Frau oder der Mann geboren werden kann. Da sehen archaische Menschen durchaus zu Recht die Notwendigkeit, dieses sowieso unaufhaltsame Geschehen, wenn die Zeit denn reif dafür ist, mit drastischen Mitteln voranzutreiben. Wenn das schmerzliche Werk vollbracht ist, wird Heilung auf der neuen Ebene notwendig. Hinzu kommt noch, dass die Betroffenen unter den Einfluss einer ganz neuen Wirklichkeit gebracht werden müssen. Diese aber können sie nur in sich aufnehmen und sich in ihr verankern, wenn sie seelisch ganz offen für diesen gewaltigen Prozess sind. Ihre Öffnung führen die Heiler durch eindrucksvolle Maßnahmen herbei.“
Tibetische Medizin
Auf der Suche nach den Geheimnissen des Tibetischen Medizinsystems reiste Christina Kessler nach Dharamsala, der Residenz des Dalai Lama im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Dort besuchte sie den inzwischen verstorbenen, weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannten Arzt Dr. Yeshi Dhonden, der seit 1959 im Exil lebt und bis 1980 Leibarzt des Dalai Lama war. Er war einer der ersten Medizingelehrten, die in den Westen entsandt wurden, um ein Wissen freizugeben, das sonst dem Untergang geweiht wäre. Sie befragte den Leibarzt zu den Grundlagen der Tibetischen Medizin. CO’MED Verlag
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Körpereigene Selbstverteidigung gegen Alzheimer entdeckt
15.11.2006 von zaro.
PSA-Protein zerfetzt schädliche Eiweißanhäufungen. Los Angeles - Ein internationales Wissenschaftsteam mit Beteiligten der David Geffen School of Medicine in Los Angeles http://www.medsch.ucla.edu, der Feinberg School of Medicine in Chicago http://www.medschool.northwestern.edu , der Universität von Kyungwon in Sunfnam, Südkorea http://www.kyungwon.ac.kr , der Cold Spring Harbor Laboratories in Cold Spring Harbor http://www.cshl.edu sowie der New York University School of Medicine http://www.med.nyu.edu hat aufdecken können, wie sich der Körper gegen neurodegenerative Erkrankungen wie etwa Alzheimer schützt. In Studien an Mäusen, Fliegen sowie Hirngewebe menschlicher Patienten entdeckten die Forscher, dass ein Eiweiß namens Puromycin-Sensitive Aminopeptidase (PSA) die Eiweißanhäufungen, die charakteristisch sind für Alzheimer - so genannte tau-’tangles’ -, zerfetzt. Die Wissenschaftler hoffen, diesen Mechanismus künftig mit Medikamenten fördern zu können. Die Studienergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Neuron http://www.neuron.org veröffentlicht.
Tau-Eiweiße tragen unter anderem zum Transport von Nahrungsstoffen innerhalb der Nervenzelle bei. Beim Entstehen von Alzheimer oder anderen neurodegenerativen Erkrankungen kann dieses Eiweiß seine Funktion nicht mehr ausreichend ausüben, es entstehen unauflösbare Faserknäuel in den Gehirnzellen. Demzufolge wird auch die Kommunikation zwischen den Nervenzellen gestört, was zu einem Rückgang der mentalen Fähigkeiten und im schlimmsten Fall sogar zum Absterben der Nervenzellen führen kann.
In Laborversuchen mit menschlichem Gewebe konnten die Forscher nun nachweisen, dass das PSA-Gen die Eiweißanhäufungen unmittelbar zerstört. Darüber hinaus entdeckten sie in Experimenten mit der Fruchtfliege Drosophila, dass eine höhere Aktivität des PSA-Gens gegen das Absterben von Gehirnstellen schützt, während eine niedrige Aktivität Neurodegeneration anregt. Laut den Forschern legen diese Erkenntnisse nahe, dass PSA eine lebenswichtige schützende Rolle spielt. “Unsere Befunde bilden einen wichtigen Schritt zum Verständnis des Mechanismus, das an neurologische Erkrankungen beteiligt ist”, so die Forscher. Redakteur: Reanne Leuning
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Pro und Contra: ASPARTAM!
14.11.2006 von zaro.
Extra-Blatt der Technischen Universität Berlin
Bereits seit einigen Jahren kursieren im Internet Kettenbriefartige Gerüchte, die von Gesundheitsrisiken durch den Süßstoff Aspartam warnen. Angeblich soll dieser im Körper zu giftigen Substanzen abgebaut werden. Ferner wird behauptet, Aspartam könne Multiple Sklerose auslösen.
Aspartam (NutraSweet®, Canderel®,..) ist anstelle von Zucker in vielen Lebensmitteln enthalten, die als so genannte Light-Produkte angeboten werden. Das reicht von Limonadengetränken über zuckerfreien Kaugummi bis Diät-Schokolade usw. Es ist seit den frühen 1980er Jahren weltweit als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen (E951) und wurde sowohl davor als auch danach in vielen Studien sorgfältig untersucht.
Fakt ist, dass Aspartam aus Eiweissbausteinen aufgebaut ist und im Körper (und z.B. auch beim Backen) wieder in diese zerfällt. Die drei wesentlichen Bestandteile, in die Aspartam durch Enzyme und Peptide abgebaut wird, sind die Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure sowie Methanol. Phenylalanin ist nur für Menschen ein Problem, die an der seltenen, erblichen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden, daher ist auf den Lebensmittelverpackungen oft ein Warnhinweis aufgedruckt (’enthält eine Phenylalaninquelle’). Beide Aminosäuren sind in diversen Lebensmitteln wie Fleisch, Obst und Gemüse enthalten - in größeren Mengen, als ein Mensch sie durch den Verzehr von Light-Produkten aufnimmt.
Die beim Abbau entstehenden geringen Mengen von Methanol sind unbedenklich, damit kommt der Körper problemlos klar. Auch beim Verzehr von z.B. Frucht- oder Gemüsesäften entstehen geringe Mengen Methanol - oft deutlich mehr als bei vergleichbaren Mengen mit Aspartam gesüßter Getränke. Das soll nicht heißen, dass Methanol völlig harmlos ist, es gilt vielmehr der Satz von Paracelsus: “Die Dosis macht das Gift”.
Es gibt keinerlei ernstzunehmende medizinische Studien, die einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Aspartam-haltigen Lebensmitteln und Krankheiten wie Multipler Sklerose nachweisen konnten.
Gemessen daran ist es geradezu erschreckend, wieviel Unsinn darüber im Internet verbreitet wird.
Es gibt allerdings Hinweise, dass bei auf Aspartam (bzw. Phenylalanin) empfindlichen Personen z.B. Migräne-Anfälle ausgelöst werden können.
Weitere Infos:
Krebsinformationsdienst im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg
EUFIC (Europäisches Informationszentrum für Lebensmittel)
Anmerkung: Bei ‘Alzheimer’ spielt die Anhäufung von Eiweisbausteinen ein erheblich Rolle, ob diese Fakten im Zusammenhang stehen wurde bis jetzt noch nicht untersucht, wir sind der Auffassung das es dringend nötig wäre. Kommentar von ZARO, Robert Zach
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Gesundheitsgefahr durch Schimmelpilze
13.11.2006 von zaro.
Schimmelpilze mögen Feuchtigkeit und ernähren sich von organischen Materialien. Da Schimmelpilze geringe Ansprüche an die Lebensbedingungen stellen, treten sie äußerst vielfältig in Erscheinung, auch im eigenen Haushalt.
Das größte Gefahrenpotential für die menschliche Gesundheit stellen die Schimmelpilzsporen und die Pilzgifte (Mykotoxine) dar. Die Diagnostik einer Schimmelpilzerkrankung gestaltete sich bislang schwierig, da die Beschwerden vielfältig sind und jeder Mensch auf Schimmelpilze unterschiedlich reagiert. Die Schimmelsporen, die dem Pilz zur Vermehrung dienen, werden im Körper als Allergene erkannt und von der Immunabwehr beseitigt. Von einer allergischen Reaktion spricht man erst, wenn das Immunsystem unangemessen stark reagiert. Die allergischen Symptome auf Schimmel äußern sich entweder direkt oder zeitlich verzögert durch Schnupfen, Husten, Atemprobleme, Kopfschmerzen, Müdigkeit bis hin zum Status Asthmaticus.
Eine erhöhte Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft kann bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr auch infektiöse Pilzerkrankungen (Mykosen) verursachen. Hautkrankheiten, Nebenhöhlenentzündungen aber auch schwere Erkrankungen, die die inneren Organe befallen, wie Meningitis oder Nierenerkrankungen können auf Pilzinfektionen zurückzuführen sein.
Ein allgemein geschwächtes Immunsystem bietet auch dem Hefepilz Candida albicans gute Bedingungen zum Wachstum. Bei gesunden Menschen siedelt dieser Pilz unauffällig im Darm, doch bei der Candidose befällt er den ganzen Körper und kann unbehandelt lebensgefährlich sein. Wie alle anderen Pilzerkrankungen zeigt sich auch die Candidose zunächst in unspezifischen Symptomen und ließ sich bei der Erstuntersuchung bislang nur schwer diagnostizieren.
Eine weitere Gefahr für die Gesundheit sind Pilzgifte, die von vielen Schimmelpilzen zur Verteidigung gegen Bakterien produziert werden. Diese Mykotoxine können bei Menschen Haut- und Nervengewebe schädigen und sind im Falle des Aflatoxins, welches häufig auf Nüssen gefunden wird, auch als krebserregend bekannt. Quelle Pressetext
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Weiteres Geheimnis der Stammzellen gelöst
11.11.2006 von zaro.
Molekül bringt Zellen dazu, sich selbst zu erneuern. Münster/San Diego (04.11.2006) - Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, ein kleines Molekül zu entdecken, mit dem sich Stammzellen erheblich leichter als bisher vermehren lassen. Die einfach gebaute Substanz namens SC1 bringt Stammzellen im Labor dazu, sich selbst zu erneuern. Dadurch behalten sie die Fähigkeit, sich in viele unterschiedliche Zellen zu differenzieren. Bisher war das nur unter erheblichem Aufwand möglich, berichten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS http://www.pnas.org.
Die moderne Medizin setzt in Zukunft auf Stammzellen-Therapien, denn damit könnten sich viele Krankheiten effektiv lindern oder sogar heilen lassen. SC1 verhindert, dass sich die Zelle spezialisiert und ihre Wandlungsfähigkeit verliert. Damit können sich die Stammzellen sowohl im Körper als auch in der Kulturschale in viele verschiedene Zellen eines Organismus verwandeln.
“Mit Hilfe dieses Moleküls können wir Stammzellen künftig sauber und auf relativ einfache und preiswerte Weise vermehren. Über eine sehr lange Zeit haben wir die Stammzellen von Mäusen damit im undifferenzierten Zustand gehalten”, so Jeong Tae Do. Dies sei für die Stammzellen- forschung ein wichtiger Schritt. Bisher war es sehr mühsam Stammzellen im Labor so zu halten, dass sie pluripotent bleiben, wenn sie sich teilen. Die Wissenschaftler mussten sie zum Beispiel auf Nährzellen wie etwa fremden tierischen Zellen sowie in Kälberserum züchten und noch eine Reihe teurer Substanzen hinzufügen. Menschliche Stammzellen würden sich schon deshalb nicht für medizinische Anwendung eignen, weil sie mit tierischen Produkten verunreinigt wären.
SC1 wirkt dabei nicht nach demselben Prinzip wie der Cocktail, den Forscher bislang als Jungbrunnen für Stammzellen verwendeten, denn es blockiert gleich zwei Enzyme, die an der Differenzierung beteiligt sind, berichtet die Max-Planck-Gesellschaft http://www.mpg.de . Der Weg dorthin war für die Wissenschaftler allerdings sehr steinig, denn sie testeten mehr als 50.000 Substanzen. Am Ende blieb SC1, das auf dem Grundbaustein Dihydropyrimidopyrimidin basiert, als das am besten geeignete übrig. Anschließend haben die Forscher geprüft, ob sich Stammzellen, die mit SC1 behandelt wurden, auch mit lebenden Organismen vertragen. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Das Universum und die Götter
10.11.2006 von zaro.
„Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden
als eure Schul-Weisheit sich träumt.“
William Shakespeare „Hamlet“
Tatsächlich ist der menschliche Körper der Tempel Gottes. Im menschlichen individuellen Körper kann jeder Mensch – wenn er will – Gott hören, mit Gott sprechen und in jedem Gegenwarts-Augenblick Gott selbst erfahren. Das weiß ich aus eigener innerer Erfahrung. Weil die innere Wesens-Natur des Menschen göttlich ist, sprach das Orakel von Delphi:
„Erkenne dich selbst, dann erkennst
du das Universum und die Götter.“
Seit Anbeginn des Christentums beten unzählige Christen „Vater, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“, aber wer fragt den göttlichen Schöpfer und kosmischen Kybernetiker dessen, was oben und was untern ist, was er will? Willst du, Mensch nun den Willen Gottes zulassen oder weiterhin dem Willen der eingebildeten Scheinpersönlichkeit, dem Ego folgen?
In den Büchern „Gespräche mit Gott“ schreibt der Amerikaner Neal Donald Walsh, der mit Gott spricht, und dem Gott auf seine Fragen antwortet:
„Wenn ihr wüsstet, wer-ihr-seid – dass ihr die herrlichsten,
bemerkenswertesten und glanzvollsten Kreaturen seid, die
von Gott je erschaffen wurden -, würdet ihr euch niemals
ängstigen.
Ihr müsst aufhören, Gott als von euch und euch selbst
als voneinander getrennt zu betrachten.
Die EINZIGE Lösung ist die höchste Wahrheit: Es existiert im Universum nichts, das von irgend etwas anderem getrennt ist. ALLES ist zutiefst miteinander verbunden, unwiderruflich, wechselseitig voneinander abhängig, interaktiv, eingewoben in den Stoff allen Lebens.
Alle Handlungen, alles Regieren, die Weltpolitik und das persönliche Miteinander muß auf diese Wahrheit gegründet sein. Alle Gesetze müssen darin verwurzelt sein. Dies ist die künftige Hoffnung für die Menschheit, die einzige Hoffnung für den Planeten. Die erfordert natürlich ein tiefes Verständnis für Einheit und daraus lässt sich erkennen wie weitreichend diese Arbeit zur Aufklärung der Menschen ist. Hier ist eine Menge Liebe nötig.
Oh wie trügerisch ist der äußere vergängliche Schein! Das Wirken Gottes im Äußeren kann der Mensch erst dann erkennen und verstehen, wenn der Mensch ZUERST die GEGENWART Gottes in sich selbst anerkennt und sich seinem inneren göttlichen Christus-Wesen zu-wendet, denn Gott ist das innerste schöpferische Wesen jedes Menschen. Der schweizer Wissenschaftler Dr. Ernst Waelti schreibt in seinem Buch „Der dritte Kreis des Wissens“:
„Wir geben uns immer wieder der Täuschung hin, dass wir
materielle Dinge – an sich – wahrnehmen können. Noch
niemand hat je eine Elektron, ein Photon oder Atom an sich
gesehen. Nur die gegenseitigen Wechselwirkungen verraten
uns ihre Existenz.“
Wer oder was hält das Mikro-Universum, das die atomare Erscheinung, die der menschliche Körper und sein in seiner GANZHEIT noch nicht erforschtes Gehirn ist, zusammen?
Wenn der Mensch Gott und seine eigene immanente innere göttliche Wesens-Natur erkennen und erfahren will, muß sich nach INNEN wenden und von innen nach außen wirken. Darum heisst es:
„Ist die Not am größten, ist Gott am nächsten“,
aber darauf warten kann ich niemand raten.
„Daran erkenn ich den gelehrten Herrn.
Was er nicht tastet, steht euch meilenfern,
Was ihr nicht fasst, das fehlt euch ganz und gar,
Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sein nicht wahr,
Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,
Was ihr nicht münzt, das meint ihr, gelte nicht.“
Mephistopheles in „Faust II“ von J.W. Goethe
Gott hat den Menschen zu SEINEM Selbst-Ausdruck erschaffen, das ist die Wahrheit und die Wirklichkeit, die ich erkannt habe und die ich täglich aufs Neue erfahre. Der Himmels-Schlüssel ist im Inneren jedes individuellen Menschen verborgen.
„Ihr seid Leben, ihr seid der lebendige Ausdruck des Allmächtigen,
dieses Leben in euch ist DASSELBE Leben wie in Mir!“
Christus
In diesem inneren Sinn wünscheich Ihnen sinnvolle Tage, Ihr Robert Zach
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Europaproblem Übergewicht - auch durch Hormonmangel verursacht?
9.11.2006 von zaro.
Wien (pts/07.11.2006/08:00) - Ähnlich wie in den Vereinigten Staaten von Amerika bewirken Veränderungen der Eßgewohnheiten auch in Europa eine ständige Zunahme der Übergewichtsproblematik mit allen damit verbundenen volkswirtschaftlichen Folgen. Herzinfarkt, Diabetes und bestimmte Krebserkrankungen werden direkt auf Übergewicht zurückgeführt. Vor allem sogenanntes “Fast-Food”, das meist reich an dickmachenden Kohlehydraten, sowie sogenannten “Transfetten” (chemisch gehärteten Pflanzenölen) ist, gilt hiebei als Problemverursacher Nummer 1.
Dazu DDr.Heinrich, kosmetischer Chirurg und Spezialist für hormomell unterstützte Gewichtsabnahme und Fettreduktion in Wien: “Mit Übergewicht sind oft schon sehr junge Menschen konfrontiert. Früher hieß es, am Übergewicht seien “faule Hormondrüsen” schuld. Zwar diente dies meist als Ausrede Übergewichtiger bei zu üppigem Eßverhalten und Bewegungsmangel, es ist aber doch ein Körnchen Wahrheit daran: Bei Übergewicht liegt so gut wie immer ein hormonelles Ungleichgewicht vor!” Dieses Ungleichgewicht kann sowohl die Ursache als auch die Wirkung der Gewichtszunahme sein. Meist liegt anfänglich eine hormonell bedingte Neigung zur Gewichtszunahme vor, die bei entsprechendem Essverhalten selbstverstärkend wirkt.
Vor der Therapie von Übergewicht sollte daher stets mittels Laboruntersuchungen eine hormonelle Analyse durchgeführt werden. Liegen wesentliche Imbalancen vor ist die nachhaltige Gewichtsabnahme alleine mittels Diät und Training für den Betroffenen oft sehr schwer durchführbar. Es kommt dann zu dem berüchtigten Jojo-Effekt, der nachhaltige Gewichtsabnahme verhindert. Hier hilft eine gezielte Behebung der hormonellen Imbalancen mittels möglichst human-identischer Hormone meist sehr schnell: Schon innerhalb von wenigen Wochen verliert der Patient einige Kilos, ohne sich deshalb diätetisch sehr einschränken zu müssen - meist reicht es, dickmachende Kohlehydrate vom Speiseplan zu streichen.
Die hormonell unterstützte Gewichtsabnahme ist ein Beispiel, wie auch sehr junge Menschen schon von einer gezielten Hormonsubstitution profitieren können. Selbstverständlich sollte diese ausschließlich von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden und immer Hand in Hand mit einer Ernährungsumstellung sowie einem durchdachten Bewegungsprogramm gehen.
Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ddrheinrich.com, http://www.hormonalregeneration.com (Ende)
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Irren ist menschlich!
7.11.2006 von zaro.
“Gut informierte Leute wissen, dass es unmöglich ist, die Stimme über Drähte zu übertragen und, dass selbst wenn es möglich wäre, es keinen praktischen Nutzen hätte.”
Artikel in der Boston Post, 1865
“Ich denke, dass ich ohne Widerspruch behaupten kann, dass, sobald die Pariser Ausstellung geschlossen hat, die Sache mit dem elektrischen Licht mit ihr den Abschluss finden wird und man niemals wieder etwas von ihm hören wird.”
Erasmus Wilson, Professor an der Oxford Universität, 1878
“Es wird niemals einen Massenmarkt für Automobile geben - gerade mal 1.000 Stück in Europa, weil dies die begrenzte Zahl an verfügbaren Chauffeuren ist.”
Zitat Sprecher von Daimler Benz
“Die amerikanische Durchschnittsfamilie hat keine Zeit zum Fernsehen.”
New York Times, 1939
“Ich denke, dass es einen Weltmarkt von nicht mehr als fünf Computern gibt.”
Thomas Watson, Vorsitzender IBM, 1949
“Der Mensch wird niemals den Mond erreichen, ungeachtet aller zukünftigen wissenschaftlichen Errungenschaften.”
Dr. Lee De Forest (Erfinder der Vakuumpumpe), 1957
“Der potentielle Weltmarkt für Kopiermaschinen ist höchstes 5.000 Stück.”
IBM zu den Gründern von Xerox, 1959
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Diclofenac steigert Herzinfarkt-Risiko um 40 Prozent
6.11.2006 von zaro.
Pharmaunternehmen Novartis kann Kritik nicht nachvollziehen. Newcastle/Wien - Ein Wissenschaftsteam der Universität Newcastle http://www.newcastle.edu.au sowie des Newcastle Mater Hospital http://www.hunter.health.nsw.gov.au/servs_facil/nmmh.htm in New South Wales, Australien, hat in einer groß angelegten Meta-Analyse von Studien zu Schmerzmitteln entdeckt, dass ein oft vorgeschriebenes Medikament, Diclofenac, in üblichen Dosierungen das Risiko an Herzproblemen zu erkranken stark steigert. Um zu diesem Ergebnis zu kommen, analysierten die Forscher die Ergebnisse von 23 klinischen Studien mit insgesamt 1,6 Mio. Teilnehmern. Die Ergebnisse der Studie wurden in der aktuellen Ausgabe der Online-Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org veröffentlicht.
Die analysierten Studien beziehen sich auf schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente. Bei Auswertung dieser Studien stellte sich heraus, dass Diclofenac - eines der ältesten, vor allem in Europa sehr gängigen Medikamente - von allen Medikamenten aus seiner Klasse die schwersten Nebenwirkungen mit sich bringt. Das Schmerzmittel, das auch unter den Markennamen Voltaren, Cataflam, Solaraze und Arthrotec bekannt ist, steigert die Gefahr für Herzinfarkt und plötzlichen Herztod bei normaler Anwendung um 40 Prozent. In einem Kommentar der Studie empfiehlt David Graham, ein amerikanischer Experte auf dem Gebiet der Medikamentsicherheit der US-Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln (FDA) den europäischen Benutzern, auf Naproxen umzusteigen. Laut der Studie sei dieses Schmerzmittel nicht schädlich für das Herz.
Der Hersteller, das Pharmaunternehmen Novartis Austria GmbH bezweifelt die Richtigkeit der Resultate der Meta-Analyse. Das Produkt bleibt, trotz einem Wert von 40 Prozent Herzattackenrisiko, auf dem Markt. Tatsächlich sollte ein Schmerzmittel einem Menschen vom Schmerz befreien, ob dies jedoch durch Herztod geschehen soll kommt uns doch etwas merkwürdig vor. Es braucht dringend eine Gesundheitsreform in Form von Gesundheits-Revolution. ZARO
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Globaler Kampf gegen Fettsucht
3.11.2006 von zaro.
Fettleibige sind nach Essen süchtig wie Drogenabhängige - Im globalen Kampf gegen die Fettsucht gibt es zwei Neuigkeiten: Ein anfangs viel versprechendes Medikament von Merck erwies sich im klinischen Test als wirkungslos und Wissenschaftler der Brookhaven National Laboratories http://www.bnl.gov haben festgestellt, dass Fettleibige so süchtig nach Lebensmittel sind, wie Drogenabhängige nach ihrer Droge. Beide der Feststellungen sind zwar nicht unmittelbare Erfolge, dennoch hoffen die Forscher daraus neue Erkenntnisse für zukünftige Ansätze zu finden.
MK-0557 heißt das Präparat, das Merck auf den Markt bringen wollte. Insgesamt wurde zwar schon eine Wirkung verzeichnet, allerdings nahmen jene Probanden, die das Medikament einnahmen, im Vergleich zu jenen, die ein Placebo verabreicht bekamen, nur 1,6 Kilogramm innerhalb eines Jahres ab, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com in seiner Online-Ausgabe. Kritisch beurteilt das Magazin die Fülle von untauglichen Medikamenten, die zum Teil schwere Nebenwirkungen haben. MK-0557 war allerdings im ersten Versuch sehr erfolgreich, denn die Substanz, hat im Hirn an jenes Protein angedockt, das es auch blockieren sollte - das appetitanregende Molekül Neuropeptid-Y. Mäuse, die diese Substanz erhielten, zeigten deutlich weniger Appetit. Einziger Vorteil des Präparats beim Menschen war, dass es keine schweren Nebeneffekte gab. Für den Hersteller Merck ist das Produkt allerdings wertlos.
Der Wissenschaftler Steven Heymsfield von Merck sieht das Problem beim Präparat MK-0557 und auch bei anderen Medikamenten gegen Fettsucht in der Komplexität der Menschen zum Thema Essen. Die Unterbindung eines Pfades habe offensichtlich deshalb so wenig Wirkung, weil es offensichtlich andere Back-up-Systeme gibt, die das ausgleichen. Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch der Neurologe Michael Cowley von der Oregon Health & Science University. “Monotherapien werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht den gewünschten Erfolg bringen. Der menschliche Körper verfügt über gut entwickelte Systeme und evolutionäre Gründe, sich zu überessen. Das bedeutet, dass es wahrscheinlich multiple, parallele Systeme gibt, die dafür sorgen, dass wir ordentlich zunehmen.”
Um den inzwischen mehr als eine Mrd. Fettleibigen der Erde zu helfen, greifen die Forscher zu allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Das Forscherteam um Gene Jack-Wang hat sich dafür interessiert, an welchen Teil des Gehirns die Meldung der Sättigung oder des Hungers bei Fettleibigen geht. Dazu haben sie Probanden einen radioaktiven Zuckerwürfel gegeben und mit einem Scanner den Weg des Zuckers bis zur Metabolisierung im Gehirn verfolgt. Bekannt war, dass der Vagus-Nerv, der vom Bauch zum Hirn läuft, eine wesentliche Rolle spielt und dass der Hypothalamus das “Hungerzentrum” des Gehirns ist. Neu aber war, dass die Forscher bei der Magenstimulation auch eine aktivierte Hippocampus-Region im Hirn vorfanden. “Diese ist für Plastizität, Lernen und Gedächtnis verantwortlich, wird aber auch bei Drogensüchtigen aktiviert, wenn es darum geht, mehr und mehr zu bekommen”, erklärt der Forscher. Es sei ähnlich wie das Bedürfnis nach Kokain bei Süchtigen. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass bei Fettleibigen Essen zur Sucht wird - ähnlich wie jenes Suchtverhalten bei Drogen.
“Das ist auch ein Grund dafür, warum man Fettleibigkeit so schwer bekämpfen kann”, meint der Wissenschaftler. Die Entscheidung zum Essen betrifft Emotion und das kognitive System gleichzeitig. “Die Studie zeigt damit, dass das Gehirn versucht den Körper zu manipulieren und nicht umgekehrt.” Es könne zum Beispiel sein, dass Fettleibige immer noch ein Hungergefühl verspüren, obwohl sie eine Nahrungsmenge zu sich genommen haben, die andere Menschen vollständig sättigen würde. “Die Studie macht auch deutlich, dass man keine magische Wunderwaffe gegen Fettleibigkeit finden kann”, so Wang. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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