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Archive für Januar 2007
Ein schlimmer Rücken kann nicht entzücken
30.1.2007 von zaro.
Bei Rückenschmerzen der Ursache auf den Grund gehen. Karlsfeld - Rückenbeschwerden werden oft als Muskelverspannungen, Osteoporose, Hexenschuss oder rheumatische Veränderung der Wirbel bzw. Bandscheiben als “naturgegeben” hingenommen. Dabei sind Rückenschmerzen ein Signal des Körpers, auf das wir hören sollten. Geht man den Dingen auf den Grund, liegt den Schmerzen im Rückenbereich oft eine gemeinsame Ursache zugrunde: Eine latente Azidose - eine chronische Übersäuerung des betroffenen Gewebes: Können über Niere, Lunge und Haut nicht genug Säuren ausgeschieden werden, nutzt der Organismus die zur Verfügung stehenden Basen zur Abpufferung der Säuren. Wird dieses Puffersystem langfristig überstrapaziert, werden die überschüssigen Säuren im Bindegewebe und den Knorpelschichten eingelagert. Dadurch verliert Gewebe seine Wasserbindungsfähigkeit und wird weniger elastisch. Um die Säuren weiterhin zu neutralisieren, greift der Organismus schließlich auf die Vitalstoffe zurück, die in unseren Knochen enthalten sind. Diese Entmineralisierung der Knochen kann langfristig zu Osteoporose führen und somit Ursache für Knochenbrüche sein. Was immer wieder auf mechanischen Verschleiß zurückgeschoben wird, ist tatsächlich in weit höherem Maße die Folge einer langfristigen Übersäuerung. Die heute vorherrschende säureüberschüssige (statt basische) Ernährung bildet im Grunde genommen das Grundübel. Um den Bewegungsapparat im möglichen Rahmen zu regenerieren, sollte man die Nahrung mit basischen Mineralstoffmischungen ergänzen. Dabei ist es sinnvoll, in der Apotheke nach gut verträglichen Produkten auf Citrat-Basis zu fragen, die verzögert, aber lang anhaltend wirken (während Bikarbonate von der Magensäure schnell neutralisiert werden und schneller verpuffen). Geeignete basische Vitalstoffe gibt es auch als Getränke, Tabletten oder Granulat (in Apotheken). Joachim Lepple
Weitere Tipps und Informationen:
Vermeiden Sie Rückenstress, z. B. beim Einkaufen: Tragen Sie nichts, was schwer ist. Ein Einkaufswagen entlastet den Rücken sehr. Nutzen Sie den Lieferservice, den immer mehr Geschäfte anbieten.
Baden Sie mehrmals wöchentlich mit dem ZARO-Spavital Energieträger und erleben Sie wie Bioenergie auf den Rücken seine positiven Wirkungen entfaltet, in vielen Fällen sind nach wenigen Monaten die Schmerzen gänzlich verschwunden oder haben sich deutlich minimiert. www.zarolifeforce.de
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BIO-Energiekristalle als Trendschmuck 2007
29.1.2007 von zaro.
150.000 Bovis für einen gesunden Körper voller Abwehrkräfte. Niederndorf/Tirol - Es ist unglaublich aber die ZARO Biotec hat ein neues Highlight auf den Weg gebracht. Durch die einzigartige ZARO-Energietechnologie ist eine neue Dimension in der biologischen Vitalisierung des menschlichen Körpers möglich geworden. Es geht dabei um Energiekristalle die man als schmückende Prezisiosen am Körper trägt, die herrlichen Designerstücke, hergestellt bei SWAROWSKI übertragen pure Lebensenergie auf und in den Körper. Es geht dabei um die mehr als 10-fache Energie die der menschliche Körper und seine Billionen von Zellen braucht. Das bioenergetische Strahlungsfelder dem Menschen sehr gut tun ist seit Jahrtausenden bekannt, davon zeugen die vielen Energieplätze dieser Erde. Mediziner und Wissenschaftler bestätigen in Ihren Arbeiten immer wieder wie wichtig es ist den Körper energetisch zu versorgen. Energie ist das ‘A’ und ‘O’ wenn es um Fitness, Vitalität, Anti-Aging und ein langes Leben geht, so definiert Robert Zach der Erfinder der ZARO-Technologie kurz und knapp sein Energiethesen.
Was die ZARO-Technologie kann, kann im Moment niemand auf dieser Erde! Eine starke Aussage die wir gerne beweisen, keine Magnetfeldtechnologie, kein Quarzsand, kein Wasserenergetisierer kann das was ZARO gelungen ist, wir denken weiter und das macht uns einzigartig unter allen Anbietern, berichtet Wolfgang Pötzl der Vertriebsdirektor bei ZARO. Und ZARO-Energie kann man wissenschaftlich beweisen beispielsweise durch die Meridiandiagnose oder durch einfache Kineosologie, eine Menge Verfahren beweisen unsere Vitalisierung eindrucksvoll.
ZARO liefert nun herrliche glitzernde Schmuckstücke für Damen und Herren mit den bekannt guten Eigenschaften die alle ZARO-Produkte auszeichnet, für ein besseres, gesünderes Leben. Einfach mal ansehen, unter http://webshop.zarolifeforce.com/
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Schlaganfall: Vorbeugung als Lebensretter
29.1.2007 von zaro.
Experten prognostizieren bis 2027 Verdopplung der Erkrankungen. Wien - Nach wie vor ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache, die im Erwachsenenalter zu schweren Behinderungen führen kann. Vor diesem Hintergrund erörtern Forscher anlässlich der zehnten Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Schlaganfall-Forschung (ÖGSF) http://www.schlaganfall-info.at neue Therapieoptionen und Empfehlungen zum Schlaganfall-Management. “Besonders präventive Maßnahmen zur Vorbeugung, wie eine gesunde Lebensführung im Sinne des Nichtrauchens und der Vermeidung eines übermäßigen Alkoholkonsums sowie einseitiger Ernährung und Bewegungsarmut können dazu beitragen, dass der Schlaganfall erst gar nicht erst auftritt”, erklärt Franz Fazekas von der Universitätsklinik für Neurologie, Graz und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) http://www.oegn.at, im pressetext-Interview.
Jedes Jahr erleiden mit steigender Tendenz österreichweit mehr als 20.000 Menschen einen Schlaganfall, von denen ungefähr 5.000 sterben. Hochrechnungen gehen hierbei sogar von einer Verdoppelung der Patientenzahlen in den kommenden 15 bis 20 Jahren aus. Daher betont Fazekas, dass das Wissen um die spezifische Symptomatik bei Auftreten der Erkrankung Leben retten kann. Durch das in Österreich mit 30 so genannten “Stroke Units”, folglich spezialisierten Diagnose- und Therapieeinheiten, bereits größtenteils flächendeckend ausgebaute Versorgungsnetz, könne die Hälfte der Schlaganfälle vermieden werden. Aufgrund dieses guten Netzwerkes ist es Patienten aus ganz Österreich innerhalb von 45 Minuten per Rettung möglich, eine zumeist thrombolytische Behandlung zu erhalten, wobei eine Ausweitung der “Stroke Units” bis 2010 auf 40 geplant ist.
Deshalb sind die Symptomatiken als erste Anzeichen bei Schlaganfällen von den Betroffenen sowie Angehörigen sofort ernst zu nehmen. Dennoch verweist der Neurologe darauf, dass diese in der Öffentlichkeit zum Großteil noch viel zu wenig bekannt seien und Betroffene daher zu spät bei einem Schlaganfall-Verdacht regieren. “Der Schlaganfall kommt vielfach nicht aus heiterem Himmel, sondern kündigt sich über Warnsignale an, die, sofern rechtzeitig erkannt, die Chancen auf eine rasche und adäquate Behandlung und/oder erfolgreiche Vorbeugung ermöglichen”, so Fazekas. Daher erarbeitete die ÖGSF einen Informationsfolder namens “Schlaganfall - Jede Minute zählt”, der grundlegende Basis-Informationen bietet und als Teil einer Aufklärungsinitiative zu verstehen ist.
Wilfried Lang, Vorstand der Neurologischen Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien http://www.barmherzige-brueder.at , weist gegenüber pressetext darauf hin, dass der Erfolg einer Thrombolysetherapie, bei der durch geeignete Medikamente eine verschlossene Hirnarterie wieder geöffnet wird, innerhalb der ersten 180 Minuten nach Beginn des Schlaganfalls am größten ist. “Der Anteil der Schlaganfall-Patienten, die mit Thrombolyse behandelt werden, lag mit Ende 2006 über zehn Prozent. Damit zählt Österreich zu den europäischen Ländern mit der höchsten Thrombolyse-Rate pro einer Million Einwohner.” Damit soll das Ziel verfolgt werden, die Folgen des Ereignisses möglichst rückgängig zu machen, wobei der spezifische Einsatz der Basistherapie, gekoppelt mit einer Thrombolyse, die größtmögliche Option bietet, dass Patienten den Schlaganfall unbeschadet überstehen. “Da der Schlaganfall - im Gegensatz zum Herzinfarkt - keine Schmerzen, sondern Lähmungen oder Sprachstörungen mit sich bringt, liegt das Hauptproblem darin, dass immer noch zwei Drittel der Betroffenen zu lange warten und auf eine Besserung der Symptome hoffen”, so Lang im Gespräch. Im Vorfeld der zehnten Jahrestagung visiert Johann Willeit, Tagungspräsident und Neurologe an der Universitätsklinik Innsbruck http://www.i-med.ac.at/neurologie , in der Erörterung neuer Wissenschaftsansätze unter anderem die Ausweitung des Thrombolyse-Zeitfensters über drei Stunden hinaus an. Florian Fügemann
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Weltuntergangsuhr steht auf fünf vor zwölf
26.1.2007 von zaro.
Wissenschaftler nehmen auch Klimaänderung als Bedrohung auf. Washington/London - Der Bulletin der Atomic Scientists http://www.thebulletin.org hat die “Weltuntergangsuhr” zwei Minuten vorgestellt: Die Menschheit befindet such näher am Abgrund als in den vergangenen 20 Jahren, lautet der Grundtenor der Experten. Verschärfend kommt nach Ansicht der Wissenschaftler auch noch die Klimaerwärmung als Bedrohung für den Planeten hinzu. Prominente Forscher, darunter ein Beratergremium dem 18 Nobelpreisträger angehören, haben ihre Ergebnisse bei Pressekonferenzen in Washington und in London veröffentlicht.
Zwei Faktoren waren ausschlaggebend dafür, die Zeiger dieser symbolischen Weltuntergangs-Uhr (Doomsday-Clock), die 1947 vom “Bulletin” ins Leben gerufen wurde und damals auf sieben vor zwölf gestellt wurde, jetzt um zwei Minuten nach vor zu rücken wurde: Zum einen sei die Bedrohung der Erde durch die neuen Atommächte Nordkorea und Iran gestiegen, zum anderen sei es leicht möglich, dass Atomwaffen in Hände von Terroristen gelangen könnten. Ein weiterer Faktor beziehe sich auf die Zunahme der friedlichen Nutzung der Kernkraft. Die Forscher argumentieren damit, dass damit noch mehr spaltbares Material auf der Erde verfügbar sei.
Insgesamt wurde diese Weltuntergangsuhr seit ihrer Einführung 18 Mal verstellt. 1953 stand der Minutenzeiger nach den Wasserstoffbomben-Tests sogar auf zwei Minuten vor zwölf. 1991 wurde die Uhr auf 17 Minuten vor zwölf zurückgedreht: Damals hatten sich die Supermächte nach dem Ende des Kalten Krieges darauf geeinigt, große Mengen von Kernwaffen abzubauen.
Die Zukunft sieht nach Ansicht der Experten alles andere als positiv aus: Auch die Arsenale der beiden Militärmächte USA und Russlands umfassen etwa 26.000 Atomsprengköpfe. “Obwohl die Gefahr eines Krieges der beiden Supermächte abgenommen hat, könnte ein regionaler Konflikt Millionen Todesopfer fordern”, meinte Martin Rees, Astronom an der Universität Cambridge. Das Risiko, dass hier Atomwaffen zum Einsatz kommen, sei größer als je zuvor, so der Forscher. Das Schmugglernetzwerk des pakistanischen Forschers A.Q. Khan habe dies deutlich gemacht. Dass die Welt machtlos dagegen ist, sei auch am Beispiel des Iran zu sehen, argumentieren die Forscher. Selbst diplomatische Druckmittel erwiesen sich als vergeblich.
Neu hinzugekommen sind aber nun auch andere Gefahren, die von den Bulletin-Experten miteinbezogen wurden. “Als wir auf die Doomsday-Clock geblickt haben, mussten wir feststellen, dass auch andere Technologien und Trends zu beobachten sind, die wir berücksichtigen müssen”, erklärt Kennette Benedict, Direktorin des Bulletin. Neben den Gefahren durch Nanotechnologie und Bioterrorismus, sehe die Bedrohung durch die Klimaveränderung mindestens genauso düster aus wie jene durch Atomwaffen. Red.: Wolfgang Weitlaner
Lass Dich nicht verrückt machen! Werde was Du bist - LICHT vom LICHTE Gottes, www.zarolightacademy.org
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Chronische Erkrankungen und Krebs
24.1.2007 von zaro.
Die Complementärmedizin rückt das Immunsystem in den Mittelpunkt. Hochheim - Noch immer ruft die Diagnose einer chronischen Erkrankung Verzweiflung hervor, heißt es doch häufig „damit müssen Sie nun leben“. Da schulmedizinische Behandlungsweisen oftmals höchstens die auftretenden Symptome lindern können, wenden sich Patienten zunehmend ganzheitlichen Therapien zu, sei es als begleitende Maßnahme oder zur wichtigen Vor- und Nachsorge, mitunter auch um die verlorene Hoffnung durch einen neuen Weg zurück zu gewinnen.
In der complementärmedizinischen Therapie chronischer Erkrankungen wird großes Gewicht auf die psychologische Betreuung und den Aufbau des geschwächten Immunsystems gelegt, damit die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und unterstützt werden können. Denn ein intaktes Immunsystem ist die Basis der Gesundheit. Es wirkt sich auf alle Bereiche des menschlichen Körpers aus und wird wiederum durch zahlreiche Faktoren beeinflusst. Hier scheinen Complementärmedizin und Schulmedizin (hier im Besonderen die Psycho-Neuro-Immunologie) trotz aller sonstigen diametral angeordneten Ansichten einig zu sein.
Ist das Immunsystem geschwächt, wird Krankheiten der Weg geebnet; bleibt dieser Zustand über längere Zeiträume erhalten, sind chronische Erkrankungen nahezu vorprogrammiert. Hierzu gehört neben generellen Immunschwächen und rheumatischen Erkrankungen auch Krebs.
„Das Immunsystem des menschlichen Organismus stärken, Krankheiten vorbeugen und die Gesundheit, d. h. den Zustand des vollkommenen körperlichen und geistigen Wohlbefindens, für möglichst lange Zeit stabilisieren - das ist das Primärziel der Complementärmedizin.“, dies bringt Dr. med. Manfred Minzlaff in CO’MED 05/05 auf den Punkt. Und weiter schreibt er: „Eine ganzheitliche Behandlung stärkt immer auch das Immunsystem und spricht der regelmäßigen Entgiftung in Form von Kuren große Bedeutung zu – sei es zur Vorsorge, Nachsorge oder auf die Jahreszeiten abgestimmt.“ Hier wird deutlich, dass in der Complementärmedizin besonders die Prävention groß geschrieben wird.
Entgiftung und Immunmodulation
Auch Oliver Ploss betont die wichtige Rolle des Immunsystems in CO’MED 10/06: „Aus dem interstitiellem Raum entspringt das lymphatische System, dessen Aufgabe [darin] besteht, Stoffwechselprodukte und immunkompetente Zellen zu transportieren. Um dieses funktionierende System aufrecht zu erhalten, sind eine ausreichende Zufuhr an Nährstoffen, v. a. über die Nahrungsaufnahme notwendig, sowie funktionierende Ausleitungsmechanismen. Hierbei spielen vor allem die klassischen Ausleitungsorgane Haut, Leber, Lunge, Niere und Darm die Hauptrolle. Kommt es zu einem Ungleichgewicht, wobei die Zufuhr von Stoffen die Verstoffwechslungs- und Ausscheidungskapazität überfordert, lagern sich entsprechende Stoffwechselendprodukte (z. B. Erregertoxine) auch im Bereich des Bindegewebes ab.
Verschiedene naturheilkundliche Therapieverfahren, z. B. Homöopathie, Isopathie (Nosoden) und Komplexhomöopathie, bewirken nach einem unspezifischen Reiz eine Gegenregulation des Gesamtorganismus und mobilisieren und verstärken dadurch die Selbstheilungskräfte des Grundsystems. (…) Eine Entgiftungstherapie des Grundsystems stellt auch gleichzeitig eine immunmodulatorische Therapie, auch bei Autoaggressionskrankheiten, dar.
Antioxidanzien, Polyphenole & Co.
In der Regel kann der Bedarf an Mikronährstoffen, die einen intakten Stoffwechsel und damit eine gute Immunität gewährleisten, über eine gesunde und ausgewogene Ernährung gedeckt werden. Dennoch: „Besonders im Winter und Frühjahr, aber auch in akuten oder chronischen Stresssituationen reicht eine gesunde Ernährung nicht aus, um den Körper mit allen versorgenden Vitaminen, Spurenelementen etc. zu versorgen. Hier lohnt es sich, auf die orthomolekulare Medizin zurückzugreifen. (…) Der Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling definiert die orthomolekulare Medizin als die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Organismus enthalten und für die Gesunderhaltung verantwortlich sind. Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Antioxidanzien, Enzyme werden zugeführt, damit sie dort in richtiger Konzentration vorhanden sind, wo sie benötigt werden. Der Bedarf an Nähr- bzw. Vitalstoffen ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Dr. Minzlaff betont in seinem Artikel: „Wir legen hierbei besonderen Wert auf Antioxidanzien und Enzyme, die positiven Einfluss auf die Freien Radikale haben, die bei der Entstehung vieler Krankheiten entscheidend mitwirken.“
Misteltherapie
Neben den Mikronährstoffen, die in der orthomolekularen Medizin zum Einsatz kommen, hält auch die Phytotherapie zahlreiche Heilpflanzen für die immunmodulatorische Therapie bereit. In der begleitenden Krebstherapie zum Beispiel spielt die Mistel eine Vorreiterrolle. Hier verweisen wir auf entsprechende Artikel im CO’MED Fachmagazin (u. a. Nr. 8/05 „Chemotherapie mit begleitender Misteltherapie“) und den Beitrag „Was leistet die Mistel in der Krebstherapie?“ in der Ausgabe Nr. 1/07 unserer Endverbraucher-Zeitschrift „Lebens(t)räume“.
Psychohygiene
Bedeutsam für das Immunsystem kann auch die Auseinandersetzung mit psychischen Inhalten sein. Denn eine sich selbst ablehnende innere Haltung, damit verborgene Glaubenssätze, Selbstboykott und überholte zerstörerische Verhaltensmuster schwächen die natürlichen Abwehrkräfte. Besonders Autoimmunerkrankungen liegt häufig ein ungelöster innerer Konflikt zu Grunde. Erhält die Psyche eine begleitende therapeutische Unterstützung, greifen medizinische Mittel im Allgemeinen wesentlich besser. Der Heilungsprozess findet dann auf allen Ebenen statt.
Mehr über den CO’MED Verlag und günstige Schnupperangebote finden Sie auf unserer Homepage: http://www.comedverlag.de
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Missbrauch in der Kindheit schädigt Gesundheit im Alter
23.1.2007 von zaro.
Herzkrankheiten und Diabetes treten deutlich häufiger auf. London - Menschen, die als Kinder körperlich oder sexuell missbraucht wurden, haben eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, Entzündungsproteine im Blut zu bekommen. Die Ergebnisse der Studie des King’s College London http://www.iop.kcl.ac.uk könnten erklären, warum missbrauchte Kinder später häufiger an Herzkrankheiten und Diabetes erkranken. Bis heute war laut der Psychiaterin Andrea Danese nicht genau erforscht, wie diese frühen Belastungen zu Gesundheitsproblemen führen können. Details der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences http://www.pnas.org veröffentlicht.
Die Wissenschafter begleiteten in Neuseeland 1.000 Menschen von ihrer Geburt bis zum 32. Lebensjahr. Faktoren, die Stress verursachten wurden ebenso festgestellt, wie das Ausmaß entzündlicher Vorgänge im Blut, die mit Herzerkrankungen in Zusammenhang stehen. Es zeigte sich, dass Teilnehmer, die als Kinder körperlich oder sexuell missbraucht oder von ihren Müttern abgelehnt wurden, doppelt so oft über deutlich erhöhte CRP-Werte verfügten. Die Forscher gehen davon aus, dass überhöhte Belastung bei Kindern zu abnormalen Entzündungsreaktionen führt, die Auswirkungen auf den erwachsenen Menschen haben. “Entzündung ist eine natürliche Reaktion auf ein körperliches Trauma. Psychologischer Stress kann genauso eine Entzündung hervorrufen, da mit diesem Stress die Erwartung von Schmerzen verbunden ist.”
Wird diese Reaktion immer wieder ausgelöst, kann sie die Fähigkeit des Kindes verringern Glukokortikoide zu bilden, jene Hormone, die Entzündungen unterdrücken. Daraus kann später, laut Danese, ein erhöhtes Risiko von Herzanfällen, Schlaganfällen und anderen Erkrankungen resultieren. Das Team plant weitere Forschungsprojekte zur Messung der Glukokortikoidwerte. Die Psychologin hofft laut Newscientist, dass die aktuelle Studie dazu beitragen kann, dass das Herzrisiko missbrauchter Kinder früher erkannt werden kann. Michaela Monschein
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Diabetes-2-Risiko-Gen entdeckt
22.1.2007 von zaro.
Internationale Studie bringt ein wenig Licht hinter Fettleibigkeit. Bonn - Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) http://www.ngfn.de haben eine genetische Variante identifiziert, die das Risiko an Typ 2 Diabetes mellitus zu erkranken, erhöht. Das Forscherteam hat dabei Patientengruppen aus Dänemark, West Afrika und Island untersucht und mehrere genetische Varianten des TCF7L2-Gens identifiziert. Die Variante HapB(T2D) birgt demnach das höchste Risiko, an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Menschen mit einer Kopie dieser Variante besitzen ein um rund 45 Prozent erhöhtes Risiko, bei zwei Kopien steigt es sogar um 100 Prozent, berichten sie in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature Genetics. Zudem konnten die Forscher einen Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Varianten des TCF7L2-Gens und dem Körpergewicht nachweisen.
Das TCF7L2-Gen ist an der Regulation von Hormonen beteiligt, die die Balance zwischen Sättigungsgefühl und Appetit kontrollieren. Je nachdem welche Variante dieses Gens im Erbgut vorhanden ist, hat man eine etwas höhere oder etwas niedrigere genetische Risikoveranlagung, übergewichtig zu werden. Dieser Effekt ist bei Männern stärker als bei Frauen: Männer mit der HapB(T2D)-Variante wiegen durchschnittlich meist etwas weniger in Relation zur Körpergröße, haben also einen geringeren Body Mass Index (BMI). Im Gegensatz dazu besitzen Männer mit der genetischen Variante HapA einen höheren BMI, wiegen also mehr.
Die HapA-Genvariante erhöht zwar das Risiko für die Entwicklung von Übergewicht, spielt aber bei der Entwicklung des Typ 2 Diabetes nur eine nebensächliche Rolle. Umgekehrt bewirkt die HapB(T2D)-Genvariante, dass die Menschen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße sogar weniger wiegen, allerdings haben sie ein besonders hohes Risiko an Diabetes zu erkranken. “Diese Tatsache hat uns verblüfft. Da ein Typ 2 Diabetes häufig mit Übergewicht einhergeht, hätten wir etwas anderes erwartet,” meint Johannes Hebebrand, Koordinator des NGFN-Neuronetzes Adipositas. Gleichzeitig zeige dieses Ergebnis aber, wie komplex diese Krankheit sei. “Es lässt vermuten, dass Menschen mit einer HapB(T2D)-Variante unter einer anderen Form des Typ 2 Diabetes leiden, als diejenigen, die ihn bei Übergewicht entwickeln.”
Da sich Übergewicht und Adipositas in den vergangenen Jahrzehnten weltweit epidemisch ausgebreitet haben, sind die Forscher daran interessiert, die genetischen Ursachen dieses Gesundheitsproblems zu erkunden. Früher wurde Typ 2 Diabetes als Altersdiabetes bezeichnet. Heutzutage leiden allerdings vermehrt auch jüngere Menschen an dieser Stoffwechselstörung, bei der der Körper zunächst zwar ausreichend Insulin bildet, dieses aber nicht richtig an den Zielzellen wirken kann. Die Folge ist, dass sich die Zellen nicht öffnen, um Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung produziert die Bauchspeicheldrüse immer weniger Insulin, so dass sich der Krankheitszustand noch verschlimmert. Red.: W. Weitlaner
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Attraktivität wirkt auf Frauen ansteckend
19.1.2007 von zaro.
Verhalten der Geschlechtsgenossinnen wird bei Partnerwahl kopiert. London - Die attraktivsten Männer sind jene, die auch andere Frauen attraktiv finden. Das Anlächeln eines Mannes von einer Frau, hebt nämlich interessanterweise die Sympathiewerte des Angelächelten bei den anderen Frauen an. Das erklärt auch, warum es den typischen “Schwarm” der Mädchen auf dem Schulhof gibt, behaupten Forscher der University of Aberdeen in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the Royal Society B http://www.journals.royalsoc.ac.uk. Sie haben zumindest deutliche Hinweise darauf gefunden, warum es einen Schwarmeffekt gibt.
Offensichtlich gilt das, was für weibliche Guppys, Finken und Wachteln gilt, auch für den Homo sapiens: Der Schwarmeffekt macht den Interessenten auch für die Konkurrenz höchst attraktiv. Das Verhalten der Geschlechtsgenossinnen wird nämlich bei der Partnerwahl kopiert. Das spart Zeit und Energie bei der Wahl des richtigen Geschlechtspartners, glauben die Forscher. Schließlich koste die Partnerwahl viel Zeit, Geduld und Energie. Und das was für andere gut ist, kann auch für sich selbst nur gut sein. Bisher gab es keinerlei Beweise, dass dieses Verhalten auch beim Menschen auftritt. Das Forscherteam um Ben Jones und Lisa deBruine vom Face Research Laboratory an der School of Psychology in Aberdeen hat in Untersuchungen allerdings bestätigt, dass es so ist.
Sie haben 28 Männer und 28 Frauen die Attraktivität von Männern anhand von Fotos beurteilen lassen. Die Fotos wurden zuvor allerdings bereits von 40 Frauen als relativ gleichwertig hinsichtlich der Attraktivität selektiert. In weiterer Folge haben die Forscher dann eine Frau in Profilansicht ins Bild gebracht - die abwechselnd das männliche Gesicht anlächelte bzw. neutral oder abschätzend blickte. Die Probanden wurden danach erneut angehalten, die Bilder zu betrachten und zu beurteilen. Das Ergebnis war verblüffend: Frauen fanden jene Männer, die von anderen Frauen angelächelt wurden, plötzlich wesentlich attraktiver. Umgekehrt verloren jene Männer, die von Frauen am Foto angelächelt wurden, bei den Männern deutlich an Sympathien.
“Sexuelle Konkurrenz schafft bei Männern eine negative Haltung gegenüber anderen Männern, die das Ziel der weiblichen Attraktion sind”, subsumieren die Forscher. Es werde offensichtlich, dass ein freundliches Lächeln ansteckend wirkt und über den Gesichtsausdruck transportiert werde. Es setze allerdings eine gewisse grundlegende Attraktivität voraus. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Vom Landwirt zum Energiewirt
18.1.2007 von zaro.
Potenzial nachwachsender Rohstoffe stärker nutzen. Berlin - “Pflanzenöl- und Biodiesel-Blockheizkraftwerke hatten in der Vergangenheit in Deutschland nur die Bedeutung eines Nischenmarktes”, berichten die Wissenschaftler der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe http://www.fnr.de in ihrer aktuellen Marktanalyse “Nachwachsende Rohstoffe”. Mit den Einspeisevergütungen durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird sich das ändern. Für viele Landwirte wird sich ihr Berufsbild in den nächsten Jahren wandeln, vom Landwirt zum Energiewirt. Als die frühere grüne Landwirtschaftsministerin Renate Künast diesen Wandel des Berufsbildes beschrieb, rümpften viele Betroffenen die Nase. Die garantierte Einspeisevergütung ermöglicht es dem Landwirt heute, entweder Biomasse für Biogasanlagen zu produzieren oder selbst Anlagenbetreiber und Energieproduzent zu werden. Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wasser, Wind, Sonne und Biomasse an der Stromerzeugung liegt mittlerweile bei über zehn Prozent. “Auf den Äckern wächst kein Getreide mehr für billiges Brot, sondern Raps und Mais für billigen Kraftstoff”, schreibt etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Damit werden dann beispielsweise dezentrale Blockheizkraftwerke (BHKW) betrieben.
“Bioenergie ist bereits ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor”, lautet die Einschätzung von Karsten Block vom Zentrum für nachwachsende Rohstoffe NRW http://www.duesse.de/znr/index.htm. Neue Chancen biete für die Landwirte darüber hinaus die Einspeisung ins Erdgasnetz. Schließlich seien auch die europäischen Erdgasvorkommen endlich, so Block. Die Möglichkeit, sich mit Kollegen zu Gemeinschaftsanlagen zusammenzuschließen, sichere den Verbleib des größten Teils der Wertschöpfungskette bei den Landwirten. Im Jahr 2005 haben Biogasanlagen knapp über fünf Mio. Kilowattstunden Wärme durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Langfristig könne das Biogas auf diesem Weg bis zu fünf Prozent des deutschen Wärmemarktes bedienen. Nicht umsonst wird Biogas auch als kohlendioxidneutraler “Shooting Star” in der Stromerzeugung bezeichnet. Die Stromproduktion durch Biogas 2005 betrug über drei Mrd. Kilowattstunden. Für das abgelaufene Jahr 2006 rechnen Experten mit knapp fünf Milliarden. Man sei auf dem besten Weg, die Produktion eines kleinen Atomkraftwerks zu ersetzen, prognostiziert Block.
Das Bundesumweltministerium http://www.bmu.de will nach dem Desaster um die weißrussische Ölpipeline Druschba den Einsatz Erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung stärker fördern und gesetzlich festschreiben. “Wenn wir uns unabhängiger von Öl- und Gasimporten machen wollen, dann müssen wir das riesige Potenzial der Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen stärker als bisher nutzen”, sagt Umweltminister Sigmar Gabriel. Durch das EEG, mit dem regenerativer Strom gefördert werde, sei binnen weniger Jahre ein ganz neuer Industriezweig entstanden, in dem rund 170.000 Menschen beschäftigt seien. 5.000 weitere Ausbildungsplätze seien in der Branche für 2008 zugesagt. “Biokraftstoffe sind bisher und auf absehbare Zeit die einzige erneuerbare Alternative zu fossilen Kraftstoffen. Sie können einen wichtigen Beitrag für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wertschöpfung im ländlichen Raum leisten”, erläuterte Clemens Neumann, Leiter der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Nachwachsende Rohstoffe im Bundeslandwirtschaftsministerium http://www.bmelv.de bei der Vorstellung einer Studie zum Thema in Berlin. “Eine aktuelle Studie des “Wuppertal Instituts” erwartet, dass 2030 dreimal so viel Bioenergie erzeugt wird wie heute. Der Marktanteil würde dann auf mindestens 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der Bundesrepublik steigen”, so die FAZ.
Vor diesem Hintergrund verstehen viele Branchenexperten die immer wieder aufkeimende Diskussion über die Atomkraft nicht. “Die Politik hat für die Produktion von Bioenergie die Ampeln auf Grün gestellt”, sagt Tobias Janßen von der Neusser Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings http://www.goldfish-holdings.com. “Der Einsatz von Biokraftstoffen steckt noch immer in den Kinderschuhen. Wir sollten alles daran setzen, sie erwachsen werden zu lassen.” Dann erst werde man über die tatsächliche Bedeutung der Atomkraft reden können. Dezentrale Blockheizkraftwerke beispielsweise könnten ein Weg sein. Besonders beim Einsatz von Pflanzenölen in der Energieerzeugung sieht er enormes Potenzial. Auch aufgrund politischer Willensbekundungen zugunsten der Biokraftstoffe rechnet er mittelfristig mit einem Anteil von 15 bis 20 Prozent. Bericht von Gunnar Sohn.
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Kaugummi gegen Fettsucht
17.1.2007 von zaro.
Natürliches Hormon als Appetitzügler. London - Es klingt fast unglaublich, was Forscher um Steve Bloom vom Londoner Imperial College in einem natürlich vorkommenden Hormon entdeckt haben: Das pankreatische Polypeptid (PP), das der Körper herstellt, wenn das Signal zum Sattsein gesetzt wird, soll künstlich hergestellt und verabreicht werden. Damit soll der drohenden Volkskrankheit Fettsucht entgegen gewirkt werden, berichtet das Imperial College http://www3.imperial.ac.uk. Der Wellcome Trust fördert das ehrgeizige Projekt, da allein in Großbritannien jährlich 30.000 Menschen an den Folgen von Fettleibigkeit sterben.
Die meisten der bisher angebotenen Medikamente hätten sich in der Praxis bisher kaum bewährt, meinte Ted Bianco, Technologie-Transfer-Direktor beim Wellcome-Trust. Er glaube, dass die Erfindung Blooms eine echte Alternative dazu wäre. Bloom hatte mit seinem Forscherteam erst vor kurzem jenes Hormon entdeckt, das den Appetit kontrolliert. Es agiert als Neurotransmitter, um dem Hirn sozusagen die Botschaft der Sättigung mitzuteilen. Bekannt war bereits, dass das PP als gastrointestinales Hormon, die Enzym- und Hydrogencarbonat-Produktion der Bauchspeicheldrüse, die Motilität des Darms und den Gallefluss hemmt. Im Auge hat das Forscherteam nun aber eine gezielte Verabreichung des Hormons, um dem Hunger den Kampf anzusagen.
“Eine Behandlung, die auf der natürlichen Appetitunterdrückung basiert, hat das Potenzial zu einer sicheren und effektiven Anwendung”, erklärt Bloom. Tatsächlich war dem Forscher aufgefallen, dass manche Menschen mehr von diesem Hormon ausschütten als andere. Tests an 35 leicht übergewichtigen Probanden haben gezeigt, dass eine Behandlung durchaus sinnvoll war. Jene Testgruppe, die das Hormon verabreicht bekam, nahm zwischen 15 und 25 Prozent weniger Nahrung zu sich. Getestet hatten die Mediziner dies bei einem “All-You-Can-Eat”-Buffet. Die Testgruppe, die nur ein Placebo erhielt, zeigte keine Veränderung bei seinen Essgewohnheiten.
Der einzige Wermutstropfen ist derzeit allerdings die Aufnahme des Hormons. Es kann derzeit nämlich nur injiziert werden. Zu allem Überfluss müsste diese Injektion täglich verabreicht werden. Darum sollen die 3,3 Mio. Euro Forschungsgeld des Wellcome Trust auch dazu verwendet werden, eine andere Art der Gabe zu erforschen. Denkbar wäre etwa ein Kaugummi oder auch ein Nasenspray. “Der Kaugummi wäre ideal, da wir wissen, dass Fettleibige gerne kauen”, so Bloom.
Erstmals festgestellt hat der Forscher die Wirkung von PP bei einer Patientengruppe, die an einem bestimmten Bauchspeicherdrüsentumor litt, bei dem mehr von dem Hormon produziert wird. “Ihre Körper blieben sehr lange Zeit hinweg immer schlank. Offensichtlich zeigt das Hormon keinerlei Nebenwirkungen”, subsumiert der Wissenschaftler, der davon ausgeht, dass im Falle einer Anwendung Fettleibige mindestens fünf bis zehn Prozent weniger Nahrung zu sich nehmen würden. Bis es zu einem fertigen und zugelassenem Medikament kommen wird, werden aber noch mindestens fünf bis acht Jahre vergehen. Angesichts der tristen Lage bei der Zunahme der Fettleibigkeit - derzeit ist bereits jeder Fünfte fettleibig, bis 2010 wird es jeder Dritte sein - ist Eile allerdings angesagt. Darüber sind sich die Forscher auch einig. Red.: W. Weitlaner
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Die HerzIntelligenz-Methode. Grundlagen, Anwendungen, Perspektiven
16.1.2007 von zaro.
Entdecken Sie Ihre Herzintelligenz, eine einfach zu erlernender Weg um
- besser Entscheidungen zu treffen
- auch inmitten von Chaos emotional klar zu bleiben
- Ihre Kreativität zu steigern
- Ihren hohen Bltudruck zu senken
- Ihre persönliche Produktivität zu steigern
Das Standardwerk zur HerzIntelligenz-Methode - die Techniken wirken so unmittelbar, dass Sie bald mehr Lösungen als Probleme haben werden. Für alle, die sich einen Überblick über die HerzIntelligenz-Methode verschaffen wollen. Wie wäre es, wenn Sie mit Hilfe einfacher Techniken bessere Entscheidungen treffen, auch inmitten von Chaos emotional klar bleiben, Ihre Kreativität steigern, Ihren hohen Blutdruck senken, Ihre persönliche Produktivität erhöhen, Ihren Alterungsprozess verlangsamen könnten? Das ist möglich, sobald Sie die Intelligenz Ihres Herzens verstehen und nutzen. Das Herz beeinflusst unsere Emotionen, unseren Verstand und unsere körperliche Gesundheit, ja sogar unser gesellschaftliches Zusammenleben stärker als je für möglich gehalten wurde. In diesem Standardwerk zur HerzIntelligenz-Methode erfahren Sie die wissenschaftlichen Zusammenhänge - Sie lernen aber vor allem die drei einfachen und grundlegenden Techniken kennen, mit denen Sie Zugang zur Stärke Ihres Herzens finden.
Dieses Buch vermittelt erstmals einen umfassenden Überblick über die Methode.”Der hier vorgestellte Ansatz von ‘HeartMath - HerzIntelligenz’ könnte uns jahrelange Therapie ersparen.” (Deepak Chopra)Howard Martin hat das HeartMath - HerzIntelligenz-System maßgeblich mit entwickelt.Doc Childre ist der Gründer eines gemeinnützigen Forschungs- und Fortbildungszentrums (dem HeartMath-Institut in Boulder Creek, Kalifornien, USA), das sich zum Ziel gesetzt hat, die Rolle des Herzens für den menschlichen Organismus, die Psyche und das gesellschaftliche Leben zu erforschen und “nutzbar” zu machen: mit der HeartMath - HerzIntelligenz-Methode. Doc Childre schrieb eine ganze Reihe weiterer Bücher, die die Anwendungen der Methode ausführen.
Autorenportrait
Doc Childre ist der Gründer eines gemeinnützigen Forschungs- und Fortbildungszentrums (dem HeartMath-Institut in Boulder Creek, Kalifornien, USA), das sich zum Ziel gesetzt hat, die Rolle des Herzens für den menschlichen Organismus, die Psyche und das gesellschaftliche Leben zu erforschen und “nutzbar” zu machen: mit der HeartMath - HerzIntelligenz-Methode. Doc Childre schrieb eine ganze Reihe weiterer Bücher, die die Anwendungen der Methode ausführen. Howard Martin hat das HeartMath - HerzIntelligenz-System maßgeblich mit entwickelt. Quelle: VAK Verlags GmbH, ISBN 3-932098-70-6
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Tinnitus: Ohrensausen jetzt selbst erfolgreich behandeln
15.1.2007 von zaro.
Mit Klangtherapie Geräusche-Wahrnehmung im Ohr änderbar. Zürich - Nach der Einführung der Klangtherapie vor zwei Jahren, kann jetzt ein erfolgreiches Resümee gezogen werden. Versuche zeigten, dass bereits nach einer ersten 30-minütigen Anwendung, die Wahrnehmung des Tinnitus-Geräusches positiv beeinflusst werden kann. Eine langfristige Anwendung dieser klangtherapeutischen Massnahme zeigte oft eine anhaltende Linderung. Der Clou dabei ist, dass die Behandlung kostengünstig vom Betroffenen selbst (von zu Hause aus) durchgeführt werden kann.
Rund 4000 Betroffene konnten bis heute von der sogenannten TinniTool-Klangtherapie profitieren. Die in der Schweiz entwickelte Therapieform ist einmalig, denn sie wird individuell auf jeden Betroffenen einzeln adaptiert. Das heisst, die Klangtherapie wird auf die jeweilige Geräusch-Frequenz des Betroffenen angepasst, so dass genau diese Frequenz maskiert werden kann. Der Betroffene braucht nur zu eruieren, auf welcher Frequenz sein Tinnitus-Geräusch klingt. Kennt er den Frequenzbereich seines Geräusches nicht, kann er entweder im Internet auf http://www.tinnitool.com oder über die Beratungsservice-Nummer 0041 / (0)43 366 06 66 einen telefonischen Hörtest machen. Danach wird eine individuelle Klang-CD für genau seine Geräusche-Frequenz produziert.
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Depressive Frauen trinken mehr Alkohol als Männer
12.1.2007 von zaro.
Trinkexzesse und klinische Depressionen hängen zusammen, Toronto/Grand Forks - Der Zusammenhang zwischen starkem Trinken und Depressionen ist bei Frauen stärker als bei Männern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Centre for Addiction and Mental Health http://www.camh.net und der University of North Dakota http://www.und.nodak.edu gekommen. Amerikanische und Kanadische Wissenschafter befragten 6.009 Männer und 8.054 Frauen zu ihrem Alkoholkonsum und Depressionen. Es zeigte sich, dass Frauen, die exzessiv tranken eher an klinischen Depressionen litten. Ein mäßiger Alkoholkonsum erhöhte das Risiko weder bei Frauen noch Männern, schreiben die Forscher in Alcoholism: Clinical and Experimental Research. http://www.blackwellpublishing.com/journal.asp?ref=0145-6008
Die Studie bewertete den Alkoholkonsum in der vergangenen Woche und im vergangenen Jahr. Berücksichtigt wurde die Häufigkeit, wie viel bei jeder Gelegenheit getrunken wurde, wann am meisten, die Gesamtmenge und ob es Phasen exzessiven Trinkens gab. Depressionen wurden dahingehend definiert, ob eine Person den Kriterien für das Krankheitsbild einer klinischen Depression entsprach oder sich kürzlich deprimiert gefühlt hatte. Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern zeigten sich laut BBC nur bei Teilnehmern mit klinischen Depressionen. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass Frauen, die unter starken Depressionen leiden, trinken, um einen Ausweg aus ihren Problemen zu finden.
Sharon Wilsnack von der University of North Dakota School of Medicine and Health Sciences erläuterte, dass das Muster der Zusammenhänge bei Frauen konsistenter sei, die gegen ihre Depressionen antrinken als bei chronisch trinkenden Frauen, die in der Folge an Depressionen leiden. “Der Teufelskreis kann damit beginnen, dass Frauen als Reaktion auf ihre Depressionen anfangen zu trinken.” Klinische Depressionen könnten manche Frauen dazu verleiten große Mengen von Alkohol zu trinken in der Hoffnung, dass sich ihre depressiven Stimmungen so dämpfen lassen. Es sei jedoch laut Wilsnack noch näher zu erforschen, ob das Trinken Depressionen verursache oder Depressionen das Trinken. Es sei auch denkbar, dass dieser Zusammenhang durch einen weiteren bisher unbekannten Faktor beeinflusst werde. Red.: Monschein
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Wie maligne Melanome die Chemotherapie austricksen
11.1.2007 von zaro.
Krebszellen können wie normale Zellen erscheinen. Oxted - Maligne Melanome, die tödlichste Form von Hautkrebs, scheint die Chemotherapie zu umgehen, in dem sie vorgibt aus normalen Hautzellen zu bestehen. Wissenschafter des Marie Curie Research Institute http://www.mcri.ac.uk haben nachgewiesen, dass Melanomzellen ihre Form verändern können, sich im Körper ausbreiten und anschließend vor der Bildung eines neuen Tumors jahrelang ruhen können. In Großbritannien sterben laut BBC jährlich mehr als 1.700 Menschen an malignen Melanomen. Die Behandlung kann sich auch mit leistungsstarken Medikamenten gegen Krebs schwierig gestalten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Genes and Development http://www.genesdev.org veröffentlicht.
Bei Melanomen erkranken die Melanozyten, jene Pigmentzellen, die bei der Färbung der Haut mithelfen. Diese Krebsform ist besonders gefährlich, da sie über die Fähigkeit verfügt, sich in andere Teile des Körpers auszubreiten. Ist das eingetreten, wird die Behandlung deutlich erschwert. Das Team um Colin Goding hat jetzt einen der Gründe entdeckt, warum sich Melanome so leicht im Körper ausbreiten können. Dem Wissenschafter fiel auf, dass Krebszellen des ursprünglichen Tumors unter bestimmten Bedingungen ihre Form verändern und die rasche Zellteilung stoppen können. Damit erscheinen sie wie normale Pigmentzellen der Haut.
Mit der neuen runden Form kann die Zelle den Tumor leichter verlassen und neue Orte für ihr Wachstum finden. Die Chemotherapie zielt auf abnormale, sich rasch teilende Zellen ab. Laut Goding entwickeln sich diese invasiven Krebszellen entsprechend den Bedingungen im Inneren des Tumors. “Haben sie sich in andere Bereiche des Körpers ausgebreitet, bestimmt ihre neue Umgebung, ob sie untätig bleiben oder beginnen sich erneut zu teilen und Tumore bilden.” Die Forscher gehen davon aus, dass sich herausgefunden haben, wie es die Zellen schaffen sich zu transformieren.
Die Werte der Chemikalie “Mitf” scheinen eine Rolle zu spielen. Fallen die Werte, hören die Melanomzellen auf sich zu teilen, verändern ihre Form und schaffen so die Voraussetzungen für die Ausbreitung. Die Mitf-Werte werden durch die Bedingungen im Inneren des Tumors bestimmt. Goding hofft, dass es eines Tages Behandlungsansätze geben wird, die diese Veränderung der Zellen verhindern können. Eine weitere Möglichkeit wäre die Erhöhung der Mitf-Werte während der Krebsbehandlung, um Zellen noch unentdeckte Zellen erkennbar und anfällig für die Chemotherapie zu machen. Red.: M. Monschein
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Hepatitis C: Hintertür für Medikametenpatent gefunden
9.1.2007 von zaro.
Alternative soll viel billiger auf den Markt kommen. London - Wissenschafter des Imperial College http://www3.imperial.ac.uk haben eine Möglichkeit gefunden ein teures Patent für Medikamente zu umgehen. Sie gehen davon aus, dass andere diesem Beispiel folgen werden. Die Forscher entwickelten durch die Veränderung der molekularen Struktur eine potenziell billigere Version eines bestehenden Medikaments gegen Hepatitis C. Sie haben andere Universitäten und Organisationen aufgerufen, ihre Rechte an neuen Entdeckungen zu behalten und sie nicht an große Pharmafirmen zu verkaufen. Die betroffenen Hersteller wie Roche warnten, dass derartige neue Medikamente entsprechenden Tests unterzogen werden müssen.
Die bisher effektivste Methode zur Behandlung von Hepatitis C ist eine Version des natürlich vorkommenden Moleküls Interferon. Dieses Virus wurde durch einen Überzug mit Zucker verändert und damit eine längere Verweildauer im Körper ermöglicht. Das Patent für das so entstandene Medikament PEG-Interferon schloss andere auf einer ähnlichen Basis beruhende Arzneimittel aus. Dem Team gelang es jetzt den erforderlichen Zucker an einer anderen Stelle des Interferonmoleküls zu platzieren. Damit entstand ein neues Medikament, das durch das Patent nicht abgedeckt wird. Derzeit planen die Forscher laut BBC diese Alternative zu einem Bruchteil der derzeitigen Kosten auf den Markt zu bringen. Redakteur: Michaela Monschein
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