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Archive für Februar 2007

Sexualisierung in den Medien schadet jüngeren Mädchen

Geistige, körperliche und sexuelle Entwicklung beeinträchtigt. Santa Cruz - Die mediale Darstellung von jungen Frauen als Sexobjekte schadet der psychischen und physischen Gesundheit von Mädchen, warnen Experten der University of California http://www.ucsc.edu. Illustrierte, Fernsehen, Videospiele und Musikvideos haben schädliche Auswirkungen. Zu diesem Schluss ist eine Arbeitsgruppe der American Psychological Association http://www.apa.org gekommen. Sexualisierung kann zu einem Mangel an Vertrauen in ihren eigenen Körper sowie zu Depressionen und Essstörungen führen. Derartige Darstellungen haben laut den Psychologen negative Auswirkungen auf die gesunde sexuelle Entwicklung der Mädchen. Die Arbeitsgruppe wurde nach immer stärker werdender öffentlicher Besorgnis über die Sexualisierung junger Mädchen ins Leben gerufen.

Das Team um Eileen Zurbriggen analysierte Studien zum Inhalt und den Auswirklungen von Fernsehen, Musik, Videos, Songtexten, Illustrierten, Filmen, Videospielen und dem Internet. Zusätzlich wurden Werbekampagnen und das Merchandising von Produkten für diese Zielgruppe überprüft. Sexualisierung wurde dahingehend definiert, dass der Wert einer Person nur auf ihrem oder seinem Sex-Appeal oder Sexualverhalten beruht und dass andere Charakteristiken ausgeblendet werden. Eine Person wird als reines Sexobjekt dargestellt. Eine Werbeeinschaltung zum Beispiel zeigte Christina Aguilera als Schulmädchen mit aufgeknöpfter Bluse und einem Lutscher im Mund.

Eine derartige Darstellung von Mädchen als Sexualobjekten hat zahlreiche negative Auswirkungen auf jüngere Mädchen. Laut Eileen Zurbriggen, der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe, sind die Auswirkungen der medialen Sexualisierung von Mädchen heute bereits sehr real. “Wir haben eine Vielzahl von Beweisen dafür, dass diese Sexualisierung negative Auswirkungen in den verschiedensten Bereichen verursacht. Dazu gehört die kognitive Funktion, die geistige und körperliche Gesundheit und die Entwicklung einer gesunden Sexualität.” Die Psychologin fordert laut BBC, dass diese sexualisierten Darstellungen durch Bilder zu ersetzen sind, die Mädchen in einem positiven Licht in ihrer Einzigartigkeit und mit ihren Fähigkeiten zeigen. Michaela Monschein

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Effektive Treibhausgas-Reduktion nur Nullsummenspiel

Nur Optimieren, Sparen, CO2-Binden und alternative Energiesysteme sind Lösungen.
Mölbling/Wien - Die derzeitigen Maßnahmen, Treibhausgase wirksam zu reduzieren seien nur ansatzweise zielführend. Zu diesem Schluss kommt der Umwelttechnologe Gerhard Fleischhacker vom Ingenieurbüro für Maschinenbau und Umwelttechnik CEF-Austria http://www.cefaustria.at. Eine wirksame Reduktion der Treibhausgase könne nur ein Nullsummenspiel sein, so Fleischhacker im pressetext-Interview. “Wenn ausschließlich auf Alternativenergiesysteme gesetzt wird, kommt dies einer ‘Fluchtreaktion’ gleich, die bestenfalls den Charakter einer teilweisen und langfristigen Sanierung gleichzusetzen wäre.”
“Dabei wird ganz offensichtlich zu wenig beachtet, dass bei den üblichen Verbrennungsprozessen zumeist Kohlenwasserstoffe zu CO2 und H2O verbrannt werden und das angeblich so klimabeeinflussende Treibhausgas CO2 in die freie Atmosphäre abströmt bzw. freigesetzt wird, jedoch eine Rückführung und längerfristige Bindung als vorwiegend Biomasse nicht mehr erfolgt”, meint Fleischhacker. Das sei eine vom Menschen selbst verursachte Konsequenz, die ausschließlich mit der Zerstörung der Regenwälder wie auch der Reduktion der heimischen Forst- oder Monokulturen induziert wird. “Nach dem derzeitigen Stand der Technik orientiert sich unsere Lebensqualität größtenteils an diesen herkömmlichen Energiegewinnungssystemen. Ein Ersatz durch alternative Technologien kann nur ein Langzeitprozess sein und es bedarf enormer Umdenkmechanismen, die letztendlich auch nur teilweise zielführend sein werden”, schlussfolgert der Experte.
Als plausibelste Maßnahmen verblieben nur vier Wirkungsmechanismen, deren gänzliche oder teilweise Subsumierung eine wirksame CO2-Reduktion oder Stabilisierung möglich erscheinen lassen. “Das ist einerseits das Optimieren der bestehenden Prozesse etwa durch eine Verbesserung des Wirkungsgrades oder Modernisieren der Verbrennungstechnologie”, so Fleischhacker. Der zweite Punkt betreffe das Energieeinsparen selbst. “Als dritter Punkt kommt das Binden oder Rückführen von CO2 in längerfristige Speicher wie zum Beispiel in Holz oder Biomasse in Frage.” Der vierte Punkt betreffe dann alternative Energien wie beispielsweise die Brennstoffzelle oder die Solarenergie. “Nur durch diese Strategien kann zumindest annähernd und richtungsorientiert eine wirksame CO2-Reduktion sichergestellt werden”, meint der Experte.
“Durch Optimierungs- oder Verbesserungsmaßnahmen könnten bis zu zehn Prozent der Treibstoffkosten eingespart werden, durch passive Maßnahmen, wie etwa verbesserte Isolier- und Lüftungssysteme oder auch Absenkung der Wohnraumtemperaturen können weitere 15 bis 25 Prozent der Energieträger eingespart werden”, so der Fachmann. Durch massive Einschränkung der Rodung von “Urwäldern” und zusätzlich enormen Anstrengungen von Wiederaufforstungsprogrammen, könnte das in der Atmosphäre vorhandene CO2 auf natürliche Weise langfristig in den Energie-Speicher “Holz bzw. Biomasse” zurückgeführt und längerfristig gebunden werden. “Der Anteil der CO2-Reduktion wäre beträchtlich und könnte damit zumindest einem weiteren Anstieg effizient entgegenwirken.” Der Einsatz von Alternativenergien, wie zum Beispiel der Brennstoffzelle, könne nur langfristig Erfolg haben. “Dieser ist im Wesentlichen von den technologischen Anstrengungen, die wir zur marktfähigen Anwendung und Umsetzung eingesetzt werden, abhängig”, meint Fleischhacker.
“Damit scheint eindeutig, dass der Einsatz von Alternativenergien für den Treibhausgasanstieg nur der Bedeutung einer langfristigen Strategie zukommt, wobei die Auswirkungen auf den Treibhauseffekt derzeit überhaupt nicht abschätzbar sind”, glaubt der Forscher. Zudem sei eher anzunehmen, dass die Zunahme des Wirtschaftswachstums den angenommenen positiven Effekt größtenteils wieder kompensieren werde.
Der Klimawandel wäre nur nachhaltig zu bremsen oder zumindest auf ein ökologisch vertretbares Ausmaß eingeschränkt, wenn Optimierungs- oder Verbesserungsmaßnahmen sowie beispielhaft verbesserte Isolier- und Lüftungssysteme signifikant wirksam werden. Die anderen Maßnahmen würden aller Wahrscheinlichkeit nach nur eine Umlagerung ergeben bzw. teilweise nur dem Zustand des Status quo gerecht werden. Wolfgang Weitlaner

ZARO-Vortrag am 01.März in Seebruck am Chiemsee, mehr: www.zarotermine.de

Gefahren durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide

WWF-Studie 2002:  „Hormonähnliche Wirkungen bestimmter Chemikalien auf verschiedene Tierarten werden seit Jahren in der ganzen Welt beobachtet. Eine Reihe von Stoffen stehen im Verdacht, in das Hormonsystem einzugreifen und dieses zu verändern. Missbildungen, Unfruchtbarkeit, Immunstörungen oder Verhaltensänderungen können die Folge sein. …“
 
„Der WWF hat in zahlreichen Publikationen auf die Risiken für die Meeresumwelt, aber auch für Verbraucherinnen hingewiesen. Mit dieser Broschüre soll über hormonähnliche Stoffe informiert werden, die als Pestizid- und Biozidwirkstoffe in verschiedensten Produkten enthalten sind, um Menschen, Pflanzen, Haustiere oder Gebrauchsgegenstände vor unerwünschten Organismen zu schützen. Sie werden entweder direkt im Freien angewendet (Pestizide auf Feldern und Gärten) oder im Wohnraum (Biozide, z.B. in Haushaltsinsektiziden oder Holzschutzmitteln) eingesetzt. Mensch und Umwelt kommen somit durch unterschiedlichste Anwendungen und über verschiedene Belastungswege mit diesen Stoffen in Kontakt.
 
„… Eine Reihe gesundheitlicher Probleme, die in den letzten Jahrzehnten bei der Bevölkerung der westlichen Welt beobachtet wurden, können mit dem Gebrauch von hormonell wirksamen Chemikalien in Verbindung stehen. Es wird beispielsweise eine verminderte Fruchtbarkeit, d.h. sinkende Spermienzahlen von etwa 2% pro Jahr (Gies et al., 2001), eine steigende Fehlentwicklung der Hoden und ein verstärktes Auftreten von Funktionsstörungen der Eierstöcke sowie Endometriose (Zellwucherungen am Eierstock) festgestellt. Auch für Fehlsteuerungen von Schilddrüsenhormonen und die Zunahme von Brust-, Prostata- und Hodenkrebs können hormonelle Stoffe mit verantwortlich sein. (WWF, 1997a; 1999a).“
  
„… Das wichtigste aller Lebensmittel ist das Trinkwasser. Sauberes Grundwasser ist als wichtige Grundlage für die Trinkwasserversorgung, aber auch für sämtliche Lebensvorgänge in der Umwelt von zentraler Bedeutung und gilt daher als absolutes Schutzgut. Für Pestizide und ihre Abbauprodukte (Metabolite) ist als einheitlicher Grenzwert der EU-Trinkwassergrenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l) für den Einzelstoff oder 0,5 µ/l als Summenwert festgelegt. Pflanzenschutzmittel dürfen nur dann zugelassen werden, wenn bei sachgerechter Anwendung keine schädlichen Auswirkungen auf das Grundwasser zu erwarten sind. Dennoch werden Überschreitungen des Trinkwassergrenzwertes bei Pestiziden nachgewiesen, z.B. für Diuron oder das nicht zugelassene Atrazin (UBA, 2001).

ZARO Wasserfilter, reinigen schützen und vitaliseren Trinkwasser: http://www.zarolifeforce.com

 
Oberflächengewässer (Flüsse, Stauseen) werden in bestimmten Regionen Deutschlands zur Trinkwassergewinnung genutzt. Rund 30 Tonnen Pestizide gelangen schätzungsweise pro Jahr in die Oberflächengewässer in Deutschland. Die Abschwemmung von den landwirtschaftlichen Flächen und der Eintrag über Hofabläufe sind dabei die wichtigsten Eintragswege WBA, 2000)….”

Menschen teilweise immun gegen Vogelgrippe

Studie belegt erstmals Teilimmunität gegen das H5N1-Virus. Frankfurt am Main - Eine Studie amerikanischer Wissenschaftler liefert erstmals Hinweise auf die Richtigkeit der in der Forschung verbreiteten Vermutung, dass manche Menschen zum Teil gegen das Vogelgrippevirus H5N1 immun sind. So ist ein Teil der Menschheit gegen die so genannte Typ-1 Neuraminidase geschützt, die im weit verbreiteten H1N1-Grippevirus enthalten ist. Dies - so die These - immunisiere sie ebenfalls vor einer Erkrankung durch das Vogelgrippevirus. Die Wissenschaftler konnten dies an Versuchen mit Mäusen und einer kleinen Personengruppe bestätigen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Public Library of Science http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=index-html&issn=1549-1676.

Neuraminidase sind Enzyme, welche die Ausbreitung des Grippevirus im menschlichen Körper fördern. Bekannt war bislang eine große Ähnlichkeit zwischen der Typ-1 Neuraminidase bei Menschen (huN1) und Vögeln (avN1). Eine Immunisierung gegen huN1 könnte Menschen deshalb auch zum Teil gegen die Vogelgruppe schützen, vermuteten die Forscher.

Um dies zu prüfen, impften sie Mäuse gegen huN1. Anschließend infizierten sie die Tiere mit geringen Dosen des Vogelgrippevirus und warteten auf die Immunantwort. Das Ergebnis: Etwa die Hälfte der Tiere überlebte die Infektion, einige bildeten Antikörper gegen das Virus. Anschließend untersuchten die Wissenschaftler Blutproben von 38 Freiwilligen, die sie zuvor mit dem Vogelgrippevirus infiziert hatten. In acht Fällen wurde die Neurominidase blockiert.

“Es wurde schon lange darüber spekuliert, ob es eine solche Teilimmunität beim Menschen gibt , das war bisher allerdings reine wissenschaftliche Theorie, sagt Holger Rabenau. Die Studienergebnisse liefern nun erstmals Hinweise auf die Richtigkeit dieser Vermutung.” Redakteur: Christoph Marty

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Krebstherapie mit magnetischen Nanopartikel

Geringere Dosierungen versprechen zielgenaue Behandlung. Erlangen - Forschern der Universität Erlangen-Nürnberg ist es gelungen, mit Hilfe von magnetischen Nanopartikeln Krebsmedikamente zielgenauer einzusetzen. Bei der Chemotherapie zur Tumorbehandlung werden nämlich oft hohe Zytostatikadosierungen, die mit einer Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen verbunden sind, verwendet. Beim neuen Verfahren, das sich derzeit im tierexperimentellen Stadium befindet, konnten die Dosis im Tumor erhöht und die Nebenwirkungen deutlich verringert werden.

“Die Limitierung der systemisch verabreichten Chemotherapeutikamenge ist oft nicht durch die für eine erfolgreiche Behandlung notwendige Dosis gegeben, sondern durch eine, für den Patienten tolerable Zytostatikamenge”, so Christoph Alexiou von der Hals-, Nasen-, und Ohrenklinik, Kopf- und Halschirurgie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg http://www.hno.med.uni-erlangen.de, im pressetext-Interview. “In den vergangenen 20 Jahren wurden verschiedene regionale und zielgerichtete Applikationen für Medikamente in der Krebstherapie entwickelt, um gesunde Zellen zu schützen und eine höhere Wirkstoffkonzentration im Tumor zu erreichen.” Bekannt ist den Wissenschaftler nämlich, dass der therapeutische und der toxische Effekt von zellschädigenden Medikamenten oftmals so eng miteinander verbunden ist, dass selbst geringe Veränderungen der Arzneimittelverteilung zugunsten des Zielorgans hilfreich sein können. “Das bedeutet, dass jeder Ansatz, der zu einer gezielten Konzentrationssteigerung eines Chemotherapeutikums im Tumor auch zu einer Erhöhung der therapeutischen Effizienz führt”, so der Experte.

Die Arbeitsgruppe von Alexiou hat in ihren bisherigen Arbeiten magnetische Nanopartikel aus Magnetitteilchen, die stabil in Flüssigkeit gehalten werden, verwendet. “Dadurch verhält sich im Magnetfeld die gesamte Flüssigkeit wie ein ‘flüssiger Magnet’. Belädt man diese Partikel mit dem Chemotherapeutikum und appliziert sie intraarteriell in Gefäße, die zur Tumorversorgung dienen, ist es möglich mit einem externen Magnetfeld die beladenen Partikel dort zu konzentrieren”, erklärt der Mediziner. Den Forschern ist es gelungen, die Zytostatikamenge im Tumorareal um das 50-fache gegenüber der klassischen, systemischen Chemotherapie zu erhöhen.

“Anwendbar soll diese Therapie zunächst für oberflächlichnahe Tumore, wie etwa Mammakarzinome, Schilddrüsenturore oder andere Krebserkrankungen im Kopfbereich werden”, so der Leiter des Labors für Nanotechnologie und lokale Tumortherapie. Derzeit befinde sich die Forschung noch im tierexperimentellen Stadium. Alexiou geht aber davon aus, dass es in etwa drei Jahren bereits angewendet werden kann. “Wir wollen keine falschen Hoffnungen wecken, da die Arbeit derzeit noch im Grundlagen-Experiment steht.” Der Forscher sieht die Anwendung allerdings als zukunftsorientierte Methode. “Ziel des Projektes, das jetzt von der Wilhelm-Sander Stiftung http://www.wilhelm-sander-stiftung.de gefördert wird, ist es nun Partikelformulierungen so zu designen und in pharmazeutischer Qualität herzustellen, dass sie in einer klinischen Studie angewendet werden können”, so Alexiou abschließend.  Wolfgang Weitlaner

Holopathie als Revolution der Ganzheitsmedizin

Erfolgreich bei chronischen Erkrankungen, Allergien, Depressionen und Verletzung. Wien - Die Holopathie, eine neue Form der ganzheitlichen Medizin, hat sich in den vergangenen Jahren insbesonders bei chronischen Erkrankungen, Allergien, Depressionen und nach Verletzungen als effektive Behandlungsmethode erwiesen. Die Kernkompetenz liegt in der Diagnose und Therapie energetischer Blockaden in allen Systemen des Körpers - einschließlich des Nervensystems. Dieses spielt bei chronischen Erkrankungen und bei der Entstehung von Therapieblockaden eine entscheidende Rolle, wie der Wiener Holopopath und Klinische Psychologe Alexander H. Gaischin http://www.gaischin.at im pressetext-Interview berichtet.

“Die Domäne der Holopathie ist neben der gezielten Entgiftung von Organen und Bindegewebe und Allergieneutralisierung die routinemäßige und systematische Entblockierung des gesamten Energiesystems”, so Gaischin. “Das Besondere an dieser Behandlung, die vom Mediziner Christian Steiner entwickelt wurde, ist die Umlegung des Fünf-Elemente-Systems der Traditionellen Chinesischen Medizin von dem Energiefluss auf die Organebene auch auf übergeordnete Körpersysteme wie etwa dem Bindegewebe bis hin zum Zentralnervensystem”, so Gaischin. Dieses System gehe sogar noch tiefer. “Wir haben gezeigt, dass sogar der Hirnstoffwechsel davon beeinflußt werden kann. Das erklärt auch, warum in vielen Fällen Depressionen, Panikattacken und Angststörungen ohne Psychopharmaka sehr effektiv behandelt werden können.”

Die meisten Medizinsysteme sind seit jeher organorientiert. Das Argument für die Holopathie entstehe daraus, dass die bisherigen Methoden auf das Zentralnervensystem nur punktuell wirken. Wenn der Stoffwechsel des Zentralnervensystems in irgendeiner Art gelitten hat, können bisherige komplementärmedizinische Behandlungen nichts mehr tun. “Dabei setzt nun die Holopathie an”, erklärt Gaischin, der auch hervor streicht, dass die Zusammenhänge zwischen chronischen Stressreaktionen und chronischen Erkrankungen mittlerweile wissenschaftlich belegt sind. “Die Holopathie diagnostiziert chronische Vergiftungen, Substanzintoleranzen, energetische Belastungen und gleicht diese aus. Zudem harmonisiert sie gezielt das zelluläre Energiesystem und löst damit auch psychosomatische Blockaden”, erklärt Gaischin. Dabei folge die Behandlung klaren Regeln. “Anders als intuitive Therapien beruht die Holopathie durchwegs auf energetischen Messungen und ist deswegen in der Alltagspraxis routinemäßig einsetzbar.”

“Die Anwendung erfolgt in verschiedenen Stufen”, erklärt der Holopath. Daher könne man nicht generell sagen, wie lange eine Therapie dauern werde. Als verantwortungsbewußter Therapeut lege Gaischin großen Wert darauf, eine Behandlung immer auch kostengünstig für den Patienten zu gestalten. Gaischin erzählt im pressetext-Gespräch auch über seine eigenen persönlichen Erfahrungen mit dieser Behandlungsmethode. Als Krebspatient habe er selbst nach der Strahlen- und Chemotherapie und nach vier operativen Eingriffen nur mehr einen Bruchteil seines Körpergewichts gewogen. “Obwohl ich krebsfrei war, war mein Allgemeinzustand sehr schlecht. Das gesamte Immunsystem war praktisch kaputt.” Nach sechs Monaten holopathischer Therapie waren sämtliche Befunde im Normalbereich und er hatte sein ursprüngliches Gewicht wieder erreicht. “Heute sieht man es mir nicht an, dass ich vor wenigen Jahren gesundheitlich so schlecht beisammen war”, so Gaischin abschließend zu pressetext. Holopathie hatte sich in seinem eigenen Fall als gute weil effektive Therapie erwiesen. Redakteur: Wolfgang Weitlaner

SPIRITUELLES WISSEN: www.zarolightacademy.org

Antioxidantien: Mehr Schaden als Nutzen

Biologische Vollwertkost kann Bedarf auf natürliche Weise decken. Innsbruck - Antioxidantien stehen zunehmend unter Verdacht, den menschlichen Organismus zu schädigen, anstatt ihn - wie von ihren Herstellern beworben - vor Krankheiten zu schützen. In einem Übersichtsartikel berichtet der “New Scientist” http://www.newscientist.com/home.ns über aktuelle Forschungsergebnisse, in denen Wissenschaftler vor möglichen Gefahren bei der Einnahme warnen. Demnach raten Experten vorerst von der Einnahme jener Pillen ab, die hochdosierte Mengen Antioxidantien enthalten.

“Mögliche Mangelzustände sollten in erster Linie durch eine bewusste Ernährung vermieden werden”, sagt auch der Innsbrucker Mediziner Klaus Rhomberg. Zu den wichtigsten Antioxidantien gehören die Vitamine C und E, sowie Polyphenol. Diese Stoffe schützen den menschlichen Organismus vor so genannten freien Radikalen, einem Molekülverbund mit einem ungebundenen Elektron. Um sich zu stabilisieren oxidieren freie Radikale mit anderen Molekülen - etwa Lipiden oder Proteinen - und lösen damit einen Prozess im menschlichen Körper aus, der im schlimmsten Fall schwere Krankheiten verursacht. Antioxidantien stoppen diese Kettenreaktion: Sie neutralisieren die freien Radikalen, indem sie ein Elektron an das betroffene Molekül anfügen.

“Hohe Dosen Antioxidantien sind für den Körper aber eher schlecht geeignet”, sagt Rhomberg. “Denn Vitamine und andere Stoffe entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie in natürlicher Zusammensetzung zu sich genommen werden.” So sind etwa Obst und Gemüse reich an Antioxidationsmitteln, weil Pflanzen gegenüber dem so genannten oxidativen Stress besonders anfällig sind. “Die Verträglichkeit hochdosierter Antioxidantien ist dagegen noch nicht abschließend erforscht”, sagt Rhomberg.

“Verbraucher sollten auf die Einnahme deshalb verzichten und bei ihrer Ernährung in Zukunft wieder auf biologische Vollwertkost zurückgreifen”, rät Rhomberg. “Auf diese Weise ist ein Vitaminmangel nahezu ausgeschlossen - zusätzliche Antioxidantien werden dann vollkommen überflüssig.” Eine wichtige Rolle bei gesunder Ernährung ist vor allem ein chemisch und physikalisch hochwertiges Wasser. Redakteur: Christoph Marty

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Körpereigene Endocannabinoide gegen Parkinson

Mäuse konnten sich nach 15 Minuten wieder bewegen. Stanford  - Die Erhöhung der Menge der im Gehirn vorkommenden Cannabis ähnlichen Substanzen könnte die Behandlungsmöglichkeiten bei Parkinson verbessern. Mäuse mit einer ähnlichen Krankheit konnten sich 15 Minuten nach Verabreichung eines Medikamentencocktails wieder normal bewegen. Einer der Bestandteile erhöhte die Endocannabinoid-Werte. Die Wissenschafter des Stanford University Medical Center http://www.stanfordhospital.com betonen jedoch in Nature, dass das Rauchen von Haschisch nicht die gleiche Wirkung hat.

Die Forscher konzentrierten sich auf das Striatum, das bereits in der Vergangenheit mit Parkinson in Zusammenhang gebracht wurde. Die Aktivität der Nervenzellen in diesem Bereich des Gehirns hängt von der chemischen Substanz Dopamin ab. Steht zu wenig Dopamin zur Verfügung, kann es zu einer Parkinsonerkrankung kommen. Bei gentechnisch veränderten Mäusen mit einer entsprechenden Krankheit wurden bestimmte Proteine mit einem fluoreszierenden Protein markiert, das unter dem Mikroskop grün leuchtete. Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass zwei Arten von Zellen eine Art von gegenläufigem System bilden. Eine Art ist an der Aktivierung von Bewegung beteiligt, die andere stoppt unerwünschte Bewegungen.

Ist zu wenig Dopamin vorhanden, dominieren jene Zellen, die Bewegungen einschränken. Ein bereits bestehendes Medikament, das die Dopamin-Werte erhöht, brachte den Versuchstieren eine kleine Erleichterung. Erst als ein experimentelles Medikament zur Verlangsamung des Abbaus der Endocannabinoide hinzugefügt wurde, verbesserte sich de Zustand der Mäuse deutlich. Dieses Medikament wurde von Kadmus Pharmaceuticals http://www.kadmuspharma.com entwickelt. Die zuvor bewegungsunfähigen Tiere begannen innerhalb von 15 Minuten sich frei zu bewegen. Der leitende Wissenschafter Robert Malenka betonte laut BBC, dass die Mäuse sich grundsätzlich normal verhielten. Die Ergebnisse dieser Studie wiesen auf einen neuen Behandlungsansatz gegen Parkinson hin. Es werde jedoch noch sehr lange dauern, bis Tests mit Patienten durchgeführt werden können. Redakteur: Michaela Monschein

Schmerzgentest sagt Therapieerfolg bei Kniearthrose voraus

Orthopädische Behandlungen in Zukunft wesentlich zielgenauer durchführbar. Düsseldorf  - Orthopäden werden in Zukunft mit Schmerzgentests herausfinden können, auf welche Behandlung ihre Patienten am besten ansprechen. Ein Forscherteam des Zentrums für Molekulare Therapie http://www.neue-orthopaedie.de in Düsseldorf arbeitet zurzeit an einer klinischen Studie, die den Zusammenhang zwischen Schmerzgenen und Therapieerfolg bei Kniearthrose untersucht. Dabei sollen Zusammenhänge zwischen den Schmerzgenvarianten (genetischen Polymorhpysmen) und den Behandlungsergebnissen heraus gearbeitet werden.

“Es geht zum Beispiel darum, ob bei einem Bandscheibenvorfall eine Operation oder eine konservative Therapie besser wirken würde. Gentests könnten auch anzeigen, ob bei einer Knie- oder Hüftendoprothese Probleme zu erwarten sind”, so Peter Wehling, Leiter des Arbeitskreises Gentherapie und Molekularbiologie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie http://www.dgooc.de. Die genetischen Polyphorismen beeinflussen nach Meinung der Forscher nämlich die Wirkung von Orthokin, Hyaluronsäure oder Placebo.

Die Orthokin-Behandlung ist neuartiges Verfahren zur Behandlung von Arthrose und Rückenschmerzen. Dabei werden körpereigene Hemmstoffe direkt ins Gelenk gespritzt. Dort docken sie an der Oberfläche der Knorpelschicht an und wehren somit entzündungsauslösende Botenstoffe ab. Die Arthrose kann damit zwar gestoppt werden, verlorenes Knorpelmaterial bleibt aber verloren. In randomisierten Studien konnte diese Therapie erfolgreich getestet werden. Seit fünf Jahren kooperieren die Düsseldorfer Forscher mit Kollegen der Universität North Carolina in Chapel Hill.

Die Anfälligkeit für chronische muskuloskeletale Erkrankungen wie Arthrose, Fibromyalgie, Kiefergelenkschmerzen und degenerative Wirbelsäulenerkrankungen wird nach jüngsten Erkenntnissen genetisch mitbestimmt. Zwischen 15 und 30 Prozent der westlichen Bevölkerung sind davon betroffen. Diese Erkrankungen sind zugleich auch die Hauptursachen für Schmerzen und Immobilität im Alter. “Weiteres Ziel der Forschungskooperation ist es, gemeinsam weitere klinische Studien zu realisieren, in denen die Auswirkungen von bestimmten für orthopädische Erkrankungen relevanten Genen auf operative und nicht-operative Behandlungsergebnisse untersucht werden sollen”, erklärt Wehling.

Die genetischen Grundlagen von muskuloskeletalen Schmerzsyndromen und die Bedeutung der Vorhersagbarkeit von Therapieergebnissen bei chronischer Schmerzkrankheit mit Symptomen des Gelenk- bzw. Bewegungsapparates, der so genannten Fibromyalgie, sind erst im Dezember 2006 im Wissenschaftsmagazin Science beschrieben worden. Redakteur: Wolfgang Weitlaner

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Einsamkeit verdoppelt Risiko an Alzheimer zu erkranken

Gefühl des Verlassenseins wirkt sich auch auf den Körper aus. Chicago - Einsame Menschen erkranken doppelt so wahrscheinlich an Alzheimer. Zu diesem Ergebnis ist eine groß angelegte Studie des Rush University Medical Centre http://www.rush.edu gekommen. Das Team um den Neuropsychologen Robert Wilson begleitete mehr als 800 ältere Patienten vier Jahre lang. Ein Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Demenz wurde bereits in der Vergangenheit nachgewiesen. Die aktuelle Studie konzentrierte sich erstmals darauf, wie die Betroffenen sich fühlen. Die Wissenschafter schreiben in den Archives of General Psychiatry http://archpsyc.ama-assn.org, dass die genaue Ursache für den Zusammenhang zwischen Einsamkeit und Alzheimer noch nicht erforscht ist.

Die Forscher stellten das Ausmaß der Einsamkeit fest, in dem sie die Teilnehmer jährlich ersuchten, Aussagen zum Thema auf einer Skala von eins bis fünf zu bewerten. Zu diesen Fragen gehörten unter anderem “Ich empfinde ein allgemeines Gefühl der Leere” oder “Ich fühle mich oft verlassen”. Zusätzlich wurde das Vorhandensein von Anzeichen für Demenz und Alzheimer untersucht. Autopsien der 90 Patienten, die während der Laufzeit der Studie starben, stellten fest, ob Proteinablagerungen bei Nervenzellen vorlagen. Es zeigte sich, dass das Risiko an Alzheimer zu erkranken für jeden Punkt auf der Einsamkeitsskala um 51 Prozent anstieg.

Jene Teilnehmer, die mit 3,2 über die höchsten Testergebnisse verfügten, waren einem rund 2,1 Mal so hohem Alzheimerrisiko ausgesetzt wie die Teilnehmer mit den niedrigsten Werten von 1,4. Als die Wissenschafter die soziale Isolation berücksichtigten, veränderten sich die Ergebnisse nicht wesentlich. Es gab jedoch keinen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und den pathologischen Vorgängen im Gehirn, die mit Alzheimer einhergehen. Laut Wilson gibt es zwei Ideen, die man berücksichtigen sollte: Erstens, dass Einsamkeit wirklich ein Risikofaktor ist und zweitens, dass für das Verstehen dieses Phänomens über die klassischen Verfahren der Neuropathologie hinausgegangen werden muss. Er betonte, dass die Ergebnisse ausschlössen, dass Einsamkeit eine Reaktion auf eine Demenz ist.

Es sei denkbar, dass Einsamkeit Bereiche des Gehirns beeinflusst, die mit der Wahrnehmung und dem Gedächtnis in Zusammenhang stehen. Einsame Menschen könnten so laut BBC anfälliger für den altersbedingt schlechteren Zustand der neurologischen Bahnen sein. “Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Einsamkeit nicht nur emotionale Auswirkungen hat, sondern auch körperliche.” Red. Monschein

Fettsucht: Gen-Abschaltung als Heilungsoption

Studie gibt Ausblick auf medikamentöse Therapie von Diabetes Typ II. Nuthetal  - Einem Wissenschaftsteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) http://www.dife.de ist es in Kooperation mit der Biotech-Firma DeveloGen http://www.develogen.com erstmals im Experiment mit Mäusen gelungen nachzuweisen, dass Komponenten des Cholesterinstoffwechsels den Appetit beeinflussen. “In den Experimenten konnte gezeigt werden, dass das ABCG1-Gen nicht nur für den Cholesterintransport wichtig ist, sondern auch einen maßgeblichen Anteil an der Regulation des Appetits, dem Energiehaushalt sowie der Fettspeicherung hat”, erläutert DIfE-Sprecherin Gisela Olias, die an der Studie mitarbeitete, im pressetext-Interview. Bei einer gezielten Abschaltung dieses Gens erkrankten die Versuchsmäuse somit nicht länger an Fettsucht.

Im Detail untersuchten die Wissenschaftler das spezifische Gen bei der New-Zealand Obese Maus (NZO), welches für den Cholesterintransport verantwortlich ist. Da dieser Typ Maus frühzeitig ein krankhaftes Übergewicht (Adipositas) und einen damit verbundenen Diabetes Typ II entwickelt, konnte ein Zusammenhang zwischen dem Gen und dessen Folgen festgestellt werden. Die Mäuse neigten ohne das Eingreifen der Forscher sehr schnell zur Fettsucht, so dass eine genetische Analyse zu dem Schluss kam, dass das den Cholesterin transportierende Gen verändert ist. “Hinzu kommt, dass sich das Gen in einem chromosomalen Abschnitt befindet und mindestens ein Adipositas-Gen beinhaltet”, so Olias. Das führt dazu, dass der Cholesterintransporter im Fettgewebe der Maus verstärkt synthetisiert wird.

Um die Funktionsweise des Cholesterintransporters näher gehend untersuchen zu können, schalteten die Forscher nun das betreffende Gen aus. Eine darauf aufbauende Analyse brachte zu Tage, dass “Mäuse, denen das Cholesterintransporter-Gen fehlt, weniger fressen und einen erhöhten Energieverbrauch aufweisen, sowie unter fettreicher Diät nur halb so viel zunehmen, wie Tiere, bei denen das Gen intakt ist”, erklärt Olias. Obwohl noch nicht alle Mechanismen gänzlich erforscht sind, zeigt sich die Wissenschaftlerin in Bezug auf mögliche Therapieansätze als Strategien für eine wirksame Adipositas-Heilung zuversichtlich. Zentral gehe es nicht darum, den Menschen in seiner Genstruktur zu verändern oder zu manipulieren, sondern vielmehr wirksame die Fettsucht auslösende Parameter medikamentös zu isolieren. Dabei bleibe auch das Ziel zu erreichen, der Insulinresistenz als Hauptursache von Diabetes Typ II effizient entgegenzuwirken. Redakteur: Florian Fügemann

Sonnenlicht aktiviert T-Zellen gegen Hautkrankheiten und Krebs

Wissenschaftler entdecken einen neuen Immunvorgang. Palo Alto - Sonnenlicht kann helfen Hautkrankheiten und Krebs zu behandeln, in dem es Immunzellen an die Hautoberfläche lenkt. Das Team um Eugene Butcher von der Stanford University http://www.stanford.edu hat einen neuen Immunvorgang in der menschlichen Haut entdeckt. Die Immunzellen der Haut, die so genannten dendritischen Zellen, wandeln Vitamin D3 in seine aktive Form um. D3 wird von der Haut als Reaktion auf Sonnenlicht gebildet. Das aktive Vitamin bringt T-Zellen dazu, in die oberste Schicht der Haut zu wandern. Diese Immunzellen zerstören beschädigte und infizierte Zellen. Zusätzlich regulieren sie andere Immunzellen. Die Ergebnisse der Studie wurden in Nature Immunology http://www.nature.com/ni veröffentlicht.

Die Ergebnisse der Studie erklären, wie T-Zellen “wissen”, dass die Oberfläche der Haut durch zu viel Sonne eine Schädigung der DNA erlitten hat. Die Mitautorin Hekla Sigmundsdottir betonte, dass Sonnenlicht in vernünftigen Mengen gesund sei.” Sie erläuterte, dass Schuppenflechte fallweise mit Salben behandelt wird, die Vitamin D3 enthalten. Die Wissenschafterin vermutet, dass ihre Wirkung auf die Aktivierung der T-Zellen in der Haut beruht. Die aktuellen Forschungsergebnisse stützen laut New Scientist die Theorie, dass dendritischen Zellen eine Art von Verkehrskontrolle für das Immunsystem leisten. Sie schätzen die Situation ein und lenken die T-Zellen dorthin wo sie benötigt werden. Redakteur: Michaela Monschein

ZARO Vortrag in Bad Gastein im Hotel “Elisabethpark”

Zach Robert, gastiert wieder einmal im energetischen Bad Gastein und wird mit dem Vortrag “Wasser - Quelle des Lebens”,  am 07.Februar um 19.30, wieder viele Menschen über den gesündesten Weg zu mehr Vitalität aufklären. In diesem Jahr dürfen es auch gerne 150 Vorträge werden, genuge Gesundheitstage, Fachmessen, medizinische Kongesse und Aktionen zu einem besseren energetischen Körperverständnis sind dringend nötig. Der Mensch verfügt über ein unglaubliches Lebenspotential das es zu erwecken gilt, Menschen müssen das wissen! www.zarotermine.de und besuchen Sie auch die Seite des Lebens: www.zarolightacademy.org

Krebs: Genaktivierung lässt Tumore schrumpfen

Unterdrückung von p53 für Tumorwachstum entscheidend. New York/Cambridge - Die erneute Aktivierung eines Gens ermöglicht einen neuen wirksamen Behandlungsansatz gegen Krebs. Es wird allgemein angenommen, dass viele Arten von Krebs aus einem Defekt des Gens p53 resultieren. Wissenschaftler des Cold Spring Harbor Laboratory http://www.cshl.edu und des Massachusetts Institute of Technology http://web.mit.edu haben das Gen jetzt im Labor reaktiviert. Es gelang ihnen nachzuweisen, dass dieses Verfahren bei verschiedenen Krebsformen zu einem Schrumpfen der Tumore führen kann. Die in Nature http://www.nature.com erschienenen Studien machen Hoffnung auf eine neue Generation von Medikamenten gegen Krebs.

Bei den meisten Krebsarten ist p53 mutiert oder inaktiv. Komponenten des gut erforschten Gens, die seine Funktion wieder herstellen, sind bereits bekannt. Bisher war jedoch laut BBC nicht erforscht, ob dieses Verfahren das Wachstum bei bestehenden Tumoren wieder rückgängig machen würde. In Tierexperimenten wiesen die beiden Wissenschaftlerteams nach, dass auch eine kurze Reaktivierung des Gens die Größe des Tumors drastisch verringert. In manchen Fällen sogar bis zu 100 Prozent. Der Mechanismus hinter der Regression scheint bei den verschiedenen Tumorarten unterschiedlich zu sein. Das MIT-Team wies nach, dass Lymphomzellen dazu gebracht werden, sich selbst abzutöten. Bei Sarkomen altern die Zellen und verlieren ihre Fähigkeit sich zu teilen.

Die Wissenschaftler des Cold Spring Harbor Laboratory wiesen bei einem Lebertumor nach, dass die durch p53 ausgelöste Zellalterung mit einer Reaktion des Immunsystems in Zusammenhang steht. Diese Reaktion führte zu einer Erhöhung der Aktivität bei den Molekülen, die helfen Krebszellen zu entfernen. Die Forscher wissen nicht genau, warum diese beiden Krebsformen auf verschiedene Arten betroffen sind. Sie versuchen jedoch derzeit die anderen Gene zu identifizieren, die jeweils aktiviert werden, wenn p53 reaktiviert wird. Der MIT-Wissenschafter Andrea Ventura betonte, dass die aktuelle Studie den genetischen Beweis dafür liefere, dass die dauernde Unterdrückung eines Tumorsuppressorgens für das Überleben eines Tumors entscheidend ist.

Die Forscher setzten gentechnisch manipulierte Mäuse ein, bei denen p53 deaktiviert war. Zusätzlich bauten sie den Tieren einen genetischen Schalter ein, der nach der Bildung der Tumore die Reaktivierung des Gens erlaubte. Es zeigte sich auch, dass die Reaktivierung von p53 keine schädigenden Auswirkungen auf normale Zellen hat. Die Wissenschaftler hatten befürchtet, dass p53 normale Zellen abtöten könnte, da es in diesen Zellen nie exprimiert worden war. Redakteur: Michaela Monschein

Motivation von Innen oder Außen?

Der Duden beschreibt: Motivation 1. Summe der Beweggründe, die jemandes Entscheidung, Handlung beeinflussen; vgl. extrinsische, intrinsische Motivation. 2. Durchschaubarkeit einer Wortbildung in bezug auf die Teile, aus denen sie zusammengesetzt ist (Sprachw.). 3. das Motiviertsein; ggs. Demotivation. Extrinsisch bezieht sich auf die Motivation von Außen, intrinsisch bezeichnet die Motivation aus dem inneren Antrieb. Der Beweggrund von Außen begründet seine Handlungen aufgrund illusionärer, materieller, persönlicher und psychischer Fakten. Im positiven Sinne basiert er auf Karriere, Kreativität, Leistung, Besitz, Ausdehnung, Individualität, Stabilität, Ansehen, Ehre und bildet damit ein wünschenswertes Kraftpotential.
Im negativen Sinne schafft er zerstörerische Handlungen aus Pflichtgefühl, Verlustangst, Akzeptanzsorge, Hörigkeit, Sucht, Problembewältigung, Machtlosigkeit und ist damit der Nährboden so mancher persönlichen Tragödie. Fälschlicherweise wird ein handeln aus “niedrigen Beweggründen” oftmals als Demotivation gegenüber den positven Aspekten gewertet. Das bedeutet nicht, dass der demotivierte Mensch keine Beweggründe hätte für sein Nicht-Handeln, oftmals findet er aufgrund seiner Meinungsbildung (Glaubensvorstellung) einfach nicht die richtige Einstellung oder Plattform, um Motivation zu entwickeln. Die Motivation von Außen ist in vielen Fällen von sehr unterschiedlichen Faktoren abhängig. So kann sie sehr schnell destruktive Formen annehmen, falls sich im Erreichen von Zielen kein Erfolg einstellt, der Erfolg lange ausbleibt, oder das Erreichen des Ziels aus mannigfaltigen Gründen unattraktiv geworden ist. Das Unternehmen, das eine hohe Motivation seiner Mitarbeiter fordert und diese Notwendigkeit durch laufende äußere Motivationselemente versucht in den Griff zu kriegen, muss ein entsprechend hohes Maß an Initiative aufbringen.
Je mehr Motivationskraft aufgebracht wird, desto höher wird die Messlatte der Motivationsinhalte der Folgeveranstaltungen in die Höhe getrieben. Das Ende vom Lied ist im Regelfall eine Übersättigung, das LmaA-Gefühl schaltet den Menschen aus und macht ihn für weitere Anstöße von außen nicht mehr empfänglich. Das Rennpferd ist ausgebrannt! Der zurückbleibende Scherbenhaufen im Privaten wie im Beruflichen ist oftmals kaum mehr zu reparieren. Motivation bis der Tod eintritt. Die sich selbstbeweihräuchernden Motivationstrainer und ihr irreparabel geschädigter Rennstall, das ist der Blutzoll der extrinsischen Motivation. Macht das Sinn? ist das die Rettung? Kann das Karrieren bilden? Ist das der Weg unserer Gesellschaft? Ist das ein vernünftiges Unternehmensziel? Künstlich kreierter Handlungsbedarf als Egotrip?
Intrinsische Motivation ist nicht dagegen immun, aufgrund psychologischen Fehlverhaltens frei zu sein von zerstörerischen Beweggründen. Doch gesunder Menschengeist motiviert sich aus sich selbst und leistet dadurch außergewöhnliches. Der Trainer übernimmt lediglich die Aufgabe des Führers zur inneren Persönlichkeit. Wolfgang Goethe erkannte die uns innewohnende Vollkommenheit und schrieb: Selbsterkenntnis = Gotterkenntnis. Wenn wir den Menschen zurückführen zu seinem Ursprung, erfährt er die Kraft, die Ihn bewegt und formt. Erwacht diese latent vorhandene Einheit mit der Schöpferkraft zum Leben, ist schaffensorientiertes Handeln ein Produkt der wirklichen Persönlichkeit.
Jetzt wird der Lebenserfolg machbar, das Handeln aus Erkenntnis ersetzt das andressierte Handeln. Hier gebärt sich nun der wahre Lebensmeister, die Ziele definieren sich weiterhin im positiven Sinne. Es erwächst echte Persönlichkeit. Die Aspekte Familie, Karriere, Leistung, Ansehen basieren auf einem gesunden, psychologisch wertvollen Wollen. Diese Kategorie motivierter Mitarbeiter ist menschlicher, freundlicher, umgangsfähiger, interessierter und interessanter als die allein durch äußere Einflüsse motivierten Menschen. Die Handlungen sind dauerhafter, verlässlicher und damit fundamentaler als die hochgepuschten, mehr Schein als Sein Mentalitäten. Verantwortungsbewusstsein und Diszipliniertheit prägen den Charakter dieser Menschen. Dadurch werden idealistische Vorbilder zu Führungskräften, deren klare Beweggründe sichern Qualität und stellen Wachstum sicher. Die Einzigartigkeit wirkt weniger überheblich und arrogant, sondern dienend, aktiv, gesund und bestimmt.
Der Motivationstrainer öffnet die verschlossenen Tore und zeigt auf wo und wie sich die Schlösser öffnen lassen zum eigenen innersten Wesenskern. Er nimmt dem Teilnehmer nicht die materiellen Motivationselemente, sondern bereichert den Teilnehmer darüber hinaus durch die neuen Erfahrungen mit sich selbst. Er schafft damit einen Ausgleich der Gegensätze innerhalb der menschlichen Psyche. Der Teilnehmer erlebt weiterhin die Illusion des Äußeren als real, jedoch mit dem Unterschied, dass sein Handeln bestimmt wird auf Basis der inneren Wirklichkeit. Das Abenteuer Selbsterkenntnis eröffnet ein völlig neues Energiebewusstsein. Robert Zach

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