Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 7.3.2007.
- Allgemein (1347)
- Beziehung (273)
- Fachpublikation (504)
- Familie (333)
- Gesundheitstipps (201)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (115)
- Medizin (512)
- Natur-Bio (445)
- Politik (153)
- PR (500)
- Pressebericht (906)
- Sonstiges (408)
- Spirituell (154)
- Wirtschaft (278)
- 16.5.2012: Raubbau am Planeten Erde spitzt sich zu
- 14.5.2012: Unbewusstes Wissen wirkt bewusst
- 14.5.2012: Stammzellen-Schild schützt Krebspatienten
- 14.5.2012: Neue Pille ahmt Östrogen der Frau nach
- 14.5.2012: Chromosomen: Männer sterben nicht aus
- 14.5.2012: Erziehung und Freunde fördern Suchtprävention
- 26.4.2012: Kleiner Atomkrieg kostet eine Mrd. Hungertote
- 26.4.2012: Rote Kleidung: Für Männer Einladung zum Sex
- 24.4.2012: Männer nähern sich Lebenserwartung von Frauen
- 24.4.2012: Insekten lösen künftiges Ernährungsproblem
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 7.3.2007
Screenings identifizieren genetisches Profil von Tumoren
7.3.2007 von zaro.
Schnelles und genaues Verfahren hilft mutierte Krebszellen zu entdecken. Wien - Mit einer neuen Methode für Tumor-Screenings hat ein internationales Forscherteam Mutationsprofile von 1.000 Patienten, die an verschiedenen Tumoren erkrankt waren, erstellt. Darüber berichtet die Fachzeitschrift Nature Genetics http://www.nature.com/ng/index.html in ihrer aktuellen Ausgabe. Das neue Verfahren soll in Zukunft genetische Veränderungen in Krebszellen zuverlässiger aufspüren und die Tumortypen schneller und genauer klassifizieren. “Die Studie belegt das Potenzial dieser Technologie”, sagt Levi Garraway vom Broad-Institut des Massachusetts Institute of Technology http://www.broad.mit.edu/, der an dem Projekt beteiligt war. “Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu dem Tag, an dem Krebspatienten ihren Tumor routinemäßig nach speziellen Mutationen untersuchen lassen können und ihre Behandlung dann auf Basis des so ermittelten genetischen Profils speziell abgestimmt wird.”
Die neue Methode soll Mutationen von Genen - die eine Krebserkrankung auslösen können - leichter identifizieren. “Mittlerweile sind unzählige solcher Mutationen bekannt”, sagt Garraway. “Die besondere Herausforderung lag darin, herauszufinden, welche Mutationen bei welcher Krebsart eine Rolle spielen - und anschließend geeignete Methoden zu entwickeln, um die entscheidenden Mutationen in Tumorproben zu entdecken”, sagt Garraway.
In den Onkogenen, die eng mit der Krebskrankheit verbunden sind, treten Mutationen nicht zufällig auf, sondern verteilen sich dort in bestimmten Bereichen. Die Forscher beschränkten sich bei ihren Untersuchungen deshalb auf jene Teile der Onkogene, bei denen Mutationen besonders wahrscheinlich sind und untersuchten sie mit der so genannten “High-throughput genotyping”-Methode. “Die Gefahr dieses Verfahrens liegt allerdings darin, dass Krebs verursachende Mutationen in anderen Bereichen der Onkogene übersehen werden könnten”, sagt der Krebsforscher Walter Berger von der Medizinsichen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at/ im Gespräch.
“Grundsätzlich ist jeder Tumor anders”, sagt Berger. Ziel der Krebsforschung sei es deshalb, die individuelle genetische Signatur jedes Krebspatienten zu ermitteln. Für ihre Studie entwickelten die Forscher 245 genetische Tests, mit denen sie nach 238 bekannten Mutationen in 1.000 menschlichen Tumorproben suchten. Ihr Ergebnis: 30 Prozent der untersuchten Proben enthielten zumindest eine genetische Mutation und von den 17 untersuchten Onkogenen waren 14 zumindest einmal mutiert. Neben bereits bekannten Mutationen spürten die Forscher sogar einige neue auf.
“Insgesamt hat die Technik gut funktioniert: wir konnten exakte und günstige Mutationsprofile erstellen”, sagt Garraway. In Zukunft wollen die Forscher mit praktizierenden Ärzten zusammenarbeiten und prüfen, inwiefern ihnen das Screening-Verfahren bei der individuellen Klassifizierung und Behandlung von Krebstumoren helfen kann. Christoph Marty
Zellen kräftigen mit Bioenergie: http://www.zarobiotec.com
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »