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Archive für April 2007

“Von der Leyen operiert mit falschen Zahlen”

Experten widerlegen Kernaussagen der Familienministerin. Hollern-Twielenfleth - Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen stand dem deutschen Fernsehpublikum in der vergangenen Woche Rede und Antwort - in der ARD- Politsendung “ich stelle mich”.

Drei renommierte Experten (Siegfried Stresing, Bundesgeschäftsführer Deutscher Familienverband, Prof. Lieselotte Ahnert, Entwicklungspsychologin, Dr. Jürgen Borchert, Sozialrichter, Familien- und Finanzexperte) analysierten die Inhalte ihrer Erwiderungen, - die Fragen stellte das Publikum.

Nach Auswertung ihrer Antworten wurde offensichtlich, dass von der Leyens Aussagen in weiten Teilen sachlich falsch sind und sie inhaltlich nicht haltbar argumentierte. Ob Ehegattensplitting, beitragsfreie Mitversicherung, Krippenbedarf, Elterngeld oder Kinderarmut: Überall operiert Ursula von der Leyen mit falschen Zahlen und unstimmigen Rechnungen.

Die Analyse der Experten verstärkt den Eindruck, dass der Bedarf an Krippenplätzen künstlich erzeugt, und die Krippe wider besseres Wissen als “notwendige Bildungseinrichtung” verkauft wird.

Der Anteil armer Kinder ist in den letzten 40 Jahren auf das Sechzehnfache gestiegen, obwohl die Müttererwerbstätigkeit um fast 60 Prozent zunahm!

Das Familiennetzwerk Deutschland fordert: Bevor über die staatliche Subventionierung weiterer Krippenplätze diskutiert wird, müssen die wahren Ursachen der Familienarmut auf den (und vom) Tisch. Die Behauptungen der Ministerin und ihre Widerlegungen finden sich im ARD-Faktencheck unter:

http://www.daserste.de/ichstellemich/faktencheck_leyen.asp

Weitere Informationen: http://www.familie-ist-zukunft.de

Tierversuchsgegner stellen Alkoholforschung an den Pranger

Internationaler Tag des Versuchstiers. Berlin - Wissenschaftliche Dokumentationen über 15 Jahre Alkoholforschung an Ratten beweisen sinnlose Steuerverschwendung, keinen Nutzen für den Menschen - jedoch schwerste Leiden für die Tiere.

“Das ist nicht nur grausam und unethisch, sondern obendrein noch in höchstem Grade unverantwortlich”, so Brigitte Jenner, Vorsitzende der Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg. “Während immer mehr Therapieplätze und Heileinrichtungen für den alkoholkranken Menschen aus Kostengründen abgebaut werden, wird diese Forschung finanziert und gefördert, die außer der eigenen Karriere der Forscher keinen erkennbaren Nutzen vorweist. Das ist sinnlose Verschwendung öffentlicher Gelder. An dieser Forschung wird wieder einmal sehr deutlich, wie wenig menschenbezogen Grundlagenforschung ist”.

 
Die Ratte ist nach der Maus die am meisten in Versuchen verwendete Säugetierart. Für viele Menschen zählt sie als “Schädling” und vermeintlicher Krankheitsüberträger und so zu den “Ekeltieren”. Es entsteht nur wenig Mitgefühl oder gar ein Unrechtsbewusstsein gegenüber in Tierversuchen missbrauchten Ratten. Kaum jemand kennt diese Tiere als hochsoziale und intelligente in Großfamilien lebende Rudeltiere, die ein enormes Verhaltensrepertoire aufweisen. Das wollen wir mit unserer Aktion ändern.

Die Verfasserin der Studie, Tierärztin Karolin Koch, ist vor Ort und wird Ihre Fragen zu den Versuchen beantworten. Anwesend ist auch der Verein der Rattenliebhaber, um der Bevölkerung diese intelligenten und geselligen Tiere vorzustellen.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte unterstützt die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg als deren Dachverband. Er hat die Ratte in der Alkoholforschung zum “Versuchstier des Jahres 2007″ gekürt. Damit will auch er die Grausamkeit und Fragwürdigkeit der tierexperimentellen Alkoholforschung öffentlich in Frage stellen.

Hintergrundinformationen finden Sie unter http://www.versuchstier-des-jahres.de oder auf der homepage der Tierversuchsgegner http://www.tierversuchsgegner-berlin-brandenburg.de

Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit, der Bevölkerung für die enorme Unterstützung gegen die geplanten Affenversuche an der Charité zu danken. In einem nachgestellten Primatenstuhl demonstrieren wir, in welcher ausweglosen Situation sich die Tiere während der Versuche befinden. Brigitte Jenner

Wir sind keine Tierwesen, wir sind Gottwesen: www.zarolightacademy.org

Typ-1-Diabetes durch Stammzellen rückgängig gemacht

Behandlung mit Stammzellen könnte Durchbruch bedeuten. Sao Paulo - Wissenschafter der Universidade de Sao Paulo http://www2.usp.br haben eine Transfusion von körpereigenen Stammzellen eingesetzt, um Typ-1-Diabetes rückgängig zu machen. Menschen, die unter dieser Krankheit leiden, benötigen regelmäßig Insulin. Nach der Behandlung mit den Stammzellen sollen 14 von 15 neu diagnostizierten jungen Menschen teilweise jahrelang keine Injektionen mehr benötigt haben. Experten wie Iain Frame von Diabetes UK http://www.diabetes.org.uk warnten jedoch, dass die im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie vorläufige und nicht schlüssige Ergebnisse aufweise.

Typ-1-Diabetes wird vom Immunsystem des Patienten verursacht, das die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Die Forscher verabreichten den Patienten starke Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems, damit sollte eine weitere Zerstörung der Zellen verhindert werden. In der Folge erhielten die Patienten eine Transfusion mit Stammzellen aus ihrem eigenen Blut. Manche Patienten reagierten rascher auf die Behandlung als andere. Die Dauer der Wirkung erwies sich ebenfalls als unterschiedlich. Ein Patient kam 35 Monate lang ohne Insulin aus, vier weitere zumindest 21 Monate. Zwei Patienten, die erst spät auf die Behandlung ansprachen, brauchten ein bzw. vier Monate keine Injektion.

Frühere Studien legten laut BBC nahe, dass die Behandlung mit Stammzellen ein vielversprechender Ansatz sein könnte. Es wird angenommen, dass die Stammzellen neue Immunzellen geschaffen haben, die die Bauchspeicheldrüse nicht angreifen und so helfen, die noch verbliebenen Insulin produzierenden Zellen zu schützen. Es ist ebenso denkbar, dass sich neue Insulin produzierende Beta-Zellen gebildet haben. Eine dritte Möglichkeit ist, dass die Behandlung einen bisher unbekannten Mechanismus ausgelöst hat, der verhinderte, dass die vorhandenen Beta-Zellen zerstört wurden. Es besteht die Möglichkeit, dass die Behandlung mit Stammzellen eine große Bedeutung erlangen könnte. Die Studie war jedoch klein und begleitete die Patienten nicht sehr lang. Zusätzlich fand kein Vergleich der Ergebnisse mit ähnlichen Patienten statt, die mit einem alternativen Ansatz oder gar nicht behandelt wurden. Michaela Monschein

Spirituelles Wissen: www.zarolightacademy.org

Umrisse eines Riesensees in Sahara entdeckt

Mögliche Erklärung für größtes Grundwasser-Reservoir der Erde. Boston - Im Nordwesten Sudans sind auf Satellitenbildern die Umrisse eines riesigen Sees entdeckt worden. Laut NewScientist hat eine Wissenschaftlerin vom Boston University Center for Remote Sensing http://www.bu.edu/remotesensing/ während Nachforschungen über die hydrologische Geschichte der Region die sich von der Umgebung abhebende Fläche auf dem Kartenmaterial gesehen. Die frühere Existenz des Riesensees stellt eine mögliche Erklärung dar, warum eines der trockensten Gebiete der Erde heute noch über das größte Grundwasser-Reservoir des gesamten Planeten verfügt. Auch untermauert die Entdeckung die Vermutung, dass die Sahara einst eine feuchte und grüne Region darstellte.

Die Ausmaße des Sees sind tatsächlich gewaltig. So erstreckt sich das auf den Satellitenbildern ersichtliche Segment auf über 250 Kilometer Länge und nimmt in seiner größten Ausprägung 30.750 Quadratkilometer ein. Gespeist wurde der Riesensee, der mit einem geschätzten Volumen von 2.500 Kubikkilometer etwa fünf Mal so groß wie der Erie-See war, von insgesamt neun Flüssen. Die Wissenschaftler vermuten, dass der See zumindest älter als 11.000 Jahre sein muss, da die Gegend seit dieser Zeit als trocken gilt. Es wird angenommen, dass ein Großteil des Wassers durch das Sandsteinsubstrat gesickert ist und sich schließlich in mehreren hundert Metern Tiefe als Grundwasser ansammelte.

Die Entdeckung der Küstenumrisse beschreiben die Wissenschaftler als puren Zufall. Um das Modell vervollständigen zu können, führten die Forscher die zunächst verwendeten Radarbilder mit geologischem Datenmaterial der NASA-Topographierungsmission “Shuttle Radar Topography Mission” http://www2.jpl.nasa.gov/srtm aus dem Jahr 2000 zusammen. Das Wissen um die Existenz des Sees fügt sich in bisherige Erkenntnisse ein, dass das in der Sahara befindliche Grundwasser-Reservoir unter anderem von zwei riesigen Flüssen im Westen von Ägypten und Osten von Libyen gespeist wurde. Das Reservoir wurde im Jahr 1953 bei Ölbohrungen in Libyen entdeckt und fasst rund 150.000 Kubikkilometer Wasser. Neben Ägypten und Libyen wird das Grundwasser auch vom Sudan und vom zentralafrikanischen Staat Tschad genutzt. Martin Stepanek

Wasser ist Leben: www.zarobiotec.com

Australien: Angst vor großer Dürre steigt

Trinkwasserversorgung nicht gesichert. Canberra/Suva - Australien leidet unter einer bisher noch nie da gewesenen Dürreperiode. Nun hat die Regierung http://www.australia.gov.au ein Verbot der Bewässerung durchgesetzt, sollte es nicht bis Ende Mai zu ergiebigen Regenfällen kommen. Betroffen davon ist vor allem die “Kornkammer” des Landes, das Murray-Darling-Flusssystem, berichtet BBC-Online. 

Das Murray-Darling-System liefert etwa 41 Prozent der gesamten australischen Landwirtschaftsgüter. Im Murray-Darling-Basin, das der Fläche von Spanien und Frankreich zusammen entspricht, darf Wasser nur noch als Trinkwasser verwendet werden. Bauern, die ihre Felder bewässern, haben bereits vor großen Ernteausfällen gewarnt. Für die Konsumenten werde das ganze jedenfalls sehr teuer werden, kündigen die Landwirte jetzt an. Premier-Minister John Howard bezeichnet die Situation als sehr ernst.Die Politiker sind sich darüber im Klaren, dass von der Dürreperiode nicht nur die Landwirtschaft selbst, sondern auch andere Handelsunternehmen betroffen sind. Howard sieht in der Regelung die einzige Chance zumindest in den Städten die Trinkwasserversorgung aufrecht zu erhalten. Die Bauernvertreter sehen durch die Regelung allerdings ihren Ertrag gefährdet. Betroffen davon wären zu allererst Zitrusfrüchte, Mandeln und Olivenbäume, wie der Direktor der National Farmers Federation, Ben Fargher, meint. “Wenn die Bäume aufgrund der Trockenheit sterben, dauert es Jahre lang - wahrscheinlich fünf bis sechs Jahre - ehe eine Produktion wieder möglich wird”, so Fargher gegenüber ABC-Radio. Betroffen von der Dürre sind auch die australische Reis- sowie die Weinproduktion.

Die Dürre ist aber keine Neuheit, denn inzwischen blicken die Australier auf sechs Jahre anhaltende Trockenheit zurück. Im Januar 2007 kündigte die Regierung an, sieben Mrd. Dollar zur Beseitigung des Wasserversorgungsproblems zu investieren. Dazu gehört auch eine Überprüfung der Bewässerungssysteme im Murray-Darling-Basin.

Während Australien vom kühlen Naß verschont bleibt, leiden die südpazifischen Fiji-Inseln unter extremen Niederschlägen, berichtet das Pacific Magazin http://www.pacificmagazine.net. Erst Ende der Woche gab es seitens der französischen Behörden eine Reisewarnung ins Urlaubsparadies. Die lang anhaltenden
Niederschläge auf den beiden großen Inseln Viti Levu und Vanua Levu hätten die Gefahr ernster Erkrankungen deutlich gehoben. Erst vergangenen Woche verstarb ein Patient im Suva Memorial Krankenhaus an den Folgen von Typhus, zwei Todesfälle durch die Infektionskrankheit Leptospirose wurden ebenfalls gemeldet. Die Übertragung der Leptospirose-Erreger erfolgt durch verunreinigtes Trinkwasser. Das fidschianische Gesundheitsministerium hat indes dazu geraten, Wasser vor dem Trinken abzukochen. Durch das feuchte Klima befürchtet man nun auch einen Anstieg der Dengue-Fieber-Erkrankungen. Wolfgang Weitlaner. Erst Ende der Woche gab es seitens der französischen Behörden eine Reisewarnung ins Urlaubsparadies. Die lang anhaltenden Niederschläge auf den beiden großen Inseln Viti Levu und Vanua Levu hätten die Gefahr ernster Erkrankungen deutlich gehoben. Erst vergangenen Woche verstarb ein Patient im Suva Memorial Krankenhaus an den Folgen von Typhus, zwei Todesfälle durch die Infektionskrankheit Leptospirose wurden ebenfalls gemeldet. Die Übertragung der Leptospirose-Erreger erfolgt durch verunreinigtes Trinkwasser. Das fidschianische Gesundheitsministerium hat indes dazu geraten, Wasser vor dem Trinken abzukochen. Durch das feuchte Klima befürchtet man nun auch einen Anstieg der Dengue-Fieber-Erkrankungen. Wolfgang Weitlaner

. Erst Ende der Woche gab es seitens der französischen Behörden eine Reisewarnung ins Urlaubsparadies. Die lang anhaltendenNiederschläge auf den beiden großen Inseln Viti Levu und Vanua Levu hätten die Gefahr ernster Erkrankungen deutlich gehoben. Erst vergangenen Woche verstarb ein Patient im Suva Memorial Krankenhaus an den Folgen von Typhus, zwei Todesfälle durch die Infektionskrankheit Leptospirose wurden ebenfalls gemeldet. Die Übertragung der Leptospirose-Erreger erfolgt durch verunreinigtes Trinkwasser. Das fidschianische Gesundheitsministerium hat indes dazu geraten, Wasser vor dem Trinken abzukochen. Durch das feuchte Klima befürchtet man nun auch einen Anstieg der Dengue-Fieber-Erkrankungen. Wolfgang Weitlaner. Erst Ende der Woche gab es seitens der französischen Behörden eine Reisewarnung ins Urlaubsparadies. Die lang anhaltenden Niederschläge auf den beiden großen Inseln Viti Levu und Vanua Levu hätten die Gefahr ernster Erkrankungen deutlich gehoben. Erst vergangenen Woche verstarb ein Patient im Suva Memorial Krankenhaus an den Folgen von Typhus, zwei Todesfälle durch die Infektionskrankheit Leptospirose wurden ebenfalls gemeldet. Die Übertragung der Leptospirose-Erreger erfolgt durch verunreinigtes Trinkwasser. Das fidschianische Gesundheitsministerium hat indes dazu geraten, Wasser vor dem Trinken abzukochen. Durch das feuchte Klima befürchtet man nun auch einen Anstieg der Dengue-Fieber-Erkrankungen. Wolfgang Weitlaner

Mehr Wissen: www.zarolightacademy.org

Dreck hilft gegen Depressionen

Bakterium liefert neuen Ansatz bei Behandlungstherapien. Bristol  - Die Behandlung von Mäusen mit einem Bakterium, das normalerweise in Erde zu finden ist, hat in Testversuchen einen ähnlichen Effekt erzielt wie Antidepressiva-Medikamente. Das berichtet die neueste Ausgabe von Neuroscience http://www.sciencedirect.com. Bei dem eingesetzten Wirkstoff handelt es sich um das Mycobacterium vaccae, das bereits bei einem vorangegangenen Versuch mit Krebspatienten für überraschende Ergebnisse sorgte. So konnte dem Bakterium zwar keine lebensverlängernde Wirkung nachgewiesen werden, gleichzeitig hatte die Behandlung für die Patienten aber den Nebeneffekt, dass sich das emotionale Wohlbefinden nachweislich besserte und auch Schmerzen gelindert werden konnten.

“Die Studienergebnisse stützen unsere Vermutung, dass ein angeschlagenes Immunsystem Menschen angreifbarer für Mentalerkrankungen wie Depressionen macht”, erklärt Projektleiter Chris Lowry von der Universität Bristol http://www.bris.ac.uk im pressetext-Interview. “Das eingesetzte Bakterium scheint in der Lage zu sein, die Balance im Immunsystem wieder herzustellen und zudem die Produktion von Serotonin im Gehirn anzuregen”, so Lowry weiter. Das Fehlen von Serotonin gilt als einer der Gründe für das Auftreten von Depressionen. Neben genetischen Voraussetzungen könnten aber auch einschneidende Stress-Erlebnisse die eigene Psyche anfälliger für derartige Erkrankungen machen, meint der Wissenschaftler.

Die Vermutung, dass das menschliche Immunsystem eine bedeutende Rolle beim Auftreten von Depressionen spielt, würde auch entsprechende Konsequenzen in der medikamentösen Behandlung nach sich ziehen. “Im Prinzip wissen wir, dass die Balance des Immunsystem eine wichtige Rolle spielt. Was uns allerdings noch nicht klar ist, welche Mechanismen hier am Werk sind”, meint Lowry. Auf das Bakterium waren die Wissenschaftler unter anderem deswegen gekommen, da mit diesem unter anderem in der Allergie- und Asthma-Forschung bereits Erfolge erzielt werden konnten.

Darüber hinaus soll das Bakterium in Gegenden mit verschmutztem Trinkwasser wie Uganda für eine bessere Resistenz der Einwohner gegen Tuberkulose sorgen, wie entsprechende Studien nachgewiesen haben. “Die Ergebnisse machen uns - überspitzt formuliert - auch nachdenklich, ob wir nicht mehr Zeit mit dem Spielen im Dreck verbringen sollten”, so Lowry abschließend. Martin Stepanek  

Pilzsubstanz bekämpft Prostatakrebs

Alternative Behandlungsmethode in Aussicht gestellt. Lund/Malmö - Ein Pilz, der auf verwitternden Baumstämmen im Osten Nordamerikas zu finden ist, soll in Zukunft im Kampf gegen Prostatakrebs eingesetzt werden. Dies haben Forscher der nordschwedischen Universität Lund http://www.med.lu.se/english in Aussicht gestellt. Das aus dem Pilz “Galiella rufa” gewonnene Extrakt ist in der Lage bestimmte Signalwege in menschlichen Zellen zu blockieren, die vom Tumor für sein Wachstum ausgenützt werden können. Mit dem Wirkstoff soll auch Patienten geholfen werden können, bei denen eine Operation oder Bestrahlung nicht möglich ist und auch Hormonbehandlungen keine Wirkung zeigen.

“In unseren Labor- und Tierversuchen hat der Pilzbestandteil das Wachstum von Prostatakrebszellen nachhaltig gedrosselt”, erklärt Studienbeauftragte Rebecka Hellsten, die am Universitätsspital in Malmö in der Krebsforschung tätig ist. Der Wirkstoff verspreche durch das Eingreifen in Signalprozesse vor allem auch für Patienten Hilfe, die an selteneren aber gefährlichen Formen von aggressivem Prostatakrebs leiden. Als weitere Eigenschaft habe sich die Substanz als sehr zielgerichtet erwiesen und greife folglich nur befallene Zellen an, so Hellsten im pressetext-Interview.

Interdisziplinär wollen die Forscher aus Lund und Malmö nun die entwickelte Synthetisierungsmethode verbessern, mit denen der Wirkstoff künstlich im Labor hergestellt werden kann. “Die Natur dient der Medizin seit jeher als großartige Inspiration”, zeigt sich Hellsten von der Wirksamkeit des Pilzbestandteils wenig überrascht. Im Labor habe man nun die Möglichkeit, die Effektivität sowie die Wirksamkeit der Substanz noch weiter zu steigern. Der Weg zu einem fertigen Medikament ist allerdings noch steinig. So glaubt Hellsten, dass bis zur Zulassung und dem Einsatz des neuen Medikaments noch zehn Jahre vergehen könnten. “Vor allem der Umstieg von Tierversuchen zur Erprobung am Menschen ist sehr schwierig”, so die Wissenschaftlerin. Martin Stepanek

Psychische Erkrankungen europaweit auf dem Vormarsch

1. Mental Health Europe Konferenz in Wien. Wien/Brüssel - “No Health without Mental Health” so lautet der Titel der ersten Mental Health Europe Konferenz in Wien. Vom 31. Mai bis 2. Juni 2007 treffen sich im Haus der Industrie führende Experten aus den Bereichen Gesundheit und Vorsorgemedizin, Politik und Wissenschaft sowie Vertreter der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Maßnahmenpläne und Umsetzungsvorschläge für die Förderung der psychischen Gesundheit der europäischen Bevölkerung.

Die aktuelle Studie “Costs of Disorders of the Brain” macht den dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Förderung von psychischer Gesundheit deutlich: Depressionen, Psychosen, Angsterkrankungen oder Burn-Out-Syndrom, sind nur einige der Krankheiten, die in den vergangenen Jahrzehnten europaweit stark zugenommen haben. Rund ein Viertel aller Österreicher leidet im Laufe eines Jahres unter einer psychischen Erkrankung. Laut Schätzungen der Kommission waren im Jahr 2005 europaweit 59,6% der 18- bis 65-Jährigen von psychischen Störungen betroffen. “Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Wirtschaft, Politik sowie Gesundheitswesen sind hier gefordert, entsprechende Maßnahmenpläne zu entwickeln. Die Konferenz in Wien bietet eine ideale Plattform, die Zusammenarbeit in diesem Bereich voranzutreiben und bestehende Initiativen und Projekte weiterzuentwickeln”, freut sich Elisabeth Muschik, Stv. Obfrau pro mente austria und Vizepräsidentin Mental Health Europe. Dabei gilt das Augenmerk sowohl dem Ausbau von Betreuungsangeboten in den Mitgliedstaaten, als auch verstärkt dem Bereich der Aufklärung, Integration und Prävention. Auf Einladung von Mental Health Europe und pro mente austria treffen internationale, nationale und regionale Akteure in Wien zusammen, um gemeinsame Strategien weiterzuentwickeln.

Eine gemeinsame europäische Strategie
Im Oktober 2005 veröffentlichte die Kommission ein Grünbuch zur “Entwicklung einer Strategie für die Förderung der psychischen Gesundheit in der Europäischen Union”. Ziel der Wiener Konferenz ist es, die Weiterentwicklung dieser Strategie sowie die Zusammenarbeit und den Austausch verschiedener Institutionen in diesem Bereich zu fördern. Neben Mitarbeitern der Kommission wie Jürgen Scheftlein, Generaldirektion (GD) für Gesundheit und Konsumentenschutz, oder Wallis Goelen, Abteilung “Behinderung”, werden Politiker verschiedener Mitgliedsstaaten zu diesem Kongress in Wien erwartet: Die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, Gregor Henderson aus dem Gesundheitsministerium Schottland sowie internationale Experten wie Bob Grove vom Sainsbury Centre in London oder Petr Nawka, Präsident von “Integra” (Slowakei) haben ihr Kommen angekündigt.

Das detaillierte Programm der dreitägigen Veranstaltung finden Sie unter:
http://www.promenteaustria.at/termine/index.php/action.view/entity.detail/key.94/category./

Mental Health Europe
Die politisch unabhängige Organisation wurde 1985 als regionale Zweigstelle der Weltorganisation für Mental Health gegründet. Sitz der Organisation ist in Brüssel. Ende 2005 zählte Mental Health Europe rund 72 Mitgliedsorganisationen in 30 europäischen Ländern und 56 Einzelmitglieder. Ziel der Organisation ist Förderung von psychischer Gesundheit, die Verbesserung von Pflege- und Betreuungsangeboten sowie der Schutz von Menschenrechten von psychisch Kranken, ihrer Familien und Betreuer.

Pro mente austria
Pro mente austria ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Institutionen im Bereich psychische und soziale Gesundheit in Österreich.19 Mitgliedsorganisationen in den Bundesländern leisten Betreuungsarbeit für psychisch kranke Menschen. Rund 30.000 Hilfesuchende erhalten jährlich Unterstützung bei psychischen und sozialen Problemen in den regionalen Einrichtungen nahe ihres Wohnorts. Ziel ist die Integration Benachteiligter in die Gesellschaft. Pro mente austria vertritt die Anliegen ihrer Mitgliedsorganisationen und setzt sich für die Rechte psychisch kranker Menschen ein. Barbara Hämmerle

Mentale Gesundheit ist machbar: www.zarolightacademy.org

Vier Gene für die Ausbreitung von Brustkrebs entscheidend

Deaktivierung verhindert Krebswachstum und Metastasen. New York - Wissenschafter des Memorial Sloan-Kettering Cancer Center http://www.mskcc.org sind der Lösung des Rätsels, warum Brustkrebs meistens tödlich endet, einen Schritt näher gekommen. Das Team um Joan Massague identifizierte vier Gene, die gemeinsam für die Ausbreitung des Krebses in die Lunge verantwortlich sind. Werden alle vier Gene deaktiviert, wird die Fähigkeit von Brusttumoren sich auszubreiten laut Tests mit Mäusen drastisch verringert. Die Forscher schreiben in Nature, dass sie derzeit klinische Tests mit Medikamenten planen, die auf zwei der vier entscheidenden Gene abzielen.

Die Fähigkeit zur Bildung von Metastasen macht Krebs zu einer potenziell tödlichen Erkrankung. Metastasen bilden sich meist in den letzten Stadien des Krankheitsverlaufs. Durch Experimente fand Massague vier der Gene, die Proteine produzieren und sich verbinden, um den Krebszellen den Eintritt in den Blutkreislauf und damit auch das Erreichen der Lungen zu ermöglichen. Das Ausschalten jedes dieser Gene bei menschlichen Krebszellen, die Mäusen implantiert wurden, hatte eine geringe Auswirkung auf das Krebswachstum und die Metastasen. Die Deaktivierung aller vier Gene gleichzeitig, beendete den Tumorwachstum und die Ausbreitung fast sofort. Die normalerweise zu beobachtende Anhäufung von Blutgefäßen in einem Tumor wurde ebenfalls entscheidend verringert.

Das Injizieren von Krebszellen mit vier deaktivierten Genen in den Blutkreislauf der Tiere ermöglichte zusätzlich den Nachweis, dass diesen Zellen die Fähigkeit fehlte in das Lungengewebe zu gelangen. Die Medikamente Cetuximab und Celecoxib verringerten gemeinsam ebenfalls das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren. Über klinische Tests mit Patienten wird derzeit laut BBC verhandelt. Laut Massague sei die Kombination der beiden Medikamente für den Behandlungserfolg entscheidend. “Damit ist bewiesen, dass die gemeinsame Deaktivierung dieser Gene die Metastasenbildung beeinflussen wird.” Die Wissenschafterin sucht derzeit nach den Genen, die die Metastasenbildung in anderen Bereichen des Körpers wie dem Gehirn und den Knochen fördern. Zusätzlich will sie herausfinden, ob die gleichen oder ähnliche Gene für die Ausbreitung anderer Krebsarten wie Darmkrebs von Bedeutung sind. Michaela Monschein

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Neurostress - bereits eine Volkskrankheit

Aeskulap-Behandlungsmethode zum Körper-Seele Problem. Rapperswil - Peter H.* ist seit vielen Jahren beruflich sehr erfolgreich und mit 45 Jahren auf der Karriereleiter einer Schweizer Grossbank schon sehr weit nach oben gekommen. Im Geschäft läuft es ‘beruflich’ weiterhin gut, aber seit ca. 2 Jahren fühlt er sich einfach nicht mehr fit, ja sogar abgeschlagen und gestresst. Er empfindet sich als krank. Diese subjektiven Gesundheitsstörungen bringt er ursächlich mit einem familiären Schicksalsschlag vor ebenfalls 2 Jahren in Zusammenhang und hatte den Veränderungen auch nicht viel Bedeutung beigemessen. Natürlich liess er sich zwischenzeitlich mehrfach ärztlich durchchecken - er war darüber hinaus bei zwei Naturärzten mit der Bitte um diagnostische und therapeutische Hilfe. Nach den unzähligen körperlichen, medizinisch-technischen und Labor-Untersuchungen bekam er aber immer das Gleiche zu hören - es sei nichts zu finden und er ‘ist’ gesund.

IST ER ABER NICHT!

In den letzten 3-4 Monaten ist das Krankheitsgefühl immer grösser geworden. Nicht nur im Beruf wird er auf seine schlechte ‘Verfassung’ angesprochen, auch in der Familie ist man mittlerweile nicht mehr nur durch die schlechte Laune des Vaters gestresst, sondern macht sich nun ernsthafte Gedanken um die Gesundheit des Familienoberhauptes.

Was steckt nun hinter allem? Ist der berufliche Stress doch der Auslöser? Hat man bei den Untersuchungen etwas übersehen? Wer kann mir wie helfen? Diese und weiter Fragen, die Peter H. andauernd durch den Kopf gehen, führen zur weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes und nähren unaufhaltsam den Circulus diaboli.

Manfred. G. leidet an einer Erkrankung, die man als Neurostress bezeichnet. Erstmals wurde die Krankheit in den späten neunziger Jahren beschrieben, als man die medizinischen Erkenntnisse der Leib-Seele-Verbindung aus der Psychologie, Neurologie, Endokrinologie und Immunologie unter dem Namen Psychoneuroendo-krinoimmunologie (PNEI) zusammenbrachte. Die Forschungen und Arbeiten auf diesem Gebiet haben insbesondere in Amerika schon grosse Erfolge erwirkt und es gibt Mediziner, die behaupten, dass die PNEI für das 21. Jahrhundert eine ähnlich grosse Bedeutung haben wird, wie die Entschlüsselung des Erbmaterials und die Gentechnik im letzten Jahrhundert.

Die wichtigsten Erkenntnisse dieser neuen Forschungsrichtung ergaben sich aus den Untersuchungen des Netzwerkes der Neurotransmitter. Dieses sind u.a. chemische Botenstoffe und Hormone, die die Verbindung zwischen zwei Nervenzellen herstellen. Das gesamte Nervensystem, das Denken, Fühlen und Handeln basiert auf der elektrischen Reizweiterleitung in den Nerven.

Die neurobiologische Forschung konnte inzwischen zeigen, wie wichtig die Ausgewogenheit dieser Substanzen für Psyche und Verhalten sind. Die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin stellen also das funktionale Regelsystem des Nervensystems in Bezug auf Stimmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Motivation und Lernen dar.

Wenn diese wichtigen Botenstoffe, die unser Wohlbefinden beeinflussen zum Beispiel durch großen Stress ins Ungleichgewicht geraten, entstehen Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Ängste, Hyperaktivität, Panikattacken, Muskelschmerzen, Depression, Kopfschmerz, Migräne, Heißhungerattacken und Übergewicht. Erkrankungen wie z.B. Fybromyalgie, Chronisches Müdigkeitssyndrom (CMI), Burnout-Syndrom, Borreliose, M. Sudeck, Rheumatoide Arthritis, ADS/ADHS und viele mehr stehen in direktem Zusammenhang mit Neurostress.

Nahezu jeder Mensch hat heute Stress und fühlt sich oft ausgebrannt. Die Folgen sind dann Schlafprobleme, Migräne, Kopfschmerz etc.. Meist werden die ersten Anzeichen einer stressbedingten Erschöpfung unterschätzt und außer Acht gelassen. Auslöser und Ursachen des Neurostresses können fundamentale Veränderungen in der Lebensweise, zunehmende komplexe Umweltbedingungen, falsche und zu energiereiche Ernährung, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, übermässiger TV/PC-Konsum und wachsende schulische, berufliche und Freizeitbelastungen sein. Man geht heute davon aus, dass bei ca. 40-50% der Patienten, die eine Arztpraxis aufsuchen, Störungen im Bereich dieses komplexen Netz- und Regelwerkes vorliegen.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile nun auch in Europa (D - München und CH - Rapperswil -SG) Spezialisten, die einfach anwendbare Möglichkeiten entwickelt haben, die persönliche Neurostress-Balance zu bestimmen, um dann effektiv Defizite oder Über-aktivierungen der Neurotransmitter zu beheben.

Man misst dazu im Speichel und Urin morgens, mittags und abends die wichtigsten Neurotransmitter unter ‘häuslichen’ Bedingungen. Eine stationäre Aufnahme ist dafür nicht notwendig. Speichelproben sind in diesem Bereich zudem exakter als Blutanalysen.

Herrn Peter H. konnte übrigens geholfen werden. Mit einem sog. vierstufigen Behandlungskonzept konnte die Neurotransmitterdysbalance neben-wirkungsfrei auf fast natürliche Art und Weise durch den Einsatz von Körperbausteinen behoben werden. Stufe 1 des Konzeptes ist die Basistestung mit Speichel- und Urinproben (Neurostress-Profil). Nach den Vorgaben des Testergebnisses und dem Befund wird in Stufe 2, der Initialbehandlung, zunächst die dämpfende Achse des Neurotransmitter-Netzwerkes angegangen. In der 3ten Stufe wird die Neurotransmitter-Balance durch gezielte Kombinationsbehandlung wieder hergestellt, wobei die Aminosäurendosis (kleinste Körperbausteine der Neurotransmitter) ggf. mehrfach angehoben werden muss. Je nach Befindlichkeit des Patienten und Anschlagen der Therapie wird nach 4 Wochen eine 2te Laborkontrolle notwendig. Die Stufe 4 ist als Dauertherapie ausgelegt, wobei nicht vorhergesagt werden kann, wie lange diese andauern wird. Das Ziel dieser letzten Stufe ist die langsame Reduzierung der Aminosäuren bis zur minimalen Erhaltungsdosis respektive dem Absetzen der Therapie bis zur restitutio ad integrum (Völlige Wiedererlangung der gesunden Ausgangsverfassung).

Heute ist Peter H.. wieder voll einsatzfähig - in Beruf und Familie. Ein sog. Sabbatical (amerik. für Sabbatjahr/Auszeit) war aufgrund der innovativen Zukunftsmedizin nicht notwendig geworden..

*Name geändert

Eine Info der Aeskulap-Arztpraxis

Prof. h.c. Dr. med. Schmidt:

CH - 8640 Rapperswil , Untere Bahnhofstrasse 4
Tel. +41 55 211 20 65 , Tel. +41 55 211 20 66
Fax +41 55 211 20 74

Mangelnder Schlaf als Testosteronkiller

Risiko für Übergewicht und Diabetes steigt ebenfalls. Chicago/Berlin  - Mangelnder Schlaf führt nach Ansicht von Wissenschaftlern zu einem niedrigeren Testosteron-Spiegel bei älteren Männern. Das hat eine US-Studie an der University of Chicago zutage gebracht, die in der ersten Aprilausgabe des Fachjournals Sleep http://www.journalsleep.org vorgestellt wird. So konnte unabhängig von den parallel durchgeführten Bluttests über die Schlafauswertung von zwölf gesunden Männern zwischen 64 und 74 Jahren deren Testosteron-Werte vorhergesagt werden. Wiesen die Männer eine kürzere Gesamtschlafdauer sowie qualitativ schlechtere Schlafperioden auf, fiel auch der gemessene Testosteron-Wert in den Keller.

Die präsentierte Studie reiht sich nahtlos in jüngste Erkenntnisse ein, die Schlafmangel mit ernsthaften Erkrankungen und Gesundheitsproblemen in Verbindung bringen. “Mittlerweile wissen wir, dass chronischer Schlafmangel zu einer Reihe von stoffwechselbedingten Erkrankungen wie Übergewichtigkeit oder Diabetes mellitus führen kann”, erklärt Somnologe Alexander Blau vom Schlafmedizinischen Zentrum an der Universitätsmedizin Berlin http://www.charite.de/schlaflabor im Interview. Auch für das Immunsystem spiele ausreichender Schlaf eine wesentliche Rolle. Bei Kindern komme hinzu, dass deren Wachstum in erster Linie in der Tiefschlafphase stattfinde, so der Schlafexperte.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund zehn Prozent von einer chronischen Schlafstörung betroffen, die therapeutisch behandelt werden sollte. “Allgemein geht man davon aus, dass die Schlafzeit durch den veränderten Lebens- und Arbeitsstil in den vergangenen 100 Jahren um rund eine Stunde abgenommen hat”, sagt Blau. Punktueller Schlafmangel sei medizinisch betrachtet nicht wirklich ein Problem. Gefährlich werde es erst dann, wenn über einen längeren Zeitraum kontinuierlich zu wenig geschlafen werde”, so Blau weiter.

Als durchschnittlichen Richtwert für die ausreichende Schlafdauer nannte Blau sieben bis acht Stunden für Erwachsene, wenngleich er auch betonte, dass es sowohl gesunde Vier-Stunden-Kurzschläfer als auch gesunde Zehn-Stunden-Schläfer gebe. Um das eigene Schlafverhalten zu überprüfen rät Blau zu einem einfachen Selbstversuch: “Wenn man am arbeitsfreien Wochenende deutlich länger schläft als an Tagen während der Arbeitswoche, dann weist das auf ein Schlafdefizit hin.”  Martin Stepanek

Diabetes Heilen mit Hilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin

Limeshain - Fast 10% der Bevölkerung in Deutschland leidet an Diabetes. Indikatoren hierfür sind Bluthochdruck, familiäre Vorbelastungen sowie erhöhte Triglyceride. Eine hervorragende ganzheitliche Therapiemethode zur Behandlung von Diabetes ohne unerwünschte Nebenwirkungen sind medizinisch wirksame Pilze, wie sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrtausenden eingesetzt werden. Ihre hervorragende Wirkung ist zwischenzeitlich durch vielfältige Studien belegt.
Der Heilpilz Coprinus z.B. regeneriert die meist überlastete Bauchspeicheldrüse und wirkt Blutzucker senkend. Der Heilpilz Maitake hingegen erhöht die Sensitivität der Zielzellen für Insulin und löst somit ein häufig auftretendes Problem bei Diabetes Typ II.

Patienten profitieren neben der Normalisierung des Blutzuckerspiegels darüber hinaus vom Abbau der Ablagerungen in den Arterien, vom Rückgang der Durchblutungsstörungen und schließlich von der Vermeidung von Spätfolgen der Diabetes wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Nierenversagen etc.

Die optimale Therapie: Natürliche Behandlungs- und Heilmöglichkeiten mit Heilpilzen
Neben einer intensiven Patientenschulung, einer konsequenten Ernährungsumstellung sowie regelmäßigen körperlichen Aktivitäten sind Heilpilze in Verbindung mit Saft des Feigenkaktus (Nopal) erste Wahl einer ganzheitlichen Therapie.

Der Schopftintling (Coprinus comatus) hat eine blutzuckersenkende Wirkung. Ähnlich wie bei Tolbutamid (Sulfonylharnstoff) kommt es durch Einnahme von Coprinus zu einer vermehrten Insulinausschüttung. Das Spurenelement Vanadium im Coprinus trägt zur Blutzuckersenkung bei. Außerdem besitzt dieser Pilz eine Schutzwirkung auf die Insulin produzierenden B-Zellen. Zahlreiche Untersuchungen belegen die Wirksamkeit bei Diabetes- Typ I und auch bei fortgeschrittenem Diabetes-Typ II.

Bei Diabetes-Typ II sollte aber gleichzeitig auch immer der Pilz Maitake eingenommen werden. Mit Hilfe von Maitake wird die Sensitivität der Insulinrezeptoren erhöht, d.h. die Fähigkeit des Körpers, Glukose zu erkennen wird verbessert. Außerdem kann dieser Pilz den Fettstoffwechsel und Bluthochdruck positiv beeinflussen. Dies ist für das Auftreten und den Verlauf der Erkrankung von großer Bedeutung. Durch die Einnahme von Maitake kann eine Gewichtszunahme verhindert werden und auch die Aufspaltung von Fett in die Leber wird erhöht. Außerdem kommt es zu einem Absinken der Triglyzeride und einer Erhöhung des für den Körper wichtigen HDL-Cholesterins.
Zur Regulation des Autoimmungeschehens sollte beim Typ I Diabetiker immer auch der Pilz Agaricus blazei murrill eingesetzt werden.

Darüber hinaus sollte die Therapie durch die Einnahme von natürlichen Vitaminen ergänzt werden, da verschiedene Vitamine und Mineralstoffe beim Diabetiker nachweislich reduziert sind. Zum Teil kann dies durch die in den Pilzen enthaltenen Vitamine A, B, D und E geschehen. Gerade auch hochwertiges OPC ist für Diabetiker sehr zu empfehlen.

Schnelle Hilfe durch Nopal (Feigenkaktus)
Präparate aus dem Feigenkaktus sind hilfreich, um den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen zu lassen. Bei Typ II-Diabetikern kommt es bereits zwei Stunden nach der Einnahme zu reduzierten Blutzuckerwerten, die ca. 6 Stunden anhalten. Eine herausragende Eigenschaft des Nopals ist, dass es durch die Einnahme auch bei Sport oder einer Überdosierung nicht zu einer Unterzuckerung kommen kann.

Die naturheilkundliche Behandlung von Diabetes mit Heilpilzen und Nopal führt zu einer wesentlichen Verbesserung, da:
1.) die insulinproduzierenden B-Zellen ihre natürliche Funktionsweise wiedererlangen
2.) durch den verbesserten Stoffwechsel die Insulinempfindlichkeit der Zielzellen verbessert wird und
3.) die Gefäßschädigung und somit deren Spätfolgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen verhindert werden können. Bei der Einnahme von Heilpilzen und Nopalsaft müssen die “normalen” Antidiabetika bzw. Insulin anders eingesetzt werden! Lassen Sie sich bitte ausführlich von uns beraten.

Kostenlose individuelle Beratung
Franz Schmaus, der Gründer von MykoTroph, dem führenden deutschen Institut für Pilzheilkunde, und sein Team beschäftigen sich seit über 30 Jahren mit der Wirkung und Anwendung von Heilpilzen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das Jahrtausende alte Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin auch in Deutschland und im weiteren Europa den Menschen zugänglich zu machen.

Zu diesem Zweck finden Sie ausführliche Informationen zum Thema oder allgemeines zur Pilzheilkunde unter: http://www.HeilenmitPilzen.de. Dort können Sie auch die ausführliche Studie zu Diabetes kostenlos downloaden.

Granatapfel bremst Prostata- und Brustkrebs

Aarbergen - Prostatakrebs-Patienten können offenbar ihren PSA-Wert wesentlich länger stabil halten, wenn sie täglich ein Glas Granatapfelsaft trinken. In einer US-Studie verlängerte das Getränk den Zeitraum, in dem sich der Wert des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) verdoppelte, um 39 Monate auf die vierfache Zeit. Der PSA-Wert gilt als der wichtigste Verlaufsindikator bei Prostatakrebs. Je langsamer der PSA-Wert steigt, desto besser die Prognose und Lebenserwartung. Alle Patienten der Studie hatten trotz vorheriger Operation oder Bestrahlung wieder steigende PSA-Werte, was ein Fortschreiten der Krankheit bedeutet. Während vor dem Verzehr des Granatapfelsafts die durchschnittliche Verdoppelungszeit des PSA-Wertes bei etwa 15 Monaten lag, verlängerte der tägliche Konsum von einem Glas Granatapfelsaft die Spanne auf 54 Monate, berichtete im Juli 2006 das Team um Allan Pantuck von der University of California in Los Angeles im Journal “Clinical Cancer Research”. Dies sei zwar keine Heilung, der Saft habe aber offenbar großen EinFluss auf das Tumorwachstum, betont Studienleiter Pantuck. Ähnliche Effekte konnten bereits in zahlreichen früheren Studien nachgewiesen werden, doch dies war die erste Phase-II-Studie, die die krebshemmende Wirkung sehr eindrucksvoll an Krebskranken aufzeigte. Das Getränk schlug bei über 80 Prozent der 48 Teilnehmer an.

Die Synergie von antioxidativen, antientzündlichen und antiöstrogenen Inhaltsstoffen

Als erster erkannte der israelische Arzt und Wissenschaftler Dr. Ephraim Lansky die besondere Wirkung des Granatapfels bei Prostatakrebs. In zahlreichen Forschungsarbeiten hat er die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf dieses Thema gelenkt. Lansky konnte auch nachweisen, dass es nicht um einzelne chemische Verbindungen im Granatapfel geht, sondern vielmehr um das Zusammenspiel und die gegenseitige Verstärkung (Synergie) der Gesamtheit der Inhaltsstoffe mit antioxidativer, antientzündlicher und antiöstrogener Wirkung. Aus diesem Grund rät er auch davon ab, auf einen Inhaltsstoff standardisierte Präparate (z. B. 40% Ellagsäure) aus Samen und Schale zu verwenden. Für diese Präparate wurden nie die besonderen Wirkungen des Granatapfelsaftes nachgewiesen.

Der Granatapfel kann vor Brustkrebs schützen

Im Rahmen eines größeren Forschungsprojekts (Kim, Lansky und Kollegen, 2002) zeigte sich, dass die die Polyphenole aus dem Saft auch eine antiöstrogene Wirkung haben. Dieser Effekt war am deutlichsten in seiner fermentierten Form. Und es zeigte sich auch, dass der Granatapfel in der Lage ist, das Schlüsselenzym Aromatase zu blockieren und so die Östrogensynthese im Fettgewebe zu senken. Neben der antioxidativen Wirkung der Polyphenole waren es die antiöstrogene Wirkung, die sich so wirkungsvoll gegen Brustkrebs erwies. Der Granatapfel wirkt sowohl als schwaches pflanzliches Östrogen und lindert dadurch Wechseljahresbeschwerden als auch antiöstrogen und schützt so vor Brustkrebs.

Überzeugende Studienlage

Zum Granatapfel sind in den letzten Jahren über 150 positive wissenschaftliche Studien in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht worden. Danach bekämpft der Granatapfelsaft Herz-Kreislauf-Erkrankungen und senkt den Blutdruck. In einer kontrollierten Doppel-Blind Studie an 45 Teilnehmern mit Koronarer Herzkrankheit konnte z. B. bereits nach 3 Monaten eine um 17% verbesserte Durchblutung des Herzmuskels festgestellt werden. Die Zahl der Angina-Pectoris-Anfälle halbierte sich. Der Saft hat auch eine anti-entzündliche Wirkung, was insbesondere Gelenkbeschwerden bei Arthritis lindern kann. Er kann wirkungsvoll die Entwicklung von Alzheimer-Demenz hemmen und - wenn die Mutter in der Schwangerschaft Granatapfelsaft trinkt - schützt er Neugeborene vor Gehirnschäden. Kein Wunder, dass im Osten der Granatapfel seit Jahrtausenden als Symbol der Unsterblichkeit und Fruchtbarkeit gilt und bis zum Mittelalter auch das Wappenzeichen zahlreicher Ärzteschaften in ganz Europa war.

Mehr über den Granatapfel und Granatapfelsaft erfahren Sie auch im Internet z. B. auf http://www.granatapfelsaft.de

Spiritualität ist unser wirkliches SEIN: www.lights-online.net

Mäusezahn im Labor nachgezüchtet

Implantat wurde erwachsenem Tier eingesetzt. Tokio/Wien - Japanischen Forschern ist es gelungen, einen Mäusezahn im Labor zu züchten und diesen anschließend einer erwachsenen Maus einzupflanzen. Die neue Methode könnte in Zukunft auch im humanmedizinischen Bereich Einzug finden, zeigen sich die Wissenschaftler überzeugt. Anstatt Porzellan- und Gold würde dann ein “echter Zahn” eingesetzt werden, der dann zum “Auswurzeln” anfängt, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.

Takashi Tsuji von der Tokioter University of Science http://www.sut.ac.jp/en/ hat Bindegewebe- (Mesenchymalzellen) und Deckgewebezellen (Epithelzellen), die beide für die Zahnentwicklung erforderlich sind, aus Mäuseembryos entnommen. Sie stimulierten diese Zellen zur Teilung, ehe sie auf ein Collagen-Gel aufgetragen wurden. Innerhalb weniger Tage entwickelten sich Zahnknospen - also ein frühes Stadium der Zahnbildung. Anschließend implantierten die Forscher diese Zahnknospen in jene Zahnzwischenräume von Mäusen, aus denen sie zuvor einen Zahn gezogen hatten. Tatsächlich entwickelten sich daraus gesunde Zähne mit Blutgefäßen, Zahnwurzeln und Nervenverbindungen.

Die Studie sei ein bedeutender Schritt bei der Zahnregeneration im Körper selbst, meint der Mediziner Jeremy Mao vom Columbia University College of Dental Medicine in New York. Andere Wissenschaftler wie Paul Sharpe vom Kings College in London hingegen sehen die neuen Forschungsergebnisse weniger spektakulär: Frühere Studien hätten bereits ähnliche Ergebnisse gebracht. Dass Zähne direkt in Mäusen nachwachsen sei also nicht neu. Was beim Forschungsansatz von Tsuji besonders ist, ist das Anlegen der Zellkultur im Collagen-Gel. Der Vorteil einer solchen Gel-Mixtur sei allerdings fraglich, meint der Wissenschaftler.

Nachdem die Mesenchymal- und Epithelzellen auch die Fähigkeiten haben, sich zu anderen Organzellen und auch zu Haarfollikeln zu entwickeln, sieht der Forscher mehr Möglichkeiten diese Methode anzuwenden. “Wir hoffen, dass wir mit Klinikern und Zahnmedizinern in verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten können, um künstliche Organe für Menschen zu züchten”, so Tsuji. Ein Verkaufsschlager würden die nachgezüchteten Haarfollikel bestimmt sein, meint der Wissenschaftler.

„Das ist eine tolle Sache“, meint der Wiener Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Kaan Yerit http://www.zahnzentrumwien.at im Interview. Das einzige Problem, das der Mediziner hier sieht, ist die Verwendung von embryonalen Zellen. „Was den Forschern in Japan scheinbar gut gelungen ist, ist die Optimierung der Schnittstelle zwischen Implantat und dem Knochen. Hier gebe es in der Medizin sehr viele Neuerungen. „Innovationen gibt es auch im Bereich der Knochenaufbaumaterialien, die eine Zweitoperation zur Knochenentnahme nicht mehr notwendig machen“, so der Experte. Verwendet werden hier Materialien mit hoher Porosität und guter Verträglichkeit. Auch in der Materialforschung habe es in den vergangenen Jahren immer wieder durchschlagende Erfolge gegeben. „Es gibt neue hochwertige Keramikimplantate, deren Entwicklung zum Teil zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber Vorteile für den Patienten bringen“, so Yerit. „In der Kieferchirurgie kommen vermehrt auch resorbierbare Platten und Schrauben zum Einsatz. Hier wird sich noch einiges tun“, so der Forscher abschließend. Wolfgang Weitlaner

Der Placebo-Effekt

Auch der Placebo-Effekt – die Behandlung mit Scheinmedikamenten ohne Wirkstoff - beruht auf dem Zusammenhang zwischen positivem Denken und der Heilung von Krankheiten. Versichert ein Arzt seinem Patienten: „Dieses Medikament hilft Ihnen ganz bestimmt“, behält er oft recht. Selbst dann, wenn die Tablette aus nichts anderem als Traubenzucker besteht. Bis zu 30 Prozent der Patienten, die an vergleichenden klinischen Studien teilnehmen, sprechen auf Placebos an.

Dabei ist Pille nicht gleich Pille. Die Wirkung hängt auch davon ab, was die Patienten von den Tabletten erwarten. Rote Scheinmedikamente wirken anregend, blaue beruhigend. Größere Pillen wirken besser als kleinere, zwei Tabletten wirken mehr als eine. Placebos sind aber nicht nur Tabletten. Wenn ein Patient dem Arzt vertraut, wirkt dessen Autorität allein schon heilsam. Auch ärztliche Attribute, wie der weiße Kittel oder Untersuchungsinstrumente, können zur Heilung beitragen. 

  

Über die Wirkmechanismen des Placebo-Effekts ist bisher noch wenig bekannt. Sicher scheint, dass die Heilerwartung dabei eine Rolle spielt. Der Kranke erwartet, dass das Medikament oder die Methode selbst hilft. In der Forschung geht man davon aus, dass diese Aussicht auf Heilung die Produktion von Immunzellen anregt. Als Folge davon werden beispielsweise kranke Zellen bekämpft.

Placebos wirken, weil wir die Folgen des Pillenschluckens ein Leben lang kennen gelernt haben. Untersuchungen an der Universität Hamburg und am Berliner Uni-Klinikum Charité haben ergeben, dass positive Erfahrungen, die ein Patient mit einem Medikament bereits gemacht hat, bei der Wirkung von Placebos eine große Rolle spielen. Beispielsweise weiß man aus Erfahrung, dass eine Schmerztablette den Schmerz verringert. Nimmt man nun ein Scheinmedikament ein, das in Aussehen und Geschmack dem echten Präparat gleicht, wird die Wirkung erwartet und tritt häufig auch ein. Am besten erforscht sind die Effekte von Placebos auf Schmerzen.

Besonders zugänglich für den Placebo-Effekt sind Krankheiten und Beschwerden, die eng mit der Wahrnehmung des Patienten zusammenhängen, wie eben Schmerzen oder auch Schlaflosigkeit. Selbstverständlich sind Placebos keine Allheilmittel, aber der Placebo-Effekt zeigt noch einmal mehr, wie sehr Körper und Geist miteinander verbunden sind und dass bei der Bewältigung von Krankheiten die Selbstheilungskräfte eine wichtige Rolle spielen.

Es geschieht uns nach unserem Glauben, stellte die Bibel völlig unwissenschaftlich vor vielen Jahren fest. Und in der neueren Zeit wurde dies bestätigt:

„Daran erkenn ich den gelehrten Herrn. 

Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern, 

Was ihr nicht fasst, das fehlt euch ganz und gar, 

Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht war, 

Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht, 

Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.“ 

Mephistopheles in ‚Faust II’ von Johann Wolfgang von Goethe

Mensch werde was Du bist: LICHT vom LICHTE GOTTES!