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Archive für 17.7.2007

Holopathie gegen Heuschnupfen und Co.

Hightech-Energiemedizin zeigt gute Erfolge. Klagenfurt/Wien - Der österreichische Mediziner Christian Steiner hat mit einem neuartigen Hightech-Gerät bei 70 bis 80 Prozent der Pollenallergiker eine deutliche Besserung oder sogar Beschwerdefreiheit auf Knopfdruck erzielt. Das elektronische Gerät namens “QuintBox” http://www.quintsysteme.com ist nur etwa halb so groß wie eine Zigarettenschachtel. Pollenallergien sind in den vergangenen Jahrzehnten zu einem gravierenden Problem für 15 bis 20 Prozent der Menschen in Industrieländern geworden. Allein in Österreich sind etwa eine Mio. Menschen allergisch gegen Pollen. 

“Der Patient trägt die QuintBox in Körpernähe. Zum Beispiel an einer Schlaufe um den Hals oder in der Hosentasche und lässt sie den ganzen Tag über laufen”, so Steiner im Interview. “Viele Anwender berichten, dass sich die Beschwerden nach dem Einschalten bereits in kurzer Zeit besserten”, erklärt der Mediziner. “Nach unabsichtlichem Ausschalten oder wegen erschöpfter Batterien sind diese jedoch erneut aufgetreten.” Die Basis dieser Behandlung heißt Holopathie. “Die Holopathie ist eine junge Richtung innerhalb der Energiemedizin, in der es vor allem um die digitale Speicherung und die elektronische Wiedergabe homöopathischer Substanzen geht”, führt Steiner aus.

“Wir haben beispielsweise für die Anwendung bei Pollenallergien die Schwingungsmuster von Birke, Hasel, Erle, Gräsern und anderen Pollen zusammen mit antiallergischen Homöopathika, Spurenelementen, Edelsteinschwingungen in geeigneten Frequenzmustern in die QuintBox eingespeichert”, so Steiner. “Das mikroprozessorgesteuerte Gerät gibt diesen Schwingungsmix dann mit einem schwachen elektromagnetischen Feld permanent auf den Anwender ab. Der Körper reagiert darauf ähnlich wie auf ein Homöopathikum, allerdings wesentlich stärker.” Tatsächlich könne man das Wirkprinzip der QuintBox direkt mit dem einer entsprechenden homöopathischen Rezeptur vergleichen. Daher stamme auch die Bezeichnung der Holopathie als “digitale Homöopathie”. Steiner hat in mehr als 15-jähriger Forschungsarbeit das Verfahren entwickelt, mit dem holopathische Frequenzspektren digital gescannt und gespeichert werden können.

“Entscheidend bei der Anwendung ist jedoch die permanente Wiedergabe, die wesentlich stärker als ein ‘natürliches’ Homöopathikum ist”, meint Steiner. Der elektronische Schwingungsmix enthalte aber auch Rezepturen, die die klassische Homöopathie nicht kennt. Dazu gehören etwa Schwingungsmuster bestimmter Edelsteine, die Elektrosmog von Handys, WLAN-Netzen oder SAT-Schüsseln neutralisieren können. “Diese Effekte lassen sich in der Energiemedizin messen und sind hauptverantwortlich dafür, dass das bei der Pollenallergie hochgradig gestörte Energiefeld des Patienten wieder funktioniert, wodurch auch das Immunsystem normalisiert werden kann”, erklärt Steiner. Dadurch gehen die Symptome ganz von selbst zurück.

Die QuintBox kann allerdings auch für andere Indikationen programmiert werden. “Wir hatten sehr gute Erfahrungen bei der Verbesserung der Knochen- und Wundheilung, bei Verspannungen, Burn-Out und Erschöpfungszuständen oder auch bei hyperaktiven Kindern”, so Steiner. Patienten, die einen Holopathie-Therapeuten aufsuchen, erhalten aufgrund ihrer Messwerte ihr individuelles Box-Programm, mit dem sie dann auch bei Migräne, Schlafstörungen oder Depressionen in vielen Fällen erfolgreich behandeln können, erklärt Steiner abschließend im. Redakteur: Wolfgang Weitlaner

Palmen als Zeugen des Klimawandels

Verbreitungsgebiet subtropischer Gewächse in Europa wird immer größer! Bayreuth, Forscher der Universität Bayreuth http://www.uni-bayreuth.de haben im Rahmen des EU-Projekts ALARM (Assessing Large Scale Risks for Biodiversity with Tested Methods) http://www.alarmproject.net/alarm/ gezeigt, dass die Klimaerwärmung der jüngsten Vergangenheit Palmen in Regionen gedeihen lässt, wo dies früher aufgrund zu kalter Winterbedingungen nicht möglich war. Dies gilt für Teile Mitteleuropas, wo neuerdings nicht nur die weltweit nördlichste im Wald wachsende Palmenpopulation zu finden ist, sondern auch immer weiter nördlich Palmen in Gärten gepflanzt werden können. 

“Im Rahmen von ALARM werden verschiedene Faktoren wie etwa die Auswirkungen der laufenden Klimaerwärmung auf die Zusammensetzung und Verbreitung der Vegetation untersucht “, erklärt der Pflanzenökologe Gian-Reto Walther im Interview. “Zu den vom Klimawandel begünstigten Arten gehört zum Beispiel die Palmenart Trachycarpus fortunei.” Eine Palme sei ein gutes Beispiel dafür, den gesamten Prozess zu illustrieren. Die aus Südostasien eingeführte Art konnte zwar lange Zeit in den Gärten und Parks unter der Obhut des Menschen überleben, es gelang ihr aber nicht, sich erfolgreich außerhalb der Gärten in Konkurrenz zu den einheimischen Arten anzusiedeln. “Bis Südskandinavien konnten wir ausgepflanzte Palmen finden. Sie litten zwar unter den kalten Temperaturen, konnten den Winter aber dennoch überleben”, so der Forscher. Seit den 70er Jahren herrschen in Europa generell mildere Winter. Und das hat das Überleben dieser Palmenart in den Gärten begünstigt.

“Seit wenigen Jahrzehnten gelingt es dieser Art, auch in den Wäldern Fuß zu fassen, aufzuwachsen und sich auch außerhalb der Gärten zu verjüngen”, berichtet der Forscher. Die Wissenschaftler konnten dies an verschiedenen Stellen am Alpensüdfuß im Grenzgebiet der Schweiz und Norditaliens nachweisen. “Dort befindet sich mittlerweile die neue weltweit nördlichste frei wachsende Palmenpopulation”, erklärt Walther. Ähnliches gelte natürlich auch für die Alpennordseite: Auch hier ist der Klimawandel spürbar. “Die in den Gärten gepflanzten Palmen brauchen im Winter immer weniger geschützt zu werden oder überleben den Winter in Westdeutschland ungeschützt im Freien.” Ältere Exemplare zeigen bereits Blüten- und Fruchtstände und Sämlinge finden sich mancherorts unter “erwachsenen” Palmen.

In Experimenten konnten die Wissenschaftler zeigen, wie die Palmen auf die einzelnen Temperaturzonen reagieren. “Wenn es längere Zeit über kalt bleibt, gedeihen die Palmen kaum. Die Blätter bleiben klein, dennoch sterben sie nicht ab”, erklärt der Forscher. Das Frühstadium der Verjüngung in Gärten wurde auch südlich der Alpen zu Beginn des 20. Jahrhunderts beobachtet, reichte aber noch nicht aus, um die Verwilderung in umliegende Wälder erfolgreich einzuleiten. “Die weitere Erwärmung im Verlauf des letzten Jahrhunderts schuf allerdings die klimatischen Bedingungen für das Überleben der verwilderten Palmen in den Wäldern”, subsumiert der Forscher. Bei einer weiteren Erwärmung sei daher auch damit zu rechnen, dass ähnlich wie im Süden die Bedingungen für die Palmen zusehends günstiger werden.

Die Trachycarpus-Palme wird aufgrund ihrer Winterhärte in vielen Regionen der Erde im Grenzgebiet der globalen Palmenverbreitung angepflanzt. Damit kann über Kontinente hinweg der laufende und zu erwartende Klimawandel an ein und derselben Pflanzenart beobachtet werden: Die Palme wird somit zum Indikator und Zeugen der globalen Klimaerwärmung. Redakteur: Wolfgang Weitlaner

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