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Archive für September 2007
Kaffee ist kein Flüssigkeitsräuber
27.9.2007 von zaro.
Neue Studien über des Deutschen liebstes Laster: Kaffee! Heidelberg/Berlin - In Deutschland liegt der durchschnittliche Kaffeeverbrauch bei 146 Litern pro Person und Jahr - und damit an erster Stelle aller Getränke, noch vor Wasser und Bier. Hin und her wurde diskutiert. Ist Kaffee ein Flüssigkeitsräuber, der dem Körper wertvolles Wasser entzieht? Wie viel Konsum ist noch gesund?
Das Gesundheitsportal PhytoDoc ging der Frage nach und gibt Entwarnung. Täglich können bis zu vier Tassen Kaffee (das entspricht etwa 350 Milligramm Koffein) getrunken werden, ohne dass die Gesundheit gefährdet wird.
Dr. Gunda Backes, Ernährungsexpertin bei PhytoDoc, erläutert dies wie folgt: “Neue Studien zeigen, dass Kaffee den Körper nicht entwässert, er kann also in die Flüssigkeitsbilanz eingerechnet werden. Ein maßvoller Kaffeekonsum eignet sich sogar für viele Menschen, die sonst eher wenig trinken. Es stimmt zwar, dass Koffein einen harntreibenden Effekt hat, diese Wirkung ist jedoch nur vorübergehend und bei regelmäßigen Kaffeetrinkern nur gering ausgeprägt. Innerhalb von 24 Stunden gleicht sich der Flüssigkeitshaushalt wieder aus. Mein Tipp lautet trotzdem: Trinken Sie zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser, dann gewöhnt man sich an die empfohlene Aufnahme der Tages-Flüssigkeitsmenge von 1,5 Litern.”
Fazit: Kaffee bleibt ein Genussmittel und ist daher nicht als Durstlöscher geeignet. Mineralwasser, Fruchtschorlen oder ungesüßte Früchte- und Kräutertees sind die bessere Alternative.
Warum Kaffee die Nieren in Schwung hält und welche Krankheiten möglicherweise durch Koffein verhindert werden? Mehr Infos zu den Wirkungen von Kaffee unter: http://www.phytodoc.de/news/
Die Ernährungsexpertin:
Dr. Gunda Backes veröffentlicht ihre Expertentipps monatlich auf Phytodoc. Sie studierte Ökotrophologie an der Universität Bonn und spezialisierte sich am Institute of Food Research, Reading (UK) und Istituto di Microbiologia agraria, Bari (I). Sie war unter anderem Pressesprecherin des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam- Rehbrücke (DlfE) und arbeitet als Fachjournalistin und Referentin in Berlin. ( http://www.nutricomm.de )
Kaffee - Basiswissen
Die Kaffeepflanze gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist damit ein Verwandter unseres heimischen Waldmeisters (Galium odoratum). Ursprünglich ist der Kaffeestrauch in Äthiopien beheimatet. Erst im 18. Jahrhundert bauten die Europäer die Kaffeepflanze in der Karibik an. Heute sind die größten Kaffeeproduzenten Brasilien und Vietnam. Die bekanntesten Sorten sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta-Kaffee). Sie machen zusammen mehr als 90 Prozent der weltweiten Ernte aus.
Über PhytoDoc:
Das Gesundheitsportal PhytoDoc bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Heilpflanzen und Naturheilverfahren. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Im Fokus stehen regelmäßig die Themen Naturheilverfahren, Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel. Das Team aus naturheilkundlich tätigen Ärzten und Wissenschaftlern aus den Bereichen Pharmazie, Biologie und Ernährung informiert ausführlich über die Wirksamkeit verschiedener Heilpflanzen, von A wie Artischocke bis Z wie Zimt. Der Themenschwerpunkt “Anwendungsgebiete” beschreibt gut verständlich die häufigsten Krankheiten und die jeweils wirksamen Naturheilverfahren. Konventionelle Therapien der Schulmedizin und Naturheilverfahren werden kommentiert und gegenübergestellt. Betreut werden die Themen von Prof. Dr. Michael Wink (Direktor am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg), Dr. Berthold Musselmann (Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Akademische Lehrpraxis der Univ. Heidelberg in Wiesloch), Dr. Corinna Cappellaro (Diplom-Biologin) und Dr. Gunda Backes (Diplom-Ökotrophologin). Aktuell wird die Datenbank für die Kliniksuche und die Recherche nach Therapeuten, Ärzten und Heilberufe aufgebaut. Dort können Patienten nach Schwerpunktbehandlungen suchen. Die Registrierung und der Eintrag für Ärzte und Heilberufe erfolgt unter: http://www.phytodoc.de/informationen/suche_heilpraktiker_arzt_therapeut/
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Menschen lieben Farbe Blau
26.9.2007 von zaro.
Frauen mit Tendenz zu Rottönen
Newcastle - Ein Forscherteam von der britischen Newcastle University http://www.ncl.ac.uk hat die Farbpräferenzen von Männern und Frauen untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass Blau von den Menschen am meisten gemocht wird. Bei einem unterscheiden sich die beiden Geschlechter aber deutlich: Frauen haben eine deutliche Tendenz zu Rottönen. Bei Männern hingegen konnten die beiden Forscherinnen Anya Hurlbert und Yazhu Ling keine eindeutige Präferenz ausmachen, berichten sie in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Current Biology. „Die lange Geschichte der Farb-Präferenzen wurde in der Vergangenheit als verwirrend, konfus und widersprüchlich beschrieben”, meinen die Wissenschaftlerinnen. Erst kürzlich haben Studien gezeigt, dass Blautöne bei Menschen auf der ganzen Welt als positiv empfunden werden und sich offensichtlich über kulturelle Grenzen hinweg etabliert haben. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass es eventuell auf Verhaltensmuster in der Evolution zurückgehen könnte. Das Forscherteam hatte 171 gebürtige Briten und 37 Chinesen, die seit maximal drei Jahren in Europa lebten, im Alter zwischen 20 und 26 Jahren befragt. In der Testserie wurden den Probanden immer zwei bunte Rechtecke gezeigt, unter denen sie die bevorzugte Farbe aussuchen sollten. Das Ergebnis war eindeutig: Blau wurde generell als beliebteste Farbe gewählt. Frauen bevorzugten Rosa und Violett.
Warum Blau als Lieblingsfarbe der Menschen gilt, darüber können die Forscher nur spekulieren. Möglicherweise stamme die Vorliebe aus der positiven Einstellung gegenüber dem Blau des Himmels oder dem Blau des Meeres. Die Rot-Präferenz beim weiblichen Geschlecht stamme womöglich aus der Epoche der frühen Jäger-Sammler-Kulturen, in der Menschen auf der Suche nach essbaren Beeren und Früchten waren. Eine sichere Unterscheidung von Rottönen war demnach eine wichtige Fähigkeit, um giftige von ungiftigen Früchten zu unterscheiden und damit das Überleben zu sichern. Ein anderer Grund könnte auch darin liegen, die Gesichtsfarbe anderer Menschen zu beurteilen und damit auf deren momentane Gemütsverfassung mit Gefühlen wie Ärger, Wut oder Scham zu schließen.
In weiteren Versuchen wollen die Wissenschaftlerinnen nun Testverfahren entwickeln, um auch bei Kleinkindern die Lieblingsfarbe zu ermitteln. Damit könnte man dann herausfinden, ob die Präferenz von Rot und Blau tatsächlich im Erbgut verankert oder doch anerzogen ist. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Menschen lieben Farbe Blau
26.9.2007 von zaro.
Frauen mit Tendenz zu Rottönen
Newcastle - Ein Forscherteam von der britischen Newcastle University http://www.ncl.ac.uk hat die Farbpräferenzen von Männern und Frauen untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass Blau von den Menschen am meisten gemocht wird. Bei einem unterscheiden sich die beiden Geschlechter aber deutlich: Frauen haben eine deutliche Tendenz zu Rottönen. Bei Männern hingegen konnten die beiden Forscherinnen Anya Hurlbert und Yazhu Ling keine eindeutige Präferenz ausmachen, berichten sie in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Current Biology. „Die lange Geschichte der Farb-Präferenzen wurde in der Vergangenheit als verwirrend, konfus und widersprüchlich beschrieben”, meinen die Wissenschaftlerinnen. Erst kürzlich haben Studien gezeigt, dass Blautöne bei Menschen auf der ganzen Welt als positiv empfunden werden und sich offensichtlich über kulturelle Grenzen hinweg etabliert haben. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass es eventuell auf Verhaltensmuster in der Evolution zurückgehen könnte. Das Forscherteam hatte 171 gebürtige Briten und 37 Chinesen, die seit maximal drei Jahren in Europa lebten, im Alter zwischen 20 und 26 Jahren befragt. In der Testserie wurden den Probanden immer zwei bunte Rechtecke gezeigt, unter denen sie die bevorzugte Farbe aussuchen sollten. Das Ergebnis war eindeutig: Blau wurde generell als beliebteste Farbe gewählt. Frauen bevorzugten Rosa und Violett.
Warum Blau als Lieblingsfarbe der Menschen gilt, darüber können die Forscher nur spekulieren. Möglicherweise stamme die Vorliebe aus der positiven Einstellung gegenüber dem Blau des Himmels oder dem Blau des Meeres. Die Rot-Präferenz beim weiblichen Geschlecht stamme womöglich aus der Epoche der frühen Jäger-Sammler-Kulturen, in der Menschen auf der Suche nach essbaren Beeren und Früchten waren. Eine sichere Unterscheidung von Rottönen war demnach eine wichtige Fähigkeit, um giftige von ungiftigen Früchten zu unterscheiden und damit das Überleben zu sichern. Ein anderer Grund könnte auch darin liegen, die Gesichtsfarbe anderer Menschen zu beurteilen und damit auf deren momentane Gemütsverfassung mit Gefühlen wie Ärger, Wut oder Scham zu schließen.
In weiteren Versuchen wollen die Wissenschaftlerinnen nun Testverfahren entwickeln, um auch bei Kleinkindern die Lieblingsfarbe zu ermitteln. Damit könnte man dann herausfinden, ob die Präferenz von Rot und Blau tatsächlich im Erbgut verankert oder doch anerzogen ist. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Ist Handystrahlung gefährlich?
24.9.2007 von zaro.
“Diskussion um hypothetische Risiken” Bonn - Das Handy ist längst zum ständigen Begleiter geworden, jeder Deutsche besitzt statistisch gesehen mehr als ein Gerät. Doch wie gefährlich ist die von den Mobiltelefonen ausgehende Strahlung wirklich? handytarife.de (http://www.handytarife.de) sprach mit einem Experten der unabhängigen Strahlenschutzkommission, um Klarheit in die Diskussion zu bringen.
Norbert Leitgeb erforscht die Wirkung von Handystrahlen auf den menschlichen Körper. Der Professor für Krankenhaustechnik an der TU Graz ist Vorsitzender des Ausschusses “Nichtionisierende Strahlen” der Strahlenschutzkommission in Bonn. Im Interview mit handytarife.de spricht er über das Geschäft mit der Angst und gibt Tipps gegen eine mögliche Einwirkung von Handystrahlen.
handytarife.de: Professor Leitgeb, wie ist Ihre Einschätzung der aktuellen Debatte um die Schädlichkeit von Handystrahlung, kann man grundsätzlich sagen, dass Handystrahlung schädlich ist?
Leitgeb: Nein, grundsätzlich ist es so, dass wir Grenzwerte haben. Diese Grenzwerte sind erfreulicherweise so niedrig, dass man eine direkte Wirkung ausschließen kann. Die Diskussion, die es in Deutschland und anderswo gibt und die Frage, ob es möglicherweise Langzeitwirkungen geben könnte, zeigt eine Diskussion um hypothetische Sätze. Und um diese Frage zu klären, gibt es derzeit eine internationale, sehr groß angelegte Studie, die “Interphone-Studie”, in der man versucht, eine große Anzahl von Messungen zu sammeln, um herauszufinden, ob es ein erhöhtes Langzeitrisiko geben könnte.
handytarife.de: Gibt es eine Verringerung der Handystrahlung durch die UMTS-Technik?
Leitgeb: Wenn man auf die Ängste der Betroffenen vor “gepulster” Strahlung Bezug nimmt, ist UMTS eine risikoärmere Art zu kommunizieren.
handytarife.de: Wie sollten sich Verbraucher vor Handystrahlung schützen? Können Sie konkrete Tipps für den täglichen Umgang mit dem Handy geben?
Leitgeb: Wir dürfen eines nicht verwechseln: Es ist wichtig festzustellen, dass es hier um Risiken geht, die auf hypothetischer Basis formuliert werden. Es ist klar, dass es andere, große Risiken gibt - zum Beispiel UV-Strahlung - bei denen es leider wesentlich weniger Gefahrenbewusstsein gibt. Ich möchte daher nicht den Eindruck erwecken, dass dieses Risiko hier größer ist als das Risiko anderer Faktoren wie der Sonnenstrahlung. Trotzdem gibt es natürlich einige Verhaltensweisen, die man anwenden kann, unabhängig davon, ob es schädlich ist oder nicht, um die Exposition so gering wie möglich zu halten. Zu diesen Verhaltensregeln gehört ganz klar, dass man Gespräche kurz halten sollte. Längere Gespräche kann man über das Festnetz führen. Und es gibt die wesentliche Regel, dass man nicht aus geschlossenen Autos heraus telefonieren soll, wenn man Strahlung vermeiden will. Die Empfangsverhältnisse sind dort stark verschlechtert und das Handy muss dann mit einer höheren Leistung senden.
handytarife.de: Welches ist der wichtigste Aspekt um sich vor Handystrahlung zu schützen?
Leitgeb: Wichtige, effiziente Regeln sind: Wie gesagt, nicht aus dem Auto heraus telefonieren. Wenn man zusätzliches Geld ausgeben will, kann man in diesem Fall Head-Sets verwenden. Damit wird der Hörer nicht direkt an den Kopf gehalten, sondern man kann über Kopfhörer telefonieren. Und: Gespräche kurz halten. Es gibt aber auch noch weitere Tipps. Einer betrifft den Gesprächsaufbau, denn es ist zunächst einmal so, dass das Handy beim Gesprächsaufbau mit der maximalen Leistung sendet, ehe es diese verringert, je nachdem wie gut die Empfangsverhältnisse sind. Während den wenigen Sekunden des Gesprächsaufbaus ist die Aussendung relativ am stärksten und wenn man in dieser Zeit das Handy nicht am Kopf hält, sondern in der Hand, dann kann man einen kleinen Beitrag zur Verminderung leisten. Aber angesichts der kurzen Intervalle, in denen das geschieht, ist es nicht so gravierend. Es wird sehr häufig empfohlen, und es ist eine Möglichkeit, die einfach zu realisieren ist.
handytarife.de: Was raten Sie Verbrauchern, deren Handys über einen hohen SAR-Wert verfügen? (Hinweis der Red.: Je höher der SAR-Wert, desto mehr Strahlungsleistung wird beim Telefonieren im Kopf absorbiert)
Leitgeb: Grundsätzlich sollte man sich vor dem Kauf eines Mobiltelefons darüber informieren. Besser vorher schlau machen als nachher versuchen gegenzusteuern, das ist eine wichtige Sache. Es gibt im Internet verschiedene Homepages, wo man die SAR-Werte für die unterschiedlichen Handy-Modelle findet. Eine davon ist bspw. die des Bundesamtes für Strahlenschutz (http://www.bfs.de). Wovon ich dringend abraten möchte ist, sich zusätzliche am Markt angebotene Strahlenschutzmittel zu kaufen. Ob es Aufkleber sind, die man auf das Handy klebt, oder etwas anderes - das ist ein Geschäft mit der Angst, das man nicht unterstützen sollte.
handytarife.de: Gibt es Personengruppen, die besonders vor der Strahlung geschützt werden müssen?
Leitgeb: Im engen Sinn gibt es diese Personengruppen nicht direkt. Es gibt eine Personengruppe, die eine besondere Aufmerksamkeit rechtfertigt, das sind kleinere Kinder. Das Eintrittsalter der Handynutzer sinkt ja, wie die Erfahrung zeigt. Besonders bei Kindern in den Schulanfängen oder im Vorschulalter kann man noch nicht mit dem vernünftigen Umgang mit einem Handy rechnen oder gar darauf vertrauen. Es gibt eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission, die sinngemäß lautet: Je geringer das Alter der Kinder, desto mehr sollte man sich überlegen, ob das Handy mit einem entsprechenden Nutzen verbunden ist. Wenn der Nutzen da ist, z.B. wenn ein Kind von den Eltern nicht beaufsichtigt werden kann, dann ist es grundsätzlich ein Vorteil für das Kind, über Handy mit den Eltern zu kommunizieren oder Hilfe zu holen. Dieser Nutzen rechtfertigt sicher die Verwendung. Wenn es aber darum geht, stundenlang Spiele zu spielen, dann ist darin sicher kein konkreter Nutzen zu sehen, dann ist dies für kleine Kinder nicht zu empfehlen.
handytarife.de: Halten Sie sich selbst an die Tipps, um Handystrahlung zu vermeiden?
Leitgeb: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich teile die gesundheitlichen Befürchtungen nicht. In Gegenwart anderer versuche ich jedoch die Handybenutzung aus Rücksichtnahme auf meine Umgebung so gering wie möglich zu halten.
Weitere Informationen sowie druckfähige, honorarfreie Fotos für Ihre Berichterstattung über handytarife.de finden Sie auf unserer Presseseite im Internet unter http://www.handytarife.de/presse
Für weitere Informationen und Interview-Anfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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Lebensenergie anhand von Wechselwirkungen nachweisbar
21.9.2007 von zaro.
Biotechnologie-Unternehmen beweist Wirkungssystematik von Teilchen Energie!Niederndorf / Tirol - Erstmals beweist das Tiroler Biotechnologie Unternehmen Zaro Biotec anhand von simplen Fallbeispielen die tatsächliche und positive Wirkungsweise von Lebensenergie. Dabei geht Zaro keineswegs soweit von heilender Wirkung oder gar Wunderheilung zu sprechen. Allerdings wurden in diversen Versuchen ganz andere Wechselwirkungen beobachtet, welche auf den ersten Blick unspektakulärer aber dafür umso nachweisbarer sind. Welche Mutmaßungen sich der Leser durch die Ergebnisse dieser Versuche im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen dieser Energie auf den menschlichen Organismus erlaubt, bleibt dabei jedem selbst überlassen. http://www.zarobiotec.com
Der erste Schritt bestand darin, ein Medium zu finden, welches die Eigenschaft besitzt Lebensenergie (Nullpunkt Energie) in hoher Konzentration zu absorbieren und nachhaltig zu speichern, um sie im gewünschten Moment wieder verfügbar zu machen. Dabei konzentrierte sich das Unternehmen auf neue Wege und begann mit verschiedenen Kunststoffen (Polymere und Polyamide) zu experimentieren. Die Ergebnisse waren erstaunlich. Die daraus resultierenden Materialien ließen sich mühelos mit Nullpunkt Energie anreichern. Der Nachweis dafür wurde wiederum in anderen Versuchen mit diversen Flüssigkeiten und Lebensmitteln erbracht.
Durch das Zusammenführen von angereicherten Polymeren und verschiedenen Lebensmittel kam erstaunliches zu Tage. Die mit Nullpunkt Energie angereicherten Kunstoffteile vermochten es den verwendeten Lebensmittel eine um ein Vielfaches längere Haltbarkeit zu verleihen.
“Wir nahmen für den ersten Versuch zwei Schälchen mit Milch. In einer platzierten wir unser Eclypsi, welches hochgradig mit Nullpunkt Energie angereichert war. Während sich in der Schale ohne Eclypsi bereits nach sieben Tagen erste Schimmelbildung zeigte, löste sich in der Schale mit Eclypsi lediglich das Fett wie es auch bei der Quarkherstellung erfolgt. Am 11. Tag hatte die Milch ohne Energie ihre flüssige Konsistenz verloren. Die angereicherte Milch hingegen war nach wie vor flüssig und fast gänzlich ohne Schimmelbefall. Der Test wurde dann mit verschiedensten Lebensmitteln auch in fester Form wie etwa mit Obst oder Gemüse mit immer den selben Ergebnissen wiederholt. Lebensmittel die sich in direktem Kontakt mit den Energieträgern befanden, unterlagen einem um ein Vielfaches verzögerten Verfallsprozess.”, so Robert Zach, Geschäftsführer bei Zaro Biotec. “Damit haben wir den Nachweis erbracht, dass Nullpunkt- oder Lebensenergie für Organismen positiv nutzbar gemacht werden kann.”
Der Eigens von ZARO entwickelte ‚Bioreaktor’ ist der Schlüssel zu einem nachhaltigen Erfolg, denn dieses technologische Verfahren zur Verdichtung von Lichtpartikeln via Wasser ist ein einzigartiges System um eine Massenproduktion von lichten Kunstoffen zu ermöglichen. Produkte wie das „eClypsi“ zur chemiefreien Reinigung werden bereits seit 2003 sehr erfolgreich im deutschsprachigen Markt vertrieben.
“Licht ist der Materie-Kern und Licht wird das menschliche Dasein auf Mutter Erde weiterhin evolutionieren und wir werden einen bedeutenden Teil dazu beitragen, um auf natürliche Weise völlig neue Schöpfungsmuster zu realisieren.”, so Zach abschließend. (Ende)
Erschienen am 19.Septemeber 2007 in über 20 Pressemedien in Europa!
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Herzgesundheit: Magnesium hält das System am Laufen
19.9.2007 von zaro.
Ismaning - Das Herz schlägt rund drei Milliarden Mal im Lauf eines Lebens. Eine kaum beachtete Leistung, es sei denn, es gerät aus dem Takt. Doch mit einer gesunden Lebensweise kann man in vielen Fällen Herzerkrankungen vorbeugen.
So wird das Herz gestärkt
Regelmäßige Bewegung hilft, Herzkrankheiten vorzubeugen. Dabei sind Ausdauersportarten wie Radfahren oder Walken ideal, da sie das Herz effektiv kräftigen. Außerdem sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten. Mit frischen und fettarmen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse können die Blutfettwerte erheblich reduziert und damit einer Arteriosklerose vorgebeugt werden. Am besten täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter mineralsäurearmes Wasser oder Kräutertee trinken.
Unverzichtbar: Magnesium für Ihr Herz
Für die Tätigkeit des Herzmuskels ist Magnesium besonders wichtig. Die Forschung zeigt, dass ein Zusammenhang zwischen einem Magnesiummangel und Herzkrankheiten besteht. Zusätzlich begünstigt ein Defizit an dem wichtigen Mineralstoff eine Verengung der Gefäße und damit eine Erhöhung des Blutdrucks. Bei einem hoch dosierten Präparat wie “Magnesium-Diasporal 300″ (Apotheke) reicht bereits ein Briefchen, um den Tagesbedarf von 300 mg Magnesium zu decken.
Nähere Infos und kostenlosen Ratgeber unter http://www.diasporal.de, oder Telefon: 089-996553-555.
Unabwendbares Schicksal?
Allein in Deutschland erleiden jährlich mehr als eine halbe Million Menschen einen Herzinfarkt. Vom Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung, sind etwa neun Prozent der über 80-Jährigen betroffen. Anlässlich des Weltherztages am informiert die Deutsche Herzstiftung über Risiken und mögliche Vorbeugung. Darüber hinaus veranstaltet sie im November 2006 eine bundesweite Aufklärungsaktion für Patienten mit Herzrhythmusstörungen (http://www.herzstiftung.de) Übrigens: Am 30. September ist Weltherztag.
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Weichkorallen sterben durch Erwärmung noch schneller
17.9.2007 von zaro.
Forscher warnen erneut vor Overkill der Ozeane. Washington DC/Wien - Weichkorallen leiden unter der Meereserwärmung noch stärker als Hartkorallen. Experten berichten, dass die üppig blühenden Weichkorallen unter den höheren Temperaturen praktisch “wegschmelzen”. Durch das fehlende harte Kalkskelett bleibt von den weichen Korallen bei der gefürchteten Korallenbleiche praktisch nichts mehr übrig. In den vergangenen Jahren haben der ökologische Stress und die Meereserwärmung schwere Schäden an den Korallenriffen der Welt hinterlassen, berichtet das Wissenschaftsmagazin National Geographic.Ich habe Regionen vor der Küste Okinawas in Japan vor und nach der Korallenbleiche besucht”, so Hudi Benayahu von der Porter School of Environmental Studies an der Tel Aviv Universität http://www.tau.ac.il. “Der Unterschied war gewaltig: Ein Großteil der Weichkorallen war danach einfach verschwunden. Man kann es kaum glauben, dass es sich um ein und dasselbe Gebiet handelt.” Nur zwei Jahre nach der ersten Untersuchung erschien das ehemals blühende Riff als vollkommen verlassen und leblos. Weichkorallen sind im Indo-Pazifik weit verbreitet. “Es gibt so viele verschiedene Arten von Weichkorallen, dass es sehr schwer ist, diese auseinander zu halten”, so der Meeresbiologe Michael Stachowitsch von der Universität Wien http://www.univie.ac.at/marine-biology im pressetext-Interview. Tatsächlich berichtet Benayahu darüber, dass viele der Weichkorallen bisher noch nicht wissenschaftlich beschrieben wurden. Eine Katalogisierung sei zwar im Gange, aber noch nicht abgeschlossen. Die Meeresbiologen befürchten, dass viele der Korallen verschwunden sein könnten, ehe sie überhaupt bestimmt sind.
Die Gründe für die Bleiche sind bei den Weichkorallen gleich wie bei den Hartkorallen. “Zudem besteht natürlich auch eine gewisse Konkurrenz zwischen den Hart- und Weichkorallen”, meint Stachowitsch. “Weichkorallen sind zudem wesentlich schnellwüchsiger als Hartkorallen.” Unter den Aquarianern sind Weichkorallen, die sich auch leichter nachzüchten lassen, deswegen sehr beliebt. Der Nachteil der Weichkorallen nach der Bleiche ist, dass sie sich offensichtlich nicht so schnell regenerieren können wie Hartkorallen. Erst vor kurzem haben Forscher festgestellt, dass selbst kürzere Kühlperioden im Wasser die Hartkorallen wieder zum Leben erwecken. Bei der Korallenbleiche werden die symbiontisch lebenden Algen, die für das Überleben der Korallen notwendig sind, abgestoßen. “Das Gewebe bleibt aber noch einige Zeit intakt, sodass es zu einer neuerlichen Besiedlung der Algen kommen kann”, erklärt Stachowitsch. Das sei von Korallenart zu Korallenart verschieden. Das Verschwinden von Weichkorallen hat für die gesamte Meeresbiologie allerdings verheerende Auswirkungen wie Benayahu erklärt. “Vor allem alle jene Lebewesen, die in den Riffkolonien in einer Gemeinschaft leben, sind davon betroffen.”
Erschreckende Nachrichten über den starken Rückgang der Lederschildkröten vor der malaysischen Ostküste meldet BBC-Online. Waren es einst zehntausende Schildkröten, die zum Eierlegen im Bundesstaat Terengganu an Land gingen, schätzen Experten den gesamten Weltbestand auf nur noch rund 5.000 Tiere. “Die Lederschildkröten haben zwei besondere Probleme”, meint Stachowitsch. Das eine sei die Tatsache, dass sich die größten Meeresschildkröten auch in kalten Gewässern aufhalten, in denen intensiv gefischt wird. “Das zweite ist ihre Nahrung, die fast ausschließlich aus Quallen besteht. Sehr häufig passiert es, dass die Schildkröten Plastiksäcke oder andere Kunststoffteile fressen und daran verenden”, erklärt der Experte. Wie schlimm es um den Bestand der Schildkröten in Malaysia allein steht, zeigt sich daran, dass Terengganu die Schildkröte bereits aus seinem Wappen verbannt hat. Umweltorganisationen hingegen fordern, die verbliebenen Nester der Schildkröten besser zu schützen. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Urin-Analyse einer ganzen Stadt
15.9.2007 von zaro.
US-Forscher schließen vom Abwasser auf Drogen-KonsumverhaltenBoston - Wissenschaftler der Oregon State University haben gezeigt, wie man aus einem Löffel Abwasser einen Drogentest für eine gesamte Kommune erstellen kann, berichtet der US-Nachrichtenchannel Newsvine http://www.newsvine.com. Natürlich könne man anhand des Tests nicht darauf schließen, welche Personen konkret Drogen konsumieren. Dennoch konnten die Forscher Spuren von 15 Substanzen im Abwasser nachweisen. Die Studie wurde im Rahmen des Treffens der American Chemical Society http://www.chemistry.org in Boston präsentiert.
Das Forscherteam hat in zehn nicht genannten US-Städten mit einer Einwohnerzahl zwischen 17.000 und 600.000 nach legalen wie auch nach illegalen Substanzen gesucht. Das Ergebnis war, wie sie selbst meinen, ein Schnappschuss von dem, was die Bürger des jeweiligen Ortes zu sich nehmen. “Das ist wie eine Urin-Analyse eines Ortes”, meint Caleb Banta-Green, Experte für Drogen von der University of Washington, der an der Untersuchung mitgearbeitet hat. Zwei Bundesagenturen der US-Regierung hatten im Vorfeld bereits Studien durchgeführt, in denen sie nach Drogenspuren in Abwässern suchten. Allerdings seien diese Untersuchungen bei weitem nicht so konkret gewesen wie die der Universität von Oregon.
Eines der offensichtlichsten Ergebnisse der Untersuchungen war der unterschiedliche Gehalt von Methamphetaminen. Eine Stadt, in der auch die Spielindustrie blüht, zeigt fünf Mal höhere Werte als die anderen. “In den kleineren Städten des Mittleren Westens war dieses Substanz praktisch überhaupt nicht zu finden”, erklärt die Studienleiterin Jennifer Field, die Umwelttoxikologin an der Oregon State University ist. Eine Substanz konnten die Forscher allerdings in recht großen Mengen in allen untersuchten Abwässern ausmachen: Koffein.
Da in Übereinstimmung mit den Betreibern der Kläranlagen Stillschweigen über die untersuchten Städte vereinbart worden war, wurden diese auch nicht genannt. Field plant jedoch ähnliche Untersuchungen in mindestens 40 Gemeinden in Oregon. Das Testverfahren gebe keinen Aufschluss darüber, wie viele Menschen die Substanzen zu sich nehmen, so die Forscherin. Dennoch lasse die Untersuchung einige Rückschlüsse zu. Interessant sei etwa der Unterschied von einzelnen verbotenen Drogen: Während etwa Kokain und Ecstasy in erster Linie an Wochenenden konsumiert und auch ausgeschieden werden, fanden sich die Spuren von Methamphetaminen die ganze Woche über im Abwasser.
Das sei eine interessante Ergänzung zu den anderen Untersuchungen, die auf freiwilligen Angaben beruhen. Generell gäbe es aber nur wenige Indikatoren für den tatsächlichen Drogenkonsum, meint Jane Maxwell vom Addiction Research Institute an der University of Texas, die nicht an der Studie teilgenommen hat. “Das könnte ein sehr interessanter neuer Aspekt sein”, meint die Wissenschaftlerin. Positiv äußerte sich auch David Murray, Chef-Wissenschaftler des US-Office for National Drug Control Policy. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Fiji-Mineralwasser: Auf Siegeszug durch die Welt
14.9.2007 von zaro.
Südsee-Wasser auf Erfolgskurs in den USASuva/Washington - Mineralwasser von den Fiji-Inseln gehört neben dem Fremdenverkehr zu den wichtigsten Devisenbringern der Südsee-Inselgruppe. Das Fiji-Water http://www.fijiwater.com feiert diese Woche seinen elften Geburtstag, 1997 wurden die ersten Flaschen mit dem bunten Design in die USA exportiert. Dort wurde das exotische Wasser aus der Südsee zum Verkaufsschlager. In der Zwischenzeit hat das Wasser bereits seinen französischen Konkurrenten Evian vom ersten Platz in den USA verdrängt. Evian wiederum hatte, erst vor kurzem Diet-Coke als beliebtestes Getränk vom Top-Ranking verdrängt, berichtet die Fiji Times http://www.fijitimes.com. Fiji-Water erwartet alleine im laufenden Geschäftsjahr einen Export-Zuwachs von 20 Prozent”, so CEO David Roth. Darauf arbeitet das gesamte Team hin, meint der Unternehmensleiter. Der gesamte US-Mineralwassermarkt ist nach Angaben der nordkalifornischen Contra Cosa Times mehr als 37 Mrd. Liter Wasser schwer. “In Kalifornien hat Fiji-Water jedenfalls sehr gute Erfolge erzielt, denn in fast jedem internationalen Hotel sind in der Minibar sechs Flaschen unseres Wassers vorrätig”, so der CEO. Fiji-Water ist seit der Markteinführung auch in Kanada, Mexiko, Großbritannien, Frankreich, der Karibik und Australien erhältlich. Das Mineralwasser hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere in den USA zum Lifestyleprodukt entwickelt und war schon in einigen Filmen zu sehen. Das Unternehmen wurde 2004 mit dem Ace Award des US-Außenministeriums ausgezeichnet.
Das Mineralwasser stammt aus einem artesischen Brunnen in den Yaqara Range in den Nakauvadra Bergen auf der Hauptinsel Viti Levu. Das Unternehmen argumentiert, dass das Wasser frei von jeglichen Verunreinigungen sei, da es weitab jeglicher Industrie entsteht und auch abgefüllt wird. Ein spezielles Abfüllverfahren garantiere zudem, dass das Wasser erst dann mit der Atmosphäre in Kontakt tritt, wenn der Konsument den Schraubverschluss der Flasche öffnet.
Fiji ist den meisten Menschen in erster Linie als Urlaubsparadies http://www.bulafiji.de bekannt. Aufgrund der politischen Probleme, gab es seitens zahlreicher Regierungen eine Reisewarnung für das 365-Inseln umfassende Südseeparadies. Die vier Staatsstreiche, die das Land seit seiner Unabhängigkeit von Großbritannien 1970 erlebt hat, haben der Wirtschaft schwere Schäden zugefügt, meint Satish Chand, ein in Australien lebender Fidschianer, der im Sommer 2007 erneut vor einer wirtschaftlichen Krise im Inselstaat warnte. Dass das Land aber für Touristen immer noch wesentlich sicherer ist als andere Länder, betonen Tourismusexperten. “Tatsächlich sind Touristen nie betroffen gewesen, da es keinerlei Probleme in den touristischen Zentren Fidschis gegeben hat”, so die Schweizerin Christine Tawake-Bachofner, die gemeinsam mit ihrem fidschianischen Mann Sam das Lawaki Beach House http://www.lawakibeachhouse.com auf der Insel Beqa betreibt. Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Fiji-Mineralwasser: Auf Siegeszug durch die Welt
14.9.2007 von zaro.
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Geldquelle
13.9.2007 von zaro.
Wie Konzerne den Flaschenmarkt erobern
Isabella Kroth | 2.7.2007Hoch oberhalb des tiefblauen Genfer Sees thront das Kurhotel Royal, unten im Ortszentrum plätschert leise ein Brunnen. Evian-les-Bains ist umhüllt von einer Zauberberg-Atmosphäre. Und genau wie in dem Roman von Thomas Mann ereignete sich auch in diesem Kurort Wunderbares: Hier fand der Marquis von Lessert im Jahre 1789 Linderung von seinem Harngrieß. Glaubt man der Legende, trank der Edelmann täglich aus ebenjener Quelle, die auch heute noch leise vor sich hinsprudelt. Und siehe da: Sein Leiden verschwand. Der Erfolg sprach sich herum, die Ärzte der Region begannen das Wunderwasser zu verschreiben. Der Besitzer der Quelle – ein Herr namens Cachat – witterte seine Chance. Er schloss die Quelle ab und begann, das Wasser in Flaschen abzufüllen. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte.
Dank des Wasserverkaufs ist die Region um Evian-les-Bains heute eine der reichsten in Frankreich. Das Geschäft boomt, Evian ist inzwischen weltweit das meistgetrunkene stille Mineralwasser. Rund 1,7 Milliarden Liter Evian-Wasser verkauft das Unternehmen Danone jedes Jahr, in 120 Ländern der Welt. Hauptabsatzland ist Frankreich, das Heimatland von Danone. Doch auch der Export ist lukrativ, vor allem in Länder wie Australien oder Japan. Beliebt sind dort vor allem die kleinsten Flaschen, die gerade einmal 0,33 Liter fassen – kleine Statussymbole.
In der Gegend um Evian-les-Bains arbeiten rund 2000 Menschen am Erfolg des Flaschenwassers: in den beiden Abfüllanlagen, in den Labors, die täglich mehrmals die Wasserqualität kontrollieren, oder in den Marketing-büros. Ein Teil der Angestellten kümmert sich um die Touristen, die der Mythos nach Evian-les-Bains lockt, die Heilwasser aus dem Brunnen trinken, in den Thermalbädern in Evian-Wasser baden und einfach entspannen wollen: Das Hotel Royal, der Golfplatz, das Kasino und die Thermenanlage gehören ebenfalls zu Danone.
Aus gutem Grund: „Als die Marke Evian noch nicht so bekannt war, nutzte das Unter-nehmen das Image und die Geschichte unseres Ortes, um seinem Wasser Bekanntheit zu geben“, erklärt Francis Jungo, der Leiter des Touristenbüros von Evian-les-Bains. Mit einem Achselzucken fügt er hinzu: „Heute braucht Danone den Tourismus nicht mehr, das Geschäft mit dem Wasser funktioniert auch so.“Die Geld-Quelle liegt in Amphion, einem kleinen Ort, etwa fünf Kilometer von Evian-les-Bains entfernt. Hierher fließt das Quellwasser aus den Alpen, hier wird es in Flaschen abgefüllt. 57 Hektar ist das Fabrikgelände groß, das entspricht etwa sechzig Fußballfeldern und macht die Abfüllanlage zur weltweit größten für Wasser. Es ist ein beinahe vollständig automatisierter Betrieb. Arbeiter stehen vereinzelt neben den Maschinen und kontrollieren, wie diese mehr als sechzig Liter Wasser pro Sekunde in die Flaschen pumpen. Jeden Werktag verlassen auf diese Weise rund 150 Zugwaggons die Fabrik, sie transportieren sechs Millionen Evian-Flaschen. Mehr als die Hälfte davon geht ins Ausland – vor allem in die USA, nach Großbritannien, Deutschland, Belgien und Japan.
Eigentlich ist Danone weniger für sein Flaschenwasser bekannt als für Milchprodukte und Backwaren. Seit einigen Jahren jedoch hat das Wasser dem Keks den Rang abgelaufen: Inzwischen macht das Wasser 28 Prozent des Geschäfts von Danone aus. Das entspricht einem Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Mit mehr als 55 Prozent ist das Geschäft mit dem Joghurt zwar immer noch der erfolgreichste Sektor des Unternehmens. Aber: Weil der Verkauf von Milchprodukten stag-niert, während Wasser als das Getränk mit den stärksten Zuwachsraten gilt, verschieben sich nach und nach die Prioritäten. Danone investiert – ähnlich wie andere Flaschenwasser-hersteller – Millionen von Euro, um neue Märkte zu erobern. Weltweit besitzt der Lebensmittelriese inzwischen mehr als 100 Abfüllanlagen in 13 verschiedenen Ländern der Welt. Insgesamt verkaufte Danone 2005 weltweit 18,5 Milliarden Liter Flaschenwasser. Weit mehr als die Hälfte davon gehen in Asien über die Ladentheke.
Evian ist neben Volvic zwar immer noch die bekannteste Marke und gleichzeitig das Aushängeschild von Danone. Die Tatsache, dass das französische Unternehmen heute neben dem Schweizer Konkurrenten Nestlé der erfolgreichste Flaschenwasserproduzent weltweit ist, verdankt das Unternehmen allerdings einer anderen Marke: Aqua in Indonesien. 2001 erwarb Danone die Mehrheitsanteile an dem indonesischen Tafelwasser. Nach dem Einstieg des französischen Konzerns füllten die Anlagen in Indonesien bald doppelt so viel Wasser ab wie zuvor. Inzwischen ist Aqua das am meisten getrunkene Wasser weltweit: Jedes Jahr verkauft das Unternehmen drei Milliarden Liter. Der Erfolg von Aqua ist mit dafür ausschlaggebend, dass das Geschäft mit dem Flaschenwasser in Asien innerhalb eines Jahres um 25 Prozent gewachsen ist.Die Zahlen stehen für einen Boom im Flaschenwassermarkt, der gerade erst begonnen hat. Allein zwischen 1997 und 2005 hat sich der weltweite Konsum mehr als verdoppelt. Und während etwa jeder Deutsche 1970 gerade einmal zwölf Liter jährlich trank, sind es heute 127 Liter. Mit einem Anteil von mehr als sechs Prozent am weltweiten Wasserverbrauch landet Deutschland damit auf Platz sechs unter den Top Ten der Flaschenwassertrinker weltweit – gleich nach den bevölkerungsreicheren Ländern USA, Mexiko, China und Brasilien, nach Italien und noch vor Frankreich und Indonesien. Besonders in Asien nimmt der Flaschenwasserkonsum rasant zu: „In China hat sich der Verkauf innerhalb von fünf Jahren verdoppelt, in Indien sogar verdreifacht“, erklärt Frank Kürschner-Pelkmann, der Entwicklungshilfe-organisationen wie „Brot für die Welt“ berät. Für den Wasserexperten gibt es einen einfachen Grund für den wachsenden Markt in Asien: „Während in Europa der Absatz der verkauften Flaschen meist nur noch vom Hitzegrad des Sommers abhängt, ist in Ländern wie Indonesien oder Indien der Markt längst noch nicht gedeckt.“ Wasser zu kaufen sei dort kein Usus, viele Bewohner können sich die teuren Flaschen gar nicht leisten. Doch eigentlich haben sie keine andere Wahl: In vielen Städten verschlechtert sich die Wasserqualität aus den Leitungen, auf dem Land fehlt die Infrastruktur für ein funktionierendes Leitungssystem oft sogar ganz.
Weil Unternehmen wie Danone, Nestlé, Coca-Cola oder PepsiCo einen Markt mit enormer Gewinnspanne im Blick haben, investieren sie. Sie kaufen lokale Unternehmen auf und bemühen sich um die Rechte an natürlichen Wasserspeichern. China erscheint dabei besonders vielversprechend: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Flaschenwasser liegt bei gerade einmal zehn Litern im Jahr. Zudem locken eine Milliarde potenzieller Kunden. Danone ist hier bereits präsent: Mit Wahaha vertreibt der Lebensmittelriese die erfolgreichste Marke des Landes.
Der Erfolgszug des Flaschenwassers begeistert allerdings nicht jeden. Jens Loewe etwa hält es für unmoralisch, Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten zum Flaschenwasser-kauf zu animieren. Über das Thema, das ihn seit vielen Jahren nicht mehr loslässt, hat Loe-we gerade ein Buch geschrieben. Es heißt Das Wassersyndikat und handelt von der „Verknappung und Kommerzialisierung einer lebensnotwendigen Ressource“ - in Europa, aber vor allem auch in Ländern, in denen es traditionell an Wasser mangelt. China etwa oder Indien. Hinter dem neuen Trend, gezielt in diesen Ländern Flaschenwasser zu vermarkten, sieht der Wasseraktivist bewusste Propaganda: „Mit ihrem Wasser versprechen Unternehmen wie Nestlé und Danone Gesundheit und langes Leben – aber in den meisten Fällen ist Leitungswasser genauso gut, zumal wenn die Leute es abkochen.“
Wie die Einführung eines neuen Flaschenwassers in einem Land der Dritten Welt funktioniert, hat Nestlé vor einigen Jahren eindrucksvoll demonstriert. Die Marke Pure Life sollte Menschen ansprechen, die mit ihrem kleinen Einkommen haushalten müssen, um zu überleben. Um bei ihnen Markenbewusstsein zu wecken, soll Nestlé innerhalb von drei Jahren rund 100 Millionen Euro in das Marketing für das Tafelwasser investiert haben. Neben der konventionellen Werbung veranstaltete der Konzern Gesundheitsseminare, in denen etwa Krankenschwestern über die negativen Folgen des Leitungswasserkonsums aufgeklärt wurden. In Pakistan hat Nestlé auf diese Weise binnen eines halben Jahres 50 Prozent des Marktes erobert. Heute ist Pure Life das zweiterfolgreichste Flaschenwasser der Welt – nach Aqua von Danone.
Verglichen mit Coca-Cola oder auch Nestlé stand Danone bislang verhältnismäßig wenig in der Kritik. Für den Wasserexperten Loewe gibt es allerdings nur kleine Unterschied zwischen den Großen im Wassergeschäft: „Die Verfahrensweise ist ähnlich: Ein Konzern kauft das Grundstück, bohrt nach Wasser, verkauft das Wasser oft zu einem tausendmal höheren Preis.“ Für Loewe ist das eindeutig Raubbau. Dass sich dabei Staat und Privatwirtschaft gelegentlich die Karten zuspielen, hält Loewe nicht nur für denkbar, sondern sogar für wahrscheinlich: „Es wäre recht naiv, nicht davon auszugehen“, sagt er. Denn: „Die Flaschenwasserkonzerne haben natürlich ein gesteigertes Interesse daran, dass die öffentlichen Wasserleitungen heruntergekommen sind. Und der jeweilige Staat ist froh, wenn er eine Ausrede hat – nämlich das Flaschenwasser –, um so wenig wie möglich sanieren zu müssen.“
Flaschenwasser ist eine Industrie mit einem weltweiten Umsatz von insgesamt 63 Milliarden Euro. Die Gründe für den Flaschenwasserboom liegen auf der Hand: Zum einen erweckt die Werbeindustrie den Eindruck, abgepacktes Wasser verheiße Ge-sundheit, Glück und langes Leben. Zum anderen aber sind die Flaschen praktisch in einer Welt, die immer mobiler wird.
Auch im Supermarkt von Evian-les-Bains verkauft sich das Flaschenwasser gut, allen voran natürlich das Wasser der Marke Evian. Ein Angestellter, der die rosa-blauen Evian-Flaschen in die Regalwand räumt, macht allerdings einen Unterschied: „Das Mineralwasser kaufen bei uns vor allem die Touristen“, sagt er. Denn wer in Evian-les-Bains wohnt, habe es gar nicht nötig, die Flaschen für rund 50 Cent pro Liter zu kaufen: „Wir sitzen schließlich an der Quelle.“
Und tatsächlich bildet sich am Nachmittag an dem kleinen Brunnen im Ortszentrum von Evian-les-Bains eine Schlange. Einige Bewohner sind gleich mit einem ganzen Kasten leerer „Evian“-Flaschen gekommen. In ihnen transportieren sie das Wasser literweise nach Hause.Collagen: Thomas Kartsolis Quelle: www.fluter.de
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“No Sex”-Kampagnen funktionieren nicht
12.9.2007 von zaro.
Kein Effekt auf Verhalten der JugendlichenLondon - Initiativen, die unter Jugendlichen sexuelle Abstinenz propagieren, haben keine Auswirkungen auf die Zielgruppe. Britische Forscher untersuchten 13 verschieden Studien, die das Verhalten von 15.000 amerikanischen Jugendlichen im Alter von zehn bis 21 Jahren dokumentieren, und kommen zu dem Ergebnis, dass Enthaltsamkeitskampagnen weder positive noch negative Effekte haben. Die Studie könnte in den USA erhebliche politische Folgen nach sich ziehen, denn bislang fließt ein Drittel des staatlichen HIV-Präventionsbudgets in Abstinenzprogramme. Das Alter beim “ersten Mal”, der Prozentsatz des ungeschützten Verkehrs, die Anzahl der Partner, die Ansteckungsrate mit Geschlechtskrankheiten und die Anzahl der Schwangerschaften - in sämtlichen Kriterien entsprechen Jugendliche, die an Enthaltsamkeitsinitiativen teilnehmen, ihren Altersgenossen, die überhaupt keine Informationen erhalten. Ulrike Fraunberger, Leiterin der österreichischen Aufklärungskampagne “Lovetour”, zeigt sich im pressetext-Interview von dem Ergebnis nicht überrascht: “Wir haben einen ganz anderen Zugang zu dem Thema. Wir wollen, dass die Jugendlichen Bescheid wissen und gehen ehrlich und aufrichtig mit ihnen um. Kampagnen, die Sexualität schon im Vorfeld verneinen, helfen ihnen nicht.”
Im Vergleich verringerten Programme, die den Gebrauch von Kondomen empfehlen, das Risiko von HIV-Ansteckungen deutlich, berichten die Forscher. “Junge Menschen müssen wissen, dass sie nein sagen können - aber auch gleichzeitig, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten schützen können, wenn sie sich entscheiden Sex zu haben”, meint Genevieve Clark von der Aids-Hilfe-Organisation Terrence Higgins Trust.
“Wir versuchen, die Persönlichkeit und die kommunikative Kompetenz des jungen Menschen zu stärken”, erklärt Elisabeth Pott von der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) http://www.bzga.de im Gespäch mit pressetext. “Jugendliche, denen vorgeschrieben wird, enthaltsam zu sein, versuchen vielleicht dem zu entsprechen, haben aber gar nicht gelernt, in entscheidenden Situationen über das Thema zu sprechen.” US-Initiativen, wie “It’s great to wait” http://www.greattowait.com oder “True Love Waits” http://www.lifeway.com/tlw, die meist in Verbindung mit der Kirche stehen, erhalten bislang staatliche und bundesstaatliche Förderung. Wenn ein Drittel des Budgets zur HIV-Bekämpfung in eine Maßnahme fließe, die nachweislich keinen Effekt habe, müsse das auf jeden Fall diskutiert werden, kritisiert Pott. Redakteur: Georg Eckelsberger
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Können Gedanken die Gesundheit beeinflussen?
5.9.2007 von zaro.
11.Gesundheitstag vom Fachverlag für Gesundheitswissen-Thema “MentalesTraining”
Bonn - Positive Gedanken sind stark. Sie werden nicht umsonst als innerer Arzt bezeichnet. Wer seine Gedanken gut zu nutzen weiß, kann damit seine Gesundheit deutlich beeinflussen. Aber wie funktioniert das? - Diese Frage beantworten Diplom-Psychologe Thomas F. Moser und Gerhard H. Loos am 22. September beim 11. FID-Gesundheitstag im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund.
Auch dieses Jahr bietet der Fachverlag für Gesundheitswissen seinen Lesern - und vor allem neuen Besuchern - auf dem Gesundheitstag ein buntes Programm mit Vorträgen, Informationsständen und Workshops.
“Entdecken Sie die Kraft Ihrer Gedanken” lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltung. Mentales Training steht im Mittelpunkt des Seminars.
Zu den Höhepunkten des Gesundheitstages gehört der Vortrag von zwei hochkarätigen Referenten: dem Mentaltrainer Diplom-Psychologe Thomas F. Moser und dem Entspannungstrainer Gerhard H. Loos. Die Coachs erklären, was mentales Training ist. Sie gehen der Frage nach, wie sich die Gesundheit mental verbessern lässt und ob die Wirkung des mentalen Trainings wissenschaftlich nachgewiesen ist. Zudem erläutern sie, ob jedermann mit mentalem Training seine eigene Gesundheit positiv beeinflussen kann.
Am Nachmittag, anschließend an den theoretischen Teil, erhalten die Anwesenden die Möglichkeit, an einem Übungsprogramm teilzunehmen. Hier werden Entspannungstechniken eingeübt, die helfen, geistige und körperliche Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen.
Chefredakteure des Verlags persönlich kennenlernen
Das gesamte Experten-Team des Fachverlags für Gesundheitswissen steht seinen Lesern während der Veranstaltung Rede und Antwort. Chefredakteure, Gutachter und Verleger sind für Fragen, Tipps, Anregungen, aber auch für Kritik offen und laden alle Anwesenden zu persönlichen Gesprächen ein:
* Dr. Ulrich Fricke, Chefredakteur von “Länger und gesünder leben”
* Dietmar Kowertz, Chefredakteur von “Benefit”
* Inga-Maria Richberg, Chefredakteurin von “Natur & Gesundheit”
* Dr. med. Regina Kalkert, Chefredakteurin von “Die Zweite Meinung”
* Dr. Karin Schott, Herausgeberin von “Gesundheit für Frauen”, “Mayo Clinic Gesundheits-Brief” und “Gesund mit Gottes Hilfe”
* Susanne Kolle, Herausgeberin von “Länger und gesünder leben” und “Natur & Gesundheit”
* Katrin Frößler, Herausgeberin von “Benefit”
* Antje Korf, Herausgeberin von “Die zweite Meinung” und “Dr. Spitzbart’s Gesundheits-Praxis”
* Sabina Zukowska, Online-Marketing- und Produktmanagerin von “Täglich gesund”, “Naturheilkunde aktuell”, “Der Mondkalender” und “Patienten Depesche”
* Anne Wisskirchen, Fachmedien-Trainee Fachverlag für Gesundheitswissen
Kosten
Der Kostenbeitrag für den 11. FID-Gesundheitstag am 22. September in Dortmund beläuft sich auf 25 Euro pro Person. Darin sind Vortrag und Praxisteil sowie ein Mittagsimbiss enthalten. Zudem kann jeder an einer Verlosung wertvoller Sachpreise teilnehmen.
Anmeldung per E-Mail oder Fax
Interessierte können sich per E-Mail oder Fax zu dem 11. FID-Gesundheitstag anmelden. Die Anmeldung ist unter Angabe von Adresse und Teilnehmeranzahl bis zum 12. September 2007 bei
Frau Dr. Karin Schott möglich:
E-Mail: gesundheitstag@fid-verlag.de
Fax: +49 - 228 - 36 19 92
Die Teilnahme-Unterlagen werden an die angegebene Postanschrift zugeschickt.
Über die Referenten
Gerhard H. Loos hat lange Jahre Erfahrung als Entspannungstrainer gesammelt. Thomas F. Moser ist Diplom-Psychologe und Mentaltrainer. Zusätzlich verfügt er über eine Ausbildung in der Hypnose und in chinesischen Lehren zur Lebensenergie Chi. Diese Kenntnisse nutzt er zur Verbesserung des mentalen Trainings.
In der Zusammenarbeit mit dem FID Verlag haben die Mentaltrainer bereits folgende Trainingsprogramme herausgebracht: Hör-CDs “Seminarpause”, “Entspannt in den Feierabend” und “Hör dich schlank”. Die Übungsprogramme basieren auf dem mentalen Training. Sie sind daher eine ideale Vorbereitung oder Ergänzung zu dem 11. FID-Gesundheitstag.
Die mentalen Trainingsprogramme sind erhältlich im FID Verlag unter:
* “Seminarpause”:
http://www.fid-gesundheitswissen.de/?GFS9071
* “Entspannt in den Feierabend”:
http://www.fid-gesundheitswissen.de/?GFF9064
* “Hör dich schlank”:
* http://www.fid-gesundheitswissen.de/?GFD9026
Rückfragen beantwortet gern
FID Verlag GmbH
Dr. Karin Schott
Leiterin des Fachverlags für Gesundheitswissen
Koblenzer Straße 99, D-53177 Bonn
Tel.: +49 - 228 - 82 05 77 52
Fax: +49 - 228 - 36 19 92
E-Mail: gesundheitstag@fid-verlag.de
Internet: http://www.fid-gesundheitswissen.de (Ende)
Die Vorträge und Seminar von Robert Zach können die Gesundheit positiv beeinflussen, www.zarotermine.de
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Korallenriffe verschwinden schneller als Regenwälder
4.9.2007 von zaro.
Rund 1.500 Quadratkilometer Riffe gehen jährlich verloren. Washington DC/Wien - Korallenriffe im Indischen und Pazifischen Ozean sterben schneller als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der University of North Carolina http://www.unc.edu. In den vergangenen zwei Dekaden sind die Riffe im Indo-Pazifik um jährlich ein bis zwei Prozent zurückgegangen. Das entspricht in etwa einer Fläche von 1.550 Quadratkilometern. Damit sterben die Riffe doppelt so schnell wie die tropischen Regenwälder, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin PloS ONE http://www.plosone.org . Bereits in den späten 1960er Jahren hat das Korallensterben nach den jüngsten Forschungsergebnissen begonnen. Das sei um einiges früher als Forscher dies bisher angenommen haben. “Vor 20 oder 30 Jahren waren Riffe mit vielen Korallen sehr häufig”, so die Meeresbiologin Elizabeth Selig, die gemeinsam mit John Bruno die Studie durchgeführt hat. Heute gebe es hingegen nur noch sehr wenige Riffe im Indo-Pazifik, die man als unberührt und ursprünglich bezeichnen könne. Die nun vorliegende Studie ist die erste regional durchgeführte Langzeituntersuchung über den Gesundheitszustand der Indo-Pazifischen Korallenriffe. In diesen beiden Ozeanen leben 75 Prozent der weltweit vorkommenden Korallen - und gemeinsam mit ihnen die größte Zahl von Fischarten. Mehr als 6.000 Unterwasser-Untersuchungen, die zwischen 1968 und 2004 in zehn verschiedenen Subregionen durchgeführt wurden, haben die Wissenschaftler ausgewertet.
Jede Untersuchung der beiden Wissenschaftler hat den Steinkorallen-Anteil am Meeresboden genau gemessen. Die Steinkorallendichte ist ein Indikatorwert für den Gesundheitszustand eines Riffs. “Steinkorallen sind die Basis für das Leben am Riff”, meint der Meeresbiologe Bruno. Das entspreche etwa der Zählung der Baumkronen im Regenwald. Derzeit beträgt der Steinkorallen-Anteil der Indo-Pazifischen Riffe etwa 22 Prozent. Diese Zahl sei wesentlich niedriger als ursprünglich erwartet, sei aber in den verschiedenen Regionen ziemlich einheitlich.
“Wir waren erstaunt, dass trotz der verschiedenen Bedingungen der Prozentsatz an Steinkorallen auch über sehr große Flächen hinweg konstant war”, so Selig. Dies dürfte auf ähnliche Stressfaktoren zurückzuführen sein. Dazu gehört etwa die Erwärmung des Wassers und damit verbunden die gefürchtete Korallenbleiche. “Es ist aber auch möglich, dass kleinere Bedrohungen wie etwa destruktive Fischereimethoden und erhöhte Einbringung von Sedimenten zur Abnahme der Korallendichte in der gesamten Region führen”, meint Bruno.
Korallenriffe werden von den Ökologen häufig als Regenwälder der Ozeane bezeichnet. Das liegt daran, dass sie einerseits eine besonders große Biodiversität aufweisen und andererseits ebenso wie die Urwälder von menschlichen Aktivitäten bedroht sind. Erschwerend hinzu komme auch noch, dass die Datenerhebung schwieriger ist. “Verglichen mit den Ökosystemen an Land hatten wir bisher eine verhältnismäßig kurze Zeit, um Korallenriffe zu studieren”, so Selig.
“Das große Korallensterben können wir seit einigen Jahrzehnten beobachten”, meint auch der Wiener Meeresbiologe Jörg Ott von der Universität Wien http://www.univie.ac.at/marine-biology im pressetext-Interview. “Waren es vor einigen Jahren noch Korallen-Deckungsgrade von 50 bis 60, teilweise sogar 100 Prozent, sind es heute maximal 30 Prozent.” Das Erschreckende dabei sei allerdings, dass wichtige große Korallen, wie etwa die Acroporas zum Teil völlig zerstört sind. “Den schwersten Einschnitt gab es 1989 während eines starken El-Nino-Jahres. Damals kam es weltweit zur bisher schlimmsten Korallenbleiche”, erklärt Ott. “Wenn die dünne Haut der Korallenstöcke weg ist, siedeln sofort andere Lebewesen in den Korallenstöcken und sorgen für weitere massive Zerstörungen, bei denen der Kalk abgebaut wird.” Der Riffabbau gehe wesentlich schneller vor sich als der Riffaufbau. Problematisch sei der Zustand, wenn die kritische Temperaturmarke permanent überschritten wird.
“Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass die Korallenriffe Strukturen sind, die die Küsten schützen”, meint der Meeresbiologe. Das gelte insbesondere für jene Regionen, in denen tropische Wirbelstürme auftreten. “Das Korallensterben ist eine der Auswirkungen des Klimawandels”, so Ott. Wie dramatisch sich auch nur geringe Temperaturanstiege auswirken, schildert der Meeresbiologe am Beispiel von Meeresströmungen. “Geringe Erwärmungen verhindern die Wasserzirkulation. Dadurch verändern sich Bedingungen, die seit Jahrhunderten gleich waren.” Redakteur: Wolfgang Weitlaner
LIVE erleben: Robert Zach, bringt Licht ins Leben - www.zarotermine.de
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