Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 19.11.2007.
- Allgemein (800)
- Beziehung (161)
- Fachpublikation (249)
- Familie (197)
- Gesundheitstipps (96)
- Kunst+Kultur (32)
- Marketing (72)
- Medizin (374)
- Natur-Bio (308)
- Politik (106)
- PR (259)
- Pressebericht (470)
- Sonstiges (270)
- Spirituell (103)
- Wirtschaft (182)
- 30.7.2010: Golf von Mexiko wird unfreiwillig zum Labor
- 29.7.2010: Wer kauft eigentlich seinen Sprit noch bei BP?
- 29.7.2010: Zum Lachen braucht man keinen Sinn für Humor
- 29.7.2010: Politiker zu feige für Aktionen gegen Klimafolgen
- 28.7.2010: 1,2 Millionen Demenzkranke auf Irrweg durch die Instanzen
- 27.7.2010: Babys: Essensumstellung beeinflusst Darmflora
- 27.7.2010: Von Körpersprache und Körperglück
- 27.7.2010: Erstes medizinisches Fachbuch über Granatapfel-Polyphenole und Prostatakrebs
- 26.7.2010: Klimawandel: Schuldige sollen zahlen
- 24.7.2010: Schutz vor Allergien steckt im Heu
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 19.11.2007
Krebsrisiko durch Pille ist doch reversibel
19.11.2007 von zaro.
Risiko zehn Jahre nach Beendigung der Einnahme verschwindend
Oxford - Orale Verhütungsmittel erhöhen das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Das Risiko sinkt jedoch mit Beendigung der Einnahme. Eine Studie der University of Oxford http://www.ox.ac.uk hat nachgewiesen, dass das Risiko mit der Dauer der Einnahme anstieg. Zehn Jahre, nachdem keine Pille mehr eingenommen wurde, war das Risiko gleich hoch wie bei Frauen, die sie nie geschluckt hatten. An der in The Lancet http://www.thelancet.com veröffentlichten Studie nahmen mehr als 52.000 Frauen teil.
Frühere Studien haben die Pille mit einem erhöhten Brustkrebs-Risiko aber auch mit einem verringerten Eierstockkrebs- und Gebärmutterkrebs-Risiko in Zusammenhang gebracht. Die Wissenschaftler analysierten die Daten von Frauen, die weltweit an 24 Studien teilgenommen hatten. Jene, die die Pille mindestens fünf Jahre lang eingenommen hatten, verfügten über ein doppelt so hohes Gebärmutterhals-Risiko als die Teilnehmerinnen, die sie nie verwendet hatten. Mehrere Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen der Pille und dem Gebärmutterhals-Krebs hergestellt. Bisher war jedoch nicht bekannt, wie lange das erhöhte Risiko besteht.
Die leitende Wissenschaftlerin Jane Green betonte, dass die Pille eine der wirksamsten Formen der Verhütung bleibe. Auf lange Sicht werde die geringe Erhöhung des Risikos an Gebärmutterhals- oder Brustkrebs zu erkranken durch das verringerte Risiko bei Eierstock- oder Gebärmutterkrebs ausgeglichen. Der Krebsexperte Peter Sasieni vom Wolfson Institute of Preventive Medicine http://www.wolfson.qmul.ac.uk erklärte, dass das Risiko bei Frauen, die regelmäßig zur Untersuchung gehen, lebenslang nicht höher ist als zwei von 10.000. “Eine von drei Frauen wird im Laufe ihres Lebens auf jeden Fall an Krebs erkranken. Das zusätzliche Risiko ist daher relativ gering.” Michaela Monschein
Geschrieben in Medizin | Drucken | Keine Kommentare »