Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 29.11.2007.
- Allgemein (800)
- Beziehung (161)
- Fachpublikation (249)
- Familie (197)
- Gesundheitstipps (96)
- Kunst+Kultur (32)
- Marketing (72)
- Medizin (374)
- Natur-Bio (308)
- Politik (106)
- PR (259)
- Pressebericht (470)
- Sonstiges (270)
- Spirituell (103)
- Wirtschaft (182)
- 30.7.2010: Golf von Mexiko wird unfreiwillig zum Labor
- 29.7.2010: Wer kauft eigentlich seinen Sprit noch bei BP?
- 29.7.2010: Zum Lachen braucht man keinen Sinn für Humor
- 29.7.2010: Politiker zu feige für Aktionen gegen Klimafolgen
- 28.7.2010: 1,2 Millionen Demenzkranke auf Irrweg durch die Instanzen
- 27.7.2010: Babys: Essensumstellung beeinflusst Darmflora
- 27.7.2010: Von Körpersprache und Körperglück
- 27.7.2010: Erstes medizinisches Fachbuch über Granatapfel-Polyphenole und Prostatakrebs
- 26.7.2010: Klimawandel: Schuldige sollen zahlen
- 24.7.2010: Schutz vor Allergien steckt im Heu
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 29.11.2007
Durchbruch: Haut in Stammzellen umgewandelt
29.11.2007 von zaro.
Unabhängigkeit von Embryonen rückt näher
Madison/Kyoto - Zwei Wissenschaftlerteams haben unabhängig voneinander menschliche Hautzellen so umprogrammiert, dass sie embryonale Stammzellen nachahmen und sich in jede Art von Gewebe verwandeln können. Dieser Durchbruch verspricht neue Quellen für Zellen für den Einsatz in der Wissenschaft. Entscheidend ist, dass die Forschung damit nicht länger von Zellen menschlicher Embryos abhängen sollte. Bis jetzt wurde davon ausgegangen, dass sich nur Zellen von Embryos uneingeschränkt in alle 220 Zellarten des Körpers verwandeln können. Details der beiden Studien wurden in Science http://www.sciencemag.org und Cell http://www.cell.com veröffentlicht.
Das Team der Kyoto University http://www.kyoto-u.ac.jp/index-e.html arbeitete mit einem chemischen Cocktail, der nur vier Gene enthielt. Damit wurden erwachsene menschliche Fibroblasten in den erforderlichen pluripotenten Zustand umgewandelt. Die so entstandenen Zellen waren ähnlich, aber nicht identisch. Die Forscher nutzten sie in der Folge um Gehirn- und Herzgewebe zu schaffen. Nach zwölf Tagen begann das Herzgewebe zu schlagen. Die Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison http://www.wisc.edu erreichten das gleiche Ergebnis mit einer leicht veränderten Kombination von Chemikalien. Sie schufen acht neue Linien von Stammzellen für den Einsatz in der Forschung.
Der Einsatz von Hautzellen sollte eine individualisierte Behandlung ermöglichen und damit das Risiko einer Abstoßung minimieren. Neben dem Verzicht auf menschliche Embryos bringt das neue Verfahren laut BBC einen weiteren Vorteil, denn es ist einfacher und kann genauer kontrolliert werden als bestehende Technologien. Die Wissenschaftler warnten jedoch, dass das Verfahren noch verfeinert und auch seine Sicherheit gewährleistet werden müsse. Derzeit beruhen beide Verfahren auf Viren, die neues Material in die Zellen einbringen. Damit bergen diese Ansätze ein potenzielles Risiko in sich. Michaela Monschein
Geschrieben in Medizin | Drucken | Keine Kommentare »