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Archive für Dezember 2007

Guten Rutsch ins neue Jahr!

Servus liebe Lichtwesen,

bald schreiben wir ein neue Zahl - 2008. Da werden viele Menschen mit guten Vorsätzen starten, manche werden die guten Vorsätze bis Ostern einhalten, einige Wenige werden wirklich etwas in ihrem Leben verändern. Ich werde auch versuchen wieder neue Verbesserungen in meinem Dasein zu realisieren und hoffe natürlich dass meine Vorstellungen auch in Erfüllung gehen. Heute wünsche ich ihnen von ganzem Herzen das 2008 ihre Vorstellungen sich erfüllen und dass sie ein glückliches, gesundes, schönes und erfolgreiches Jahr erleben, bleiben Sie energie- und humorvoll - so geht’s am BESTEN.

Ihr Robert Zach

Männer sind lustiger als Frauen

Männliche Aggression als Ursprung des Komödiantentums

Norwich - Männer sind von Natur aus komödiantischer als Frauen. Verantwortlich dafür ist das männliche Hormon Testosteron. Sam Shuster vom Norfolk and Norwich University Hospital http://www.nnuh.nhs.uk geht davon aus, dass Männer mehr Witze machen als Frauen und dass sie dabei zu mehr Aggression neigen. Der Einrad fahrende Wissenschaftler hat beobachtet, wie die beiden Geschlechter auf sein eigenwilliges Hobby reagieren. Frauen neigten dazu eher ermutigende, lobende Bemerkungen zu machen, Männer spotteten. Am aggressivsten waren dabei junge Männer, berichtet Shuster im British Medical Journal.

Frühere Studien haben bereits Hinweise darauf geliefert, dass Frauen und Männer sich beim Einsetzen aber auch beim Wahrnehmen von Humor unterscheiden. Frauen neigen dazu, weniger Witze zu erzählen. Laut BBC gibt es tatsächlich mehr männliche Komiker als weibliche. Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass Männer Humor eher aggressiv auf Kosten anderer einsetzen. Aggression wiederum wird generell als eher männliche Eigenschaft gesehen und wurde fallweise mit dem Testosteron-Kontakt im Mutterleib in Verbindung gebracht. Shuster argumentiert, dass Humor aus der Aggression entsteht, die durch männliche Hormone hervorgerufen wird.

Der Wissenschaftler dokumentierte die Reaktionen von mehr als 400 Menschen auf seine Einrad-Aktionen in den Straßen von Newcastle upon Tyne. Fast die Hälfte reagierte verbal. Männer waren dabei deutlich in der Überzahl. Sehr wenige Frauen machten komische oder abfällige Bemerkungen. 75 Prozent der Männer versuchten lustig zu sein. Sie fragten zum Beispiel: “Na, ein Rad verloren?” Viele der Bemerkungen waren spöttisch und als Herabsetzung gedacht. Junge Männer mit Autos waren besonders aggressiv. Sie drehten die Scheiben herunter und schrien Beleidigungen. Dieses Verhalten nahm mit dem ansteigenden Alter der Männer ab. Ihr Verhalten wurde dem der Frauen ähnlicher. Shuster betont, dass die Idee, dass Einrad fahren an sich lustig sei, diese Forschungsergebnisse nicht erklären könne. Michaela Monschein

Sperma-Bestandteil verstärkt HIV-Infektion

Lehrmeinung widerlegt: Nur wenige Viruspartikel reichen für Infektion
Ulm - Ein Bestandteil des Spermas steigert die Infektiosität des HI-Virus bis zum 100.000-fachen. Es handelt sich dabei um Fibrillen-bildende Peptide, die in der männlichen Samenflüssigkeit reichlich vorhanden sind. Dieser HIV-Verstärker könnte nach Ansicht der Forscher ein neuer Ansatz in der Bekämpfung von Aids sein, denn die meisten der weltweit vier Mio. Neuinfektionen erfolgen durch heterosexuellen Kontakt. Über die Forschungsergebnisse berichtet die jüngste Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Cell http://www.cell.com.

Die Forschergruppen unter der Leitung von Jan Münch und Frank Kirchhoff von der Universität Ulm http://www.uniklinik-ulm.de und Wolf-Georg Forssmann von ViroPharmaceuticals aus Hannover haben zeigen können, dass Fragmente eines in großen Mengen vorhandenen Spermamarkers amyloide Fibrillen ausbilden. “Diese Fibrillen, als Semen-Enhancer of Virus Infection (SEVI) bezeichnet, binden HIV-Partikel mit hoher Effizienz und verstärken die Anheftung der Viren an die Zielzellen”, erklärt Münch gegenüber uns. “Wir konnten auch belegen, dass Sperma selbst die HIV-Infektion fördert und beweisen, dass SEVI deutlich zu diesem verstärkenden Effekt beiträgt”, so der Wissenschaftler. “Die enorme Effizienz von SEVI, die großen Mengen des Vorläufereiweißes im Sperma und die Tatsache, dass die Virusmenge, die beim heterosexuellem Verkehr übertragen wird, normalerweise zu gering für eine erfolgreiche Infektion ist, machen es äußerst wahrscheinlich, dass diese Fibrillen wichtig für die sexuelle Übertragung des HI-Virus sind”, subsumiert der Wissenschaftler.

“Die Stärke der Effekte war überraschend. In Gegenwart von SEVI benötigten wir nur einige wenige Viruspartikel um Zellen zu infizieren - mehr als 1.000-fach weniger als sonst”, erklärt Frank Kirchhoff, der Seniorautor der Studie. Dies ändere die bisherige Lehrmeinung, dass nur ein kleiner Teil der Viren infektiös sei. “Obwohl die meisten Infektionen auf den Kontakt mit HIV-infiziertem Sperma beim Geschlechtsverkehr zurückzuführen sind, ist nur wenig darüber bekannt, welche Faktoren die Infektiosität des Virus im Sperma beeinflussen”, erklärt Münch. Für die Untersuchung hatten die Forscher eine Peptidbank untersucht, die von der Arbeitsgruppe um Wolf-Georg Forssmann aus menschlicher Seminalflüssigkeit hergestellt worden war. “Ziel war es eigentlich, neue Hemmstoffe zu finden. Unerwarteterweise hat aber keine der 300 Fraktionen, die eine Vielzahl von Verbindungen aus dem Sperma enthalten, das Virus gehemmt. Eines der Peptidgemische hat die HIV-Infektion mit hoher Effizienz verstärkt.”

Das aktive Gemisch hat Bruchstücke der Sauren Prostataphosphatase (PAP). Zunächst waren die Forscher ratlos, weil frische Lösungen von synthetisch hergestellten Fragmenten keinen Einfluss auf die HIV Infektion hatten. “Wir konnten jedoch beobachten, dass die Lösungen nach kurzer Zeit trübe und aktiv wurden und entdeckten, dass die Eiweißbruchstücke kleine Stäbchen, so genannte Fibrillen, ausbilden”, erklärt Münch. “Im in-vitro-Versuch konnten wir zeigen, dass diese SEVI-Strukturen tatsächlich für die Steigerung der HIV-Infektion verantwortlich sind.”

In näherer Zeit werde es dennoch keine effektiven Impfstoffe zur Verminderung einer HIV-Infektion geben. “Denkbar wäre zwar ein Mikrobiozid, dass sich die Frau vor dem Geschlechtverkehr vaginal appliziert, um die Fibrillenbildung des Spermas zu verhindern, aber das wird wahrscheinlich noch einige Jahre dauern”, meint Münch abschließend. Wolfgang Weitlaner

Frohe Weihnachten an alle Lichtlein dieser Erde!

Allen Menschen auf Erden, wünschen wir ein gesegnetes Fest der Einweihung in das ‘wahre Selbst’. Möge Ihnen diese Weihnacht Glück, Liebe, Frieden und Erfüllung bringen und möge die göttliche Quelle in Ihnen alle Tage für Sie sorgen in Ewigkeit. In Wahrheit ist es Liebe.

„Suchet zuerst das Reich Gottes in Euch, dann wir Euch alles andere dazu gegeben.“ Aus dem Neuen Testament!

ZARO und Robert Zach bedanken sich ganz Herzlich für Vertrauen und die Freude die wir mit Ihnen hatten, möge die Energie des Universums mit Ihnen sein.

Ernährung im Mittelalter wesentlich gesünder

Wer Seuchen und Infektionen überlebte, war körperlich fit

London - Wer im Mittelalter Seuchen und Infektionen überlebte, hatte im Mittelalter ein sehr gesundes Leben. Das scheint zumindest was den Ernährungsplan anlangt, nachvollziehbar, berichten britische Forscher in BBC-Online. Was unsere Vorfahren deutlich von uns unterscheidet, war die Menge an Fett und Zucker, die sie zu sich nahmen, berichtet Roger Henderson, Mediziner in Shropshire http://www.shropshirepct.nhs.uk. Die mittelalterliche Diät sei sogar gesünder gewesen als die heute von so vielen Ernährungsberatern gelobte Mittelmeer-Diät der alten Römer, denn die guten und wertvollen Nahrungsmittel wären auch dort nicht allen zur Verfügung gestanden.

Im Mittelalter nahmen die Menschen zwischen 3.500 und 4.000 Kalorien täglich zu sich. Darunter waren fast zwei ganze Brotlaibe, rund 220 Gramm Fisch oder Fleisch und 1,5 Liter Bier. Ergänzt wurde die Ernährung durch Gemüse wie Bohnen, Rüben und Pastinaken. Was bei dieser Ernährung fast völlig fehlt, sind die heute üblichen zuckerhaltigen Genussmittel wie Kuchen, Kekse, Schokoriegel und Mehlspeisen. “Dadurch, dass die Arbeitszeit allerdings fast zwölf Stunden dauerte, verbrannten sie das meiste der aufgenommenen Kalorien”, erklärt der Forscher. “Wenn man die schwere körperliche Arbeit bedenkt, dann versteht man auch die Ernährung.” Zudem argumentiert Henderson, dass die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes deutlich unter den heutigen Werten lag.

In der Jetztzeit liegt der Kalorienverbrauch bei rund 2.700 täglich. Allerdings ist der Fett- und Zuckeranteil gemessen an der Nahrung extrem hoch. Zudem steigt der Anteil an industriell gefertigten Nahrungsmittel immer stärker an. Im Durchschnitt betreiben viele Menschen weniger als 20 Minuten täglich Sport oder körperliche Aktivitäten. Das führe zu den bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zu Diabetes.

“Wenn man im Mittelalter 30 Jahre alt wurde, war man gesundheitlich fit. Menschen über 40 Jahre waren schon sehr selten”, erklärt der Mediziner. Anna Denny von der British Nutrition Foundation http://www.nutrition.org.uk meint, dass diese Untersuchung ziemlich deutlich macht, wie sehr der Lifestyle sich seit damals verändert habe. “Heute ist die Mehrheit der Menschen in Großbritannien und auch in anderen Industrieländern übergewichtig oder sogar fettleibig, aber die Energieaufnahme hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verringert.” Eine Thema der vielen ZARO-Vorträge, wir werden fett weil wir für die benötigte Energie immer mehr Nahrungsmittel zu uns nehmen müssen, Quantität statt Qualität macht uns zu übergewichtigen Fressern. Was wir brauchen ist nicht lebloses, totes Futter sondern Schwingungs-Lichtenergie. ZARO die Kraft!

Sonnenmangel verstärkt Lungenkrebsrisiko

In Äquatornähe ist Anzahl der Erkrankungen am geringsten
San Diego - Der Mangel an Sonnenlicht erhöht das Lungenkrebs-Risiko. Wissenschaftler der University of California http://www.ucsd.edu haben herausgefunden, dass die Anzahl der Erkrankungen in den Ländern am höchsten war, die am weitesten vom Äquator entfernt sind. Es wird angenommen, dass Vitamin D, das durch den Kontakt mit Sonnenlicht gebildet wird, das Turmorwachstum stoppen kann. Es fördert jene Faktoren, die für den Zelltod im Körper verantwortlich sind. Experten warnen, dass der Kontakt mit Sonnenlicht aber immer noch die Hauptursache für Hautkrebs ist. Derzeit steigt die Anzahl der Erkrankungen laut BBC weltweit an. An Lungenkrebs sterben weltweit jährlich mehr als eine Million Menschen. Details der Studie wurden im Journal of Epidemiology and Community Health http://jech.bmj.com veröffentlicht. Die Wissenschaftler analysierten Daten aus 111 Ländern und verschiedenen Kontinenten. Das Rauchen stand am häufigsten direkt mit der Anzahl der Erkrankungen in Zusammenhang. Es wird für bis 85 Prozent aller Fälle verantwortlich gemacht. Aber auch der Kontakt mit Sonnenlicht, vor allem mit UVB-Licht, scheint einen Einfluss zu haben. Die Menge an UVB steigt mit der Nähe zum Äquator. Daher ist es nur logisch, dass in Äquatornähe auch die geringste Anzahl der Erkrankungen zu verzeichnen war. Zusätzlich spielen eine dichtere Wolkendecke und die Aerosolwerte eine Rolle. Laut dem leitenden Wissenschaftler Cedric Garland beginnt eine Erkrankung meist in den Epithelzellen, die die Oberfläche des Gewebes in der Lunge auskleiden. Beginnen die Zellen sich unkontrolliert zu teilen, ist die Krankheit ausgebrochen.

Garland erläuterte, dass Vitamin D die Freisetzung von Chemikalien stimuliert, die in Kombination mit Kalzium eine leimartige Substanz bilden, die die entscheidenden Zellen eng aneinander bindet. Damit wird die Zellteilung gestoppt. Zusätzlich gab es Hinweise darauf, dass Vitamin D das Fortschreiten einer bereits bestehenden Erkrankung verlangsamen kann. Der Wissenschaftler betonte, dass ein moderater Kontakt mit Sonnenlicht das Risiko an einem Melanom zu erkranken nicht entscheidend erhöht. Die einzige Krebsart, die mit einer geringen Menge an Sonne in Zusammenhang steht, ist das Plattenepithelkarzinom, das allerdings viel seltener zum Tod führt als Lungenkrebs. Ein moderater Kontakt mit Sonnenlicht ist bei fünf bis 15 Minuten in der Mittagszeit gegeben, wenn rund 40 Prozent der Haut unbedeckt sind. Hält man sich mehr als einige Minuten an der Sonne auf, sollte ein Hut getragen werden. Auf einen Sonnenschutz sollte man während dieser Zeit verzichten, da er die Synthese von Vitamin D verhindert. Michaela Monschein

Stresstherapie aus Sicht der Tibetischen Medizin

Lu Jong: Präsentation von Körperübungen und Atemtechniken am 27. Jänner in Wien

Wien - Tulku Lama Lobsang, Arzt und hoher buddhistischer Meister, präsentiert am 27. Jänner in Wien Körperübungen und Atemtechniken für innere Ruhe und Ausgeglichenheit: Lu Jong.

Immer mehr Menschen sind mit typischen Stressfaktoren konfrontiert: erhöhter Arbeitsdruck, mangelnde Anerkennung, zu wenig Selbstbestimmung. Diese Faktoren führen zu schädlichen Emotionen, wie Frustration, innere Anspannung, Angst und Aggression. Aus tibetischer Sicht befinden sich die drei Energien Lung, Tripa und Beken im Ungleichgewicht, der Energiefluss ist blockiert. Dauert der Zustand zu lange an, können sich Krankheiten manifestieren.

Präventiv hat die tibetische Medizin gegen Energieblockaden einiges zu bieten: Der tibetische Arzt und buddhistische Meister Tulku Lama Lobsang bietet die Grundübungen des “Lu Jongs” als Lösung, die Energien zu harmonisieren, den Energiefluss wieder herzustellen und gleichzeitig den Rücken und die Wirbelsäule zu kräftigen. Diese Körperübungen und Atemtechniken führen zu einer augenblicklichen Entspannung von Körper und Geist. Sie können von jedem leicht ausgeführt und geübt werden.

Termin: 27. Jänner, 13 bis 17 Uhr, Jugendstiltheater Baumgartner Höhe, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien.

Investition im Vorverkauf: 75,- Euro, an der Tageskasse: 80,- Euro.

Weitere Infos: http://www.die5elemente.at, http://www.die5elemente.at

Anmeldung:
Hennrich.PR, Agentur für Gesundheit & Kommunikation, Tel. 0664 566-03-09, e-mail: n.fara@hennrich-pr.at. Ansprechpartner: Daniela Hennrich

Biodiesel: Lebensmittelbranche befürchtet “Getreide-OPEC”

Energieexperten raten zu intelligenter Einfuhrstrategie

Berlin/Düsseldorf - Die von der Bundesregierung beabsichtigte Erhöhung der Beimischungsgrenze von Bioethanol zu Ottokraftstoff von fünf auf zehn Volumenprozent und die Erhöhung der Biodieselbeimischung auf sieben Volumenprozent führt nach Auffassung des “Netzwerkes Lebensmittelforum” zu einer weiteren Verschärfung der Konkurrenz zwischen Lebensmitteln und Biokraftstoffen. Durch die Verknappung der Rohstoffe zur Herstellung von Lebensmitteln steige die Inflation: “Auf diese Fehlentwicklung weist auch der Internationale Währungsfonds in seiner aktuellen Stellungnahme hin. Es ist zu befürchten, dass durch die begrenzten Anbauflächen in Deutschland, die eingesetzte Biomasse zu einem Großteil durch Importe gedeckt werden muss”, so Peter Hahn vom Deutschen Brauer-Bund http://www.brauer-bund.de.

Er hält es für denkbar, dass Preise und Mengen dann zunehmend vom Weltmarkt diktiert werden. Eine neue Abhängigkeit von Lebensmittelimporten würde die Folge sein. Die jetzigen Lieferländer von Energie wären dabei teilweise mit denen für Lebensmittel identisch. Länder, die zum Beispiel über entsprechende Anbauflächen von Getreide verfügten, seien sich ihrer Stärke durchaus bewusst, wie die Einführung von Exportsteuer in der Ukraine bereits gezeigt habe. Schon heute denke Russland als bald größter Weizenexporteur über die strategische Bildung einer “Getreide-OPEC” nach.

Mit der Erhöhung der Beimischungsgrenze werde kein signifikanter Beitrag zur Reduktion von Kohlendioxid geleistet. “Bei einem Ersatz herkömmlicher Kraftstoffe durch einen Mix aus heimischen und importierten Biokraftstoffen von 5,75 Prozent sinkt die Menge an fossilem Kohlenstoff, der entlang der gesamten Energiekette aufgewendet werden muss, gerade einmal um 3,5 Prozent, wenn man von der enormen Bedeutung der Entwaldung absieht”, so Manfred Weizbauer vom Verband Deutscher Mühlen http://www.muehlen.org . “Durch die nötigen massiven Importe wird die angestrebte Unabhängigkeit von ausländischem Erdöl von einer Abhängigkeit von Pflanzenöl-, Getreide- und anderem Rohwarenlieferungen abgelöst”, meint Karl-Heinz Legendre vom Margarineverband.

Der Düsseldorfer Energieexperte Tobias Janßen, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings http://www.goldfish-holdings.de, hält die Befürchtungen für übertrieben: “Mit einer intelligenten Import-Strategie können wir sehr wohl die Erdöl-Abhängigkeit reduzieren, ohne in die Falle einer neuen Abhängigkeit eines Lieferkartells zu tapsen. Wichtig ist ein tragfähiger Energiemix. So besitzt Kasachstan einen großen Agrarsektor, der von internationalen Investoren häufig übersehen wird. Die kasachische Landwirtschaft produziert jährlich einen Überschuss von vier bis fünf Millionen Tonnen Getreide, die exportiert werden können. Zudem kann man noch bedeutende Agrargebiete für den Getreideanbau erschließen. Neben der in Kasachstan bereits bestehenden Infrastruktur von Rapsmühlen und Raffinerien steht unserem Unternehmen beispielsweise ein 60.000 Hektar großes Ackerland zur Verfügung, das etwa der Größenordnung aller Wasserflächen in Nordrhein-Westfalen entspricht. Die Ackerfläche hat eine Größe, die in Deutschland für den Rapsanbau nicht mehr umsetzbar ist”, weiß Janßen.

Das weltweite Potenzial von Biomasse werde bislang noch überhaupt nicht erschlossen: “Jedes Jahr wachsen rund 180 Milliarden Tonnen Biomasse, lediglich fünf Prozent werden davon wirtschaftlich genutzt. Die Gefahr einer ‘Getreide-OPEC’ ist ein Hirngespinst”, resümiert Janßen. Gunnar Sohn

Robert Treichler berichtet über die Religion der Ab’sdrusen

Bucherscheinung: Auf Glaubenssuche mit fix verheißener Erlösung
Wien - (R E Z E N S I O N) Die in dem neuen Buch “Die Religion der Ab’sdrusen” im Überreuter-Verlag wiederentdeckte, uralte Religion der Ab’sdrusen http://www.absdrusen.com kannte bereits alle Tugenden ihrer späteren monotheistischen Nachfahren, berichten der profil-Redakteur Robert Treichler und Mekhanich Na’halle Luyah auf ihrer Suche nach dem tiefen Glauben. Das Buch ist mit der Anmerkung “Auch für gewaltbereite Fundamentalisten” versehen und garantiert fix verheißende Erlösung, die frommsten Pogrome und noch ewigere Wahrheiten. Spätestens dann wird dem Leser klar, dass vieles nicht ganz so ernst gemeint ist, manches aber rein zufällige Ähnlichkeiten mit der Realität aufweist.

Die Ab’sdrusen sind allerdings unter uns - und an so mancher Stelle finden sich Abhandlungen, die durchaus beweisen, dass dies den Tatsachen entspricht. Die in diesem Buch wiederentdeckte uralte Religion der Ab’sdrusen braucht auch Vergleiche mit ihren großen monotheistischen Geschwistern nicht zu scheuen: Theologisch einwandfrei begründete Pogrome an Andersgläubigen zeugen von der tiefen Wahrheit der Offenbarung ihres Buches Tr’arah. Ihre Essvorschriften haben vielen Gläubigen den segensreichen Märtyrertod beschieden. Zudem ist der Ab’sdrusianismus die einzige Religion, die das Sakrament des Fallrückziehers ehrt. Das Buch erscheint rechtzeitig zur bevorstehenden Missionierung, ist aber unter manchen Christbäumen sicher nicht gern gesehen.

Treichler und sein Co-Autor Mekhanich Na’halle Luyah gehen schon im Vorwort davon aus, dass manche Leser nach der Lektüre dieses Werkes umgehend zur Religion der Ab’sdrusen konvertieren wollen. Und dies sei auch möglich. Andere hingegen werden bemerken, dass diese Religion bereits in ihrem Leben und Glauben verankert ist, ja sogar, dass sie längst der ab’sdrusen Religion angehören, ohne es gewusst zu haben. Sie werden dann gebeten, die seit ihrer Geburt fälligen Mitgliedsbeträge nachzuzahlen. Die Autoren nehmen diese Beträge gern entgegen und bürgen für ihre ab’sdruse Verwendung.

Die Religion der Ab’sdrusen kennt auch Sakramente wie etwa jenes des Arbeitsunfalls: Das wichtigste Ereignis im Leben eines Ab’sdrusen. Zumindest alle fünf Jahre muss der Ab’sdruse zum Zeichen der Nachfolge des Religionsgründers Ch’offahs einen Arbeitsunfall mit schweren Folgen erleiden. Möglich ist aber auch ein ritueller Arbeitsunfall durch Schläge auf den Hinterkopf. Langzeitfolgen gelten als Gnade Gottes. Helme, Schutzbrillen und dergleichen gelten als Zeichen von Häresie. Die skandalöse Weigerung vieler Arbeitsunfallversicherungen Ab’sdruse als Versicherungsnehmer zu akzeptieren, ist ein weiterer Beweis für die religiöse Verfolgung dieser Glaubensgemeinschaft.

Es gibt zudem einen Aufruf zur Gewaltfreiheit aus dem Buch: “Lasset ab von Gewalt, es sei denn ihr müsst Ungläubigen den Weg ins Himmelreich ebnen. Die erste große Missionierung der Religionsgeschichte, die Bekehrung der Cyrenäer durch die Ab’sdrusen endete erfolgreich mit der Auslöschung der ungläubigen Cyrenäer. Die Ab’sdrusen sehen ihre erste Verkündungsreise deshalb mit gutem Recht als weltweit erstes religiös motiviertes Pogrom an. Deshalb feiern sie zur Erinnerung daran jedes Jahr am ersten Mittwoch im Juni das Freudenfest Ch’ieg. Massengräber, niedergebrannte Städte und Dörfer sowie ausgelöschte Kulturen und Zivilisationen zeugen weltweit davon, dass die ab’sdruse Religion eine Weltreligion ist.” (Ende)

Genetische Veranlagung zu Großzügigkeit

Altruistische Menschen besitzen eine bestimmte Genvariante

Jerusalem - Manche Menschen könnten genetisch dazu vorbestimmt sein, über eine großzügige Persönlichkeit zu verfügen. Insgesamt 203 Personen nahmen an einem Online-Test der The Hebrew University of Jerusalem http://www.huji.ac.il/huji/eng teil. Die Teilnehmer konnten sich dabei entscheiden, ob sie Geld behalten oder es weitergeben. Gentests ergaben, dass jene die über eine bestimmte Variante des Gens AVPR1a verfügten, durchschnittlich um 50 Prozent großzügiger waren. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Genes, Brain and Behavior veröffentlicht. Der leitende Wissenschaftler Ariel Knafo betonte, dass dieses Experiment seines Wissens nach den ersten direkten Beweis lieferte, dass es einen Zusammenhang zwischen der Veränderlichkeit der DNA und wirklichem Altruismus gibt. Das Gen AVPR1a spielt eine entscheidende Rolle dabei, dass das Hormon Arginin-Vasopressin bei Gehirnzellen aktiv werden kann. Vasopressin wiederum wurde mit sozialen Bindungen in Zusammenhang gebracht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei großzügigeren Teilnehmern ein entscheidender Bereich des Gens, der Promotor, länger war. Beim Promotor handelt es sich um jenen Bereich, der bestimmt, wie aktiv ein Gen ist. Ein längerer Promotor macht also auch ein Gen aktiver.

Die Wissenschaftler betonen, dass eine Version von AVPR1a auch bei Wühlmäusen vorkommt, wo sie ebenfalls die sozialen Verbindungen fördert. Dieser Umstand deute darauf hin, dass der Altruismus über eine lange genetische Geschichte verfügt. Laut dem Psychologen George Fieldman von der Buckinghamshire New University http://www.bcuc.ac.uk machen Gene, die Großzügigkeit und soziale Bindungen fördern durchaus einen evolutionären Sinn. Der Erfolg von Altruismus als Strategie basiert ja auf der Idee, dass eine gute Tat wahrscheinlich auch erwidert wird. Das es weniger wahrscheinlich ist, dass diese Strategie auch bei Fremden funktioniert, wurden auch soziale Bindungen wichtig. (Ende)

Intelligenter Büstenhalter sorgt für mehr Komfort

Brustschmerzen beim Sport machen vielen Frauen zu schaffen

London - Ein Büstenhalter mit eingebauten Sensoren soll Hersteller von Unterwäsche dazu veranlassen, bequemere Designs zu entwickeln. Ein Forscherteam der australischen Wollongong Universität http://www.uow.edu.au geht davon aus, dass durch ihre Kreation der Komfort zukünftiger Büstenhalter deutlich erhöht werden kann, berichtet BBC-Online. Was die Forscher mit der neuen Erfindung definitiv erreichen wollen, ist eine Verringerung von Langzeitschäden durch schlecht sitzende Büstenhalter, vor allem während körperlicher Betätigung.

Derzeit werden Büstenhalter nur mit einfachen Sensoren in Laboratorien getestet, und dabei können Veränderungen, wie sie beim Sport geschehen, nicht oder nur sehr schlecht nachvollzogen werden, berichten die Forscher im Fachmagazin Journal of Biomechanics. Das gerade sei aber das Problem, denn zwischen 45 und 60 Prozent aller Frauen leiden bei sportlichen Aktivitäten unter Brustschmerzen, wie dies Joanna Scurr von der Portsmouth University http://www.port.ac.uk in einer Studie festgestellt hat. Die Schmerzen traten dabei sowohl beim gemütlichen Joggen als auch beim Sprint auf.

Ursache dafür sind schlecht sitzende oder einfach falsch gekaufte Büstenhalter. Einer Schätzung nach tragen bis zu 70 Prozent der britischen Frauen die falschen Büstenhalter. Die Folge davon sind Rücken- und Schulterschmerzen. “Das ist eine wichtige Körperregion, denn so viele Frauen leiden unter Schmerzen, geben dies bei Untersuchungen aber nicht an”, so Scurr. Jegliche Verbesserung der Büstenhalter könne nur Vorteile für Frauen bringen, meint die Sport-Wissenschaftlerin. Frauen sollten darauf achten, dass ihre Büstenhalter gut passen und dass sie diese Kleidungsstücke nicht zu lange behalten. “Wir haben mit Frauen gesprochen, die ihre BHs seit zehn Jahren haben.”

“Beim Sport haben sich jene Büstenhalter besser bewährt, die zwei separate, rund umschließende Körbchen haben.” Die modernen Designs, die die Brüste in den Brustkorb drücken und dabei die Bewegung stoppen, wären dabei wesentlich schlechter geeignet. Sportmediziner und plastische Chirurgen weisen immer wieder darauf hin, dass Laufen für die Formgebung der weiblichen Brust nicht unbedingt förderlich ist. Damit regelmäßiges Jogging nicht zur Ausbildung eines Hängebusens führt, sei die Verwendung von Sport-BHs unumgänglich, so Scurr. (Ende)

Ernährung hat Einfluss auf Geschlecht der Kinder

Mäuseversuch bestätigt These

Pretoria/London - Südafrikanische Wissenschaftler haben gezeigt, dass die Ernährung einen Einfluss auf das Geschlecht der Nachkommen hat. Zumindest im Mäuseversuch konnte diese Theorie jetzt bewiesen werden. Wenn der Blutzuckerspiegel der Tiere mit Medikamenten gesenkt wurde, gebaren sie mehr weibliche als männliche Nachkommen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.
Die konventionelle Lehre geht davon aus, dass der männliche Samen für das Geschlecht der Nachkommen ausschlaggebend ist. Zunehmend scheint sich nun aber auch die Meinung durchzusetzen, dass auch die Mutter wesentlich an der Geschlechterbestimmung des Nachwuchses beteiligt ist. Die Zoologin Elissa Cameron von der University of Pretoria http://www.up.ac.za in Südafrika wollte nun untersuchen, welchen Einfluss die Ernährung auf das Geschlecht der Nachkommen hat. Dazu senkten die Forscher den Blutzuckerspiegel von 20 Mäuseweibchen während der Empfängnis, indem sie das Steroid Dexamethason (DEX) in die Nahrung gaben. DEX blockiert den Transport von Glukose im Blut. Das Ergebnis war verblüffend: Von den Jungen, die dann zur Welt gekommen sind, waren nur 41 Prozent männlich. In der unbehandelten Kontrollgruppe waren es 53 Prozent.

Ungeklärt bleibt allerdings, welche Mechanismen dafür sorgen, dass ein hoher Blutzuckerspiegel zu einem Anstieg der männlichen Nachkommen führt. Eine ähnliche Studie mit Diabetes-Mäusen, die auch sehr hohe Blutzuckerwerte aufwiesen, ergab, dass auch diese wesentlich mehr männliche Jungtiere zur Welt brachten. Die Biologen haben die Theorie aufgestellt, dass der niedrige Blutzuckerspiegel ein Hinweis auf Stress oder Krankheit sein könnte. In anderen Studien wurde belegt, dass Säugetiere unter schwierigen Bedingungen dazu tendieren, eher weibliche Tiere zur Welt zu bringen.

Die britische Evolutionsbiologin Ruth Mace vom University College London http://www.ucl.ac.uk kann der Theorie der “Fitness” einiges abgewinnen. Vor kurzem hatte sie eine Studie veröffentlicht, in der sie beschrieb, dass Mütter mit größerer Muskelmasse während Nahrungsengpässen eher Söhne zur Welt brachten. Die Beeinflussung des Geschlechts der Nachkommen gehört zu den “traditionell überlieferten Weisheiten”. Wenn Frauen einen männlichen Spross wollen, sollten sie dem Volksmund nach mehr rotes Fleisch und salzige Nahrung zu sich nehmen, bei einem Mädchenwunsch hingegen Fisch, Gemüse und Süßigkeiten.

“Studien zu diesem Thema sind hochinteressant, sind allerdings in die Realität nicht übertragbar”, so der Gynäkologe Leo Auerbach von der Ambulanz für Komplementärmedizin in der Frauenheilkunde am AKH-Wien http://www.akhwien.at gegenüber der Redaktion. Der Wunsch nach einem Mädchen oder einem Jungen könne mit keiner “natürlichen” Methode herbeigeführt werden. “Die Wahrscheinlichkeit kann vielleicht mit zwei oder drei Prozentpunkten verändert werden, das hat aber dennoch keine realen Auswirkungen”, so der Mediziner. Derzeit liege das Geschlechterverhältnis bei den Neugeborenen bei 51 Prozent männlichen und 49 Prozent weiblichen. (Ende)

Gentests sollen strenger überprüft werden

Fachliche Beratung für Konsumenten gefordert

London - Britische Regierungsberater fordern strengere Kontrollen bei Gentests, die direkt an die Konsumenten verkauft werden. Die Human Genetics Commission http://www.hgc.gov.uk hat eingefordert, dass alle derartigen Tests einer unabhängigen Prüfung unterzogen werden, bevor sie auf den Markt kommen. Tests mit entscheidenden Auswirkungen auf die Gesundheit sollten nicht direkt bei den Konsumenten beworben und sollten zusätzlich durch einen Arzt begleitet werden. Experten argumentieren, dass die Wissenschaft noch nicht so ausgereift sei, dass der Vorhersagewert mancher Test wirklich bewertet werden kann.
Seit 2003 bieten immer mehr Unternehmen Gentests an. Dazu gehören auch Tests für bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel Prostatakrebs oder auch für Osteoporose und Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Dazu kommen laut der Kommission auch immer mehr Lifestyle-Tests, die in Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten angepriesen werden. Unter den derzeitigen EU-Bestimmungen sind diese Tests derzeit mit einem geringen Risiko bewertet. Das bedeutet, sie müssen nicht von unabhängigen Experten geprüft werden, bevor sie auf den Markt kommen. Die HGC fordert strengere Kontrollen und dass die Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency http://www.mhra.gov.uk dafür verantwortlich sein soll, dass diese Standards auch eingehalten werden.

Der Human Genetics Commission geht es laut eigenen Angaben nicht darum, Tests zu verbieten. Ein Unternehmen sollte die Behörden jedoch davon überzeugen müssen, dass der Test geeignet ist und dass alle Beteiligten über die entsprechende Ausbildung und das erforderliche Wissen verfügen, um eine qualifizierte Beratung zu garantieren. Zusätzlich sollte mit der Office of Fair Trading and Advertising Standards Authority http://www.oft.gov.uk eine weitere Organisation in die Entscheidungen eingebunden werden. Der HCG-Vorsitzende Sir John Sulston betonte, dass es keine Zweifel darüber gebe, dass viele Tests ohne ärztliche Beratung unnötig Alarm auslösen oder Menschen in falscher Sicherheit wiegen können. In Großbritannien bieten laut BBC derzeit drei Unternehmen Gentests an. In den Vereinigten Staaten gibt es die größte Anzahl an Unternehmen. Viele verkaufen ihre Produkte auch übers Internet. Michaela Monschein

Magersüchtige: Gehirnregionen reagieren anders

Emotionale Reaktionen geben Rückschlüsse auf Krankheit

Pittsburgh - Hoch entwickelte Scans haben nachweisbar gemacht, dass Magersucht mit bestimmten Mustern der Gehirnaktivität zusammenhängt. Wissenschaftler der University of Pittsburgh http://www.pitt.edu konnten so zeigen, dass auch junge Frauen, die seit über einem Jahr ein gesundes Gewicht gehalten haben, immer noch über stark veränderte Muster verfügen. Die im American Journal of Psychiatry http://ajp.psychiatryonline.org veröffentlichte Studie weist auf eine Gehirnregion hin, die mit Angstgefühlen und Perfektionismus in Zusammenhang steht. Diese neuen Erkenntnisse könnten bei der Entwicklung neuer Behandlungsansätze von Bedeutung sein.
Die Studie könnte auch erklären, warum magersüchtige Menschen die Nahrungsaufnahme verweigern. Schätzungen gehen laut BBC davon aus, dass eine von 100 Frauen zwischen 15 und 30 Jahren unter Anorexie leidet. Das Team um Walter Kaye untersuchte 13 Frauen, die sich gerade von einer Magersucht erholten und 13 gesunde Frauen. Die Teilnehmerinnen wurden ersucht ein Computer-Quiz zu spielen, bei dem es für die richtigen Antworten Geld gab. Gleichzeitig untersuchten die Wissenschaftler mittels funktioneller Magnet-Resonanz-Tomographie (fMRI), was in den Köpfen der Frauen vorging. Es zeigte sich, dass während des Spiels bei den beiden Gruppen unterschiedliche Gehirnregionen aktiviert wurden.

Die für emotionale Reaktionen zuständige Gehirnregion, das anteriore ventrale Striatum, zeigte nur bei den gesunden Frauen starke Unterschiede beim Gewinnen oder Verlieren. Bei einer Magersucht könnte dieses Verhalten einen Einfluss auf den Genuss von Lebensmitteln haben. “Für Magersüchtige ist es vielleicht schwer unmittelbaren Genuss zu empfinden, wenn es sich nicht viel anders anfühlt als eine negative Erfahrung.” Eine weitere Gehirnregion, die Caudate, die Aktionen mit Ergebnisse und Planung verbindet, war bei den früheren Anorexie-Patientinnen deutlich aktiver. Diese Frauen neigten dazu sich übertriebene und obsessive Gedanken über die Konsequenzen ihres Verhaltens zu machen. Sie suchten auch dort nach Regeln, wo keine waren und wollten auf keinen Fall Fehler machen. (Ende)

Aus Umweltgründen: Nein zur Scheidung

Zunehmende Zahl der Ehescheidungen feuern Ressourcen-Raubbau an
Washington DC - Die steigende Zahl der Ehescheidungen schadet der Umwelt. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam um Jianguo Liu und Eunice Yu von der Michigan State University Michigan State University http://www.msu.edu in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences. Der Grund für die Mehrbelastung der Umwelt liegt darin, dass die ehemaligen Ehepartner nach der Scheidung in separate Wohnungen ziehen und daher mehr Energie und Wasser verbrauchen als in der Familieneinheit, begründen die Forscher.
“Geschiedene Haushalte sind kleiner als verheiratete, aber sie verbrauchen pro Kopf mehr Fläche, Wasser und Energie als jene, in denen mehrere Menschen unter einem Dach zusammen leben”, so Liu, der in zwölf Staaten solche Analysen durchgeführt hatte. Alleine in den USA hätte das Aufrechterhalten der ehelichen Gemeinschaft im Jahr 2005 rund 2.370 Mrd. Liter Wasser, 38 Mio. Zimmer und 734 Mrd. Kilowattstunden Strom eingespart. Im gleichen Jahr haben die “geschiedenen Haushalte” 46 Prozent mehr Strom und 56 Prozent mehr Wasser pro Kopf verbraucht, als wenn die Partner zusammengeblieben wären. Nach der Trennung haben die neuen Haushalte zwischen 42 und 61 Prozent mehr Ressourcen verbraucht als zuvor.

Das Problem werde in den kommenden Jahren noch weiter verschärft, erklären die Forscher. Zwischen 1970 und 2000 ist die Zahl von solchen Scheidungshaushalten in den USA von fünf auf 15 Prozent angestiegen. Nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Staaten zeigen sich die veränderten Lebensumstände sehr deutlich. So auch im bisher traditionellen China - einem Land, in dem die Scheidungsraten bisher sehr niedrig waren. “Scheidungen lassen limitierte Ressourcen eskalieren”, warnen die Forscher. Der Wissenschaftler will Regierungen dazu bringen, diese Berechnungen zu publizieren, um Scheidungswillige ihren Plan möglicherweise nochmals überdenken zu lassen. Ein entscheidendes Detail am Rande: Wenn sich Geschiedene erneut verheiraten, verringern sich die Umweltkosten auf die ursprünglichen Werte.

Ist es überhaupt nötig zu Heiraten? Mittlerweile weiß doch jeder warum diese Institution vom aussterben bedroht ist, wir sind eben Wesen die Erfahrungen machen wollen. Aber die andauernde Erfahrung das es irgendwie nich funktioniert ist doch auch frustrierend, oder? Der Liebeskiller Numer Eins heisst ALLTAG! Oh ja, der versaut einem den ganzen Spaß, aber von Spaß war bei Ehe sowieso nie die Rede, sondern von Verantwortung. Also geh’ ich das mal gleich gar nicht hin! Besser ist das, man muß dann einfach weniger verantworten, vor allem Dinge die eigentlich niemand verantworten kann, Jedes Kind bedeutet 18 Jahre Verantwortung und wieviel Spaß mach das denn nun wirklich? Macht das überhaupt Spaß? Okay, sie haben ja recht es macht Spaß, solange man nicht anfängt die schönen Augenblicke mit den unschönen aufzurechnen. Aber wer macht das schon? Ehe ist was schönes meint die Familienministerin und der Chor ewig gestriger Religionsanhänger ist auch ganz sicher das es so ist. Also alles ist gut, wir zeugen fleissig Kinder für die Rente, weil das die Regierung so will und dann lassen wir uns scheiden, weil das so viel Spaß macht… Ja was, muß doch so sein, erst gibt es die heilige herrliche Ehe und dann kommt die herrliche Scheidung, was für ein Spaß. Für’s gute Klima bleibt man noch etwas länger “Glücklich”. Viel Spaß wünschen wir all Jenen die noch daran glauben. Robert Zach