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Archive für 11.1.2008
Durchbruch von Medizinischem Honig in der Wundversorgung
11.1.2008 von zaro.
Medihoney ab 2008 auf Rezept und Versorgungsschein
Zwölfaxing - Bereits seit einem Jahr ist Medihoney in Österreichs Apotheken. Nun wurden die Produkte zum Januar 2008 in den Leistungskatalog des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger aufgenommen und werden ab diesem Datum dort auch erstattungsfähig sein. Damit hat sich eines der ältesten bekannten Antiseptika in der medizinischen Praxis durchgesetzt.
Sehr auffällig sind die rasche und effiziente Wundreinigung und Geruchstilgung, welche mit diesen Honigprodukten erzielt werden. Beläge, Nekrosen und Bakterien werden in die abdeckende Wundauflage gespült und können mit dieser schmerzlos entfernt werden, da mit richtiger Anwendung des medizinischen Honigs die Wundauflage nicht mit der Wunde verklebt. Dies wird durch die Bildung eines feuchten Milieus auf der Wundoberfläche gewährleistet, wodurch zusätzlich die Wundheilung unterstützt und beschleunigt wird. Auch das kosmetische Resultat wird positiv gelobt, wobei auch der geschmeidigende Effekt des Honigs auf die Haut eine Rolle spielen könnte.
Weiterhin wirkt medizinischer Honig entzündungshemmend und säuert das Wundgewebe an (Honig ist von Natur aus sauer), wodurch gewebsabbauende Enzyme (Proteasen) in ihrer Wirkung gehemmt werden können. Die hohe Zuckerkonzentration im medizinischen Honig bindet Feuchtigkeit, die Bakterien für ihr Wachstum benötigen. Weiterhin wird durch enthaltene Bienenenzyme und sekundäre Pflanzenbestandteile direkt auf die Bakterien eingewirkt. Diese Bestandteile variieren stark zwischen den verschiedenen Honigarten, so dass keineswegs jeder Honig beide dieser Eigenschaften im optimalen Umfang besitzt, weshalb oft Honigmischungen verwendet werden.
In Deutschland und Österreich haben sich besonders die Medihoney™-Produkte durchgesetzt, welche seit über einem Jahr über die Apotheke zu beziehen sind. Diese Produkte sind durch zahlreiche Berichte der Medien recht gut bekannt und wurden in diesen beiden Ländern bereits sehr erfolgreich in Kliniken und durch niedergelassene Ärzte eingesetzt.
Es ist wichtig anzumerken, dass unter keinen Umständen auf irgendeinen Supermarkt-Honig (Lebensmittel) oder auf ein anderes Produkt ohne CE-Zeichen (Nahrungsergänzungsmittel, z. B. aus dem Internet) für die medizinische Anwendung zurückgegriffen werden sollte. Beide dieser Produktgruppen sind gesetzlich für diese Zwecke aus gutem Grund nicht zugelassen.
Die Geschichte des Honigs in der Wundversorgung
Das älteste schriftliche Rezept für die medizinische Verwendung von Honig ist auf einer samarischen Tontafel (ca. 2000 v. Chr.) vermerkt, wobei es sich wahrscheinlich um ein Rezept zur Behandlung einer Infektion oder Wunde handelt. Weitere schriftliche Belege aus unterschiedlichen Regionen der Welt, z.B. der alten Kulturvölker wie den Griechen und Ägyptern, belegen, dass Honig als kostbar galt und für diverse medizinische Zwecke verwendet wurde. In den Vorkriegsjahren hat man sich auch in Deutschland mit der medizinischen Anwendung von Honig beschäftigt, wie mehrere deutsche Publikationen belegen. 1935 produzierte Carl Klinken die Honigwundauflage Desitin in seinem Werk in Hamburg, was allerdings nach dem Krieg nicht mehr aufgenommen wurde.
Heute gibt es viele Untersuchungen und Publikationen zur Wundversorgung mit Honig und es gibt bereits einige honighaltige Medizinprodukte auf dem Markt. So genannte “medizinische Honige” bestehen entweder aus einem bestimmten oder einer Mischung unterschiedlicher Honige mit oder ohne weiteren Bestandteilen. Die Vorteile dieser Produkte ist, dass sie mehrere Funktionen in der Wundpflege haben und mit fast jeder Wundauflage zur Abdeckung kombiniert werden können. (Ende)
Übrigens: ZARO-eBoard eignet sioch bestens um medizinischen Honig zu vitalisieren!
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