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Archive für 12.1.2008
Beschneidung zügelt die Sexlust nicht
12.1.2008 von zaro.
HIV-Studie: Angst vor chirurgischem Eingriff unbegründet
London/Kampala - Eine Beschneidung verringert nicht die sexuelle Zufriedenheit und tut auch der Lust keinen Einbruch. Zu diesem Schluss kommt eine groß angelegte Studie der Johns Hopkins University http://www.jhu.edu unter 5.000 ugandischen Männern. Eine der Möglichkeiten die Neuinfektion mit dem HI-Virus zu unterbinden, liegt nach Ansicht von Experten darin, sich beschneiden zu lassen. Die Angst vor den Folgen der Beschneidung lassen viele jedoch davor zurückschrecken, berichtet BBC-Online.
Von den 5.000 Untersuchten war rund die Hälfte bereits beschnitten, die andere Hälfte hatte sich zu diesem Schritt bereit erklärt, berichten die Wissenschaftler in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins der Britischen Gesellschaft für urologische Chirurgie, BJU http://www.bjui.org. Die Auswertung der Fragen nach dem Geschlechtsleben und der Befriedigung ergab bei beiden Gruppen keine wesentlichen Abweichungen. 98,4 Prozent der befragten Beschnittenen gaben an sexuell befriedigt zu sein, bei den Unbeschnittenen lag die Zahl bei 99,9 Prozent. Ging es um die Frage des Geschlechtsverkehrs gaben 98,6 Prozent der Beschnittenen an, keine Probleme zu haben. Bei den Unbeschnittenen lag diese Zahl bei 99,4 Prozent. Hingegen gaben 98,8 Prozent der Unbeschnittenen an, beim Geschlechtsverkehr keine Schmerzen zu haben. Bei den Beschnittenen waren es 99,4 Prozent.
Verschiedene Untersuchungen kommen zum Schluss, dass die männliche Beschneidung das Risiko einer HIV-Übertragung massiv reduzieren kann. Eine Studie berichtet sogar von einer Verringerung um bis zu 50 Prozent. Einer der Gründe liegt darin, dass bestimmte Zellen, die unter der Vorhaut leben ein potenzielles Ziel für eine HIV-Infektion darstellen. Nach einer Beschneidung kommt es hingegen zu einer geringeren Sensibilität der Glans und damit auch zu einem geringeren Verletzungsrisiko, was wiederum zu einem geringeren Infektionsrisiko führt. Die Autoren führen jedoch an, dass es in der Bevölkerung eine Abneigung gegen eine Beschneidung gibt - die in erster Linie auf der Angst eines Verlusts beim sexuellen Erlebnis basiert. Vorhergehende Untersuchungen unter beschnittenen Männern hätten unterschiedliche Ergebnisse gebracht. Die Forscher der Johns Hopkins University weisen jedoch daraufhin, dass die grossangelegte Studie mit diesen Vorurteilen aufräume. “Unsere Studie macht deutlich, dass eine Beschneidung keine negativen Auswirkungen auf das Sexleben der Betroffenen hat”, so Studienleiter Ronald Gray.
“Die einzige Sorge, die wir haben, ist die Tatsache, dass die Beschnittenen nun glauben, vor einer HIV-Infektion auch ohne Kondom geschützt zu sein”, meint Deborah Jack, CEO des National Aids Trust http://www.nat.org.uk . “Das Kondom bleibt immer noch der beste Schutz vor einer solchen Infektion.”
In Europa hat das Thema Beschneidung in den vergangenen Jahren reges Interesse ausgelöst. So haben sich Organisationen wie etwa EuroCirc http://www.eurocirc.org dem Thema verschrieben. “Die Beschreibung aller Vorteile einer Beschneidung würden ein Buch füllen”, meint Maurice Holzapfel von der Aufklärungskampagne EuroCirc im Interview. Der deutlichste Vorteil eines beschnittenen Penis sei die bessere und einfachere Hygiene. Unter der Vorhaut sammeln sich auch bei regelmäßigem Waschen Rückstände. Das sei bei einem beschnittenen Penis nicht der Fall. “Der häufigste medizinische Grund einer Beschneidung ist die Vorhautverengung, auch Phimose genannt”, so Holzapfel. Bei einer Phimose sei das Zurückziehen der Vorhaut schwierig oder sogar ganz unmöglich. “Eine Beschneidung kann grundsätzlich in jedem Lebensalter durchgeführt werden”, schreibt EuroCirc auf der Homepage. Es sei jedoch vorteilhaft diese schon früh vorzunehmen, da die Heilung schneller verläuft. Wolfgang Weitlaner
Kommentar von Robert Zach:
Der Irrsinn der Menschheit kennt keine Grenzen! Da entwickelt die göttliche Kompetenz das Wunderwerk unseres Körpers und dann kommen superschlaue Menschen auf die Idee da müsse man etwas wegschneiden, das ist Wahnsinn. Pure Blasphemie, da pfuschen Erdlinge dem Konstrukteur ins Handwerk, die selber keinen blaßen Schimmer haben wie das Wunderwerk ‘Körper’ überhaupt funktioniert, weil keiner den Bauplan dazu hat. Wenn unser Auto defekt ist bringen wir es am liebsten in die Werkstatt die den Wagen auch konstruiert hat, denn die haben den Plan. Wenn der Körper nicht funktioniert bringen wir ihn zum Onkel Doktor, ich frage mich, hat der den Plan? Selbsternannte Gottesversteher, scheinen der Meinung zu sein, Gott sei ein ‘Stümper’ der nicht wisse was er da tut, denn anders lässt sich das nicht erklären. Glauben Sie mir, Gott weiß was er tut und er hat einen perfekten Körper konstruiert, da muß man nichts wegschneiden um ihn ‘BESSER’ zu machen. Die egoistische menschliche Besserwisserei ist ein höllisches Konzept und das ist es was diese Ignoranten auch ernten werden, die Hölle auf Erden.
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