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Archive für Februar 2008

Nervenfreilegung verhindert Amputationen bei Diabetes

Neuartiger Therapieansatz hilft Patienten mit offenen Wunden

Hannover - Eine neuartige Therapie gegen Nervenschädigungen bei Diabetes mellitus bietet die Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover http://www.mh-hannover.de/ an. Durch Freilegung von Nerven können Patienten mit Schmerzen und nicht mehr heilenden Wunden vor Amputationen geschützt werden. Die MHH-Klinik wendet im Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie und der Klinik für Hepatologie und Endokrinologie das in der USA entwickelte Konzept der vorsorglichen Nerven-Entlastung an.

In Deutschland leiden mehr als vier Mio. Menschen an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Bei 30 bis 50 Prozent entwickelt sich die diabetische Nervenschädigung, genannt Neuropathie. Häufigste Symptome sind zuerst ein lästiges Kribbeln, später oft extreme Brennschmerzen und weitgehende Gefühllosigkeit an Händen und Füßen. Der Verlust der Schutzsensibilität ist die Hauptursache für das diabetische Fußsyndrom, verbunden mit Infektionen und Geschwüren. Mehr als 25.000 Amputationen an Fuß, Unter- oder Oberschenkel werden allein in Deutschland durchgeführt. Da die gesundheitliche Belastung bei einer Amputation extrem hoch ist, sterben laut Kontrollstudien mehr als 30 Prozent der Diabetiker innerhalb von zwei Jahren, nach einer Unterschenkelamputation. Die Behandlungskosten sind zudem sind enorm.

Eine diabetische Nervenschädigung kann zwar durch Medikamente verlangsamt werden, aber auch bei guter Blutzuckereinstellung schreitet sie unumkehrbar fort. “Es ist tierexperimentell und klinisch eindeutig bewiesen, dass die diabetische Neuropathie auch durch die langandauernde Nerveneinengung verursacht sein kann. Hier ist ein wirksamer Therapieansatz möglich”, erklärt Experte Peter Vogt von der Plastischen, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der MHH-Klinik Hannover. “An anatomisch vorgegebenen Engstellen, etwa im Verlauf nahe des Knochens, kommt es zu einer chronischen Druckschädigung des diabetischen Nervens.

“Mit einer Entlastung des Nervens wird die Ursache der Schädigung beseitigt”, betont Professor Vogt mit Blick auf die Entwicklung des Therapieansatzes von Lee A. Dellon. Mit der Entlastung der Bein-Nerven wird eine Nervenlösung bewirkt, die eine deutliche Schmerzlinderung und die Wiederkehr der Schutzsensibilität zur Folge hat. “Bisher wurden in den USA schon mehr als 1.000 Patienten operiert, in mehr als 80 Prozent der Fälle besserten sich die oft kaum erträglichen Schmerzen deutlich. Auch war keine Amputation mehr notwendig”, erklärt Andreas Gohritz, Arzt in der MHH-Klinik für Plastische, Hand-und Wiederherstellungschirurgie. Voraussetzung für eine Operation ist der Nachweis einer Nervenkompression an Hand oder Bein als Ursache für eine Neuropathie sowie eine adäquate Blutzuckereinstellung und Beindurchblutung, um eine gute Wundheilung zu erreichen. Jeder Patient wird neurologisch und chirurgisch untersucht. Das Ausmaß der Neuropathie wird durch ein speziell entwickeltes Sensibilitätsgerät (PSSD) bestimmt und dokumentiert. (Ende)

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Antidepressiva haben nur geringe Wirkung

Medikamente helfen nur bei sehr schweren Depressionen wirklich

Hull- Die neue Generation von Antidepressiva bringt für die meisten Patienten nur wenige klinische Vorteile. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Hull http://www.hull.ac.uk gekommen. Das Team um Irving Kirsch kam zu dem Schluss, dass diese Medikamente aktiv nur einer kleinen Gruppe von sehr schwer Depressiven hilft. Die Hersteller von Prozac und Seroxat, zwei der am meisten verbreiteten Antidepressiva, argumentierten gegen die Ergebnisse der Studie. Die Pharma-Konzerne verteidigen ihr Medikamente, ein Sprecher von GlaxoSmithKline betonte, dass die Studie nur einen kleinen Teil der gesamten Datenmenge berücksichtigt habe. Prozac-Hersteller Eli Lilly erklärte, dass Forschung und Praxis bewiesen hätten, dass das Medikament wirksam sei. Details der Studie wurden in PLoS Medicine http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=index-html&issn=1549-1676 veröffentlicht.

Der britische Gesundheitsminister Alan Johnson hat laut BBC angekündigt, dass in den nächsten drei Jahren speziell für Gesprächstherapien 3.600 Therapeuten ausgebildet werden. Der Minister hält diese Form der Behandlung für eine bessere Alternative als Medikamente. Die Forscher gehen davon aus, dass viele Menschen glauben, dass die Medikamente wirksam sind. Sie argumentieren, dass es sich dabei auch um einen Placebo-Effekt handeln könne. Die Patienten fühlen sich besser, nur weil sie ein Medikament einnehmen, von dem sie glauben, dass es ihnen helfen wird. Insgesamt analysierte das Team die Daten von 47 klinischen Studien. Dabei konzentrierten sich die Forscher auf Medikamente, die die Serotonin-Werte im Gehirn kontrollieren. Dazu gehörte neben Proxac und Seroxat auch Efexor. Alle drei Medikamente werden in Großbritannien regelmäßig verschrieben.

2006 erreichte die Anzahl der Verschreibungen in England ein Rekordhoch von mehr als 31 Millionen. Offizielle Richtlinien betonen jedoch, dass diese Medikamente bei leichten Depressionen nicht die erste Behandlungsalternative sein sollten. Allein die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wurde 16,2 Millionen Mal verschrieben. Die Forscher wiesen nach, dass diese Medikamente bei leichten Depressionen eine positive Wirkung hatten. Diese Wirkung unterschied sich allerdings nicht von der, die auch ein Blindpräparat erzielte. Bei schweren Symptomen schien die Wirkung ausgeprägt zu sein. Das könnte aber auch darauf zurückzuführen sein, dass die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion auf ein Blindpräparat geringer ist. Laut Kirsch ist der Unterschied zwischen den Antidepressiva und den Blindpräparaten nicht so groß. “Das bedeutet, dass es depressiven Menschen auch ohne Medikamente besser gehen kann.” Robert Zach von ZARO Biotec meinte im interview, das man sich doch vielmehr mit den Ursachen der Depression beschäftigen sollte, als mit den Wirkungen und den medizinischen Wirkstoffen die man gern verkaufen möchte. Denn wenn die Ursachen der Depressionen wegfallen würden, bräuchte es auch keine Wirkungs-Stoffe mehr. (Ende)

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Fettsucht so problematisch wie der Klimawandel

Experten fordern allumfassende Gegenstrategien

Boston/Dortmund - Fettsucht braucht einen ähnlichen Ansatz wie der Klimawandel. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der International Obesity Taskforce http://www.iotf.org beim Treffen der American Association for the Advancement of Science (AAAS) http://www.aaas.org, das derzeit in Boston stattfindet. Dazu sollte ein globaler Pakt geschlossen werden, der sicherstellt, jeden Menschen der Welt mit gesunden Nahrungsmitteln zu versorgen.

Der Ernst der Situation erfordere rasches Handeln meint Philip James von der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Zu den Forderungen der Aktivisten gehören unter anderem auch Marketing-Strategien sowie ein Lebensmittel-Labelling, das Fett, Zucker und Salzgehalt anzeigt. Das Verkehrsampel-Label-System, das einige britische Supermärkte bereits führen, sorgt auch in der EU für Diskussionen. “Das ist eine Form der öffentlichen Erziehung, die in Brüssel mit intensivem Lobbying bekämpft wird”, meint der Forscher. “Wir sind gerade dabei deutlich zu zeigen, dass man, wenn man Gesundheit und Wirtschaft einer Gesellschaft ernst nimmt, sich darüber Gedanken machen muss.” Zehn Prozent der Kinder der Welt sind übergewichtig oder sogar fettleibig. “Das sind doppelt so viele wie jene die unterernährt sind”, erklärt der Professor.

Der Forscher kritisiert, dass das Problem des Übergewichts viel zu lange unbeachtet blieb. Neue Daten aus Skandinavien würden deutlich zeigen, dass das Gewicht eines Kindes zwischen sieben und zwölf Jahren darüber entscheidet, ob es früh an Herz-Kreislauferkrankungen stirbt oder nicht. Eine Studie unter 5.000 Männern und Frauen, die durchschnittlich 30 Kilogramm Gewicht verloren haben und die das Gewicht für sechs Jahre halten konnten, mache deutlich, dass umfassende Veränderungen im Lebensstil erforderlich seien. Dazu gehöre eine körperliche Ertüchtigung zwischen 60 und 90 Minuten täglich.

“Ob wir dick werden oder dünn, entscheidet letztlich das Gehirn”, kontert der deutsche Pädagoge und Tiefenpsychologe Andreas Winter im Interview. Jeder Mensch könne sofort abnehmen und das gewünschte Gewicht halten, wenn er ganz genau weiß, warum er übergewichtig ist, schreibt Winter in seinem Buch “Abnehmen ist leichter als Zunehmen”, das im Mankau-Verlag erschienen ist. “Im Grunde geht es darum, Essen und Gefühl voneinander zu entkoppeln.” Essen sollte als lästige Pflichtübung betrachtet und nicht als Trost, Belohnung, Pause oder Liebe gesehen werden. “Angst vor einem Mangel ist der Faktor, der zum Aufbau und hartnäckigen Festhalten von Fett führe.

“Der kleine Mandelkern im Gehirn signalisiert dem Organismus das Festhalten. Daraufhin erhöht sich die Produktion der Dickmacher-Hormone Cortisol, Insulin und Östrogen”, erklärt Winter. “Die Hormone fördern den Fettaufbau und machen das immer dann, wenn wir ein subjektives Mangelempfinden haben.” Untersuchungen von Kindern, die in materieller Armut aufgewachsen sind, haben deutlich gezeigt, dass sie, wenn sie normal ernährt werden, überdimensional zunehmen. “Wer isst, um sich wohl zu fühlen, also weil es gut schmeckt, anstatt zu essen, um den Körper zu ernähren, verbindet mit der Speise Emotionen, die er bewahren möchte”, meint Winter. Aufgrund dieses Empfindens erfahre der Körper den Steuerungsbefehl zum Festhalten und nehme zu, erklärt Winter abschließend. (Ende)

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Gesunder Geist - Gesunder Körper

In der Phase, in der sich Veränderungen in unserem Körper bemerkbar machen, ignorieren wir Schmerzen, Erkältungen, Verspannungen, auch Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln.

Doch je mehr die Blockaden in unserem Körper zunehmen, desto mehr spüren wir, dass Anpassungs- und Leistungsfähigkeit unseres Organismus unserem Denken nicht mehr folgen.
Häufig unterbinden unsere Gedanken dann Gefühle, die in Richtung Kranksein zielen.
Der Wille, in dieser Situation eine Veränderung herbeizuführen, ist meistens zu schwach.
Betroffen ist dabei nicht nur unser Körper, sondern Körper, Seele und Geist.

Schon in der Antike galt:
“Mens sana in corpore sano”

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.

Körper, Seele und Geist stehen in ständig sich ändernden Wechselbeziehungen zueinander.
Physische und psychische Einwirkungen auf unsern Körper haben Auswirkungen auf Seele und Geist ebenso, wie Verletzungen unserer Gefühle Körper und Geist verändern.
Um dies zu verdeutlichen setzen wir einmal Körper, Seele und Geist in ein Computerbeispiel ein. Unser Körper sei die Hardware, sie Software unsere Seele und der Bediener unser Geist.
Der Geist als “Bediener” des Körpers gibt durch den Willen das Handeln vor. Die Seele verfügt über Vernunft und Wissen. Daraus resultierende Gefühle und Gedanken prägen Art und Ästhetik der Bewegung unseres Körpers.
Unser Körper bewegt sich erst dann, wenn die Seele duch Gedanken und Gefühle energetisch beeinflusst ist und der Geist über den Willen die entsprechenden Befehle an den Körper sendet.

Alle Gedanken, positive ebenso wie negative, enthalten Energie und wirken auf uns. Jeder physische, energetische, emotionale oder gedankliche Reiz beeinflusst die Kraft der Muskeln. Entweder stärkt der Reiz die Muskeln oder er schwächt sie und nimmt damit direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Vitalität und unsere Leistungsfähigkeit.

Erkrankungen lassen durch ihre Entsprechungen im Körperlichen sichtbar werden, was Gedanken und Gefühle über längere oder lange Zeit unterdrücken und verschweigen.

Körper, Seele und Geist haben absolut kein Interesse, sich gegenseitig zu täuschen. Unter ihnen herrscht jederzeit uneingeschränktes Ehrlichkeitsprinzip. Nur unter diesem einzigartigen “Miteinander” von Körper, Seele und Geist erleben und empfinden wir Balance und Freude in unserem Körper.

Harmonisches bewegen im Alltag setzt voraus, dass wir unseren Willen und unser Handeln so ausrichten, dass unsere Gedanken und unsere Gefühle zu Glücksgedanken und Wohlgefühlen werden.

Dies scheint in der Hektik das Alltags und auch in Krankheitstagen unmöglich.
Wo soll der Wille für Gefühle des Glücks und des Wohlbefindens herkommen, wenn wir von Schmerzen geplagt werden, wenn Verletungsfolgen unseren gewohnten täglichen Ablauf verändern, wenn die wirtschaftliche Lage immer schlechter wird, wenn der Verlust des Arbeitsplatzes droht, Umweltbelastungen zunehmen und Lebenspartner und oder Kinder nicht zu einem stehen?
Kann der Kreislauf der andauernden Stressbelastung unterbrochen werden, wo doch die Herausforderungen in Beruf und Familie uns oftmals nur unzureichende Phasen und Pausen zur Erholung erlauben, wo unsere Bewegungsfreiheit durch festgeschriebene Normen eingeschränkt wird, wo Arbeitsprozesse uns einen angemessenen Aufenthalt im Freien versagen?

Wie sollen wir den Willen zu einer Änderung aufbringen, wo unsere Ängste dabei sind, uns ersticken zu lassen?

Denken wir an die angeborene Anziehungskraft in unserem Körper, die alles in sich hineinzieht, was uns umgibt, um den Organismus zu erhalten und um ihn wieder in Balance zu bringen.
Leben wir voller Ängste. so gleicht das einer Imagination von Pech, das gerne anklebt und leicht Feuer fängt. Wenn es anfängt zu brennen, kann es nur schwer gelöscht werden.
Deshalb sollten wir jeder negativen Vorstellung Widerstand leisten und sie auslöschen, bevor sie wirksam wird.

Ingmar Bergmann beschreibt es so:

“Die Furcht lässt das Gefürchtete Wirklichkeit werden.”

Frei von Mangelgefühlen und Ängsten können wir nur werden, indem wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen und unsere Selbstvergessenheit beenden.

Wir sollten ohne Schuldgefühle, ohne Hass und ohne Rachegedanken zur Ruhe kommen und dürfen nicht nur vom Handeln unserer Mitmenschen abhängig sein wollen.

Es gilt, die Wichtigkeit des Körper - Seele - Geist - Zusammenspiels zu erkennen, denn Körperzustand und geistige Verfassung beeinflussen sich gegenseitig.

Eigenverantwortung ist angesagt!

Jeder ist für sein Denken und Handeln verantwortlich und sollte zuerst sich seine Fehler selbst verzeihen, um andere um Entschuldigung bitten zu können!

Jeder sollte lernen, zuerst sich selbst ohne Egoismus zu lieben!

Daraus entwickelt sich automatisch folgende Kommunikation:

Ich bin o.k.! Der andere ist o.k.!

Ich bin wichtig! Der andere ist wichtig!

Lieben wir uns und andere ohne Bedingungen, so schaffen wir eine Kommunikationsbasis, die unseren persönlichen Horizont vergrößert und dadurch auch eine Erweiterung unseres Bewusstseins ermöglicht.
Im Gegensatz dazu beinhaltet “berechnende Liebe” Forderungen an andere, die Gedanken und Gefühle beengen und somit eine Bewusstseinserweiterung verhindern.

Die schöpferische Kraft, die in jedem Menschen schon von Anfang an verankert ist, kann zur vollen Entfaltung kommen, wenn unsere Gedanken eine Vorstellung annehmen.

Aus der Weisheit der Seele heraus sollten wir für unseren Körper weder vorgeschriebene Kuren noch feste Therapiechemen einfach übernehmen, sondern eigenverantwortlich prüfen, wie wir durch Energie, Nähr- und Heilstoffe, angepasst an die jeweilige Körperverfassung, neue schöpferische Kräfte in uns entfalten können.

GMM Gesundheits-Management-Munz
Marianne Munz, die Autorin ist freier Mitarbeiter und RegioPartner von ZARO Biotec, folgende Bücher sind erschienen:

Diagnose Krebs - Deine Chance, ISBN 3 00 016233
Dir geht’s so gut wie deinem Blut, ISBN 3 00 011704 0

Albert-Schweitzer- Str. 11
71364 Winnenden

Telefon 07195-587322
Fax. 07977-89030
e-mail:info@gesundheit-natur-munz.de
http://www.gesundheit-natur-munz.de

Nicht aktivierte Birkenkohle und Rhabarberextrakt regulieren die Darmflora

Wien - Die Narrenzeit und die damit verbundene Völlerei haben bei uns allen Spuren hinterlassen. Manche sind sichtbar, manche nicht. Dabei sind die unsichtbaren Folgen wie so häufig die gefährlicheren. Die Verdauung ist aus dem Lot (Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung usw.). Umso wichtiger ist die nun beginnende Fastenzeit für uns. Der Körper wird gereinigt, die Figur kommt wieder ins Lot. Die Voraussetzung ist allerdings ein gesunder Darm. Eucarbon mit seinen rein pflanzlichen Bestandteilen schafft den Ausgleich, löst Verstopfungen, bindet Schadstoffe und leitet diese aus dem Körper.

Das Binden der Schadstoffe übernimmt nicht aktivierte Birkenkohle. Diese stellt einen wesentlichen Bestandteil des seit hundert Jahren am Markt befindlichen EUCARBON® dar. Je nach Dosierung entfaltet EUCARBON® eine leicht laxative oder stopfende Wirkung und wird so als verträgliches, effizientes Verdauungsregulans eingesetzt. Diese Zweifachwirkung ist neuen Untersuchungen zufolge zu einem großen Teil auf den Wirkstoff Rhabarberextrakt und den darin enthaltenen Sennosiden zurückzuführen. Die ebenfalls enthaltenen Gerbstoffe zeichnen für den adstringierenden, antilaxativen Effekt verantwortlich.

So reguliert EUCARBON®, in Verbindung mit der mild adsorbierenden Wirkung der pflanzlichen Kohle leichte Fehlfunktionen der Verdauung in jede Richtung. Schadstoffe werden sanft gebunden und ausgeleitet. Durch Blähungen entstandene Gase werden ebenso sanft abgeführt. Der Darm gewinnt so seine Elastizität zurück und kann seine Aufgaben während der Fastendiät optimal erfüllen.

Auch beim verbreiteten Reizdarmsyndrom kann das Präparat erfolgreich eingesetzt werden. In einer rezenten Anwendungsbeobachtung wurde hier die gute Wirksamkeit bestätigt: Über 80 Prozent aller Ärzte und Patienten beurteilten Wirksamkeit und Verträglichkeit von EUCARBON® “Sehr gut” bzw. “Gut”.

Einmal mehr zeigt sich, dass alte Mittel, die ihre Wirksamkeit über Jahrzehnte, möglicherweise Jahrhunderte bewiesen haben, nicht veraltet, sondern bewährt sind.

Für weitere Informationen sehen Sie bitte http://www.eucarbon.com (Ende)

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Familiennetzwerk warnt: “Der Staat greift nach den Kindern”

Staat will Erziehungsgewalt - demnächst DDR-Zustände in Deutschland?

Hollern - Familiengerichte sollen durch eine anstehende Gesetzesänderung in die Lage versetzt werden, auch ohne den bisher erforderlichen Nachweis von elterlichem Versagen, Maßnahmen zum “Wohl des Kindes” anzuordnen. Erziehungsersetzende Hilfeleistungen sind dann nicht mehr ausschließlich an das “elterliche Versagen” des § 1666 BGB geknüpft, sondern könnten willkürlich bestimmt und entschieden werden. Was tatsächlich dem “Wohl des Kindes” entspricht, soll nun allein durch den Staat interpretiert werden. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls wird in den kommenden Wochen im Bundestag beraten. http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/068/1606815.pdf

Die elterliche Erziehungsvorstellung könnte dann wesentlich einfacher durch eine gerichtliche Entscheidung außer Kraft gesetzt werden. Dies steht im eklatanten Widerspruch zu der Feststellung, “dass die Interessen des Kindes in aller Regel am besten von den Eltern wahrgenommen werden” So das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 99, 216 <64>). “Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen (Anmerkung: nicht die des Staates) obliegende Pflicht”. Ein individuelles Erziehungsrecht für Kinder durch die Eltern ist aus Artikel 5 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ableiten. Weitere Informationen unter http://www.kinderrechte-infos.de

Wenn die von Eltern im Interesse ihrer Kinder getroffenen Erziehungsvorstellungen von denen der staatlichen Behörde abweichen, müssen Eltern allein schon deswegen mit dem (Teil-) Entzug der Sorgeberechtigung rechnen. Es reicht an das alte DDR-Recht heran, bei dem für Eltern die Verpflichtung galt, “mit den für die Bildung und Erziehung Verantwortlichen eng zusammenzuarbeiten”, weil die Erziehung “Aufgabe und Angelegenheit der gesamten Gesellschaft” ist. Es ist allgemeiner Konsens, dass dies zu drastischen Fehlentwicklungen geführt hat.

Nach Daten der polizeilichen Kriminalstatistik des BKA betrifft grobe Vernachlässigung von Kindern (§ 225 StGB) ungefähr 0,07% der Kinder, die bei konsequenter Anwendung der bestehenden Gesetze, bereits heute ausreichend geschützt wären. Hier finden Sie ein Beispiel, was mit den heutigen Gesetzen bereits möglich ist: http://youtube.com/watch?v=sQlmHeM_aMw.

Die groß aufgemachten Medienberichte der vergangenen Monate über vernachlässigte Kinder haben einen strategischen Beitrag zu diesem Aktionismus geleistet. Dadurch wird die Akzeptanz, dem Staat mehr Zugriffsrechte auf die Kinder einzuräumen, erhöht, und zwar unter Umgehung einer Veränderung des Grundgesetzes.

Nähere Informationen zur Stellungnahme des Familiennetzwerkes im Familien e.V. zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls auf BT-Drs. 16/6815 vom 24.10.2007 unter: http://img.pte.at/files/binary/2823.pdf oder auch beigefügte pdf-Datei .

Über das Familiennetzwerk:
Das Familiennetzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich u.a. dafür ein, dass die Bedürfnisse der Kinder in der Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden und finanzielle Gerechtigkeit für Familien hergestellt wird.

Kontakt:
Familiennetzwerk Deutschland
Hollernstr. 109
21723 Hollern

Maria Steuer
Tel.: 0173 / 8692741
E-Mail:info@familie-ist-zukunft.de

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Leben was ist das?

Mensch werde was du bist – Licht vom Lichte Gottes!

Leben wir überhaupt, oder bilden wir uns Leben nur ein? Entwirft unser Geist, die unendliche Festplatte, nur Bilder eines Da-Seins, wie ein Kameramann nur Bilder entstehen lässt die er in Zeitlich begrenzte Reihenfolgen setzt. Befragen wir die Bibel, stellen wir fest das der Erleuchtete ‘Jesus’ nicht von Leben spricht, sondern vielmehr vom Tod, … lasst die Toten die Toten begraben, oder … ihr seid die lebendig Toten, oder … was sucht ihr den Lebenden bei den Toten. Aber nicht nur die christliche Mythologie stellt das irdische Sein in Frage. In allen Religionen finden sich Texte die vom irdischen Dasein als etwas ‚Totem’ sprechen. Robert Zach, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Quantenphysik, Teilchen- und Tachyonenenergie und fand in einer Nahtoderfahrung das Mysterium des Lebens, seit dieser Zeit ist er ständig unterwegs in Sachen „Leben“.

Die wahre lebendige Realität des Menschen ist Geist, ist göttliches Licht. Die sichtbare Welt ist ein illusionäre Form, immer so wie der Beobachter sie gerade für sich entwirft. So schafft jeder Mensch seine eigene Realität, oder anders gesagt 6 Milliarden Menschen leben in 6 Milliarden Welten. Das Gotteskonzept verfolgt einen einfachen Plan, es basiert auf Bewusstsein, Gott will Götter die sich des Gottseins bewusst sind, keine Menschen die nicht wissen was sie tun, so Zach.
Die Realität des Selbst, ist das in jedem Menschen ruhende Christusbewusstsein, die göttliche Sohnschaft eines jeden Menschenwesens. Diese Realität ist ewig, unwandelbar und konstant. Diese Realität ist unsterblich und unzerstörbar, sie ist frei von allem Weltenkummer, frei von aller Not. Diese Realität ist Liebe, Weisheit, Macht, Fülle, Wahrheit, Freude und Friede. Die Quelle des Lebens im Menschen, der Christus (oder Krishna, Buddha), ist der im Menschen geistig vorhandene individualisierte Gott = die vollkommen Liebe - höchste Schwingung, = die vollkommene Weisheit - höchste Intelligenz, = die vollkommene Macht - höchste Energie. Diese Realität sorgt für jeden Menschen gleichermaßen. Die Verwirrung über wer ich bin, behindert durch das Ego die Entfaltung dieses göttlich, kosmischen Superpower-Potentials. Wer glaubt zu sein was in seinem Pass steht wird enttäuscht werden, da die Scheinbarkeit des Körpers als leere Hülle zurückbleibt. Dem Tode solange ergeben, bis sich die inhärent vorhandene Wahrheit der eigenen Göttlichkeit durchsetzt. Dann wird Mensch was Mensch seit Anbeginn der Zeit sein soll – lebendiger unsterblicher Ausdruck Gottes. Wer nicht wird was er sein soll endet wie alles irdische von Zeit zu Zeit endet. Mensch besinne dich und werde was Du bist – Licht vom Lichte Gottes.


Die Gottwerdung ist die Erden-Mission sie ist der Sinn des Daseins: Ist Sie auch die Deine Mission ?
In dir muss Gott geboren werden. Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verloren. Angelius Silesius (1624 - 1677)

Raupen und Schmetterlinge, Eicheln und Eichen, Menschen und Götter

Eine Raupe ist primär bereits ein Schmetterling, denn der Schmetterling ist das Ziel. Was ist das Ziel einer Eiche? Eicheln? Das Ziel einer Eiche sind Eichen! Eicheln sind nur ein Mittel zum Zweck. Die Eiche weiß dass Sie Jahr für Jahr (Karma für Karma) tausende Eicheln machen muss, damit irgendwann eine einzige Eichel wird, was Sie nach dem kosmischen Eichenplan auch sein soll, eine Eiche. Was ist nun das Ziel Gottes? Menschen? Oder Götter? Ist es denkbar dass wir Menschen nur ein Mittel zum Zweck sind, nämlich zu werden was wir sein sollten - Götter! Der Sinn des irdischen Daseins, fälschlich auch Leben genannt, ist Vergöttlichung! Diese Vergöttlichung führt uns an die wahre Liebe heran und öffnet unser Herz für die Fülle der Vollkommenheit.

Vollkommen sollt Ihr sein wie Euer Vater im Himmel, heißt es in der Bibel. Wir können also Gottgleich werden. Denn so wie die Eichel die Eiche in sich trägt so tragen wir unseren göttlichen, lichten Ursprung in uns. Wie die Eiche in der Eichel verborgen ist, so hat Gott sich selbst in seiner GANZEN unvorstellbaren VOLLKOMMENHEIT in JEDEM Menschen verborgen. Diese göttliche Vollkommenheit wird sich in jedem Menschen und durch jeden Menschen ausdrücken, wenn der einzelne Mensch das zulässt und danach strebt zu werden was der Mensch sein soll - Licht vom Lichte Gottes.
Die Raupe weiß genau wann es soweit ist, sie hat einen eingebauten Automatismus der sie zu dem macht was sie sein soll. Wir, die Lieblinge Gottes haben das nicht, wir dürfen frei entscheiden wann wir uns auf den Weg machen unser wahres Selbst zu realisieren. Wir sind Licht, richtig, aber wir müssen wie jede Lampe erst den Strom erfahren bevor es in uns Licht wird. Es ist in uns angelegt Licht zu sein, aber wir müssen uns erst des göttlichen Seins, dem Strom des Lichtes bewusst werden bis wir wieder innerlich strahlen, wie die Engel.

Zu erkennen wer Du bist ist keine Blasphemie, es ist eine Blasphemie Deinen göttlichen Aspekt und Deine göttliches Erbe zu verleugnen, denn Du bist das vollkommene Selbst. Wer nicht in sich geht, geht leer aus, deshalb weiß sie Bibel: Suchet zuerst das Reich Gottes in EUCH! Dann und nur dann, wird dir alles dazugegeben. Die Menschheit kann sich noch Jahrhunderte vor ihre selbsternannten Götzen knien und totes Holz und goldverzierten Stein anbeten, entdecken kann man „All-das-was-ist“ nur im Herzen. Mein Leben ist eine unendliche Fülle, weil ich weiß wer der Geber ist, erklärt Zach abschließend. (Ende) AZ

Wir helfen bei dem Weg zum Licht, das ist alles, mehr tun wir nicht. Mehr dazu erfahren sie unter: www.zarolightacademy.org oder www.lights-online.net

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“Light”-Produkte machen erst recht dick

US-Studie: Künstliche Süßstoffe machen hungrig und dick!

Washington/Wien - Wissenschaftler der Purdue University http://www.purdue.edu haben im Tierversuch gezeigt, dass ein süßer Geschmack ohne Kalorien den Heißhunger richtig anheizt. In den Untersuchungen an Ratten wurde deutlich, dass jene, die zuckerhaltige Nahrung zu sich nahmen, auch deutlich weniger Appetit hatten. Die Wissenschaftler widersprechen damit der gängigen Meinung, wonach Süßstoffe mit wenigen Kalorien das Beste für die Gesundheit wären.
Im Versuch der Forscher erhielt eine Gruppe von Ratten Joghurt mit Saccharin, eine zweite Joghurt mit Glukose. Zusätzlich erhielten beide Gruppen ausreichend andere Nahrungsmittel. Die Tiere, denen mit Saccharin gesüßtes Joghurt verabreicht wurde, nahmen generell mehr Kalorien zu sich als jene, die mit Zucker gesüßtes Joghurt bekamen. Zudem bildeten die mit künstlichem Süßstoff gefütterten Ratten auch mehr Körperfett und konnten das Gewicht nicht zurückfahren.

Die Forscher glauben, dass Süßstoff zu Problemen bei der Kontrolle der Kalorienaufnahme führt, weil die Verbindung zwischen der Empfindung von Süßigkeit und Nahrung mit vielen Kalorien gestört wird. Möglicherweise sei das auch eine Erklärung dafür, dass die Fettleibigkeit seit dem Aufkommen künstlicher Süßstoffe derart rapide zugenommen habe, berichten sie im Fachmagazin Behavorial Neuroscience http://www.apa.org/journals/bne/. Obwohl der Versuch der Ratten nur mit dem Süßstoff Saccharin durchgeführt wurde, gehen die Forscher davon aus, dass auch bei anderen Zuckerersatzstoffen oder künstlichen Süßstoffen das Ergebnis ähnlich ausfallen würde.

“Die Untersuchungsergebnisse sind nicht überraschend”, meint Alexa Leonie Meyer vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Wien im Gespräch. Es sei bekannt, dass künstliche Süßstoffe zu Heißhungerattacken führen. Offensichtlich ist es die Täuschung des Körpers, dass etwas Süßes kommt, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lasse. “Das ausgeschüttete Insulin findet allerdings keinen Zucker zum Abbau. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel ab und das führt dann zu den Heißhungerattacken.” Die Experten am Institut für Ernährungswissenschaft raten daher, eher auf normal gesüßte Produkte umzusteigen, allerdings die Mengen an “Dickmachern” massiv zu reduzieren. “Es geht eigentlich darum, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen”, so Meyer abschließend gegenüber der Presse.
Interessant an diesem bericht ist das Robert Zach von ZARO Biotec, seit Jahren auf seinen Seminaren und Vorträgen auf diese Tatsachen hingewiesen hat und dies ohne Tierversuch. Denn, es sei logisch dass das körperinterne Informationssystem keinen Unterschied zwischen künstlicher und natürlicher Süsse feststellen kann, so Robert Zach in einer Stellungsnahme. Die Schädigung des Körpers ist aber noch viel weit reichender denn der Körper kann aufgrund der chemischen Zusammensetzung den Süßstoff nicht aufspalten und damit auch nicht einwandfrei abbauen, da im dazu schlichtweg die Informationen fehlen. Der menschliche Körper ist eben ein Naturprodukt das Natur verstehen kann, aber eben keine künstliche Konzepte für die dem Körper die Informationen fehlen. (Ende)

Übergewicht bei Kindern zum Großteil genetisch bedingt

Umwelt spielt weniger entscheidende Rolle

London - Übergewicht bei Kindern ist eher auf die Gene zurückzuführen als auf den Lebensstil. Wissenschaftler des University College London http://www.ucl.ac.uk untersuchten mehr als 5.000 Paare eineiiger und nicht eineiiger Zwillinge. Es zeigte sich, dass die Unterschiede im BMI und dem Bauchumfang zu 77 Prozent genetisch bedingt waren. Übergewichtige Kinder neigen dazu, als Erwachsene übergewichtig oder fettleibig zu werden. Damit steigt das Risiko für bestimmte Krebsarten, Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes im späteren Leben. Details der Studie wurden im American Journal of Clinical Nutrition http://www.ajcn.org veröffentlicht.

Obwohl bereits einige Gene im Verdacht stehen beim Entstehen von Fettsucht eine Rolle zu spielen, hält die Debatte darüber an, in welchem Ausmaß Fettleibigkeit genetisch bedingt ist. Die aktuelle Studie versucht darauf eine Antwort zu geben. Gerade Studien mit Zwillingen ermöglichen genauere Tests darüber, wie sehr Gene und Umwelt unsere Entwicklung beeinflussen. Eineiige Zwillinge verfügen über genau die gleichen Gene, zweieiige sind wie Bruder und Schwester genetisch verschieden. Da sie aber zugleich geboren wurden und im gleichen Haushalt aufgewachsen sind, kann davon ausgegangen werden, dass auch ihre Ernährung ähnlich war. Damit können Gewichtsunterschiede festgestellt und berechnet werden, welcher Anteil des Unterschiedes auf die Umwelt und wie viel davon auf die Gene zurückzuführen ist. Einzelne entscheidende Gene werden bei diesem Verfahren nicht identifiziert.

Bei der aktuellen Studie zeigte sich, dass die Auswirkungen einer nicht optimalen Umgebung weit weniger deutlich waren als die Auswirkungen des genetischen Aufbaus. Die leitende Wissenschaftlerin Jane Wardle betonte, dass es falsch sei, den Eltern die ganze Schuld für die übermäßige Gewichtszunahme eines Kindes zu geben. Vielmehr sei sie auf die genetische Prädisposition zurückzuführen. “Diese Ergebnisse bedeuten nicht, dass ein genetisch gefährdetes Kind unweigerlich übergewichtig wird, nur dass eine größere Prädisposition besteht.” Tam Fry von der Child Growth Foundation http://www.childgrowthfoundation.org betonte hingegen laut BBC, wie wichtig es sei, dass die Eltern auf einen gesunden Lebensstil achteten. “Der Gen-Pool hat sich in den letzten 30 Jahren nicht so dramatisch verändert, dennoch ist die Fettsucht überproportional angestiegen.” (Ende)

Prävention Beispiel BestWater - Wasser

Wird Krankenversicherung unbezahlbar?

Die Deutschen sind zu dick. Bereits 1,9 Millionen Kinder gelten als übergewichtig. Junge Dicke werden früh zu kranken Alten. Fettleibigkeit ist die Hauptursache für viele chronische Krankheiten, die die Krankenkassen bereits heute schon schwer belasten. In den nächsten Jahren wird sich dieser Trend voraussichtlich dramatisch zuspitzen, die Krankenversicherung wohl deutlich teurer werden. Politiker versuchen mit Prävention gegenzusteuern, doch was müsste geschehen und was wird wirklich gemacht? Handfeste Vorsorge oder wirkungslose Wohlfühlpolitik?
Die Ausgangslage
Ortrud Bruhn, 60, Diabetespatientin, bei der Untersuchung im Institut für Stoffwechselforschung in Frankfurt ISF. Der Leiter Dr. Konrad macht Studien für die EU. Die Therapie für Frau Bruhns verschlingt etwa 14 Euro am Tag, Folgekosten gar nicht eingerechnet. Ihre persönlichen Krankenkassenbeiträge sind damit längst aufgebraucht. Sie ist eine von heute 6 Millionen Diabetespatienten. Bereits in zwei Jahren werden es voraussichtlich 10 Millionen sein. Die Gesamtausgaben dafür steigen von heute rund 15 Milliarden auf geschätzte 36 Milliarden Euro und das ist nur ein Beispiel. Laut Prognosen aus der Studie Gesundheitsversorgung 2050 des Fritz Beske Instituts IGSF in Kiel werden die chronischen Krankheiten bis zum Jahr 2050 dramatisch zunehmen. Immer mehr Menschen werden immer früher krank. Demenz, Herzprobleme, Krebs, Atemwegsbeschwerden, sie alle werden die Kosten im Gesundheitswesen weiter nach oben treiben. Dazu Dr. Thomas Konrad vom Institut für Stoffwechselforschung, Frankfurt: “Die werden dazu beitragen dass die Kosten in den nächsten 10 Jahren sich vermutlich verdoppeln werden für die Ausgaben im Gesundheitswesen, mindestens, davon muss man ausgehen.” Ebenso die Beitragssätze. Das Fritz Beske Institut in Kiel IGSF geht allein auf Grund der demographischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts davon aus, dass sich der Beitragssatz bis 2050 von heute 14,8 auf dann 27% fast verdoppeln wird, wenn nicht gegengesteuert wird. Dr. Thomas Konrad vom Institut für Stoffwechselforschung, Frankfurt: “Das was die Lösung ist, das ist Prävention, Gesundheitsvorsorge, die breit aufgestellt werden muss.”
Status Quo der Prävention in Deutschland
Prävention setzt an bei Aufklärung, Ernährungs- und Verhaltensgewohnheiten, Bewegungstherapien bis hin zu gezielten Vorsorgeuntersuchungen für Krankheiten, die durch Früherkennung geheilt werden können. Doch was tut sich in Deutschland? Nicht einmal jeder Dritte nimmt die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen wahr. Die gesetzlichen Krankenkassen legen zwar sogenannte Präventionsprogramme auf, sind aber an politische Vorgaben gebunden. Und da geht wenig voran. Bereits seit 2005 versucht das Gesundheitsministerium ein Präventionsgesetz auf den Weg zu bringen, doch die politischen Lager streiten nur. Nach dem aktuellen Referentenentwurf sollen bei den Kassen rund 350 Millionen Euro für Prävention eingesammelt und bürokratisch verteilt werden.Derzeit entstehen pro Kopf und Jahr Behandlungskosten von rund 2.730 Euro, für Prävention werden aber nur um die 3 Euro ausgegeben. Mit dem Gesetz würde sich dieser Betrag zwar auf rund 6 Euro fast verdoppeln, zu Lasten der Versicherten versteht sich. Bei den privaten Krankenversicherungen sieht es nicht viel anders aus. Denn abgesehen von einem Aidsprogramm investieren sie kaum in Prävention. Der Versicherungsexperte Klaus Dieter Gorr analysiert die Policen und berät Versicherer bei der Tarifgestaltung.
Mit Prävention, zum Beispiel bei Diabetes Mellitus wird zwar teilweise geworben, doch letztendlich geht es über Ansätze der gesetzlichen Kassen kaum hinaus, wenn er das Kleingedruckte prüft. Dazu Claus-Dieter Gorr von der Premiumcircle GmbH, Frankfurt: “Tarife werden vertriebsorientiert kalkuliert, nach dem Motto, was kann ich am besten verkaufen, meistens sogar sehr stark auf der Preisschiene unter Auslassung elementarer Leistungen. Prävention spielt weniger eine Rolle mit Ausnahme der Vorsorgeuntersuchungen.”
Prävention am Beispiel Japan
Wie sieht Prävention woanders aus? Beispiel Japan. Bereits seit fast 40 Jahren investiert die Regierung in gezielte Aufklärung und Prävention. Sie hat verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen für Erwachsene im Krankenversicherungssystem verankert. Das Ergebnis: war Japan einst Schlusslicht, hat es inzwischen die höchste Lebenserwartung im internationalen Vergleich der OECD-Länder. Und die Gesundheitsausgaben pro Kopf liegen deutlich unter den deutschen.
Was sagt die Politik dazu?
Wie ernst nimmt man in Deutschland das Thema Prävention, wie rigoros will man vorgehen? Plusminus hat das Bundesgesundheitsministerium um ein Interview gebeten. Fehlanzeige, angeblich aus Termingründen kam niemand vor die Kamera.
Wie reagieren Unternehmen?
Manche Unternehmen dagegen, wie zum Beispiel die Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport AG, mit ihren fast 13.000 Beschäftigten, haben längst erkannt, dass sich Prävention auszahlt. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers investieren rund die Hälfte der Großkonzerne in Präventionsprogramme.
Michael Schaper, 42. Seit fast 10 Jahren arbeitet er im Gepäckraum des Flughafens. Ein harter Job. Den ganzen Tag Koffer heben, das geht auf’s Kreuz. Deshalb bietet die Fraport AG in Zusammenarbeit mit der AOK ein für Mitarbeiter kostenloses medizinisches Rückentraining an. Michael Schaper kommt drei mal in der Woche, meistens in seinen Pausen. Für Räume direkt auf dem Betriebsgelände, Geräte und Trainer gibt Fraport im Jahr 160.000 Euro aus. Bilanz: die Mitarbeiter, die an dem Programm teilnehmen fehlen 5,5 Tage weniger im Jahr. Unterm Strich kommt jeder hier investierte Euro eineinhalb mal zurück. Ein Gewinn für alle Beteiligten.
Michael Müller, Personalchef der Fraport AG, Frankfurt, meint: “Prävention kann nicht nur in einem Unternehmen geschehen, sondern sie muss mehrere Unternehmen begreifen und muss die gesamte Gesellschaft erfassen Und in sofern denke ich, dass hier die Politik gefordert ist, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass eine Prävention nicht nur in einzelnen Unternehmen, sondern in der gesamten Gesellschaft stattfindet.”
Der Handlungsbedarf
Das heißt: nicht nur die Politik sollte in Sachen Prävention rasch handeln. Auch jeder einzelne Bürger muss umdenken, muss mehr Vorsorge betreiben, mehr eigene Verantwortung übernehmen, um seine Krankenversicherung finanzierbar zu halten.

BR, Dienstag, 22. Januar 2008
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“Aktuelles aus der Complementär-Medizin”

Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit

Vitalisierung zum Gewinn der Lebenskraft
Als zentrales Stoffwechselorgan gilt die Leber als Sitz der Lebenskraft. Mit ihrer Hilfe wird im Körper aufgebaut, gespeichert, versorgt, sortiert, gewaschen, reguliert und organisiert, entfernt oder hinzugefügt. Als große Dulderin erträgt die Leber Kummer, Wut und vieles, was dem Körper nicht wirklich zuträglich ist - solange, bis ihr “die Galle überläuft.” Vitalisierung von Körper und Geist durch ZARO Biotec ist nur ein Weg zu mehr Lebensenergie, es gibt viele interessante Anbieter am Markt.

“Wenn die Verdauung auf Grund mangelnden Gallensaftes nicht optimal ist, passieren wichtige Nährstoffe den Körper, ohne aufgenommen zu werden. Von den gesunden Dingen und sogar von Vitaminpräparaten verbleibt somit vieles im Darm, hängen bleibt nur wenig davon. Vor allem in Kombination mit einem geschädigten Darm (’Leaky Gut’ bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten) können hier echte Mangelzustände mit entsprechenden Sekundärerscheinungen ‘unklarer Herkunft’ auftreten.

Tatsächlich leidet sogar das Augenlicht bei einer kranken Leber, unter anderem weil die Blutbeschaffenheit nicht mehr aufrecht gehalten werden kann und dadurch die so empfindlichen Sehzellen nicht ausreichend mit Blut versorgt werden. Folge davon sind z. B. Nachtblindheit, allgemein verschwommenes Sehen oder Makula-Degeneration. Auch andere Organe leiden sekundär unter einer trägen, verstopften bzw. blutarmen Leber, wie z. B. das Herz oder die Milz.

Faule Verdauung, faule Nahrung
Ist die Verdauung gestört, tritt eine Kaskade von Begleiterscheinungen auf: unverdaute Nahrungsbestandteile fangen an, im Darm zu gären. Blähungen sind hier noch das kleinste Problem, denn es entstehen kurzkettige Alkohole, so genannte ‘Fuselalkohole’, die genauso wie Ethanol (Trinkalkohol) durch die Leber abgebaut werden müssen. Man fühlt sich phasenweise wie ‘besoffen’, ‘benebelt’ und ‘betäubt’, ohne etwas zu sich genommen zu haben. Und die Leber ‘brummt’, denn diese Alkohole sind hochtoxisch.

Die Notwendigkeit zu handeln: Kontinuierliche Leberunterstützung
Eine sinnvolle, ausgewogene Ernährung einzuhalten und der Verzicht auf eingeschlichene Laster fallen den allermeisten zu schwer. Dennoch braucht die Leber Pflege und in Anbetracht der kontinuierlichen Belastung möglichst tägliche Entlastung.”

Der bekannte Arzt, Autor und Dozent Marcus Stanton und die Heilpraktikerin Marlene Kunold widmen sich der Leber, deren Entgiftung und einer gesunden Unterstützung der Leberfunktionen ausführlich in CO’MED 06/07 und 07/07. Erfahren Sie dort mehr über dieses lebenswichtige Thema. Das Schwerpunktthema Entgiftung behandelt CO’MED 01/08.

Lesen sie zu diesem Thema auch das Buch von Peter Jennrich - Schwermetalle - Ursache für Zivilisationskrankheiten. 288 Seiten, Softcover, viele Abbildungen und Tabellen
ISBN 978-3-934672-26-0 EUR 29,-

CO’MED CONGRESS

Internationaler Congress für Complementär-Medizin - 10 Jahre “Medizin und Bewusstsein”
Wir freuen uns auf den 10. CO’MED CONGRESS, der als zweitägige Vortragsveranstaltung am 11. und 12. Oktober 2008 im Steigenberger Hotel, Bad-Homburg, Hessen stattfinden wird.

“Medizin und Bewusstsein” ist das Thema, das viele versierte Therapeuten unterschiedlichster Richtungen immer wieder aufs Neue fasziniert, begeistert und über die weite Palette der spezialisierten Behandlungsmethoden hinaus miteinander verbindet. Regiert ein guter Geist über den Körper, ist der Grundstein für Gesundung auf allen Ebenen gelegt. In entspannter Atmosphäre inspiriert eine Fülle außergewöhnlicher Vorträge zur Diskussion, zu Austausch und Vernetzung - ein Highlight für das Fachpublikum und die Autoren des CO’MED Verlags nach dem Motto: Begegnung trägt Früchte!

Parallel zur Vortragsveranstaltung kann die beliebte Fachausstellung von namhaften Firmen und Organisationen besucht werden. Hier gibt es die Gelegenheit, neueste Therapieformen auszuprobieren, sich zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Für das leibliche und seelische Wohl sorgt das bunte Abendprogramm. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums wird es in diesem Jahr ganz besondere Überraschungen bergen.

Als Referenten begrüßen wir u.a.:
Prof. Dr. Fritz-Albert Popp, Physiker und Entdecker der Biophotonen
Dr. Bodo Köhler, 1. Vorsitzender der BIT- Ärztegesellschaft
Dr. Birgit Lühr, Autorin und Fachärztin für Frauenheilkunde
Dr. Marcus Stanton, Vorsitzender des Vereins für funktionelle Medizin, Propraevent und Gründer des Netzwerks Interdisziplinäre Komplementäre Onkologie, NIKO

Weitere Informationen unter: http://www.comedverlag.de
Ansprechpartner: Natascha Derinbay Tel.: 06146/9074-31
oder E-Mail: Natascha.Derinbay@comedverlag.de

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Nierentransplantationen ohne lebenslange Einnahme von Medikamenten

Bestrahlung und Antikörperbehandlung als Alternative

Palo Alto/Boston (pte/24.01.2008/10:30) - Nierentransplantationen, nach der nicht wie bisher lebenslang Medikamente eingenommen werden müssen, könnten zukünftig Realität werden. Zwei neue Behandlungsansätze der Stanford University http://www.stanford.edu und des Massachusetts General Hospital http://www.massgeneral.org waren bei den Behandelten erfolgreich. Kommt ein Spenderorgan nicht von einem eineiigen Zwilling ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Körper es als Fremdkörper behandelt und entsprechend reagiert. Auch wenn die transplantierten Organe sehr gut passen, sind derzeit lebenslang immunosuppressive Medikamente erforderlich, die das Risiko einer Infektion, von hohem Blutdruck und hohen Cholesterinwerten erhöhen. Zusätzlich steigern diese Medikamente das Risiko, an bestimmten Formen von Krebs zu erkranken. Details der Studien wurden im New England Journal of Medicine http://content.nejm.org veröffentlicht.
Das Team der Stanford University transplantierte einem Mann die Niere seines Bruders. Er nimmt seit zwei Jahren keine Medikamente mehr ein. Sein Immunsystem wurde mittels Bestrahlung und Antikörperbehandlungen verändert. Anschließend erhielt er eine Infusion mit Blutzellen seines Bruders. Dieser kombinierte Behandlungsansatz ließ eine Art von friedensstiftender Immunzelle entstehen, die anscheinend die Angriffe auf das fremde Organ verhindern kann. Der leitende Wissenschaftler John Scandling betonte, dass der Verzicht auf Medikamente für die Patienten ein enormer Vorteil sein würde. Derzeit bestehe zwar Hoffnung, aber der Weg bis zum Erreichen dieses Zieles sei noch lang.

Die Wissenschaftler des Massachusetts General Hospital behandelte fünf Patienten mit einem Ansatz, der ihr Knochenmark teilweise zerstörte. Damit wurden auch die weißen Blutkörperchen abgetötet, die normalerweise eine Abstoßung verursachen. In einem zweiten Schritt wurde das zerstörte Knochenmark durch ein Transplantat des Spenders ersetzt. Erst danach wurde die neue Niere transplantiert. Bei einem Patienten kam es zu einer Abstoßung. Die vier anderen verfügen derzeit auch ohne Medikamente über eine normale Nierenfunktion. Einem der behandelten Patienten geht es gesundheitlich seit mehr als fünf Jahren gut. (Ende)

“Unsere Erde”: Aufwändigster Naturfilm aller Zeiten im Kino

Dokumentation als Warnung vor der globalen Klimakatastrophe

Wien/London - Die Natur-Dokumentation “Unsere Erde - Der Film” http://www.unsere-erde-derfilm.de/ läuft in den Kinos in Deutschland und Österreich an. Mit insgesamt fünf Jahren Produktionszeit ist das Werk die aufwändigste Dokumentation aller Zeiten. Aus den rund 1.000 Stunden Filmmaterial, das 40 Kamerateams gefilmt haben, ist ein 99 Minuten langes Meisterwerk über die Schönheit des Blauen Planeten entstanden. Im Zuge der derzeitigen Diskussionen um die globale Erwärmung, bietet die beeindruckende Dokumentation einen Einblick in die Fragilität des Ökosystems der Erde http://www.loveearth.com.

“Wir wollen mit dem Film die Schönheit der Erde zeigen und diese für eine große Menge von Menschen auf einer großen Leinwand sichtbar machen”, so der Co-Produzent Andre Sikojev. “Filme sind starke Emotionsträger, daher wollen wir damit auf die unglaubliche Vielfalt des Lebens hinweisen.” An über 200 Drehorten in 26 Ländern haben die Kamerateams gedreht. Wenn man auf die Empfindlichkeit der Erde hinweisen will, mache es keinen Sinn eine Dokumentation über die schon vorhandenen Zerstörungen zu machen. Das sei kontraproduktiv, meint Walter Köhler, Chef der erfolgreichen ORF-Dokumentationsserie “Universum”. “Mit faszinierenden Bildern erreicht man wesentlich mehr”, weiß der Experte.“Der Film soll den Zuschauern eine Art Flucht aus dem Alltag ermöglichen. Ich möchte, dass die Menschen Naturereignisse miterleben, die nur wenige von uns jemals selbst erfahren können”, meint Regisseur Alastair Fothergrill. Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel die Szene des Erwachens einer Eisbären-Mutter gemeinsam mit ihren Jungen im König-Karl-Land in Norwegen. Das Kamerateam war die erste Filmcrew seit 25 Jahren, die von der norwegischen Regierung die Erlaubnis zum Filmen im Rückzugsgebiet der Eisbären erhalten hat. Auch im Bereich Luftaufnahmen hat der Film mit einigen Besonderheiten aufzuwarten: Erstmals durfte ein Filmteam mit einem nepalesischen Aufklärungsflugzeug Aufnahmen im Himalaya in 8.800 Metern machen. Für zwei Jagdszenen mit einem Weißen Hai und einem Geparden, wurde eine Hochgeschwindigkeitskamera, die ansonsten nur für Studioaufnahmen verwendet wird, umgebaut.

“Die Klimaänderungen werden den Lebensraum von Menschen und Tieren weiter einengen”, so die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb von der Universität für Bodenkultur anlässlich der Filmpremiere. Es gebe bereits jetzt 15 Mio. Klimaflüchtlinge. “Überall dort, wo die Menschen schon jetzt an die Grenze der Überlebensfähigkeit stoßen, genügen kleine Klimaveränderungen und die Menschen wandern ab.” Ebenso wie Menschen, die ihre Koffer packen und auswandern, werden dies auch Tiere tun, meint Klaus Hackländer von Institut für Wildbiologie der Universität für Bodenkultur. “Das einzige Problem daran ist, dass viele Tiere keine Abwanderungsmöglichkeiten haben.” Der im Film gezeigte Eisbär etwa, dem der Boden unter den Füßen schmilzt, verliere endgültig seinen Lebensraum. Das gleiche gelte für Elefanten, die in der Kalahari immer längere Strecken zurücklegen müssen, um an Wasserquellen zu kommen. “Dabei denken wir gar nicht an die Veränderungen physiologischer Vorgänge oder an Stoffwechselprobleme durch Temperaturveränderungen”, meint der Forscher.

“Würden wir diesen Film in zehn oder 20 Jahren drehen, könnten wir viele dieser außerordentlichen Bilder nicht mehr einfangen”, meint Regisseur Fothergill. In Frankreich hat der Film nach nur vier Wochen Spielzeit bereits mehr als eine Mio. Zuseher begeistert. In Spanien avancierte die Dokumentation nach nur zehn Tagen Spielzeit zum erfolgreichsten Natur-Kinofilm aller Zeiten. (Ende)

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Zu viel Sitzen beschleunigt den Alterungsprozess

Körperlich Aktive sind biologisch jünger als Gleichaltrige

London - Ein Lebensstil mit zu wenig Bewegung kann den Menschen vor der Zeit genetisch altern lassen. Eine Studie des King’s College London http://www.kcl.ac.uk hat bei Zwillingen nachgewiesen, dass jene, die körperlich aktiv waren, biologisch jünger zu sein schienen. Bei den nichtaktiven Teilnehmern verkürzten sich die Telomere rascher. Es wird davon ausgegangen, dass dadurch die Zellalterung deutlich beschleunigt werden kann. Details der Studie wurden in den Archives of Internal Medicine http://www.kcl.ac.uk veröffentlicht.
Ein aktiver Lebensstil wurde laut BBC mit weniger Fällen von kardiovaskulären Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Krebs in Zusammenhang gebracht. Die aktuelle Studie legt jedoch nicht nur nahe, dass die mangelnde Aktivität anfälliger für diese Krankheiten macht, sondern dass auch der Alterungsprozess beschleunigt werden kann. Die Forscher untersuchten 2.401 Zwillinge mit weißer Hautfarbe. Sie wurden ersucht, Fragebögen zu ihrem Ausmaß an körperlicher Bewegung auszufüllen. Zusätzlich wurden Blutproben entnommen und daraus die DNA extrahiert. Die Forscher konzentrieren sich vor allem auf die Telomere, die die Chromosome an ihren Enden vor Schäden schützen. Altert der Mensch, werden die Telomere kürzer und die Anfälligkeit für Schäden steigt.

Bei der Untersuchung der weißen Blutkörperchen des Immunsystems zeigte sich, dass die Telomere pro Jahr durchschnittlich 21 Nukleotide verloren. Frauen und Männer, die in ihrer Freizeit körperlich weniger aktiv waren, verfügten in diesem Bereich über kürzere Nukleotide. Die durchschnittliche Länge der Telomere war bei den am wenigsten aktiven Teilnehmern, mit rund 16 Minuten körperlicher Aktivität pro Woche, um 200 Nukleotide geringer als bei den sportlichsten, die auf 199 Minuten pro Woche kamen. Die aktivsten Teilnehmer verfügten über eine Telomerlänge, die mit jener von nicht aktiven bis zu zehn Jahre jüngeren Menschen vergleichbar war. Der direkte Vergleich von Zwillingen, die unterschiedlich aktiv waren, führte zu ähnlichen Ergebnissen. Die Wissenschaftler nehmen an, dass nicht aktive Menschen anfälliger auf Schädigungen der Zellen sind, die durch den Kontakt mit Sauerstoff und Entzündungen entstehen können. Es wird davon ausgegangen, dass auch Stress eine Auswirkung auf die Länge der Telomere hat. Die Forscher halten körperliche Aktivität daher auch zur Stressbekämpfung für sinnvoll. (Ende)

Fastenzeit oder Aufbruchszeit?

Tipps für die persönliche Fitnesskur
Forchheim - Die turbulenten Tage sind vorbei und der kleine Kater bleibt. Zum einen geht es nun darum, die Fitnessspeicher wieder aufzufüllen, zum anderen darum die Zeit vom Dauergrau bis zum Frühjahr zu planen. Für viele zieht sich der persönliche Aschermittwoch jedoch noch Wochen hinaus. Der Speicher ist fast wieder leer, die guten Vorsätze brauchen meist mehr Kraft als vorhanden. Warum ist das so und welche Strategien sollten wir uns zulegen?

Hans Kreis, Gesundheitscoach und Buchautor formuliert seine persönlichen Tipps: “Nach dem Winterblues geht es nun darum den persönlichen Frühjahrsputz zu starten. Der Körper ist dabei nur das Spiegelbild der Seele. Er zählt auf, was da in uns alles einer Schlankheitskur bedarf. Aber 08-15 Diäten bringen gar nichts. Alter Frust will genau so raus, wie alte Vorsätze und alte Einstellungen. Vor allem das lange depressive Grübeln der Wintermonate sollte endlich einem neuen Optimismus weichen.

Neben dem altbekannten Vitamin D- Mangel, der durch zu wenig Licht entsteht, sind auch die dunklen Gedanken in uns oft schuld an zu vielen Pfunden und einer schlechten Ausstrahlung. Hier müssen wir ansetzen. Depressive Gedanken kommen meist aus alten Einstellungen. Eine dieser alten Einstellungen kann sein, dass ich nur erfolgreich bin, wenn ich ein Traum maß, einen Standard erfülle, den mir die Umwelt vorgibt. Dahinter steckt die Befürchtung: ‘Ich werde so wie ich bin, nicht anerkannt, kann nicht mithalten.´ Das ist der erste Punkt, den man ändern sollte. Und: freuen Sie sich auf die folgenden Wochen, machen Sie Jahresplanungen mit Höhepunkten. Überlegen Sie, welche Freundschaften Ihnen wichtig sind. Pflegen Sie Ihre Partnerschaften. Fazit: “Positive Gefühle geben einen guten Selbstwert. Ein guter Selbstwert führt zu einer guten Ausstrahlung und eine gute Ausstrahlung führt zu Gesundheit und Wohlbefinden.”

Dazu gehört es auch, eine andere Einstellung zu sich selbst und zur Gesundheit zu bekommen. Für Dr. Birkel geht es darum, dass wir wieder lernen, unser eigener Lebensstil- und GesundheitsManager zu werden. “Wer um seine Bedürfnisse weiß, braucht den Arzt nur sekundär als “Heiler”. Dies ist nicht nur das ursprüngliche Verständnis der chinesischen Medizin. Besser vorsorgen als Heilen, lautet mehr denn je die Devise. Je besser die Prävention, umso größer die Sicherheit, gesund und zufrieden zu bleiben. Prävention schließt übrigens das komplexe “System” Mensch ein. Dazu gehören Körper, Geist, Seele und Beziehung. Mein persönlicher GesundheitsTipp lautet: sanfte Bewegungsarten in den Wochenplan einbauen. Ich empfehle gerne Tai Chi und QiGong, um die Körperenergien wieder anzuregen, das schaffen auch Bewegungsmuffel”, schmunzelt der Internist und TCM-Arzt.

Für Dr. Jürgen Arent, Zahnarzt und Integralmediziner geht es mehr und mehr um Lebensqualität und die hat mit einer gesunden Mischung von Aktivität und Pause, mit Balance und Energie zu tun. Es geht darum, zu sich und seinen Bedürfnissen zu stehen. “Bevor Sie vor lauter Aktivität zusammensacken, denken Sie an regelmäßige Pausen!” Auch wenn das sehr banal klingt, aber viele Patienten wundern sich, weshalb sie mit Zahnknirschen, Tinnitus oder Schlafstörungen zu tun haben. Das sind alles Folgen von Dauerstress ohne den wichtigen Wechsel in den Ruhestatus, so der Mediziner. Und letztendlich, der Körper wehrt sich gegen “Mangelernährung”. Es geht weniger um Fastenkuren, als um Entschlackung. Stellen Sie gezielt um auf vitaminreiche Ernährung, trinken Sie viel Wasser und Kräutertee. Vitamin B und C sind jetzt gefragt, also Vollkorn, Obst und Gemüse. Mein ganz persönlicher GesundheitsTipp lautet: AUSZEIT! Gönnen Sie sich jeden Tag ihre persönliche Auszeit. Schon 15 Minuten täglich mit sich selbst allein sein und die Zeit genießen - nichts zu tun, nicht erreichbar zu sein, ganz bei sich selbst zu sein.”

5 TIPPS für den inneren Frühjahrsputz

1. Lernen Sie sich zuerst so anzunehmen, wie Sie jetzt sind.

2. Würdigen Sie die alten Einstellungen aus längst vergangenen Tagen.

3. Suchen Sie sich eine neue Einstellung die jetzt besser zu Ihnen passt, z.B. “ich bin liebenswert und erfolgreich auf meine Art ” statt “Ich muss besser und schneller sein.”

4. Entrümpeln Sie dann Ihre Seele von altem Ballast und den damit verbunden Ängsten und Schuldgefühlen

5. Beginnen Sie sofort mit neuen Ideen und Jahresplanungen. Das ist die beste Medizin gegen die Trägheit der Winterdepression.

Im Buch “Die Kraft der Lebensvision” (Droemer Knaur) zeigt Hans Kreis an konkreten Fallbeispielen, wie diese Regeln auf dem Weg zu mehr Lebensfreude und Dynamik genutzt werden können.

FALLBEISPIELE:
“Die Kraft der Lebensvision” (Droemer Knaur), Hans Kreis , ISBN13 978-3-426-66591-6
http://www.imaco.de/buch.html

Kontakt, Belegexemplare:
Tel. 09191-95846, Hans Kreis, presse@imaco.de,
imaco Beratungsgesellschaft: http://www.imaco.de

Mehr Infos zu Dr. Jürgen Arent und Kontakt unter http://www.MedEnergetics.com

Mehr Infos zu Dr. Johann Birkel und Kontakt unter http://www.gezha.de