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Archive für März 2008
Militärtechnologie soll Delfine retten
31.3.2008 von zaro.
Sonar-Reflektoren halten Meeressäuger von Netzen fern
Salisbury - Jedes Jahr sterben etwa 350.000 Delfine und Wale als Beifang in Fischernetzen. Laut Greenpeace liegt die Dunkelziffer bei einer Mio. Tieren. Ausgerechnet Technologie des britischen Militärs soll nun helfen, diese Zahlen zu reduzieren. Ein Gerät, das vom Defence Science and Technology Laboratory (DSTL) http://www.dstl.gov.uk entwickelt wurde, um Schiffe sicher durch Minenfelder zu bringen, soll künftig helfen, manche Meeressäuger von Fischernetzen fernzuhalten. “Meistens schwimmen die Tiere in das Netz, weil sie es mit ihrem eigenen Sonar nicht wahrnehmen können”, so Entwickler Carl Tiltman gegenüber der BBC. Nun sollen die neuen Vorrichtungen an den Netzen angebracht werden und das Echolot der Tiere besser reflektieren. “Sie werden wissen, dass da etwas ist und nicht einfach darauf los schwimmen”, erklärt Tiltman.
Das entwickelte Gerät ist etwa so groß wie ein Fussball und reflektiert Sonar-Signale. Auftreffende Geräusche werden in der Kugel zuerst geteilt und anschließend ohne große Verluste an die Tiere zurückgesandt. “Das würde hauptsächlich den Delfinen nützen”, so Meeresbiologe Michael Stachowitsch von der Universität Wien http://www.univie.ac.at/marine-biology auf Anfrage von uns. “Die meisten Wale orientieren sich nicht so gezielt durch Echolot.” Umweltschützer halten die Innovation zwar für sinnvoll, sie reiche jedoch nicht aus, um das Problem zu lösen. Eine Umstellung der Fischerei müsse ebenfalls dringend diskutiert und umgesetzt werden.
“Es gibt verschiedene Lösungsansätze, die allerdings nicht alle als durchwegs positiv zu bewerten sind”, erklärt Stachowitsch. Sogenannte Pinger würden bereits eingesetzt, um Delfine und Wale abzuschrecken. Die Geräte senden in kurzen Abstände akustische Signale aus, welche die Meeressäuger fernhalten sollen. “Der Vorteil ist, dass die Delfine die Signale hören, der Nachteil ist Stress durch Lärmbelästigung für Tier und Umwelt”, so der Wissenschaftler. Stärkere Geräte, sogenannte Acoustic Deterrent Devices, könnten Delfine sogar aus ihren Lebensräumen vertreiben.
Die neuen Sonar-Reflektoren wurden ursprünglich entwickelt um Minen zu markieren und die Durchfahrt für Schiffe sicherer zu machen. “Wenn wir in Gebiete wie den Nordarabischen Golf fahren und verminte Gebiete finden, müssen wir diese kennzeichnen”, erklärt Tiltman. In Zukunft will das DSTL die neue Technik nicht nur in der Fischerei, sondern auch zur Markierung von Ölpipelines nutzen. (Ende)
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Wasserstoffgewinnung aus Biomüll
28.3.2008 von zaro.
Verfahren funktioniert ohne chemische Zusätze
Cagliari - Eine Forschergruppe des Dipartimento di Geoingegneria e Tecnologie Ambientali an der Universität von Cagaliari http://www.geoing.unica.it hat ein Verfahren entwickelt, das die Gewinnung von 75 Litern Wasserstoff aus einem Kilogramm Biomüll ermöglicht. Die sogenannte HyMeC-Technologie ist in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der römischen Universität La Sapienza entstanden. Das Problem bei der Herstellung von Wasserstoff ist, dass sie meist nicht mit Hilfe von erneuerbaren Energien geschieht und zudem sehr kostenaufwendig ist,” erläutert Projektleiter Aldo Muntoni. “Unser biologisches Prinzip hingegen beruht im Wesentlichen auf dem Einsatz von Clostridia-Bakterien, die Abfälle unter Sauerstoffabschluss vergären und wenig Energiezufuhr benötigen. Im Gegensatz zu den an ähnlichen Verfahren arbeitenden Kollegen in Deutschland kommen wir mit 39 Grad Celsius und somit einer deutlich geringeren Betriebstemperatur aus.”
“Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass HyMeC ohne chemische Zusätze oder thermische Vorbehandlung der Biomasse funktioniert”, meint Muntoni. Hinzu komme die Tatsache, dass neben dem Feuchtmüll auch die bei der getrennten Müllsammlung verbleibende Trockenfraktion weiterverarbeitet werden könne. Dieser Teil sei meist mit verschiedenen organischen Stoffen versetzt, die normalerweise in der Müllverbrennungsanlage oder Deponie landen würden.
Nach zwei bis vier Tagen anaerobischer Vergärung bei 39 Grad entsteht ein stabiles Gemisch aus Wasserstoff und Kohlendioxid. Die verbleibende Masse wird einem zweiten, ebenfalls unter anaeroben Bedingungen arbeitenden Reaktor zugeführt, der je Kilogramm 700 Liter Methangas und CO2 produziert. Um die flüssige Restmasse zu stabilisieren, wird sie mit Holz- und Sägespänen vermengt, um dann als Dünger in der Landwirtschaft oder im Gartenbau eingesetzt zu werden.
Der gewonnene Wasserstoff wird nach der Trennung von Kohlendioxid und Methan in Pemfc-Brennstoffzellen gefüllt. Kohlendioxid und Methan können in Form von Mcfc-Brennstoffzellen weiterverwendet werden. “Im Fall einer großindustriellen Anwendung wird die herkömmliche Verwertung von Biomasse nicht nur durch ein weiteres Element bereichert, sondern gleichzeitig auch die durch Müll hervorgerufene Umweltbelastung reduziert”, meint Muntoni abschließend. (Ende)
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Frühkindliche Ereignisse beeinflussen das Altern
27.3.2008 von zaro.
“Warum jemand länger lebt, hat nicht nur mit den Genen zu tun”
Innsbruck - “Warum jemand länger lebt, hat offensichtlich nicht nur mit den Genen zu tun. Vielmehr gibt es auch Hinweise darauf, dass im embryonalen Stadium oder in der frühen Jugend Ereignisse dafür mitverantwortlich sind”, so die Immunologin Beatrix Grubeck-Loebenstein vom Institut für Biomedizinische Altersforschung (IBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften http://www.iba.oeaw.ac.at, im Interview. Das IBA gehört zu den insgesamt 18 Forschungseinrichtungen, die bei dem LifeSpan-Projekt mitarbeiten. “Gerade heute, in einer Zeit kontinuierlich steigender Lebenserwartung, in der das traditionelle Bild des Alterns als unvermeidlicher, nicht zu beeinflussender Bestandteil des biologischen Kreislaufs zunehmend ins Wanken gerät, ist ein umfassendes Verständnis der biologischen Gesetzmäßigkeiten aller beteiligten Prozesse von höchster Bedeutung”, erklärt die Forscherin. Dazu gehöre auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Institute.
Grubeck-Loebenstein und ihr Team beschäftigen sich im Rahmen von LifeSpan mit dem Altern des Immunsystems, im Speziellen mit Veränderungen des T-Zell-Repertoires im Alter und deren Auswirkungen auf die Entstehung altersbedingter Erkrankungen sowie mangelnden Impferfolg. Das Forscherteam arbeitet dabei mit verschiedenen Tiermodellen aber auch mit Zwillingsstudien. Von speziellem Interesse sind etwa Untersuchungen an Menschen, die in der Jugend oder im Mutterleib extremer Unterernährung oder Hunger ausgesetzt waren. “Dabei soll der Frage nachgegangen werden, welche Genabschnitte besonders anfällig für epigenetische Veränderungen sind und welchen Einfluss prä- und postnatale Bedingungen wie zum Beispiel Mangelernährung, Geburtsgewicht, Wachstum und Body-Mass-Index auf die Häufigkeit des Auftretens bestimmter Erkrankungen und auf die Langlebigkeit haben”, so die Forscherin.
Ein Beispiel des besonderen Interesses sind Menschen, die den so genannten “Dutch Hunger Winter 1944″ miterlebt haben. Dieses Ereignis, bei dem ein Teil der niederländischen Bevölkerung aufgrund des 2. Weltkriegs nur wenig Nahrung erhalten konnte, hatte mehr als 20.000 Menschenleben gekostet. Für die Wissenschaftler lieferte die Hungersnot Daten für die so genannte “Dutch Famine Birth Cohort”- Studie, die sich mit den Spätfolgen der Katastrophe auseinandersetzt. “Wir gehen hier insbesondere der Frage auf den Grund, wie die Entwicklung des Immunsystems durch Mangelernährung im Mutterleib beeinflusst wird.” Die Forscher analysieren dafür die Diversität des T-Lymphozyten-Repertoires. “Hohe Diversität erlaubt das Erkennen und Bekämpfen vieler verschiedener Krankheitserreger, niedere Diversität bedeutet das Gegenteil”, erklärt die Medizinerin. “Untersucht wird die Fähigkeit von Abwehrzellen, bestimmte Pathogene wie etwa Viren oder Bakterien zu bekämpfen.”
“Um menschliches Altern wirklich zu verstehen, muss die gesamte Lebensspanne vom Embryo bis ins hohe Alter in eine ganzheitliche Forschung miteinbezogen werden”, zeigt sich Grubeck-Loebenstein überzeugt. Im Netzwerk “LifeSpan” erhalten solche bisher auf nationaler Ebene durchgeführten Studien eine europäische Dimension. Langfristig wollen die Forscher damit eine wissenschaftliche Basis für die Entwicklung von Interventionsmaßnahmen schaffen, die bereits früh in der Kindheit ansetzen und sich dann im Alter positiv auf die Lebensqualität auswirken. “Die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden in ein europäisches Trainingsnetzwerk für Experten in der Gesundheitspflege einfließen und auch für die Öffentlichkeit aufbereitet”, erklärt die Forscherin abschließend gegenüber ZARO.
So vielschichtig und komplex der Alternsprozess auch ist, ist das Altern an sich doch ein biologischer Vorgang, der fast alle Lebewesen gleichermaßen betrifft. Das EU-Projekt LifeSpan (”Integrating research into Development and Ageing”) http://www.lifespannetwork.nl will dem Altern und den dahinter liegenden Prozessen auf die Spur kommen. Was die Forscher dabei besonders interessiert, sind frühkindliche Ereignisse und ihre Bedeutung für das Leben eines Erwachsenen. Zielsetzung des Netzwerks “LifeSpan” ist es, eine Brücke zwischen den derzeit kaum fächerübergreifend arbeitenden Disziplinen Entwicklungsbiologie und biomedizinischer Alternsforschung zu schlagen. (Ende)
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Diät heißt gesunde Lebensweise - Ernährung braucht Kompetenz
26.3.2008 von zaro.
25. Ernährungskongress der Diaetologen: Bewusstsein der Bevölkerung fehlt
Wien - “Das Wort Diät ist in der Vergangenheit zu oft missbraucht worden”, meint Andrea Hofbauer, 1. Vorsitzende des Verbands der Diaetologen Österreichs http://www.diaetologen.at beim 25. Ernährungskongress, der derzeit in Wien über die Bühne geht. “Diät heißt, eine gesunde Lebensweise insbesondere im Hinblick auf die Ernährung”, so Hofbauer gegenüber der Presse. Dazu gehöre auch das Bewusstsein, sich gesund zu ernähren. “Die Realität sieht allerdings anders aus. Diabetes und Übergewicht sind nur zwei der großen Probleme, die durch falsche Ernährung entstehen und immer häufiger auftreten”, so Hofbauer. Auch andere so genannte Zivilisationskrankheiten sind die Folge einer falschen Ernährung.
„Eigentlich müssten die Menschen durch das reiche Angebot an Nahrungsmitteln gesund sein, doch das ist leider nicht der Fall”, meint Hofbauer. Nie habe es ein derart großes Angebot an Obst und Gemüse das ganze Jahr über gegeben. Für Hofbauer liege das Problem im Überfluss. “Bestimmte Nährstoffe wie Zucker oder Fett werden in zu großen Mengen aufgenommen, andere hingegen gar nicht.” Die von der WHO empfohlene Tagesdosis von 400 bis 600 Gramm Obst und Gemüse werde von den meisten Menschen nicht eingehalten.
Der Weg zum Experten sei deswegen schwierig, weil Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen. “Wenn bei einer Blutabnahme erhöhte Cholesterin- oder Blutzucker-Werte festgestellt werden, sollte man eigentlich einen Experten wie etwa einen Diaetologen konsultieren”, meint Hofbauer. Eine nicht adäquate Behandlung könne nämlich zu Spätkomplikationen führen. “Oftmals sind die Ernährungsfehler angelernte Verhaltensmuster, die seit vielen Jahren in derselben Art und Weise begangen werden.” Das bedeute für den Experten ein sehr sorgfältiges Vorgehen ausgehend von der persönlichen Präferenz eines jeden Menschen, um ein realistisches Therapieziel zu erreichen. “Auch hier wird sehr häufig der Fehler begangen, unrealistische Ziele zu setzen.”
Beim 25. Ernährungskongress der Diaetologen wird auch das Problem der richtigen Ernährung bei älteren und hochbetagten Personen erörtert. Die Experten fordern die gesetzliche Verankerung einer zwingende Durchführung eines Ernährungsscreenings bei jeder Neuaufnahme in Spitälern und Pflegeheimen. Diese basieren zurzeit lediglich auf freiwilliger Initiative. Eine notwendige Ernährungstherapie kann nicht nur zum Gesundbleiben und -werden beitragen, sondern kann die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend verbessern und helfen, durch Krankheiten beeinträchtigten Personen das Leben zu erleichtern, kommen die Experten zum Schluss. Die Diaetologen sind neben den Ärzten die einzige Berufsgruppe, die vom Gesetz her berechtigt ist, ernährungstherapeutisch bei kranken Menschen tätig zu werden, betont Hofbauer. Derzeit sind in Österreich 1.100 meist weibliche Diaetologen tätig, der überwiegende Teil von ihnen in Krankenhäusern. (Ende)
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Innofact-Studie: Bio-Lebensmittel gehören zum guten Ton
25.3.2008 von zaro.
Ökologisches Bewusstsein gilt aber nicht bei der Freizeitgestaltung
Zürich - Ab und zu Bio- oder regional angebaute Lebensmittel zu kaufen gehört in der Deutsch-Schweiz zum guten Ton. Bei der eigenen Mobilität und der Freizeitplanung bleiben aber Nachhaltigkeit und eine ökologische Lebensweise ausen vor. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Online-Befragung von INNOFACT Research&Consulting http://www.innofact.ch in Zürich.
Schlagwörter wie Klimaerwärmung oder Klimaschutz füllen die Medien und verstärken den Druck auf Konsumenten, einen eigenen Beitrag zu verbesserter Ökologie zu leisten, zum Beispiel durch den Kauf von Bio- oder regional angebauten Produkten. Zumindest ab und zu Bio- oder Lebensmittel aus der Region einzukaufen gehört denn auch zum guten Ton: Eine im Februar 2008 durchgeführte Studie des Marktforschungsinstitutes INNOFACT hat ergeben, dass 85% der Deutsch-Schweizer bei bestimmten Produkten wie z.B. Eier und Gemüse auf ein Bio- oder Regio-Label achten. Beliebteste Einkaufsstätten sind Migros (73%) und Coop (71%).
Für den Kauf von Bio- oder Regioprodukten sprechen vor allem die bessere Qualität der Produkte (64%) und der persönliche Beitrag zur Förderung des regionalen Wirtschaftstandortes (61%). Gegen den Kauf sprechen zu hohe Preise (80% der befragten Nicht-Käufer) und fehlendes Vertrauen in angebotene Labels/ Marken wie Knospe, demeter, Bio Suisse (24% der befragten Nicht-Käufer). Die Anzahl und die Positionierung der verschiedenen Öko-Labels sind für den Konsumenten nicht mehr überschaubar. Der Konsument straft die mangelnde Transparenz mit Vertrauensentzug und als Folge davon mit Nichtkauf (15% aller befragter Deutsch-Schweizer).
Doch auch bei den Käufern von Bio- oder Regioprodukten hört nachhaltiger, ökologischer Konsum in der Regel bei der Freizeitgestaltung auf: Zwar geben 41% der befragten Deutsch-Schweizer an, Ausflüge oder Wanderungen in die Region anstelle von Fernreisen zu unternehmen. Dass diese Ausflüge aber viel eher zusätzlich zu den Fernreisen stattfinden, zeigt die Tatsache, dass nur gerade 18% aller Befragten bereit sind, auf Flugreisen zu verzichten oder diese mit CO2-Zertifikaten zu kompensieren. Auch im Bereich Gastronomie (13% achten beim auswärts essen auf Bio-Küche/goût mieux Siegel) und Hotellerie (6% bevorzugen Übernachtungen in ökologischen Unterkünften) sind Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein wenig verbreitet, was teilweise wohl auf fehlendes oder mindestens nicht bekanntes Angebot zurückzuführen ist. So bleibt es vorerst bei der bequemen Formel: Freilandeier kaufen: ja, auf die private Flugreise verzichten: nein.
Befragt wurden 1405 Internetnutzer in der Deutsch-Schweiz. Die Stichprobe ist internetrepräsentativ.
Weitere Informationen, Grafiken und Interpretationen erhalten Sie bei:
Presse-Kontakt
Cindy Stieger
INNOFACT AG Research&Consulting
Hardstrasse 301
CH-8005 Zürich
Tel.: 044 276 46 52
Fax: 044 276 46 67
E-mail: c.stieger@innofact.com
Über INNOFACT:
Die INNOFACT AG hat seit dem 15. November 2007 auch in der Schweiz eine Präsenz, die von Frau Cindy Stieger geleitet wird.
Die INNOFACT AG ist ein Institut für Markt- und Sozialforschung mit Hauptsitz in Düsseldorf und verbindet die bewährten Methoden der klassischen Marktforschung mit den innovativen Möglichkeiten des Online-Research. Das Unternehmen realisiert Studien für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Kompetenzschwerpunkte liegen in den Bereichen Markenartikel, Handel/e-Commerce, Telekommunikation und Medien/Verlage.
Im Bereich der online-basierten Marktforschung zählt INNOFACT zu den erfahrensten Anbietern in Europa. Bereits seit 1998 werden über das Internet Marktforschungsstudien realisiert. In der Schweiz betreibt INNOFACT das Consumerpanel http://www.meinungsplatz.ch. INNOFACT beschäftigt an Standorten in Deutschland und der Schweiz 45 Mitarbeiter.
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Regelmäßiges Frühstück hält schlank
21.3.2008 von zaro.
Über den Tag werden mehr Kalorien verbrannt
Minnesota - Wer auf ein Frühstück verzichtet und glaubt dadurch abnehmen zu können, unterliegt einem Irrtum. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität von Minnesota http://www.umn.edu nach einer Studie an über 2.000 amerikanischen Jugendlichen. Nach fünf Jahren wogen die Testpersonen, die die erste Mahlzeit des Tages ausließen, im Durchschnitt um 2,3 Kilogramm mehr. Während Menschen, die Frühstück essen, zwar mehr Kalorien zu sich nehmen, verbrennen sie über den Tag auch mehr Energieeinheiten. “Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Kalorienaufnahme ohne Frühstück auf den Mittag und den Abend verschiebt”, vermutet Alexandra Hofer von der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung im Gespräch mit ZARO.
„Ein regelmäßiges Frühstück ist oft mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil verbunden und kann auch mit der sozialen Herkunft einer Familie zu tun haben”, so Hofer. “Es macht einen großen Unterschied ob Kinder zu Hause essen oder sich in der Schule irgendetwas kaufen.” Doch nicht nur für junge Menschen ist die erste Mahlzeit des Tages wichtig. Eine Studie der Cambridge Universität http://www.cam.ac.uk an etwa 7.000 Personen mittleren Alters zeigt, dass auch hier Menschen, die morgens etwas zu sich nehmen, am wenigsten zunehmen.
Jugendliche lassen das Frühstück oft aus, um Gewicht zu verlieren, vermuten Experten. “Das Problem ist der Schwall an Meldungen zum Thema Übergewicht”, so Tam Fry vom britischen National Obesity Forum gegenüber der BBC. “Wir müssen klar stellen, dass regelmäßige Mahlzeiten lebenswichtig sind und auch ein anständiges Frühstück wichtig ist.”
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Ostern mal richtig verstehen: http://lights-online.net/2008/03/21/um-was-geht-es-eigentlich-an-ostern/
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Fischerei: Auswirkung von Schleppnetzen vernichtend
20.3.2008 von zaro.
“Als walze man einen Wald nieder, um die dort lebenden Rehe zu erlegen”
London - Die Stahlseile, die in der kommerziellen Tiefseefischerei verwendet werden, haben eine viel vernichtendere Wirkung auf die Fischbestände als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von schottischen Forschern. Dies sei auch ein Grund dafür, dass die Fischbestände in der Tiefsee vor der Küste Irlands dramatisch abnehmen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe.
David Bailey von der University of Glasgow http://www.gla.ac.uk hat gemeinsam mit John Gordon von der Scottish Association of Marine Science http://www.sams.ac.uk in Oban die aktuellen Daten einer 1979 begonnenen Studie über Schleppnetzfischerei vor der irischen Küste beim Ocean Sciences Meeting der American Geophysical Union http://www.agu.org in Orlando, Florida, präsentiert und die Fangzahlen der Perioden 1979 bis 1989 mit denen von 1997 bis 2002 verglichen. Auffällig war, dass die Schleppnetze immer tiefer eingesetzt wurden. Die Studie zeigte auf, dass die Zahl der Fische um etwa 50 Prozent abgenommen hatte.
Die Schleppnetze wurden im Porcupine Seabight südwestlich von Irland in Tiefen von wenigen hundert bis zu 4.000 Meter ausgebracht. “Das ist eine der wenigen Studien, die weg vom Kontinentalhang bis hin zur abyssischen Tiefebene (von etwa 2.000 bis 4.000 Metern Tiefe) reicht”, erklärt Jeffrey Drazen, Experte für Tiefseefischerei von der University of Hawaii in Manua http://www.hawaii.edu. Drazen hatte an der Untersuchung allerdings nicht teilgenommen.
Es ist kein Wunder, dass in Tiefen bis zu 1.500 Meter, in denen sehr viele kommerzielle Fischfangflotten agieren, die Zahl der Fische rasant abgenommen hatte. Allerdings war es auffällig, dass auch in Tiefen um 3.000 Meter die Zahl der Fische extrem gesunken ist. Das galt insbesondere für Fische wie etwa Aale, die gar nicht kommerziell befischt werden. Den Grund sieht Drazen in der Tatsache, dass viele der Tiere “ontogenetische Migratoren” sind. Das bedeutet, dass sie den Anfang ihres Lebens in seichteren Gewässern verbringen, später im geschlechtreifen Alter in größere Meerestiefen abwandern. “Wenn zu viele Jungfische in den Netzen enden, kann es sein, dass es zu keiner Migration mehr kommt”, erklärt der Forscher. Ein Fisch, der in ein solches Schleppnetz kommt, ist ohnehin zum Sterben verurteilt, egal, ob er kommerziell verwertet wird oder nur als Beifang mit an die Oberfläche gezogen wird. Drazen bemerkt, dass die Wissenschaft den Migratoren bisher zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet hat - vor allem im Hinblick auf die Auswirkungen des Lebens in der Tiefsee. Das Forschungsergebnis macht deutlich, dass Schleppnetzfischerei immer weitere Areale der Tiefsee beeinträchtigt.
Auch für den Meeresbiologen Michael Stachowitsch von der Universität Wien http://www.univie.ac.at/marine-biology ist die Schleppnetzfischerei eine der schlimmsten Fischereimethoden. „Das ist in etwa so, als walze man einen Wald nieder, um die dort lebenden Rehe zu erlegen“, meint der Forscher gegenüber pressetext. Stachowitsch kritisiert zudem, dass Europäer dazu tendieren mit erhobenem Finger Missstände außerhalb des eigenen Kontinents zu kritisieren. „Dabei geschieht in europäischen Gewässern genau das gleiche: Fischereiquoten sind zu hoch und werden nicht eingehalten. Der Raubbau im Meer findet also auch hier statt.“
Umweltorganisationen kämpfen bereits seit Jahren gegen die Tiefsee-Schleppnetz-Flotten, die beschwerte Netze über den Meeresboden ziehen. Dabei werde die Tiefsee wie ein Acker umgepflügt, erklärt Antje Helms, Meeresbiologin bei Greenpeace http://www.greenpeace.at, im Gespräch mit ZARO. Abgesehen von der großen Menge an Beifang, der nicht genutzt werden kann, zerstört diese Art des Fischfangs auch den Meeresboden. Besonders gefährdet dabei sind Tiefseekorallen. Bei einem einzelnen Einsatz eines Schleppnetzes werden zwischen 95 und 98 Prozent der Korallenbedeckung ruiniert, argumentieren die Umweltschützer.
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Testosteron schützt vor Depressionen
19.3.2008 von zaro.
Risiko bei niedrigen Werten rund drei Mal so hoch
Perth - Ältere Männer mit niedrigen Werten des männlichen Sexualhormons Testosteron im Blut könnten anfälliger für Depressionen sein. Eine Studie der University of Western Australia http://www.uwa.edu.au hat nachgewiesen, dass die Teilnehmer mit den niedrigsten Werten drei Mal eher depressiv waren als jene mit den höchsten. Die Wissenschaftler werteten die Daten von 3.987 Männern über 70 Jahren aus. Die Forschung geht davon aus, dass dieses Hormon die Werte bei entscheidenden Chemikalien im Gehirn beeinflusst. Details der Studie wurden in den Archives of General Psychiatry http://archpsyc.ama-assn.org veröffentlicht.
Frauen bis zum Alter von 65 Jahren leiden laut BBC eher unter Depressionen als Männer. Ab diesem Alter verschwindet der Unterschied zwischen den Geschlechtern nahezu. Die Testosteron-Werte sinken mit fortschreitendem Alter. Die Bandbreite ist jedoch groß. Für die aktuelle Studie stellte jeder der Männer eine Blutprobe zur Verfügung. Zusätzlich nahmen sie an Tests teil, die feststellten, ob sie unter Depressionen litten. Insgesamt wurden 203 Männer als depressiv eingestuft. Sie verfügten über deutlich geringere Werte bei der gesamten Testosteronmenge aber auch beim freien Testosteron, dass nicht an Proteine gebunden ist. Diese Daten wurden in einem weiteren Schritt angepasst und Faktoren wie Ausbildung und der Körperfettanteil berücksichtigt.
Es zeigte sich, dass jene Männer deren freie Testosterone im unteren Bereich von 20 Prozent lagen, drei Mal wahrscheinlicher depressiv waren als jene die sich im oberen Bereich befanden. Laut den Wissenschaftlern sind weitere Studien erforderlich, um diese Forschungsergebnisse zu bestätigen. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, dass eine Verbesserung der Testosteron-Werte ein guter Ansatz zur Behandlung von Depressionen sein könnte. Eine frühere Studie mit 800 Männern über 50 Jahren hatte ergeben, dass jene mit geringen Testosteron-Werten in einem Zeitraum von 18 Jahren über ein um 33 Prozent erhöhtes Sterberisiko verfügten. Sie schienen eher einer Reihe von Risikofaktoren ausgesetzt zu sein, die mit kardiovaskulären Erkrankungen und Diabetes in Zusammenhang stehen. Es könnte also sein, dass bei niedrigeren Hormonwerten Depressionen eher auftreten und diese Männer auch eher in einem schlechteren Gesundheitszustand sind. Die australischen Wissenschaftler kommen jedoch zu dem Schluss, dass der Zusammenhang damit nicht vollständig erklärt sei. Weitere Faktoren müssten ebenfalls eine Rolle spielen.
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Fastenwandern - Ein Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele
18.3.2008 von zaro.
Besonders intensives Erlebnis für Führungskräfte
Laakirchen - Egal welche Beweggründe jemanden veranlasst haben, bei einer Fasten-Wanderwoche mitzumachen, jeder ist anschießend begeistert. Aussagen wie: “Ich habe mich in dieser einen Woche mehr erholt, als sonst bei 3 Wochen Luxusurlaub in der Karibik”, sind an der Tagesordnung. Jeder erlebt seine körperlichen Bedürfnisse sehr intensiv, findet zu sich selbst und befreit seinen Körper von seelischen und körperlichen Müll. Viele erleben auch eine deutliche Linderung von verschiedenen Beschwerden und Überlastungssymptomen.
Besonders intensiv erleben viele Führungskräfte und Personen mit hohen beruflichen Herausforderungen die Zeit des Fastenwanderns, weil gerade diese selten Zeit haben, sich in der Natur aufzuhalten. Sie nehmen deshalb die natürlichen Reize des erfrischenden Windes, das Rauschen der Gebirgsbäche und den Geruch von den Alpenkräutern besonders intensiv wahr. Viele berichten von einem jahrelang verloren gegangenen Wohlgefühl und Leichtigkeit, wenn sie sich nach langer Zeit wieder im Einklang mit der Natur fühlen.
Was versteht man unter Fastenwandern?
Besonders leicht fällt das Fasten in Kombination mit Bewegung an der frischen Luft. Das “Begehen” der Natur und das Erleben harmonischer Landschaften machen den Kopf frei und verschafft der Seele Luft. Beim Fastenwandern steht dabei nicht die Leistung im Vordergrund, sondern das Staunen und Betrachten der Natur. Die täglichen Wanderrouten unter fachkundiger Führung werden entsprechend der Kondition der Gruppe ausgewählt und abwechslungsreich mit Pausen zum Entspannen, Trinken und Genießen der Natur gestaltet.
Das Leben auf das Wesentliche zu beschränken tut gut!
Statt der üblichen Reizüberflutung von Außen bringt Sie das Fastenwandern wieder zu Ihrem Ursprung zurück. Alles ausklammern, was nicht lebensnotwendig ist, sich vom Alltag lösen - heraus aus beruflichen und familiären Bindungen, weg von Terminkalender, Telefon und Fernseher! Fasten ist ein idealer Weg, sich eine Auszeit zu nehmen, zu sich zu finden, sich neu zu orientieren und unliebsame Angewohnheiten hinter sich zu lassen. Vielen gelingt es ohne Anregungen von außen zu einer inneren Ruhe zu kommen, die auch noch lange in den Alltag hinein nachwirkt.
Früchtefasten - eine besonders schonende Form:
Fasten mit Früchten ist eine besonders schonende Form, da der Organismus auf Grund der kontrollierten Zufuhr von Früchten und Fruchtsäften, wesentlich weniger belastet wird, als beim gänzlichen Nahrungsmittelverzicht. Durch den hohen Wassergehalt belasten Früchte die Verdauungsorgane nicht und helfen dem Körper beim Reinigungs- und Heilungsprozess. Als angenehmen Nebeneffekt berichten viele, dass sie die Freude am Essen von Obst und den herrlichen Geschmack von den verschiedenen Früchten wieder entdeckt haben.
Wer kann fasten?
Es gibt grundsätzlich keine Altersbeschränkung, d.h. jeder Erwachsene kann durchaus bis ins hohe Alter die Vorteile des Fastenwanderns genießen. Voraussetzung ist lediglich eine normale körperliche Kondition, da die Wanderungen so abgestimmt sind, dass jeder mit normaler Kondition die Strecken gut bewältigen kann.
Wie geht es Fastenden mit dem Hungergefühl?
Viele glauben es nicht, aber so gut wie keiner verspürt ab dem ersten Fastentag ein Hungergefühl. Das erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass am ersten Tag bereits mit einer gründlichen Entleerung des Darms begonnen wird und dadurch das Hungergefühl verschwindet. Vom 2. bis 7. Tag wird, um die Entschlackung und Ausscheidung zur fördern, viel getrunken und der Darm regelmäßig mit Hilfe von Glaubersalz zusätzlich gereinigt. Am 8. Tag wird mit leichter Kost mit der normalen Nahrungsaufnahme begonnen.
Was benötigt man für eine geführte Fastenwanderung?
Neben wetterfester Kleidung braucht man lediglich anständige Wanderschuhe und einen Rucksack für das Reservegewand, die Getränke und Früchte. Viele nehmen sich auch eine wasserdichte Unterlage mit, um ein gemütliches Mittagsschläfchen mitten in der Wiese oder in der Natur besonders genießen zu können.
Gemeinsames Fasten - eine große Stütze für alle!
Viele Argumente sprechen für die Teilnahme an einer geführten Gruppenfastenwanderung. Die positive Motivation in der Gruppe wirkt sich immer sehr ansteckend auf alle aus. Besonders angenehm erleben viele den Austausch untereinander. Schließlich sitzen ja alle im gleichen Boot und machen gemeinsam die gleichen Erfahrungen. Kleine auftretende Fastenkrisen werden durch das verständnisvolle Zuhören während des Wanderns oder bei angenehmen Gesprächen am Abend als sehr unterstützend erlebt. Jeder hat aber auch die Möglichkeit sich genügend Zeiten für sich selbst zu reservieren.
Seelische und körperliche Vorbereitung:
Stimmen Sie sich mental auf die Fastenwanderung ein, indem Sie bereits einige Tage vorher mehr in die Natur gehen, sich mit sich selbst beschäftigen und eventuell Lektüre zu solchen Themen durchlesen. Nützen Sie auch einige Tage vorher schon die Gelegenheit um Ihr Essen bewusster wahr zu nehmen, verringern Sie gegebenenfalls Ihren Kaffee- oder Alkoholkonsum und schaffen Sie sich Freiräume für sich selber.
Wo ist der Erlebnis von Fastenwanderungen besonders intensiv?
Aus vielen Studien weiß man, dass sich nirgends der Körper und Geist besser erholt, als bei Wanderungen zwischen 1000 m und 2000 m Seehöhe. Wichtig ist dabei allerdings, Routen zu finden, die für jedermann leicht bewältigbar sind und nur mäßige Höhenunterschiede aufweisen. Dies ist auch der Grund, dass diese beschriebene Fastenwanderung in Donnersbachwald/Stmk. in der besten Reisezeit vom 15. - 22. Juni und vom 14. - 21. September 2008 angeboten wird. Donnersbachwald verzichtet ausdrücklich auf Massentourismus und große Hotelanlagen, sondern hat sich auf sanften Tourismus mit gemütlichen Unterkünften spezialisiert. Info: http://www.donnersbachwald.at
Fazit
Während des Fastens werden Sie eine ganze Reihe von Veränderungen an sich erleben, sowohl psychisch, als auch körperlich. Darüber hinaus kann es sein, dass Sie mit Wahrnehmungen konfrontiert werden, die Ihnen neu sind und die Irritationen hervorrufen. Nützen Sie in diesem Fall die Professionalität der Trainer und geben Sie sich vertrauensvoll in deren Hände.
Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass auch Sie vom Virus Fastenwandern infiziert werden und diese Form der Erholung und Lebensfreude nicht mehr missen wollen.
Kostenloser Informationsabend
Nützen Sie den kostenlosen Vortragsabend am 4. April 2008 um 19.30 Uhr im Seminarhaus Villa Rosental/Laakirchen. Anmeldungen dafür unter: huemer@instituthuemer.at oder 07613/45000 bzw. 0676/3186601 bei Herrn Gottfried Huemer. Mehr Infos zum Thema unter: http://www.instituthuemer.at
Kontaktdaten:
Institut Huemer GmbH - Fachwerk für Beratung, Coaching und Gesundheit
Gottfried Huemer
Lindacherstr. 10
4663 Laakirchen
Tel.: 07613/45000
Mob: 0676/3186601
Mail: huemer@instituthuemer.at
Internet: http://www.instituthuemer.at
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Xundheitswelt: 20. bis 26. April - Im Urlaub richtig Laufen lernen
17.3.2008 von zaro.
“Laufwoche für Einsteiger” - Aktivurlaub für Körper, Geist und Seele
Moorbad Harbach - Wenn am 27. April 2008 der 25. Vienna City Marathon stattfindet, werden die AbsolventInnen der “Laufwoche für Einsteiger” den Langstreckenläufern genau auf die Beine schauen um zu erkennen, ob diese alles richtig machen.
Beim Laufen, dieser scheinbar selbstverständlichsten Sache der Welt, kann man nämlich viele Fehler machen. Um ökonomisch unterwegs zu sein, erfordert es einiges an Übung. Mit Xundwärts, dem Lauf- und Bewegungszentrum der Xundheitswelt, kann man das ganze Jahr über lernen den persönlichen Lauf- aber auch Nordic Walking-Stil zu optimieren.
Laufwoche für Einsteiger
Von Sonntag 20. April bis Samstag 26. April 2008 hat das Waldviertler Gesundheitsparadies ein spezielles Package für Laufeinsteiger geschnürt. Sportwissenschafter betreuen die Hobbysportler und geben ihnen Informationen und wertvolle Tipps. Eingangs steht die Analyse des individuellen Laufstils mittels Kraftmessplatten und Video am Programm, darauf aufbauend wird gezielt an der Lauftechnik, der Körperstabilität etc. gearbeitet. Den letzten Schliff erhalten die Teilnehmer bei geführten Laufausflügen im Kreise Gleichgesinnter. Dafür dass auch der Genuss und die Erholung in dieser Woche nicht zu kurz kommen sorgt die Wohlfühlatmosphäre des Vier-Stern Hotels, die Freizeiteinrichtungen wie Erlebnishallenbad, keramisches Dampfbad etc. und das xunde Essen. Das komplette Programm mit Vollpension gibt es ab 660,- Euro.
Alle Details zur Laufwoche für EinsteigerInnen, von 20. April bis 26. April 2008 sowie von 28. September 2008 - 4. Oktober 2008
Hotelleistungen und Programm
Sechs Übernachtungen mit Vollpension
Xunder Genuss mit Frühstücksbuffet, Menüwahl, Reduktionskost und Vollwertküche, Salatbuffet
Freie Benützung von Erlebnishallenbad, keramischem Dampfbad, Whirlpool und Saunalandschaft
Xund-Drink zur Begrüßung
Medizinische und therapeutische Leistungen
Laufstilanalyse
Muskelfunktionstest
Technik für optimales Laufen
Zwei Körperstabiltäts- und Koordinationstests
Xundwärts-Parcour-Betreuung
Drei Laufausflüge
Zwei Informationsgespräche/Vorträge
Xundwärts-Analyse- und Trainingszentrum: Trainingseinrichtungen frei nutzbar
Xundwärts-Parcour - die Bewegungsfreude im Motorik-Park®
Xundwärts-Routen - die Laufstrecken: inklusive Kartenset
Pulsuhr für die Dauer des Aufenthaltes
Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer € 660,-
Pauschalpreis Einzelzimmer Hochwald ab € 738,-
Xundwärts - das Lauf- und Bewegungszentrum in der Xundheitswelt
Mit dem europaweit einzigartigen Lauf- und Bewegungszentrum Xundwärts bietet die Xundheitswelt HobbysportlerInnen ebenso wie Profi-AthletInnen die Möglichkeit, in naturbelassener Umgebung “xundwärts” zu laufen. Mit sportmedizinischer Betreuung auf Olympia-Niveau und erstklassiger Infrastruktur vom Laufwegenetz bis zum Lauftechnikzentrum beweist die Xundheitswelt höchste Kompetenz in Sachen Laufen und Nordic Walking.
180 Kilometer bestens ausgeschilderte Laufrouten
Das Streckennetz ist nach modernsten sportwissenschaftlichen Kriterien erstellt. 29 ausgezeichnet beschilderte Strecken - darunter eigene Nacht- bzw. Winterlaufstrecken - bieten auf 180 Kilometern individuelle Schwierigkeitsgrade. In von Sportwissenschafter Dr. Roland Werthner errichteten Xundwärts-Parcours - an den drei Standorten Moorbad Harbach, Groß Gerungs und Weitra - können spielerisch die koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Orientierung und Reaktion verbessert werden.
Die Xundheitswelt
In der Xundheitswelt haben sich unter der Federführung des Moorheilbades Harbach und des Herz-Kreislauf-Zentrums Groß Gerungs sechs Betriebe - das Brauhotel Weitra, die Waldpension Nebelstein, die Pension Kristall und die Pension Nordwald - zusammengeschlossen. Die Xundheitswelt steht für Erholung, Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation.
Mit dem Background eines erfahrenen Teams an Ärzten, Therapeuten und Sportwissenschaftern werden dem Gast der Xundheitswelt Behandlung von Beschwerden im Stoffwechselbereich, im Bewegungsapparat, nach orthopädischen Operationen, im Herz-Kreislaufbereich ebenso wie die Lebensstilmedizin und aktive Gesundheitsvorsorge durch Bewegung geboten.
NEU: Ab Ende März gibt es das neue Xundheitswelt-Magazin mit wertvollen Tipps und xunden Packages. Interessierte können das Magazin schon jetzt auf http://www.xundheitswelt.at oder 02858/5255-1650 anfordern.
Information und Buchung:
Xundheitswelt
3970 Moorbad Harbach
Tel.: 02858/ 5255-1650
Mail: info@xundheitswelt.at
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Vitalität und Lebenskraft durch revitalisiertes, gereinigtes Wasser
14.3.2008 von zaro.
Das renommiert Fachmagazin “UMWELTTECHNIK SCHWEIZ” berichtet in der Februar-Ausgabe:
Gefiltertes schadstofffreies Wasser und feinstoffliche physikalische Schwingung als Non-Plus-Ultra!
Das in Tirol ansässige Forschungs- und Entwicklungsunternehmen ZARO Biotec revolutioniert die bekannten Filtertechnikverfahren zur Wasserreinigung um einen neuen zunehmend interessanter werdenden Aspekt, die bioenergetische Wasserkraft. Lichtpartikel-Energie oder auch Nullpunkt-Energie (Tachyonen, nach Dr. Gabriel Cousens, USA) wirken auf beinahe jeden lebendigen oder organischen Stoff, ohne die elementare Struktur negativ zu verändern.
Dr. Cousens, These aus seinem Buch „Tachyon-Energy“: Die Wissenschaft hat nachgewiesen, dass Materie lediglich die Kondensation aus einem vibrierenden universellen, subtilen Energiesubstrat ist, welches das virtuelle Stadium oder auch Nullpunkt-Energie genannt wird. Materie entsteht einfach dadurch, dass Nullpunkt-Energie sich zu Tachyon-Energie verfestigt, die dann durch SOEFs in Schwingung umgewandelt wird und Formen aller Art hervorbringt. SOEF = Subtile organisierende Energiefelder (Definition nach Dr. Gabriel Cousens)
Robert Zach, der Visionär der ZARO-Entwicklungen auf diesem Gebiet, kann nachweislich die einzigartigen Veränderungen von lebendiger Materie durch Nullpunkt-Energie, nicht nur unter Laborbedingungen unter Beweis stellen, sondern auch praktisch unter normalen Bedingungen. In Workshops mit der Humboldt-Universität in Berlin wurden schwingungsenergetische Phänomene mit unglaublichen Effekten aufgezeigt. Fallbeispiele gibt es genug so Zach, Lebensmittel die selbst ungekühlt nicht mehr schimmeln, Pflanzen die ein Wachstum präsentieren wie es kaum ein Dünger je schaffte, Autos deren CO-Wert nach Messungen die 0,00-Marke nicht mehr überschritten (Innovationspreis von ‚Welt der Wunder’). Wir haben Getränke getestet deren Geschmack sich nur durch Berührung der Energie positiv veränderten, oder nehmen wir den unglaublichen Reinigungseffekt des ‚eClypsi’, ohne Chemie Sauberkeit im ganzen Haus, so Zach.
Durch die Einzigartigkeit unserer Lichtpartikel tragenden Kunststoffe kann man jetzt die Zauberkraft von Nullpunkt-Energie überall einbauen. Jetzt ist es möglich bekannte Filtertechnik Systeme wie Kohleblockfilter oder Osmose mit Teilchenenergie zu verbinden, mit dem Resultat einer massiven Vitalität des Wassers. Und wir lassen die Preise ordentlich purzeln, denn wenn in der Vergangenheit von informierten, energetisiertem Wasser gesprochen wurde, dann war das interessant und spannend aber bei den Preisen konnte es schon vorkommen das man um Luft rang. Wenn man bedenkt das in den meisten Fällen nur Magnete oder Quarzsand zum Einsatz kommt, dann fragt man sich wie beispielsweise zwei Kilogramm Sand, verpackt in einem Edelstahlrohr, teilweise bis zu € 2.500,- und mehr kosten mussten. ZARO Biotec ist es gelungen Lichtpartikel zu kompremieren und mittels eines speziellen Bioreaktors in Kunststoff dauerhaft zu imprägnieren, das Geheimnis ist die molekulare Komplexität von Wasser. Es ist eine bewusste Substanz, die durch die inhärente Lebensenergie immer zum besseren (Dominanz der Guten nach Prof.-Dr.-Higa, Japan) tendiert, das ist in den meisten Fällen aber nur möglich durch ausreichende Zeit (Systematik der Quellen) oder durch ein positive Information. Die positivste aller Lebensinformationen stellt das Licht dar. Licht ( `C` = Lichtgeschwindigkeit) ist der Materiekern und diese Tatsache ist durch die Forschungsarbeit von Einstein, Planck eine feste Größe in der Wissenschaft, das heißt Licht ist immer da und es ist schnell.
Im sichtbaren Spektrum ist uns Licht sehr vertraut aber im unsichtbaren Lichtspektrum tappen wir noch ein wenig im ‚Dunkeln’. Biblisch betrachtet haben wir zum einen, das Wasser des Lebens und zum anderen, das Lebenslicht, die beiden Lebenskonzepte gehören unteilbar zusammen.
Was also unteilbar zusammengehört das sollte dem Menschen auch als Ganzes dienen. Deshalb entwickeln wir im für uns und für jedes interessierte Unternehmen, das sich mit Wasserreinigung, Wasser-Revitalisierung etc. beschäftigt spezielle Anwendungen und Lösungen um Filtertechnik-Wasser mit Lichtvitalität zu vereinen. Und das funktioniert prächtig, denn Kunststoffe kommen in den Anlagesystemen immer vor, sind also schon da. Wir ersetzen nun ‚tote’ Kunststoffe durch lebendige und schon haben wir eine neue Effizienz im Gesamtsystem. Bewusste, moderne Mensche lieben das und wenn so ein System nur einige wenige Euros, oder Franken mehr kostet ist das ein System das einen wirtschaftlichen Vorteil am Markt garantiert.
Eine Größe am Deutschen Markt stellt das Unternehmen „BestWater“ in Berlin dar, ZARO fertigt dafür ein kleines Modul und dadurch haben Kunden einen deutlich erhöhten Mehrwert durch die Vitalität des gereinigten Wassers. Für das Unternehmen ein klarer und entscheidender Marktvorsprung, den der erwachende Bewusstseinsmarkt will Lebensenergie, will anhaltende Schönheit, will hohes vitales Alter. Die Bedürfnisse der Menschen ist die Maßgabe für unser Unternehmen so Zach, wir befriedigen den Wunsch nach Gesundheit, Schönheit, Vitalität, Fitness und in den nächsten Jahren werden wir das alles auch wissenschaftlich immer besser beweisen können. Jetzt helfen uns dabei die gängigen Meridian-Diagnosesysteme der Medizin, die zeigen die Energie genau an, der Kunde ist verblüfft wie nur eine kurze Berührung eines Tachyonen-Kunststoffs seine Werte positiv verändert werden. Es ist keine Untopie, die Zellenergie im Organismus so zu erhöhen dass die Selbstheilungskräfte des Körpers wahrhafte Wunder vollbringen. Auf unsere Internetseite www.zarobiotec.com verweisen wir auf die gängigen Messverfahren und Testmöglichkeiten.
Das Paradigma der Gegenwart ist ein neues Verständnis für das Zusammenspiel von Teilchenenergie und den Elementen die unsere Umwelt und unser Leben ausmachen. Bisher war unsere Umwelt dazu verdammt ausgebeutet zu werden, die neue Denkweise wird erstmals zulassen das Thema Umwelt in einem völlig neuen Kontext zu sehen, wir sind Umwelt! Und unser denken schafft die Umwelt die wir wahrnehmen, unser kreatives Potential erschafft die Welt die wir sehen, jetzt wird definierbar welche Welt wir sehen möchten. Das Ist Quantenphysik, wir erschaffen aufgrund der uns ausmachenden Möglichkeiten ein neues Verständnis von „Wer-Wir-Sind“ und dieses bewusste Erkennen unser latenten Fähigkeiten des Erschaffens lässt uns auch die angegriffene Umwelt, neu erschaffen. Ein biologisches Logik-System.
Wir sind gar nicht interessiert neue Wasserfiltersysteme zu entwickeln oder gar selbst zu produzieren, das können renommierte Unternehmen wahrscheinlich besser. Wir liefern aber gern Bausteine, oder ganze Bauteile um Anlagen effizienter und für den Kunden interessanter zu gestalten. In der Vergangenheit musste man sich zum „Grander-Gerät“ noch einen Filter kaufen, oder umgekehrt, das macht die Angelegenheit doppelt Preisintensiv, oder wenn man so will, zusätzlich teuer. Das ist jetzt Geschichte, ein Kunde kauft sich jetzt bei einem intelligenten Anbieter ein Filtersystem mit eingebauter Vitalisierung, zu einem verträglichen Aufpreis, oder gar zum gleichen Preis, weil ZARO das einfach so günstig realisiert, dass der Anbieter gar keinen großen Akt daraus machen muss. So denkt man in Zukunft, das ist evolutionär. In Deutschland haben wir drei erste Golfplätze die mit Energiewasser den Platz versorgen, Resultat: Bestes dichtes Green, kaum Moos, kaum Chemie, sattes, fettes gesundes Gras, so wie das eben sein sollte. Waschstrassen die mit weniger als 10% Tensiden, dank ZARO-Vitalwasser, sauberste Autos realisieren durch eine biologische Denkweise der Eigentümer und einer Technik die das möglich macht und das alles günstiger als die Chemie-Variante. Als Hersteller haben wir kein Problem mit unterschiedlichsten Vertriebskonzepten zusammenzuarbeiten, wir liefern gern ein Produkt, wir behandeln aber auch gern ihr Produkt mit Energie, wir sind flexibel und offen für alles was dem Leben noch mehr Lebendigkeit verspricht.
Selbsterkenntnis = Gottererkenntnis, meinte Wolfgang Goethe, wenn wir uns daran erinnern, dann werden wir nicht länger zulassen können, das wir unsere Lebensbühne zu einer Müllhalde verkommen lassen, Götter machen so etwas nicht. Wir von ZARO werden weiterhin darüber nachdenken wie wir eine gesunde Umwelt erhalten und schaffen können. Wir werden einfach versuchen zu verstehen wie es funktioniert, wir glauben dass dazu ein ganzheitliches Verständnis gehört und dem bleiben wir treu. Es kommt zusammen was zusammen gehört, Wasser und Licht.
Homepage: http://www.zarobiotec.com
ZARO Biotec
Prof.-Dr.-Anton-Kathrein-Str. 3
A-6342 Niederndorf / Austria
FAX: 0049 700 777 999 13
Tel.: 0049 700 999 777 00
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Forscher entdecken “Wasserregulierungsgene” in Pflanzen
13.3.2008 von zaro.
Wissen soll zur Nutzung von Nahrungspflanzen herangezogen werden
London/Wien - Ein finnisch-amerikanisches Forscherteam hat einen durchschlagenden Erfolg bei der Entdeckung der so genannten Wasserregulierungsgene bei Pflanzen gemacht. Das Verständnis dieser Gene soll zur Entwicklung neuer trockenheitsresistenter Arten führen, berichtet BBC-Online. Die zugrunde liegenden Gene steuern die Menge an CO2, die von Pflanzen absorbiert werden können, sowie die Menge an Wasserdampf, den sie an die Umgebung abgeben. Den Wissenschaftlern ist bekannt, dass Pflanzen einen wesentlichen Beitrag in der Regulierung der Atmosphäre spielen, indem sie CO2 aus der Luft absorbieren. Dazu nutzen Pflanzen kleine Poren - so genannte Stomata - auf ihren Blättern. Aus den Stomata wird auch Flüssigkeit wieder abgegeben.
Unter extrem trockenen Bedingungen, kann eine Pflanze 95 Prozent ihres Wassers so verlieren. Die Gene, die diesen Kreislauf regulieren, interessieren die Wissenschaftler seit Jahren. Nun ist es den Wissenschaftlern gelungen, diese genetischen Pfade zu entschlüsseln, die dafür verantwortlich sind. Die Entdeckungen haben die Forscher an Kresse gemacht. Ähnliche Mechanismen kommen allerdings auch in vielen Nahrungspflanzen wie etwa Reis vor. In den kommenden 20 Jahren soll dieses Wissen zur Züchtung neuer trockenheitsresistenter Pflanzen genutzt werden. Ob dazu gentechnisch veränderte oder herkömmliche Züchtungen verwendet werden, ist nicht klar.
Dass man auch mit konventioneller Züchtung Pflanzen resistent gegen Trockenheit machen kann, weiß der Gentechnik-Experte Werner Müller von EcoRisk http://www.eco-risk.at. “Mit Hilfe der Selektion ist dies etwa bei Hirse und Reis gelungen”, so Müller gegenüber ZARO. Der Vorteil der konventionellen Züchtung liege für den Experten darin, dass die Pflanzen ihre neuen Eigenschaften in einer gesamtbiologischen Einheit entfalten. “Bei gentechnisch veränderten Pflanzen wird nur eine einzige Eigenschaft verändert. Im Gegensatz zur konventionellen Züchtung, die auf einer gezielten Selektion basiert und die Einheit des Genoms der Pflanzen unversehrt lässt, werden mit der Gentechnik neue Genabschnitte synthetisch aufbereitet und ins Genom geschossen (Genkanone). Bei diesem Schrotschussverfahren entstehen viele Löcher im Genom, die die allgemeine Fitness der Pflanze schwächen.
Damit nimmt man in Kauf, dass die Pflanzen in anderen Bereichen eine schlechtere Performance haben”, erklärt Müller. Ein typisches Beispiel sei etwa der höhere Wasserverbrauch von Gen-Baumwolle in Indien und Gen-Soja in Argentinien. Diese Pflanzen sind gentechnisch so verändert, dass sie gegen Schädlinge resistent sind. “Das heißt, dass sie an einem größeren Trockenstress leiden.” Ob man den Genkomplex - der jetzt entdeckt worden ist - jemals mit einer Genkanone erfolgreich ins Genom von Kulturpflanzen schießen könne, bezweifelt Müller. Zudem bleibe fraglich, ob die durch den Beschuss geschwächten Pflanzen tatsächlich gegen Trockenstress resistent sind, da auch die Expression der gentechnischen Eigenschaften sehr schwanke.
“Umwelt kann man eben nicht planen”, meint Müller. Die Lebensbedingungen in der freien Natur entsprächen eben nicht jenen im Glashaus. “Am Feld gibt es Wetterextreme wie Dürren, Hitze, Kälte, Regen und enormen Schädlingsdruck”, so der Forscher. “Jedes Lebewesen, so auch wildlebende Pflanzen, sind genetisch optimiert auf ihre eigene Nische.” Offensichtlich speichere das Genom die Wachstumsbedingungen über Zeiträume von zehn oder 20 Jahren und passe sich so kontinuierlich den lokalen Umweltbedingungen an. “Dies beobachtet man auch immer mehr bei Kulturpflanzen. Wie sonst ist es zu erklären, dass Landwirte durch Nachbau ihres eigenen Saatguts häufig höhere Erträge haben, als konventionell gezüchtete Hochleistungssorten. Wer wirtschaftlich überleben will, darf nicht einmal bei 100 Metern eine Spitzenleistung erbringen, sondern muss kontinuierlich sehr gute Leistungen erbringen.” Die Züchtung auf Ertragsstabilität über einen langen Zeitraum bringe, über mehrere Jahre gerechnet, höhere Erträge als Hochleistungssorten. Was die generelle Effektivität von genetisch veränderten Pflanzen anbelangt, zeigt sich Müller sehr skeptisch. “Die Erträge dieser Sorten lassen in vielerlei Hinsicht zu wünschen übrig “, so der Experte abschließend im Interview. (Ende)
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Die Deutsche Gesundheitsversorgung, eine große Sorge?
12.3.2008 von zaro.
Was derzeit wirklich passiert
Ich bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neuötting, Oberbayern, geistig gesund und ein völlig normaler Bürger mit einer Lebensgefährtin und einem 15 Monate alten Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolutionäre Gedanken zu pflegen. Es ist nicht meine Aufgabe, solche Texte zu schreiben und es gibt in Deutschland Tausende, die dies besser, packender und erheblich vollständiger schaffen und wenigstens einer von denen sollte das auch tun.
Ich bin von tiefstem Herzen Demokrat und, wie mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist, ein hoffnungsloser Idealist. Ich habe nicht mehr gemacht, als mir selbst die Frage zu beantworten, warum wir niedergelassenen Ärzte, Hausärzte und Fachärzte aussterben sollen, obwohl sich an der Charakteristik unseres Berufes und der Faszination für die nachfolgende Generation nichts geändert hat; der Wunsch dazu kam mit Sicherheit nicht aus der Bevölkerung, nicht von unseren Patienten.
Dass wir zu teuer sind, kann man wirklich nicht behaupten und wertlos sind wir erst recht nicht, denn mit jedem Krankenhaustag, den wir durch unsere Arbeit vermeiden können, helfen wir den Krankenkassen sparen.
Am 30.1.2008 haben sich 7000 von 8000 Hausärzten zu einer Protestveranstaltung in Nürnberg getroffen und diese war die größte und eindrucksvollste ihrer Art seit Bestehen der GKV. Keine der großen Boulevardzeitungen brachte meines Wissens einen adäquaten Artikel, keiner der privaten und öffentlich rechtlichen Sender ging tiefer und nachhaltiger auf diese Veranstaltung ein. Die allermeisten Hausärzte eines der reichsten und größten Bundesländer drohen mit Widerstand und niemanden interessiert es. Nur uns Ärzte, der Rest der Bevölkerung wird außen vor gehalten. Das machte mich stutzig und ich begann, immer tiefer im Internet nach den Gründen zu suchen, worauf ich stieß, hat meinen Glauben an den Rechtsstaat im Mark erschüttert und erklärt uns allen die Frage, was hier wirklich passiert:
Man muss weiter ausholen, spätestens seit der Seehoferreform 1997 wurde uns ja schon klar gesagt, dass die deutsche Bevölkerung immer mehr überaltert, dass die Gesundheitskosten aus dem Ruder laufen sollen und die Bezahlung immer weniger vom Solidarsystem übernommen werden könne. Der Lösungsansatz lag neben den Einsparungen, unter denen sowohl die Krankenhäuser als auch die Niedergelassenen leiden, in der fortschreitenden Privatisierung von Teilen unseres Gesund-heitssystems.
Nur allzu gern nahmen viele kommunale Träger die Möglichkeit wahr, ihre defizitären Krankenhäuser an Klinikkonzerne zu verkaufen. Die schlechte Einnahmensituation der Häuser war ein Produkt der Reformen.
Grundsätzlich ist diese Tendenz in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu finden, der Staat zieht sich aus wichtigen staatlichen Aufgaben zurück und verkauft sein Eigentum, mit dem immer auch eine Sicherstellungsaufgabe verbunden ist, an private Hände. Man kennt dies von der Bahn, von der Post, von der Stromversorgung und zahlreichen anderen Bereichen. Auf der Homepage des Bundestages findet man zu dem Schlagwort Privatisierung über 2000 Einträge aus den letzten fünf Jahren. Aktuell diskutiert man gerade die Privatisierung des Gerichtsvollzieherwesens. Schleichend geht damit aber auch ein zunehmender Machtverlust der Regierung einher und der Bürger ist in allen Bereichen häufig der Willkür der Konzerne ausgesetzt. Grundlage dieser Denkrichtung ist der so genannte Neoliberalismus, der eine Entstaatlichung und eine Übernahme gemeinschaftlicher Felder durch “die Bürger“ propagiert, womit allerdings keine Bürgervereinigungen gemeint sind, sondern nur die großen Konzerne.
Zurück zu unserer Entwicklung im Gesundheitssystem: Es entstanden also vier große Klinikketten, namentlich Rhönklinken, Asklepios, Sana und Fresenius, die miteinander im Jahr 2007 sieben Milliarden Gewinn erzielt haben, wohl gemerkt, der Klinikmarkt ist noch längst nicht komplett aufgeteilt, sondern befindet sich noch zu großen Teilen in den Händen der Kommunen. Es ist aber zu Zeiten der politisch gewünschten DRG-Abrechnung zu erwarten, dass die stetig größer werdenden Defizite die Landkreise immer mehr zwingen werden, sich von der Schuldenlast zu befreien, ihre Krankenhäuser den interessierten Klinikketten zu verkaufen. Die Gewinnerzielung läuft, auch wenn das stetig verneint wird, über eine Personal-kostenreduzierung, indem man aus dem BAT-Tarif aussteigt und Haustarife anbietet, denen die Mitarbeiter zustimmen müssen.
Zitat aus der Homepage der Rhönkliniken: „Wir würden den Versuch, uns auf BAT-Niveau binden zu wollen, als Angriff auf die Zukunft unserer Krankenhäuser betrachten.“
Auch die Synergieeffekte wie gemeinsamer Einkauf, Labor etc. der Klinikketten helfen, dass sich vormals rote Zahlen bald in Gewinne verwandeln. Über kurz oder lang werden sich die meisten Krankenhäuser mittelbar oder unmittelbar im Besitz der großen Vier befinden.
Was geschieht nun bis 2020 mit den niedergelassenen Ärzten in Deutschland? Die werden einfach aussterben. Die Ursache ist ja leicht erklärt, auch im ambulanten Sektor ist die Honorierung so schlecht geworden, dass sich für einen jungen Arzt das Risiko in die Selbstständigkeit einfach nicht mehr lohnt. Alle Gesundheitsreformen der letzten Jahre hatten nur ein Ziel, nämlich die gesamten Leistungserbringer derart in finanzielle Misslage zu bringen, dass man sich förmlich nach einem Heilsbringer in Form eines professionellen Großbetriebes sehnt, der einem die Last der stetigen Existenzbedrohung von den Schultern nimmt. Durch die Reformen wurde sicherlich auch Geld für die Krankenkassen gespart, aber das war nur der nachrangige Sinn, in Wahrheit wurde hier die komplette Privatisierung der gesamten Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung vorbereitet.
Man gründet heute MVZ, weil argumentiert wird, dass der Zusammenschluss die Kosten senkt und die Patienten kürzere Wege haben. Dem kann man nicht widersprechen, aber in Wirklichkeit liefern die, derzeit häufig noch in den Händen von einzelnen Ärztegenossenschaften liegenden, Einrichtungen die ideale Basis für eine Übernahme durch die großen Konzerne. Ab einer entsprechenden Summe wird sicher jeder schwach. Es wird dann fortwährend angestrebt, die, in der Region übrigen Arztsitze allmählich billig aufzukaufen, denn andere Interessenten gibt es kaum. Sollte dann der gleiche Konzern auch noch das entsprechende Krankenhaus besitzen, liegt das Monopol der Gesundheitsversorgung einer ganzen Region in den Händen eines einzelnen Privatunternehmens.
Ab dann würden nicht mehr die Krankenkassen den Preis diktieren, sondern der Monopolist, denn niemand anderes kann die Sicherstellung der medizinischen Versorgung garantieren. Die Gelder der Beitragszahler werden reichlich in die Taschen der Besitzer fließen und der mündige Bürger wird in seiner Versorgung komplett auf die Bestimmungen des jeweiligen Konzerns angewiesen sein.
Gerade Rechte, wie die freie Arztwahl, will ich hier gar nicht erwähnen, man wird froh sein, dass sich überhaupt noch jemand der Bürger annimmt. Unsere breit gefächerte Arztlandschaft soll also ganz bewusst umgebaut werden zu einer reinen Monokultur, die nur der Gewinnerzielung dient und den einzelnen Patienten als Wertschöpfungsfaktor und nicht als Mensch behandelt.
Mit Sicherheit entstehende Mehrkosten für den Versicherten müssen die Patienten aus der eigenen Tasche bezahlen. Man bezahlt auch, denn man hat ja keine Behandlungsalternative. Ab diesem Zeitpunkt sind übrigens auch Strukturen wie KVen, Krankenkassen oder Ärztekammern völlig unsinnig geworden, denn einem Alleinanbieter redet niemand mehr drein. Berufsständische Gebote wie Schweigepflicht, Ehrenkodex, Werbungsverbot werden ebenfalls keine Geltung mehr haben, der Arzt ist ein reiner angestellter Dienstleister für den Profitkonzern. Bis 2020 ist alles abgeschlossen.
Diese ganze Entwicklung ist verursacht allein durch die von unserem Staat veranlassten Gesundheitsreformen und man muss sich natürlich fragen, wie können unsere gewählten Volksvertreter diesen Ausverkauf der Persönlichkeit und der Intimität seiner Bürger nicht nur zulassen, sondern sogar auslösen wollen? Wie kann ein Staat bewusst seine Mitglieder zu gläsernen Wirtschaftsgütern machen?
Bewusstes Handeln möchte ich den meisten gar nicht unterstellen, denn durch die Nomenklaturen, Umfragen, scheinbaren Kompliziertheiten und angeblichen Kom-plexitäten wissen die allermeisten unserer Bundestagsabgeordneten überhaupt nicht mehr Bescheid, welche Konsequenzen die Reformen langfristig auslösen werden. Auch die Gesundheitsministerin Ulla Schmid sieht in den MVZ offenbar immer noch eine großartige Wiedererweckung der alten Polikliniken aus Ostdeutschland, wobei sie einen entscheidenden Unterschied vergisst, in der DDR bestand natürlich eine Kostenstabilität durch den Staatsbesitz, während MVZ in den Händen monopolis-tischer Konzerne die Gesundheitsausgaben sicher ans Limit treiben werden und auch mit den Patientendaten noch Geschäfte gemacht werden.
Die ganzen Ziele dieser entsolidarisierten Übernahme der Bevölkerung werden den Politikern von den Initiatoren angepriesen mit den Begriffen Vernetzung, Qualitäts-steigerung, Kommunikationssteigerung und so weiter. Ich glaube fest daran, dass viele unserer Politiker insgesamt davon überzeugt sind, es richtig zu machen, denn die Daten, die sie erhalten, bestärken sie.
Die Initiatoren, die still und heimlich unsere Politiker derart stark beeinflusst haben, dass sie zufrieden und mit reinem Gewissen die Grundfesten unseres Staates auf den Markt werfen, sind klar zu nennen: es handelt sich um Liz und Reinhard Mohn, unterstützt von ihrer Freundin Frieda Springer.
Sie haben diese Namen fast noch nie gelesen, sie halten sich weitestgehend aus den Medien heraus und doch werde ich Ihnen erklären, dass es nahezu niemand anderes ist, der das deutsche Gesundheitssystem zur Ernte für Investoren vorbereitet hat.
Das Ehepaar Mohn besitzt, als reiner Familienbetrieb, sowohl die Bertelsmann AG, als auch die Bertelsmann Stiftung, ein geniales Steuersparmodell, denn die Stiftung ist derzeit immer noch als gemeinnützig anerkannt, obwohl sie zu 75% Besitzer der Aktien der AG ist, 25% der Aktien befinden sich in direktem Familienbesitz. Durch die Gemeinnützigkeit muss die Stiftung die Dividendenausschüttung erheblich begüns-tigter versteuern, als es die Familie Mohn müsste, wenn sie als privater Eigner Steuern zahlen würde. Die Einsparungen liegen in Milliardenhöhe, denn beispiels-weise im Jahr 2006 kursiert ein Gewinn der Bertelsmann AG von 9,7 Mrd. Euro und der Umsatz des Konzerns war 2005 mit 16,8 Milliarden Euro so hoch wie der der nächsten zehn Medienkonzerne zusammen.
Ein „global player“, der insgesamt in über 60 Ländern vertreten ist und sich vor allem über die Vermarktung von Kommunikation im weitesten Sinne finanziert. Unter anderem gehört der Bertelsmann AG sowohl die RTL Group, als auch der Gruner + Jahr Verlag, aber auch die, auf breiter internationaler Ebene agierende Arvato, die sich auf alle Kommunikationsplattformen zwischen Bürger und Staat spezialisiert hat. Insgesamt gehört dieser unglaublich mächtige Konzern einer einzigen Familie, der Familie Mohn.
Frieda Springer, die Witwe von Axel Springer besitzt die Hauptanteile des Springer-konzerns und die beiden Damen sitzen häufig bei einem Plausch bei ihrer Freundin Angela Merkel. Ob sich unsere Kanzlerin diese Freundschaft allerdings frei wählen konnte, ist angesichts der Medienallmacht von Liz Mohn und Frieda Springer, die übrigens einen ausgesprochen sympathischen Eindruck machen, mehr als fraglich. Ein Kaffeekränzchen regiert unser Land.
Die politische Einflussnahme erfolgt über die Bertelsmann Stiftung, eine Institution, die sich vom Steuersparmodell schnell zum größten und durch den Medienhintergrund mächtigsten Think Tank der Republik gewandelt hat. Obwohl man in den Medien kaum den Namen Bertelsmann hört, ist es doch erklärte Politik, die Gesell-schaft zu verbessern, zu reformieren und zu perfektionieren, vorwiegend in den Hinterzimmern der Macht. Übrigens relativ klar formuliert von Reinhard Mohn selbst, der wohl auch aufgrund seines Alters mittlerweile die personelle Führung in die Hände seiner Ehefrau gelegt hat.
Ich muss gestehen, dass mich der extrem apodiktische Anspruch und die verlockenden Heilsbotschaften leider an die Ideen von Scientology erinnert haben, jedoch habe ich bei allen Recherchen keine Verbindung entdecken können und behaupte dies auch nicht. Letztendlich ist dies aber wohl auch der Grund, warum auf zahl-reichen Internetseiten von der „Mohn-Sekte“ gesprochen wird und gerade wir Deutschen müssen immer hellhörig werden, wenn jemand für sich allein den An-spruch proklamiert, zu wissen, was eine bessere Welt ist.
Eine Frage, die sich mir ständig stellt, ist, wie verfassungskonform ein Lobbyismus ist, bei dessen Nichtbeachtung unsere Volksvertreter fürchten müssen, über die Vernichtung in den Medien ihren Job zu verlieren. Wenn ein Beruf, wie der des Politikers so stark von der öffentlichen Meinung abhängt und diese Meinungsbildung in den Händen zweier netter Damen liegt, wie viel ist dann eigentlich unsere Demo-kratie noch wert?
Nun zurück zum Gesundheitssystem: Die Bertelsmann Stiftung berät, aus natürlich nur idealistischem Grund die gesamte Bundesregierung, aber natürlich auch viele andere Konzerne mit Fakten, Demographie, Benchmarks und Qualitätskriterien. Sie schafft Diskussionsforen und Kongresse, bei denen ausgewählte Referenten Bertels-mannpositionen vertreten und fortwährende, subtile Meinungsbildung aus einem Guss erfolgt. Dabei hat die Stiftung in Deutschland aufgrund ihrer „Uneigennützigkeit“ gerade in Politikerkreisen eine außergewöhnlich große Reputation erlangt.
Der Volksvertreter muss, um richtige Entscheidungen treffen zu können, wissen, mit welcher Sachlage er konfrontiert ist, was die Bevölkerung will und welche Risiken bestehen. Diese Daten liefert Bertelsmann, gleich kombiniert mit den entsprechen-den Lösungsansätzen. Die Macht der Demographie und Demoskopie ist überragend. Wenn mir jemand sagt, ich solle meine Praxis renovieren, habe ich die Möglichkeit, frei zu entscheiden, wenn mir aber jemand sagt, 87% der Bürger unserer Stadt finden die Einrichtung und die Farbwahl meiner Praxis schrecklich, wie sehr gerate ich dann bei meiner Entscheidung unter Druck?
Deshalb kann man den Politikern letztendlich gar keine Vorwürfe machen, denn sie meinen ja, ihre Reformentscheidungen für das Volk zu treffen. Anprangern könnte man höchstens, dass sich viele schon so weit vom Bürger entfernt haben, dass sie ihn nicht mehr selbst befragen können.
Ähnlich verhält es sich auf alle Fälle mit dem Gesundheitssystem, ständig wird von Bertelsmann kritisiert, die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen den ambulanten und den stationären Ärzten ist schlecht, die Qualitätskriterien werden nicht beachtet, man kann unsere Arbeit nicht messen und statistisch erfassen. Die Medien beschränken sich in der Berichterstattung nur auf Fehler und Versäumnisse unseres Berufsstandes, die tägliche Arbeit um die Gesundheit unserer Bevölkerung findet keine Erwähnung.
So sturmreif geschossen, glauben viele Politiker, an dieser „desolaten“ Situation etwas ändern zu müssen, zumal, ich gestatte mir zu sagen angeblich, das Geld immer weniger wird.
Heilsbringer sind hier wieder die privaten Träger, die dem chaotischen System der Einzelpraxen mit einer Fülle an Controlling, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanage-ment, Benchmarking und repräsentativer Außenwirkung entgegentreten. Das ist der Anspruch, der von der gemeinnützigen Stiftung in die Köpfe der Bundespolitiker geimpft wird, das ist alles so schön nachvollziehbar und welcher Politiker möchte nicht im Gesundheitssystem Qualität und messbare Größen? Doch wird menschliche Nähe und soziale Wärme jemals quantifizierbar sein?
Offensichtlich bemerken Viele nicht, auf welche Gefahr wir zusteuern: wenn das System der Einzelpraxen dem Monopolismus einiger weniger Konzerne weicht, wie groß ist dann deren Macht?
Was Bertelsmann davon hat, unsere Bürger zu vermarkten? Nun, Frau Liz Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön Kliniken AG, dem größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. Und ich bin überzeugt, dass es noch tausend anderer Gewinn ver-sprechende Gründe gibt, mit denen sich die Bertelsmann AG dieses völlig neue, bisher geschützte Wirtschaftsfeld erschließen wird. Sei es durch Schriftmedien, Kommunikationsplattformen Fernsehprogrammen etc.
Interessant, fand ich auch die Rolle des Herrn Franz Knieps, der noch 2003 als AOK-Geschäftsführer vor einer Privatisierung der Gesundheitswirtschaft warnte, weil diese über kurz oder lang die Kosten in die Höhe schnellen lasse. Mittlerweile steht er auf der Referentenliste jeder Bertelsmannveranstaltung und sitzt im Bundesgesundheits-ministerium als Verantwortlicher für die Umsetzung der Reformen.
Ich kann mir ein Zitat aus einem Interview von 1999 mit den „Verbrauchernews“ einfach nicht verkneifen, es ging um die Forderungen der Reformkommission Soziale Marktwirtschaft, gesponsert von der Bertelsmannstiftung: „Die Kommission ruft zur Abkehr von den tragenden Strukturprinzipien der sozialen Krankenversicherung auf… Gesundheit soll von den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Einzelnen abhängig gemacht werden. … Die Vorschläge der Kommission enthalten keine neuen und schon gar keine brauchbaren Gedanken zur politischen und finanziellen Stabilisierung der Krankenversicherung. Sie sind Blendwerk, weil sie Gesetze der Marktwirtschaft im Gesundheitswesen einführen wollen, die dort gar nicht gelten können.“
Bewundernswert, soviel fällt mir dazu ein, wie schnell gut dotierte Referentengehälter die Meinung nahezu um 180 Grad drehen können.
Nett ist auch die Geschichte mit der E-card, die von den Stiftungsgremien immer als Weg aus der Intransparenz und dem angeblichen Mangel an Kommunikation zwischen den medizinischen Leistungserbringern hochgehalten wird. Obwohl sich alle Ärzteverbände dagegen aussprechen, weil die E-card eindeutig ein Eingriff in die ärztliche Schweigepflicht und die Individualität des einzelnen Bürgers ist, betreibt das Bundesgesundheitsministerium weiter deren Einführung.
Beauftragt, für ein Volumen von vorrausichtlich 1,9 Milliarden Euro ist der Konzernteil Arvato. Es ist übrigens müßig zu nennen, dass dieses Unternehmen zusammen mit dem Verlag Gruner + Jahr und dem Springer Konzern das modernste Druckzentrum Europas Prinovis hält. Je tiefer man sucht, desto öfter findet man die Verquickung der selbsternannten Eliten, die uns in Wirklichkeit regieren. Ich gebe zu, gar nicht tiefer gestöbert zu haben, denn eigentlich wollte ich ja nur die Frage klären, warum unsere Situation ist, wie sie ist.
Ich habe auch bei Frau Springer und ihrem ganzen Konzern keine offizielle Beteiligung an den großen Klinikkonzernen gefunden, deshalb kann ich mir letztendlich nur vorstellen, dass entweder entsprechender Aktienbesitz oder die multiplen Verwebun-gen mit dem Bertelsmann Konzern der Grund sind, warum sich die Springerpresse so mitschuldig macht an der Vernichtung der ambulanten Patientenversorgung durch niedergelassene Ärzte.
Abschließend möchte ich noch einmal kurz zusammenfassen:
1. Krankenhäuser machen politisch gewollte Defizite, werden an Klinikketten verkauft.
2. Niedergelassene Ärzte verdienen politisch gewollt so wenig, dass der Nachwuchs ausbleibt. Sie werden durch MVZ ersetzt, die zu guter Letzt ebenfalls den Klinikkonzernen gehören werden.
3. Die medizinische Versorgung unseres Landes liegt dann nicht mehr in der Verantwortung von Ärzten, sondern von Konzernen.
4. Monopolstrukturen und die Lenkung der Patientenströme garantieren bei einer überalterten Bevölkerung eine geradezu utopische Ertragssituation.
5. Ärztliche Standestraditionen werden dem reinen Streben nach Ertrag geopfert werden. Die gesundheitspolitische Landschaft wird sich von Grund auf radikal verändern und entsolidarisieren.
6. Die Ursache liegt nicht in dem Wunsch der Bevölkerung, sondern in der geschickten Manipulation der Regierung durch hochpotente Lobbyisten, die die Macht haben, über das Schicksal der Politiker zu verfügen.
Ich weiß, dass ich Ihnen hier viele Fakten und Daten zugemutet habe, aber ich verspreche Ihnen, dass es sich hierbei nur um die absolute Spitze des Eisberges handelt. Ich könnte die Entstehung der Hochschulgebühren oder die Beeinflussung der Schulpolitik nennen, ich könnte die Agenda 2010 der rot-grünen Regierung nennen, die in all ihren Details nahezu komplett aus der Feder der Bertelsmannstiftung stammt. Ich empfehle Ihnen nur einmal, in Ihre Suchmaschine die zwei Schlagwörter „Bertelsmann“ und „Kritik“ einzugeben und Sie finden eine derartige Fülle an Informationen, wie dieser Konzern Deutschland fest im Griff hat und seine Bevölkerung zu Schafen degradiert, deren Wolle reichlich Gewinn abwirft. Dabei ist es völlig unwichtig, ob man ein Arbeitsschaf, ein Landtagsschaf oder ein Bundestagsschaf ist, die gesamte Bevölkerung trägt dazu bei, den Nachschub an Wolle zu liefern.
Ich weiß nicht, wie wir alle es verhindern können, dass Gesundheit zu einer profitablen Beute für die mächtigen Konzerne werden wird, nur haben wir Ärzte generell eine nicht kontrollierbare Kommunikationsplattform, nämlich unser Wirken vor Ort, bei den Bürgern. Informieren Sie sich erst mal selbst, machen Sie sich ein eigenes Bild, bevor Sie mir alles glauben. Betrachten Sie die Medien einmal unter dem neu gewonnenen Aspekt der Unfreiheit und Manipulation. Wenn wir uns der Hintergründe bewusst werden, sieht man auch, wie unwichtig eigentlich die Streite-reien der Berufsverbände sind, wie sensationell allerdings der Protest der Hausärzte in Bayern war.
Ich habe noch so viele Fragen, die ich Sie alle bitte zu beantworten, z.B. welche Rolle spielen die Krankenkassen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese sehenden Auges in eine Zwangssituation laufen wollen, in der sie ausgemolken werden wie nie zuvor. Auch ist es doch höchst fragwürdig, ob man überhaupt dann noch Kranken-kassen benötigt: wenn ohnehin die Versorgung monopolistisch in den Händen der großen Konzerne liegt, ist es wohl zu erwarten, dass man seinen Krankenver-sicherungsbeitrag unmittelbar dorthin überweisen wird. Das ist in letzter Instanz das System des amerikanischen Konzerns Kaiser Permanente, mit dem unsere, hoffent-lich getäuschte Gesundheitsministerin durchs Land zieht und das auf allen Internet-seiten des Bundesgesundheitsministeriums so überzeugt angepriesen wird.
Wie ist das mit Healthways, sind die so klug, dass sie die Vermarktung unserer Republik bereits erkennen und ähnlich einem Bohrteam die besten Pfründe sichern wollen? Oder besteht hier eine Übereinkunft mit der Bertelsmann AG, für die es ein leichtes wäre, die Bevölkerung gegen diesen potentiellen Gegner aufzubringen? Geben Sie mal „Atlantikbrücke“ in ihre Suchmaschine ein, erweitert den Horizont erheblich.
Ich habe Angst vor dieser ganzen Verstrickung und erst recht vor dem Gedanken, in einem Land zu leben, das längst in den Händen von Konzernen ist. Ich kann nur diese Ergebnisse meiner Recherche darstellen und allen verantwortungsvollen Bürgern erklären, in der Hoffnung, dass dadurch eine Diskussion angeregt wird, in allen Bereichen des täglichen Lebens.
Ich kann als Arzt Menschen nicht verändern, ich kann als Arzt aber die Menschen informieren über Gefahren, die in ihrem Verhalten gründen, kann sie warnen und versuchen, über die Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären. Das Internet scheint mittlerweile der einzige Weg, Informationen noch ungefiltert austauschen zu können. Ich lade Sie alle ein, mitzusuchen, mitzustöbern, die Geschichte publik zu machen. Zeigen Sie diese Zusammenfassung gerne allen interessierten Menschen, Journalisten und Entscheidungsträgern, die sich längst fragen, woher das Gefühl kommt, in diesem Staat nur noch ein Wirtschaftsgut zu sein, die sich tagtäglich die Frage stellen, warum das Leben hier immer weniger schön ist. Zeigen Sie diese und Ihre eigenen Erkenntnisse den Menschen, die Macht und Einfluss haben, diskutieren Sie, ob diese Allmacht gewollt ist, oder so schleichend entstanden ist, dass sie ein-fach übersehen wurde. Vertreten Sie ein Menschenbild, das mehr ist, als die RTL-Vision von Superreichen und armen Bürgern, die sich bei DSDS für uns zum Idioten machen. Die weitestgehende Anspruchslosigkeit unseres Medienangebots zeugt meiner Meinung nach deutlich von dem Respekt, den die Regierenden vor uns haben. Wenn wir nach all den Gesprächen dann gemeinsam erkennen sollten, dass diese Entwicklung unveränderbar ist und in Zukunft der Weg unserer Gesellschaft in diese Richtung führen soll, muss jeder selbst wissen, ob er dort leben will oder nicht. Nur wissen sollte jeder, warum alles so abläuft.
Hinterfragen Sie, warum ein Mann wie Horst Seehofer, obwohl er die Türen geöffnet hat für diese Politik, heute in der Passauer Neuen Presse als scharfer Kritiker des Neoliberalismus zitiert wird und erinnern Sie sich, bei aller Fragwürdigkeit, warum er gerade vor der Bewerbung zum CSU-Vorsitz durch die Medien geprügelt worden ist. Dieses Schicksal droht allen Abtrünnigen und natürlich habe auch ich persönlich echte existentielle Angst vor den Auswirkungen dieses Dossiers.
Die Lösung des Problems der Rettung unseres Gesundheitssystems wäre einfach: würde man den Beruf des selbstständigen Arztes wirklich wieder attraktiver machen, würde diese Berufsgruppe immer ein mächtiges Kontrollorgan und einen Gegenpol zu der Konzernpolitik darstellen, zumindest solange, bis man uns auch korrumpiert hat.
Die grundsätzliche Beurteilung der derzeitigen Lage unserer Nation überlasse ich sehr gerne anderen, denn die werden dafür bezahlt. Es ist wichtig, dass der Staat sich wieder seiner Verantwortung für den einzelnen Bürger bewusst wird und nicht für den Bürger in der Definition des Neoliberalismus.
Machen Sie sich Gedanken und, was mich freuen würde, überzeugen Sie mich, dass ich mich irre, dass alles, was ich heute hier verfasst habe nicht wahr ist und das Hirn-gespinst eines Spinners, Sie könnten mir keine größere Freude machen.
Verfasser des Berichtes:
Dr. med. Jan Erik Döllein
Allgemeinarzt, CSU-Kreis- und Gemeinderat
Mitglied des Verwaltungsrates der Kreiskliniken Altötting/Burghausen
jandoellein@kabelmail.de
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Ratgeber für maßgeschneiderten Gesundheitsurlaub
11.3.2008 von zaro.
Zeitschrift “Gesundheit Plus” stellt attraktive Pauschalangebote vor
Köln - Die Botschaft ist alarmierend und beschämend zugleich: Die Deutschen sind einer unlängst veröffentlichten Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO) zufolge das dickste Volk Europas. 75 Prozent der deutschen Männer und 59 Prozent der Frauen bringen zu viel auf die Waage, so das Ergebnis der Studie.
Demgegenüber fanden laut einer weiteren Untersuchung - der im Auftrag der Allianz erstellten Ipsos-Studie - immerhin 65 Prozent der Befragten ihr Gewicht “genau richtig”. 55 Prozent gaben an, dass sie nach objektiven Kriterien tatsächlich Übergewicht haben. Alles in allem jedoch scheint das Bewusstsein für überflüssige Pfunde in der Bevölkerung unterentwickelt zu sein, entsprechend gering ist die Motivation zum Abspecken.
Dem Problem erfolgreich zu Leibe zu rücken, dazu reicht in der Regel nicht eine der zahllosen, immer wieder angebotenen Diäten. Dauerhaft hilft nur ein ganzer Komplex von Maßnahmen, angefangen vom Bewusstsein, eigene Lebensgewohnheiten zu ändern, über gesunde Ernährung bis hin zu sinnvoller und ausreichender Bewegung.
Die Zeitschrift “Gesundheit Plus” aus dem Orschel Verlag in Köln greift eine ganze Palette eng damit verbundener Themen auf und gibt in einzelnen Beiträgen unter Einbeziehung von Experten nützliche Anregungen und konkrete Tipps zur gesunden Ernährung, zu Möglichkeiten aktiver Bewegung, die noch dazu Spaß bereiten, zu Aspekten der Haut- und Körperpflege sowie zur Notwendigkeit und zur richtigen Gestaltung von Ruhepausen für den Körper. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit Erfahrungen rund um das Thema Anti-Aging, mit Möglichkeiten der Naturheilkunde, mit neuen Trends in der Zahnmedizin sowie mit Angeboten von heilklimatischen Kurorten, Kurkliniken, Kur- und Wellnesshotels. Breiten Raum nehmen dabei konkrete Pauschalangebote einzelner Leistungsträger ein, die in einem Sonderteil überschaubar mit detaillierter Leistungsbeschreibung und Angabe der jeweiligen Adressen dargestellt sind.
Mit “Gesundheit Plus” finden Leser, die willens sind etwas für ihre Gesundheit zu tun und sich über vielfältige Möglichkeiten eines Gesundheitsurlaubs informieren wollen, nützliche Anregungen und Entscheidungshilfen. Für die Leistungsanbieter im Gesundheitssektor ist die Zeitschrift damit ein ideales Medium zur Präsentation ihrer Angebote.
Die nächste Ausgabe von “Gesundheit Plus” erscheint im Juli in einer Auflage von 35.000 Exemplaren.
Weitere Informationen: http://www.gesundheit-plus.com
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Schnelle Diagnose von Alzheimer durch Computer
10.3.2008 von zaro.
Treffsicherheit liegt bei 96 Prozent
London - Wissenschaftler des University College http://www.ucl.ac.uk/ haben ein Computerprogramm entwickelt, dass Alzheimer bei Patienten schneller diagnostizieren kann als Ärzte auf diesem Gebiet. Dadurch würden auch die Chancen für eine effektive Behandlung von Alzheimer steigen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 96 Prozent kann der Computer Gehirnschädigungen infolge von Alzheimer feststellen, so die Wissenschaftler. Derzeit ist eine exakte Diagnose von Alzheimer nur nach dem Tod möglich.
Hervorgerufen wird die Krankheit durch Bildung von Plaque und fibrillären Ablagerungen im Gehirn. Gegenwärtig kann Alzheimer nur in Kombination mit Gehirnscans, Bluttests und Patienteninterviews diagnostiziert werden. Die Treffgenauigkeit liegt bei nur 85 Prozent. Auch zu anderen Formen der Demenz kann nur schwer unterschieden werden, da sich die Diagnose als schwierig und zeitaufwendig darstellt.
Die Wissenschaftler programmierten zur Erkennung von Alzheimer einen Standardcomputer so um, dass dieser zwischen Gehirnscans von Alzheimerpatienten und gesunden Patienten unterscheiden konnte. Der Computer zeigte den Unterschied der beiden Gehirne dabei so exakt an, als wäre eine einzige klinische Magnetresonanztomographie durchgeführt worden. “Der Vorteil im Gebrauch von Computern liegt darin, dass diese billiger, schneller und fehlerfrei sind”, meint Richard Frackowiak, Wissenschaftler am University College London. “Die neue Methode gewährt eine objektive Diagnose, die besonders in jenen Teilen der Welt angewendet werden kann, in denen ein Engpass an ausgebildetem Fachpersonal besteht und deshalb eine verlässliche Diagnose benötigt wird”, so Frackowiak weiter. In den meisten Fällen lässt sich laut Frackowiak Alzheimer nur dann feststellen, wenn das Gehirn schon stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Durch eine Weiterentwicklung der Diagnose mit Computer können neue Ansätze in der Medikamententherapie gefunden sowie Kosten gespart werden. “Trotz dieser technischen Entwicklung müssen noch weitere Untersuchungen in diesem Bereich getätigt werden, um mehr Vorteile aus dieser Technik zu ziehen”, meint Frackowiak abschließend. ZARO-Bericht
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