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Archive für März 2008
Neue Therapiemethode im Kampf gegen Alzheimer entwickelt
10.3.2008 von zaro.
Wien - Ein europaweites Patent auf eine neue Methode zur Behandlung von Alzheimer hat heute, Mittwoch, die Affiris GmbH http://www.affiris.com/ mit Sitz in Wien erhalten. Die mit der Dialyse verwandte Blutreinigung (Apherese) soll eine Reduktion der schädlichen Eiweißablagerungen (beta-Amyloid) im Hirn bewirken.
Gundlage der neuen Therapie gegen Alzheimer bildet die sogenannte AFFITOME-Technologie, die bereits im Oktober 2007 für eine Alzheimer-Impfung patentiert wurde. “Unsere Apherese ist ein alternativer Ansatz zur Behandlung von Alzheimer, der unsere Impfstrategie sinnvoll ergänzt. Wir werden das Potenzial der neuen Technologie nun für die Entwicklung weiterer Therapien nutzen”, erklärt Walter Schmidt, Geschäftsführer der Affiris GmbH im Gespräch mit pressetext. “Der Impfstoff befindet sich zur Zeit in der klinischen Erprobung. Ein zweiter Alzheimer-Impfstoff wird im Laufe dieses Jahres folgen”, so Schmidt. Nach Angaben des Geschäftsführers richten sich beide Impfungen gegen das beta-Amyloid-Protein. “Bei diesen Proteinen handelt es sich um körpereigene aber schädliche Eiweiße, die Ablagerunen im Gehirn verursachen. Durch die AFFITOME-Technologie ist es uns gelungen, dieses Eiweiß zu eliminieren ohne dabei eine Autoimmunreaktion herbeizuführen. Dieser Impfansatz kann auch bei Atherosklerose und anderen schweren Krankheiten eingesetzt werden”, ergänzt Schmidt.
Bei dem nun patentierten Verfahren der Blutwäsche werden Rezeptor-Moleküle auf einem Trägermaterial fixiert, die beta-Amyloid-Proteine binden. Die fixierten Rezeptor-Moleküle führen zu einer Reduzierung des im Blut vorkommenden beta-Amyloids. Durch die AFFITOME-Technologie kann die richtige Bindungseigenschaft des Rezeptor-Moleküls hergestellt und definiert werden.
“Die AFFITOME-Technologie hat ihr Potenzial bereits mit der Alzheimer-Impfung bewiesen. Damit bestärkt das Unternehmen seine Führungsrolle bei innovativen Alzheimer-Therapien durch eine diversifizierte Pipeline”, äußert sich Michael Motschmann, leitender Fondsmanager der MIG-Fonds, die Beteiligungen an der Affiris GmbH hält.
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Wieder fit trotz Rheuma: Neues aus der Naturheilpraxis
8.3.2008 von zaro.
Ismaning - Die Mutter, 54 Jahre, kam an Krücken in die Praxis. Ihre Tochter, 33 Jahre, begrüßte ihn ohne Händedruck. Der erfahrene Münchner Heilpraktiker Lothar Ohlhäuser wusste sofort: Rheuma. Er berichtet: “Die Untersuchungen bestätigten meine Vermutung. Die beiden Frauen sind Floristinnen. Sie haben die Hände häufig in kaltem Wasser, stehen tagaus, tagein auf eisigem Steinboden, im Geschäft ist es kühl wegen der Blumen. All das begünstigt Rheuma.”
Gelenkrheuma, die rheumatoide Arthritis, ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Schätzungsweise eine Million Menschen in Deutschland leiden darunter. Die Ernährung und der Lebensstil der Patienten spielen dabei eine zentrale Rolle. Heilpraktiker Ohlhäuser: “Rheuma geht immer mit einer chronischen Übersäuerung des Körpers, einer latenten Azidose, einher. Typisch dafür sind auch Beschwerden wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, kein Appetit. Sie signalisieren, dass die biologische Balance im Stoffwechsel nicht mehr funktioniert.”
Das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Organismus ist Voraussetzung für einen gesunden Zellstoffwechsel. Zu einer chronischen Übersäuerung kommt es vor allem durch eiweißreiche Ernährung. Also durch zu viel Fleisch und Wurst, Käse und Backwaren, die im Körper ständig Säuren produzieren. Überschüssige Säuren werden im Bindegewebe und in den Gelenken abgelagert. Das Gewebe verliert seine Wasserbindungsfähigkeit, was Rheumaschmerzen begünstigen kann.
Für den Befund setzt der Heilpraktiker verschiedene Verfahren ein. Bei der Augendiagnose lassen bestimmte Hinweise Störungen erkennen. Bei der Dunkelfeldanalyse wird das Milieu in einem Blutstropfen (Fingerkuppe) unter einem Spezialmikroskop betrachtet. Veränderungen zeigen, dass das Energiepotenzial im Körper zusammengebrochen ist. Bei der Antlitzdiagnostik wird etwa auf eine typische seitliche Steilfalte geachtet, sie kennzeichnet eine erbliche Veranlagung für Rheuma. Harnanalyse und Darmdiagnostik ergänzen die Diagnose des Heilpraktikers (http://www.naturheilpraxis-ohlhaeuser.de).
Ohlhäuser: “Ohne Entsäuerung kann man Rheuma nicht vernünftig behandeln.” Er empfiehlt als Basistherapie die tiefenwirksame Entsäuerung als Intensivkur über sechs bis zwölf Wochen. Seine Patienten nehmen täglich basische Vitalstoffe (32 g Basica Vital) und bekommen zwei- bis dreimal pro Woche eine Infusion mit basenbildenden Heillösungen. Die Supplementierung mit Basica reduziert die Schmerzen, verbessert die Beweglichkeit und kann sogar die Rheumamedikamente verringern. Das zeigte auch eine wissenschaftliche Studie bei Patienten mit rheumatoider Arthritis.
Zusätzlich rät der Heilpraktiker zur konsequenten Umstellung auf basenreiche Ernährung mit Gemüse, Obst und Salat - ohne Zucker, Fast Food, Fertiggerichte. Ohlhäuser: “Für die meisten Menschen ist ein übersäuerter Organismus nicht schlimmer als ein harmloser Schnupfen. Doch tatsächlich kommt der ganze Stoffwechsel durcheinander. Durch eine Entsäuerung verändert sich alles positiv.”
Tipps:
Schnelle Hilfe: Entzündliches Rheuma bricht meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr aus. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer. Wichtig: Schon beim ersten Verdacht fachliche Hilfe suchen. Je schneller behandelt wird - in den ersten sechs Monaten - umso besser sind die Chancen.
Bewegung: Die Deutsche Rheumaliga (http://www.rheuma-liga.de) und Krankenkassen bieten Rheumagymnastik mit aktiven Behandlungsprogrammen an. Generell gut sind Ausdauersport wie Walken, Joggen, oder Schwimmen, mindestens dreimal 30 Minuten pro Woche, optimal sind fünfmal 45 Minuten.
Viel trinken: Zwei bis drei Liter täglich, vorzugsweise stilles Mineralwasser, oder ZARO-Energiewasser http://www.zarobiotec.com
Stress abbauen: Ideal eignen sich zum Beispiel Yoga, autogenes Training, oder ausgedehnte Spaziergänge. Wer entspannt ist, wird nicht sauer.
Lactose-Intoleranz: Für Menschen, die Milchzucker nicht vertragen, wird das milchzuckerfreie Basica Heiß+Kalt empfohlen.
Gluten-Unverträglichkeit: Alle Basica-Produkte sind 100% glutenfrei und können von Zöliakie-Patienten verwendet werden.
Säure-Basen-Ausgleich: Eine neue Broschüre mit dem Titel “Ihre 9-Tage-Kur zum Säure-Basen-Ausgleich” bekommt man gratis in Apotheken, Reformhäusern und beim Basica-Beratungsdienst in Ismaning, Tel. 089-996553-666, oder per E-Mail: info@basica.de.
Entsäuerungstherapie: Wer eine solche Therapie machen möchte findet im Internet Heilpraktiker, Ärzte und andere Säure-Basen-Therapeuten in seiner Region.
Die Suchadresse: http://www.basica.de/Therapeutenverzeichnis
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Moore Stephens Austria zum Gesundheitssystem:
7.3.2008 von zaro.
Finanzieren und finanzieren lassen
Wien - Österreichs medizinische Tradition genießt weltweite Anerkennung. “Nicht umsonst” ist die hervorragende Ausbildung an den heimischen Universitäten zum Exportfaktor geworden. Verbesserungsfähig sind hingegen Struktur und Finanzierung unserer “Gesundheitsverwaltung”, die aus einer komplizierten Matrix aus Bundes-, Landes- und Gemeinde-Kompetenzen mitsamt einschlägigen Einnahmen, Ausgaben und Defiziten besteht. “Noch-Erhalter” dieses brüchigen Systems ist die private Zusatz-Krankenversicherung!
Nahversorgung mit Gesundheit hat ihren Preis
Österreich investiert über 10% des BIP in sein Gesundheitssystem. Das sind 26 Mrd. Euro jährlich bzw. 3.519.- Euro pro Bürger. Im Ranking unter den 30 OECD-Staaten liegt unser Land an 5. Stelle.
Lt. Hauptverband der Sozialversicherungsträger werden die 157 heimischen Krankenanstalten zu 40,8% von der gesetzlichen Sozialversicherung finanziert. Was in der politischen Diskussion zumeist untergeht: Etwa den gleichen Anteil, beachtliche 39,7%, leisten die privaten Krankenversicherer! 6,8% steuert der Bund bei, den Rest andere Träger.
Heilsame Querfinanzierung
850.000 Österreicher/innen verfügen über eine private Zusatzversicherung. Ohne deren Leistungen würde unser sensibles Gesundheitssystem kollabieren. Denn eine Vielzahl von Betrieben, Einrichtungen, Ärzten und Personal erwirtschaftet daraus jenen Investitions-, Honorar- und Einkommensanteil, der die Betreuung breiter Schichten der Bevölkerung zu den mageren Konditionen des Staates erst ermöglicht.
Dieses duale System droht nun lt. Moore Stephens Austria zu kippen. Denn private Zusatz-Krankenversicherung war bis in die Siebziger Jahre zur Gänze steuerlich abzugsfähig. Zahlreiche Verträge stammen noch aus dieser Zeit. Seither wurde die Absetzbarkeit weitgehend eingeschränkt bzw. gedeckelt, sodass der einstige Anreiz verloren ging.
Moore Stephens Austria fordert daher: Anstatt über unpopuläre Beitragserhöhungen und/oder künftige Leistungskürzungen nachzudenken, sollte ein modulares System der steuerlichen Begünstigung privater “Gesundheits-Versicherung” bis zur völligen Absetzbarkeit eingeführt werden. Deren Querfinanzierung von Investitionen, Ärztehonoraren etc. sollte in strategische Budgetüberlegungen eingebunden werden.
Über Moore Stephens
Weltweites Netzwerk von Wirtschaftstreuhändern - Wirtschaftsprüfern und Steuerexperten. Insgesamt besteht das Netzwerk aus 358 selbständigen Mitgliedsfirmen mit 621 vernetzten Büros in 95 Ländern. Weltweit sind 19.300 Mitarbeiter beschäftigt. Der Honorarumsatz der Moore Stephens Gruppe betrug 2007 1,88 Mrd. US-Dollar. 2007 wurde der 100. Geburtstag gefeiert.
In Österreich verfügt Moore Stephens über 12 Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften mit 300 Mitarbeitern. Diese Firmen sind selbständige, mittelständische Unternehmen, deren Networking 1989 am Heimmarkt begonnen hatte. Moore Stephens Austria erwirtschaftet ein Honorarvolumen von 28 Millionen Euro und nimmt in Österreich eine Position unter den “Top 10″ ein (bestätigte Zahlen des Mitbewerbs liegen nicht vor).
Rückfragen und weitere Informationen:
Moore Stephens Austria
Mag. Werner Braun
1014 Wien, Graben 20
+43(1) 531 74
w.braun@moorestephens.at
http://www.moorestephens.at
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Glatte Haut - ohne OP
6.3.2008 von zaro.
Thermage, Radiage und Medical Needling contra Falten, Dellen und Narben
Hamburg - Es geht auch ohne Skalpell, Klinikaufenthalt und Auszeit. Die neuen, sanfteren Wege zu einem straffen Körper machen sich spezielle Wärmequellen und feinste Nadeln zunutze. Und sie helfen dem Körper, sich selbst zu helfen: Thermage, Radiage und Medical Needling stimulieren das Unterhautgewebe und regen es zu einer Neubildung von Kollagen, dem wichtigen Baustein für ein festes Bindegewebe, an. Sie wirken nicht nur gegen Falten im Gesicht, sondern können z.B. auch gegen Schlupflider, zur Glättung der Haut an Armen, Beinen und Bauch, gegen Schwangerschaftsstreifen, Cellulite oder Narben eingesetzt werden.
Auch für diese Techniken gilt: Sie sollten ausschließlich von erfahrenen Medizinern durchgeführt werden. Nur dann ist eine sichere Behandlung mit dem optimalen Ergebnis gewährleistet. Welche Ärzte Thermage, Radiage und das Medical Needling in Ihrer Nähe durchführen, finden Sie z.B. unter http://www.modernbeauty.de. Hier stellen sich Fachärzte vor, die neben den neuen Methoden auch das gesamte Spektrum der ästhetischen Chirurgie offerieren.
Bei der Thermage werden hochfrequente Radiowellen zur Erwärmung der tieferen Hautschichten genutzt, die Patienten spüren einen Wärmeimpuls während Bindegewebsfasern verkürzt und die Haut zur Produktion von neuem Kollagen angeregt wird. Nach der Behandlung ist die Haut für einige Stunden gerötet, die Patientin sind jedoch wieder gesellschaftsfähig. Der Effekt tritt sofort ein und verstärkt sich während der nächsten Monate, da sich das Hautbild durch die vermehrte Kollagenbildung laufend verbessert.
Ein Radio Frequenz System ist die Basis der Behandlungsmethode “Radiage”. Auch hierbei wird das Bindewegebe unter der Haut erhitzt, wodurch ein Zusammenziehen und Straffen des Kollagens hervorgerufen wird. Der Effekt entwickelt sich während der nächsten Monate und hält ein bis drei Jahre an. Auch hierbei gibt es keine Schnitte und Hautdefekte und keine Auszeit. Robert Zach von ZARO bestätigt dies in seinen Forschungsarbeiten, wenn die menschlichen Körperzellen mehr Strom (Energie) produzieren dann wird der Körper wärmer, ein warmer Körper braucht keine so starke Wärmedämmschicht und kann dann auf Cellulite (Kälteshutzschicht) eher verzichten. Viele Frauen berichteten, nach Erhöhung der Vitalenergie in den Zellen, von einem merklichen Rückgang der Cellulitis.
Tausende feinster Nadeln befinden sich auf einem Medical Roller, den Fachärzte, bei der Hautglättungsmethode “Medical Needling” einsetzen. Hierbei werden Tausende kleiner Mikrowunden, vergleichbar mit den Einstichen einer Akupunktur-Behandlung, verursacht. Die körpereigene Wundheilungskraft bildet Kollagen, die Haut sieht wieder frischer und jünger aus. Das Medical Needling, auch Kollageninduktionstherapie genannt, eignet sich auch für feine Haut und viele Körperstellen. Der Einsatzbereich reicht von Gesichtsfalten bis zur Behandlung von Narben, Cellulite und Schwangerschaftsstreifen.
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Herzmuskelzellen aus der Stammzellenforschung
6.3.2008 von zaro.
Wissenschaftler feiern Entdeckung als Meilenstein in der Forschung
München - Nichts scheidet die Geister so sehr wie die Forschung an embryonalen Stammzellen. Zwar ist sie seit Jahren heftig umstritten, doch für die Wissenschaft stellt sie eines der zukunftsträchtigsten Felder dar. Diabetes mellitus, Herzinfarkte oder Unfälle haben eine Zerstörung von Gewebe oder ganzer Organe zur Folge. Engpässe bei Spenderorganen lassen die Hoffnung auf regenerative Medizin durch Stammzellen wachsen. Forschern der Medizinischen Klinik und Poliklinik I der Universität München http://med1.klinikum.uni-muenchen.de/ ist es erstmalig gelungen, grundlegende Prozesse der Herzentwicklung auf molekularer Ebene zu entschlüsseln. Dadurch ist eine vermehrte Bildung von schlagenden Herzmuskelzellen aus embryonalen Stammzellen möglich.
Um die Prozesse der Herzentwicklung auf molekularer Ebene entschlüsseln zu können, programmierten die Forscher pluripotente Stammzellen mit einem herzspezifischen Protein. Pluripotente Stammzellen sind “zu allem fähig” und befinden sich im so genannten Blastozysten-Stadium der Embryonenentwicklung. Spätestens nach drei Tagen spezialisieren sich diese Zellen sehr stark. Ihre Besonderheit liegt darin, dass zwar alle Zellarten wie beispielsweise Muskelgewebe oder Nerven entwickelt werden können, die Entwicklung eines vollständigen Organismus aber nicht mehr möglich ist. Dieser letzte Aspekt stellt eine wichtige Komponente in der Diskussion zu embryonalen Stammzellen dar.
Dieses Forschungsergebnis der Arbeitsgruppe um den Münchener Professor Wolfgang-Michael Franz stellt einen Meilenstein für das Verständnis der Programmierung von Stammzellen zu Herzmuskelzellen dar. ” Unsere Forschung bezieht sich nur auf Stammzellen, die nach einem bestimmten clinical grade, dem GMP (Good Manufacturing Practice) hergestellt wurden. Damit in Zukunft auch Patienten von dieser bedeutenden Entwicklung profitieren können, müssen diese Ergebnisse eben auf diese Stammzellen übertragen werden. Diese können aber nur aus dem Ausland bezogen werden”, erklärt Wolfgang-Michael Franz, Stammzellenforscher an der Medizinischen Klinik und Poliklinik I der Universität München auf Anfrage von ZARO. Auf die Frage, ob Tierversuche geplant sind meint Franz: “Bis dato kommen Tierversuche für uns noch nicht in Frage. Etabliert sich unsere Forschung, können wir uns am Mausmodell zum Beispiel Transplantationen vorstellen”, sagt Franz.
Laut Franz können solche Zellen auch für die Erprobung von Medikamenten eingesetzt werden. „Vorausgesetzt ist eine Liberalisierung der Stichtagsregelung des deutschen Stammzellengesetzes“, sagt Franz. Die sogenannte deutsche Stichtagsregelung erlaubt den Import von humanen embryonalen Stammzellen, die vor dem 1. Januar 2002 etabliert wurden. Dadurch bleibt den deutschen Wissenschaftlern die Arbeit mit neueren embryonalen Stammzelllinien verwährt. Der Bundestag entscheidet voraussichtlich im April 2008 über eine mögliche Änderung des Stammzellgesetzes. (Ende)
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Boomende Branche: Schwimmteiche durchbrechen 100 Mio. Euro-Schallmauer
4.3.2008 von zaro.
BioNova Weltkongress in Bad Bleiberg gleicht internationalem Gipfeltreffen
Bergkirchen/Bad Bleiberg - Millionen von Swimmingpoolbesitzer auf der ganzen Welt verschrotten Ihre Chlorschleudern zu Gunsten eines natürlichen Badeteiches. Renaturierung ist das große Thema in der Schwimmbadbranche. Ende Jänner 2008 trafen sich BioNova Partnerbetriebe aus 5 Kontinenten und 23 Ländern, um die besten ihrer Gruppe zu ehren und sich auf den neuesten Stand in Sachen Schwimm- und Badeteiche zu bringen und die Idee des biologischen Badens weiter in die Welt zu tragen. Derzeit planen und realisieren 49 Lizenzpartner in 23 Ländern nach der Marke BioNova Schwimm- und Badeteichanlagen für private und öffentliche Bauherren.
Was kaum jemand weiß, ist, dass sich hier ein eigener Wirtschaftszweig entwickelt hat, der mittlerweile einen Umsatz von 100 Mio. Euro erwirtschaftet.
“Wir wurden von den Poolbauern, als Bio-Spinner abgetan und belächelt. Jetzt lächelt niemand mehr und wir haben uns zu einer weltweit boomenden Nischenwirtschaft entwickelt”, ist Rainer Grafinger Chef von BioNova http://www.bionova.de sichtlich zufrieden mit den Entwicklungen der letzten Jahre.
Rainer Grafinger begann Mitte der 90er Jahre mit der Planung und dem Bau von Schwimm- und Badeteichanlagen. Unter dem Markennamen “BioNova” breitete er seine Idee erst über Deutschland, dann über Mitteleuropa und inzwischen über die ganze Welt aus. Der Unternehmer jettet mittlerweile über 200 Tage im Jahr quer durch Deutschland, Europa und die ganze Welt, um auf allen Kontinenten dieser Erde seine Idee zu verbreiten. Sein Produkt ist bereits in 23 Ländern dieser Welt vertreten.
Gerade in den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom an Anfragen, die hauptsächlich über das Internet gelaufen sind. Daher war es wichtig, die zahlreichen internationalen Partner auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Deshalb wurden in der letzten Januarwoche sämtliche Lizenzpartner zum Ersten BioNova-Weltkongress nach Bad Bleiberg (Österreich) geladen.
Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Themenblock des Inhabers der Marke BioNova, der die Grundzüge des Schwimmteichbaus erläuterte und eine Einführung in die Limnologie gab. An den weiteren Tagen erläuterten die System- und Bauteilentwickler Rainer Herkenrath und Niklas Sobotta die einzelnen Bauteile und gaben einen Einblick in hydraulische Berechnung von Pumpen und Leitungssystemen. Zusätzlich wurden die unterschiedlichsten Baustile des BioNova-Systems erläutert.
Am Dienstagmorgen referierte Dipl. Biologe Christian Homrighausen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Firma Lavaris, zum Thema Wasserchemie. Anschließend tauchte die eigens aus London eingeflogene Univ. Doz. Mag. Dr. Katrin Teubner in die Welt der Algen ein. Sie erläuterte unter anderem, dass Algen zum natürlichen System Schwimmteich gehören, diese aber durch geeignete Maßnahmen in Grenzen gehalten werden können.
Aufgelockerter wurden die limnolgischen Vorträge durch Beiträge zum Thema Holzbau. Zum einen wurde durch einen Schreiner erläutert, wie ein Holzdeck gebaut werden kann. Frau Claudia Auer vom Holzforschungsinstitut Österreich erläuterte anschaulich, wie konstruktiver Holschutz funktioniert.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Referat von Prof. Wolfram Kircher, Fachhochschule Anhalt, der über Pflanzenverwendung in Schwimmteichen referierte. Anschaulich wurden besonders geeignete Pflanzen vorgestellt, die aber zum Teil für eine Massenverwendung erst gezüchtet werden müssen. Einige Wasserpflanzengärtnereien haben bereits damit begonnen. Er regte zusätzlich an, im System Schwimmteich gewisse Moorbeetpflanzen zu verwenden. Derzeit laufen universitätsinterne Versuche.
Weitere Informationen
BioNova Zentrale
St. Nikolaus Strasse 2
D - 85232 Bergkirchen
Tel: +49 171 455 855 2 (Herr Grafinger)
Tel: +49 8131 35 47 03
http://www.bionova.de
Anmerkung: Das Schwimmteich-Vitalisierungssystem von ZARO Biotec wird von BioNova nicht verwendet, algenfrei aussergewöhnlich klare Teiche und Biotope sind mit der ZARO-Verfahrenstechnologie bewiesenermassen möglich.http://www.zarobiotec.com
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Bio-Kraftstoffe: Raubbau unter Klimaschutz-Deckmantel
4.3.2008 von zaro.
Forscher fordern umfassendere, objektive Analyse der Biotreibstoffthematik
Hohenheim/Würzburg - Experten der Gesellschaft für Tropenökologie (gtö) http://www.gtoe.de sehen im Ausbau der Agro-Kraftstoff-Pflanzungen einen Raubbau an der Natur. In großem Tempo würden derzeit die noch verbliebenen natürlichen tropischen Lebensräume in Nutzflächen umgewandelt, um den enormen Flächenbedarf für Agro-Kraftstoffe zu schaffen, stellt die Gesellschaft zum Abschluss ihrer fünftägigen Tagung an der Universität Hohenheim fest. In einer Resolution haben 200 Wissenschaftler aus aller Welt an Bundesregierung, EU und weitere am Klimaschutz beteiligten Organisationen appelliert, sich für eine umfassendere, objektive Analyse der Agrotreibstoffthematik einzusetzen. Die Forscher fordern, nur die Entwicklung von solchen Konzepten zu fördern, bei denen kein weiterer Raubbau an den natürlichen Ökosystemen der Tropen stattfindet, die für die gesamte Erde lebenswichtige Leistungen erbringen.
„Das ist ein Raubbau unter dem Deckmantel des Klimaschutzes, der vor allem wirtschaftlichen Interessen dient, ohne dass die Folgen für das Weltklima, die Nahrungsmittelversorgung, die Gesundheit und die sozio-ökonomischen Folgen für die betroffene Bevölkerung angemessen bilanziert werden”, meint gtö-Präsident Karl Eduard Linsenmair im Interview. Die in der EU geforderte Beimengung von zehn Prozent Agrotreibstoffen bezeichnet der Forscher, der Professor für Tierökologie und Tropenbiologie am Biozentrum der Universität Würzburg http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de ist, als hellen Wahnsinn. “Am schlimmsten sind die Auswirkungen in den Tropen. Aus massiven ökonomischen Interessen heraus kommt es zu einem überstürzten Handeln, bei dem die Anbaugebiete für Bio-Kraftstoffe massiv und ohne Abschätzung der Folgen ausgeweitet werden”, kritisiert der Forscher. “Felder von Kleinbauern werden rasant aufgekauft, um große zusammenhängende Plantagen zu schaffen. Diese verlieren dann ihre Lebensbasis. Teilweise können sie noch auf qualitativ schlechtere Böden ausweichen, wo sie aber wegen der minderen Qualität größere Flächen roden müssen, um die Nahrungsmittelproduktion zu halten.” Damit werde aber der Druck auf die restlichen Flächen weiter erhöht.
Auch über die angeblich positive Ökobilanz der Agrotreibstoffe wundert sich Linsenmair. Es gebe nur ganz wenige Fälle, in denen es eine vernünftige Ökobilanz gebe. Das sei bei der Bioethanol-Herstellung aus Zuckerrohr unter gewissen Voraussetzungen möglich. Den Klimaschutz hält Linsenmair deshalb meist für ein vorgeschobenes Argument. “Hier geht es primär ums Geld, nachdem die Energiepreise und der Energiebedarf so weit gestiegen sind, dass jetzt die Bio-Kraftstoffe sehr attraktiv werden.” Zudem sieht der Experte eine steigende Konkurrenz der Agrotreibstoffe mit der Lebensmittelproduktion.
Linsenmair betont auch die Bedeutung der immer noch weitgehend unerforschten Tropen für die Zukunft der Pharmazie. Pharmazeutisch seien die Tropen ein gigantisches Reservoir noch ungenutzter Wirkstoffe, deren Wert derzeit von pharmazeutischen Forschern wiederentdeckt würde. “Die Forscher sehen große Potenziale, z.B. in der Entwicklung neuer Antibiotika aus Hautgiften tropischer Frösche oder Antigerinnungsmittel aus dem Speichel von Vampirfledermäusen, um nur zwei von vielen weiteren Nutzungsmöglichkeiten anzuführen”, so der Wissenschaftler. Der jährliche Handelswert traditioneller Arzneimittel liege bei 80 Mrd. Dollar. Weltweit hingen 80 Prozent der Menschheit von solcher Naturmedizin ab. Es könne nicht sein, dass die wertvollsten Böden in den Tropen dazu verwendet würden, um Treibstoffpflanzen anzubauen, nur um kurzfristig ein gutes Geschäft damit zu machen, so der Forscher abschließend im Gespräch.
“Die Grundidee der Bio-Kraftstoffe, die man richtiger als Agro-Kraftstoffe bezeichnen sollte, ist nicht schlecht”, kommentiert Mitveranstalter Wolfgang Küppers, Professor für Botanik an der Universität Hohenheim http://www.uni-hohenheim.de. Es gebe auch vielversprechende Beispiele für den angepassten Anbau von Energiepflanzen. Ein Beispiel dafür sei etwa Biodiesel aus Jatropha-Pflanzen, die auf ausgelaugter Erde wachsen und dabei wieder fruchtbare Böden aufbauen. (Ende)
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Europäische Forscher entschlüsseln Geheimnis der Lebensdauer
3.3.2008 von zaro.
EU fördert LifeSpan-Projekt fünf Jahre lang mit zwölf Mio. Euro
Tübingen - 130 Wissenschaftler aus zehn europäischen Ländern sind dem Geheimnis der Lebensdauer auf der Spur. Das für einen Zeitraum von fünf Jahren mit zwölf Mio. Euro geförderte EU-Forschungsprojekt “LifeSpan: Integrating Research into Development and Ageing” http://www.lifespannetwork.nl beschäftigt sich mit dem Einfluss früher Ereignisse im Leben von Europäern auf deren späteres Älterwerden. In insgesamt 18 Forschungszentren sollen Forschungsarbeiten zur frühen Entwicklung und die Erforschung des menschlichen Alterns zusammengebracht werden.
Der Vorgang des Alterns könne nur dann verstanden werden, wenn man die ganze Lebensgeschichte eines Menschen kennt. Die Lebensdauer werde durch Vererbung, Umwelt und zufällige Ereignisse bestimmt, berichtet das Universitätsklinikum Tübingen http://www.uni-tuebingen.de über das EU-Projekt. Am Universitätsklinikum arbeitet der Krebsforscher Graham Pawelec für eine der internationalen Arbeitsgruppen, die die Rolle der Immunität im Kontext von Entwicklungs- und Alterungsprozessen erforschen soll. Es gebe mehr und mehr Belege dafür, dass Besonderheiten zu Beginn des Lebens eines Menschen dessen körperliche Verfassung und Gesundheit gegen Ende dieses Lebens entscheidend beeinflussen können, zeigt sich der Tübinger Forscher überzeugt. So gibt es Hinweise darauf, dass eine mangelhafte Versorgung des ungeborenen Kindes im Mutterleib mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krankheiten im Alter - wie etwa Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen - einhergeht.
Die Forscher wollen anhand von Tiermodellen und anhand von Beobachtungen am Menschen herausfinden, ob bestimmte Variablen, die die Entwicklung einer Art mitbestimmen, eventuell die Langlebigkeit anderer Spezies beeinflussen können. Dabei werden auch Tiere wie etwa Würmer, Fliegen oder Bienen untersucht. Was die Wissenschaftler dabei besonders interessiert, ist die Frage, warum etwa bei den Bienen Königinnen und Arbeiterinnen so unterschiedlich lang leben. Gesucht wird dann nach den Faktoren, die eventuell auch die Lebensdauer von Säugetieren und Menschen beeinflussen könnten. In dem breit angelegten Forschungsprojekt wird eine Brücke zwischen zwei Disziplinen - der Forschung zur Entwicklung des Menschen und der Alterungsforschung - geschlagen. Traditionellerweise besteht zwischen diesen beiden kein enger Kontakt. (Ende)
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