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Archive für 27.5.2008

Arthrose-Knie braucht Bewegung

Eschborn - “Zuerst muss der Schmerz behandelt werden”, erklärt Internist und Rheumatologe Dr. Wolfgang Bolten exklusiv in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2008. “Wenn das Knie dick geschwollen ist, sich heiß anfühlt und sogar schon in der Ruhe schmerzt, hilft meistens Kühlung. Legen Sie einfach einen nassen Lappen auf das Gelenk, dann wird durch die Verdunstung Wärme aus dem Knie gesogen.” Wenn die Arthrose nicht zu einer Entzündung geführt hat, bleibt das schmerzende Knie meistens dünn. Dann ist Wärme günstig.

“Lässt sich der Schmerz mit herkömmlichen Methoden nicht mehr beseitigen, sollte man auf Schmerzmittel nicht verzichten”, erläutert der Mediziner weiter. Denn ein schmerzendes Gelenk und eine schmerzhafte Muskulatur kann man nicht auftrainieren. “Das muss aber sein, um die Gelenkführung zu bessern und durch die Stabilität Schmerzfreiheit zu erzielen. Ein mechanisch stabiles Gelenk schmerzt einfach weniger.”

“Ein Knie das rastet, rostet auch”, betont der Experte. Eine Arthrose werde nur noch schlimmer, wenn das Gelenk langfristig ruhig gestellt wird. “Fahrradfahren, Spazierengehen, Wandern in ebenem Gelände sind günstig.” Dabei aber die Belastungsgrenze des Gelenkes keinesfalls wesentlich überschreiten!

Babys lieben Lichtenergie

Hautkrebs: Kopfhaut und Nacken besonders gefährdet

Melanome in diesen Bereichen führen eher zum Tod

Chapel Hill - Krebserkrankungen der Kopfhaut oder im Nacken sind tödlicher als jene am ganzen restlichen Körper. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of North Carolina School of Medicine http://www.med.unc.edu gekommen. Die Analyse von 50.000 Melanom-Erkrankungen ergab, dass die Betroffenen fast zwei Mal eher starben als jene, die an den Armen oder an den Beinen erkrankten. Erkrankungen der Kopfhaut oder im Nackenbereich wurden häufig später erkannt und schienen von Natur aus etwas Bösartiges an sich zu haben.

Die Überlebensraten bei Hautkrebs sind allgemein relativ hoch. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate lag bei Erkrankungen der Kopfhaut oder des Nackens bei 83 Prozent. Bei Melanomen im Gesicht, an den Ohren und den Gliedmaßen überlebten 92 Prozent der Patienten. Das Team um Nancy Thomas fand heraus, dass die Melanome auf der Kopfhaut und im Nacken dicker zu sein schienen und eher ulzerierten als an anderen Stellen des Körpers. Die Lymphknoten waren häufiger ebenfalls betroffen. Die Wissenschaftler räumen laut BBC ein, dass Krebserkrankungen in Bereichen, die meistens mit Haar bedeckt sind, auch von den Betroffenen später entdeckt werden. Als auch dieser Faktor in der Analyse berücksichtigt wurde, blieb die schlechtere Prognose trotzdem aufrecht. Die Forscher kamen in der Folge zu dem Schluss, dass es biologische Unterschiede zwischen den Krebserkrankungen gibt.

Thomas betonte, dass nur sechs Prozent der Melanome auf der Kopfhaut oder im Nacken auftreten. Trotzdem seien sie für zehn Prozent der Todesfälle verantwortlich. “Aus diesem Grund brauchen wir bei Untersuchungen mehr Zeit für eine genaue Überprüfung der Kopfhaut.” Patienten mit einer Krebserkrankung in diesem Bereich waren mit rund 59 Jahren eher etwas älter als der Durchschnitt der Studie mit 55 Jahren und eher männlich. Indy Rihal, die Sprecherin der British Skin Foundation http://www.britishskinfoundation.org.uk erklärte, dass die aktuelle Studie zeige, warum es notwendig sei den Körper bei intensiver Sonneneinstrahlung gut zu schützen. Gerade die Kopfhaut und der Nacken würden dabei immer wieder vernachlässigt.
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Immer die richtige Flasche dabei?

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