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Archive für Juli 2008
Bauchspeicheldrüsenkrebs: Fettleibigkeit erhöht Risiko dramatisch
25.7.2008 von zaro.
Hohe Gefahr durch Fettansammlungen im Bauchbereich
Stockholm - Fettleibige Frauen, bei denen sich der Großteil des Gewichts im Bauchraum angesammelt hat, verfügen über ein um 70 Prozent erhöhtes Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Karolinska Institutet http://ki.se gekommen. Bisher wurde angenommen, dass Fettsucht das Risiko erhöht, eher jedoch bei Männern als bei Frauen. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von mehr als 138.000 Amerikanerinnen nach der Menopause für die Dauer von sieben Jahren ausgewertet, berichtet BBC Online. Details der Studie wurden im British Journal of Cancer veröffentlicht.
251 der Teilnehmerinnen erkrankten an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nachdem andere Risikofaktoren wie Rauchen berücksichtigt worden waren, berechneten die Forscher, dass die Krankheit um 70 Prozent eher Frauen mit dem höchsten Taille-Hüft-Verhältnis betrifft. Diese Kennzahl wird allgemein für die Feststellung einer Fettleibigkeit herangezogen. In Amerika ist Bauchspeicheldrüsenkrebs die sechsthäufigste Todesursache bei einer Krebserkrankung. 2004 wurden allein in Großbritannien 7.400 Erkrankungen diagnostiziert. Jedes Jahr sterben rund 7.000 Menschen an Erkrankungen des Pankreas. In den meisten Fällen erfolgt die Diagnose erst nachdem sich die Krankheit bereits im Körper ausgebreitet hat. Erschwerend kommt dazu, dass eine erfolgreiche Behandlung nur schwer möglich ist. Nur zwei bis drei Prozent der Patienten leben nach der Diagnose noch länger als fünf Jahre.
Das Team um Juhua Luo geht davon aus, dass die Fettleibigkeit das Krebsrisiko durch die Beeinflussung der Insulin-Werte beeinflusst. Eine große Fettmenge im Unterleib stehe mit erhöhten Insulin-Werten in Zusammenhang. Dadurch dürfte die Wechselwirkung zwischen Fettsucht und dieser Form von Krebs zustande kommen. Lesley Walker von der Hilfsorganisation Cancer Research UK http://www.cancerresearchuk.org betonte, dass ein Viertel aller Krebserkrankungen auf eine ungesunde Ernährung und Fettsucht zurückzuführen sei. Es sei von entscheidender Bedeutung, den Menschen dieses Risiko bewusst zu machen. (Ende)
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“Das große Vitalstoffbuch” - Neue Veröffentlichung vom Experten Uwe Gröber
24.7.2008 von zaro.
Vitalstoffe bestimmen die Gesundheit
Röthenbach a. d. Pegnitz - In seinem neuen Buch “Das große Vitalstoffbuch”, in dem die eindrucksvolle Welt der Vitalstoffe im Mittelpunkt steht, räumt Uwe Gröber endlich auf mit medizinischen Irrtümern über Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren.
Die Schwerpunkte des broschierten Buches mit 224 Seiten sind:
* Wie Sie Ihr Immunsystem und Ihr Herz mit den richtigen Vitalstoffen stärken
* Welche Vitalstoffe die schulischen Leistungen Ihres Kindes fördern
* Wie auch Sie mit Vitalstoffen Ihren Stoffwechsel in Schwung bringen und auch im Alter eine gute Figur machen
* Welche Vitalstoffe im Sport Ihre Leitungsfähigkeit optimieren
* Wie Sie sich mit Vitalstoffen vor Wohlstandskrankheiten schützen und
* Welche Vitalstoffe bei Arthrose, Diabetes, Osteoporose, Tinnitus und anderen Erkrankungen die richtigen sind
* Welche Vitalstoffe gegen Makuladegeneration, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Krankheiten vorbeugen können
“Das große Vitalstoffbuch” können Sie exklusiv über den Online-Shop http://www.vitalbedarf.de zum Preis von 12,90 €* zzgl. Versandkosten beziehen, wo Sie auch viele weitere Informationen zum Thema sowie einen persönlichen Vitalstoff-Check finden. (*unverbindliche Preisempfehlung)
Apotheker Uwe Gröber ist einer der führenden deutschen Vitalstoffexperten. Er ist Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen und Autor zahlreicher Fachbücher und Fachartikel zum Thema Ernährung und Krankheitsprävention. Zu seinen Spezialgebieten zählen Vitalstoffmedizin, Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Vitalstoffen, Ernährungs- und Präventivmedizin sowie die komplementäre Krebstherapie.
Neben seiner medizinisch-wissenschaftlichen Beratungstätigkeit ist er seit Jahren aktiv in der Aus- und Fortbildung von Apothekern, Ärzten und Ernährungswissenschaftlern tätig. Europaweite Vortragstätigkeit und Durchführung von zertifizierten Seminaren und Workshops für Ärzte und Apotheker. Uwe Gröbers Leitzsatz lautet seit Jahren: “Prävention statt Reparaturmedizin: mit den richtigen Vitalstoffen die Gesundheit fördern und Krankheiten von A bis Z vorbeugen.”
Direktlink zum Buch:
http://vitamin.vitalbedarf.de/product_info.php?info=73&cPath=4&trackingurl=a5e1c0c8-0200-4c2f-9f0e-b9761d055ad5
Pressekontakt:
Kathrin Riethus
E-Mail: presse@vitalbedarf.de (Ende)
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Gene für Colitis ulcerosa aufgespürt
23.7.2008 von zaro.
Kieler Forschern gelingt Durchbruch in Entzündungsforschung
Kiel - Kieler Forscher haben erstmals Gene identifiziert, die für die Entstehung der chronisch entzündlichen Darmkrankheit Colitis ulcerosa verantwortlich sind. Das Forscherteam um den Molekularbiologen Stefan Schreiber von der Universität Kiel http://www.uni-kiel.de hat auf der Suche nach Genen der Colitis-Schwesterkrankheit Morbus Crohn drei Gene identifiziert, die nur für ein Colitis-Risiko stehen können. Über ihre Entdeckung haben die Forscher im Wissenschaftsmagazin Nature Genetics berichtet. Schreiber hatte bereits vor sechs Jahren die ersten Risiko-Gene von Morbus Crohn erkannt.
„Insgesamt haben wir 31 Gene identifizieren können, die bei Colitis eine Rolle spielen”, erklärt Schreiber gegenüber ZARO. Die Wissenschaftler untersuchten im Anschluss an die jüngsten Morbus Crohn-Studien des Nationalen Genomforschungsnetzes NGFN Stichproben von 1.850 Morbus Crohn-Patienten, 1.103 Colitis ulcerosa-Patienten und 1.817 gesunden Personen. Dabei konnten sie Veränderungen in den Genen PTPN2, HERC2 und STAT3 nur bei Colitis ulcerosa feststellen. “Damit sind wir zwar ein schönes Stück weitergekommen”, meint der Wissenschaftler. Allerdings sei nicht klar welches Gen wie viel Prozent zur Erkrankung beiträgt. Das Erkrankungsverhältnis beträgt derzeit drei Fälle Colitis zu zwei Fällen Morbus-Crohn, erklärt der Forscher. Anhand vergleichender Zahlen von China, könne man davon ausgehen, dass eine Lebensstiländerung - und damit verbunden auch eine veränderte Ernährungsweise - zur Erkrankung beiträgt.
Colitis ulcerosa ist eine geschwürige, chronische Entzündung des Dickdarms, die am Darmausgang beginnt und sich unterschiedlich weit im Dickdarm ausbreiten kann. Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann in jedem Lebensalter auftreten, beginnt meistens im Alter von 20 bis 40 Jahren. “Mehr als 300.000 Menschen in Deutschland leiden unter Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn”, erklärt der Wissenschaftler. “Wir beginnen jetzt sehr langsam die Erkrankung genauer zu verstehen”, meint Schreiber. Ursprünglich waren die Wissenschaftler davon ausgegangen, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handle. “Heute wissen wir, dass es um die Epithelzellen im Darm geht und dass die Ernährung damit zu tun hat”, meint Schreiber, der davon ausgeht, das in 20 Jahren die Rätsel um die Entzündungskrankheiten gelöst sein werden.
Wie diese und andere Entzündungskrankheiten entstehen, wie man sie behandeln und verhindern kann, erforscht der Exzellenzcluster “Entzündung an Grenzflächen”. Hier arbeiten 70 Wissenschaftlergruppen der Universitäten Kiel, Lübeck und vom Forschungszentrum für Medizin und Biowissenschaften der Leibniz-Gemeinschaft in Borstel zusammen. (Ende)
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Protein “P53″ steuert Selbstverdauung von Krebszellen
22.7.2008 von zaro.
Eiweiß erkennt letzte Überlebensmöglichkeit einer befallenen Zelle
Rom - Mitarbeiter des Laboratorio di Neuroembriologia Molecolare bei der Fondazione Santa Lucia http://www.hsantalucia.it haben in Zusammenarbeit mit dem Pariser Institut Gustave Roussy die für die Unversehrtheit des menschlichen Erbguts entscheidende Rolle des Proteins “P53″ nachgewiesen. Gerät eine Zelle in Lebensgefahr, veranlasst das Eiweiß diese zu einer teilweisen Selbstverdauung. Der als Autophagie bekannte Vorgang ist besonders für die Krebsforschung interessant.
Institutsleiter Francesco Cecconi, Autor zahlreicher Publikationen über den Zelltod, erläutert: “Zu den Eigenschaften des P53 gehört die Fähigkeit, die letzte Überlebensmöglichkeit einer Zelle zu erkennen und sie zur Selbstverdauung eigener Teile zu zwingen. Dadurch werden zahlreiche Metaboliten und Substanzen aktiviert, mit denen die Zelle auf extreme Einwirkungen wie Sauerstoffentzug oder Chemikalien reagieren und somit ihr Überleben sichern kann.” Bei der Autophagie handele es sich um einen ähnlichen Vorgang wie die Apoptose, bei der zwar ebenfalls das P53 als Steuerelement beteiligt sei, jedoch wegen des als irreparabel erkannten Schadens eine völlige Selbstzerstörung der Zelle bewirke.
“In nicht mit P53 ausgerüsteten Zellen fehlt diese Kontrollfunktion”, so Cecconi weiter. Bei Krebsbefall könnten diese deshalb sogar aggressiven Heilmethoden wie Radio- oder Chempotherapie widerstehen. Falls es gelänge, die Autophagie durch Medikamente zu steuern, würde die Krebszelle ihrer letzten Verteidigungsmöglichkeit beraubt und damit ihre Ansprechbarkeit auf die Therapie wiedererlangen.”
Die Untersuchung über die Rolle des P53 ist vom Spendenfonds Telethon, der Bankengruppe San Paolo und der italienischen Gesellschaft für Krebsforschung AIRC finanziert worden. Einzelheiten sind in der internationalen Fachzeitschrift “Nature Cell Biology” veröffentlicht. Aus der Zusammenarbeit der Forschungsinstitute in Rom und Paris waren zuvor bereits Erkenntnisse über die Rolle des Proteins Apaf1 bei der Apoptose und der Unterbrechung von Zellteilungen hervorgegangen. (Ende)
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Verlust der Natur kostet extrem viel Geld
21.7.2008 von zaro.
Ärmere Länder am Schlimmsten betroffen
Bonn/London - Die Zerstörung von Flüssen, Wäldern und Ozeanen wird die Wirtschaft drastisch treffen. Nach Schätzungen von Experten wird das globale BIP aus diesen Gründen bis 2050 um rund sieben Prozent schrumpfen. Vor allen die ärmeren Länder werden unter der Situation extrem leiden. Ihnen droht nach dem Bericht zur Abschätzung des ökonomischen Werts der ökologischen Vielfalt (TEEB - The Economics of Ecosystems and Biodiversity) die Halbierung des zum Teil ohnehin kargen Lebensstandards. Im Rahmen der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn hat der Studien-Hauptautor Pavan Sukhdev, ein “umfassendes und überzeugendes Geschäftsmodell für die Erhaltung der biologischen Vielfalt” vorgestellt.
Der nunmehr vorliegende Zwischenbericht biete eine umfassende und überzeugende ökonomische Begründung für den Schutz der Biodiversität, berichtet BBC-Online. Die Untersuchung wurde 2007 durch den deutschen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und EU-Kommissar Stavros Dimas initiiert und wird bis zum Jahr 2010 andauern. An der Koordination und der Erstellung des Zwischenberichtes waren neben zahlreichen internationalen Experten auch Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung UFZ http://www.ufz.de beteiligt.
“Die zugrunde liegende Idee des gesamten Projekts liegt darin, Ökosysteme auch als wirtschaftliches Gut zu erfassen und dementsprechend zu bewerten”, erklärt Christoph Schröter-Schlaack, Projektkoordinator beim UFZ im Interview. Es sei ein neuer Denkansatz, natürliche Gebiete als Wirtschaftsgüter zu sehen, obwohl bei der ersten Betrachtung ein Wald zum Beispiel keinen unmittelbaren Preis erzielen könne. “Sieht man einen Wald hingegen als Schutz vor Hochwässern oder Überschwemmungen, dann kann man den Wert des Waldes mit den Kosten, die zur Errichtung von Dämmen oder Hochwasserschutz notwendig sind, bewerten”, erklärt Schröter-Schlaack. Das heißt, dass es nun darum gehe, den Wert der “natürlichen Dienstleistung” eines Habitats zu erfassen. “Wir sind nun darum bemüht, diesen Wert zu ermitteln und auch den Markt für solche Dienstleistungen zu schaffen, beziehungsweise zu beschreiben.” Viele dieser Naturdienstleistungen sind bisher noch unklar, weil sie noch nie zuvor berechnet wurden.
“Gerade die aktuelle Klimadiskussion macht zum Beispiel deutlich, dass Länder mit hohem Waldanteil gute CO2-Speicher bilden, in denen die Emissionen gebunden werden.”
Damit würden diese Wälder zu einem Wirtschaftsgut werden, das auch bewertet werden könne. “Wir wollen zeigen, dass die finanzielle Unterstützung zum Erhalt von Lebensräumen nicht bloß guter Wille der Industrienationen, sondern ein ökonomisches Muss sind”, betont der Experte, der allerdings einräumt, dass dazu ein globales Umdenken erforderlich sei. “Unter den indigenen Völkern Brasiliens etwa stößt dieses Projekt auf zunehmende Akzeptanz.” Hier gehe es darum, Regenwälder nicht abzuholzen, erklärt Schröter-Schlaack abschließend.
Im BBC-Bericht wird der Karibikstaat Haiti als ein Beispiel für ein ökologisch zerstörtes Gebiet abgegeben: Jahrelange Waldrodungen haben zu starken Bodenerosionen geführt. Die Folge waren minderwertige Böden. Trotz des wirtschaftlichen Gewinns aus dem Verkauf der Tropenhölzer, ist der Schaden hier größer als der Nutzen. Haiti ist heute das ärmste Land des gesamten Doppelkontinents Amerika. (Ende)
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Sport treiben macht glücklich
18.7.2008 von zaro.
Aber richtig Sport zu treiben ist gar nicht so einfach
Ismaning - Die Motivation muss stimmen
Wichtig ist die Motivation. Egal, um welchen Sport es sich handelt, Jogging, Nordic Walking, Wandern, Radeln oder beispielsweise Tennis: Man muss sich immer wieder dazu bringen, den inneren Schweinehund zu überwinden und dem Körper Leistung abzuverlangen. Dabei hilft die Frage: Warum treibe ich Sport? Beim Sport werden Glückshormone freigesetzt. Dieses großartige Gefühl, das man gerade beim Laufsport beobachtet, nennt man “Runner’s High”.
Warum Sport gut tut und wie das mit dem Abnehmen ist
Regelmäßiger und vernünftig betriebener Sport stärkt das Immunsystem und hält Blutdruck und Stoffwechsel in Schwung. Sauerstoff wird in die Zellen gepumpt. Außerdem werden Kalorien verbrannt, die wir auf Lebensmittel-Verpackungen immer als (Kcal) fürchten. Diese wandelt der Körper in Energie und nicht verbrannte werden dagegen in Fettdepots gelagert. Im Ruhezustand verbraucht der Körper einer Frau rund 1.400 bis 1.800 Kcal pro Tag, alleine bei ½ Stunde Joggen schon 300 bis 500 Kcal. Aber: Problemzonen lassen sich nicht so einfach gezielt wegtrainieren. An Bauch und Hüften nimmt man erst relativ spät ab, aber regelmäßiger Ausdauersport hilft trotzdem immer noch am besten, überhaupt abzunehmen.
Die richtige Vorbereitung
Doch bevor es so weit ist, bevor man also mit dem Sport beginnt, sollte man sich erst vorbereiten. Wichtig ist das Aufwärmen und dann sind Stretching und Dehnungsübungen angesagt. Das fördert die Durchblutung beugt der Verletzungsgefahr vor (wer sich nicht aufwärmt, kann sich schon beim Stretching leichter verletzen).
Eine Schlüsselfunktion: Trinken gegen Übersäuerung
Schon vor dem Sport trinken: denn beim Sport schwitzt man, was den Körper abkühlt, aber auch Wasser und Mineralstoffe kostet. Durch die enormen Anstrengungen werden zusätzlich Säuren im Stoffwechsel und in den Muskeln gebildet. Die Folgen können Krämpfe und eine erhöhte Verletzungsgefahr sein.
Was Sportgetränke leisten können
Hypotone Sportmineralgetränke wie Basica Sport (Apotheke) helfen, eine Belastungsübersäuerung zu vermeiden. Der Leistungsabfall kann verzögert, die Verletzungsgefahr gemindert und die Regeneration durch den gezielten Energienachschub mit Maltodextrin und Saccharose beschleunigt werden.
Im Gegensatz zu Apfelschorlen oder isotonen Getränken gelangt mit einem hypotonen Sportgetränk die Flüssigkeit schneller ins Blut. Die Konzentration an gelösten Mineralien ist geringer als im Blut, so dass die Flüssigkeit vom Darm in das Blut regelrecht aufgesogen wird.
Und wie sieht es mit dem Essen aus?
Vor dem Sport am besten nichts essen oder nur Obst - das belastet kaum. Nach dem Sport ist leichte Kost empfehlenswert - das ist gesund und erhält das gute Gewissen, das sich beim Sport gemeldet hat (ein Beispiel siehe Rezept im Kasten).
Muselkater
Wer stolz auf seinen Muskelkater ist, weil er “richtig was geschafft” hat, irrt: Muskelkater ist ein Anzeichen von feinsten Verletzungen im Muskel. Man kann aber auch vorbeugen: Wer Sport treibt, hat einen höheren Magnesiumbedarf, weil durch das Schwitzen wertvolle Mineralstoffe verloren gehen. Darum sollten Ausdauersportler regelmäßig Magnesium nehmen. Magnesium braucht jeder Sportler, besonders, wenn die Muskeln zwicken. Und wenn es unterwegs schnell gehen muss: Magnesium-Diasporal 300 direkt! (Apotheke). Das Direktgranulat ist jederzeit griffbereit und löst sich in Sekundenschnelle ohne Flüssigkeit im Mund auf. Durch den Wirkstoff Magnesiumcitrat wird es vom Körper besonders gut aufgenommen. Außerdem ist es zuckerfrei und ohne künstliche Süßstoffe.
Training ja, aber mit Vorsicht
Moderates Training tut dem Körper gut, wer beim Sport übertreibt schadet seinem Körper eher. Wer unter einem Infekt leidet, sollte keinen Ausdauersport treiben. Nicht jeder ist zum Ausdauersportler geboren: Orthopädische Probleme oder Übergewicht können dagegen sprechen. Wer längere Zeit keinen Ausdauersport gemacht hat, sollte sich lieber vom Arzt durchchecken lassen.
Protein (Eiweiß) als Baustein der Muskeln
Wer bei Sport an Muskelaufbau denkt, sollte wissen, welche Rolle Protein (Eiweiß), einer der Grundbausteine unseres Körpers, dabei spielt: Es agiert als “Baumaterial” für unsere Muskeln. Proteine sind in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten. Grundsätzlich ist die Aufnahme von tierischem Protein immer auch mit der Zufuhr von Fett, Cholesterin und Harnsäurebildnern verbunden. Eine gute Alternative bieten daher rein pflanzliche Eiweiße wie z. B. das seit über 50 Jahren bewährte Eiweißkonzentrat Glidine (Reformhaus und Apotheke), eine spezielle Mischung mit 50% Weizen- und 50% Sojaprotein, laktose- und jodfrei.
Sportkleidung
Ein wichtiger Punkt ist auch das geeignete Schuhwerk. Wer einen Laufsport betreibt, sollte beim Sportschuh nicht sparen und sich im Fachhandel beraten lassen. Bei der Kleidung sollte man mehr auf den Nutzen, als sportlichen Chic achten.
Leichte Sportkost - ein Rezept:
Pumpernickel mit Hüttenkäse und Gurke
Hüttenkäse mit Öl mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken, auf eine Scheibe Pumpernickel streichen, mit Gurkenscheiben belegen, fertig!
Tipps vom Profi:
Für die Marathon-Läuferin Claudia Dreher steht der Erfolg im Ausdauersport durch auf 4 Säulen:
1. Ein Gesundheits-Checkup beim Hausarzt oder Sportmediziner hilft, gesundheitliche Risiken zu vermindern oder sogar zu vermeiden.
2. Gesunde Ernährung (und Lebensweise) mit ausgewogener Kost über 5 kleinere Mahlzeiten am Tag verteilt belastet weniger und sorgt für eine optimale Energiebereitstellung. Dem erhöhten Flüssigkeitsbedarf bei allen Ausdauersportarten Rechnung tragen. Claudia Dreher trinkt im Training und Wettkampf Basica Sport aus der Apotheke.
3. Training mit Köpfchen: eine realistische Zielsetzung, die den Körper nicht überfordert. Und: Trainingspläne können z. B. beim Marathon nicht einfach übernommen werden, sondern müssen individuell erarbeitet werden.
4. Die Regeneration ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings und tritt durch ein gesundes Ess- und Trinkverhalten schneller ein. Einstetiger Wechsel von richtiger Trainingsbelastung und Entlastung erhöht die körperliche Fitness.
Pressekontakt:
Protina Pharm. GmbH
Andrea Beringer
Adalperostr. 37
D-85737 Ismaning
Telefon: 089-99 65 530
Telefax: 089-96 3 446
E-Mail: publicrelations@protina.de (Ende)
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Gedanke an den Tod lässt zum Keks greifen
17.7.2008 von zaro.
Flucht zu Süßigkeiten lässt Schicksal vergessen
Tempe/Rotterdam - Ein Team von Sozialpsychologen hat festgestellt, dass Gedanken an den Tod das Kaufverhalten von Menschen verändern kann. Anstoss zur Untersuchung war der Bericht, dass nach dem 11. September 2001 der Konsum von Luxus-Artikeln aber auch von Süßigkeiten und Nahrungsmitteldosen deutlich anstieg. Um dieser Vermutung näher auf den Grund zu gehen, haben Forscher rund 750 Studenten danach gefragt, Aufsätze über zwei Themen zu verfassen: Entweder über den Tod oder über einen Zahnarztbesuch, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.
Naomi Mandel von der Arizona State University in Tempe http://www.asu.edu und Dirk Smeesters von der Erasmus Universität in Rotterdam http://www.erim.eur.nl hatten zudem mit Fragebogen das Selbstwertgefühl der Probanden ermittelt. Jene Studenten, die ein niedrigeres Selbstwertgefühl hatten und über den Tod schrieben, griffen, wenn es die Möglichkeit gab, wesentlich häufiger zu Zuckerkeksen und bestellten mehr Konsumgüter über eine Online-Plattform als jene, die über den Zahnarztbesuch schrieben. Bei Studenten mit hohem Selbstwertgefühl, hatte der Gedanke an den Tod hingegen keine Auswirkungen auf das Verhalten.
Die Forscher schließen daraus, dass Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl deshalb konsumieren, um der Frage nach dem Selbstwertgefühl zu entfliehen. “Shopping und Essen helfen scheinbar, sich selbst und seine Probleme zu vergessen”, meint Smeesters. Smeesters hat in einer zweiten Studie festgestellt, dass Menschen mit wenig Selbstwertgefühl mehr einkaufen und mehr essen, wenn sie Nachrichtenclips mit Toten zu sehen bekommen. “Es bleibt nur zu hoffen, dass Nahrungsmittelhersteller nicht sofort nach den Nachrichten Werbeclips über Essen über den Äther laufen lassen.”
“Bei vielen Nahrungsmitteln, vor allem bei Süßigkeiten, wird eine Zusatzbotschaft mitgeliefert”, meint der Psychologe Andreas Winter http://www.andreaswinter.de, Autor der Buchserie “Psychocoach” im Interview. “Diese Zusatzbotschaft wird sofort bei der Konsumation abgerufen, denn wir haben als Menschen gelernt, dass Schokolade oder Kekse eben als Belohnung für etwas stehen.” Dadurch werde der Gedanke an den Tod immer weiter verdrängt. Mit dem Shopping verhalte es sich ähnlich. “Shopping ist ein Erlösungsprozess und ein Machtbeweis”, so der Psychologe. Es gehe darum mit der potenziellen Energie des Geldes, Dinge zu schaffen. (Ende)
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Vogue bricht Tabu: Nur dunkelhäutige Models
16.7.2008 von zaro.
Juliausgabe will mit xenophoben Vorurteilen aufräumen
Rom - Die aktuell erschienene italienische Ausgabe der Modezeitschrift Vogue http://www.style.com/vogue bricht mit einem unausgesprochenen Tabu der Modeszene. Entgegen der bislang verbreiteten Praxis werden im Juliheft ausschließlich dunkelhäutige Models gezeigt. Die rund 100 Seiten des Hochglanzmagazins werden dabei von Fotografien des berühmten New Yorker Modefotografen Steven Meisel gefüllt und durch redaktionelle Beiträge über farbige Frauen in der Kunst- und Unterhaltungsbranche ergänzt. Für die verantwortliche Chefredakteurin der Vogue Italia, Franca Sozzani, ist die aktuelle Veröffentlichung ein längst überfälliger Schritt. Man müsse mit den “xenophoben Vorurteilen” innerhalb der Modebranche aufräumen. “Es gibt eine Menge wunderschöner farbiger Models, die sich darüber beschweren, dass sie nicht ausreichend gebucht werden”, erklärte Sozzani bereits im Vorfeld der Veröffentlichung gegenüber der britischen Zeitung Independent.
“Die Mode- und Werbeindustrie versinkt im Rassismus. Man muss sich nur umsehen und darauf achten, wie viele farbige Models in Werbeanzeigen zu sehen sind”, erklärt Nick Knight, einer der führenden britischen Modefotografen gegenüber dem Independent. Unter den großen Namen der Modebranche seien dunkelhäutige Frauen eindeutig unterrepräsentiert. “Das ist schockierend und schrecklich”, kritisiert Knight. Verantwortlich hierfür seien vor allem die mächtigen Köpfe innerhalb der Modeszene. Diese hätten immer wieder damit argumentiert, dass farbige Models “nicht anspruchsvoll genug” wirken würden und somit “nicht verkaufsfördernd” seien. Knight zufolge sei es aber enorm wichtig für die Branche, die Balance zwischen hell- und dunkelhäutigen Models aus verschiedenen ethnischen Gruppen zu verbessern.
“Farbige Menschen sind in der Werbung inzwischen eine Selbstverständlichkeit”, kontert Volker Nickel, Sprecher des Deutschen Werberats http://www.werberat.de, im Gespräch mit supermodels24. Von einem Tabubruch zu sprechen sei laut Nickel deshalb sehr weit hergeholt. “Werbung ist immer ein Spiegel der gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse. In Zeiten der Globalisierung müssen Werbetreibende auch auf das Zusammenwachsen der unterschiedlichen Völker eingehen”, meint Nickel. Da sei es eine ganz normale Entwicklung, dass zunehmend auch mehr Farbe in die Werbung einziehe. “Für einen Werbetreibenden ist lediglich wichtig, dass sich sein Kunde und die von ihm angepeilte Zielgruppe in der jeweiligen Werbung wieder finden”, erläutert Nickel. Den aktuellen Schritt der italienischen Vogue sieht der Werbeexperte in dieser Hinsicht eher als Marketinggag. “Man muss genau wissen, warum ein Unternehmen so etwas macht”, betont Nickel.
Silvia Puntigam, Managerin von Supermodels24 (http://preview.supermodels24.com) meinte im Interview, jede Form von Rassismus hat im Mode-Business nichts zu suchen, Menschen aller Kontinente haben ihe eigene Schönheit, ihren eigenen Flair und ihr eigenes Charisma, da gibt es keine Ausnahme, US-Medien haben da vielleicht Probleme, aber ein modernes Europa nicht.
Bereits Mitte April hatte die US-Ausgabe der Vogue mit ihrer Ausgabe eine heiße Debatte über Rassismus in den Medien ausgelöst. Ausschlaggebend hierfür war die erstmalige Ablichtung eines Afroamerikaners auf der Titelseite des Modemagazins. Damals musste das Blatt allerdings heftige Kritik einstecken. Medien und Experten warfen dem Magazin vor, rassistische Motive darzustellen und bewusst zu provozieren, um die eigene Auflage steigern zu können. (Ende)
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Gentherapie heilt angeborene Blindheit
11.7.2008 von zaro.
Wissenschaftler reparieren genetischen Defekt
Neapel - Einer italienischen Forschergruppe ist es mithilfe einer Gentherapie gelungen, drei von Jugend an erblindeten Italiener ihr Augenlicht zurückzugeben. Die Patienten waren von der als “Amaurose” bekannten angeborenen Blindheit - einer im Jugendalter auftretenden hochgradigen Sehbehinderung - betroffen. Einzelheiten zu der erfolgreichen Therapie haben die kooperierenden Forscher des Telethon Institute of Genetics and Medicine http://www.tigem.it sowie des Dipartimento di Oftalmologia der Università Federico II http://unina.it in Neapel und des Children’s Hospital von Philadelphia in der Fachzeitschrift “New England Journal of Medicine” veröffentlicht.
“Nach der Identifizierung des kranken Erbguts haben wir ein gesundes Gen injiziert, das für eine ausreichende Produktion von Proteinen zur Wiederherstellung des defekten Gens geeignet war”, erklärte Projektleiter Alberto Auricchio die Therapiemethode, die von den Medizinern angewandt wurde. “Möglich war dies mit Hilfe einer als AAV bekannten biologischen Trägersubstanz, die unter Totalanästhesie unter die Retina gespritzt wurde und für den DNA-Transport gesorgt hat”, erläutert der Mediziner.
Jeder der drei Patienten - es handelt sich um zwei junge Männer aus Sizilien und ein Mädchen aus Pavia - hatte einen Monat nach dem Eingriff mit erstaunlichen Fortschritten reagiert. Neben einem erweiterten Gesichtsfeld wurde auch ein Rückgang der bei dieser Krankheit anomal häufigen Augenbewegungen festgestellt. Hinzu kam die Fähigkeit, größere Buchstabenreihen zu lesen und bis dahin nicht erkennbaren Gegenständen auszuweichen. Als nächste Schritte hat Auricchio eine Ausweitung des Experiments auf zwei jüngere Altersgruppen angekündigt. Schon in Kürze sollen auch die Drei- bis Achtjährigen und später auch Kinder im Alter von sechs bis 18 Wochen vor der Sehbehinderung bewahrt werden, hoffen die Wissenschaftler. (Ende)
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Blutdruck und Demenz hängen zusammen
9.7.2008 von zaro.
Bessere Gesundheitskontrollen können Tausende Leben retten
London - Die Kontrolle des Blutdruckes ab der Lebensmitte könnte die Wahrscheinlichkeit einer Demenz-Erkrankung drastisch reduzieren. Zwei Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen hohem Blutdruck und Demenz hin. Das Team des Imperial College London http://www3.imperial.ac.uk hat Vorschläge ausgearbeitet, wie dieses Risiko durch eine entsprechende Behandlung verringert werden kann. Die Wissenschaftler schreiben in The Lancet Neurology, dass Medikamente gegen Blutdruck eine Demenz um 13 Prozent verringern können. Die Alzheimer’s Society http://www.alzheimers.org.uk geht davon aus, dass bessere Gesundheitskontrollen allein in Großbritannien das Leben von 15.000 Menschen jährlich retten könnten.
Laut BBC hat einer von vier Menschen hohen Blutdruck. Vielfach bleibt er undiagnostiziert und unbehandelt. Die genauen Gründe dafür, warum ein hoher Blutdruck das Demenz-Risiko erhöhen kann, sind derzeit noch nicht erforscht. Zahlreiche Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass der Blutfluss im Gehirn verringert und damit auch die Sauerstoffversorgung beeinträchtigt wird. Andere Arten von Demenz als die so genannte vaskuläre Demenz weisen auf den ersten Blick keinen offensichtlichen Zusammenhang zum Blutfluss auf. Der Blutdruck könnte dennoch eine gewisse Rolle spielen.
Die erste Studie konzentrierte sich auf Tests mit älteren Patienten mit hohem Blutdruck. Es sollte herausgefunden werden, ob eine Behandlung das Demenz-Risiko verringerte. Die Tests wurden frühzeitig gestoppt, als die Vorteile der Behandlung zur Verringerung von Herzanfällen und Schlaganfällen so offensichtlich wurden, dass es unethisch gewesen wäre, sie nicht allen Teilnehmern zur Verfügung zu stellen.
Die Alzheimer’s Society setzt in ihrer Studie vorrangig auf Prävention. Die noch nicht veröffentlichten Forschungsergebnisse legen nahe, dass vaskuläre Demenz bei Menschen mit hohem Blutdruck nach dem 40. und 50. Lebensjahr sechs Mal so wahrscheinlich entsteht. Würden alle Erkrankungen durch die entsprechenden Maßnahmen erkannt, würde sich die Anzahl der Todesfälle entscheidend verringern. Clive Ballard, der die Forschungsabteilung leitet, betonte, dass nur die Hälfte der Menschen über 65 Jahren eine entsprechende Behandlung erhält, obwohl alles dafür zur Verfügung stünde. (Ende)
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Arktisches Meereis schmilzt schneller
7.7.2008 von zaro.
Erster eisfreier Sommer in fünf bis zehn Jahren erwartet
Boulder, Colorado - Neue Analysen der US National Snow und Ice Data Center (NSIDC) http://www.nsidc.org zeigen, dass trotz eines kalten Winters das Meereis in der Arktis schneller schmilzt als angenommen. “Wir hatten etwas mehr Eis im vergangenen Winter, obwohl wir noch weit vorm langjährigen Durchschnitt entfernt waren”, sagte Klimaforscherin Julienne Stroeve der BBC. “Es war also eine teilweise Erholung zu verzeichnen. Aber das eigentliche Problem ist, dass das Packeis sehr dünn geworden ist und wenn wir einen regulären Sommer haben, kann es einfach wegschmelzen.” Daher könnte die Arktis schon in fünf bis zehn Jahren im Sommer eisfrei sein.
Zwar sei die von Eis bedeckte Fläche der Arktis zu Beginn des Jahres größer gewesen als noch 2007 - auch Nasa-Aufnahmen hatten dies im März bestätigt - nun seien diese Flächen aber wieder auf das Niveau des vergangenen Juni geschrumpft, der den Beginn eines Rekordsommers bezogen auf den Eisverlust einleitete. Das Eis, das nun das arktische Meer bedeckt, sei im vergangenen Winter entstanden und bestehe zum größten Teil nur aus dünnen Eisschollen, die viel weniger robust seien, als die weniger salzhaltigen Schollen, die schon einige Jahren überstanden haben, erklären die Forscher. Zwar hätten auch natürliche Klimazyklen großen Einfluss auf die jährlichen Veränderungen der Eisdecke, die Forscher vermuten aber, dass diese nunmehr so dünn ist, dass der Trend sich kaum noch umkehren lasse. “Wäre das Eisschild so dünn wie in den 1970er Jahren, hätten die Bedingungen des vergangenen Jahres nur einen kleinen Rückgang gebracht, aber nichts außergewöhnliches. Aber jetzt ist das Eis so dünn, dass man schon eine außergewöhnliche Folge von kalten Wintern und Sommern bräuchte, damit sich die Eisdecke wiederaufbaut.”, so Stroeve.
Vor einigen Jahren sagten Wissenschaftler einen eisfreien Sommer für die Arktis um das Jahr 2080 voraus. Mittlerweile haben Computermodelle einen Zeitraum zwischen 2030 und 2050 als wahrscheinlich berechnet. Nach dem Rekord-Eisverlust im Sommer 2007, bei dem die geringste Ausbreitung seit Beginn der Aufzeichnung festgestellt wurde - von 7,8 Mio. Quadratkilometern im Jahr 1980 auf nur mehr rund 4,5 Mio. Quadratkilometer - gingen einige Forscher sogar so weit, den ersten eisfreien Sommer auf 2013 zu datieren. “Ich denke, wir werden den Rekord des vergangenen Jahres schlagen”, meint auch Stroeve, “obwohl ich wünschte, dass ich damit falsch liege.” (Ende)
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Schädlingsresistenter Mais durch natürliche Abwehrkraft
4.7.2008 von zaro.
“Smart Breeding” ermöglicht Kombination von Selbstschutz und Ertrag
München - Wie sich die natürlichen Abwehrkräfte von Maispflanzen stärken lassen, haben Genetiker der Technischen Universität München http://www.tum.de herausgefunden. Das Team um Universitätsprofessor Alfons Gierl ist es gelungen, den Stoffwechselweg des Benzoxazinoids DIMBOA aufzuklären, der in Jungpflanzen als Schutzstoff gegen Schädlinge wie den Maiszünsler fungiert. Aus ihren Erkenntnissen soll mit Hilfe des “Smart Breeding”, auch Präzisionszüchtung genannt, der Abwehrmechanismus für den modernen Maisanbau nutzbar gemacht werden. Durch den Anbau solcher Maissorten, die sich aus eigener Kraft gegen Schädlinge schützen, könnte auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark reduziert werden.
Mais ist eine der wichtigsten Nahrungs- und Futterpflanzen weltweit, Krankheiten und Schädlinge verursachen aber häufig beträchtliche Ernteschäden. Gentechnisch veränderter Mais allerdings stößt bei Politik und Verbrauchern auf wenig Gegenliebe. Deshalb suchen die Forscher des Wissenschaftszentrums Weihenstephan http://www.wzw.tum.de nach pflanzeneigenen Schutzmechanismen. “Das DIMBOA ist ein richtiges Breitbandtoxin, das verschiedene Stoffwechselprozesse in Insekten beeinflusst”, erklärt Gierl. “Zwar ist es in vielen Gräsern, auch in Roggen und Weizen enthalten. Man findet es aber nur in Jungpflanzen. Die Pflanzen investieren nämlich nur in die junge Entwicklungsphase, damit der Keim aus dem Boden und die Pflanze bis zur Fortpflanzung kommt.” In einem Archiv alter Maissorten fanden die Forscher aber Linien, die auch noch in ausgewachsener Form größere DIMBOA-Konzentrationen aufwiesen. Sie wählten 26 in Frage kommende Linien aus, zogen sie im Gewächshaus heran und analysierten die Versuchspflanzen nach einigen Wochen. Zwei der Sorten zeigten denn auch deutlich höhere Abwehrkräfte im Zellsaft als die restlichen geprüften Linien.
Allerdings können diese nicht mit der Ertragskraft moderner Maissorten mithalten. In einem nächsten Schritt müssen also die Eigenschaften “Selbstschutz” und “Ertrag” beispielsweise durch klassische Züchtung kombiniert werden, indem zwei in diesen Punkten herausragende Maislinien miteinander gekreuzt werden. Da die Pflanzenforscher durch die genetische Analyse genau bestimmen können, auf welchen Chromosomen die relevanten Gene sitzen, könne der gesamte Züchtungsprozess wesentlich verkürzt werden. “Das Ganze wäre dann auch völlig ohne Gentechnologie machbar, was bei den derzeitigen Akzeptanzproblemen sicher von Vorteil ist”, sagt Gierl. Auch der Ertrag der modernen Sorten würde durch das Einkreuzen der Eigenschaften von Pflanzen mit längerer DIMBOA-Synthese nicht wesentlich beeinflusst. (Ende)
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Natürliche Hilfe bei Gesundheits- und Schulproblemen
2.7.2008 von zaro.
UDO’S CHOICE: Das einzige Bioflanzenöl mit Omega-3, -6,-9 im Verhältnis 2:1:1
Luzern - Essentielle Fettsäuren begünstigen die Gehirn-Entwicklung und -Funktion. Sie sind an vielen lebenswichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt. Lern- und Konzentrationsschwächen können zum Teil auf einen Mangel an essentiellen Fettsäuren zurückgeführt werden. Bei Übergewicht hat der Ersatz nichtessentieller Fette einen positiven Einfluss auf die Fettverbrennung und das Abnehmen. Omega-3, -6 und -9 Fettsäuren, vor allem die essentiellen, sind für unsere Gesundheit, Ausgewogenheit und Konzentrationsfähigkeit ebenso wichtig wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Angenehmer als mit Fischdiät können die lebenswichtigen Omega-3, -6 und -9 Fettsäuren mit UDO’S CHOICE® dem einzigartigen, Biopflanzenöl in flüssiger oder in Kapselform einfach mit der Nahrung aufgenommen werden: http://www.chrisana.ch.
Essentielle Omega-3 (Linolensäure) -6 und (Linolsäure) Fettsäuren sind lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst produziert werden. Deshalb müssen diese mit der Nahrung aufgenommen werden.
Weniger Konzentrations- und/oder Schulprobleme dank Omega-Fettsäuren!
Es gibt immer mehr wissenschaftliche Beweise für einen direkten Zusammenhang zwischen dem Mangel an Omega Fettsäuren und der Hirnentwicklung sowie Lern- und Konzentrationsschwächen bei Kindern. So kann ein Mangel an Omega-3 zu Seh- und Lernproblemen, mentalen Störungen und Depressionen führen.
Essentielle Fettsäuren wirken positiv auf die Gehirn-Entwicklung und -Funktion und schaffen bereits bei Embryos eine bessere Hirnbildung. Sie optimieren die Lernfähigkeit, Sehfähigkeit sowie Farbwahrnehmung, wirken beruhigend und können auch zur Stimmungsverbesserung beitragen. Wichtig sind essentielle Fettsäuren auch für die Energieproduktion. So wird dank diesen der Sauerstoff-Stoffwechsel erhöht, die Leistungsfähigkeit gesteigert und die Erholung verbessert sowie die Heilung nach Verletzungen verkürzt.
Gerade für Kinder und Jugendliche sind die Vorteile von Omega-Fettsäuren sehr wichtig, da Gehirn-Entwicklung und Lernen gerade in diesem Alter von zentraler Bedeutung sind.
Gesund mit den richtigen Fetten
Völker, die mit der Nahrung viel Omega-3, -6, und -9 aufnehmen, leiden viel seltener an Herzkreislauferkrankungen als wir Mitteleuropäer.
Essentielle Omega 3- und 6- Fettsäuren können sich positiv auswirken bei hohen Blutfettwerten (Cholesterin), hohem Blutdruck, Risiko für Blutgerinnsel, Übergewicht mit schlechter Fettverbrennung, Entzündungen, Wasseransammlungen im Gewebe sowie Problemen mit der Drüsen- und Organfunktion. Essentielle Fettsäuren sind an vielen lebenswichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt.
Kreter, Eskimos und Japaner nehmen über die Fischnahrung am meisten Omega-3-Fettsäuren auf und haben nicht unerwartet die längste Lebenserwartung. Wichtig ist, ein bestimmtes Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 über die Ernährung zu bekommen. Dieses Verhältnis ist heutzutage aus dem Gleichgewicht geraten, so ist in der industriell verarbeiteten «Fast- und Junk-Food» Ernährung 20 mal mehr Omega-6 als Omega-3 vorhanden. Das Geheimnis einer gesunden Ernährung ist: «Nicht weniger Fett, sondern die richtigen Fette!»
UDO’S CHOICE® - ein hochwertiges, reines Biopflanzenöl aus kontrolliert biologischem Anbau
UDO’S CHOICE® ist ein reines Pflanzenöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Es liefert als einzige Ölmischung die essentiellen Fettsäuren alpha-Linolensäure (Omega-3) und Linolsäure (Omega -6) sowie die nicht essentielle Ölsäure (Omega-9) in einem optimalen Verhältnis von 2:1:1.
UDO’S CHOICE Pflanzenöl® wird durch äusserst schonende mechanische Pressung bei niedrigen Temperaturen ohne schädliche Lichteinflüsse gewonnen und ohne Sauerstoffeinwirkung verpackt. Dieses Herstellungsverfahren wurde entwickelt, um die Stabilität, die Nährwerte sowie die Frische der Öle in optimaler Weise zu erhalten.
Udo’s Choice® Biopflanzenöl wird mit 1 - 2 Esslöffeln (z.B. in Fruchtsäften, Joghurt, Müesli, Salatsaucen etc.) pro Tag eingenommen. Kinder oder Reisende bevorzugen die Einnahme von 4 Kapseln pro Tag. Dadurch ist der Tagesbedarf abgedeckt. Weitere Informationen findet man unter http://www.chrisana.ch .
Erhältlich in Reformhäusern, Drogerien und Apotheken oder bei
Chrisana GmbH
Dorfstrasse 8
6005 Luzern
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