Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs ZARO news für August, 2008.
- Allgemein (632)
- Beziehung (119)
- Fachpublikation (161)
- Familie (145)
- Gesundheitstipps (70)
- Kunst+Kultur (28)
- Marketing (61)
- Medizin (327)
- Natur-Bio (240)
- Politik (84)
- PR (160)
- Pressebericht (319)
- Sonstiges (193)
- Spirituell (79)
- Wirtschaft (140)
- 12.3.2010: Übergewicht macht unglücklich
- 8.3.2010: Sexuelle Unlust ist therapierbar
- 5.3.2010: Vornamen werden immer ungewöhnlicher
- 5.3.2010: Sexualmedizinische Enzyklopädie geht online
- 5.3.2010: Brustkrebs: Gen-Fehler stoppt Tamoxifen-Wirkung
- 4.3.2010: USA: Mehr Schlaganfälle bei Jüngeren
- 4.3.2010: K.o.-Tropfen: Nutzung nimmt zu
- 4.3.2010: Benzinpreise: Freitag ist Abzock-Tag
- 4.3.2010: Falkland-Konflikt bricht erneut auf
- 4.3.2010: Tutanchamun soll an Malaria gestorben sein
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für August 2008
Altes Speiseöl als Autotreibstoff
28.8.2008 von zaro.
Grease-To-Greece Rally weist auf Umweltschutz hin
London/Graz - Altes Frittieröl eignet sich auch als Treibstoff für Autos. Die britische “Grease-to-Greece-Rally” http://www.fatfinding.com will darauf hinweisen, dass man statt Dieselöl zu tanken auch mit altem Speiseöl fahren kann. Heute, Dienstag hat der Rallyefahrer Andy Pag nach insgesamt neun Tagen Fahrt sein Zielland, Griechenland, erreicht. Morgen, Mittwoch soll das Team dann in Athen ankommen, berichtet BBC-Online.
Das Auto, ein alter Peugeot-Diesel, dessen Motor leicht modifiziert wurde, hat die ganze Fahrt nichts anderes getankt als altes Speiseöl. Statt Tankstellen aufzusuchen, habe man in Restaurant, Bars, Kneipen und Tavernen nach altem Speiseöl gefragt. “Wir haben deutlich gezeigt, dass dies machbar ist”, meint Esther Obiri-Darko, Chemielehrerin und Partnerin von Pag. Viele Menschen haben nicht geglaubt, dass das je funktionieren würde. “Die meisten haben jedoch aus Umweltschutzgedanken mitgemacht”, so Obiro-Darko. Vor dem Befüllen des Tanks wird das Altöl gefiltert und in einer Zentrifuge von Speiseresten und anderen Verunreinigungen befreit.
Insgesamt hat Pag mit seinem Fahrzeug auf der Reise 3.200 Kilometer zurückgelegt und dabei etwa 200 Liter Altöl gebraucht. Pro 100 Kilometer braucht das Auto 6,25 Liter Öl. Insgesamt hat sich Pag mehr als 350 Euro an Treibstoffkosten erspart. Das ganze Unterfangen soll nur darauf hinweisen, dass man auch mit anderen Treibstoffen fahren kann, meint Pag. Die Expeditionsteilnehmer berichten auch, dass das System in einigen der besuchten Orte großen Gefallen gefunden habe.
Ein Vorzeigebeispiel für die Verwendung von Biodiesel, der aus Speiseöl erzeugt wird, findet sich in Graz, wo über 100 Busse mit diesem den CO2-Ausstoß verringernden Kraftstoff betrieben werden. Die Idee dazu kam vom Grazer Umweltamt, das damit verhindern wollte, dass Altspeiseöl über die Kanalisation entsorgt wird. Seit 1990 kann Altspeiseöl aus privaten Haushalten an Problemstoffsammelstellen kostenlos abgegeben werden. Neun Jahre später wurde zusätzlich ein kostenloses Sammelsystem für Gastronomiebetriebe eingerichtet. Die Sammlung des Altöls erfolgt durch die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Öko-Service http://www.oekoservice.at. “Ökobilanzen unterstützen uns bei der Wahl aus dem zunehmenden Angebot an alternativen Kraftstoffen”, erklärt Gerfried Cebrat von der Forschungsgesellschaft Mobilität - Austrian Mobility Research http://www.fgm.at im pressetext-Interview. Kraftstoffe aus Kurzumtriebsholz oder biologischen Abfällen aus anderen Bereichen wie etwa Speiseöl schneiden in der Ökobilanz tendenziell besser ab als Kraftstoffe, die aus Feldfrüchten gewonnen werden. (Ende)
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Naturschwimmbäder ersetzen Pool-Anlagen
26.8.2008 von zaro.
Ökologischer Gedanke auch im Freizeitbereich stark im Kommen
Wien/Türnitz - In den vergangenen Jahren haben einige Gemeinden im Zuge der Sanierung ihrer Freibäder auf so genannte Naturschwimmbäder umgesattelt. Diese Anlagen, die natürlichen Gewässern sehr ähnlich sind, bieten gegenüber konventionellen Freibädern einige Vorteile. Mitte August erhielt auch die niederösterreichische Gemeinde Türnitz http://www.tuernitz.at ein solches Naturschwimmbad.
“Das vorherige Freibad, das in den 1960er Jahren errichtet wurde, entsprach nicht mehr den hygienischen Auflagen des Landes”, so der Türnitzer Bürgermeister Franz Auer im pressetext-Interview. Es habe zwei verschiedene Möglichkeiten gegeben: Den Bau eines neuen herkömmlichen Freibades oder aber den Umstieg auf ein Naturfreibad. Der Gemeinderat habe sich für das Naturbad entschieden, das von der Wasserwerkstatt http://www.wasserwerkstatt.at in Wien projektiert und vom Bauunternehmen Swietelsky errichtet wurde. “Die vor kurzem fertig gestellte Anlage hat eine Gesamtwasserfläche von 1.220 Quadratmeter, wovon rund 660 Quadratmeter auf den Schwimmbereich sowie rund 560 Quadratmeter auf Regenerationsbereich und Pflanzfilter entfallen”, so der Bürgermeister.
Es handelt sich dennoch um kein ‘normales” Gewässer, wie Wasserwerkstatt-Chef Rudolf Wagner gegenüber pressetext meint. “Die projektierte Technik einer Wasseraufbereitungsanlage sorgt im Hintergrund für eine gleichbleibend hohe Wasserqualität”, so Wagner. Auch im Naturschwimmbad sorge eine technische Anlage dafür, dass das Wasser von der Oberfläche abgesaugt, über einen biologisch-mechanisch arbeitenden Filter geführt und danach wieder in den Badebereich eingebracht wird. “Charakteristisch für diese Naturbäder sind bepflanzte Regenerationsbereiche, die von den Badegästen nicht frequentiert werden dürfen”, erklärt Wagner. “Die Trennung zwischen Bade- und Regenerationsbereich ist an der Wasseroberfläche durch Schwimmbojen klar erkennbar. Der Zugang zum Badebereich erfolgt über bekieste Flachufer sowie über Einstiegsleitern und -treppen.” Anders als in herkömmlichen Freibädern, bei denen es sich um große Swimming-Pools handelt, kommen die Naturfreibäder gänzlich ohne Chemikalien wie etwa Chlor aus. “Die Wasserreinigung wird durch das Wirkungsgefüge zwischen Wasserpflanzen, Phyto- und Zooplankton sowie durch die Umwälzung des Teichwassers über eine Filteranlage erreicht.”
“Die Naturschwimmbäder, wie jenes in Türnitz, sind entsprechend dem Bäderhygienegesetz projektiert. Wie bei herkömmlichen Freibädern wird auch bei diesen Bädern, die im Gesetz als eigene Kategorie Kleinbadeteiche ausgewiesen sind, gemäß den gesetzlichen Vorgaben die Wasserqualität regelmäßig überprüft”, erklärt Wagner. Mindestens ein Drittel der Gesamtwasserfläche müsse demnach auf die bepflanzten Regenerationsbereiche fallen. “Die gesamte Anlage ist mit Teichbaufolie abgedichtet. Eine Verbindung zum Grundwasser besteht nicht.”
ZARO Biotec, hat in vielen Versuchsanlagen bewiesen das auch der physikalische Faktor im Wasser eine große Rolle spielt und eine effektive Energetisierung (Vitalisierung) das Gesamtergebnis in Sache Hygiene und Sauberkeit zusätzlich verbessert. In Österreich und Deutschland ist die ZARO-Wasservitalisierungstechnik in vielen Schwimmteichen bereits erfolgreich im Einsatz. Das Thema ist interessant und wird weiterhin wissenschaftlich untersucht werden, erste Studien zeigen eindeutige Ergebnisse, so Robert Zach von ZARO Biotec (http://www.zarobiotec.com/studien.html).
“Nicht oft genug kann auf die Vorteile von solchen Naturschwimmbädern hingewiesen werden”, meint Wagner. Moderne Filtertechnologien ermöglichen hohe Besucherdichten und gewährleisten maximale Funktionssicherheit. Grundvoraussetzung für das einwandfreie Funktionieren einer Naturbadeanlage sei in jedem Fall eine solide und kompetente Fachplanung. “Ein guter Planer sollte seinem Auftraggeber auch nach der Projektabwicklung gerade in den ersten Betriebsjahren beratend zur Seite stehen.” Egal ob es sich um den Umbau eines sanierungsbedürftigen Freibades oder um einen Neubau auf grüner Wiese handelt, für jede Gemeinde gebe es das passende auf die Bedürfnisse zugeschnittene Naturbad, meint Wagner abschließend gegenüber ZARO. (Ende)
Geschrieben in Natur-Bio | Drucken | Keine Kommentare »
Hautkrebs verrät sich früh durch den Geruch
22.8.2008 von zaro.
Schmerzfreier und kostengünstiger Test in Entwicklung
Philadelphia - Eine verbreitete Form von Hautkrebs könnte auch über den charakteristischen Geruch, den sie verbreitet, diagnostiziert werden. Wissenschaftler des Monell Chemical Senses Center http://www.monell.org sammelten Proben von der Luft direkt über Basaliomen und entdeckten, dass sie sich von vergleichbaren Proben gesunder Haut unterschied. Das Team um Michelle Gallagher ging auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society http://portal.acs.org davon aus, dass diese Erkenntnis die Möglichkeit eröffne einen kostengünstigen und schmerzlosen Test zu entwickeln. Andere Teams arbeiten laut BBC ebenfalls in dieser Richtung. Ein britisches Team zum Beispiel setzt Hunde ein, die mittels Urinproben Blasentumore erkennen sollen.
Die menschliche Haut setzt Chemikalien, so genannte flüchtige organische Verbindungen frei, die über einen Geruch verfügen. Das Team nutzte die Gaschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung (GC/MS) um die genaue chemische Zusammensetzung zu ermitteln. Insgesamt wurden 22 Patienten getestet: Elf, die an einem Basaliom litten und elf, die nicht erkrankt waren. Alle Luftproben enthielten die gleichen Bestandteile. Bei den Krebspatienten zeigten sich jedoch deutlich andere Konzentrationen bestimmter Chemikalien. Aus diesen Erkenntnissen könnte laut Gallagher ein Profil dieser Krebsform erstellt werden. “Unsere Forschungsergebnisse könnten Ärzten eines Tages ermöglichen Hautkrebs bereits in einem sehr frühen Stadium zu erkennen.” Die Wissenschaftlerin plant bereits weitere Profile anderer Formen von Hautkrebs zu erstellen. Dazu gehören auch die viel gefährlicheren Melanome.
Carolyn Willis vom Amersham Hospital http://www.amersham.org.uk/hospital versucht einen Test zu entwickeln, der auf den gleichen Prinzipien beruht. Ihre Sensoren sind jedoch lebendig. Ihr Team trainierte Hunde die geringen Veränderungen im Geruch des Urins zu erkennen, die auf einen Blasenkrebs hinweisen können. Auch sie hofft mit diesem Verfahren Prostata- und Hautkrebsformen erkennen zu können. Die Nase eines Hundes sei eines der denkbar empfindlichsten Instrumente. Der Vorteil bestehe darin, dass das Tier darauf abgerichtet werden kann, verschiedene Geruchsmuster zu erkennen. Weltweit wird von Forschungsteams an ähnlichen Projekten gearbeitet. Ein Ansatz ist es zum Beispiel aufgrund der ausgeatmeten Luft zu untersuchen, ob eine Tumorerkrankung der Lunge vorliegt. (Ende)
Geschrieben in Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
Heuschnupfen-Medikament hilft gegen Alzheimer
20.8.2008 von zaro.
Dimebon verbessert Symptome bei leichter bis mittelschwerer Demenz
Houston - Ein Medikament, das eigentlich zur Behandlung von Heuschnupfen eingesetzt wurde, verbessert die Symptome bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Alzheimer-Erkrankung deutlich. Dimebon war früher in Russland als Antihistamin zugelassen und wurde später von besser geeigneten Medikamenten abgelöst. Wissenschaftler des Baylor College of Medicine http://www.bcm.edu haben jetzt nachgewiesen, dass es Gedächtnis, Verhalten und die Fähigkeit, einfache Aktivitäten durchzuführen, verbessern kann. Zu den einfachen Aktivitäten gehört unter anderem das Essen. Experten wie Rebecca Wood vom Alzheimer’s Research Trust äußerten sich zu dieser Entdeckung vorsichtig optimistisch. Es sei zu begrüßen, dass eine dritte Phase der Tests geplant ist. Details der Studie wurden in The Lancet veröffentlicht.
An der Studie nahmen 183 Personen teil, die an einer bis zu diesem Zeitpunkt unbehandelten leichten bis mittelschweren Demenz litten. Bei den in Russland durchgeführten Tests erhielt die eine Hälfte der Teilnehmer 20 Milligramm Dimebon drei Mal täglich. Die andere Hälfte erhielt ein Blindpräparat. Nach sechs Monaten wurden Aufgaben wie das Merken einer Liste von Wörtern und das Lösen einfacher Aufgaben gestellt. Jene, die das Medikament erhalten hatten, erzielten vier Punkte weniger auf jener Skala, die zur Feststellung der Schwere der Erkrankung eingesetzt wird. Sie schnitten auch besser ab als zu Beginn der Studie. Bei jenen, die das Blindpräparat eingenommen hatten, verschlechterte sich der Zustand im gleichen Zeitraum.
Bei einer kleineren Gruppe der Patienten wurde der Test weitere sechs Monate fortgeführt. Sie erzielten bei der Überprüfung sogar einen um sieben Punkte niedrigeren Wert. Derzeit ist es nicht klar, wie genau das Medikament wirkt, berichtet BBC Online. Bei Versuchen mit Tieren wurde jedoch nachgewiesen, dass es bei den Nervenzellen im Gehirn eine schützende Wirkung haben kann. Die leitende Wissenschaftlerin Rachelle Doody betonte, dass vor allem die laufende Verbesserung der Werte von entscheidender Bedeutung sei. “Bisher hat keine der zugelassenen Therapieformen für leichte bis mittelschwere Alzheimer-Erkrankungen über einen Zeitraum von zwölf Monaten eine zunehmende Verbesserung des Zustandes der Patienten erzielen können.” (Ende)
Geschrieben in Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
Durchbruch im Kampf gegen aggressiven Prostatakrebs
18.8.2008 von zaro.
Abirateron blockiert Hormonproduktion im gesamten Körper
London - Wissenschaftler reagieren derzeit enthusiastisch auf ein neues Medikament gegen aggressiven Prostatakrebs. Sie loben Abirateron als den größten Durchbruch seit 70 Jahren. Das Medikament könnte bis zu 80 Prozent aller Patienten mit der tödlichen Form der Krankheit helfen, die gegen die derzeit verfügbaren Formen der Chemotherapie resistent sind. Die Wirkung von Abirateron beruht auf der Blockierung der Hormone, die die Krebserkrankung vorantreiben. Das Institute of Cancer Research http://www.icr.ac.uk hofft, dass eine einfache Form des Wirkstoffes in ein oder zwei Jahren als Tablette zur Verfügung stehen wird, berichtet die BBC. Derzeit läuft ein bereits weit fortgeschrittener klinischer Test, an dem weltweit 1.200 Patienten teilnehmen. Weitere Tests sollen im Laufe dieses Jahres folgen. Details der Studie wurden im Journal of Clinical Oncology http://jco.ascopubs.org veröffentlicht.
Prostatakrebs gehört zu den am häufigsten auftretenden Krebsformen bei Männern. Schätzungen gehen davon aus, dass allein in Großbritannien bei bis zu 10.000 Männern jährlich die aggressivste, immer tödlich verlaufende Form der Krankheit diagnostiziert wird. Bisher wurde angenommen, dass die Erkrankung durch Sexualhormone wie das in den Hoden produzierte Testosteron vorangetrieben wird. Derzeitige Behandlungsformen beruhen darauf, dass die Hoden an der weiteren Hormonproduktion gehindert werden. Jetzt wurde nachgewiesen, dass der Krebs von Sexualhormonen aus allen möglichen Quellen gefördert wird. Dazu gehören auch die Hormone, die vom Tumor selbst hergestellt werden. Abirateron blockiert daher die Hormonproduktion im gesamten Körper.
Die aktuelle Studie beruht auf den Daten von 21 Patienten mit fortgeschrittenem aggressivem Prostatakrebs, die mit dem Medikament behandelt wurden. Die Daten wurden weltweit bei 250 Patienten gesammelt. Es zeigte sich, dass die Tumore schrumpften und die Werte eines entscheidenden durch das prostataspezifische Antigen (PSA) produzierten Proteins sanken. Diese Veränderungen konnten beim Großteil der Patienten nachgewiesen werden. Viele der bis zu zweieinhalb Jahre begleiteten Patienten berichteten von deutlichen Verbesserungen der Lebensqualität. Manche konnten sogar die Einnahme von Morphium gegen die Schmerzen einstellen. Der leitende Wissenschaftler Johann de Bono betonte allerdings, dass diese viel versprechenden Ergebnisse durch größere Studien bestätigt werden müssten. (Ende)
_________________________________________________________
Geschrieben in Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
Kaufsucht ist nicht heilbar
14.8.2008 von zaro.
Neuartiges Therapie-Modell lindert Symptome
Erlangen - Forschern der Universität Erlangen http://www.uni-erlangen.de ist es in Deutschland erstmalig gelungen, die Wirksamkeit einer Therapie gegen Kaufsucht wissenschaftlich nachzuweisen. Dabei wurden zwischen November 2003 und Mai 2007 insgesamt 51 Frauen und neun Männer mit einer an der University of North Dakota http://www.und.nodak.edu entwickelten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Gruppentherapie behandelt. “Bei über der Hälfte konnten wir eine massive Verbesserung der Kaufsuchtsymptomatik nach der dreimonatigen Therapie feststellen”, erläutert Martina de Zwaan, Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischren Abteilung der Uni Erlangen, auf pressetext-Nachfrage. Zudem wiesen die Forscher nach, dass Kaufsucht, wie Alkoholmissbrauch, keine wirklich heilbare Krankheit ist. Man könne nur die Symptome abmildern, jedoch niemals den Drang zum Einkaufen ganz unterdrücken.
In Deutschland sind mehr als sieben Millionen Menschen kaufsuchtgefährdet. “Nichtsdestotrotz wird die Krankheit, die im Fachjargon pathologisches Kaufen genannt wird, noch immer bagatellisiert”, so de Zwaan. Neben dem zwanghaften Drang Einkaufen zu gehen, leiden die meisten Betroffenen zudem noch unter Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Alkoholmissbrauch oder Essstörungen. “All das führt bei ihnen und bei ihren Familien zu einem enormen Leidensdruck”, erklärt de Zwaan. Die Erlanger Wissenschafter wandten eine Gruppentherapiemethode an, bei der immer sechs bis acht Patienten zusammen behandelt wurden.
“Der wichtige Ansatzpunkt war, dass sich die Patienten erst einmal darüber bewusst wurden, wie viel Geld sie überhaupt am Tag, in der Woche ausgeben”, erläutert de Zwaan. Zu diesem Zweck mussten alle Teilnehmer eine detaillierte Auflistung ihrer Ausgaben anfertigen. Erst in einem zweiten Schritt sei dann in der Gruppe darüber gesprochen wurden, welcher der Einkäufe notwendig und sinnvoll war. “Es fällt den Patienten enorm schwer zu verstehen, welches notwendige und welches unnötige Einkäufe sind”, erklärt de Zwaan weiter. Dadurch, dass sie von Gleichgesinnten umgeben waren, sei ihnen diese Unterscheidung jedoch einfacher gefallen.
Erstmalig konnten die Forscher zudem nachweisen, dass auch der soziale Kontakt zum Verkäufer und die Interaktion mit diesem einen entscheidenden Einfluss auf das Kaufverhalten haben. “Die Fachgespräche mit dem Verkäufer geben den Patienten förmlich einen Kick, steigern das Selbstwertgefühl und bestärken sie darin, weiterhin einkaufen zu gehen”, sagt de Zwaan. Jedoch sei dies nur ein Symptom der Krankheit und kein auslösender Grund. Als solche machten die Wissenschaftler hingegen langfristigen Stress und Druck, sei dies zu Hause, bei der Arbeit oder im Freundeskreis, aus. “Die Erkrankten entziehen sich durch das Einkaufen diesem Stress und schaffen sich so eine Befriedigung”, erklärt de Zwaan. Ähnlich wie bei Kleptomanen, die ihre gestohlenen Sachen nicht anrühren, ist der gekaufte Gegenstand auch für Kaufsüchtige nicht von Interesse. “Sobald bezahlt ist, ist der Kick weg und die Sachen verschwinden zu 99 Prozent in einer Ecke oder werden verschenkt”, so de Zwaan.
Um diesem Verhalten entgegenzuwirken wird mit den Patienten in der Gruppe nach Ersatzbefriedigungen gesucht. “Wenn es Stress bei der Arbeit gibt, dann sollen sie sich klar machen, dass es besser ist, mit Freunden einen Kaffee trinken zu gehen, als einzukaufen”, betont de Zwaan. Sie wies aber gleichzeitig darauf hin, dass die Ersatzbefriedigung nicht immer mit sozialen Kontakten verbunden sein muss. Denn wenn diese nicht greifbar sind, kann kein Ausgleich zum Einkaufen gefunden werden. Von daher rät sie Betroffenen möglichst viele Ausgleichsvarianten in petto zu haben. Ob kochen, Schwimmen gehen oder lesen, sei dabei egal.
Zur Unterstützung für niedergelassene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten haben die Erlanger Forscher ihre Erkenntnisse in einem Buch zusammengestellt. Dieses ist unter http://www.aerzteverlag.de/buecher/buch.asp?grid=240&id=2326 bestellbar. “Wir wollen damit Kollegen einen Leitfaden an die Hand geben, denn die wenigsten haben regelmäßig mit Kaufsuchtpatienten zu tun”, so de Zwaan. (Ende)
Geschrieben in Familie | Drucken | Keine Kommentare »
Neue Hoffnung für Staublungen- und Gichtkranke
12.8.2008 von zaro.
Wirkungsmechanismen bei Kristallerkrankungen entschlüsselt
München - Einem internationalen Forscher ist es gelungen, den molekularen Mechanismus zu beschreiben, der dazu führt, dass Kristalle beim Menschen chronische Entzündungen hervorrufen. Unter anderem rufen in Quarzsand enthaltene Kristalle Staublungen hervor und Harnsäurekristalle verursachen in Gelenken Gicht. “Unabhängig von ihrer Struktur setzen alle Kristalle die gleiche Immunreaktion in Gang”, erklärt Franz Bauernfeind, Pharmakologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München http://www.uni-muenchen.de (LMU) und Co-Autor der Studio. “Und immer ist das Protein Nalp3 wesentlich daran beteiligt, weil es ganz universell Gefahrensignale im Körper erkennt.”
Bereits seit langem war bekannt, dass Kristalle und ähnliche Strukturen eine massive Entzündungsreaktion im Organismus verursachen. “Doch fehlte uns bisher das Wissen darum, welcher Mechanismus genau im Körper wirkt”, so Bauernfeind. Diese Lücke sei nun geschlossen worden. “In der Studie konnten wir zeigen, dass Entzündungen durch Kristalle auf der Freisetzung eines bestimmten Immunfaktors beruhen, dem Botenstoff Interleukin-1″, sagt Bauernfeind. Als weiteren Aspekt fanden die Forscher heraus, dass der Körper auf alle Kristalle gleich, also unabhängig von ihrer spezifischen Struktur, reagiert. Als Grund nannten sie, dass all diese Strukturen - ob kristallines Material oder aggregierte Proteine - in der Abwehrreaktion des Körpers von Immunzellen aufgenommen werden. “Der Versuch der Zelle, diese Fremdkörper dann in bestimmten Unterabteilungen, den Phagolysosomen, abzubauen, schlägt meist aber fehl. Weil der Körper die kristallinen Fremdkörper nicht beseitigen kann, entstehen dann chronische Entzündungen”, erläutert Bauernfeind.
Bei Impfungen wird aber genau dieser Mechanismus zur Verstärkung der Wirkung eingesetzt. “Kristalle werden in Form von Aluminiumsalzen seit Jahrzehnten bei Impfungen eingesetzt. Sie könnten eine verstärkte - und in diesem Fall erwünschte - Abwehrreaktion auslösen und so einen größeren Impferfolg bewirken”, erklärt Bauernfeind den bisher unverstandenen Wirkungsmechanismus.
Dank der neuen Ergebnisse ist nun klar, welche molekularen Mechanismen der Entzündung zugrunde liegen: Die Kristalle in den Phagolysosomen führen zur Beschädigung dieser zellulären Untereinheiten. Dadurch aber werden Protein abbauende Enzyme in das Zellinnere abgegeben. Für den Körper ist dies ein universelles Gefahrensignal, auf das er mit einer Entzündung antwortet. Bei dieser Reaktion spielt das Enzym Cathepsin-B eine zentrale Rolle. Das Augenmerk der Forscher richtete sich aber auf ein anderes Protein: Nalp3 ist ein Bestandteil des Inflammasoms, eines Komplexes aus mehreren Immunfaktoren, der auf unspezifische Gefährdungen des Organismus reagiert. Das Protein Nalp3 spielt dabei eine Schlüsselrolle: Es erkennt die zerstörten Lysosomen als Gefahrensignal und initiiert die Abwehrreaktion. Das Inflammasom als Komplex aktiviert dann über mehrere Zwischenschritte den Immunfaktor Interleukin-1, der schon in geringen Mengen zu Fieber und anderen entzündlichen Reaktionen führt.
Als abschließende Erkenntnis stellten die Wissenschaftler fest, dass das Protein Nalp3 ein universeller Sensor von Gefahrsignalen ist. “Diese an sich unspezifische Funktion macht das Protein besonders interessant als Zielmolekül für die pharmakologische Forschung. Es ist ein Schlüsselfaktor zahlreicher Entzündungsmechanismen”, sagt Bauernfeind
_____________________________________________________________________________
Geschrieben in Medizin | Drucken | Keine Kommentare »
Stiftung Warentest-Tipp: Getränke in Mehrwegflaschen
8.8.2008 von zaro.
Ökologisch am besten sind regional abgefüllte Getränke in Mehrwegflaschen
Bonn - Je höher die Temperaturen steigen, desto mehr trinken wir. Das können dann schon mal mehr als 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sein. Der Trend geht zu erfrischenden Mineralwässern, Fruchtschorlen und Fruchtsäften, die aus der Region kommen. Die Mehrzahl der Verbraucher legt dabei immer mehr Wert auf umweltfreundliche Getränkeverpackungen.
Die Stiftung Warentest gibt dazu folgenden Tipp: “Ökologisch am besten sind regional abgefüllte Getränke in Mehrwegflaschen” (Test Nr. 2, Februar 2008). Um schnell und sicher den Unterschied zwischen Einweg und Mehrweg zu erkennen, haben sich Mineralbrunnenbetriebe, Fruchtsafthersteller und Brauereien eine ganz einfache Lösung ausgedacht: Das Mehrwegzeichen “Mehrweg - Für die Umwelt”.
Das Mehrwegzeichen garantiert, dass die Flasche zum umweltfreundlichen Mehrwegsystem gehört. Anders als bei Einweg dient das Mehrweg-Pfand dazu, das Wiederbefüllen der Flaschen abzusichern. Die Mehrwegflaschen werden nicht nach einmaligem Gebrauch zerschreddert. Eine Mehrwegflasche aus Glas kann bis zu 50-mal und aus Kunststoff (PET) bis zu 25-mal wiederbefüllt werden.
Laut Deutschem Verpackungsinstitut sind Mehrwegflaschen aus PET hinsichtlich ihres CO2-Ausstoßes am klimafreundlichsten. Die PET-Mehrwegflasche belastet die Umwelt um 50 % weniger mit dem umweltschädlichen CO2 als z.B. die PET-Einwegflasche. Auf dem zweiten Siegertreppchen stehen die Mehrwegflaschen aus Glas. Insbesondere durch das Wiederbefüllen erreichen die Mehrwegflaschen diesen niedrigen CO2-Wert.
Umweltschutzorganisationen wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. und NABU, der Naturschutzbund Deutschland e.V., stehen hinter dem Mehrwegzeichen.
Informationen im Internet: http://www.mehrweg.org (Ende)
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Innovative Wasseraufbereitungsmethode entwickelt
6.8.2008 von zaro.
Schadstoffpartikel prallen an Wasseroberfläche ab
Washington - US-amerikanische Wissenschaftler haben eine neuartige Methode zur Wasseraufbereitung entwickelt. Wie die Fachzeitschrift “New Scientist Tech” http://technology.newscientist.com in ihrer Onlineausgabe berichtet, beruht diese auf dem Phänomen der “particle-exclusion”. Dabei wandern in Wasser gelöste Partikel von der hydrophilen - wasserliebenden - Oberfläche weg und hinterlassen dort eine Schicht gereinigten Wassers. Der von Gerald Pollack, Professor für Bioingenieurswesen und Nanotechnologie an der Uni Washington, 2003 entdeckte Prozess wurde nun weiterentwickelt.
Dafür wurde durch eine nadelgroße, hydrophile Polymer-Nafion-Glasröhre mit Bakterien und Schadstoffen versetztes Wasser geleitet. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass sich innerhalb der Röhre zwei Wasserströme bildeten. Der eine, mit Schadstoffen besetzte, wanderte dabei in die Mitte - der aus reinem Wasser bestehende verblieb an der Zylinderwand. Um die Ströme gezielt messen zu können, brachten die Forscher zwei konzentrische Röhrchen an einem Ende der Versuchsanordnung an. Zu beobachten war, dass der mit Partikeln versetzte Strom sich in die kleinere, mittig eingebrachte Röhre bewegte, während der andere in die äußere strömte.
Als Begründung für die unterschiedliche Bewegung geben die Forscher die molekulare Struktur des Wassers an deren Oberfläche an. So sei dort eine Art Flüssigkristallstruktur zu finden, die Partikel abstößt - ähnlich einem Eisblock, an dem Gegenstände abprallen. Die Hoffnung der Forscher ist, in absehbarer Zeit aus diesem Experimentalaufbau eine kostengünstige und effektive Methode zur Wasseraufbereitung entwickeln zu können.
Noch, so gibt eben auch Pollack und sein Team zu, sei das Verfahren nicht marktreif. Denn bisher können zwar bis zu 97 Prozent des im Wasser gelösten Latex herausgefiltert werden jedoch nur 70-90 Prozent der enthaltenen Erde und Kalk. Zudem könne ein derartiger Wasserzylinder bisher nur 15 Millilitern je Stunde reines Trinkwasser produzieren. “Dieses Problem wollen wir damit beheben, dass wir Tausende dieser Zylinder zusammenschließen”, sagt Pollack. Der Nanotechnologe ist davon überzeugt, dass seine Erfindung vor allem in der Dritten Welt zum Einsatz kommen könnte, da sie auf jegliche Form von physikalischen Filtern verzichte und von daher preisgünstig sei. (Ende)
____________________________________________________________________________
Geschrieben in Natur-Bio | Drucken | Keine Kommentare »
www.supermodels24.com, ab 5. August online!
5.8.2008 von zaro.
Die Erfolgsplattform für Models, Fotografen und Stylisten ist online
Es ist geschafft ab morgen können sich interessante und schöne Menschen, Girls, Boys und Kids kostenlos auf http://www.supermodels24.com anmelden. Mit dem Portal geht eine neue Welt in Sachen Model-Agentur online, CASTING-Termine, Ausbildung, Vermarktung, Bildergallerien, Videos, jedes Model m/w kann sich jetzt noch besser selbst vermarkten! Alles was das Herz begehrt für ein Top-Karriere als Model.
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Regenwasser belebt Geist und Natur
5.8.2008 von zaro.
Wasserknappheit und Sommertrockenheit sind ein viel diskutiertes Thema
Wien - Die Klimaveränderung ist weltweit spürbar: Während die einen noch unter der tropischen Sommerhitze stöhnen, fallen die anderen aus allen Wolken! Starker Regen mit Gewitter und Hagelschlag sind in den Sommermonaten nichts Ungewöhnliches. Experten warnen vor den negativen Auswirkungen der (über)langen Trockenperioden auf Natur und Mensch.
Wasserknappheit und Sommertrockenheit sind gerade in den vergangen Jahren zu einem viel beschriebenen und oft diskutierten Thema geworden. Bauern bangen um ihre Ernte, der Gartenbesitzer um die Blütenpracht. In einigen Ländern geht man inzwischen soweit, ein allgemeines Wasserverbrauchsverbot für Tätigkeiten wie Autowäsche etc. auszusprechen. Eigentlich liegt nichts näher, als angesichts dieser Tatsachen die Eigenversorgung mit Wasser selbst in die Hand zu nehmen.
Heiter im Wasser plantschen, das Auto waschen, wann man möchte, den Garten beliebig gießen, wenn es zu trocken ist. Hört sich gut an? Ist es auch. Die Interessengemeinschaft Regenwasser (IGRW) http://www.igrw.at zeigt, wie es geht.
Regenwassernutzungsanlage heißt das Zauberwort, das mit einigem Vorausblick dem knappen Wasserstand im eigenen Garten zu Leibe rückt. Jeder einzelne kann sich mit der Verwendung von Regenwassernutzungsanlagen gegen Trockenperioden wappnen, indem das ansonst nutzlos ablaufende Regenwasser gespeichert und dann bei Trockenheit eingesetzt wird. Denn mit Regenwassernutzungsanlagen lässt sich vorausblickend planen - vor allem über eine längere Zeitperiode hinweg. Um die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wassermanagement aufrecht zu erhalten, ist die Verwendung von Regenwasser - im Sinne einer nachhaltigen Ressourcenschonung - essentiell. Denn nur ein verantwortungsvoller Umgang mit der natürlichen Ressource Regenwasser sowie die bedarfsgerechte Anwendungen schaffen die Basis für eine nachhaltige Zukunft von Mensch, Klima und Umwelt.
Pro RegenwassernutzungFür den Einsatz von Regenwassernutzungsanlagen spricht vor allem der ökologische Nutzen: Obwohl sich in Österreich die Wasserreserven lange noch nicht zu Ende neigen, sind vor allem die Grundwasserreserven nicht unendlich. Gerade die Gartenbewässerung, das Autowaschen oder das ausgelassenen Plantschen sind gute Beispiele dafür, in welchen Bereichen des täglichen Lebens Regenwasser eingesetzt werden kann - und wertvolle Trinkwasserreserven werden somit nicht angetastet.
Daneben bedeutet Regenwassernutzung gleichzeitig Regenwasser-Rückhaltung: Bei starken Regenfällen wird Wasser gespeichert, bevor es in die bei starken Regenfällen schnell überlastete Kanalisation gelangt. Damit trägt die Regenwassernutzung auch zur Vermeidung von kurzfristigen Überschwemmungen bei.
Neues Qualitätssiegel für Anlagen
Die Regenwassernutzungsanlagen der IG Regenwassernutzung-Mitgliedsbetriebe entsprechen den Qualitätskriterien nach dem neuesten Stand der Technik. Anlagentechnik und Produkte zur Regenwassernutzung sind mittlerweile so ausgereift, dass für alle Ansprüche und jeden möglichen Anwendungsbereich geeignete Komponenten zur Verfügung stehen.
Dank der IG Regenwasser Qualitätskriterien “sicher, sauber und komfortabel”, die sich in einem neuen IGRW Qualitätssiegel widerspiegeln, sowie dem Know-how der erfahrenen IGRW-Experten - wenn es um Beratung und Einbau geht - wird das Speichern und der Einsatz von Regenwasser mittels Regenwassernutzungsanlagen zum nachhaltigen Kinderspiel.
Rechtzeitige Planung ist das Um & Auf für die sinnvolle und nachhaltige Verwendung von Regenwassernutzungsanlagen. Einmal aufgefüllt, lässt sich mit Regenwasser der Garten bewässern, das Auto waschen und bei einer vollständig ausgebauten Anlage können sogar im Haus Aufgaben wie z.B. das Wäsche waschen oder die WC Spülung von Regenwasser übernommen werden*.
Die Nutzung wird in den natürlichen Kreislauf von Verdunstung, Regen und Versickerung integriert. Damit ist Regenwassernutzung aus ökologischer und ökonomischer Sicht eine sinnvolle Ressourcennutzung, die den Wasserhaushalt langfristig für Mensch und Natur in Einklang belässt.
Über IGRW
Die Qualitätsplattform IG Regenwassernutzung - IGRW - ist eine gemeinsame Aktion führender österreichischer Top Hersteller von Kunststoff- und Betontanks. Die Präsenz der IGRW-Partner auf den wichtigsten österreichischen Baumessen sowie die intensive Öffentlichkeitsarbeit haben dazu geführt, dass der Begriff der Regenwassernutzung in der Bevölkerung einen immer höheren Bekanntheitsgrad erreicht hat.
Informationen rund um das Thema Regenwassernutzung, Tankgrößen, Einbau und den Profi-Betrieben der IGRW-Mitglieder sowie den Folder der IG Regenwassernutzung - IGRW - können unter http://www.ig-regenwassernutzung.at. angefordert werden.
*in diesem Fall muss der Kontakt mit dem Abwasserbetreiber hergestellt werden. (Ende)
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Überleben mit Krebs: Geld spielt entscheidende Rolle
1.8.2008 von zaro.
Ausgaben für Gesundheitsversorgung beeinflussen Überlebensrate
London - Bei den Überlebensraten von Krebspatienten gibt es weltweit große Unterschiede. Zu diesem Ergebnis ist eine internationale Studie unter der Leitung von Michel Coleman von der London School of Hygiene and Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk gekommen. Amerika, Australien, Kanada, Frankreich und Japan verfügten über die höchsten Überlebensraten innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren. Algerien schnitt laut dem Fachmagazin Lancet Oncology am schlechtesten ab. Im Vergleich zu den meisten westlichen Nachbarländern wies aber auch Großbritannien relativ schlechte Ergebniss auf. Die für die Studie ausgewerteten Daten stammen aus den 1990er Jahren.
Ausgaben für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung waren in allen 31 untersuchten Staaten ein entscheidender Faktor. Die Wissenschaftler betonten, dass höhere Ausgaben oft auch bedeuteten, dass Tests und Behandlung rascher zugänglich waren. Durchgeführt wurde die Studie weltweit von mehr als 100 Wissenschaftlern. Analysiert wurden unter anderem die Daten von mehr als zwei Millionen Krebspatienten, die in den neunziger Jahren eine entsprechende Diagnose und Behandlung erhielten. In Amerika waren die Überlebensraten bei Brustkrebs mit 83,9 Prozent und bei Prostatakrebs mit 91,9 Prozent erfreulich hoch. Japan schnitt am besten bei männlichen Patienten mit Darmkrebs oder rektalen Krebserkrankungen ab. 63 bzw. 58,2 Prozent der Patienten überlebten die Erkrankung. Frankreich wies bei diesen Krebserkrankungen im Gegensatz dazu mit 60,1 bzw. 63,9 Prozent die besten Werte bei den Patientinnen auf.
In Großbritannien lag die Überlebensrate bei Brustkrebs bei 69,7 Prozent. Mit etwas mehr als 40 Prozent überlebten deutlich weniger Patientinnen und Patienten allerdings Krebserkrankungen des Darmes oder des Rektums. Auch bei Prostatakrebs lag der Wert nur bei 51,1 Prozent. Algerien, das einzige afrikanische Land in der Studie, schnitt bei allen Krebsarten am schlechtesten ab. Das bedeutet konkret, dass ein Amerikaner vier Mal eher eine Prostatakrebs-Erkrankung überlebte als ein algerischer Patient. Ein japanischer Mann überlebte sechs Mal eher einen Darmkrebs. Polen, Slowenien, Brasilien und Estland verfügten über Überlebensraten, die gerade einmal halb so gut waren wie in den besten Ländern.
Diese Ergebnisse spiegelten sehr genau, den Betrag, den jedes dieser Länder in diesem Zeitraum für das Gesundheitswesen ausgab. Während Amerika mehr als 13 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für die Gesundheit ausgab, wendeten Kanada, Australien und die besten europäischen Länder zwischen neun und zehn Prozent auf. In Algerien lag dieser Wert bei nur rund vier Prozent. Die Bedeutung des Geldes wurde durch die ethnische Analyse der Ergebnisse in Amerika weiter verstärkt. Weiße Amerikaner, die allgemein größere finanzielle Möglichkeiten haben und sich daher auch eher eine entsprechende Versicherung leisten können, überlebten um 14 Prozent eher eine Krebserkrankung. (Ende)
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »







