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Archive für Dezember 2008
Möchten Sie dass Ihre Neujahrswünsche sich erfüllen?
29.12.2008 von zaro.
Wie funktioniert „Der kosmische Bestellservice“ eigentlich?
Niederndorf/Tirol – Jetzt ist die Zeit der guten Vorsätze, der unerfüllten Wünsche und der Träume von einem besseren Jahr. Wir möchten 2009 so viel ändern, so viel besser machen und viel mehr Glück, Liebe, Harmonie, Gesundheit und deutlich mehr Geld steht da ganz oben auf der Wunschliste. Mehr Erfolg haben einfach mal durchstarten vielleicht positiv denken, oder mal meditieren, oder einfach auf den „Glücksesel“ treffen. Viele kennen das Buch „Der kosmische Bestellservice“ von Bärbel Mohr, oder die darauf folgenden Werke über das vorprogrammierte bestellte Glück beim Universum. Diese Bücher werfen eine existentielle Frage auf: Ist unsere individuelle innere und äußere Erfahrung von unseren bewussten oder unbewussten Geisteshaltung abhängig?
Den Erfolg bejaht jeder Mensch gern als eigene Kreation, aber wie ist es mit dem Leid, Not, Misserfolg und Tod? Sind wir hilflos und ohnmächtig anonymen Zufällen ausgeliefert, oder können wir durch unseren FREIEN Willen BEWUSST wählen, was uns zu-fallen soll?
In seinem Buch „Quarks, Quanten und Satori“ zitiert der englische Physiker Peter Russell seinen berühmten Kollegen Albert Einstein mit den Worten:
„Ein Problem kann nicht mit Hilfe des Bewusstseins, durch welches es herbeigeführt wurde, gelöst werden“.
Dieser Aussage stimme ich in jeder Hinsicht zu, denn sie stimmt vollkommen mit meiner Lebens-Erfahrung überein: Wenn wir die Qualität unseres individuellen Bewussteins erhöhen uns erweitern, dann öffnet sich – in uns – das zur Unendlichkeit unseres unvergänglichen Wesens.
In den Büchern „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsh sagt Gott:
„Ich enthülle euch nun ein großes Geheimnis: Glück wird nicht als ein Ergebnis bestimmter Bedingungen erzeugt. Bestimmte Bedingungen werden als ein Ergebnis des Glücklichseins hervorgebracht.
Das ist eine so wichtige Aussage, dass sie der Wiederholung bedarf.
Glück wird nicht als ein Ergebnis bestimmter Bedingungen erzeugt. Bestimmte Bedingungen werden als ein Ergebnis des Glücklichseins hervorgebracht.
Diese Aussage gilt auch für jeden anderen Seinszustand.
Liebe wird nicht als ein Ergebnis bestimmter Bedingungen erzeugt. Bestimmte Bedingungen werden als ein Ergebnis der Liebe hervorgebracht.
Mitgefühl wird nicht als ein Ergebnis bestimmter Bedingungen erzeugt. Bestimmte Bedingungen werden als ein Ergebnis des Mitgefühls hervorgebracht.
Fülle wird nicht als ein Ergebnis bestimmter Bedingungen erzeugt. Bestimmte Bedingungen werden als ein Ergebnis der Fülle hervorgebracht.
Setzt jeden von euch vorstellbaren oder erdenklichen Seinszustand dafür ein. Es wird immer die Wahrheit bleiben, dass das SEIN der Erfahrung vorausgeht und sie herbeiführt.“
Der Mensch hat sich zu weit von sich selbst entfernt. Darin liegt die Wurzel all seiner Nöte und Sorgen, denn das innere Selbst, Bewusstsein und Sein des Menschen ist Geist und EINS mit dem Geist Gottes. Deshalb sage ich heute zu Ihnen, Ich bin Reichtum und Fülle, Ich bin Gesundheit, Mitgefühl und Liebe, Ich bin in Wahrheit und vollkommener Glückseligkeit, das ist die Saat, der Same den ich in meinem Geiste anwende. Diese bedingende Saat, wird zum Ergebnis von Fülle, Vitalität, Mitgefühl und Liebe führen. Bestimmen sie ihre Lebensbedingungen nach ihren Vorstellungen und dann werden die Ergebnisse den Bedingungen folgen, das ist ein kosmisches Gesetz. Dann wird jede Bestellung beim Universum erfüllt werden, nach den bestimmten Bedingungen ihrer schöpferischen Gedanken. Dann wird jedes neue Jahr ein Jahr gesegneter Ernte sein, in diesem Sinne bestimmen sie wie ihr neues Jahr werden wird, mit herzlichen Grüßen
Robert Zach
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Frohe Weihnachten an alle Lichter dieser Welt
22.12.2008 von zaro.
Das Fest der Liebe steht vor der Tür, …
Weihnachten, ist das Fest der Liebe, deshalb beschenken wir unsere Lieben. Wir schenken uns zum Ausdruck der Liebe meist materielle Dinge, dabei könnten wir uns doch Liebe schenken, denn darum geht doch, oder? Aber wie können wir Liebe schenken, wo wir doch so oft Liebe verwechseln mit: Sicherheit, Besitz, Sexualität …
Was ist denn eigentlich Liebe?
Gott ist Liebe, und Liebe ist Gott, doch niemand weiß was sie ist - wir wissen nur, dass sie ist. Vielleicht habt ihr über sie theoretisiert - tut das niemals! Ihr müsst die Wahrheit sich entfalten lassen ohne Beeinflussungen von außen, und ihr dürft zu keiner Schlußfolgerung kommen, weil diese auch den Weg zur Wahrheit verschließt.
Liebe ist das Zentrum des ganzen Universums, und von diesem Zentrum fließt ein unaufhörlicher Strom durch jede Seele und durch jedes Ding, das lebt. Durch Blumen, durch Tiere, durch menschliche Wesen und Engel strömt diese gleiche Liebe ununterbrochen aus ihrer eigenen Mitte und offenbart sich ewig selbst in ihrem wahren Wesen. In den Mineralien ist Liebe die chemische Verwandtschaft, Liebe ist das Wesenhafte in den Blumen; Liebe drückt sich in der tierischen Natur aus. Im Menschen drückt sich die Liebe in der Zuneigung aus und wenn sie völlig verwirklicht wird, wird das ganze Sein mit ihr erfüllt und jede Zelle im Körper wird belebt.
Es gibt keine andere Macht in der Welt als Liebe; sie ist die einzige wahre Macht im Himmel und auf der Erde, denn sie ist ewig und überall immer-gegenwärtig. Das Äußere wird vergehen, aber die Liebe wird ewig sein, denn sie ist die Allgegenwart Gottes. Theoretisieren über Liebe bedeutet nur einen verstandesmäßigen Aspekt von ihr; zu theoretisieren, was Liebe ist heißt ihre Kraft verlieren. Ihr seid die Schöpfung des unendlichen Lebens, welche Liebe ist, und die Liebe drückt sich selbst in ihrer wahren Natur aus, wenn sie in dieser Weise verstanden und verwirklicht wird.
Was Liebe ist:
Liebe ist nicht verstandesmäßig zu erfassen; sie ist gütig und erduldet Ungerechtigkeit ohne Vorwurf.
Liebe vergilt nicht Böses mit bösem, sondern Böses mit Gutem. Durch das Sanftmütigsein führt die Liebe sie zu rechtem Urteil.
Liebe ist alle Macht, doch sie ist demütig, Liebe verliert niemals - sie ist immer Sieger.
Liebe stellt sich nicht eitel zur Schau, auch prahlt sie nicht mit ihren Leistungen.
Liebe geht niemals fehl, weil Liebe Gott ist und Gott Liebe ist.
Liebe ist stets in der Mitte und wohnt in der freundlichen Dunkelheit, die Euch umgibt.
Liebe besitzt nichts, weil ihr alles gehört, aus ihr ist in Gottes Namen alles entstanden.
Liebe nutzt das was ihr zuströmmt und strebt nie nach mehr als das was die Quelle des Lebens ihr immerwährend schenkt.
Liebe fordert nichts, weil sie alles erforderliche immer in sich selbst findet, damit ist die Liebe der himmlische Frieden.
Liebe kennt keine Angst, weil sie um ihre ewige Präsenz des Lebens weiß, Liebe ist wandelbar und vollkommen unvergänglich.
Liebe wartet nicht auf Liebe, weil Liebe sich verschenkt wird sie immer angenommen und erwartet nichts, Liebe trägt sich selbst in sich.
Liebe erwartet kein Gegenliebe, weil Liebe kein Gegenteil hat, sie bleibt ewig bei dem der sie verwirklicht.
Liebe ist Freiheit, sie sperrt sich nicht ein und betrügt sich nicht, Liebe sprengt alle Ketten, Liebe kennt keine Grenzen
Der göttliche Strom der Liebe fließt in euer Herz, wenn euer Herz mit dem Herzen der Liebe schlägt. Friede kommt in euer Gemüt und eure Seele strahlt das wahre Wesen unseres Vaters im Himmel aus.
Und Liebe ist noch so viel mehr, wohl dem der die Liebe in sich realisiert, deshalb wünschen wir Ihnen allen nur LIEBE sonst nichts!
Mehr dazu, unser Buchtipp: Göttliche Heilung von Seele und Leib, Murdo MacDonald-Bayne, Aurum-Verlag, ISBN 3-89901-161-9
ZARO wünscht mit herzlichen Grüßen frohe Weihnachten und möge die Liebe mit Ihnen sein
Robert Zach
Wir möchten uns noch bedanken bei allen Kunden und Freunden und das über 700.000 Menschen uns im Internet besucht haben. Herzlichen Dank.
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2008 bisher kältestes Jahr des Jahrzehnts
20.12.2008 von zaro.
Meteorologen: Dennoch keine Klimawandel-Entwarnung
Genf/Wien - Global gesehen ist das laufende Jahr das kälteste seit 2000 und wird mit einem durchschnittlichen Jahresmittel von 14,3 Grad Celsius um 0,14 Grad unter dem Mittel der vorangehenden sieben Jahre liegen. Das besagt ein aktueller Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), der seine Aussagen auf Daten internationaler Messnetzwerke stützt. Trotzdem gilt 2008 als eines der zehn wärmsten Jahre seit Ende des 19. Jahrhunderts. Als einen Hauptgrund für die aktuelle Abkühlung sehen die WMO-Meteorologen natürliche Kreisläufe im Pazifik, die kaltes Wasser an die Meeresoberfläche fördern. Die durch höhere Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre verschuldete Erwärmung werde dadurch abgebremst, auch für die kommenden Jahre scheint ein Ausgleich oder ein weiterer leichter Rückgang der Temperatur möglich.
“Eine Entwarnung im Zusammenhang mit dem Klimawandel bedeutet dieses Ergebnis nicht”, sagt Ernest Rudel, der Leiter der Abteilung für Wetter und Klimainformation bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik http://www.zamg.ac.at , im Gespräch mit ZARO Biotec. Der Trend der Erderwärmung sei nicht aufgehoben, langfristig relevante Aussagen könne man erst im Zeitmaß von Jahrzehnten treffen. Für den entsprechenden Zeitraum von 2001-2010 prognostiziert die WMO einen Temperaturanstieg um etwa 0,17 Grad Celsius gegenüber dem vorhergehenden Jahrzehnt und 0,3 Grad über dem Mittel zwischen 1961 und 1990. Satellitenmessungen zeigen, dass das Eis in der Arktis heuer sein zweitniedrigstes Volumen seit 1979 erreicht hat, zudem wurden in vielen Teilen der Erde klimatische Extremereignisse wie Fluten, Dürre, Schneestürme, Hitze- und Kältewellen verzeichnet.
Neben den natürlichen Kreisläufen sieht Rudel den Ausstoß von Treibhausgasen als wichtigsten Faktor für die langfristige Erwärmung. “Der Anstieg von CO2 und anderen Gasen in der Atmosphäre ist eindeutig auf den Menschen zurückzuführen. Es besteht eine starke Rückkopplung zwischen dem Klima und der Bevölkerungszunahme auf der Erde, die sich im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen auswirken.” Trotz ständig wachsendem CO2-Ausstoß seien vereinzelte Rückgänge der Temperatur möglich. “Zu viele Prozesse sind beteiligt, als dass ein direkter Zusammenhang zwischen CO2 und Jahrestemperatur möglich wäre”, betont Rudel. Aus demselben Grund seien auch kurzfristige Klimaprognosen für die Zukunft nur begrenzt aussagekräftig. Für die nächsten Jahrzehnte erwartet der Meteorologe eine Fortsetzung des langjährigen Trends eines leichten Temperaturanstiegs, erst ab 2050 seien laut derzeitigen Klimamodellen drastische Veränderungen absehbar.
Von der leichten globalen Abkühlung bekam Europa 2008 wenig zu spüren, ein warmer Winter und Frühling besonders auch in nördlichen Regionen bescherte dem Kontinent insgesamt ein Jahresmittel über dem langjährigen Schnitt. “Im Gegensatz zu den anderen Erdteilen hängt die Temperatur in Europa kaum von den Naturgeschehnissen im Pazifik ab. Wir werden vielmehr vom Golfstrom im Atlantik beeinflusst”, so Rudel abschließend. (Ende)
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“Was hat Herr Bosbach gegen meine Patientenverfügung?”
18.12.2008 von zaro.
Offener Brief eines Juristen über Gesetzgebung und Mündigkeit
Dresden - Ist es notwendig, eine Patientenverfügung von einem Notar oder Hausarzt abzeichnen zu lassen, um sie rechtswirksam zu machen? JUDr. Heinrich Meyer-Götz sieht hier Gesprächsbedarf. In einem offenen Brief an den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU) schreibt er:
“Meine Patientenverfügung wurde von mir nach den Kriterien des Bundesgerichtshofes verfasst und ist ein wesentlicher Bestandteil meines grundgesetzlich geschützten Rechtes auf Selbstbestimmung. Ich bin ein erwachsener, berufserfahrener Mensch und weiß, was ich geschrieben habe. Warum soll ich mit dieser Patientenverfügung zum Notar oder meinem Hausarzt gehen müssen, damit dieses Verfügungsdokument rechtswirksam wird. Warum wollen Sie mich unmündig halten?
Natürlich darf ich nicht gezwungen werden eine Patientenverfügung zu verfassen. Wenn ich mich krankheitsbedingt jedoch mit dem behandelnden Krankenhausarzt nicht mehr verständigen kann, erwarte ich, dass entsprechend meiner schriftlichen Patientenverfügung verfahren wird.
Ich erwarte, dass gerade Sie als christlicher Abgeordneter meinen Patientenwunsch verstehen, wenn ich mich dem “Ratschluss Gottes” anvertraue und erwarte Ihre Unterstützung. Wenn Sie mir jedoch mein Selbstbestimmungsrecht nehmen wollen, werde ich vor dem Bundesverfassungsgericht für mein Grundrecht kämpfen. Lassen Sie uns deshalb über diese konkrete Verfügung sprechen und darüber, warum Sie diese Formulierungen ablehnen.”
In Erinnerung an das schwere Sterben seiner Eltern, der Vater hatte ein Raucherbein und starb elendig an Kehlkopfkrebs, die Mutter erlitt drei Blutstürze und verstarb nach 30-jähriger Leidenszeit an der Böckschen Krankheit, hat Meyer-Götz seine Patientenverfügung verfasst. Der Kern seiner Verfügung lautet:
“Sofern ich außerstande bin, meinen Willen zu äußern, verfüge ich, nachdem ich mich über die medizinische Situation und die rechtliche Beurteilung eingehend informiert habe, dass die Anwendung lebensverlängernder Maßnahmen, insbesondere von Operationen, künstlicher Beatmung und Ernährung einschließlich der Magensonde und Aufrechterhaltung der Gehirntätigkeit unterbleiben soll, wenn zwei Ärzte unabhängig voneinander festgestellt haben:
Dass ich mich unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess befinde, bei dem jede lebenserhaltende Therapie das Sterben oder das Leiden ohne Aussicht auf Besserung verlängern würde. Dass ich ohne Aussicht auf Wiedererlangung des Bewusstseins in einem Koma liege. Dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Dauerschädigung des Gehirns eintritt. Dass es zu einem nicht behandelbaren, dauernden Ausfall lebenswichtiger Funktionen meines Körpers kommt.
Behandlung und Pflege sollen in diesen Fällen auf die Linderung von Schmerzen, Unruhe und Angst gerichtet sein, selbst wenn durch die notwendige Schmerzbehandlung eine Lebensverkürzung nicht auszuschließen ist. Ich möchte in Würde und Frieden sterben können, nach Möglichkeit in meiner vertrauten Umgebung.”
Rückfragen an:
Stiftung VorsorgeDatenbank
Königstraße 5a
01097 Dresden
Tel: +49-(0)351-811 74 56
Fax: +49-(0)351-808 18 20
email: h.meyer-goetz@stiftung-vorsorgedatenbank.de
Web: http://www.stiftung-vorsorgedatenbank.de (Ende)
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Auslöser der Pubertät steckt im Gehirn
18.12.2008 von zaro.
Wissenschaftler identifizieren das Geschlechtsreife-Hormon
Cambridge - Ein spezieller Botenstoff namens Neurokinin B gibt dem Körper das Signal, das die an der Pubertät beteiligten Hormone freisetzt. Das entdeckten britische und türkische Wissenschaftler der Universitäten Cambridge http://www.cam.ac.uk und Cukurova http://www.cu.edu.tr. Bei Kindern, die nie in die Pubertät gekommen waren, fanden sie defekte Gene für die Bildung dieses Hormons oder seiner Andockstellen. Die Identifizierung des “Pubertäts-Auslösers” könnte Patienten mit abnormalem Pubertätsverlauf wie auch an Prostata oder Brustkrebs Erkrankten neue Behandlungswege öffnen.
Ausgangsort der Pubertät ist die Hirnanhangsdrüse. Von hier aus wird bei Eintritt in die Pubertät die Bildung der Sexualhormone Östrogen in den Eierstöcken oder Testosteron im Hoden reaktiviert, die in den ersten Lebensjahren eines Kindes noch abgeschaltet ist. Bisher wusste man, dass dieser Impuls von speziellen Nervenzellen ausgeht, deren Regulierung war jedoch unklar. Das in der Hirnanhangsdrüse gebildete Hormon Neurokinin B scheint dieser entscheidende Einschaltknopf zu sein. Die Erkenntnis ist neu, denn es gab zwar im Vorfeld bereits Mäuse- und Rattentests, die auf eine Verbindung von Neurokinin B und der Pubertät schließen ließen, doch bestätigen erst die aktuellen Untersuchungen die Schlüsselposition des Hormons für die Pubertät.
“Die Entdeckung erklärt die Problematik von Patienten, die aufgrund eines Erbdefekts Probleme in der sexuellen Reifung zeigen, und sie gibt wichtige Hinweise für deren Behandlung”, betont Studienautor Robert Semple. Wertvoll sei die Erkenntnis auch für die Medikamentenentwicklung zur Bekämpfung hormonell bedingter Krebsarten wie Prostata- und Brustkrebs. Dennoch bilde die Erkenntnis der Schlüsselrolle des Neurokinin B erst ein Teil des Puzzles, das die Pubertät für die Wissenschaftler darstellt, so das Resümee der Forscher. (Ende)
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“Männer und andere Kleinigkeiten”
17.12.2008 von zaro.
Roman von TV-Ärztin Dr. Verena Breitenbach
Leipzig - Partnerschaftskonflikte, Schwangerschaft und Sexualität, das sind die Themen, mit denen Dr. Verena Breitenbach mediale Aufmerksamkeit erlangte. In ihrer gleichnamigen Sendung beantwortete sie zwischen 2002 und 2003 medizinische und psychologische Fragen. Je nach Temperament der Kandidaten und des Publikums ging es dabei mal lebhafter, mal ernster zu. Nach diversen Sachbüchern legt sie nun ihren ersten Roman vor.
In “Männer und andere Kleinigkeiten”, erschienen im Engelsdorfer Verlag, geht es nicht um Entspannungstechniken, Bachblütentherapie und ayurvedische oder homöopathische Heilmethoden. Man merkt es der Autorin an, dass sie Spaß daran hat, mal ganz locker flockig über das Leben der Frau an sich zu schreiben. Ihre Heldin heißt Clara, ist Ende 20, schlank, schön und Redakteurin bei einem Lifestyle-Magazin. Für sie gibt es drei wirklich wichtige Dinge: gut aussehen, den Traummann finden und alles haarklein mit ihrer Freundin Theresa auswerten.
Schmunzeleffekte erzielt die Autorin, wenn sie liebenswerte menschliche Schwächen aufs Korn nimmt. So soll eine Studie ergeben haben, “dass Frauen Liebesfilme dem Sex vorziehen”. Warum? Liebesfilme gehen länger und haben immer ein Happy End. Und wenn Frauen geldausgebend durch eine Stadt bummeln können, sind sie sowieso am glücklichsten. Mit “Besser gut shoppen als schlecht poppen.” bringt sie diese Erkenntnis auf den Punkt. Für Hauptfigur Clara führt der Weg natürlich nicht geradewegs ins Glück. Sie erlebt Gipfelpunkte der Liebe und stürzt in tiefe Gefühlstäler. Eine Rivalin wird zur Freundin, die Chefin tappt in die Honigfalle, aufsteigende Jungärzte sind langweilig und tragen unmodische Krawatten. Nur der schwule Make-up Stylist Georg bleibt von den Liebeswirrungen der Damen unberührt. Unterm Strich bleiben 200 Seiten lockerer Lesespaß für Frauen, die gern mal über sich selbst schmunzeln.
Verena Breitenbach
Männer und andere Kleinigkeiten
ISBN-10: 3-86703-694-2
ISBN-13: 978-3-86703-694-8
1.Auflage 2008_10
Engelsdorfer Verlag
Sprache: deutsch
Taschenbuch, Format: 19×12
200 Seiten
Preis: 11,95 EUR
http://www.engelsdorfer-verlag.de
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Teenager im Web: 22 Prozent verschicken Nacktfotos
17.12.2008 von zaro.
Achtung Eltern aufgepasst! Wisst ihr was eure Kinder im WEB so machen … ?
Washington - Jüngere Nutzergruppen gehen mit neuen Kommunikationstechnologien wie sozialen Netzwerken im Internet viel zu leichtfertig um. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der US-amerikanischen National Campaign to Prevent Teen and Unplanned Pregnancy http://www.thenationalcampaign.org. Die unabhängige Organisation hat im Zuge einer Untersuchung von insgesamt 1.280 Jugendlichen herausgefunden, dass rund 22 Prozent der weiblichen Nutzer im Teenageralter bereits mindestens einmal ein Bild von sich online gestellt haben, das sie in leicht bekleideter oder vollkommen nackter Pose zeigt. Bei den männlichen Teenagern sind es immerhin noch 18 Prozent, die derartige Fotos im Web veröffentlicht haben. Das mangelnde Gefahrenbewusstsein auf Seiten der jungen User sei äußerst bedenklich und berge eine ganze Reihe von Risiken. So könne etwa in den meisten Fällen nicht ausgeschlossen werden, dass derartige Online-Veröffentlichungen zu einem späteren Lebenszeitpunkt einmal negative Folgen für den Betroffenen nach sich ziehen, heißt es in dem Bericht.
“Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen ist sich gar nicht darüber bewusst, welchen Gefahren sie sich durch ihre Aktivitäten im Internet aussetzen”, stellt Irmgard Hainz, Referentin bei der Aktion Jugendschutz der Landesarbeitsstelle Bayern http://www.jugendschutz.de, im Gespräch mit uns fest. Viel zu oft würden jüngere Nutzer unbedacht handeln und alle möglichen persönlichen Informationen im Web preisgeben. “Nacktfotos sind in dieser Hinsicht besonders gefährlich, da sie einmal womöglich unerwünschte Spätfolgen für die Betroffenen nach sich ziehen können. Es ist etwa kein Geheimnis mehr, dass heute viele Personalchefs bei der Jobvergabe vorab im Internet zu einem potenziellen Kandidaten recherchieren”, merkt Hainz an. Ein auftauchendes Nacktfoto sei in diesem Zusammenhang sicherlich kein Pluspunkt auf der Karriereleiter.
“Mangelndes Gefahrenbewusstsein ist ein Problem, das wir generell beim Umgang der Jugend mit neuen Medientechnologien feststellen”, erklärt Hainz. Um dieses zu schärfen, sollten Kinder bereits so früh wie möglich über die entsprechenden Gefahren aufgeklärt werden. “Sie müssen klar darüber Bescheid wissen, dass einmal online gestellte Inhalte später nicht wieder beliebig gelöscht werden können”, erläutert Hainz. In dieser Hinsicht seien sowohl die Betroffenen selbst als auch die Eltern sowie die Bildungseinrichtungen gefordert. “Die meisten Eltern wissen gar nicht darüber Bescheid, was ihre Sprösslinge im Netz überhaupt tun. Hier besteht noch einiges an Aufholbedarf”, betont Hainz. Aber auch auf Seiten der Internetanbieter seien einige Verbesserungen notwendig. “Natürlich haben die Anbieter ein hohes Interesse daran, dass ihre Plattformen im Netz möglichst gut besucht sind. Gleichzeitig müssen sie aber sicherstellen, dass ungeeignete Inhalte auf ihren Webseiten für Minderjährige nicht zugänglich sind”, so Hainz abschließend. (Ende)
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Biologen entdecken neue Beteiligte der Zellteilung
17.12.2008 von zaro.
Schritt zur Unterbindung der Teilung von Krebszellen
Oregon - Einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckten Biologen, als sie die Zellteilung (Zytokinese) eines Fadenwurms untersuchten. Um die Mutterzelle genau im richtigen Moment einzuklemmen und dadurch die Teilung in zwei identische Tochterzellen zu bewirken, sind dünne Zellfäden entscheidend beteiligt, die sogenannten Actin- und Myosin-Filamente. Deren Aktivität wird von Proteinen bestimmt, die Signalmechanismen zur Erzeugung von linearen und verzweigten Mikrofilamenten auf der Innenseite der Oberfläche der sich teilenden Zelle auslösen. Die Steuerung der Produktion verzweigter Mikrofilamente macht die Membran dehnbarer und erlaubt ihr, die Zelle besser nach innen zu drücken, damit sich ihre Trennung vollziehen kann. Diese Entdeckung des Instituts für Molekularbiologie an der Universität Oregon http://www.molbio.uoregon.edu wurde heute, Freitag, im Fachjournal “Science” veröffentlicht.
Das Embryo des Fadenwurms, dessen Zellteilung untersucht wurde, dient vielen genetischen Forschungen als Grundlage für die Erforschung auch menschlicher Gene, die ähnlich funktionieren. Laut den US-Biologen liefere die Entdeckung einen wichtigen Beitrag für die feinere Abstimmung von Anti-Krebs-Therapien. “Es können auch neue Anforderungen für Medikamente bestimmt werden, die die Teilung von Krebszellen unterbinden”, sagt Forschungsleiter Bruce Bowerman.
Auf einige der in der Untersuchung entdeckten Proteine zielten bereits bestimmte Krebsmedikamente ab. Nun könne man jedoch besser untersuchen und verstehen, wie die Stabilisierung der Mikrofilamente durch Proteine bei der Zellteilung funktioniert. “Man kann auch erkennen, wie andere Proteine sich verhalten, um die Steife einer Zellmembran zu verändern, damit sie die für die Zellteilung und Vermehrung notwendige Formveränderung durchlaufen kann”, so Bowerman abschließend. (Ende)
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Männer mit höherer Stimme sind bessere Väter
11.12.2008 von zaro.
Anthropologin sucht Zusammenhang zwischen sozialen Zuschreibungen und Tonhöhe
Cambridge/Frankfurt - Die Tonhöhe hat Einfluss auf die Auffassung, die Menschen vom anderen Geschlecht haben. Das behauptet die Anthropologin Coren Apicella von der Havard-Universität http://www.fas.harvard.edu/~anthro, die in einer Feldforschung den Stamm der Hadza im Norden Tanzanias beobachtet hat. Dieses Jäger- und Sammlervolk sei bisher kaum in Kontakt mit medial vermittelten Rollenbildern gekommen und sollte daher Rückschlüsse auf die ursprüngliche psychologische Prägung des Menschen erlauben, so Apicella. Sie ließ Männer und Frauen der Hadza den Shwahili-Gruß “Hujambo” durch eine am Computer jeweils höher und tiefer modifizierte Stimme des anderen Geschlechts hören. Die Befragten mussten dann angeben, welche Stimme sie als Heiratspartner bevorzugen würden.
Männer fühlten sich umso mehr zu Frauenstimmen angezogen, je höher ihre Tonlage war, und bezeichneten tiefe Stimmen als “gute Sammlerinnen”. Bei den Frauenvorlieben zeigten sich weniger klare Unterschiede, jedoch bevorzugten stillende Mütter die hohen Männerstimmen. Apicalla deutet das als Auswirkung ihrer größeren Abhängigkeit von den Männern, da die Stillperiode für Hadza-Frauen das Ende ihrer Sammlertätigkeit bedeutet. “Vielleicht ist eine hohe Männerstimme daher ein Signal für ein mehr fürsorgliches Verhalten”, so die Studienautorin.
“Die Stimmtonhöhe spielt in der Bewertung des anderen Geschlechts keine Rolle”, dementiert die Phonetikerin Vivien Zuta vom Frankfurt Institute for Advanced Studies http://fias.uni-frankfurt.de im Gespräch mit zaronews. Zwar entnehme man der Stimme viele Informationen über den momentanen emotionalen Zustand des Gesprächspartners, Rückschlüsse auf Charaktereigenschaften seien jedoch nicht möglich. “Die Stimme ist wie auch die Sprechweise sehr punktuell und vergänglich, sie erlaubt daher keine Pauschalurteile. Selbst der oft vermutete Zusammenhang zwischen Körpergröße, Testosteron und Stimmhöhe hat sich in Untersuchungen als falsch herausgestellt”, so die Sprechforscherin. Sie erforscht derzeit in Deutschland, inwiefern die Stimme die Attraktivität einer Person beeinflusst.
Zuta warnt zugleich davor, Rückschlüsse über die Auswirkung der Stimme zwischen verschiedenen Kulturen zu ziehen. “Stimmverwendung und Intonation ist kultur- und sprachabhängig. In südeuropäischen Ländern ist die Grundfrequenz generell höher als im Norden.” Unterschiedliche Wirkungen der Stimme könne man bei interkulturellen Sprechkonflikten beobachten. “Selbst bei den verschiedenen Dialekten eines Landes kann man Unterschiede feststellen, wenn etwa manche Bayern und Norddeutsche den jeweils anderen Tonfall nicht mögen”, so die Phonetikerin abschließend. (Ende)
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Bereits eine einzelne Krebszelle bedeutet Gefahr
10.12.2008 von zaro.
Wissenschaftler fordert genauere Tests
Chevy Chase - Krebsforscher haben bislang die Möglichkeiten mancher Krebsformen, sich auszubreiten und neue Tumore zu bilden, unterschätzt. Wissenschaftler des Howard Hughes Medical Institute http://www.hhmi.org und der University of Michigan http://www.umich.edu haben nun nachgewiesen, dass häufig eine einzelne Krebszelle reicht, um einen neuen Tumor entstehen zu lassen. Die in Nature veröffentlichte Studie bestärkt Hoffnungen, dass nur bestimmte Arten von Krebszellen für die Ausbreitung der Krankheit entscheidend sein könnten.
Das Team um Sean Morrison konzentrierte sich auf Melanome, die dafür bekannt sind, dass sie sich von einem Bereich aus tödlich ausbreiten können. Normalerweise wird die Fähigkeit einer einzelnen Zelle, neue Tumore entstehen zu lassen, getestet. Dafür werden Mäusen mit einem geschwächten Immunsystem große Mengen an Krebszellen injiziert. Anschließend wird überprüft, wie viele Tumore sich bilden. Die relativ kleine Menge an Tumoren unterstützte die Auffassung vieler Wissenschaftler, dass nicht alle Krebszellen die Bildung eines neuen Tumors auslösen können. Sie gingen davon aus, dass diese Fähigkeit auf eine kleinere Gruppe spezialisierter “Krebsstammzellen” beschränkt war.
Morrison erklärte, dass dieser Ansatz fehlerhaft sei. Die Mäuse verfügten bei diesen Tests immer noch über eine gewisse Immunität gegenüber den menschlichen Krebszellen. Dadurch seien ihre Möglichkeiten unterschätzt worden. Sein Team injizierte Mäusen zuerst Melanom-Zellen mit einem noch stärker geschwächten Immunsystem. Es zeigte sich, dass sich 250.000 Mal so viele Tumore bildeten. Wurden einzelne Zellen benutzt, löste rund eine von vier einen neuen Tumor aus. Laut Morrison sei damit erstmals nachgewiesen, dass einzelne menschliche Krebszellen zur Bildung eines Tumors führen können.
Aus diesem Grund sei die Identifizierung und das Abzielen auf eine kleine Teilmenge dieser Zellen nicht ausreichend. “Wir gehen davon aus, dass die Unterschätzung der Tumor verursachenden Zellen bei vielen Krebsarten, nicht nur bei Melanomen, zu Problemen führt.” Er forderte seine Kollegen laut BBC auf, bessere Tests zu entwickeln, um zu erforschen, ob andere Krebsarten ebenfalls über diese Fähigkeit verfügen. Sein Team setzte eine ganze Reihe von Tests ein, konnte aber keine weiteren Krebsstammzellen nachweisen. (Ende)
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Hautverjüngung ohne Skalpell
9.12.2008 von zaro.
Körpereigene Fibroblasten erhöhen Spannkraft und Festigkeit der Haut
Rom - Forscher am Ospedale San Filippo http://www.sanfilipponeri.roma.it haben ein Verfahren für eine natürliche Hautverjüngung entwickelt. Unter Verwendung von in jugendlichem Alter entnommenen und anschließend eingefrorenen Hautzellen ist ein Facelifting ohne chirurgische Eingriffe möglich, berichten die Wissenschaftler. “Die von unserem Team durchgeführten klinischen Tests haben gute Ergebnisse gebracht”, bestätigt Projektleiter Maurizio Valeriani. “Dabei haben wir hinter den Ohren entnommene Fibroblasten in die Haut injiziert.”
Fibroblasten seien in der Lage, das für die Spannkraft und Festigkeit der Haut notwendige Kollagen zu produzieren. “Während der Alterung treten jedoch quantitative und qualitative Verluste auf”, so der italienische Wissenschaftler. Durch die Zufuhr möglichst junger Fibroblasten werde die Haut straffer, gesünder und elastischer. Deshalb sei es im Interesse der Patienten, möglichst vor dem dreißigsten Lebensjahr für eine Extrahierung und Konservierung im Kühlfach zu sorgen.
Doch der Primarius für plastische Chirurgie ist in seiner Planung bereits ein gutes Stück weiter. “Die Zukunft gehört auch auf diesem Gebiet dem Einsatz von Stammzellen. Infolge einer neueren Entdeckung wissen wir, dass nach jeder normalen Fettabsaugung mehrere Milliarden Stammzellen verfügbar sind. Deshalb werden bei dieser Methode auch keine ethischen Probleme oder quantitativen Engpässe entstehen.” Die Untersuchungsergebnisse der italienischen Wissenschaftler sind beim jüngsten “Congresso di Chirurgia Plastica, Dermatologia e Medicina Estetica” in San Marino vorgestellt worden. Die Arbeiten an dem Stammzellenprojekt, so Valeriani, sind bereits angelaufen. (Ende)
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Natürliche Waffe gegen Alzheimer entdeckt
9.12.2008 von zaro.
Farbstoff aus Wildpflanze kann Plaques-Bildung verhindern
Pisa - Italienische Wissenschaftler haben ein natürliches Mittel gegen die Entstehung von Alzheimer entdeckt. Der aus der Wildpflanze “Hypericum perforatum” extrahierte Farbstoff Hyperizin kann die Anhäufung von Beta-Amyloiden und damit die Bildung der gefürchteten Plaques verhindern, berichten Forscher des Istituto di Biofisica http://www.pi.ibf.cnr.it.
Der Labortest wurde mit Hilfe optischer Spektroskopiemethoden durchgeführt. “Kennzeichen bei der Entstehung von Alzheimer sind die Bildung und Akkumulation von Proteinfragmenten in Form von hochstabilen und unauflöslichen Amyloidfibrillen”, bestätigen die zum Institut gehörenden Wissenschaftler Antonella Sgarbossa und Francesco Lenci. “Lange Zeit über glaubte man, dass diese in erster Linie für das Entstehen der gefürchteten Alterskrankheit verantwortlich sind.” Heute neige die Forschung dazu, die Ursache auf kleinere, im anfänglichen und mittleren Stadium der Fibrillenentwicklung entstehende Oligomere zurückzuführen.
Diese löslichen und instabilen “präfibrillären” Oligomere tendierten dazu, mit Makromolekülen und Zellstrukturen im menschlichen Gehirn zu interagieren und dadurch die gefürchtete Nervenschädigung hervorzurufen. Zahlreiche Arbeiten anderer Forscher hätten gezeigt, dass beispielsweise in Rotwein und grünem Tee in hoher Konzentration vorkommende natürliche Polyphänole auf Grund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften solche Vorgänge unterbinden können.
“Die Besonderheit des Hyperizin hingegen besteht darin, dass es wie eine fluoreszierende Sonde wirkt”, so die italienischen Wissenschaftler weiter. Tatsächlich sei die darin enthaltene Substanz in der Lage, nicht nur die Bildung von Fibrillen, sondern auch die von präfibrilären Oligomeren zu unterbinden und dies mit Fluoreszenzstrahlen zu signalisieren.
Damit biete sich die Möglichkeit der Bereitstellung eines Verfahrens zur Früherkennung und Frühbekämpfung von Alzheimer, ohne auf Versuche an Lebendtieren zurückgreifen zu müssen. Die Einzelheiten der Untersuchung sind in der internationalen Fachzeitschrift “FEBS Letters” veröffentlicht. (Ende)
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Krebs-Studien verändern Lebensgewohnheiten
8.12.2008 von zaro.
Informationen über Krankheitsrisiken beeinflussen Verhalten, oder anders ausgedrückt: “Angst fressen Seele auf!”
London - Eine Studie des World Cancer Research Fund http://www.wcrf.org soll bei einer Reihe von Menschen zu einer Änderung des Essverhaltens geführt haben. Die Studie war im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis gekommen, dass zwei Scheiben Frühstücksspeck und zwei Würstchen täglich das Darmkrebsrisiko um 63 Prozent erhöhen. Einer von zehn Personen hat daraufhin versucht, die konsumierte Menge an verarbeitetem Fleisch wie Schinkenspeck zu verringern. Wie eine aktuelle Befragung ergab, hätten vor allem ältere Menschen ihre Essgewohnheiten verändert. Ein Sprecher von Bowel Cancer UK betonte, dass aber auch andere Faktoren wie Rauchen und Alkohol von entscheidender Bedeutung seien. Die Studie zur Krebsprävention betonte die Hinweise auf die möglichen Gefahren von verarbeitetem Fleisch, wies aber auch auf andere Bereiche der Ernährung und des Lebensstils hin, die das Krebsrisiko senken oder erhöhen können. An der Studie nahmen insgesamt 2.124 Personen teil.
Ein Viertel der Teilnehmer an der Online-Befragung gab an, dass als Folge der Berichterstattung über die Studie versucht wurde, mehr Obst und Gemüse zu essen. 18 Prozent achteten mehr auf ihr Gewicht. Die Studie hatte darauf hingewiesen, dass überflüssiges Gewicht mit sechs Arten von Krebserkrankungen in Zusammenhang steht. Das Essen großer Mengen roten Fleisches wurde bereits in der Vergangenheit mit Darmkrebs in Verbindung gebracht. Elf Prozent der Befragten versuchten, weniger davon zu essen. Wissenschaftler gehen laut BBC davon aus, dass die Chemikalien, die während der Verarbeitung von Fleisch entstehen, eine zusätzliche Bedrohung für jene Zellen darstellen, die den Darm auskleiden.
Bei den über 55 Jahre alten Befragten erklärten 37 Prozent, dass sie versuchten, weniger verarbeitetes Fleisch zu essen. Jüngere Konsumenten zeigten sich weniger motiviert. Nur sechs Prozent gaben an, dass sie es ebenfalls versuchten. Richard Evans, Head of Communications des World Cancer Research Fund, betonte, dass die aktuelle Befragung zeige, dass viele Menschen durch Informationen über das Krebsrisiko zu Verhaltensänderungen motiviert werden können. Die aktuelle Marktforschung habe ergeben, dass trotz der umfassenden Berichterstattung in den Medien viele Menschen noch immer nicht wissen, dass Ernährung und körperliche Aktivität das Krebsrisiko beeinflussen können. Die Befragung ergab auch, dass fast zwei von fünf Teilnehmern versuchten, mehr Sport zu machen. Neun Prozent versuchten als Reaktion auf entsprechende Informationen weniger Alkohol zu trinken. Hier ist deutlich zu erkennen wie die Angst den Menschen lenkt, meint dazu Robert Zach, http://www.zarobiotec.com es ist erschreckend wie Menschen auf negative Nachrichten reagieren und wie diese Informationen Menschen beeinflussen. Diese Menschen erleben die Welt nicht als ein Universum voller Möglichkeiten sondern als ein gefährliche Welt, in der diese dann nach mannigfaltigen Sicherheiten suchen, die ihnen dann Schutz versprechen, diese Ängste lähmen jede Flexibilität, Kreativität und den Mut zur Tat. (Ende)
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Junge Muslime: Konservativ trotz pluralistischer Lebensstile
8.12.2008 von zaro.
Unterschiede bei Religion, Sex und Familie
Rostock - Muslime erleben ihre Jugend in Deutschland nur wenig anders als ihre nichtmuslimischen Altersgenossen, ergab eine soeben abgeschlossene Studie der Universität Rostock http://www.uni-rostock.de. In den Bereichen Bildung, Berufsziele oder Freizeitgestaltung konnten kaum Unterschiede festgestellt werden. Im Gegensatz dazu bestehen jedoch in der Auffassung von Partnerschaft, Familie, Sex und Religion Unterschiede. Dazu wurden 100 Muslime im Alter zwischen 20 und 30 Jahren befragt. Die meisten von ihnen gehörten der zweiten Generation von Einwanderern aus der Türkei und anderen muslimischen Ländern des Nahen Ostens an, sind also bereits in Deutschland geboren und aufgewachsen. Hans-Jürgen von Wensierski, Studienleiter und Dekan der philosophische Fakultät Rostock, zeigt sich über die Vielschichtigkeit der Lebensentwürfe überrascht. “Junge Muslime zeigen einen sehr pluralistischen Lebensstil. Ihre Orientierungsmuster wiederlaufen oft den gängigen Stereotypen”, so von Wensierski im Gespräch mit pressetext.
Das große Spektrum an Lebensentwürfen veranschaulicht von Wensierski am Thema Kopftuch. Eine befragte junge Frau sei von den Eltern mit 13 Jahren in die Türkei geschickt worden, um dort ein Internat zu besuchen und die traditionelle Geschlechterrolle zu erlernen. “Fünf Jahre später kam sie als sehr selbstbewusste, individualisierte Frau zurück, die ihr Leben selbst in die Hand genommen hatte. In der türkischen Schule hatte sie entgegen der dortigen Regelung das Tragen des Kopftuchs verteidigt und zeigt heute eine sehr reflektierte religiöse Lebensführung”, so der Studienleiter. Ein weiteres Beispiel liefere die Tochter einer palästinensischen Flüchtlingsfamilie. “Auch wenn sie sich nach dem 11. September 2001 wieder stärker dem Islam zugewandt hat, gab sie ihre Beschäftigung als Rapperin einer HipHop-Band nicht auf. Heute rappt sie mit Kopftuch.” Das Tragen des Kopftuchs alleine erlaube daher noch keinen Rückschluss auf ein orthodoxes islamisches Frauenbild, betont von Wensierski.
Familie, Sex und Partnerschaft sowie Religion sind laut Studie die Bereiche, in denen sich jugendliche Muslime am ehesten von anderen unterscheiden. “Nicht-muslimische Jugendliche verselbstständigen sich sehr früh von ihrer Familie. Bei Muslimen sind die Eltern jedoch bis zur eigenen Familiengründung prägende Instanz und werden von den Kindern auch aufgesucht”, so von Wensierski. Große Bedeutung habe für junge Muslime die Enthaltsamkeit vor der Ehe, das im nichtmuslimischen Bereich weit verbreitete Leben in Partnerschaft sei kaum üblich. Die Aufklärung erfolgt bei Muslimen nicht zuhause, doch hätten sie laut der Studie kaum Probleme, mit Freunden oder in der Schule über Sex zu sprechen. Im Bereich der Religion sei ein weites Spektrum von säkularen bis hin zu sehr frommen Lebensformen zu beobachten. “Doch auch Jugendliche, die keine entwickelte persönliche Religiosität aufweisen, orientieren sich in den Werthaltungen am Islam”, so der Erziehungswissenschaftler.
Die Gestaltung von Alltag und Freizeit unterscheidet sich für Muslime und Nichtmuslime während der Jugendzeit kaum. “Auch Muslime gruppieren sich in peer-groups und sind von der Mediatisierung betroffen.” Konflikte im Kontakt mit Andersgläubigen entstehen laut von Wensierski am ehesten im Schulbereich. “Wenn Lehrer den Islam thematisieren, müssen sich Muslime oft rechtfertigen und fühlen sich dadurch stigmatisiert.” Benachteiligungen gibt es auch in Form schlechter Bildungsempfehlungen für weiterführende Schulen, schloss der Studienleiter. (Ende)
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Wasser als Schlüssel zur Neubetrachtung der Geschichte
5.12.2008 von zaro.
Klimawandel erfordert stärkere Auseinandersetzung mit Wasser
Bergen - Die Geschichte der Menschheit würde anders verstanden, wenn das Wasser als wesentlicher Motor der Entwicklung berücksichtigt wird. Das betonte der norwegische Politologe Terje Tvedt anlässlich der Wasserkonferenz der European Science Foundation http://www.esf.org. Sozialwissenschaftler und Historiker hätten es laut Tvedt bisher verabsäumt, natürliche Ressourcen für die Erklärung von Sozialstrukturen heranzuziehen. Das würde sich in Zukunft ändern, da Strategien gegen die negativen Folgen des Klimawandels eine intensivere Beschäftigung mit Wasser erforderten. Tvedt ist Autor einer mehrbändigen Buchserie, in der er die Geschichte des Wassers thematisiert. In einer prämierten Filmreihe http://watervideo.com zeigt er außerdem, wie das Leben von Menschen in 20 Ländern vom Kampf um das Wasser beeinflusst wird.
Im Interview erläutert Tvedt, wie ein auf Wasser basierender Ansatz von Geschichte neue Sichtweisen auf die Geschichte erlaubt. Die heute deutsch sprechenden Länder seien in besonderer Weise vom Wasser beeinflusst. “Viele Flüsse Mitteleuropas waren militärische Grenze für die expandierenden Heere. Sie haben daher hohe kulturelle und historische Bedeutung.” Dass die Landwirtschaft hierzulande weitgehend auf Niederschlag statt auf künstlicher Bewässerung basiere, habe hohe Auswirkungen auf Ökonomien und soziale Organisation. Nicht zu überschätzen sei in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Flüsse. “Die Formen, in denen der Mensch etwa den Rhein im 19. Jahrhundert beeinflusste, hatte große Folgen für die deutsche Einheit”, verdeutlicht Tvedt.
Kultur und Religion sind für Tvedt Quellen, die wesentlich den Umgang des Menschen mit Wasser bestimmen. “In den meisten Religionen wird das Wasser als heilig und als Mittel Gottes angesehen, um die Menschen zu belohnen oder zu bestrafen. Das lässt sich aus Mythen von Schöpfung und Flut eindeutig ablesen.” Diese auf religiöse Vorstellungen begründete Bedeutung des Wassers sei durch die Modernität zwar stark marginalisiert worden, doch noch immer bestimme das Wasser ein weites Feld kultureller und mythischer Ideen. “Besonders Deutschland hat sich durch verschiedenste Heilpraktiken einen Namen gemacht, die auf spezielle Eigenschaften des Wassers zurückgehen. Ein Beispiel dafür ist der Kneipp-Ansatz.”
Für die Zukunft erkennt Tvedt die Notwendigkeit einer intensiveren globalen Beschäftigung mit Wasser. “Wasser ist die einzige Ressource, die alle Gesellschaften brauchen, in der Vergangenheit wie auch in der Zukunft”, so Tvedt. Der zukünftige Klimawandel zeige sich in erster Linie, indem er die Wege des Wassers durch die Landschaft verändere. “Die Wasserfrage wird ein Problem sein, dem sich alle Gesellschaften auf eine neue Weise nähern müssen, da große Unsicherheiten über den Klimawandel bestehen.” Die Strategien dazu würden in den einzelnen Ländern und Kontinenten sehr verschieden sein, da sie Probleme unterschiedlicher Ernsthaftigkeit und Ausmaßes behandelten, so der Wasserexperte abschließend. (Ende)
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