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Archive für Februar 2009
Alzheimer: Plaque-Folgen komplexer als gedacht
28.2.2009 von zaro.
Neues Ziel für Medikamentenentwicklung in Aussicht
Charlestown - Die klebrigen Amyloid-Plaquen, die bei Alzheimer auftreten, dürften weitreichendere Auswirkungen auf das Gehirn haben als bisher angenommen. Die Ablagerungen sind dafür bekannt, dass sie die Neuronen beschädigen, jene Zellen, die für die Signalübertragung zuständig sind. Jetzt hat Kishore Kuchibhotla vom MassGeneral Institute for Neurodegenerative Disease http://www.mghmind.org nachgewiesen, dass auch die Astrozyten, die eine entscheidende unterstützende Rolle spielen, betroffen sind. Die in Science veröffentlichte Studie legt nahe, dass die Auswirkungen der Plaquen viel komplexer sind als bisher angenommen. Damit könnte auch ein neues Ziel für die Entwicklung von Medikamenten gefunden worden sein.
Astrozyten kommen im Gehirn reichlich vor. Sie machen bis zur Hälfte des Gesamtvolumens aus. Bis vor kurzem nahmen die Wissenschaftler an, dass die Astrozyten eine passive Rolle bei der Unterstützung der Neuronen spielen. Jetzt wird davon ausgegangen, dass sie eigene chemische Signale abgeben, die große Distanzen im Gehirn überwinden können. Die aktuelle Studie ergab, dass die Plaquen die Astrozyten scheinbar aktiver werden lassen. Davon sind jedoch nicht nur die Zellen in ihrer unmittelbaren Umgebung betroffen. Bisher wurde gedacht, dass die Plaquen nur die nahe liegenden Neuronen beeinträchtigen, berichtet BBC Online. Nun scheint es, als ob einzelne Plaquen ihren negativen Einfluss viel weiter ausbreiten könnten.
Laut Kuchibhotla spielen diese Plaquen wahrscheinlich eine komplexere Rolle bei der Veränderung der Gehirnfunktion als gedacht. “Wir bekommen erst eine Ahnung davon, wie die Ablagerungen die Funktion der Astrozyten beeinflussen.” Die entscheidende Frage werde sein, wie ihre verstärkte Signalwirkung die Funktion der Neuronen verändert. Eine weitere sei, ob diese Aktivität die Ablagerung der Plaquen einschränkt oder verstärkt. Das Team markierte Astrozyten mit einer Farbe, die aufleuchtet, wenn die Zelle aktiv ist. Zur allgemeinen Überraschung waren sie bei entsprechend gezüchteten Mäusen viel aktiver als angenommen. Diese Aktivität schien synchron zu laufen und wellenförmig an entfernte Bereiche des Gehirns gerichtet zu sein. Die Blockierung der Neuronenaktivität hatte keine Auswirkung auf die Aktivität der Astrozyten. Damit liegt nahe, dass die Auswirkungen auf die Zellen voneinander unabhängig sind. (Ende)
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Verstauchte Knöchel heilen am besten mit Gips
26.2.2009 von zaro.
Studie: Elastische Binden sind die schlechteste Alternative
Coventry - Patienten mit einem verstauchten Knöchel erholen sich schneller, wenn sie einen Gips bekommen. Ein Team von Wissenschaftlern um Sallie Lamb von der University of Warwick http://www2.warwick.ac.uk hat nachgewiesen, dass das Anlegen eines Gipses bis unter das Knie über einen Zeitraum von zehn Tagen wirksamer ist, als die Standardbehandlung mit einer elastischen Binde. Die in The Lancet veröffentlichten Forschungsergebnisse widersprechen laut BBC der allgemeinen medizinischen Meinung, dass ein verstauchter Knöchel am besten weiter bewegt werden soll. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von 600 Patienten ausgewertet. Allein in Großbritannien kommen jährlich bis zu 1,5 Mio. Menschen mit einem verstauchten Knöchel in die Notaufnahme.
Normalerweise wird ein verstauchter Knöchel mit Kühlen, Hochlegen des Beins sowie einem elastischen Verband behandelt. Den Patienten wird geraten, sich weiter zu bewegen. Die Forscher wiesen jetzt nach, dass ein derartiger Verband die schlechteste Art der Behandlung ist. Bei Patienten in acht britischen Notaufnahmen ging es jenen mit einem Gips hinsichtlich der Gelenkfunktion, Schmerzen, Symptomen und Aktivitäten nach drei Monaten deutlich besser. Die zweitbeste Behandlungsmöglichkeit war eine Fußgelenkschiene, die die Bewegungen des Knöchels einschränkte. Eine weitere Verbandsform, die die Beweglichkeit einschränkt aber noch ein Gehen ermöglicht, war nicht wirkungsvoller als ein elastischer Verband. Keine dieser beiden Alternativen kann laut den Wissenschaftlern zur Behandlung dieser Verletzungen empfohlen werden. Neun Monate nach den Verletzungen war zwischen den verschieden Patientengruppen kein Unterschied mehr festzustellen.
Die Rehabilitationsexpertin Lamb betonte, dass eine rasche Heilung für die Patienten wichtig sei. Obwohl nach neun Monaten keine großen Unterschiede mehr feststellbar waren, mache es einen Unterschied, wie rasch die Betroffenen wieder normal beweglich seien. “Ich glaube, dass der Gips als Standardbehandlung eingesetzt werden sollte.” Martin Shalley, Notfallmediziner am Birmingham Heartlands Hospital, argumentierte, dass man das Ruhigstellen des Knöchels aufgrund des Risikos einer tiefen Beinvenenthrombose zu vermeiden versuche. Risiko und Vorteile seien abzuwägen und gemeinsam mit dem Patienten die beste Lösung zu suchen. (Ende)
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“Schatz/Schatzi” - Superstar unter den Kosenamen
26.2.2009 von zaro.
PersonalNOVEL-Studie: Vielfalt der verwendeten Kosenamen nimmt ab
München - Ob “Affenpopöchen” oder “Glühwürmchen” wirklich einmal Einzug in die Top Ten der beliebtesten deutschen Kosenamen halten werden, ist zu bezweifeln - auf der Liste der ungewöhnlichsten Kosenamen stehen sie jedoch ganz oben.
Das ist nur ein Ergebnis der “Kosenamen-Studie” von PersonalNOVEL, dem Verlag für personalisierbare Romane. Jahr für Jahr erhebt das Unternehmen eine Studie mit den beliebtesten Kosenamen seiner Kunden - mit teils amüsanten Ergebnissen.
Angeführt wird die Hitliste der Kosenamen jedoch nach wie vor von den Klassikern. Allein rund ein Viertel der befragten Männer und Frauen nennen ihren Partner Schatz oder Schatzi - damit liegt dieser Kosename unangefochten auf Platz 1! Bei den Bezeichnungen für Frauen belegen vor allem romantische und verniedlichende Begriffe, wie Maus/Mäuschen, Engel/Engelchen, Süße und Prinzessin die nachfolgenden Plätze. Männerkosenamen sind dagegen oft von Stärke geprägt: Bär/Bärchen, Tiger oder Hengst.
Betrachtet man die Kategorien, aus denen sich etablierte wie auch ausgefallene Kosenamen ableiten, z.B. Phantasiewörter, literarische/filmische Figuren oder Eigenschaften des Partners, so ist das Ergebnis eindeutig: Für beide Geschlechter dient das Tierreich als fruchtbarste Quelle für ihr Liebesgeflüster.
Doch auch “Baby”, “Darling”, “Sweetheart” und “Honey” haben Deutschland erobert, genauso wie “chérie”, “amore”, “habibi” (arab.) und “askim” (türk.). Dies lässt auf eine zunehmende Internationalisierung schließen.
Auch ein Blick auf regionale Unterschiede lohnt sich und liefert überraschende Ergebnisse: Einwohner der Städte Hamburg, Berlin und Köln beweisen bei der Wahl ihrer Kosenamen besonders viel Originalität und Vielfalt. Die Münchener dagegen sind weniger experimentierfreudig und vertrauen auf Altbewährtes, allen voran Schatz/Schatzi.
(Alle weiteren Ergebnisse zu dieser Studie finden Sie unter http://www.personalnovel.de)
Vergeben Sie doch einfach einmal die Hauptrollen in einer romantischen Geschichte! Das geht wunderbar einfach mit einem personalisierten Roman von PersonalNOVEL! Überraschen Sie Ihren Schatz mit persönlichen Details wie Augenfarbe, Haarfarbe, Lieblingsparfüm - und natürlich dem Kosenamen!
Über PersonalNOVEL:
PersonalNOVEL ist ein unabhängiger Verlag mit Sitz in München. Das auf personalisierte Literatur spezialisierte Unternehmen wurde 2003 gegründet und verfügt über das europaweit größte Sortiment an personalisierbarer Literatur. Dieses umfasst nahezu alle Genres, herausgegeben in deutscher und englischer Sprache.
Für Rückfragen der Presse und bei Interesse an einem Ansichtsexemplar:
Jan-Christoph Goetze
PersonalNOVEL
Siegesstr. 13
80802 München
Tel 089 28702150
Fax 089 28702152
http://www.personalnovel.de (Ende)
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Entwarnung: Eier sind keine Cholesterinbomben
25.2.2009 von zaro.
Gesättigte Fette weit gefährlicher als das tägliche Frühstücksei
Guildford - Eier enthalten Cholesterin, doch ihr regelmäßiger Verzehr führt nicht automatisch zu einem höheren Cholesterinspiegel im Blut, wie vielfach angenommen wird. Gesättigte Fetten in der Ernährung sind für das Herz weitaus gefährlicher. Das betont die British Nutrition Foundation http://www.nutrition.org.uk unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität Surrey http://www.surrey.ac.uk, die mehrere diesbezügliche Studien verglichen. “Es gibt keinen klinisch relevanten Nachweis, dass sich häufiger Eierverzehr negativ auf das Blutcholesterin und die Herzgesundheit auswirkt”, resümiert Studienleiter Bruce Griffin im ZARO-Interview.
Die langjährigen Empfehlungen, man solle den Konsum auf etwa drei Eier pro Woche beschränken, führt Griffin auf eine zu vereinfachte Denkweise zurück. “Man nahm an, dass cholesterinhältige Nahrung auch erhöhte Cholesterinwerte im Blut bewirken. Das ist jedoch nicht automatisch der Fall.” Ganz im Gegenteil seien Eier aufgrund ihres reichen Nährstoffgehalts als wesentlicher Bestandteil gesunder Kost zu empfehlen. Mehrere Gesundheitsorganisationen wie etwa die British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk erkannten dies und nahmen entsprechende Ratschläge kürzlich zurück.
Widersprüchliche Meldungen über die Folgen des Eierverzehrs sind immer wieder im Umlauf. Laut einer aktuellen Untersuchung der Havard Medical School sei etwa der tägliche Eierverzehr mit höherem Diabetes 2-Risiko verbunden. Griffin wirft dieser Studie fehlende Wissenschaftlichkeit vor. “Man vergaß in der Ernährungsanalyse, den Konsum von gesättigten Fettsäuren in die Erhebung einzubeziehen. Dieser Zusammenhang scheint viel wahrscheinlicher. “Gesättigte Fette seien für das Herz weit gefährlicher.” Ein Burger ist für das Blutcholesterin fünfmal schädlicher, denn neben der doppelten Cholesterinmenge enthält er auch zahlreiche gesättigte Fettsäuren”, so Griffin. Zurückhalten solle man sich bei erhöhtem Cholesterinspiegel zudem bei Vollmilchprodukten, Kuchen, Biskuit und Gebäck.
Cholesterin im Blut erhöht zwar das Risiko einer Herzkrankheit, doch nur ein Drittel des Körpercholesterins stammt aus der Ernährung. Großen Einfluss hat neben dem vom Körper selbst produzierten Cholesterin auch der Lebensstil. Es sei zielführender, mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder mehr Sport zu betreiben, als auf das Ei zu verzichten, so Griffin. “Eier enthalten eine Vielzahl wertvoller Nährstoffe, bei gleichzeitig geringem Fettgehalt und wenigen Kalorien. Sie sind für Kinder wie auch für alte Personen gut verträglich.” Der Verzehr von bis zu sieben Eiern pro Woche sei durchaus vertretbar, “wenngleich nicht an einem einzigen Tag”, so der Guildforder Stoffwechsel- und Ernährungsspezialist abschließend zu ZARO-Biotec (Ende)
http://www.zarobiotec.com
http://wasserlexikon.zarobiotec.com
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Zur Liebe gehört auch Freundschaft
25.2.2009 von zaro.
Humor ein Schlüssel zur glücklichen Partnerschaft
Wien - Einer aktuellen Umfrage der Online-Partneragentur Parship http://www.parship.at zufolge, passen zwei Menschen gut zueinander, wenn sie auch beste Freunde sind. Das meinen zumindest 36 Prozent der Befragten. 17 Prozent der Männer gehören nach der Studie zu jenen, die rund um die Uhr Zeit mit dem Partner verbringen wollen. Das trifft nur bei drei Prozent der Frauen zu. Auch Humor scheint im Paarleben eine wichtigere Rolle zu spielen als gemeinsame Interessen und Hobbys.
“Die Frage, was eine glückliche Beziehung ausmacht, ist nicht einfach zu beantworten”, meint die Psychologin Caroline Erb im Gespräch. Der Wunsch nach Partnernähe sei ein klassisches Persönlichkeitsmerkmal, das für eine harmonische Beziehung wesentlich sein kann. Es komme jedoch stark auf die Persönlichkeitstypen an. “Es gibt Bereiche in einer Beziehung, in der der Grundsatz ‘Gleich und gleich gesellt sich gern’, wesentlich ist. Etwa wenn es um die Frage der Wochenendbeziehung oder einer fixen Partnerschaft geht. Dabei sei die Ähnlichkeit im Charakter wichtig. Differieren Partner in Fragen des Durchsetzungswillens, hat das aber eher vorteile. Generell gelte ein gewisses Maß an Ausgleichsbereitschaft als positiv für eine gute Beziehung. “Gleich wichtig ist beiden Geschlechtern, dass gemeinsam über alles gelacht werden kann”, so Erb. Mit 19 Prozent belegt Humor in der Gesamtwertung den dritten Platz.
Bedeutungsvoll ist nach der Untersuchung auch die Frage, wie unternehmungslustig zwei Menschen sind. “So passt beispielsweise ein Couch Potato nicht unbedingt zum rastlosen Extremsportler”, so Erb. Auf der Suche nach dem passenden Partner setze man bei Parship auf einen Test, bei dem 83 Fragen Antworten auf 24 einzelne Persönlichkeitsmerkmale geben. Dabei habe man verschiedene tiefenpsychologische Ansätze verschiedener Schulen miteinbezogen. “Für Menschen in der Altersgruppe 30+, die weniger Zeit für Freizeitaktivitäten haben, ist die Suche im Internet ein praktikabler Weg”, meint Erb. Eine Online-Börse könne allerdings nie vorhersagen, wie das erste Treffen tatsächlich ablaufen werde. “Wir können natürlich keine Garantie für Erfolg abgeben”, so die Expertin. Dennoch biete der Persönlichkeitstest, der kostenlos gemacht werden kann, eine gute Möglichkeit Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit potenziellen Partnern zu ermitteln.
Über eines sollten sich die zukünftigen Partner allerdings im Klaren sein: In keinem anderen Lebensbereich ist der Mensch mehr Kind als in der Liebesbeziehung. Dem stimmt auch Erb zu. “Zu 80 bis 90 Prozent ist das zutreffend. Besonders während der ersten zwei bis drei Lebensjahre werden entscheidende Schritte über die Bindungsfähigkeit gesetzt. Kein Mensch kommt von seiner eigenen Biographie weg.” Dennoch spiele auch der individuelle Charakter in der Entwicklung eine große Rolle. Dazu gehören etwa das Urvertrauen, das Temperament und andere Faktoren. Aufklärung und Nachholbedarf sieht die Psychologin dennoch bei Störungen. “Immer noch werden zu selten Fachleute wie Psychologen oder Psychiater aufgesucht.” Frauen tendieren zwar eher dazu, einen Experten zu Rate zu sehen, dennoch geschieht dies auch nur dann, wenn der Leidensdruck groß genug ist. “Wer tatsächlich einen Experten aufsuchen will, muss sich durch einen Dschungel aus Therapien - manche auch unprofessionell - durchkämpfen”, so Erb abschließend. (Ende)
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ZARO informiert Interessenten via Video
24.2.2009 von zaro.
ZARO Biotec informiert in Videos Kunden über Vitalenergie!
Sie möchten mehr über ZARO Biotec erfahren? Möchten mehr Information über Lebensenergie? Mehr erfahren über die Möglichkeiten von Biophotonen, Tachyonen und die Wirkungen? Dann können Sie ganz einfach in Kurzfilmen (max. 10 Minuten) alles über diese Fragen erfahren, erleben Sie ZARO Lichtenergie!
5 Jahre Zaro, was war, was ist und was kommen wird!
http://www.youtube.com/watch?v=BAy-i8fQ8yA
Informationen zur Schwingungsenergie
http://www.youtube.com/watch?v=XgmbDwUORVg
Messmethoden zur Schwingungsenergie
http://www.youtube.com/watch?v=lewHBf9H4u8
Photonen und Kunststoff wie funktioniert das?
http://www.youtube.com/watch?v=n4TqM9TpOkQ
Vertrieb von ZARO Produkten von Antony Zettl
http://www.youtube.com/watch?v=hDt3KagyBCM
Autowaschen 2008 mit eClypsi und reinem Wasser
http://www.youtube.com/watch?v=XRul9XlvK30
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Biotech-Forscher kümmern sich um Weltkulturerbe
23.2.2009 von zaro.
Caracas - Historische Schätze im finanziell angeschlagenen Umfeld zu erhalten, stellte bisher bereits eine große Herausforderung für die Regierungen der Staaten dar. Nun fürchten Experten, dass mit dem Klimawandel die Situation zusätzlich verschärft werden könnte. Das wachsende Interesse zwischen Wissenschaftlern und Kuratoren im Bereich Kunst- und Kulturschutz ist Thema einer viertägigen Konferenz in Caracas. Erörtert werden hier insbesondere Vorschläge, wie die wertvollen Stücke - egal ob es sich um Baudenkmäler oder Kunstgegenstände handelt - vor dem endgültigen Zerfall gerettet werden können.
“Mit der Finanzkrise und der Klimaveränderung ist ein Notfall in vielen Museen in tropischen Ländern eingetreten”, so Alvaro Gonzalez, Forscher am Institute of Advanced Studis (IDEA) und Direktor des Venezuela Cultural Heritage Conservation Foundation im Interview. Es sei jetzt vorrangige Aufgabe, schnelle und effektive Möglichkeiten zu finden, die gesamten Sammlungen zu sichern. Dazu sollten auch neue Technologien zur Anwendung kommen. Viele der Stücke in den Sammlungen sind aus organischen Materialien wie Papier, Leinen, Holz oder Leder gefertigt, die unter den tropischen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit durch Schimmel, Insekten oder Mikroben vernichtet werden. “Biotechnologische Methoden, wie etwa ein gezielter Einsatz von Mikroben zur Vernichtung von Pilzen, sind hierfür gefragt”, so Gonzalez.
Giancarlo Ranalli von der Universita degli Studi del Molise in Pesche streicht die Vorteile des Einsatzes solcher Mikroorganismen zur Vernichtung von Nitraten, Sulfaten und anderen Ablagen von Fresken hervor. Sofia Borrego Alonso vom Archivo Nacional der Republik Kuba berichtet darüber, dass teure chemische Biozide zur Bekämpfung von Mikroorganismen und Insekten auf Kunstgegenständen nicht nur jene gesundheitlich bedrohen, die damit arbeiten, sondern auch die Zerstörung der Gegenstände selbst beschleunigen. “In Kuba setzt man auf natürliche pflanzliche Produkte, die im National Archiv bereits erfolgreich angewendet wurden”, so Borrego Alonso. Auf die Möglichkeit Mikroorganismen als Biosensoren einzusetzen, um etwa auf die Gefährdung durch Umweltverschmutzung hinzuweisen, setzt die spanische Forscherin Nieves Valentin Rodrigo vom Instituto de Patrimonio Cultural de Espana in Madrid. Pilze und Bakterien können als Warnsignale bei der Änderung von Umweltbedingungen, aber auch bei zu starkem Besucherandrang nutzbar gemacht werden.
Nach Meinung von Jose-Luiz Ramirez, Direktor des UN-University Programme for Biotechnology for Latin America and the Caribbean (UNU-BIOLAC) http://www.unu-biolac.com gebe es für Kuratoren in Entwicklungsländern immer wieder die gleichen drängenden Fragen: Wie kann man die Empfindlichkeit von Kunstgegenständen am genauesten abschätzen, wie kann man Kulturgüter am besten lagern und wie kann man die Ausstellungen und Archive am besten schützen. “Dazu kommt noch die Frage nach den Prioritäten bei der Erhaltung und Restaurierung”, erklärt Ramirez.
“Die Kunst- und Kulturschätze in Museumssammlungen haben zeitlose kulturelle, wissenschaftliche und ästhetische Werte, die wir nachkommenden Generationen erhalten müssen”, so UNU-Rektor Konrad Osterwalder. Die Kunstgegenstände repräsentieren zudem einen großen kommerziellen Wert, der durch Ausstellungen sowie durch Merchandising-Artikel für Touristen, gehoben wird. (Ende)
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Zen-Meditation lindert Schmerzen
23.2.2009 von zaro.
Atemübungen reduzieren Schmerzempfinden auch im Alltag
Montreal/München - Wer häufig Zen-Meditation praktiziert, hat auch im Alltag ein niederes Schmerzempfinden. Das besagt eine Untersuchung an der Universität Montreal http://www.umontreal.ca, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Psychosomatic Medicine veröffentlicht wurde. Im Unterschied zu früheren Studien, die die Wirkung bei Kranken ins Auge nahm, testeten die Forscher die Schmerzverarbeitung bei gesunden, trainierten Zen-Lehrern. Das sei laut Studienautoren ein erster Schritt, um den Einfluss der Meditation auf das Schmerzempfinden zu entschlüsseln.
Die Studie war darauf angelegt, ein möglicherweise anderes Schmerzempfinden von Menschen zu untersuchen, die häufig meditieren. 13 Zen-Lehrer, die mindestens 1.000 Stunden Meditationserfahrung besaßen, wurden mit einer gleich großen Gruppe verglichen, die keine Meditation praktizierte. Man hielt ihnen eine Heizelement an die Wade und steigerte die Temperatur bis maximal 53 Grad. Die Zen-Lehrer ertrugen höhere Temperaturen als die Vergleichsgruppe und zeigten ein um ein Sechstel niedrigeres Schmerzempfinden, das sich im Zustand der Meditation noch weiter absenkte. Grund dafür sei die Verminderung der Atemfrequenz von 15 auf 12 Züge pro Minute, die für mehr Entspannung des Körpers sorgt, vermuten die Studienautoren.
Atemtechniken sind ein wesentliches Element der Zen-Meditation und haben Folgen für den Körper. “Man versucht, besonders langsam auszuatmen”, betont Zen-Lehrer Thomas Kabierschke http://www.zenkreis.de im Interview. “Das führt zu tieferer Atmung. Die Gedanken beruhigen sich dabei und der Blutdruck sinkt”. Während der Meditation befinde sich der Körper in gesteigerter Wachheit und Sensibilität, wodurch man auch kleine Geräusche wahrnehme. Kabierschke beobachtet auch im Alltag langfristige körperliche Verbesserungen als Folge von regelmäßiger Meditation. “Schlafqualität, Konzentrationsfähigkeit und Gelassenheit steigen und das Stressempfinden bessert sich. Mit dem Stress sinkt auch das Schmerzempfinden”, so der Meditationslehrer.
Zen-Meditation kann jedoch auch Schmerzen verursachen. “Die besondere Sitzhaltung führt häufig dazu, dass der Meditierende Schmerzen etwa im Rücken oder in den Knien deutlicher als sonst verspürt”, so Kabierschke. Die Reaktion darauf sei nicht das sofortige Aufstehen oder sich Reiben, wie es im Alltag geschieht. “Man versucht, den Schmerz zu beobachten statt ihm auszuweichen. Diese bewusste Pause erlaubt, dass sich die Einstellung zum Schmerz ändert.” Dadurch werde der Umgang mit körperlichen Grenzen eingeübt, erklärt der Münchner Zen-Lehrer. (Ende)
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Indiens größtes Drogenproblem: Medikamente in Abwässern
21.2.2009 von zaro.
Antibiotikaresistenzen als Auswirkungen der Umweltverschmutzung
London/Göteborg - Noch nie zuvor haben Wissenschaftler derart hohe Konzentrationen von Medikamenten in der Umwelt gefunden wie in einem Fluss nahe der Stadt Hyderabad. In einer nun veröffentlichten Studie haben schwedische Forscher um Joakim Larsson vom Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg http://www.sahlgrenska.gu.se über die Gefahren der chemischen Keulen im Fachmagazin “Environmental Toxicology and Chemistry” und “Regulatory Toxicology and Pharmacology” berichtet.
“Der Großteil der Abwässer war in einer Großkläranlage zuvor gereinigt worden, dennoch fanden wir große Mengen von Breitband-Antibiotika und anderen chemisch-pharmazeutischen Substanzen”, so Larsson gegenüber ZAROnews. Offensichtlich sind diese Kläranlagen nicht in der Lage, die chemischen Bestandteile wirksam aus dem Abwasser zu lösen. “Wir schätzen, dass in der Anlage täglich etwa 45 Kilogramm des Antibiotikums Ciprofloxacin - das entspricht etwa der fünffachen Menge, die täglich in Schweden konsumiert wird, deponiert wurden.” Was Larsson im Gespräch kritisiert, sind die bislang weltweit fehlenden Grenzwerte von chemisch-pharmazeutischen Substanzen in Abwässern. Das sei weltweit ein ungelöstes Problem. “Wir haben keine Ahnung zu welchen Problemen dies führen kann. Das größte Risiko ist aber eine steigende Resistenz von Bakterien gegen die Antibiotika.” Dies sei dann jedoch nicht nur mehr ein Problem in Indien, sondern weltweit.
In zahlreichen Untersuchungen an Fischen konnten die schwedischen Forscher zeigen, dass die Substanzen zu Veränderungen in den Entwicklungsstadien führten. Selbst in der stärksten Verdünnung - 1.500 Kubikmeter Wasser in 750.000 Kubikmeter Flusswasser zeigten 40 Prozent der Kaulquappen Wachstumsstörungen. Bei Konzentrationen von acht bis 16 Prozent verloren Zebrafisch-Embryos zwei Tage nach der Befruchtung ihre Farbe und ihre Beweglichkeit. Zudem wiesen die Fische andere Entwicklungsstörungen auf.
In Hyderabad ist ein Zentrum für die Herstellung von chemisch-pharmazeutischen Substanzen. Mehr als 100 solcher Unternehmen sind dort angesiedelt. Rund 90 von ihnen senden ihre Abfallstoffe an die Kläranlage von Patancheru Enviro Tech Ltd (PETL). Von Larsson und seinem Team durchgeführte Untersuchungen nach der Klärung ergaben Werte von 31.000 Mikrogramm Ciprofloxacin pro Liter und 1.400 Mikrogramm des Antihistamins Cetirizine.
Was die schwedischen Forscher kritisieren, ist die Tatsache, dass einige der Substanzen, die in Hyderabad hergestellt werden, auch in Schweden verkauft werden. “Wo einzelne Bestandteile eines Medikaments produziert werden, entzieht sich der öffentlichen Information.” Recherchen hätten jedoch gezeigt, dass viele der Bestandteile direkt aus Indien kommen. Damit trage man auch in Europa die Verantwortung für das, was in Indien geschehe, meint der Forscher, der vorschlägt, dass die Produktionskette eines Medikaments transparenter gestaltet werden müsse, um so sicherzustellen, das Umweltstandards eingehalten werden. “Für den einzelnen Konsumenten ist es unmöglich festzustellen, ob ein Bestandteil seiner Arzneimittel eine Umweltkatastrophe in einem anderen Teil der Welt auslöst”, erklärt der Wissenschaftler abschließend. (Ende)
Mehr zum Lebensmittel Nummer 1: http://wasserlexikon.zarobiotec.com
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Das Wasserlexikon von ZARO Biotec ist da!
20.2.2009 von zaro.
Alle Fachbegriffe zum Thema Wasser dem Lebensmittel Nummer EINS
Niederndorf/Tirol, Wasser das ist mehr als nur eine flüssige Substanz es ist der Lebensversorger unseres Körpers, wer ausreichend gutes schadstoffreies Wasser konsumiert, lebt gesünder, vitaler und oft auch länger. Wir von ZARO Biotec, freuen uns das wir Ihnen jetzt im Internet noch eine Menge Wissen zum Thema Wasser vermitteln können, unter http://wasserlexikon.zarobiotec.com finden Sie alles was man über Wasser wissen sollte und das ist ein ganze Menge, sehen Sie selbst:
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Das ist noch nicht einmal die Hälfte …
http://wasserlexikon.zarobiotec.com
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Lebensführung hinterlässt Spuren im Gesicht
20.2.2009 von zaro.
Gewichtsverlust, Scheidung und Antidepressiva und zuwenig Wasser bringen Falten
Cleveland/Ludwigshafen - Scheidung, Gewichtsverlust oder die Einnahme von Antidepressiva beschleunigen die Alterung bei Menschen. Das stellte eine Studie amerikanischer Schönheitschirurgen bei 186 eineiigen Zwillingspaaren fest, die aufgrund ihres Lebenswandels unterschiedlich alt wirkten. Dazu bat man eine Versuchsgruppe, auf Fotos den Altersunterschied der Zwillinge zu schätzen, die man zuvor per Fragebogen nach ihren Lebensumständen befragt hatte. “Die Gene steuern zwar, wie man altert, doch die Lebensumstände bestimmen die Geschwindigkeit”, sagt Studienautor Bahaman Guyuron vom University Hospitals Case Medical Center in Cleveland http://www.uhhospitals.org. Veröffentlicht wurde die Studie auf der Internetseite des Verbands der plastischen Chirurgen der USA http://www.plasticsurgery.org .
“Das Gesicht spiegelt den Zustand der Seele wieder. Wer viele Sorgen hat, schaut auch verkniffen”, bestätigt Günter Germann, Präsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen http://www.vdpc.de, im ZARO-Interview. Die dauernde Anspannung der Muskeln würde langfristig zu bleibenden Falten führen, bei besorgter wie auch bei fröhlicher Miene. “Wer häufig lacht, bekommt dadurch auch Fältchen. Doch diese Runzeln, wie etwa die Nasen-Lippen-Falten oder die sogenannten Krähenfüße, sehen anders aus als die Sorgenfalten”, so Germann.
Im US-Experiment wurden die Geschiedenen auf den Fotos um durchschnittlich zwei Jahre älter als ihre Geschwister geschätzt, wenn diese verheiratet, alleinstehend oder sogar verwitwet waren. Dass auch die Einnahme von Antidepressiva älter erscheinen ließ, erklären die Studienautoren durch die Entspannung des Gesichts, die zu einer herabhängenden Gesichtshaut führt. Das Gewicht wirkte sich sehr unterschiedlich auf die Alterseinschätzung aus. Bei den Zwillingen unter 40 Jahren wurden die schwereren Geschwister als älter empfunden, bei den älteren Versuchspaaren war es genau umgekehrt. “Wer stark abnimmt, verliert auch im Gesicht an Fülle und erhält somit eine hagere Erscheinung”, erklärt Germann abschließend. (Ende)
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Erhöhtes Krebsrisiko durch Hormonersatztherapie
19.2.2009 von zaro.
Bei fünf Jahren Einnahme verdoppelt sich das Risiko jährlich
Stanford - Neue Beweise für einen Zusammenhang zwischen der Hormonersatztherapie und einem erhöhten Brustkrebs-Risiko haben Wissenschaftler der Stanford University http://www.stanford.edu gefunden. Das Team um Marcia Stefanik wies nach, dass das Risiko nach Beendigung der Therapie deutlich sank. Die Krebsexpertin Valerie Beral von der Oxford University sagte, dass der 50prozentige Rückgang der Hormonersatztherapie in den vergangenen Jahren wahrscheinlich bis zu 1.000 Erkrankungen im Jahr verhindert habe. Eine andere Gruppe von Experten argumentiert, dass der Rückgang auf andere Faktoren zurückzuführen sei. Die Interpretation der aus dem Jahr 2002 stammenden Women’s Health Initiative-Studie http://www.nhlbi.nih.gov/whi war immer wieder Gegenstand heißer Debatten. Sie hat die Einnahme von Östrogen und Progestin mit Brustkrebs in Zusammenhang gebracht. Details der aktuellen Studie wurden im New England Journal of Medicine http://content.nejm.org veröffentlicht.
Die Kombination von Östrogen und Progestin bleibt laut BBC in Großbritannien die am häufigsten verschriebene Hormonkombination. Die kalifornischen Wissenschaftler gehen davon aus, dass die neuen Forschungsergebnisse der Debatte über einen Zusammenhang zwischen der Hormonersatztherapie und Brustkrebs ein Ende setzen werden. Nachdem im Amerika nach 2002 eine Abkehr von der kombinierten Therapie stattgefunden hatte, sank die Anzahl der Brustkrebserkrankungen. Für viele ein Zeichen, dass der Zusammenhang wirklich besteht. Andere argumentierten, dass die Verringerung der Anzahl der Mammografien bei Frauen, die die Behandlung beendeten, zur Senkung beigetragen habe.
Für die aktuelle Studie wurden nicht nur 15.000 Frauen der Original-Studie weiter beobachtet, die alle 2002 aufgefordert wurden die Behandlung einzustellen, sondern auch die Daten der Frauen ausgewertet, die ursprünglich nicht beteiligt waren und diesen direkten Rat nicht erhalten hatten. In der ersten Gruppe war die Anzahl der Erkrankungen in den fünf Jahren nach 2002 viel höher und sank dann sehr deutlich. Die Anzahl der Diagnosen verringerte sich innerhalb von zwölf Monaten um 28 Prozent. Bei diesen Frauen wurden vor und nach 2002 ungefähr gleich viele Mammographien durchgeführt. Viele Frauen der zweiten Gruppe entschieden sich ebenfalls die Einnahme zu beenden. Dem Rückgang um 50 Prozent entsprach 2002 und 2003 ein Rückgang der Erkrankungen von 43 Prozent. Die Frauen dieser Gruppe, die die Therapie fortsetzten, verfügten über ein höheres Krebsrisiko. Die Frauen, die fünf Jahre lang weitermachten, verdoppelten ihr Brustkrebsrisiko jedes Jahr. Laut Stefanik liegen damit überzeugende Beweise dafür vor, dass die Kombination dieser beiden Hormone zu Brustkrebs führen kann. “Frauen nehmen diese Hormone ein und innerhalb von fünf Jahren ist ihr Brustkrebs-Risiko deutlich erhöht. Sie beenden die Einnahme und innerhalb eines Jahres ist das Risiko wieder im normalen Bereich.” (Ende)
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Kinder erben Erfahrungen der Mutter
18.2.2009 von zaro.
Boston/Aachen - Erfahrungen, die eine Mutter im Laufe ihres Lebens macht, können an die Kinder weitervererbt werden. Diese der klassischen Genetik widersprechende Behauptung entstammt einem Experiment von Humangenetikern der Tufts University http://www.tufts.edu, das im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde. Mäusemütter vererben nicht nur einen Gendefekt, sondern auch Erfahrungen von dessen Therapie an die Jungen weiter, bestätigten Verhaltensstudien und physiologische Untersuchungen der Gehirnzellen der Tiere. Es gibt demnach Erbinformationen, die vom eigentlichen DNA-Code unabhängig sind und erst im Laufe des Lebens durch Umwelteinflüsse entstehen, schließen die Forscher.
Die US-Forscher setzten weibliche Versuchsmäuse ein, die aufgrund einer Genstörung ein schlechtes Gedächtnis hatten. Einen Tag, nachdem man ihnen an einem bestimmten Ort im Labor einen Stromschlag verabreicht hatte, zeigten sie keine Angst mehr vor dieser Stelle, im Gegensatz zu den gesunden Mäusen. Diese Gedächtnisschwäche heilte jedoch vollständig, wenn die Mäuse gleich nach der Geburt zwei Wochen lang in eine Umgebung mit bunten Spielsachen, viel Bewegung und in die Gesellschaft anderer Mäusen gesetzt wurden. Durch diese Anregung des Gedächtnisses normalisierte sich auch die Aktivität in der betroffenen Hirnregion für länger als drei Monate. In dieser Zeit bekamen die therapierten, nun erwachsenen Mäuse ihren ersten Wurf. Obwohl die Jungtiere denselben Gendefekt wie ihre Mütter aufwiesen und gleich nach der Geburt von dieser getrennt wurden, zeigte deren Therapie auch bei ihnen Wirkung. Über einen Monat lang funktionierte ihr Gedächtnis normal - womit die Übertragung der Mutter auf die Kinder als bestätigt gilt.
Wie diese Weitergabe funktioniert, erklärt Klaus Zerres, Direktor des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Aachen http://www.ukaachen.de , im Interview. “Die DNA ist durch im Lauf des Lebens modifizierte Methylgruppen organisiert, die über Aktivierung oder Abschaltung eines Gens entscheiden. Bei der anfänglichen Reorganisation des Erbguts eines Embryos werden diese Methyle nicht vollständig abgebaut. Scheinbar können die Aktivierungsmuster somit weitervererbt werden”, so Zerres. Für die Weitergabe des Erlernten an die Nachfolgegeneration gibt es bereits mehrere Befunde. Zerres verweist auf länger zurückliegende Studien von Laborratten, die nach einer Zeit der Unterernährung aufgrund Nahrungsmangels ihr Untergewicht an die nächste und übernächste Generation weitergaben. Auch medizinische Beobachtungen der niederländischen Bevölkerung deuten in diese Richtung. Nach einem extremen Hungerwinter im Krieg wurden auch in der Nachkriegsgeneration Hollands Neigungen zu Untergewicht sowie ein daraus resultierendes höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt.
Direkte Rückschlüsse der Tierversuche auf den Menschen seien aufgrund der höheren Komplexität jedoch nicht ohne weiteres möglich. “Beim Menschen sind derart viele soziale Strukturen relevant, dass der Nachweis methodisch schwierig ist”, betont Zerres. Würden sich jedoch die bisherigen Hinweise der genetischen Weitergabe von Erlerntem auch beim Menschen bestätigen, hätte das ernste Konsequenzen. “Das würde heißen, dass sich das Verhalten oder die Ernährung der Eltern auf die Nachkommen auswirkt. Etwa das Verhalten der Väter würde somit plötzlich viel mehr in Verantwortung genommen werden”, so Zerres. Zugleich warnt er vor einem unberechtigten Hochschaukeln von Streitthemen wie etwa die Frage, ob die zunehmende Übergewichtigkeit auch genetisch auf die Fernsehgewohnheiten zurückzuführen sei. “Wir haben es kaum jemals mit monokausalen Effekten zu tun”, betont der Aachener Humangenetiker.
Bisher steckt die transgenerationale Epigenetik, wie das Forschungsgebiet genannt wird, noch in Kinderschuhen und kämpft um seine Anerkennung. “Gene machen vieles, jedoch nicht alles, daher ist die Epigenetik keine Absage, sondern eine Ergänzung der klassischen Genetik. Jedenfalls scheint jedoch die Vererbung noch flexibler und modifizierbarer vor sich zu gehen als man bisher angenommen hat”, so Zerres abschließend zu ZARO Biotec.
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Sie möchten gern alles über Wasser wissen?
17.2.2009 von zaro.
ZARO Biotec liefert das umfassende Wasser-Wissen auf - wasserlexikon.zarobiotec.com
Tirol, Niederndorf - Als eines der führenden Unternehmen in Sachen Wasserbelebung, möchten wir unseren Kunden das gesamte Wissen über Wasser bieten, wir glauben das es wichtig ist Menschen mit besten Informationen zu versorgen. Das ist die Aussage von Robert Zach, dem Entwickler der ZARO Wasservitalisierer. Auf http://wasserlexikon.zarobiotec.com findet man alles zum Thema Wasser, Wasserversorgung, Wasserbelebung, Wasserreinigung, wir möchten damit auch ein Zeichen setzen, so ZARO denn wir haben einen sehr hohen Anspruch was die Kundenzufriedenheit betrifft. Wir möchten dauerhaft sicherstellen das ein Nutzer eines ZARO-Vitalproduktes, sicher sein kann das wir alles tun um uneingeschränkt und unabhängig die bestmöglichen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen.
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Ruhepuls zeigt Herzinfarkt-Risiko bei Frauen
17.2.2009 von zaro.
Rauchen und Diabetes weiterhin größte Gefahr für das Herz
Wien - Ältere Frauen mit hohem Ruhepuls sind eher von Herzinfarkten betroffen als Frauen mit niedrigem Puls. Das ergab eine groß angelegte US-Langzeitstudie, die in der aktuellen Ausgabe des British Medicine Journal veröffentlicht wurde. Damit reiht sich der hohe Pulsschlag als ein Risikofaktor neben Rauchen und Diabetes, wenngleich letztere laut Studie noch höheren Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts haben.
Die Forscher untersuchten 130.000 Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich hatten und bei Studienbeginn noch keine Herzprobleme verzeichneten. Sieben Jahre lang wurden bei dieser Beobachtungsgruppe alle Krankenhausaufenthalte registriert und analysiert, sofern sie auf ein Herzproblemen zurückgingen. Daneben wurden Puls, Blutdruck und Cholesterolspiegel gemessen sowie der Konsum von Zigaretten und Alkohol registriert. Durchgeführt wurde die Studie vom britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca http://www.astrazeneca.com.
2.281 der Frauen erlitten im Beobachtungszeitraum einen Herzinfarkt oder starben aufgrund einer Herzkrankheit. Rauchen und Diabetes erwiesen sich als deutlichste Risikofaktoren, doch daneben war auch der Pulsschlag in Ruheposition relevant. Frauen mit über 76 Herzschlägen pro Minute waren 1,6 Mal häufiger von Infarkten betroffen als diejenigen, deren Puls unter 62 lag. Die Frauen mit hohem Puls hatten tendenziell höhere Werte bei Gewicht, Blutdruck und Cholesterin. Sie rauchten öfter, konsumierten mehr gesättigte Fettsäuren und waren häufiger Diabetiker oder depressiv.
“Ein hoher Ruhepuls geht vor allem auf starkes Rauchen zurück. Daneben sind Menschen betroffen, die häufig und schnell in Aufregung geraten sowie Patienten mit Schilddrüsen-Überfunktion, Herzmuskelentzündungen oder diversen Infekten”, erklärt der Wiener Kardiologe Franz Weidinger von der österreichischen Kardiologischen Gesellschaft http://atcardio.interline.at, im ZARO-Interview.
Die wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkte seien der hohe Blutdruck und ein hoher Cholesterinspiegel, sowie Rauchen und körperliche Inaktivität. Ein Zusammenhang des Pulses mit kardiovaskulärer Sterblichkeit sei jedoch bereits bekannt, betont Weidinger. Frauen seien bis zur Menopause durch die Östrogene besser vor Herzinfarkten geschützt als Männer. “Aufgrund des heute vermehrten Rauchens ist die Infarktrate bei Frauen jedoch angestiegen”, so der Kardiologe abschließend. (Ende)
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