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Archive für 2.2.2009

Akupunktur wirkt unabhängig von Nadelpunkten

Münchner Studie stellt traditionelle chinesische Medizin in Frage

München - Akupunktur wirkt bei Kopfschmerzen besser als Medikamente. Überraschenderweise haben jedoch auch Scheinakupunkturen mit nicht korrekt angesetzten Nadeln denselben Effekt. Das behaupten Wissenschaftler am Zentrum für Komplementärmedizinische Forschung der TU München http://www.lrz-muenchen.de, die 22 eigene und externe Untersuchungen von insgesamt knapp 7.000 Patientenbehandlungen zur Wirksamkeit der Therapie mit Nadeln verglich. In acht Behandlungswochen verbesserte sich der Kopfschmerz durch Akupunktur bei deutlich mehr Patienten als bei der mit Medikamenten behandelten Vergleichsgruppe. Für Überraschung sorgte jedoch ein Paralleltest mit bewusst falsch gewählten Akupunkturpunkten, der eine ähnliche Wirkung wie die echte Akupunktur hervorrief.

“Die Auswahl der Punkte ist bei der Akupunktur scheinbar weniger wichtig als viele Akupunkteure und die traditionellen Lehren vorschlagen”, betont Studienleiter Klaus Linde im Interview. Großflächigere Körperareale hätten größeren Einfluss als exakt lokalisierbare Punkte, durch die Meridian-Systematisierung habe sich die Lehre aus der chinesischen Tradition gelöst und verselbstständigt. Dass Akupunktur überhaupt wirkt, hat für Linde drei Hauptgründe: “Zum Erfolg führt wahrscheinlich ein unspezifischer Nadelungseffekt, ein sehr wirksames Placebo-Setting und in beschränktem Ausmaß auch die Punktwahl.” Linde bezeichnet Akupunktur aufgrund der geringen Nebenwirkungen als gute Alternative für Patienten, die keine medikamentöse Behandlung wollen. Zugleich bestünden jedoch Forschungsdefizite für den Bereich der Wirkung der Akupunktur. “Die Ärzte müssen wissen, wie lange Verbesserungen durch Akupunktur andauern werden und ob die geschulten Akupunkteure tatsächlich bessere Ergebnisse erreichen als die mit der Grundausbildung.”

Völlig anders interpretiert Frank R. Bahr, Vorsitzender der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin http://www.akupunktur.de im Gespräch mit zaronews die Studienergebnisse. “Die genauen Zahlen zeigen, dass die richtig angewandte Akupunktur in der Studie mit 50-prozentigem Wirkungsgrad erfolgreicher war als die Scheinakupunktur, die zu 40 Prozent Erfolg hatte.” Zu bemängeln sei laut Bahr auch bei dieser Zahl, dass bei der als “korrekt durchgeführten Akupunktur” ausgewiesenen Methode keine Akupunkteure mit hoher Qualifikation beteiligt waren. “Chinesische Fachakupunkteure oder auch deutsche Mediziner, die die 350 Stunden dauernde Vollausbildung absolviert haben, erreichen bei Kopfschmerz eine Erfolgsquote von rund 80 Prozent.” Den in der Studie beteiligten Akupunkteuren mit Grundausbildung fehle hingegen fundiertes Wissen über Zusammenhänge einzelner Nadelpunkte. Robert Zach von ZARO Biotec meint dazu, “es ist immer der im Menschen vorhandene Geist der aufgrund von Glaubenvorstellungen heilt, wir stimulieren die Selbstheilungskräfte durch unsere vorgefassten Glaubensmodelle.” Der Placebo-Effekt funktioniert aufgrund unserer vorherrschenden Paradigmen, biblisch gesprochen: “Was du befürchtest wird dir geschehen”, oder aber im positiven Sinne was der Mensch als ein “Heil” ansieht wird im Heil bringen. Eine derartige Studie beweist nur, dass wir Menschen eben mehr sind als ein Körper, wir sind geistige Wesen die einen Körper haben.

Dass die Studie dennoch die Wirkweise sowohl der Akupunktur als auch ihrer falschen Anwendung nachweisen konnte, ist für Bahr verständlich. “Ungewollt trifft die Scheinakupunktur teilweise die so genannten Headschen Zonen, die für die Ausbreitung von Nervenimpulsen zuständig sind und durch Konkurrenzreiz ebenfalls Schmerzlinderung hervorrufen.” Zudem könne auch ein gewisser Placeboeffekt nicht ausgeschlossen werden. “Natürlich spielt auch die Zuwendung durch den Arzt in Form eines Gesprächs eine Rolle. Doch diese Wirkung ist weit weniger bedeutend als oft behauptet wird”, so der Münchner Akupunktur-Spezialist abschließend.

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Vitalpilze sind wirksame Helfer für geruhsame Nächte

Schlaf - viel mehr als süßes Nichtstun

Gersthofen - Rund ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir im wahrsten Sinne des Wortes. Schön also, wenn man diese lange Zeit genießen kann. Denn obwohl wir nicht bewusst merken, dass wir schlafen, spüren wir den Effekt am nächsten Morgen: Ausgeruht, erfrischt, voller Tatendrang? Oder gerädert, unmotiviert und erschöpfter als am Vorabend?

Ein guter Schlaf ist nicht nur etwas sehr Angenehmes, sondern auch außerordentlich wichtig für Körper, Geist und Seele. Während wir schlafen, arbeiten zum Beispiel die Verdauungsorgane auf Hochtouren. Das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages, und so manche Aufgabe, die bis zum Abend noch unlösbar schien, wird nach ein paar geruhsamen Stunden im Bett spielend leicht bewältigt.

Wer sich dies bewusst macht, wundert sich kaum noch darüber, dass Schlafstörungen krank machen können. Nicht nur mit der guten Laune ist es schnell dahin, wenn man Nacht für Nacht nicht zur Ruhe kommt und deshalb unausgeschlafen sein Tagwerk verrichten muss. Auch körperliche Probleme sind häufige Folgen. So gerät beispielsweise das Hormonsystem aus dem Lot und die Sinnesorgane sind weniger leistungsfähig.

Was also tun, wenn der erholsame Schlummer sich nicht einstellen will? Zunächst einmal gilt es, den Ursachen auf die Schliche zu kommen. Manchmal hilft es bereits, auf spätes, schweres Essen zu verzichten, den Tag mit einem Entspannungsbad oder ruhiger Musik ausklingen zu lassen und elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

Behandlungsbedürftig: das nächtliche Luftschnappen

Eine häufige Ursache für Schlafstörungen bedarf allerdings der Behandlung. Gemeint ist die Schlafapnoe: Atemaussetzer im Schlaf. Der Bettnachbar kann oft die Diagnose stellen, wenn er bemerkt, dass der Partner ungleichmäßig atmet, plötzlich nach Luft schnappt oder heftig schnarcht. Wer ständig “Bäume sägt”, unruhige Nächte verbringt und oft erschöpft und leistungsschwach ist, sollte einen Arzt aufsuchen, um den Verdacht abklären zu lassen. Die Untersuchung in einem Schlaflabor bringt Klarheit, die Therapie erfolgt bei Bedarf mit Atemtherapiegeräten, in seltenen Fällen eventuell auch mit einer Operation. Nicht nur dem Partner zuliebe sollten Betroffene sich behandeln lassen, denn die vielen kleinen Atempausen versetzen den Körper in Stress, der auf Dauer das Entstehen von Diabetes begünstigt. Außerdem besteht tagsüber die Gefahr des gefürchteten Sekundenschlafs mit unter Umständen schlimmen Unfallfolgen.

Keine Angst vor der Schlaflosigkeit!

Wichtig ist auch, die Angst vor der Schlaflosigkeit zu besiegen - denn wer halbstündlich auf die Uhr schaut und immer angestrengter versucht, endlich einzuschlafen, setzt einen Teufelskreis in Gang, der das Problem nur verstärkt. Gerade hier können die unten genannten Vitalpilze sehr gut ausgleichend und entspannend wirken. Schlafexperten empfehlen Menschen, die überhaupt nicht einschlafen können, aufzustehen, sich vielleicht einen Tee zu kochen oder etwas zu lesen, bis sich das Müdigkeitsgefühl wieder einstellt.

Mit ihrem beruhigenden und harmonisierenden Effekt auf Körper und Psyche leisten einige Vitalpilze einen guten Beitrag zum gesunden Schlaf:

Reishi: Zu den vielen positiven Wirkungen dieses Pilzes gehört seine Fähigkeit, den Blutdruck zu regulieren. Dies trägt wesentlich zur Verbesserung des Schlafes bei.

Hericium: Der Pilz ließ in Studien einen merklichen Einfluss auf die Psyche erkennen und linderte Unruhe, Ängste und Spannungszustände.

Cordyceps: Seine ausgleichende Wirkung auf die Psyche macht diesen Pilz besonders interessant. In Studien konnte zudem ein nachhaltiger Einfluss auf das Hormonsystem belegt werden. Der Pilz reduziert dadurch vor allem Stresssymptome, sorgt so für Beruhigung und einen besseren Schlaf.

Gesellschaft für Vitalpilzkunde e. V.
Haydnstraße 24
D-86368 Gersthofen
http://www.vitalpilze.de
info@vitalpilze.de
Telefon-Hotline: 0800 00 77 88 9 (Ende)

http://wasserlexikon.zarobiotec.com

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