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Archive für 14.2.2009
Entdeckt: Wie sich Zellen gegen Krebs schützen
14.2.2009 von zaro.
Isoform-Schalter spielt bei p53 Gen entscheidende Rolle
Dundee/Singapur - Wissenschaftler der University of Dundee http://www.dundee.ac.uk haben gemeinsam mit Kollegen aus Singapur die fehlende Information entschlüsselt, wie sich Zellen gegen Krebs schützen. Sie haben entdeckt, wie Zellen das Gen p53 aktivieren und deaktivieren, das das Wachstum von Tumoren blockieren kann. Das Team um David Lane ist überzeugt, dass diese Erkenntnis wichtige Auswirkungen auf Behandlung und Diagnose von Krebserkrankungen haben wird. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Genes and Development http://genesdev.cshlp.org veröffentlicht.
p53, vor 30 Jahren entdeckt, spielt eine entscheidende Rolle bei der Gesunderhaltung des Körpers. Es bringt beschädigte Zellen dazu abzusterben oder verhindert die Teilung während sie wiederhergestellt werden. Bei der Hälfte aller Krebserkrankungen ist das Gen entweder geschädigt oder inaktiv. Damit können sich die geschädigten Zellen ungehindert teilen und zu einer Erkrankung führen. Für die aktuelle Studie nutzten die Forscher einen Trick, der Zebrafische grün werden ließ, wenn das Gen aktiviert wurde. Es zeigte sich, dass p53 nicht nur das bekannte p53 Protein bildet, sondern auch einen alternativen “Kontrollschalter”, eine Variation des Proteins, bekannt als Isoform.
Normalerweise können Zebrafische, die über das gleiche p53 Gen verfügen wie der Mensch, geringe Mengen von Strahlung überleben, die zu einer Schädigung der DNS führt. Das Gen sorgt dafür, dass die Schäden wieder “repariert” werden. Dieser Vorgang fand bei Zebrafischen ohne Isoform-Schalter nicht statt. Sie starben nach dem Kontakt mit der Strahlung. Damit ist für die Wissenschaftler bewiesen, dass der Schalter eine entscheidende Rolle für die Funktion von p53 hat. Lane betonte, dass die Funktion von p53 für viele Ansätze, bei denen Krebsbehandlungen Zellen absterben lassen, entscheidend ist. Aus diesem Grund sei es auch von großer Bedeutung zu wissen, wie Zellen daran gehindert werden können bösartig zu werden. (Ende)
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Diät macht dick: Essen-Ratgeber erschienen
14.2.2009 von zaro.
Mediziner betrachtet Ernährung ganzheitlich
Wien - Sieben Jahre nach Erscheinen des ersten Buches “Diät macht dick” http://www.diaetmachtdick.com ist der Mediziner Edgar Raschenberger mit neuen Erkenntnissen noch einmal ans Werk gegangen. Unter demselben Titel hat er ein neues Buch im Ueberreuter-Verlag http://www.ueberreuter.at herausgebracht. “Misserfolge in unserer Ernährungsberatung haben mich dazu veranlasst, mich diesem Thema noch einmal zu widmen”, so Raschenberger gegenüber pressetext. “Seit Jahrzehnten hungern die Menschen sich quasi dick. Trotz der großen Menge an Publikationen werden sie immer dicker.” Die Lösung der Probleme liege in einer zu oberflächlichen Befassung der Einheit Körper, Geist und Seele.
Gesundheit erachtet Raschenberger als eine allumfassende Form der Fitness. Man müsse daher die Wurzeln der Probleme suchen und die liegen im ganzheitlichen Zugang zur Ernährung. “Menschen nehmen sich allzu oft die Lebensmittelindustrie als Ernährungsberater. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich für das Essen keine Zeit nimmt und zudem auf die verschiedenen Fastfood-Varianten, die man im Supermarkt kaufen kann, zurückgreift”, so der Buchautor. Eine epidemiologische Beobachtung der Ernährungsveränderung und des Einzugs von Fastfood in Ländern wie etwa Thailand zeige deutlich, dass die Menschen dort rasant dicker werden. Für Raschenberger liege eine der Ursachen im nicht stimmenden Verhältnis von Makro- zu Mikronährstoffen zueinander. “Gleichzeitig ist es zu einfach, die Industrie allein dafür verantwortlich zu machen, denn handeln muss jeder selbst”, erklärt der Experte.
Ein großes Geheimnis liegt für den Mediziner in den Mikronährstoffen - das sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenbegleitstoffe. “Im weitesten Sinne kann man diese 20.000 Stoffe, die in Naturprodukten vorhanden sind, als lebenswichtig bezeichnen.” Ein Beispiel ist etwa das Allicin im Knoblauch. Dieser sekundäre Pflanzeninhaltsstoff wird eine stark schützende Wirkung für die Gefäßwand der Arterien nachgesagt. Allicin zähle daher zu den am längsten bekannten Anti-Aging-Substanzen. Eine wesentliche Rolle spielen für den Mediziner auch noch Nahrungsergänzungsmittel. “Schon vor Jahrhunderten war man sich dessen bewusst, dass Gewürze die Speisen wohlschmeckender gestalten, aber auch einen Gesundheitseffekt haben.”
Was Raschenberger im Buch transportieren will, ist ein positiver Ansatz in der gesamten Problematik. “Schlank werden ist leicht, das haben Millionen von Menschen bereits bewiesen. Schlank sein hingegen sei die größte Herausforderung für die Menschheit”, so der Autor. “Wahrscheinlich ist es wirkungsvoller, wenn man einen Partner hat, der unterstützt, denn die meisten gescheiterten Versuche beruhen auf menschlich-seelischen Ursachen, die im Beruf oder in der Familie liegen”, schreibt der Mediziner. “Egal wie man die Sache betrachtet, ohne Veränderung geht gar nichts.” Die fünf Säulen auf der das ganzheitliche Konzept basiert, lauten “Ernährung”, “Bewegung”, “Mentale Hygiene”, “Umfeldgestaltung” und “Regeneration”. Das sei die Grundlage für ein “Ernährungslernprogramm”, das zum nachhaltigen Erfolg führt. (Ende)
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