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Archive für 25.2.2009

Entwarnung: Eier sind keine Cholesterinbomben

Gesättigte Fette weit gefährlicher als das tägliche Frühstücksei

Guildford - Eier enthalten Cholesterin, doch ihr regelmäßiger Verzehr führt nicht automatisch zu einem höheren Cholesterinspiegel im Blut, wie vielfach angenommen wird. Gesättigte Fetten in der Ernährung sind für das Herz weitaus gefährlicher. Das betont die British Nutrition Foundation http://www.nutrition.org.uk unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität Surrey http://www.surrey.ac.uk, die mehrere diesbezügliche Studien verglichen. “Es gibt keinen klinisch relevanten Nachweis, dass sich häufiger Eierverzehr negativ auf das Blutcholesterin und die Herzgesundheit auswirkt”, resümiert Studienleiter Bruce Griffin im ZARO-Interview.

Die langjährigen Empfehlungen, man solle den Konsum auf etwa drei Eier pro Woche beschränken, führt Griffin auf eine zu vereinfachte Denkweise zurück. “Man nahm an, dass cholesterinhältige Nahrung auch erhöhte Cholesterinwerte im Blut bewirken. Das ist jedoch nicht automatisch der Fall.” Ganz im Gegenteil seien Eier aufgrund ihres reichen Nährstoffgehalts als wesentlicher Bestandteil gesunder Kost zu empfehlen. Mehrere Gesundheitsorganisationen wie etwa die British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk erkannten dies und nahmen entsprechende Ratschläge kürzlich zurück.

Widersprüchliche Meldungen über die Folgen des Eierverzehrs sind immer wieder im Umlauf. Laut einer aktuellen Untersuchung der Havard Medical School sei etwa der tägliche Eierverzehr mit höherem Diabetes 2-Risiko verbunden. Griffin wirft dieser Studie fehlende Wissenschaftlichkeit vor. “Man vergaß in der Ernährungsanalyse, den Konsum von gesättigten Fettsäuren in die Erhebung einzubeziehen. Dieser Zusammenhang scheint viel wahrscheinlicher. “Gesättigte Fette seien für das Herz weit gefährlicher.” Ein Burger ist für das Blutcholesterin fünfmal schädlicher, denn neben der doppelten Cholesterinmenge enthält er auch zahlreiche gesättigte Fettsäuren”, so Griffin. Zurückhalten solle man sich bei erhöhtem Cholesterinspiegel zudem bei Vollmilchprodukten, Kuchen, Biskuit und Gebäck.

Cholesterin im Blut erhöht zwar das Risiko einer Herzkrankheit, doch nur ein Drittel des Körpercholesterins stammt aus der Ernährung. Großen Einfluss hat neben dem vom Körper selbst produzierten Cholesterin auch der Lebensstil. Es sei zielführender, mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder mehr Sport zu betreiben, als auf das Ei zu verzichten, so Griffin. “Eier enthalten eine Vielzahl wertvoller Nährstoffe, bei gleichzeitig geringem Fettgehalt und wenigen Kalorien. Sie sind für Kinder wie auch für alte Personen gut verträglich.” Der Verzehr von bis zu sieben Eiern pro Woche sei durchaus vertretbar, “wenngleich nicht an einem einzigen Tag”, so der Guildforder Stoffwechsel- und Ernährungsspezialist abschließend zu ZARO-Biotec (Ende)

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Zur Liebe gehört auch Freundschaft

Humor ein Schlüssel zur glücklichen Partnerschaft

Wien - Einer aktuellen Umfrage der Online-Partneragentur Parship http://www.parship.at zufolge, passen zwei Menschen gut zueinander, wenn sie auch beste Freunde sind. Das meinen zumindest 36 Prozent der Befragten. 17 Prozent der Männer gehören nach der Studie zu jenen, die rund um die Uhr Zeit mit dem Partner verbringen wollen. Das trifft nur bei drei Prozent der Frauen zu. Auch Humor scheint im Paarleben eine wichtigere Rolle zu spielen als gemeinsame Interessen und Hobbys.

“Die Frage, was eine glückliche Beziehung ausmacht, ist nicht einfach zu beantworten”, meint die Psychologin Caroline Erb im Gespräch. Der Wunsch nach Partnernähe sei ein klassisches Persönlichkeitsmerkmal, das für eine harmonische Beziehung wesentlich sein kann. Es komme jedoch stark auf die Persönlichkeitstypen an. “Es gibt Bereiche in einer Beziehung, in der der Grundsatz ‘Gleich und gleich gesellt sich gern’, wesentlich ist. Etwa wenn es um die Frage der Wochenendbeziehung oder einer fixen Partnerschaft geht. Dabei sei die Ähnlichkeit im Charakter wichtig. Differieren Partner in Fragen des Durchsetzungswillens, hat das aber eher vorteile. Generell gelte ein gewisses Maß an Ausgleichsbereitschaft als positiv für eine gute Beziehung. “Gleich wichtig ist beiden Geschlechtern, dass gemeinsam über alles gelacht werden kann”, so Erb. Mit 19 Prozent belegt Humor in der Gesamtwertung den dritten Platz.

Bedeutungsvoll ist nach der Untersuchung auch die Frage, wie unternehmungslustig zwei Menschen sind. “So passt beispielsweise ein Couch Potato nicht unbedingt zum rastlosen Extremsportler”, so Erb. Auf der Suche nach dem passenden Partner setze man bei Parship auf einen Test, bei dem 83 Fragen Antworten auf 24 einzelne Persönlichkeitsmerkmale geben. Dabei habe man verschiedene tiefenpsychologische Ansätze verschiedener Schulen miteinbezogen. “Für Menschen in der Altersgruppe 30+, die weniger Zeit für Freizeitaktivitäten haben, ist die Suche im Internet ein praktikabler Weg”, meint Erb. Eine Online-Börse könne allerdings nie vorhersagen, wie das erste Treffen tatsächlich ablaufen werde. “Wir können natürlich keine Garantie für Erfolg abgeben”, so die Expertin. Dennoch biete der Persönlichkeitstest, der kostenlos gemacht werden kann, eine gute Möglichkeit Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit potenziellen Partnern zu ermitteln.

Über eines sollten sich die zukünftigen Partner allerdings im Klaren sein: In keinem anderen Lebensbereich ist der Mensch mehr Kind als in der Liebesbeziehung. Dem stimmt auch Erb zu. “Zu 80 bis 90 Prozent ist das zutreffend. Besonders während der ersten zwei bis drei Lebensjahre werden entscheidende Schritte über die Bindungsfähigkeit gesetzt. Kein Mensch kommt von seiner eigenen Biographie weg.” Dennoch spiele auch der individuelle Charakter in der Entwicklung eine große Rolle. Dazu gehören etwa das Urvertrauen, das Temperament und andere Faktoren. Aufklärung und Nachholbedarf sieht die Psychologin dennoch bei Störungen. “Immer noch werden zu selten Fachleute wie Psychologen oder Psychiater aufgesucht.” Frauen tendieren zwar eher dazu, einen Experten zu Rate zu sehen, dennoch geschieht dies auch nur dann, wenn der Leidensdruck groß genug ist. “Wer tatsächlich einen Experten aufsuchen will, muss sich durch einen Dschungel aus Therapien - manche auch unprofessionell - durchkämpfen”, so Erb abschließend. (Ende)

Lebenshilfe

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