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Archive für Mai 2009

Langes Berufsleben verzögert Alzheimer

Geistige Aktivitäten haben lebenslang positiven Effekt

London - Das Fitthalten des Gehirns in späteren Lebensabschnitten könnte eine wirksame Möglichkeit zur Abwehr einer Alzheimer-Erkrankung sein. Wissenschaftler des Institute of Psychiatry at King’s College London http://www.iop.kcl.ac.uk haben die Daten von 1.320 Demenz-Patienten analysiert. Dazu gehörten auch 382 Männer. Es zeigte sich, dass es den Männern half lange zu arbeiten und so das Gehirn für eine Verzögerung des Krankheitseintritts fitt genug zu halten. Details der Studie wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC derzeit rund 700.000 Menschen an Demenz. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Laut Schätzungen verursacht diese Krankheit der britischen Wirtschaft jährlich Kosten in der Höhe von 17 Milliarden Pfund.

Demenz wird durch den massiven Verlust von Zellen im Gehirn verursacht. Experten nehmen an, dass eine Möglichkeit dagegen anzukämpfen ist, durch lebenslange geistige Aktivität so viele Verbindungen zwischen den Zellen zu schaffen wie nur möglich. Dieser Ansatz wird allgemein als kognitive Reserve bezeichnet. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine gute Bildung ebenfalls mit einem geringeren Demenz-Risiko in Zusammenhang steht. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass das Fortführen geistiger Aktivitäten in späteren Jahren ebenfalls positive Auswirkungen haben kann. Menschen, die erst spät in Ruhestand gingen, erkrankten auch erst später an Alzheimer. Jedem zusätzlichen Jahr im Berufsleben stand eine Verzögerung um rund sechs Wochen gegenüber.

John Powell, einer der Autoren der Studie, betonte, dass die Möglichkeit der späteren Veränderung der kognitiven Reserve dem Konzept “Nutze es oder verlier es” noch mehr Gewicht verleihe. Dieses Konzept geht davon aus, dass ein aktives Leben im Alter wichtige Vorteile für die Gesundheit bringt. Die Forscher räumen ein, dass sich der Charakter der Pension verändert, die für manche intellektuell genauso anregend sein kann wie das Arbeitsleben. Powells Kollege Simon Lovestone ergänzte, dass die geistige Anregung durch die Berufstätigkeit den Abbau der geistigen Fähigkeiten verhindern könne. Damit würde auch das mögliche Einsetzen einer Erkrankung hinausgezögert. Weitere Forschungen sind allerdings noch nötig, bis man verstehen könne, wie eine Demenz hinausgezögert oder sogar verhindert werden kann. (Ende)

Essen in Langwies in Bad Vigaun ist ein Erlebnis!

Solarunternehmen im wirtschaftlichen Zwischentief

Stabilisierende Nachfrage als Hoffnungsschimmer

Bitterfeld/St. Veit - Solarunternehmen haben weiterhin mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen. Überproduktion sowie kurzfristige Finanzierungsprobleme haben bei führenden Solarzellenherstellern wie Q-Cells und Sharp Corp Gewinnwarnungen, Jobkürzungen und Kostenanpassungen zur Folge. Dazu hat sich der überaus strenge Winter nachteilig auf die Auftragslage in der Solarthermie ausgewirkt. Trotz des derzeit schwierigen Marktumfelds geben Börsensignale jedoch Anlass zur Hoffnung. Nach Angaben der Financial Times scheint sich die weltweite Nachfrage nach Solarmodulen zu stabilisieren.

“Für eine statthafte Analyse der Marktsituation muss unbedingt zwischen den Marktsegmenten Solarthermik und Photovoltaik unterschieden werden”, sagt Christian Ramusch, Geschäftsinhaber von Solartex, gegenüber ZAROnews. Unternehmen im Bereich Solarthermik spürten auch in ehemals boomenden Märkten wie Spanien die Folgen der Wirtschaftskrise. Die Auftragslage erweise sich zwar trotz Bauwirtschaftskrise als relativ stabil, die gesamte Zulieferindustrie leide jedoch unter der Kreditklemme. Das täglich operative Geschäft könne von Kleinunternehmen kaum mehr finanziert werden. Dies resultiere letztendlich in Geschäftsauflösungen im Bereich Solarthermie sowie in einer Schwächung der Nachfrage nach Sonnenkollektoren von Marktführern wie der österreichischen GreenOneTec.

Österreichs Solarbranche ist im Bereich Solarthermik, also bei der Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie mittels Flach-, Vakuumröhren- oder Parabolrinnenkollektoren, international führend. “Aufgrund des strengen Winters kamen die Installateure auf unseren Kernmärkten lange nicht aufs Dach. Angesichts der globalen Wirtschaftsentwicklung sind Hersteller von Solarthermik-Anlagen auch vorsichtig in ihrer Lagerhaltung,” sagt Alexander Eichwalder, Director Sales & Marketing von Green One Tec, im Gespräch mit Robert Zach. Im ersten Quartal 2009 seien in Österreich jedoch bereits wieder mehr Förderanträge verzeichnet worden als im Vorjahr.

Dass auch die Photovoltaikindustrie von einer robusten Finanzierungstätigkeit abhängig ist, indiziert ein Preisverfall von Solarmodulen bis zum zweiten Quartal 2009. “Wenn im Vorjahr noch durchschnittlich 3,50 Euro per Wattpeak zu bezahlen waren, dann sanken die Preise in den letzten zwölf Monaten um beinahe einen Euro”, meint Ramusch. Das Interesse am Bau von Photovoltaikanlagen hat auch abgenommen, da die Einspeisungspreise von Seiten der Gesetzgeber gesenkt werden. Vor diesem Hintergrund hat Q-Cells, der weltweit größte Hersteller von Solarzellen, seine Umsatzerwartungen für 2009 nach unten revidiert. Der Konzern spricht von 1,3 bis 1,6 Mrd. Euro. Ursprünglich war für 2009 ein Gesamtumsatz zwischen 1,7 bis 2,1 Mrd. Euro erwartet worden. Österreichs Solarindustrie sei hiervon jedoch kaum betroffen, da der Bereich Photovoltaik hierzulande eine untergeordnete Rolle spiele, so Ramusch weiter.

In Österreich soll bis 2020 gut ein Drittel des gesamten Solarenergiepotenzials erschlossen sein. Bis dahin werden etwa 23,8 Mio. Quadratmeter Kollektorfläche verbaut sein, was einer Verzehnfachung des heutigen Ausbaustandes in der Solarthermie entspricht. 30 Prozent des Energiebedarfs wird in Österreich für Raumwärme benötigt. Demnach könnte mit Solarthermie nach Angaben von Austria Solar drei Prozent des Gesamtenergieverbrauchs erzeugt werden. Photovoltaikanlagen könnten bis zu acht Prozent des jährlichen Strombedarfs liefern. “Mittels optimierter Nutzung aller erneuerbaren Energien könnte bis 2020 sogar bis 46 Prozent des heimischen Energieverbrauchs abgedeckt werden”, gibt sich Robert Kanduth, Obmann des Verbands Austria Solar, optimistisch. 63.000 Menschen in Österreich könnten bis 2020 in der Solarindustrie beschäftigt sein. Dafür sei jedoch massive politische Rückendeckung nötig. (Ende)

Menschliche Nasen für die Vogelgrippe zu kalt

Weitere Mutationen für ernste Bedrohung erforderlich

London - Die Vogelgrippe dürfte nicht zu der befürchteten Bedrohung für den Menschen geworden sein, da unsere Nasen für das Gedeihen des Virus zu kalt sind. Tests, die das Milieu in der Nase im Labor nachstellten, ergaben, dass das Virus bei 32 Grad Celsius seine Funktion verliert und sich nicht ausbreiten kann. Es ist laut Wissenschaftlern des Imperial College London http://www3.imperial.ac.uk wahrscheinlich, dass sich die Viren an die mit 40 Grad deutlich wärmere Umgebung im Darm der Vögel angepasst haben. Eine Mutation könnte daher erforderlich sein, bevor das Virus ein Problem für den Menschen werden kann. Die in PLoS Pathogens http://www.plospathogens.org veröffentlichte Studie ergab auch, dass menschliche Viren von den geringeren Temperaturen in der menschlichen Nase auch beeinflusst werden, jedoch in einem viel geringeren Ausmaß. Menschliche Viren sind trotz dieser Einschränkungen weiter in der Lage sich zu vermehren und auszubreiten.

Beide Virenarten gediehen bei 37 Grad gut. Diese Temperatur entspricht in etwa jener der normalen Körpertemperatur und entspricht auch jener in den Lungen. Das Team um Wendy Barclay schuf auch ein mutiertes menschliches Grippevirus, indem ein Protein von der Oberfläche eines Vogelgrippe-Virus hinzugefügt wurde. Dieses Virus, ein Beispiel dafür wie sich ein neuer Stamm entwickeln und eine neue Pandemie auslösen könnte, war bei 32 Grad ebenfalls nicht entwicklungsfähig.

Barclay erklärte, dass damit geklärt sei, dass ein neuer Stamm menschlicher Grippe, der durch die Vermischung mit einem Vogelgrippe-Virus entsteht, immer noch weitere Mutationen durchlaufen müsste, bevor er dem Menschen wirklich gefährlich werden kann. Die aktuelle Studie gebe entscheidende Hinweise darauf, welche Veränderungen für eine Mutation und eine Infektion von Menschen notwendig wären. Damit könnten unter Umständen jene Viren identifiziert werden, die möglicherweise zu einer Pandemie führen. Weitere Studien seien erforderlich, um Viren zu identifizieren, die jene entscheidenden genetischen Veränderungen zu durchlaufen beginnen. Tierviren, die bei niedrigen Temperaturen gut gedeihen, könnten eher die Ursache einer Pandemie werden. Die Schweinegrippe könnte jedoch ein Beispiel für einen Virus sein, der gelernt hat mit den niedrigeren Temperaturen in der Nase zurecht zu kommen. (Ende)

Das Lifestyle-Modelmagazin in neuem Glanz

Psychisch Kranke ohne Rechte

Experte: “Gesetze gut, doch Mängel in der Umsetzung”

Bochum - Menschen, die an psychischen Krankheiten leiden, können ihre Rechte meist nicht voll verwirklichen. Diesem Problem widmet sich ab morgen, Freitag, die Tagung “Rechte haben-Rechte verwirklichen” in Köln. “Psychisch Kranke haben die gleichen Rechte wie alle Bürger, die nur dann eingeschränkt sind, wenn eigenes oder fremdes Leben gefährdet ist. Sie können ihre Rechte jedoch oft nicht ausüben”, betont Kalle Zander, Geschäftsführer des Vormundschaftsgerichtstag (VGT) http://www.vgt-ev.de, im ZARO-Interview. Der VGT ist der Fachverband aller in der Betreuung psychisch Kranker Aktiven wie etwa Betreuer, Richter, Ärzte oder Behörden.

In Deutschland beruht der rechtliche Beistand psychisch Kranker auf der gerichtlichen Genehmigung und dem Berufsbetreuer. “Jeder Freiheitsentzug wie die Einweisung in eine geschlossene Anstalt braucht eine Genehmigung eines Richters innerhalb von 24 Stunden”, erklärt Zander. Das Gericht beauftragt und bezahlt seit 1992 Berufsbetreuer, die für die rechtliche Vertretung und die Qualitätskontrolle der Betreuung wie etwa Pflege, Ernährung oder Reinigung zuständig sind. Derzeit gibt es 12.000 Berufsbetreuer, die etwa ein Drittel der 1,2 Mio. psychisch kranken Menschen betreuen. Österreich geht mit den Patientenanwälten einen anderen Weg. “In jeder psychiatrischen Klinik muss dieser Anwalt einbezogen werden, sobald es zu Situationen kommt, in der der Patient sich selbst oder andere gefährdet.”

Die bestehenden Gesetze bezeichnet der VGT-Leiter zwar als “gut”, doch sei ihre Anwendung kaum ausgereift, was ihre Einforderung durch psychisch Kranke erschwere. Ein Hauptproblem des Berufsbetreuer-Systems sei die fehlende Qualitätskontrolle, des weiteren seien die Patienten mit rechtlichen Zugangsbarrieren konfrontiert. Vorgesehen ist, dass man sich bei Problemen an das Amtsgericht und in weiterer Instanz an das Landes- und Oberlandesgericht wendet. Die letztere Beschwerdeinstanz wird ab September wegfallen, wodurch dann nur mehr die Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) bleibt. Juristen bemängeln, dass der nationale Rechtsweg aufgrund der geringen Zahl zugelassener BGH-Anwälte bloß theoretisch ausgeschöpft werden könne. “Doch allein schon der Gang zum Amtsgericht ist für viele fremd, und es gibt viel zu wenige bürgernahe Beschwerdestellen. Das führt dazu, dass sich psychisch Kranke häufig allein und hilflos fühlen”, so Zander.

Um diese Hilflosigkeit zu überwinden, wünscht sich Zander eine flächendeckende Ausweitung von Beschwerdestellen. Bereits bisher schätzt die TU München eine Zahl von 300.000 jährlichen Beschwerden, wobei sich ein Großteil auf die Betreuung oder schlecht funktionierende Altersheime bezieht. Der VGT-Geschäftsführer befürchtet, dass es außerdem in Anstalten häufig zu nicht gerechtfertigten körpernahen Fixierungen durch Bauchgurte oder Gitter kommt. Neben der Verbesserung des Beschwerdewesens soll das Wissen um die Möglichkeit individueller Vorsorge-Vollmachten stärker verbreitet werden. “Darin können Patienten etwa bestimmen, wer im Falle einer Erkrankung ihre Vertrauensperson oder Rechtsanwalt ist.” Auf diese Weise könne man zudem schon im Vorfeld eines Anfalls mit der behandelnden Klinik vereinbaren, welche Medikamente im Bedarfsfall verabreicht werden.

Die Zahl psychisch Kranker ist im Steigen, insbesondere die Patientengruppe der jungen Erwachsenen. “Ursachen dafür sind in der Regel der Lebenshintergrund der Betroffenen wie fehlende Stabilität in der Jugend, Probleme im Elternhaus oder Migration. Diese Gruppe der Erkrankten stellt an die Betreuung besonders hohe Anforderungen”, so Zander. Daneben nehme auch der Anteil hochaltriger Patienten zu, der jedoch in erster Linie auf die Altersverwirrung und die höhere Lebenserwartung zurückgehe. In der Gesellschaft seien psychische Krankheiten oder Behinderungen noch kaum als Realitäten anerkannt, die jeden Menschen eines Tages betreffen können. “In holländischen Städten sieht man etwa viel mehr körperbehinderte Menschen in der Öffentlichkeit”, so die Erfahrung des VGT-Geschäftsführers. Öffentlichkeits-Kampagnen könnten langfristig dazu beitragen, dass psychische Erkrankungen eines Tages kein Stigma mehr etwa für Anstellungen in der Arbeitswelt sind. (Ende)

Hier ist soviel Schönheit zu finden

Sexualität bleibt weiterhin Tabuthema

Akademie für sexuelle Gesundheit bietet Fachinformationen und Hilfe

Wien - Trotz der ständigen Präsenz von Sexualität in den Medien und in der Werbung, ist das Thema immer noch ein Tabu. Zu diesem Schluss kommt die Medizinerin Elia Bragagna, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Sexualmedizin (ASSM). Bragagna hat heute, Donnerstag, die “Akademie für sexuelle Gesundheit” (AfSG) http://www.afsg.at vorgestellt. Ein wesentliches Anliegen der Akademie ist ein offener Umgang mit dem Thema und vor allem auch eine Hilfestellung im Falle von Problemen.

“Es geht uns darum, Menschen zu erklären, dass jeder seine sexuelle Individualität finden soll. Das bedeutet auch, sich von der in Filmen und Medien vorgegaukelten Sexualität zu verabschieden”, so die Medizinerin, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigt. “Ich habe bemerkt, dass es eine große Verunsicherung in der Bevölkerung gibt und eine hohe Nachfrage nach Hilfe.” Die Akademie, die als Privatinitiative entstanden ist, baue auf mehreren Säulen auf. Neben der Laienfortbildung, der Einrichtung und Betreuung des Internetportals, stehe auch die Ärztefortbildung sowie die Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Medien im Mittelpunkt.

“Eine wirkungsvolle Hilfe kann es nur dann geben, wenn sowohl Betroffene als auch Ärzte zu diesem Thema sensibilisiert und geschult werden”, so Bragagna. “Viele Ärzte wissen nicht, wie sie mit diesem Thema umgehen sollen, weil sie dazu nicht ausgebildet wurden”, meint die Medizinerin. Der sexualmedizinische Wissensstand österreichischer Ärzte hinke dem tatsächlich medizinischen Wissen weit hinterher. “Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern gibt es während des Medizinstudiums in Österreich keine sexualmedizinische Grundausbildung und auch keinen Ausbildungslehrgang zu diesem Thema.” Aufgrund der starken Nachfrage nach einer Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet, biete die “Akademie für sexuelle Gesundheit” (AfSG) in Zusammenarbeit mit der “Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie” (DGSMT) Medizinern ab September 2009 eine sexualmedizinische Grundausbildung an.

“Es ist unvorstellbar, täglich zu erleben, wie schwierig es ist, über Sex zu reden”, meint die Gynäkologin Doris Linsberger. Der gesunde Umgang mit dem eigenen Körper und der Körperlichkeit fehle. “Fast jede Woche kommen Frauen in die Praxis, die sich nach der Möglichkeit einer Schönheitsoperation im Genitalbereich erkundigen”, kritisiert die Medizinerin. Davon sei dringend abzuraten, denn solche Operationen sind, wenn keine medizinische Indikation vorliegt, eine Körperverletzung. “Menschen glauben, dass mit so einer Operation Glück und Zufriedenheit erreicht werden kann.” Doch das gehe am eigentlichen Thema vorbei. “Sexualität wird als Nachahmen von Pornographie missverstanden, denn der Irrlaube, dass das, was dort geboten wird, der Realität entspricht, ist einfach unwahr.”

Handlungsbedarf sieht auch der Urologe und Androloge Anton Ponholzer. Sexuelle Störungen bei Männern wie etwa Erektionsprobleme oder vorzeitiger Samenerguss betreffen immer mehr und immer jüngere Patienten. “Berits jeder vierte 35-jährige Mann leidet einer Erhebung nach an Potenzstörungen”, so Ponholzer. Um diese Probleme in den griff zu kriegen, sei ein interdisziplinäres Know-how notwendig. “Sexualmedizin ist ein Teamsport”, erklärt der Mediziner. (Ende)

Das Lifestyle-Magazin für Models

Meditation vergrößert das Gehirn

Mögliche Erklärung für gesteigerte emotionale Kontrolle

Los Angeles/Frankfurt - Wer häufig lange meditiert, vergrößert damit Regionen des Gehirns, die für die Emotionen zuständig sind. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of California http://www.ucla.edu aus der Gehirnuntersuchung von Menschen, die häufig meditieren. “Wer oft meditiert, hat die herausragende Fähigkeit, positive Emotionen besonders zu pflegen, emotionell stabil zu bleiben und sich besonders aufmerksam zu verhalten”, so die Studienleiterin Elieen Luders. Veränderungen im Gehirn könnten eine Erklärung für dieses Verhalten liefern, berichtet die Zeitschrift NeuroImage.

Die Wissenschaftler untersuchten 44 Menschen, wobei die Hälfte der Probanden bereits über Jahre täglich nach der Zazen-, Samatha- oder Vipassana-Methode meditierten. Zum Einsatz kamen hochauflösende 3D-Magnetresonanz sowie weitere Methoden, die eine Unterteilung und den Vergleich der Größe verschiedener Gehirnregionen erlauben. Sichtbar wurde dabei, dass Menschen, die häufig meditieren, deutlich größere Volumen der Gehirnregionen Hippokampus, orbitofrontaler Kortex, rechter Thalamus und obere Schläflappenwindung besitzen. Alle diese Gehirnregionen sieht man als für die Steuerung emotionaler Prozesse und der Persönlichkeit verantwortlich. Der Herausgeber von ZAROnews (Robert Zach) meditiert seit ca. 20 Jahren regelmäßig und konnte enorme Fortschritte im Bezug auf, mentale Klarheit, innere Ruhe, Ausgeglichenheit, geistige Vitalität und auch im positiven Denken verzeichnen. Ohne Meditation, wäre mein Leben mit Sicherheit deutlich chaotischer, agressiver und mein berufliches Tagespensum wäre nicht zu bewerkstelligen, so Robert Zach zu diesem Thema.

“Bisher ist bekannt, dass Meditation, wenn sie über längere Zeit praktiziert wird, kognitive Fähigkeiten verbessern kann”, erklärt der Frankfurter Hirnforscher Wolf Singer http://www.mpih-frankfurt.mpg.de im ZAROnews-Interview. So sei bisher etwa eine Steigerung der Aufmerksamkeit bewiesen, weshalb regelmäßig Meditierende für kurze Zeit gesehene Bilder rascher verarbeiten. “Ein ähnliche Verdickung des Großhirns ist bei Menschen dokumentiert, die Jonglieren lernen und dann regelmäßig üben. In diesem Fall geht die Verdickung jedoch wieder zurück, wenn die Personen das Jonglieren einstellen.”

Die US-Forscher geben zu bedenken, dass Unterschiede auf mikroskopischer Ebene noch nicht untersucht wurden. Damit bleibe die Fragen noch offen, ob es sich bei dem beobachteten Phänomen um eine Vermehrung der Gehirnzellen, um ihre Vergrößerung oder um die Verbesserung ihrer Synapsen-Verbindungen handelt. Da die Meditierenden nicht vor ihrer ersten Meditation überprüft werden konnten, sei zudem nicht überprüfbar, ob nicht vielleicht auch Menschen mit bestimmten Gehirnausprägungen eine spezielle Vorliebe für die Meditation besitzen. (Ende)

Die Meditationskristalle von ZARO, sensationell !!!>

Frauen wehren Krankheiten besser ab als Männer

Östrogen verleiht dem weiblichen Immunsystem zusätzliche Kräfte

Montreal - Männer haben jetzt wirklich eine Entschuldigung dafür, warum sie angeblich bei Husten und Schnupfen mehr leiden als Frauen. Ihr Immunsystem ist nicht so stark wie das der Frauen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der McGill University http://www.muhc.ca gekommen. Das Team um Maya Saleh hat herausgefunden, dass das weibliche Sexualhormon Östrogen dem weiblichen Immunsystem zusätzliche Kraft zur Abwehr von Infektionen gibt. Das Hormon scheint einem Enzym entgegenzuwirken, das die Entzündungsreaktion blockiert. Details der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

Die Forscher konzentrierten sich bei ihrer Arbeit auf das Enzym Caspase-12, das dafür bekannt ist, dass es die schützende Entzündungsreaktion hemmt und damit die erste Abwehr des Körpers gegen Eindringlinge wie Bakterien und Viren. Sie arbeiteten mit Mäusen, denen das Caspase-12-Gen fehlte und die daher extrem resistent gegen Infektionen waren. Die menschliche Version des Gens wurde einer Reihe von männlichen und weiblichen Mäusen implantiert. Es wurden jedoch nur die Männchen anfälliger für Infektionen. Daraus schlossen die Forscher, dass das von den weiblichen Tieren produzierte Östrogen die Expression des Gens verhinderte. Es gelang ihnen auch, die genaue Stelle zu lokalisieren, an der sich das Hormon an das Gen anbindet, um seine Aktivität zu blockieren. Da die Experimente mit menschlichen Genen durchgeführt wurden, ist das Team zuversichtlich, dass diese Forschungsergebnisse auch auf den Menschen anwendbar sind.

Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen stärker auf Entzündungen reagierten als Männer, erklärte Saleh. Sie geht davon aus, dass Frauen aufgrund ihrer entscheidenden Rolle bei der Entstehung und Pflege des Nachwuchses ein robusteres Immunsystem entwickelt haben. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Möglichkeiten zur Verbesserung des Immunsystems mittels genetischer Manipulation. Offen bleibt jedoch, ob die Männer dafür offen sein werden, mit einem rein weiblichen Hormon behandelt zu werden. (Ende)

Der Gourmet-Treffpunkt im Salzburger Land

Kein Geld für sauberes Wasser

WaterAid kritisiert falsche Prioritätensetzung bei Entwicklungshilfe

London/Wien - Millionen von Kinderleben sind wegen falschen Entscheidungen von Hilfsagenturen und Staaten gefährdet. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Hilfsorganisation WaterAid http://www.wateraid.org. Anstatt mehr Geld für die Versorgung mit reinem Trinkwasser auszugeben, setzen die meisten Hilfsorganisationen woanders an. Durchfallerkrankungen durch schlechte Wasserversorgung töten mehr Kinder als HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria zusammengerechnet.

“Allein 2004 haben Durchfallerkrankungen 1,8 Mio. Kindern das Leben gekostet”, so Studienleiter Oliver Cumming von WaterAid gegenüber pressetext. Für die Bereistellung von sauberem Wasser habe es zwischen 2004 und 2006 hingegen nur 1,5 Mrd. Dollar an Hilfsmitteln gegeben. Umgekehrt wurden im gleichen Zeitraum hingegen 10,8 Mrd. Dollar für HIV/Aids-Medikamente und 3,5 Mrd. Dollar für die Malariabekämpfung ausgegeben. Cumming unterstreicht die Bedeutung für sauberes Trinkwasser als Voraussetzung zum Überleben der Kleinsten. “Damit kann man die Sterblichkeitsrate der unter Fünfjährigen um zwei Drittel verringern und das Millennium-Ziel erreichen”, betont Cumming.

In Sambia berichtet das Gesundheitsministerium, dass mehr als 80 Prozent der Erkrankungen in Krankenhäusern und Kliniken auf schlechte sanitäre Bedingungen zurückzuführen sind. Wasserversorgung erhalte allerdings nur etwa ein Achtel jener finanziellen Mittel, die etwa für Malaria ausgegeben werden, so Cummings Bericht. In Madagaskar sei die Zahl der Todesfälle durch HIV/Aids nach Angaben von UNAIDS zu gering, um sie zu schätzen. Durchfallerkrankungen fordern hingegen jährlich 14.000 Todesopfer unter Kindern. In Ruanda liege die Aids-Infektionsrate bei drei Prozent. Allerdings wurden 75 Prozent der gesamten Hilfsleistungen für diese Infektionserkrankung ausgegeben. Nur zwei Prozent der Leistungen gingen auf das Konto von Kinderkrankheiten.

Cumming kritisiert, dass die Belastungen von Erkrankungen offensichtlich nicht an die Entscheidungen von Hilfsorganisationen gebunden ist. “Jene, die Geld geben, sollten genau und aufmerksam hinsehen, wo und für was Geld ausgegeben wird und ob die finanziellen Mittel auch so tatsächlich den Bedürfnissen entsprechen”, so Cumming. Es gehe nicht darum zwischen zwei verschiedenen Katastrophen zu wählen. Die Gefahr sei allerdings schlichtweg die, dass die Vernachlässigung von sauberem Wasser die Effektivität anderer gesundheitsfördernder Maßnahmen reduziert.

Nicht alle stehen den Hilfsorganisationen und ihren Entscheidungen, wo und wann zu helfen ist, derart positiv gegenüber. “Die Bill und Melinda Gates-Stiftung, die 2008 rund 35,1 Mrd. Dollar besaß, hat sich auf ihre Fahnen geheftet, den Ärmsten der Armen zu helfen. Während die Stiftung 1,5 Mrd. Dollar im Kampf gegen Aids ausgab, verdiente sie im Gegenzug ein Vermögen durch Aktien von Pharmafirmen wie Merck und Pfizer”, so der Autor Klaus Werner Lobo http://klauswerner.com im ZAROnews-Gespräch. Lobo hatte in seinem 2008 erschienen Buch “Uns gehört die Welt!” kritisiert, dass die Stiftung nur fünf Prozent für gemeinnützige Projekte ausgegeben habe. Der Großteil der Unterstützung ging in Impfprogramme. (Ende)
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Unglaublich die Zillertaler !!! Was für ein Angebot …

Polizeistaat-Ranking: Deutschland unter Top Ten in Sachen “Big Brother”

“Deutschland gehört zur Weltspitze bei elektronischer Bürgerüberwachung”

Chicago - Deutschland gehört zu den zehn Staaten der Welt, in denen die Bürger in Bezug auf die Nutzung von Informationstechnologien am stärksten überwacht werden. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine aktuell vorgelegte Untersuchung des US-Security-Unternehmens Cryptohippie https://secure.cryptohippie.com, die insgesamt 52 Nationen daraufhin analysiert hat, wie intensiv die dort lebenden Menschen von den örtlichen Behörden ausspioniert werden. An der Spitze des Negativ-Rankings des sogenannten “The Electronic Police State”-Berichts für das Jahr 2008 finden sich wenig überraschend die kommunistischen Staaten China und Nordkorea wieder. Dicht dahinter folgen Weißrussland, Russland, Großbritannien (England und Wales) sowie die Vereinigten Staaten. Vervollständigt werden die Top-Ten-Platzierungen durch die westlichen Demokratien Israel, Frankreich und Deutschland.

“Dass Deutschland im Überwachungs-Ranking derart weit vorne zu finden ist, ist einerseits zwar etwas verblüffend, bei genauerer Betrachtung aber auch keine allzu große Überraschung”, meint Thilo Weichert, Leiter des Unabhängiges Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) https://www.datenschutzzentrum.de , im Gespräch mit ZAROnews. Die Ergebnisse der Cryptohippie-Studie würden insgesamt gesehen gut ins Bild passen und bestätigen, dass die Bundesrepublik in Sachen elektronischer Überwachung bereits einige bedenkliche Entwicklungen vorzuweisen habe. “Wir sind zwar nicht Weltmeister, was die elektronische Bürgerkontrolle betrifft, immerhin gehören wir in dieser Hinsicht aber zur Weltspitze. Vor allem mit der viel diskutierten Vorratsdatenspeicherung hat Deutschland einen Schritt vollzogen, der von anderen EU-Ländern noch nicht gewagt worden ist”, stellt Weichert fest.

“Wir wissen, dass unsere Regierungen und private Unternehmen nahezu jede Form unserer elektronischen Kommunikation überwachen. Dadurch fühlen sich die meisten von uns zwar etwas beunruhigt, doch nur die wenigsten sagen oder tun etwas dagegen”, heißt es im Cryptohippie-Bericht. Hauptursache hierfür sei in erster Linie das fehlende Wissen darüber, welche drastischen Konsequenzen das Aufzeichnen, Ordnen, Durchsuchen und Verteilen der gesammelten User-Daten für die Betroffenen haben kann. Jede E-Mail oder Kreditkartentransaktion und jeder Webseitenbesuch oder Handy-Gebrauch würde von einem elektronischen Überwachungsstaat für lange Zeit in einer Datenbank gespeichert. Von dort könnten sie per Knopfdruck zu jeder Zeit von den Behörden als Beweis gegen den Bürger verwendet werden.

“Was das entsprechende Gefahrenbewusstsein betrifft, ist die Sensibilität innerhalb der deutschen Bevölkerung im internationalen Vergleich stärker ausgeprägt als in anderen Ländern. Bestätigt wird diese Einschätzung unter anderem durch den Widerstand im Rahmen der Einführung der Vorratsdatenspeicherung und der aktuellen öffentlichen Debatte um die Sperrung von Kinderpornoseiten”, betont Weichert. Insbesondere im Bereich der Internetnutzung sei aber sicherlich noch viel an Arbeit nötig, um die deutschen Nutzer über Gefahren, die im Netz auf sie lauern, aufzuklären. “Die meisten Menschen glauben auch heute noch, dass sie ihre persönlichen Erfahrungen aus der Offline-Welt einfach in das Internet übertragen können. Sie sind sich nicht bewusst, dass sie zu jeder Zeit eine Datenspur im Netz hinterlassen, die weltweit nachvollzogen werden kann. Bewusstseinsbildung ist aber auch in den Reihen der Politik erforderlich, denn die Politikergeneration, die heute das Sagen hat, setzt sich noch vorwiegend aus Verweigerern der neuen Kommunikationstechnologien zusammen”, so Weichert abschließend.

KOMMENTAR: Die Deutschen lassen sich von der Regierung gern gängeln, das geht so lange bis das Fass dann überläuft, dann wird nach einem starken “Führer” gerufen, der dann alles richten soll. Mit dem letzten Führer hat das dann doch nicht so funktioniert, statt “richten” wurde massenweise hingerichtet. Das deutsche Volk ist sich vielleicht auch nicht darüber im klaren, dass die Macht vom Volke ausgeht und man Gangstermethoden einfach abwählen kann. Regierungen dürfen nur das tun was das Volk erlaubt, man nennt das Demokratie. Aber den zigtausend Angsthasen in Deutschland wird die totale Kontrolle als Sicherheit verkauft, vielleicht haben Hosenscheißer auch nichts anderes verdient, als totale Kontrolle, strenge Überwachung und
Samstags Fussball-Bundesliga. Hipp, Hipp, Hurra zum Teufel mit der Freiheit! Robert Zach

Leben im Zillertal? Das kann ganz einfach gehen …

Österreich machts möglich, gewinn einfach ein schönes Haus im Grünen

Bei der Hausverlosung im Zillertal/Tirol wechselt ein nach modernsten Aspekten gebautes Haus samt Garage und Grundstück seinen Besitzer. Das Reihenhaus wurde erst im Jahr 2006 fertig gestellt und ist aufgrund der 74,00 Euro-Chance ein Hauptgewinn.

Haus mit Zillertal-Blick! Mit einer Wohnfläche von rund 140m² eignet sich das Reihenhaus auch optimal als Urlaubsdomizil oder Zweitwohnsitz mitten im Grünen. Der glückliche Gewinner kann sich über eine einmalige Lage mit einzigartigem, Ausblick und 4-Minuten-Gehdistanz zur Talstation der Spieljochbahn freuen. Das Grundstück ist die beste Lage hier in Fügen, das sagen auch die Einheimischen. So eine Lage bekommt man so nie wieder, schwärmt die derzeitige Hausherrin, die sich aufgrund einfach neuen Herausforderungen stellen möchte.

Heizung Das komplette Haus wird über eine Fußbodenheizung geheizt, zusätzlich sind an den Fensterfronten Unterflurheizkörper angebracht. Das Haus ist an die örtliche Gasleitung angeschlossen. Die Temperatur regelt sich selbstständig. Zusätzlich wurde ein Kamin mitverbaut. Man könnte also jederzeit problemlos einen offenen Kamin aufstellen.

Betriebskosten Monatlich muß man mit cirka € 120 - € 180 für Strom,Gas,Wasser,Müllabfuhr und Gemeindeabgaben kalkulieren.

Möblierung Einbauküche, Badezimmer, Wohnzimmer, 2 Kinderzimmer samt Möbel und allem was auf den Bildern zu sehen ist - ebenso natürlich die Heizung und dergleichen.

Gewinnchance! Es werden maximal 9.999 Lose zu je 74,00 Euro verkauft, bevor der neue Eigentümer des Traumhauses mit Panoramablick ermittelt wird.

Mehr dazu: http://www.zillertaler-hausverlosung.com

mmmh, lecker essen beim Josef in Langwies

2008 war Boom-Jahr für Photovoltaik

Deutschland Vorreiter, Österreich verpasst den Anschluss

Wien - 2008 brachte der weltweiten Photovoltaik(PV)-Branche einen außerordentlichen Boom, gemessen an der verdoppelten gelieferten Stromleistung sowie an der Anzahl neu geschaffener Arbeitsplätze. Deutschland baute seine Weltmarktführer-Position weiter aus, während Österreich von dieser Entwicklung aufgrund fehlender politischer Rahmenbedingungen jedoch abgekoppelt blieb. Das zeigen Statistiken der Photovoltaic Austria die in Wien präsentiert wurden. Demnach steigerte sich der Photovoltaik-Weltmarkt gemessen an der Stromleistung in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um 38 Prozent. 2008 wurde ein Anstieg von 117 Prozent auf rund 15 Gigawatt peak (GWp) verbucht. In Europa trugen dazu besonders die Länder Spanien und Deutschland bei, in denen allein die Steigerung 2.600 bzw. 1.500 Megawatt betrug.

Völlig gegenläufig ist die Situation in Österreich, wo der Ausbau um 2,9 MWp auf insgesamt rund 30 MWp der mit Abstand geringste in Zentral- und Westeuropa blieb. “Im internationalen Vergleich ist die Branche damit völlig abgestürzt”, betont PVA-Präsident Hans Kronberger. Hauptursache für den österreichischen Rückstand sei das Fehlen entsprechender Rahmenbedingungen. Die Novelle des seit 2002 existierenden Ökostromgesetzes im Jahr 2004 bedeutete einen Einbruch der Ökostrom-Branche, den auch sechs weitere Novellierungen seither nicht aufheben konnten. Der Start der letzten Novelle mit Jahresbeginn 2009 scheiterte, wodurch die zur Mitfinanzierung der Tarifförderung verpflichteten Bundesländer großteils kein eigenes Budget aufstellten. Anlagenerrichter, die um Unterstützung ansuchen, werden derzeit auf unbestimmte Zeit vertröstet, was die Entwicklung stark bremst. Bisher sei es nicht gelungen, die Politik zu überzeugen und Entscheidungsträger ausreichend zu informieren.

Dabei verfügt Österreich über eine gut funktionierende PV-Industrie mit über 1.500 Arbeitsplätzen, vor allem im Bereich Kleinhandwerker und Installation. “Über 99 Prozent der Produktion werden jedoch exportiert”, berichtet Christoph Panhuber, Spartenleiter Solarelektronik bei der Firma Fronius http://www.fronius.com. Das bedeute in der Praxis die Auslastung der Produktion durch den Heimmarkt an bloß drei Tagen im Jahr. Die Exporte gehen in die PV-Wachstumsländer Spanien, Frankreich, Italien, Tschechien und USA, vor allem aber nach Deutschland. “Deutschland verfügt über hohe Offenheit auch für Anbieter aus dem Ausland, was dem Land ein ideales Klima für die Weiterentwicklung beschert”, so der PV-Experte gegenüber ZAROsun. Das nicht genutzte Potenzial ist groß. “Gäbe es entsprechende Rahmenbedingungen, könnte der Markt in Österreich bis zu 50-Mal größer sein, setzt man die Größe Österreichs in Relation zu Deutschland”, verdeutlicht PV-Anlagenplaner Rudolf Raymann.

Deutschland ist im internationalen Vergleich Photovoltaik-Rekordhalter, mit einer Jahresleistung von 5,1 GWp und 48.000 Arbeitsplätzen, die im Vorjahr einen Branchenumsatz von acht Mrd. Euro erwirtschafteten. “Grundlage für das Blühen des PV-Wirtschaftszweiges in Deutschland ist das dort wirksame Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG), das auf dem Konsens mehrerer Parteien beruht”, erklärt Kronberger im pressetext-Interview. Aufgrund einer weiteren Effizienzsteigerung sowie wegen der zu erwartenden höheren Preise fossiler Brennstoffe könne PV-Strom in Österreich etwa im Jahr 2014 preislich mit bisherigen Stromlösungen gleichziehen. Während der PV-Anteil an der Gesamtstrommenge in Österreich derzeit im Promillebereich liegt, sei langfristig ein Anteil von bis zu acht Prozent erreichbar. Das größte Entwicklungspotenzial sieht der PVA-Präsident bei privaten Haushalten, deren nach Süden geneigte Dachfläche 50 Quadratmeter übersteigt. “140 Quadratkilometer solcher Dächer sind bereits vorhanden, dazu kommen 50 Quadratkilometer nutzbarer Fassaden. Für den Umstieg auf Sonnenenergie sind somit keine zusätzliche Flächen notwendig”, so Kronberger.

Sonnenenergie von ZARO Biotec

Bescheidenheit fördert die Karriere

Gehalt und Position steigt durch die Begleitung eines Mentors

Bonn - Berufseinsteiger, die soziale Kontakte mit Kollegen und Vorgesetzten pflegen und dabei bescheiden auftreten, finden leichter einen Mentor und machen schneller Karriere. Zu diesem Schluss kommen Arbeitspsychologen der Universität Bonn http://www.aow-bonn.de im Fachmagazin Journal of Vocational Behavior. Sie analysierten den Karriereverlauf von 340 Fachhochschul- und Universitätsabsolventen in ihren ersten fünf Berufsjahren. “Je aktiver Berufseinsteiger auf andere zugehen, desto höher ist das Einkommen oder die Position, die sie in der Regel in kurzer Zeit erreichen”, berichtet Studienleiter Gerhard Blickle im zaronews-Interview.

Zentrale Bedeutung für den anfänglichen Karriereerfolg hat laut den Psychologen der Mentor. “Mentoren sind höherrangige Führungskräfte, die über langjährige Berufserfahrung verfügen. Dabei kann es sich um Menschen innerhalb oder auch außerhalb der eigenen Organisation handeln, zu denen wechselseitige Sympathie und Vertrauen aufgebaut werden”, so Blickle. In welcher Form Mentoren ihren Schützlingen unter die Arme greifen, sei höchst unterschiedlich. “Sie öffnen Türen, indem sie die Nachwuchskraft etwa bei wichtigen Leuten vorstellen, und verbreiten damit ihr positives Image. Geht einmal etwas schief, können sie rettend eingreifen und geben Ratschläge.” Durch ihre ehrliche Rückmeldung würden Mentoren auch zu mehr Zufriedenheit im Beruf führen, indem sie bei der Interpretation des Erreichten sowie beim Erkennen von Zielen behilflich sind.

Um einen Mentor zu finden, brauchen Berufseinsteiger gute soziale Kompetenz, das Erkennen des geeigneten Moments für die Ansprache sowie ein Gespür dafür, bestimmte Themen unerwähnt zu lassen. “Besonders im Umgang mit eigenen Leistungen ist Bescheidenheit angesagt”, betont Blickle. Wer gegenüber Personen aus dem Arbeitsumfeld reine Selbstbewerbung betreibe und eigene Verdienste lobe, verspiele Sympathien schnell und erhandle sich negative Leistungsbeurteilungen. “Denn unweigerlich kommt es in der tagtäglichen Arbeit auch zu Mißerfolgen, die dann viel deutlicher wahrgenommen werden.” Eine wichtige Vorbedingung sei jedoch, dass die erbrachte Leistung stimmt. “Tu Gutes und lass deine Taten sprechen”, so der Rat des Arbeitspsychologen.

In bestimmten Situationen sei Bescheidenheit jedoch wenig sinnvoll, betont Blickle. “Bei Einstellungsinterviews gilt es, hohe und anspruchsvolle Ziele zu formulieren, die dem Gegenüber Selbstvertrauen signalisieren und auf eine entsprechende Basis schließen lassen.” Bewerbern käme zugute, dass potenzielle Arbeitgeber in der Regel nur unvollständige Informationen besitzen, die nicht immer eindeutig überprüft werden können. Eine Selbstvorstellung auf Facebook oder auf anderen Sozialen Netzwerken wertet Blickle als Bewerbungssituation. “Auch hier sind Angaben kaum überprüfbar, da der Besucher solcher Seiten meist nicht im tagtäglichen Kontakt mit der Person steht.” (Ende)

Kristalle mit Lichtenergie

Bundeskanzlerin Merkel: Erneuerbare Energien weiter forcieren!

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Nutzung erneuerbarer Energien weiter stärken. In ihrem neuesten Video-Podcast vom 21.3.2009 forderte die Bundeskanzlerin einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien. “Heute hat Deutschland bereits einen Anteil von 15 Prozent bei erneuerbaren Energien im Bereich der Stromerzeugung und von 7,5 Prozent im Bereich der Wärmeerzeugung. Wir müssen hier also an vielen Stellen noch zulegen”, so Merkel.

Bundesregierung und Bundestag hätten die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung erneuerbarer Energien verbessert. Im Rahmen der EU habe sich Deutschland verpflichtet, 2020 18 Prozent der Gesamtenergie in Form von erneuerbaren Energien zu erzeugen. Die Bundeskanzlerin weiter: “Wir werden an diesen ehrgeizigen Zielen nicht nur festhalten, weil wir unsere Klimaziele erreichen wollen, sondern wir sind auch überzeugt, dass wir Schritt für Schritt fossile Energieträger bei der Erzeugung von Energie ersetzen müssen.” Die Preise dafür seien “nicht berechenbar”, deshalb sei es wichtig, in Zukunft “ein möglichst unterschiedliches Angebot an Energieträgern” zu haben.

Merkel sieht deshalb nicht nur in Schwellenländern wie China, sondern auch in den USA interessante Absatzchancen für Umwelttechnologie „Made in Germany“. “Wenn es um Zukunftstechnologien geht, wenn es darum geht, wo Deutschland am besten abschneidet, wo wir besser sind als andere, dann sollen auch erneuerbare Energien ihren Platz haben”, unterstrich Merkel. Die Produktion von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie schaffe Arbeitsplätze. “Die Umwelttechnologie ist heute ein fester Bestandteil von zukunftsfesten Arbeitsplätzen, und genau um die geht es auch in der jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise.”

Anmerkung der Redaktion:

Den Video-Podcast und weitere Videos zum Thema “Erneuerbare Energien” und Photovoltaik finden Sie auf http://www.zarobiotec.com/bioenergie.html und auf http://www.zarobiotec.com/sonnenenergie.html

Unter Karriere/Job finden Sie ein aktuelle Stellenausschreibung als Sonnenenergie-Berater!

Länger arbeiten macht krank

Schlafstörungen und Rückenschmerzen steigen mit Arbeitszeit

Oldenburg - Je länger die Arbeitswoche dauert, desto größer ist das Risiko für gesundheitliche Beschwerden. Das berichten Wissenschaftler der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin http://www.baua.de. Sie überprüften zwei deutsche und zwei europaweite Studien im Hinblick auf Daten zur Arbeitszeit, zur wahrgenommenen Belastung am Arbeitsplatz und zur gesundheitlichen Beeinträchtigung. Bei den Daten der insgesamt über 50.000 Befragten wurde ein direkter Zusammenhang zwischen den geleisteten Arbeitsstunden und Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden sichtbar. Je länger die wöchentliche Arbeitszeit, desto eher traten die Beschwerden auf. “Die Diskussion um die Arbeitszeitverlängerung muss deren gesundheitliche und soziale Effekte unbedingt berücksichtigen, da diese wiederum wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen”, so die Schlussfolgerung der Studienautoren.

Schlafstörungen führen die Liste der Beschwerden an, die eindeutig auf die Länge der Arbeitszeit zurückgeführt werden können. Beträgt der Anteil der Befragten, die bei einer halben Anstellung oder weniger schlecht schlafen, nur etwa zehn Prozent, verdoppelt er sich bei Arbeiten im Vollzeitbereich. Unter Menschen mit deutlich überlangen Arbeitszeiten von mehr als 60 Wochenstunden ist sogar jeder Vierte von Schlafbeschwerden betroffen. Ähnliche Relationen zeigen sich beim Rückenschmerz und bei Herzproblemen sowie bei Magenbeschwerden, Verletzungen, Muskelschmerzen und psychovegetativen Beeinträchtigungen wie hohe Angespanntheit, Nervosität, Stress und Erschöpfung. Ausnahmen bilden Beschwerden wie Husten, Erkältung oder Allergien, die erwartungsgemäß wenig von der Arbeitsdauer abhängen.

Als weitere Faktoren, die zu häufigeren Beschwerden führen können, nennt die Studie Schichtarbeit, variable Arbeitszeiten, schlechte Planbarkeit oder Arbeit an Abenden oder am Wochenende. “Nachdem die wöchentliche Arbeitszeit bis 2004 zurückging, ist nun wieder ein leichter Anstieg zu bemerken”, berichtet Studienautorin Anna Wirtz im Zaronews-Interview. Die heute zum Schlagwort gewordene Flexibilität am Arbeitsplatz brauche bestimmte Voraussetzungen, um langfristig keine gesundheitliche Gefahr darzustellen. “Beeinträchtigungen sind besonders dann möglich, wenn der Arbeitgeber die Arbeitszeit sehr kurzfristig einfordert und somit im Voraus kaum Planung ermöglicht. Kann der Arbeitnehmer hingegen bis zu einem gewissen Grad selbst gestalten und arbeitet er oder sie in einer bestimmten Regelmäßigkeit, werden dadurch gesundheitliche Risiken eingegrenzt”, so die Psychologin. (Ende)

Sonnenenergie, Gewinn für Umwelt und Mensch

Abnehmen: Die Diätenlüge schlägt zu!

Mit Vitalstoffen effektiver ans Ziel

Röthenbach a. d. Pegnitz - Übergewicht hat sich in fast allen westlichen Industrienationen zu einem großen Problem für die Gesundheit entwickelt. Auch die Deutschen werden immer dicker. Laut Ergebnissen des Bundesgesundheitsministeriums sind in Deutschland zwei Drittel aller Männer und mehr als die Hälfte aller Frauen übergewichtig oder sogar fettleibig (Body Mass Index über 25). Wie kommen diese dramatischen Zahlen zustande?

“Bei den meisten Menschen entsteht Übergewicht durch eine Kombination aus zu vielem und ungesundem Essen und zu wenig Bewegung”, sagt Dr. Jürgen Wolf, Geschäftsführer der Gesellschaft für individuellen Vitalbedarf. “Diese Faktoren werden gerne ignoriert und es wird versucht durch Radikalkuren kurzfristige Erfolge zu erzielen.”

Übergewicht ist aber nicht nur ein ästhetisches Problem sondern vor allem auch ein gesundheitliches, denn es gilt als wichtiger Risikofaktor für typische Zivilisationskrankheiten. So ist es kein Wunder, dass sich viele Menschen mit zu vielen Pfunden auf den Rippen nicht wohl in ihrer Haut fühlen.

Gewicht verlieren: langsam, dafür aber langfristig!
Leider versuchen immer noch viel zu viele in möglichst kurzer Zeit, möglichst viele Pfunde zu verlieren. Ungeduld ist jedoch beim Abnehmen völlig kontraproduktiv: je schneller man die Kilos verloren hat, desto zügiger hat man sie wieder auf der Waage. Radikaldiäten, bei denen man nur sehr wenige Kalorien zu sich nehmen darf, hält keiner lange durch, weil man damit nicht satt wird und weil die Lebensmittelauswahl meist sehr einseitig ist. Fastenkuren, Formuladiäten und sogenannte Monodiäten wie die Kartoffel- oder Eierdiät, aber auch die Trennkost weichen sehr stark vom langjährig gewohnten Essverhalten ab und werden deshalb meist nach kurzer Zeit wieder abgebrochen.

Essgewohnheiten kann man jedoch nicht radikal und von einem auf den anderen Tag ändern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und führende Ernährungswissenschaftler werben seit Jahren für einen anderen Weg, mit dem das Abnehmen auch langfristig gelingt: Bei einer Diät sollte man nicht weniger als 1.200 Kalorien pro Tag zu sich nehmen, damit eine ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen gewährleistet ist. Empfohlen wird außerdem eine ausgewogene kohlenhydratreiche, jedoch fettkontrollierte Mischkost mit viel Vollkornprodukten sowie Obst und Gemüse. Dabei sollten auch persönliche Vorlieben berücksichtigt und auf rigorose Verbote wie “nie mehr Schokolade” verzichtet werden. Mit mehr Bewegung sollte zusätzlich der Energieverbrauch angekurbelt werden. Auch wenn die Ungeduld groß ist: Mehr als ein halbes bis ein Kilogramm pro Woche sollte man nicht abnehmen.

Mehr zu gesundem Abnehmen und viele wertvolle Tipps dazu finden Sie auf http://www.vitalbedarf.de. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, einer kostenlosen Ernährungsanalyse, mit der Sie Ihre Vitalstoff-Lücken aufdecken können. Schon mehr als eine Million Besucher haben sich hier allein im Jahr 2008 über gesunde Ernährung und Vitaminversorgung informiert!

Richtig gut essen, können Sie hier im Salzburger Land