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Archive für 4.7.2009
Natürliches Bleichmittel fördert Heilungsprozess
4.7.2009 von zaro.
Wasserstoffperoxid aktiviert weiße Blutkörperchen
Boston - Ein natürliches Bleichmittel, das vom Körper selbst hergestellt wird, scheint eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Infektionen und bei der Wundheilung zu spielen. Wissenschaftler der Harvard Medical School http://hms.harvard.edu/hms/home.asp wiesen bei Zebrafischen, die über ähnliche Gene wie der Mensch verfügen, nach, dass nach einer Gewebeverletzung plötzlich Wasserstoffperoxid freigesetzt wird. Das ist offenbar das Signal für die weißen Blutkörperchen, sich an der geschädigten Stelle zu versammeln und den Heilungsprozess einzuleiten. Die in Nature veröffentlichte Untersuchung könnte helfen, Krankheiten wie Asthma besser zu verstehen.
Asthma, Blockierungen in der Lunge und einige entzündliche Darmerkrankungen wurden laut BBC immer wieder mit großen Mengen an weißen Blutkörperchen in Verbindung gebracht. Obwohl die Zebrafische auf den ersten Blick nichts mit dem Menschen gemeinsam zu haben scheinen, verfügen sie über einen ähnlichen genetischen Aufbau und werden häufig für die Erforschung biologischer Prozesse eingesetzt. Das Team um Timothy Mitchison fügte den Fischen ein Gen hinzu, das bei Vorhandensein von Wasserstoffperoxid leuchtet.
Wurden die Schwanzflossen der Tiere verletzt, wurde Wasserstoffperoxid stoßweise von der Wunde in das umgebende Gewebe freigesetzt. Gruppen weißer Blutkörperchen schienen auf dieses Signal zu reagieren. Wurde die Fähigkeit zur Bildung des Wasserstoffperoxids blockiert, reagierten die weißen Blutkörperchen nicht mehr. Mitchison erklärte, dass man seit einiger Zeit gewusst habe, dass bei einer Verletzung weiße Blutkörperchen auftauchen. Spektakulär an der neuesten Entdeckung sei, dass die Zellen eine Wunde aus einiger Entfernung erkennen können. Bis jetzt habe man jedoch nicht gewusst, worauf sie reagieren. Es gebe zwar Erkenntnisse darüber, was die weißen Blutkörperchen dazu bringt, auf chronische Infektionen zu reagieren. Bei einer isolierten Wunde sei das genaue Signal bisher aber nicht bekannt gewesen.
Im menschlichen Körper wird Wasserstoffperoxid vor allem an drei Stellen gebildet und zwar in der Lunge, im Darm und in der Schilddrüse. Bei Krankheiten wie Asthma hält es Mitchison für denkbar, dass das Lungenepithel aufgrund einer chronischen Irritation zu viel Wasserstoffperoxid bildet. Damit ließen sich die zu großen Mengen an weißen Blutkörperchen erklären. (Ende)
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Burnout, Boreout oder doch einfach Dolce Vita?
4.7.2009 von zaro.
Buchneuerscheinung: Das Dolce Vita Prinzip
Wien - Das durch zuviel Stress verursachte Burnout-Syndrom hat es längst in aller Munde geschafft, auch das Boreout-Syndrom, das durch zuviel Langeweile entsteht, ist in Mode gekommen. Dabei hat das Leben so viele schöne Seiten, man muss sie nur entdecken!
Sie fühlen sich überabeitet, Sie wissen oft gar nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht und freuen sich nur noch auf den nächsten Urlaub? Dann geht es Ihnen wie tausend anderen Deutschen - und wie Clarissa. Ihr ganzes Leben bestand nur noch aus Stress. Erkannt hat sie das aber erst, als sich die ersten körperlichen Anzeichen einstellten. Schlafstörungen und Angstzustände waren ihre ständigen Begleiter, wenn sie von der Arbeit in den Freizeitstress floh. Fitnessstudio, Tennisstunden, Treffen mit Freundinnen, alles musste unter einen Hut gebracht werden. Richtig Zeit, um das verdiente Geld auszugeben, hatte sie gar nicht.
Eine Reise nach Italien zeigte ihr, dass es auch ein Leben voller Freude und Genuss geben kann. Clarissa macht sich die italienische Leichtigkeit zu eigen, sie erkennt, dass es wichtig ist, sich jeden Tag gut zu fühlen, und nicht nur am Wochenende oder im Urlaub. Und dass man das Paradies nicht unbedingt in der Ferne suchen muss, sondern sich sein eigenes Dolce Vita jeden Tag erneut nach Hause holen kann, wird ihr auch klar.
Oder Anja. Sie verbringt ihr Leben nur hinter den Studienbüchern, vergisst, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und merkt gar nicht, was ihr entgeht. Bis ihr ihre Eltern eine Reise nach Rom schenken. Angesteckt von der italienischen Lebenslust beginnt sie, sich zu öffnen, auch an andere Dinge als die Pflichten zu denken und abzuschalten. Der Kontakt mit den Italienern zeigt ihr, dass diese nicht glücklich sind, weil sie sich schön fühlen. Sie sind schön, weil sie glücklich sind!
Diese Episoden stehen exemplarisch für eine ganze Nation. Nachweislich gehören die Italiener zu den Menschen, die am ältesten werden, sie haben den Ruf einer fröhlichen, lauten und schönen Nation, die Landschaft ist atemberaubend und das Essen weltberühmt. Doch was machen die Italiener so anders?
Nicole Aigner, die Autorin des Buches “Das Dolce Vita-Prinzip” hat sich auf eine Spurensuche gemacht und herausgefunden, wie die Leichtigkeit der italienischen Lebenskunst funktioniert. “Richten Sie Ihr Leben auf Glück und Genuss aus. Glück und Selbstbewusstsein machen uns schön”, ist die Autorin überzeugt.
Einfache Tipps und Tricks für jede Lebenslage, egal ob es sich um den Alltag, die Freizeit, Schönheit, Figur, Mode, Kunst, Sport, Geld, Job, Liebe oder Familie handelt, helfen dem Leser und der Leserin, ihr Leben ein wenig italienischer zu gestalten. Was kostet schon ein Lächeln? Das Leben wird gleich einfacher, wenn es ein wenig strukturierter abläuft, wenn es auch Phasen gibt, in denen wir bewusst nichts tun, sondern den Moment genießen oder uns entspannen?
Nicole Aigner gibt den Lesern ein Buch voller Geschichten aus verschiedenen Lebenssituationen in die Hand, das einen Leitfaden bietet und dazu anregt, das eigene Leben zu überdenken. Mit viel Humor und einer bunten Schilderung des italienischen Lebensstils und Flairs schafft sie während des Lesens schon ein wenig Urlaubsfeeling. Ihre Tipps tragen schließlich dazu bei, dieses Gefühl auch in den Alltag zu übernehmen und Tag für Tag neu zu erleben.
Geb., 240 Seiten
Maße: 13,5×21,5cm
ISBN: 978-3-901880-26-1
Preis: 19,30 EUR
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Partnersuche: Beziehung ist erlernbar
4.7.2009 von zaro.
Seminar zum Liebesglück durch mehr Selbstwert
Wien - Die Hemmschwellen für eine glückliche Beziehung liegen zumeist im mangelnden Selbstwert und auch im Glauben daran, tatsächlich eine solche zu führen. Zu diesem Schluss kommt die Kommunikationsexpertin und diplomierte Bewusstseinstrainerin Eva Fischer http://www.evafischer.at im ZARO-Interview. Vielfach fehle es zudem auch an der Zuversicht, dass es einen geeigneten Partner gebe, meint die Beraterin, die Seminare unter dem Motto “Bereit für die Liebe” veranstaltet.
“Natürlich gibt es immer mehrere Methoden, die Hemmnisse aufzuarbeiten”, meint Fischer. Eine sei etwa das Einzelgespräch, eine andere sei das Gruppentraining. “Vielen Menschen fällt der Zugang zur Thematik in der Gruppe wesentlich leichter, denn da gibt es ein sofortiges Feedback des Gegenübers.” Im Grunde genommen gehe es eigentlich darum, den Menschen wieder den Glauben zu schenken, dass es mit der Beziehung klappt. Das gelte für jene, die zum allerersten Mal eine Beziehung suchen ebenso wie für Geschiedene oder Verwitwete. “Die Grundlage für eine Beziehung liegt in uns selbst”, betont Fischer. Als Trainerin versuche sie, Denkmuster vom so genannten Mangeldenken zu positiven Schemen zu verändern. Es sei ein Irrglaube, dass eine negative Haltung vom Vis-a-vis nicht sofort erkannt wird. “Wer will schon mit jemandem Zusammensein, der eine negative Ausstrahlung hat”, meint Fischer. Zuversicht könne man aber auch mit Geld nicht kaufen.
Ein weiterer Grund, warum so viele Menschen alleine sind, liegt für die Expertin darin, dass die Erwartungen vieler Singles zu hoch und die Ansprüche überzogen sind. “Verändern sie ihr Beuteschema”, so Fischer. Es sei durchaus denkbar, dass eine anfangs unvorstellbare Konstellation zweier Menschen erfolgreich sei. “Ich nenne immer gerne das Beispiel von der Managerin, die mit dem Architekturstudenten sehr glücklich geworden ist.” Fischer sieht es als wesentlich an, sich selbst auch ehrlich die Frage zu stellen, was man sich von einer Beziehung eigentlich erwartet. “Eine Beschränkung auf reine Äußerlichkeiten deutet zumeist auf Oberflächlichkeit hin.” Es sei zudem sehr wichtig, dass man aus Reinfällen lernt.
Dass Liebe und Zuneigung sehr viel mit Selbstliebe zu tun hat, sei unbestritten, meint der Persönlichkeitscoach. “Ein ganz wesentlicher Bestandteil ist die Frage, was liebenswert an einem selbst ist.” Es gehe nicht darum, ein perfekter Mensch zu sein, sondern sich selbst mit all seinen Fehlern akzeptieren zu lernen. “Das Glück hört nämlich dort auf, wo der Vergleich anfängt”, so Fischer. Das Reden über Zweifel und eventuelle Widersprüche sei sehr wichtig. Auch gehöre es dazu, sich in Gelassenheit zu üben und mit sich selbst ins Reine zu kommen. “Wer positive Energie ausstrahlt wird auch positive Energie zurück erhalten.”
“Ich will mich dagegen wehren, Liebe und Beziehung zum Konsumartikel verkommen zu lassen, wie das heute sehr oft erfolgt”, kritisiert Fischer. Beziehungen sollten als Geschenk betrachtet werden. Das bedeute auch, dass man daran arbeiten sollte ein liebevoller Partner für den anderen zu sein. “Es gibt ein gutes Gefühl in einem selbst, wenn man sich mit diesen Dingen auseinandergesetzt hat, denn das macht einen zuversichtlicher und reifer”, meint die Beraterin. “Ich arbeite dafür, dass jede Person, die sich eine Beziehung wünscht, diese auch mit entsprechendem Einsatz erreichen kann.” (Ende)
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