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Archive für September 2009

HIV-Genom vollständig entschlüsselt

Wissenschaft erhofft sich bahnbrechende Erkenntnisse

Chapel Hill - Wissenschaftler der University of North Carolina at Chapel Hill http://www.unc.edu haben laut eigenen Angaben den gesamten genetischen Inhalt des HIV-1-Virus entschlüsselt. Dieses Virus ist einer der entscheidenden Verursacher von Aids-Infektionen. Die Forscher hoffen, dass diese Ergebnisse zu einem besseren Verständnis des Virus führen und die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen können. HIV transportiert seine genetischen Informationen in komplexeren Strukturen als andere Viren. Die in Nature veröffentlichte Studie sollte Forschern genauere Informationen über die im Inneren verborgenen Informationen liefern.

HIV transportiert seine genetischen Informationen wie die Viren, die Grippe, Hepatitis C und Kinderlähmung verursachen, in einer einzelsträngigen RNA und nicht in einer doppelsträngigen DNA. Die in der DNA enthaltenen Informationen sind im Vergleich zur RNA relativ einfach verschlüsselt. Die RNA kann sich zu komplexen Mustern und Strukturen falten. Die Entschlüsselung eines ganzen Genoms ermöglicht daher den Zugang zu Informationen, die zuvor nicht zugänglich waren und könnte entscheidende Informationen über die Funktion des Virus liefern.

Das Team um Ron Swanstrom plant laut BBC, die neuen Informationen einzusetzen, um herauszufinden, ob winzige Veränderungen des Virus möglich sind. Wächst das Virus zum Beispiel bei der Störung durch Mutationen nicht mehr so gut, dann habe man etwas beeinflusst, das für das Virus wichtig ist. Laut Swanstrom lernen die Wissenschaftler langsam die Tricks kennen, die das Genom einsetzt, um dem Virus dabei zu helfen, der Entdeckung durch den menschlichen Wirt zu entkommen. (Ende)

Der energetische Shop von ZARO

Blinddarm & Co sind doch keine unnötigen Organe

Milz hilft zum Beispiel bei der Heilung von Herzinfarkten

Boston, Massachusetts - Verkümmerte Organe wie Blinddarm, Mandeln, Milz und redundante Blutgefäße dürften entgegen der verbreiteten Annahme doch wichtige Funktionen im menschlichen Körper erfüllen. Mehrere wissenschaftliche Arbeiten behaupten, dass diesen “Abfallorganen” tatsächlich mehrere Aufgaben zuteil werden. Unter anderem hat ein Wissenschaftlerteam um Filip Swirski von der Harvard Medical School http://csb.mgh.harvard.edu kürzlich festgestellt, dass die Milz eine kritische Rolle bei der Heilung von Herzerkrankungen spielen könnte.

Diese These wird durch Versuche an Labormäusen gestützt, in deren Milzen die Wissenschaftler Monozyten - weiße Blutzellen, die wichtig für die Immunabwehr und Gewebeheilung sind - gefunden haben. Bislang ging die Forschung davon aus, dass sich Monozyten ausschließlich im Knochenmark bilden und dann im Blutkreislauf zirkulieren. Die Studie fand jedoch heraus, dass sich in der Milz zehnmal mehr dieser weißen Blutkörperchen befinden als im Blut selbst. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass sich in den Milzen jener Labormäuse, die kurz zuvor eine Herzattacke erlitten hatten, 40 bis 50 Prozent aller im Körper zirkulierenden Monozyten befanden.

“Wenn Sie einen Herzinfarkt erleiden, muss Ihr Herz dies auf geeignete Weise heilen und das ist von den Monozyten abhängig”, erklärt Swirski. Bislang wurde vermutet, dass sich jene Monozyten, die sich unmittelbar nach einer Herzattacke bildeten, im Blut befinden. Seitens der Forscher habe man jedoch Berechnungen durchgeführt und herausgefunden, dass die Anzahl der im Herz befindlichen Monozyten jene im Blut bei weitem übertreffen, so Swirski. Bei den Mäusen, bei denen man zuvor die Milz entfernt hatte und dann einen Herzinfarkt herbeiführte, wurden laut Swirski erheblich weniger Monozyten im Blutkreislauf entdeckt. Vereinfacht gesagt erholten sich Labormäuse ohne Milz von einem Herzinfarkt schlechter als jene mit Milz.

Auch beim Menschen dürfte sich eine fehlende Milz negativ auf die Gesundheit auswirken. In einer Langzeitstudie bei Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg, die 1977 im medizinischen Fachjournal The Lancet publiziert wurde, kam heraus, dass jene Veteranen ohne Milz zweimal wahrscheinlicher an einer Herzkrankheit oder einer Lungenentzündung starben als jene mit Milz. “Die Forscher wussten damals zwar, dass die Milz eine wichtige Rolle spielt, aber nicht welche”, erklärt Swirski.

Für Jeffrey Laitman, Direktor für Anatomie und funktionelle Morphologie an der Mount Sinai School of Medicine in New York http://www.mountsinai.org, kommen diese Ergebnisse wenig überraschend. Die medizinische Forschung habe im Laufe der Zeit bereits viele Körperteile als nutzlos bezeichnet, nur weil man ihre Funktion schlichtweg nicht verstanden habe, so Laitman. “Viele Leute sagen, dass man ein Organ entfernen kann, ohne dabei zu sterben. Aber mit dieser Logik sollte man vorsichtig sein. Sie könnten sich ihr linkes Bein abtrennen und trotzdem weiterleben. Sobald jedoch ein Körperteil versetzt oder verändert wird, muss man einen bestimmten Preis dafür bezahlen”, sagt der Präsident der American Association of Anatomists.

Der wahrscheinlich berühmteste aller “Abfallorgane” des menschlichen Körpers ist der Blinddarm. Aber auch der in der Fachsprache als Caecum bekannte Darmteil dürfte nicht ganz so unwichtig wie bisher behauptet sein. Tatsächlich ist das Organ ein Vorratsspeicher für nützliche Bakterien, die bei der Verdauung von Speisen helfen. Auch redundante Blutgefäße haben Wissenschaftlern zufolge eine wichtige Funktion. Diese Nebenleitungen kämen dann zum Einsatz, wenn die Hauptadern und -venen versperrt oder beschädigt sind. Interessant sei laut Leitman vor allem, dass sich redundante Blutgefäße sowohl in Ellbogen, Schultern und Knie befinden, jedoch nicht im Gehirn und im Herz. “Warum erzeugt der Körper im Ellbogen eine solche Redundanz und nicht dort, wo es wirklich von Belang ist? Die Antwort ist etwas beunruhigend. Schlaganfälle und Herzinfarkte treten normalerweise zwischen einem Alter von 50 und 70 auf. Als die Entwürfe für unsere Spezies ausgearbeitet wurden, hat niemand so lange gelebt.” Die Lebensumstände der Menschen hätten sich seit damals wesentlich verändert, ihre Körper jedoch nicht, so Laitman. (Ende)

“Das Leben und die Schöpfung, hat eben den Bauplan für den Körper, da ist alles an seinem Plattz und alles hat seinen Sinn, der Verstand kann so etwas nicht konstruieren, das göttlichen Bewusstsein sehr wohl, der Verstand (die Wissenschaft) wird niemals verstehen was die Weisheit der geistigen Welt, des Superbewusstseins, vermag, außer die Wissenschaft wird sich seines inneren “SELBST” irgendwann bewusst.” Kommentar von Robert Zach, www.zaronews.com

Schummeleien bei Lebensmitteln häufen sich

Konsumentenschützer fordern Kennzeichnungspflicht für Imitate

Wien - Lebensmittel, die Erwartungen wecken und nicht erfüllen, beschränken sich längst nicht mehr bloß auf Analogkäse und Wasserschinken. Eine heute, Donnerstag, präsentierte Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) http://www.konsument.at zeigt, dass zahlreiche Nahrungsprodukte durch die Bezeichnung, die Form der Abbildung oder das Spiel mit Assoziationen falsche Vorstellungen suggerieren. “Der Konsument fühlt sich an der Nase herumgeführt”, betont VKI-Geschäftsführer Franz Floss im Presse-Interview.

Unter 60 Produkten, die in einer Stichprobe getestet wurden, entdeckten die Konsumentenschützer zahlreiche Beispiele für solches Vorgehen - und zwar sowohl bei Billig- als auch bei Markenprodukten. Vermeintliches Rahmschnitzerl entpuppte sich als Formfleisch, Schafmischkäse als Magermilch-Produkt, statt Olivenöl wurde häufig auf billigeres Sonnenblumenöl zurückgegriffen und ein sogenanntes “Vanilletraum-Milchmischgetränk” enthielt statt echter Vanille bloß Beta-Carotin und Aroma. Aroma-Mogeleien gab es besonders häufig bei Süßspeisen wie Keksen, Pudding, Limonaden und Cappuchino.

Besonders die Abbildungen auf den Produkten eignen sich zur Verführung der Konsumenten. “Schönes Fleisch oder auch Meeresfrüchte sind davon oft betroffen, sowie Produkte, die Früchte abbilden und viele Aromastoffe enthalten”, so Floss. Am deutlichsten sei dies beim Erdbeerjoghurt, dessen Fruchtanteil in manchen Fällen nur ein Prozent betrage. “Erdbeerjoghurt ist in Wahrheit braun, die Aromastoffe haben jedoch längst für einen Gewöhnungseffekt gesorgt.” Stellten diese Produkte auch keine Gefährdung der Gesundheit dar, führten sie zur zunehmenden Verunsicherung beim Konsumenten, so die VKI-Kritik. “Manche Konsumenten reagieren darauf mit ungläubigem Staunen, andere sind empört, wieder andere resignieren und meinen, dass heute ohnehin schon alles möglich sei”, berichtet Floss über die Erfahrung aus Konsumenten-Rückmeldungen.

Um diesen Trend zu stoppen, der eine Kostenersparnis der Produzenten zu Lasten der Konsumenten bedeutet, seien Maßnahmen auf EU-Ebene nötig. “Imitate sollten als Imitate gekennzeichnet werden”, fordert Floss. Des weiteren liege es bei den Konsumenten, im Supermarkt genauer auf die Waren zu schauen und dadurch entsprechende Waren mit der Zeit wieder aus den Regalen verschwinden zu lassen. “Man sollte sich bei manchen Produkten die Mühe geben, die Zutatenliste zu studieren. Je nach Anteil am Produkt werden die Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge genannt, aufschlussreich sind darüber hinaus die Prozentangaben.” Von der Wirksamkeit politischer Maßnahmen hält Floss hingegen wenig. “Es gibt zwar auch die Möglichkeit gesetzlicher Vorschriften, doch die Erfahrung zeigt, dass diese stets mit viel Phantasie umgangen werden”, so der Konsumentenschützer gegenüber ZAROnews.

Fotos der Studienpräsentation unter http://fotodienst.at/browse.mc?album_id=2838&start=1

Schöner Herbst am See

Scheidung schadet Gesundheit permanent

Chicago - Eine Scheidung hat bleibende schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit, die auch durch eine erneute Heirat nicht vollständig geheilt werden können. Die Auswertung der Daten von 8.652 Personen zwischen 51 und 61 Jahren ergab laut Wissenschaftlern der University of Chicago http://www.uchicago.edu, dass Geschiedene an 20 Prozent mehr chronischen Krankheiten wie Krebs leiden als jene, die nie geheiratet haben. Dieser Wert sinkt bei jenen, die erneut geheiratet haben, auf zwölf Prozent, schreibt das Team um Linda Waite im Journal of Health and Social Behaviour.

Die Wissenschaftler gehen laut BBC davon aus, dass Menschen mit einem “Gesundheitsschock” in das Erwachsenenalter eintreten, der - je nach Erfahrung mit der Ehe - bleibt oder ausgelöscht wird. Jene, die immer verheiratet waren, können mit der gleichen Menge an chronischen Gesundheitsproblemen rechnen wie jene, die nie geheiratet haben. Obwohl Menschen nach einer Scheidung oder dem Tod des Lebenspartners in der Folge eher glücklicher und nicht depressiver sind als jene, die immer noch verheiratet sind, und weniger depressiver als die Unverheirateten, bringt das bei chronischen Erkrankungen nur wenig.

Laut der Soziologin Waite untergraben Scheidung oder Verwitwetsein die Gesundheit, da das Einkommen fällt und Stress wegen Themen wie der Versorgung der Kinder entsteht. Eine Heirat bringt eher sofort gesundheitliche Vorteile. Männer schauen mehr auf ihre Gesundheit, Frauen sind dann finanziell meist besser versorgt. Eine Wiederverheiratung macht jedoch nicht alles wieder gut. Erkrankungen wie Depressionen scheinen rasch und stark auf die Veränderung von bestehenden Verhältnissen zu reagieren. Andere Krankheiten wie Diabetes und Herzerkrankungen entstehen langsam über einen Zeitraum hinweg und zeigen die Auswirkungen früherer Erfahrungen. Aus diesem Grund leidet die Gesundheit unter einer Scheidung oder dem Tod des Partners, auch wenn es später wieder zu einer Heirat kommt. (Ende)

Australische Stadt verbannt Plastik-Wasserflaschen

Breite Zustimmung der Bevölkerung - Film “Plastic Planet” kommt ins Kino

Bundanoon/Wien - Mit großer Mehrheit hat die Bevölkerung der australischen Kleinstadt Bundanoon http://www.bundanoon.nsw.au im Bundesstaat New South Wales für ein Verkaufsverbot von Plastikwasserflaschen gestimmt. Damit soll auf den stetig wachsenden Müllberg aufmerksam gemacht werden. Ein solches Verbot gebe es bisher in keiner Stadt der Welt, berichtet ABC-News http://www.abc.net.au.

Für die Herstellung und den Transport der Flaschen sind große Mengen an Energie erforderlich. Die leeren Flaschen enden im Abfall oder werden deponiert, berichtet der Sprecher der Kampagne “Bundy on Tap”. Mehr als 350 Bewohner der Stadt hatten im Rathaus für den Vorschlag gestimmt, nachdem eine Getränkefirma auf die Idee kam, ein unterirdisches Wasserreservoir anzuzapfen. “Das Unternehmen hatte die Idee, das Wasser von hier zu nehmen, es nach Sydney zu transportieren und es dort in Flaschen zu füllen, um es wieder hier zu verkaufen”, so John Dee, einer der Mitarbeiter der Kampagne. Die lokale Bevölkerung sei über diesen Vorschlag erzürnt gewesen. “Erstmals wurde den Menschen bewusst, welcher Energieaufwand für diesen ganzen Prozess notwendig ist”, schildert der Mitarbeiter.

Bei der Abstimmung gab es nur zwei Gegenstimmen - eine von einem Einwohner, die andere von einem Vertreter der Getränkeindustrie. Touristen, die die Stadt besuchen, sollen von dem Verbot nicht betroffen sein. Sie können jedoch wie alle anderen Bewohner bei den Wasserbrunnen auf der Hauptstraße wiederbefüllbare Flaschen bekommen. Die Flaschen werden den Slogan der Kampagne tragen. Breite Unterstützung bekommt die Kampagne auch von den Ladeninhabern in Bundanoon. “Wir glauben auch, dass Bundanoon die weltweit erste Stadt ist, bei der auch Ladenbesitzer bei einer solchen Kampagne mitmachen”, meint Dee. In der Zwischenzeit wird die Kampagne auch vom Premierminister des Bundesstaates New South Wales unterstützt. Ab sofort wurde der Einkauf von verpackten Wasser in der Regierung gestoppt und die Mitarbeiter dazu angehalten, Leitungswasser zu trinken.

Auf den weltweit wachsenden Plastikmüllberg macht auch der Filmemacher Werner Boote in seinem neuesten Werk “Plastic Planet” http://www.plastic-planet.at, das Ende September 2009 in die Kinos kommt, aufmerksam. “Plastik ist leichter als Glas. Und ganz offensichtlich weniger zerbrechlich ist es auch”, so Boote gegenüber uns. “Über die vielen negativen Eigenschaften redet die Plastikindustrie nicht ganz so gerne”, weiß der Filmemacher aus eigener Erfahrung. Vor allem das Müllproblem bringe das Image von Kunststoffen in Verruf, gibt ein Vertreter der Plastikindustrie im Film zu und ergänzt dann: “Aber darum muss sich die Gesellschaft kümmern. Die Industrie hat andere Aufgaben.” (Ende)

Molkereiprodukte in der Kindheit verlängern Leben

Viel Milch und Kalzium wirken sich entscheidend auf Gesundheit aus

Bristol/Herston - Kinder, die viel Milch, Käse und andere Molkereiprodukte essen, dürfen auf ein längeres Leben hoffen. Für eine Untersuchung wurden 4.374 britische Kinder, die in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts an einer Studie teilnahmen, aufgespürt. Wissenschaftler der University of Bristol http://www.bris.ac.uk und des Queensland Institute of Medical Research http://www.qimr.edu.au haben nachgewiesen, dass jene, die als Kinder viele Molkereiprodukte und Kalzium zu sich genommen hatten, gegen Schlaganfälle und andere Todesursachen geschützt waren. Die Details der aktuellen Studie wurden in dem Fachmagazin Heart veröffentlicht. Trotz des für die Arterien schlechten Fetts und des Cholesterins erhöhte diese Art der Ernährung das Herzrisiko nicht. Damit scheinen sich auch Initiativen wie die der Schulmilch zu legitimieren.

Die Studie untersuchte die Ernährung der Familien und wies nach, dass mehr Kalzium und vor allem Milch die Sterblichkeit um ein Viertel senkten. Eine höhere tägliche Kalziumzufuhr von mindestens 400 Milligramm, die in etwas mehr als einem Viertelliter Milch enthalten ist, verringerte die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls um 60 Prozent. Diese positiven Auswirkungen wurden bei jenen Mengen beobachtet, die derzeit auch von Experten empfohlen werden. Drei Portionen Molkereiprodukte, zum Beispiel 200 Milligramm Milch, ein Becher Joghurt und ein kleines Stück Käse, liefern bereits jene Menge Kalzium, die ein Mensch durchschnittlich pro Tag braucht.

Andere Faktoren dürften ebenfalls eine Rolle spielen. Die Wissenschaftler haben laut BBC berücksichtigt, dass die Kinder, die die meisten Molkereiprodukte zu sich nahmen, auch aus besser situierten Familien stammten und allgemein besser ernährt waren. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass viel Kalzium gut für den Blutdruck ist. Hoher Blutdruck über längere Zeit seinerseits erhöht das Risiko eines Schlaganfalls. Molkereiprodukte dürften über ein Hormon, den Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor IGF-1, auch das Herz und den Kreislauf beeinflussen. Bei Erwachsenen werden hohe IGF-1-Werte mit weniger Herzversagen und Todesfällen durch Herzerkrankungen in Zusammenhang gebracht. (Ende)

Kristallwasser gibts bei ZARO

Darmflora schuld am Baby-Dauerweinen

Drei-Monats-Koliken gehen auf Darminfektion zurück

Houston/Graz - Bauchkoliken bereiten gesunden Neugeborenen Schmerzen mit lang andauernden Weinkrämpfen und können dabei auch Eltern in Ratlosigkeit und Verzweiflung treiben. War die Ursache des Leidens bisher völlig ungeklärt, berichten nun US-Forscher im Journal of Pediatrics, dass sie einen Hinweis dafür entdeckt haben, der zudem Hoffnung auf zukünftige Behandlung gibt. Schreikrampf-betroffene Säuglinge haben doppelt so viele Calprotectin-Proteine wie unauffällige Babys, was auf eine hohe Anzahl von Darm-Abwehrzellen schließen lässt. Zudem wurde bei den Schreibabys eine geringere Vielfalt von Bakterien im Darm festgestellt, wobei allerdings das in Mund, Haut und Magen anzutreffende Klebsiella-Bakterium überdurschnittlich häufig vertreten war.

Stuhlproben von Babys führten die Forscher auf die Fährte. Kolik-geplagte Neugeborene wiesen hier im Vergleich zu Alterskollegen, die von diesem Leiden verschont blieben, eine deutlich höhere Konzentration von Klebsiella-Bakterien auf. “Wir glauben, dass das Bakterium eine Entzündungsreaktion hervorruft. Die Entzündung im Darm der Kinder mit Kolik entsprach fast derjenigen von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen”, so Studienleiter J. Marc Rhoads, Pädiatrist an der Texas Medical School . Beeinflussen könnte man vielleicht den weiteren gefundenen Faktor der geringeren Darmflora-Vielfalt, die laut Rhoads üblicherweise das Gleichgewicht im Darm wiederherstellt. Derzeit wird getestet, ob probiotische Nahrung die Klebsiella-Besiedlung reduzieren oder verhindern kann.

Man weiß heute, dass Koliken bei Frühgeborenen vor allem auf die fehlende Reifung von Verdauungssystem und Darmmuskulatur sowie auf das unbeabsichtigte Luftschlucken bei künstlicher Beatmung zurückgehen können. Bei den Drei-Monats-Koliken nach einer Normalgeburt tappt die Medizin jedoch bisher im Dunkeln. “Wir wissen nicht, was genau Koliken auslöst. Nach heutigem Stand sind sie ungefährlich, plagen jedoch Babys wie auch ihre Eltern ungemein”, bestätigt ein Neugeborenen-Mediziner der Grazer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde http://www.neonatologie.com gegenüber zaronews. Eine der Ursachen könnte die Einnahme blähender Speisen und Getränke durch die Mutter sein, die per Milch an das Neugeborene weitergegeben werden. Kinderärzte empfehlen daher, nach dem Stillen die mitgeschluckte Luft aufstoßen zu lassen.

Verzweifelte Eltern sind bisher im Bedarfsfall auf Hausmittel angewiesen. “Wärmewickel mit Kirschkernsäckchen entspannen die Darmmuskeln und lösen Krämpfe. Man kann das Baby auf den Unterarm nehmen, mit leichtem Gegendruck halten oder den Bauch im Uhrzeigersinn massieren, was Gase leichter nach außen gelangen lässt. Es gibt zwar Medikamente, die die Schaumbildung im Darm mildern, leider wirken sie jedoch nicht bei jedem Neugeborenen”, so der Neonatologe. (Ende)

Mikroorganismen produzieren Biosprit durch Sonnenlicht

Cambridge, Massachusetts - Ein Start-up-Unternehmen aus den USA hat ein vielversprechendes Verfahren zur Herstellung von Biosprit vorgestellt. Das in Cambridge, Massachusetts, ansässige Unternehmen Joule Biotechnologies http://www.joulebio.com behauptet, dass mit diesem Verfahren pro Acre (entspricht etwa 4.046 Quadratmetern) ein jährlicher Ertrag von 20.000 Gallonen (ca. 75.700 Liter) an Biotreibstoff erzeugt werden kann. Sollte sich diese Menge als realistisch erweisen - bislang wurden nur Versuche im Labor durchgeführt - könnte dies weitreichende Folgen für die Treibstoffindustrie haben. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl könnten von Biokraftstoffen abgelöst werden und zum neuen Standard im Transportwesen werden.

Im Detail funktioniert das Verfahren von Joule Biotechnologies so, dass zunächst genetisch veränderte Mikroorganismen in speziell dafür angefertigten Photobioreaktoren angepflanzt werden und danach mit Kohlenstoffdioxid und Wasser “gefüttert” werden. Die Organismen wandeln diese Stoffe, unter ausschließlicher Verwendung von Sonnenenergie, mittels Photosynthese daraufhin direkt und fortlaufend in Treibstoff um. Der fertige Biosprit wird von den Organismen ausgeschieden und kann mithilfe herkömmlicher chemischer Separationsverfahren abgeschöpft werden - anders als etwa bei Algen, bei denen das gewonnene Öl noch zusätzlich raffiniert werden muss, um zu Biotreibstoff zu werden. Joule erwartet sich durch diese Innovation bahnbrechende Konsequenzen. “Wir sind das erste Unternehmen, das eine wirkliche Lösung zur Frage der Energieunabhängigkeit anbieten kann - und das relativ bald”, sagt Bill Sims, CEO und Präsident von Joule Biotechnologies.

Das Unternehmen plant für nächstes Jahr den Bau einer Pilotanlage im Südwesten der USA und erhofft sich, bis Ende 2010 mit der kommerziellen Produktion von Bioethanol beginnen zu können. Die Produktion von Kohlenwasserstoff-basierten Treibstoffen soll schließlich 2011 in großem Umfang über die Bühne gehen. Bislang habe man weniger als 50 Mio. Dollar in die neue Technologie investiert, so Sims. Die Suche nach weiteren Investoren sei aber bereits angelaufen, hört man aus dem Unternehmensumfeld

Bislang wurden Biokraftstoffe vorwiegend aus Getreide hergestellt. Für die Erzeugung sind jedoch erhebliche Mengen an Ackerland, Wasser und Energie nötig, was als Hauptgrund angeführt wird, warum sich die alternativen Kraftstoffe bislang nicht durchsetzen konnten. Hält das neue Verfahren von Joule jedoch was es verspricht, könnte die gesamte Kraftstoffnachfrage der USA - täglich werden laut American Institute of Petroleum (API) etwa 19 Mio. Barrel allein an Erdölerzeugnissen ausgeliefert - mit einer Produktionsfläche, die lediglich in etwa die Größe von Bayern hat, abgedeckt werden.

Ob Joule tatsächlich den Durchbruch schafft und irgendwann wirtschaftlich produzieren kann, beäugen viele Experten mit Skepsis. Mittlerweile gibt es einige Biotechnologie-Firmen, die treibstoffproduzierende Organismen züchten, so etwa Synthetic Genomics http://www.syntheticgenomics.com oder Algenol http://www.algenolbiofuels.com. Anderen Unternehmen, die ähnliche Verfahren initiiert hatten, wie etwa Green Fuel http://www.greenfuelonline.com, wurden wiederum die hohen Kosten der Bioreaktoren zum Verhängnis. Eine weitere Herausforderung ist zudem, die fortlaufende Treibstoffproduktion der Mikroorganismen auf einem stabilen Niveau zu halten. David Berry, einer der Gründer und Vorstandsmitglied von Joule, sagt, dass man die Reaktion der Mikroorganismen auf Hitze sorgfältig überwachen werde und dafür die Bioreaktoren mit hitzeregelnden Sensoren ausgestattet hätte. (Ende)

Chi, Qi, Prana, Od, Mana – Bewusste Lebensenergie

Robert Zach beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Lebensenergie

Kufstein/Tirol – Wenn er anfängt über „Gott und die Welt“ zu reden wird es meistens sehr still, wenn er mit sehr einfachen Beispielen das Schöpfungsprinzip erklärt, polarisiert er nicht nur die Zuhörer, er zieht sie auch förmlich in seinen Bann. Robert Zach, konfrontiert das Publikum mit seinen Erkenntnissen, und meint die Wissenschaftler dieser Welt können die einfache Tatsache nicht erklären, dass Menschen bewusst sind. Die Wissenschaft geht dabei verstandesgemäß vor und nimmt an, dass das Bewusstsein auf irgendeine Art und Weise vom menschlichen Gehirn erschaffen wurde. Das wäre so als würde ein Elektrogerät den Strom erschaffen um dann funktionieren zu können. Es ist eben genau umgekehrt, der Strom bringt die Elektrogeräte hervor, ohne den Strom gäbe es das Fernsehgerät nicht. Ohne das Bewusstsein gäbe es den Menschen und sein Gehirn nicht. Wie wir nun den Strom nennen bleibt uns und unseren Kulturkreisen überlassen, Chi, Qi, Prana, Odem, Mana, oder gar Gott, Allah, spielt keine Rolle da der Strom ein unpersönliches Bewusstsein darstellt. Der Begriff „Bewusstsein“ hat im Sprachgebrauch eine sehr vielfältige Bedeutung, die sich teilweise mit den Bedeutungen von spirituell „Geist“ und religiös „Seele“ überschneidet. Bewusstsein zu erfahren ist dabei das höchste Ziel, der Weg zur Erleuchtung gipfelt im erfahren des vollkommenen Bewusstseins von „All-das-was-ist“.

Damit ist Robert Zach nicht der Einzige, auch namhafte Wissenschaftler wie der Physiker Peter Russel sind der Meinung, dass wir diese Grundannahme hinterfragen und stattdessen darüber nachdenken sollten, ob das Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad in aller lebendigen Materie vorhanden ist. So wie der elektrische Strom jedes elektrische Gerät betreibt, so betreibt das vollkommene Bewusstsein jedes lebendige Wesen, egal ob Zellen, Atome, Pflanzen, Tiere oder dem Mensch. Robert Zach der mit seinen lebendigen Kunststoffen seit Jahren aufzeigt das Lebensenergie vom Menschen durch Bewusstsein verstanden und angewandt werden kann, geht aber noch weiter. Wenn die Menschheit ihre inhärent anwesende Göttlichkeit erkennt und damit zu einem neu definierten Wesen evolutioniert - dann erst - wird der Mensch geboren werden. Dann wird auch der ungenutzte Teil des menschlichen Gehirnes freigeschaltet. „All-das-was-ist“ hat unseren Körper als intelligentes Konzept des Bewusstsein entwickelt, deshalb ist alles vorhanden was es für den vollendeten Menschen braucht, wenn Teile des Gehirnes nicht genutzt werden dann nur deshalb, weil sie noch nicht benötigt werden. Mit fortschreitender Bewusstseinerweiterung werden die sequentiellen Bausteine aktiviert um das organische System dem erweiteten Bewusstsein anzupassen. Wer das TV-Gerät und den Strom versteht der hat das Universum und Gott verstanden, es ist so einfach, wenn man einfach mal einen persönlichen Gott weglässt. „All-das-was-ist“ als unpersönlicher Strom ist die Quelle der Bewusstseinsmaschine „TV-Gerät“, ohne den Strom könnte der Fernseher keine illusionären Bilder erzeugen, es geht nur mittels des elektrischen Stroms, der Lebensenergie der illusionären Bewusstseinsmaschine - TV-Gerät (Empfänger). Deshalb sagt Jesus folgerichtig: ohne den Vater (Strom = Lebensenergie) könnte ich nichts tun …

Ohne Lebensenergie geht gar nichts. Wenn wir Menschen körperliche Probleme haben gehen wir zum Arzt, der Arzt hat ein Gehirn das ihn intelligent erscheinen lässt, aber dem Arzt fehlt der Bauplan für den menschlichen Körper, weil er den Körper und das Bewusstsein dahinter nicht erschaffen hat. Hätte Verstand den Körper erschaffen, könnten wir den Körper in seiner Komplexität verstehen, geht aber nicht. Wenn wir ein defektes Auto haben geben wir es in eine Werkstatt unseres Fabrikats, in der Sicherheit dass die den Wagen reparieren können, sie haben ihn schließlich geplant und gebaut. Einen defekten Körper bringen wir zum Arzt in der Hoffnung auf Hilfe, nur der hat den Körper nicht geplant und auch nicht erschaffen, er kann also nur ein mutmaßliche Hilfe anbieten, weil der Verstand nicht versteht wie etwas funktioniert das vom Bewusstsein erschaffen wurde. Robert Zach, beschreibt was Peter Russell beweist, dass wir uns heute mitten in einem Paradigmenwechsel befinden, der alles in Frage stellt, was wir bisher für elementare Wahrheit gehalten haben. Von Einsteins Relativitätstheorie und dem Raum-Zeit-Kontinuum bis an den Punkt, wo die Aussagen der Physiker mit denen der Mystiker, Heiligen und Philosophen deckungsgleich sind. Die so genannten Erleuchteten, sagt Russell, sind Menschen, die das neue Paradigma für sich persönlich verwirklicht haben. Sie wissen nicht nur, dass alles aus Bewusstsein entsteht und Raum, Zeit und Materie keine absoluten Größen darstellen (wie die Wissenschaft bewiesen hat), sondern sie nehmen es auch so wahr. Sie leben laut Russel in einer anderen Welt, einer wahreren, lebendigeren Welt, die zutage tritt, wenn die alten, überholten Vorstellungen als falsch durchschaut werden.

Ein Erleuchteter ist ein Mensch der sich nicht mit irdischen Methoden begnügt, sondern mit geistigen Werkzeugen die äußere Illusion von Leben erschafft, ein agieren aus dem göttlichen Superbewusstsein, das jeder Mensch realisieren kann, so Zach (http://www.zarolightacademy.org) im Gespräch. Erst müssen die verstandesmäßigen Tumulte des irdischen Wahnsinns beseitigt werden, dann muss Göttlichkeit als Wahrheit angenommen werden, erst dann wird der Tod in allem (lebendig erscheinenden) sichtbar. Der Tod ist so gesehen nur das Ausschalten des Fernsehers der die Lebensillusion vorgegaukelt hat, der Strom bleibt davon unberührt, da er sich selbst auch nach beenden es TV-Programms bewusst bleibt, da er das Bewusstsein ausmacht und ist. Für die derzeitigen Religionssysteme ist hier dringender Nachhilfeunterricht angesagt. Ist der Punkt erreicht an dem Bewusstsein sich selbst realisiert, muss die Raupe sterben um als Schmetterling neu geboren zu werden, diese kann nur während des Lebens-Zeitraumes vollzogen werden, denn wenn die Raupe stirbt, wo bleibt dann der Schmetterling. Das ist dann auch keine dummdoofe Phantasterei religiöser Spinner, sondern das einzige Ziel das Bewusstsein verfolgt, sich Selbst bewusst zu werden. Wir müssen also werden was wir sind, durch Aufgabe der Idee was wir scheinbar körperlich (Ego) darstellen. Hier gibt es keine Ausnahmen, da es das erklärte Ziel des Lebens ist. Mehr zu Robert Zach (ZARO): http://www.zarobiotec.com und es darf gegoogelt werden.

Autor: Antony Zettl
www.zaronews.com

Bewusst gut Essen

Tyromed realisiert neue Biokosmetik-Innovation – Tiroler Heu-Fango

Altbewährtes in einzigartiger Kombination Tiroler Bio-Bergheu als Naturkosmetik der Superlative

Niederndorf/Österreich - Die Tiroler Spa-Manufaktur ist bekannt für ungewöhnliche Bio-Highlights, sie liefert seit Jahren biologische Rohstoffe für den gesundheits- und körper-bewussten Menschen, aus der heimischen Natur. Namhafte Wellnessanlagen, Thermen und Hotels mit „Spa & Beauty“, bauen seit Jahren auf die effektiven Spa-Anwendungen von TYROmed, die eine einzigartige Qualität in diesem stetig wachsenden Markt anbietet. Die TYROmed steht mit seiner Philosophie und der überzeugenden Produktpalette für ein hohes Potential bei Anwendungen und Behandlungen die das eigene Wohlbefinden sowohl gesundheitlich als auch geistig nachhaltig verbessern können. Auf der Website http://www.tyromed.com wird deutlich das die Niederndorfer Wellness-Experten mit ihrem Know-How weit mehr sind als nur ein regionaler Anbieter für Wellness, Spa und gesundheitsorientierte Bio-Systemanwendungen.

Mit dem Tiroler Heu-Fango ist nun eine neue Beauty-Innovation aus Tirol auf dem Markt deren Wirkungen, wie entschlackend regenerierend und Haut straffend, überzeugende Argumente sind, in einer Zeit in der Menschen sich immer mehr nach Ruhe und Entspannung sehnen. Friederike Luksch, erklärt wie ein derartig kostbares Produkt Tiroler Bio-Almen mit ihrer intakten Natur entsteht: „Beim Trocknen der rund 60-70 verschiedenen Gräser und Kräuter aus der Tiroler Bergwelt erhalten wir aus der dabei entweichenden Flüssigkeit unser Bio-Heudestillat. Es enthält sämtliche Wirk- und Duftstoffe des Heus, sowie die darin enthaltenen ätherischen Öle. Die entschlackende, entgiftende und Stoffwechsel anregende Wirkung von Heu haben wir mit den Eigenschaften der feinsten weltweit existierenden Erdart vereint, dem Kaolin (weißer Ton). Dieser weiße Ton (Bolus Alba) ist bestens dazu geeignet, Ihrer Haut ein jugendliches Aussehen zu verleihen, denn seine Wirkstoffe straffen die Haut und versorgen sie mit den lebensnotwendigen Mineralien, um sich selbst zu regenerieren. Diese hochenergetischen Vitalkomponenten der Natur sind nun erstmalig in einer gebrauchsfertigen Körperpackung vereint und stehen somit allen schönheitsbewussten Damen und Herren zur Verfügung. Die kosmetischen und therapeutischen Effekte bewirken, dass Sie sich wie ausgewechselt, wie ein neuer Mensch fühlen werden. Sie werden spüren, wie der Alltagsstress, der Druck buchstäblich abgewaschen wird und wie leicht es dann wieder wird, sich gestärkt und ausgewogen neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.

Die Entwicklung des Heu-Fangos basiert auf jahrelanger Erfahrung der praktisch angewendeten Naturheilkunde. Durch intensives Forschen und in praktischen Versuchen auf dem Gebiet der Bioenergetik wurde die Pflegelinie für die durch Umweltbelastung und Stress heute besonders beanspruchte Haut entwickelt. „Wir möchten mit dieser modernen bio-energetischen Hautpflege den umwelt- und gesundheitsbewussten Menschen eine weitere Möglichkeit zur körperlich, geistig, und seelischen, Gesundheitserhaltung und Schönheitspflege ihrer Haut als Geschenk der Natur nahe bringen“, so Luksch im Interview. Umweltbewusste und verantwortungsbewusste Verbraucher schätzen heute mehr denn je die Pflege mit Kosmetikprodukten, die auf einer rein pflanzlichen, mineralischen Basis aufgebaut sind und die ohne Tierversuche auskommen. Die Haut erfüllt vielfältige Funktionen wie die Temperaturregulation, Energiespeicherung, Sinnesempfinden sie hat eine Isolatorwirkung und schützt vor Umwelteinflüssen wie beispielsweise vor Pilzen, Bakterien oder auch (UV-) Strahlen. Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie stellt zirka ein Sechstel des Körpergewichtes und besteht aus drei funktionellen Schichten, die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut (Subcutis), diese dient vor allem als Energiespeicher der Haut: Hier werden Nährstoffe in Form von flüssigen Fetten gespeichert. Die Haut ist unser sichtbares Äußeres, es ist damit unser Aushängeschild, es steuert unser Image und unser Wohlbefinden, es geht um das „ich fühle mich wohl in meiner Haut“.

Die Tiroler Sängerin „Zabine“ ist gleichsam begeistert vom TYROmed-Heu-Fango, sie war von Anfang an von dieser Idee begeistert, wenn man wie Sie viel unterwegs sein muss, jeden Abend vor Publikum steht, dann weiß man wie wichtig der Stressabbau ist. Bekannt durch den großen Erfolg von „Dancingstars“ und mit Hubert v. Goisern ist Zabine in Österreich und den Nachbarregionen eine Größe in der Unterhaltungsindustrie, sie hat das Tiroler-Heu-Fango nicht nur einmal ausprobiert sondern nutzt es laufend um die Anspannungen aus dem Gesicht zu zaubern, als Mutter ist sie doppelt belastet durch Beruf, Karriere und Haushalt. Im Gespräch mit ZAROnews meinte Sie nur abschließend “Probiert’s es, dann gspürt’s es”.

Die Anwendungsmöglichkeiten und mehr zum Produkt erfahren Sie unter: http://www.tyromed.com/downloads/heufango.pdf

Zur Bundetagswahl 2009 gibt es interessante Beiträge, wir haben da einen …

Bundestagswahl 2009 - Wahlboykott Ehrensache! - Viele gute Gründe nicht wählen zu gehen!

Quelle/Herausgeber: http://propagandaschock.blogspot.com

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2009 in Deutschland ist bei meiner hochverehrten Leserschaft zunehmend ein Interesse an Gründen nicht wählen zu gehen zu erkennen.

Aus diesem Grund erlaube ich mir im Folgenden einen aktuellen Wahlboykott für die Bundestagswahl 2009 auszurufen und einige Beispiele - ohne den Anspruch auf Vollständigkeit - und Denkanstöße mit auf dem Weg zu geben, welche dazu dienen sollen, auch Sie, werter Leser, von der Sinnhaftigkeit und Alternativlosigkeit eines strikten Wahlboykotts zu überzeugen:

“Art 20 Grundgesetz (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.” Quelle

Artikel 20 GG Absatz 4 ist völlig begründet und kann von jedem einzelnen Deutschen volle Anwendung finden. Die freiheitliche Ordnung wird durch die Parteien(schein)demokratie abgeschafft nach zwei Kriterien:

a) Verblödungsdemokratie für die Massen: Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf darüber abstimmen, was es zum Essen gibt.

Damit soll gesagt sein, alles was der Regierung genehm ist und wo diese sich sicher sein kann, dass das Volk diesem zustimmt, wird durch Mehrheitsmeinung legitimiert. Dieses Verhalten wird Ihnen im Besonderen in Zukunft vermehrt begegnen, wo der Staat immer mehr Steuergelder eintreiben muss um seine Zinslasten (der Staatsanleihen) zu bedienen und die Massen mit Brotkrumen und Spielchen auf Distanz zu halten.

b) Faschismus für die Elite: Während die Massen in einen ultra politisch korrekten Kommunismus, Kollektivismus und merkbefreites Beamtengehorsam gezwungen werden sollen, bedient sich der Staat auf der anderen Seite zentralistisch faschistischer Systeme zur Durchsetzung volksfeindlicher Partikularinteressen unter gänzlicher Missachtung der freiheitlichen Ordnung und des Schutzes von Freiheits- und Bürgerrechten, welche jedem Bürger in einer Republik, in Deutschland genauer durch das Grundgesetz, garantiert sind.

Beispiele für diesen beliebten Faschismus der Eliten sind u. A. die “Rettung” unrettbarer Banken gegen den Volkswillen, der völkerrechtswidrige Angriffskrieg und die Absicherung von Drogenschmuggel in Afghanistan unter Inkaufnahme der brutalen Ermordung von Kindern und Zivilisten auf deutschen Geheiß gegen den Volkswillen und die systematische Schaffung von deutschen Schuldensklaven durch das freiheits- und republikfeindliche System des Verkaufs von Staatsanleihen.

Der Schutz der Freiheits- und Bürgerrechte in unserer Republik - eine Selbstverständlichkeit (unveräußerliches Naturrecht) für jeden Bürger einer demokratischen Republik, die nur aus formalen Gründen ihre Spiegelung im Grundgesetz findet - wird mit Füßen getreten. Ein paar Beispiele:

- die Kontenabfrage; ursprünglich “angeblich” gedacht Terroristen zu identifizieren, gehört die Kontenabfrage nunmehr zu einer Regelabfrage deutscher Behörden, welche die Bürger ausspionieren und ihre Vermögensstände analysieren,
- die totale Informationserfassung; durch “Reformen” des Datenschutzes werden nunmehr alle Kommunikationsströme erfasst, Bundestrojaner u. v. w. Maßnahmen höhlen die Privatsphäre immer weiter aus. Datenklau und -analyse durch fremdländische Organisationen wird nicht entgegengetreten.
- RFID-Chips, Fingerabdrücke u.s.w. in Pässen und Reisepässen; diese Daten werden dann mit fremdländischen Organisationen ausgetauscht.

Der Staat schützt Gesundheit und Leben der Bürger nicht, sondern tritt diese schutzwürdigen Menschenrechte mit Füßen. Ein paar Beispiele:

- Imfpungen; Aluminium- und Quecksilberderivate, Formaldehyd, Salzsäure u. V. m. in Impfungen,
- Hormonaktive Substanzen - hormonaktive Substanzen in PET-Flaschen und Verpackungen, BPA in Babyflaschen, Nukkels usw.,
- Natriumfluorid in Kinderzahnpasta und anderen Zahnpasten und Zahnpflegeprodukten,
- Mononatriumglutamat und Aspartam u. V. m. in Lebensmitteln,
- genetisch veränderte Lebensmittel - Verseuchung der mitteleuropäischen Natur mit diesem Dreck

Der Staat lügt und betrügt an allen Fronten. Ein paar Beispiele:

- Klimaschwindel; das Märchen und Abzockparadies der “anthropogenen Klimaerwärmung”
- Ökofaschismus; Förderung von menschenfeindlichen Ideologien in unserer “schönen neuen Dienstleistunggesellschaft” namentlich Solarzellen, Windkraft u. vieler Irsinn mehr - alles begründet mit dem Klimaschwindel
- Konzerne und Banken bestimmen die parlamentarische Gesetzgebung und das Parlament ist zur Theaterbühne ohne Darsteller verkommen
- despotische EU-Integration (der Vertrag von Lissabon); Todesstrafe, EU-Steuern, diktatorische Machtbefugnisse des Europäischen Rats, Abschaffung der Solidargemeinschaft warten auf finale Ratifikation.

Gehen Sie daher nicht zur Wahl! Behalten Sie Ihre Stimme, denn Sie ist wichtig um Nein! zu sagen und sich gegen den Irsinn der aktuell herrschenden Eliten zu wehren, welche technisch gesehen unsere Diener sind und nicht unsere Herren. Behalten Sie Ihre Stimme und werfen Sie diese nicht weg, indem Sie legalistisch den Schwachsinn, den der Staat gerade verzapft, noch legitimieren.

Genauer gesagt, ist ein Wahlboykott der Bundestagswahl 2009 eine Ehrensache und Verpflichtung für jeden freiheitlich gesinnten demokratischen Bürger unserer Republik.

Nutzen Sie die Zeit am Wahlsonntag - anstatt wählen zu gehen und den Lügen und Versprechern dieser vermeintlich die freiheitliche Ordnung wahrenden Protagonisten zu folgen - lieber um eigene Konzepte zu entwickeln, wie wir den künftigen Herausforderungen in Deutschland begegnen. Beispielhaft ein paar Anregungen:

- Schuldenmoratorium für Privatschuldner und Unternehmen in der Realproduktion bis zum Ende der Krise,
- Banken pleite gehen lassen; die sind eh unrettbar pleite
- das Parlament, als Verteter des Souveräns, emittiert Geld zukünftig selbst, anstatt dies durch die “unabhängige” Bundesbank durchführen zu lassen, Abschaffung des fraktionalen Reservesystems, welches es Privatbanken ermöglicht aus dem Nichts Geld zu schaffen,
- Verbot der Staatsverschuldung; warum muß eine Republik, welche vom Souverän legitimiert ist Geld zu emittieren Schulden bei Dritten aufnehmen?!
- Strafrechtliches Verbot des Einflusses von Lobbygruppen und Nichtregierungsorganisationen auf die Entscheidungsfindung von Parlamentariern,
- Parteien- und Fraktionsverbot, alle Abgeordneten sind direkt zu wählen und außerparteilich ausschließlich ihrem Wahlkreis verpflichtet,
- Raus aus der Welthandelsorganisation, der UNO und anderen supranationalen nicht demokratisch legitimierten Organisationen!
- per Los bestimmte regelmäßige wechselnde Bürgerkommissionen zur Prüfung von Behörden, Parlamenten und staatlichen Vorgängen (Überprüfung des Geldemittierungssystems der Parlamente, Überprüfung von Behörden- und Ämtern)
- Wahl von Richtern, Polizisten und Staatsanwälten durch das Volk, die Gemeinde.
- Erstellung einer gesamtdeutschen Verfassung und einer Bill of Rights.
- Erhöhung der individuellen Eigenverantwortung und massive Einschrumpfung des überbordenden Staatsapparates (vielleicht auf 200.000 Angestellte und Beamte des öffentlichen Dienstes und nicht 4,5 Millionen Menschen).
- Abschaffung des Kontrollwahnsinns und der Einschränkung des Bürgers durch kollektivistische Systeme, wie die Schulpflicht.
- Liberalisierung des Waffenbesitzes - eines der essentiellen Grundrechte eines Bürgers in der Republik zum Schutz von Leib und Leben, Eigentum und im Besonderen zum Schutz vor Feinden im Inneren (wie einer despotischen Regierung).

Also, genießen Sie Ihren 27.09.2009 ohne Wählen zu gehen! Vielleicht haben Sie ja auch ein paar eigene Einfälle, wie es mit unserem schönen Land weitergehen soll, ich freue mich auf Anregungen!

Zum Originalbericht: http://propagandaschock.blogspot.com/2009/09/bundestagswahl-2009-wahlboykott.html

Ameisen entscheiden vernünftiger als Menschen

Kollektives Handeln schützt vor Fehlern des Einzelnen

Phoenix - Die Entscheidungsfindung in einer Gruppe von Ameisen ist rationaler als beim Menschen. Zu diesem Schluss kommen US-amerikanische Forscher im Journal Proceedings of the Royal Society: Biological Sciences. Tests mit Ameisen haben gezeigt, dass deren Individuen bloß eine einzige Entscheidungsmöglichkeit besitzen. Der gesamten Ameisengruppe hilft diese Einschränkung jedoch dabei, ihre Entscheidungen zu optimieren und so die Fehlerquote für das Individuum zu minimieren. Diese Ergebnisse geben Einblick, wie kollektive Entscheidungen zustande kommen und sollen auch der Entwicklung künstlicher Intelligenz auf die Sprünge helfen.

“Die höhere Rationalität bei Ameisen kommt dadurch zustande, dass sich diese Tiere bei Entscheidung der gesamten Kolonie durch die Interaktionen zwischen vielen schlecht informierten Tieren organisiert”, so Studienleiter Stephen Pratt von der Arizona State University http://www.asu.edu. Die Biologen untersuchten die Ameisenart Temnothorax curvispinosus, die in kleinen Hohlräumen wie etwa in Eicheln lebt und bei der Suche nach neuen Schlafplätzen sehr einfallsreich ist. Die Forscher stellten einer Kolonie dieses Tieres die Aufgabe, aus zwei ähnlichen Optionen für einen Nestplatz die bessere zu wählen.

“Rationalität bedeutet hier, dass Individuen mit dem größten Erfolg auf ihrer Entscheidung beharren”, erklärt der US-Forscher. Zur Maximierung ihrer Überlebensrate erstellen Tiere eine Rangliste von Optionen, was sowohl Nahrungsquellen als auch Geschlechtspartner oder Nistplätze betrifft. Irrational wäre es hingegen, die Reihenfolge der Optionen an verschiedenen Tagen zu ändern, ohne dass sich diese in ihrer Bedeutung für das Überleben geändert hätten. Dümmer als Ameisen sind wir Menschen zwar nicht, doch unsere Auswahl erfolgt gerade in schwierigen Entscheidungen oft nach irrationalen Kriterien. “Menschen denken meist, es sei vorteilhaft, mehrere individuelle Optionen, Strategien und Zugangsweisen zu besitzen. Doch irrationale Fehler entstehen eher dann, wenn Individuen direkt zwischen Optionen vergleichen”, so Pratt.

Künstliche Intelligenz halten die Forscher als eine mögliches Umsetzungsgebiet für ihre Erkenntnis, dass strategische Einschränkungen des Individuums der gesamten Gruppe beim Lösen einer gemeinsamen Aufgabe hilft. “Eine Schlüsselidee der kollektiven Robotik ist, dass individuelle Roboter ruhig sehr einfach sein dürfen. Wird jedoch eine größere Zahl solcher Roboter zusammengeschlossen, kann dies zu einem komplexen, intelligenten Ergebnis führen, ohne dass eine komplexe zentrale Kontrollstelle nötig ist”, so Pratt. Allerdings könnten die Erkenntnisse kaum menschliche Sozialsysteme erklären, relativieren die Forscher ihre Ergebnisse. (Ende)

Pkw-Maut bald im gesamten Straßennetz, Staat macht Kasse!

Kosten für Mobilität explodieren bis 2030, die Misswirtschaft der Deutschen Regierung braucht mehr Geld vom Volk

Berlin (pte/25.07.2009/13:45) - Das gesamte Verkehrsnetz steht in den kommenden Jahren vor einem grundlegenden Umbruch. Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) geht etwa davon aus, dass Pkw-Besitzer künftig mit einer Maut auf allen außerstädtischen Straßen rechnen müssen (PDF-Download: http://innoz.de/pdf/innoz-baustein-06.pdf). Demnach sollen alle überörtlichen Straßen in Bundesbesitz mit einer Mautpflicht belegt werden. “Langfristig führt daran kein Weg vorbei”, meint Frank Hunsicker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am InnoZ, im Gespräch mit pressetext. In Sachen Mobilität ist dem InnoZ zufolge bis 2030 zudem ohnehin von einer Kostenexplosion auszugehen, die stärker ausfallen werde als der Anstieg der Lebenshaltungskosten insgesamt. Gründe dafür würden der demografische Wandel, ein auf 250 Dollar pro Barrel anschwellender Ölpreis sowie wachsende Staatsschulden liefern.

Bis 2030 wird die Umstellung von der öffentlichen zur Nutzerfinanzierung in Deutschland weitgehend abgeschlossen sein, argumentiert das InnoZ. “Selbst der wahrscheinlich steigende Anteil von Elektroautos wird an den Kostenstrukturen im motorisierten Individualverkehr nichts ändern”, schreiben die Experten. Der private Kfz-Verkehr werde sukzessive in eine elektronische Maut eingebunden. “Das Thema wird von der Politik gerade im Vorfeld der Bundestagswahl totgeschwiegen”, erklärt Hunsicker gegenüber uns. In der nächsten Legislaturperiode sei aber davon auszugehen, dass die allgemeine Pkw-Maut zur Sprache gebracht wird. In den Niederlanden sei diese beispielsweise bereits bis 2016 beschlossen.

Auf die Herausforderungen, die auf die deutsche Verkehrsinfrastruktur zukommen, soll insbesondere das Schienennetz noch nicht ausreichend vorbereitet sein. Dem InnoZ zufolge wird das Verkehrsaufkommen anders als in städtischen Boomregionen abseits von Metropolen stark schrumpfen. Während jedoch die Realeinkommen der Verbraucher nur schwach ansteigen sollen, klettern die Mobilitätskosten rasant. Der motorisierte Individualverkehr verteuere sich dabei stärker als das Reisen auf Schienen. Zudem müssten private Budgets für Mobilität eingeschränkt werden, da trotz der niedrigen Löhne auch die Kosten für Gesundheits- und Altersvorsorge sowie für Kommunikation steigen würden. Anders als der Pkw habe die Bahn noch Potenzial zu Einsparungen und höherer Effizienz, wodurch sich die Preissteigerungen für Nutzer im Zug in Grenzen halten dürften.

Die Bahn-Infrastruktur müsse seitens der Politik jedoch an die demografischen Änderungen angepasst werden. Insgesamt gehe das motorisierte Verkehrsaufkommen inklusive Zug um knapp vier Prozent zurück, wobei besonders der Schienenverkehr in “dünn besiedelten Regionen mit schrumpfender Wirtschaftskraft” um bis zu 25 Prozent abnehmen werde. In städtischen Regionen führe die Konzentration hingegen zu einem Anstieg von teilweise über 25 Prozent. Gegenüber der Straße gewinne die Bahn in den kommenden 20 Jahren deutlich an Marktanteilen und etabliere sich als “das Verkehrsmittel der Zukunft”. (Ende)

Olivenöl hilft beim Abnehmen

Studie bestätigt positive Effekte des Verzichts auf tierische Fette

Pamplona - Ein hoher Verzehr von Olivenöl hat für das Abnehmen günstige Auswirkungen. Das stellten die Wissenschaftlerinnen Cristina Razquin und Amelia Marti von der Fakultät für Pharmazie der Universität Navarra http://www.unav.es/farmacia fest. In Kombination mit einer gesunden Ernährung konnte der häufige Konsum von Olivenöl bei Menschen mit Übergewicht eine Gewichtsreduktion bewirken.

In einer groß angelegten Studie http://predimed.onmedic.net stellten über 1.000 Menschen, die aufgrund von Übergewicht ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besaßen, drei Jahre lang ihre Ernährungsgewohnheiten auf die sogenannte “Mittelmeer-Küche” um. Der Schwerpunkt dieser Kost liegt auf Obst, Gemüse, nicht-raffinierten Getreideprodukten und Fisch. Tierische Fette sollten durch pflanzliche ersetzt werden, wobei jedem teilnehmenden Haushalt Trockenfrüchte und ein Liter natives Olivenöl pro Woche gratis zur Verfügung gestellt wurden. “Das entspricht einem exzessiven Konsum von Olivenöl, der in Spanien jedoch aufgrund der Beliebtheit frittierter Speisen nicht unüblich ist”, so Marti im Interview mit ZAROnews.

Innerhalb der drei Versuchsjahre wurden Körpergewicht wie auch der allgemeine Gesundheitszustand beobachtet. Die Forscher konnten einen deutlich höheren Anteil von Antioxidantien im Körper feststellen bei gleichzeitig geringerem Körpergewicht. Je höher die genetische Vorbelastung für Gewichtszunahme war, desto deutlicher zeigte sich auch der Schutzeffekt durch die mediterrane Kost. “Die Wirkung, die wir infolge des Konsums von dem an Antioxidantien reichen Olivenöl beobachteten, lässt entgegen den früheren Annahmen vermuten, dass eine Kost mit hohem Anteil an ein- und vielfach ungesättigten Fettsäuren sehr gut für den Organismus ist”, so Studienleiterin Razquin.

Welche Stoffwechsel-Effekte beim Konsum von Olivenöl genau ausgelöst werden, habe die Studie nicht untersucht, ergänzt Marti. “Vermuten kann man jedoch, dass dadurch der Appetit reduziert und Bluthochdruck gesenkt wird. Außerdem sind auch Entzündungs-hemmende Effekte bekannt.” Wichtig sei jedoch, Olivenöl mit der höchsten Qualitätsstufe “nativ extra” zu verwenden, da hier der Anteil ungesättigter Fettsäuren am größten sei, so die Physiologin gegenüber ZAROnews. (Ende)

Gene beeinflussen Placebo-Wirkung

Unterschiedliche Reaktion auf Placebo-Medikamente erklärbar

Los Angeles - Die Gene eines Menschen bestimmen, wie gut Placebos bei ihm wirken. Das haben Hirnforscher um Andrew Leuchter am Semel Institute for Neuroscience and Human Behavior http://www.semel.ucla.edu herausgefunden und im Journal of Clinical Psychopharmacology publiziert. Placebos funktionieren demnach, indem sie das Belohnungssystem des Gehirns stimulieren. Dabei setzen sie sogenannte Monoamine- Neurotransmittoren frei, zu denen die Wohlfühl-Hormone Dopamin und Noradrenalin gehören. Da diese chemischen Signale von Genen kontrolliert werden, könnten die genetischen Unterschiede zwischen Menschen wesentlichen Einfluss auf die Reaktion auf Placebos haben, schließen die Forscher.

Von einem “Placebo” spricht man, wenn ein Medikament statt dem vermeintlichen Wirkstoff nur Zucker enthält. Nützlich sind Placebos vor allem für Tests neuer Arzneien, die zum Vergleich stets eine “nicht erfolgte Behandlung” erfordern. Bei manchen Menschen funktioniert die Placebo-Behandlung allerdings fast genauso gut wie das echte Medikament, während dies bei anderen nicht der Fall ist. Ungeklärt war bisher, warum dieser Unterschied besteht, man hatte stets eine Verbindung biologischer und psychologischer Faktoren vermutet. Genetische Ursachen liefern jetzt eine neue Erklärung für diesen Effekt. Leuchter und sein Team entdeckten, dass bestimmte Gene, die im Gehirn für Belohnungseffekte zuständig sind, die Reaktion eines Menschen auf Placebos bestimmen.

Dazu untersuchten die Forscher die Blutproben von 84 Menschen, die an typischen Depressionen litten, da bei dieser Krankheit die Placebowirkung gewöhnlich besonders stark ausgeprägt ist. 32 hatten ein Medikament erhalten, 52 ein Placebo. Die Forscher untersuchten die Unterschiede der Gene, die für die Steuerung zweier Monoamine-Enzyme - bezeichnet als Catechol-O-Methyltransferase (COMT) und Monoaminoxidase (MAO-A) - zuständig sind. Bei Personen mit der höchsten MAO-A-Aktivität war der Placebo-Effekt deutlich geringer als bei anderen Genotypen. Beim COMT-Enzym war das Verhältnis genau umgekehrt. “An Major-Depression Leidende mit spezifischen MAO-A und COMT-Genotypen dürften biologisch im Vorteil oder Nachteil sein, was ihre Reaktion auf Placebos betrifft”, so Leuchter.

Leuchter bezeichnet diese Erkenntnis als “nicht alleinige Erklärung für die Placebo-Wirkung, da mehrere biologische und psycholsoziale Faktoren beteiligt sind”. Man könnte jedoch künftig den Einfluss des Genotyps beim Design klinischer Studien berücksichtigen, um so Arzneitests höhere Aussagekraft zu verleihen. (Ende)