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Archive für 3.9.2009
Wasser: Trinkwasserqualität verschlechtert sich zunehmend
3.9.2009 von zaro.
Wasserfilter werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen, Wasser wird kostbarer werden
Kufstein/Tirol – Der Mensch ist so gesund und vital wie seine Nahrungsmittel es zulassen, das ist nicht die ganze Wahrheit aber ein bestimmender Faktor, wenn es um die körperliche Vitalität geht. Was wir tagtäglich an Giften zu uns nehmen ist bedenklich, denn ohne Schadstoffe zu leben ist fast unmöglich geworden. Die Schlagzeilen in der int. Presse sind alarmierend und die Zahlen und Fakten zu den Verschmutzungen von Trinkwasser sind mehr als beunruhigend. Dabei wird uns in Europa gern versichert wie gut unser Trinkwasser noch ist im Vergleich zu anderen Ländern, dabei wird aber zum größten Teil gekonnt verschwiegen wir dramatisch die Wasser-Situation tatsächlich ist. Wenn man die Presse der letzten Jahre verfolgt wird einem die Brisanz des Themas bewusst und es lässt sich leicht feststellen wie katastrophal die Wasserfakten sind. ZARObiotec http://www.zarobiotec.com beschäftigt sich seit Jahren mit Wasserforschung und der Entwicklung von Wassertechnologie und der Vitalisierung von Wasser, die Lage ist mehr als ernst, versichert uns ZARO’s Wasserexperte und Referent Wolfgang Pötzl im Gespräch. Es ist tragisch das dann auch noch dieses wirklich wichtige Thema untergeht, weil Themen wie Weltwirtschaftskrise der Menschheit wichtiger erscheinen, als das wichtigste Lebenselement auf unserem Planeten, sauberes, reines Wasser.
Wasserverschmutzung macht unfruchtbar! Testosteronblocker im Wasserkreislauf: Chemische Rückstände beeinträchtigen die männliche Fruchtbarkeit des Mannes. Wasserverschmutzung macht Männer offenbar unfruchtbar. Eine Vielzahl chemischer Schadstoffe aus Medikamenten und Pflanzenschutzmitteln stört nicht nur die Fortpflanzungsfähigkeit männlicher Fische, so eine britische Studie. Dieser Chemiecocktail, der über den Wasserkreislauf in den Körper gelangt, blockiere auch das Männerhormon Testosteron. Britischen Forscher hatten Proben aus mehreren Flüssen entnommen und konnten in den Gewässern neben Östrogen eine Vielzahl weiterer Substanzen nachweisen: Reste von Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln und industrielle Chemikalien. Frühere Studien hatten bereits die Folgen des weiblichen Hormons Östrogen im Wasser gezeigt: Männliche Fische wurden weiblicher oder wandelten ihr Geschlecht komplett. Das Östrogen, aus Antibabypille oder der Industrie gelangte über Abwässer in Flüsse und Seen.
Bakterien, Viren und Pestizide im Wasser! Allerdings werden auch Bakterien und Viren konstant in Trinkwasser nachgewiesen, was verstärkt zu Magen-Darm-Erkrankungen führen kann, wie Durchfall, Krämpfe, Erbrechen uvm.. In vielen Fällen werden diese Symptome als Grippe oder Erkältung abgetan. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass in den meisten Fällen die Ursache ein durch Bakterien und Viren verunreinigtes Wasser ist. Gutes, sauberes und reines Trinkwasser wird weltweit zunehmend zu einer Mangelware, das macht Wasser früher oder später zu einem Spekulationsgeschäft. Nur wenige Schadstoffe und Chemikalien, welche sich im Wasser der kommunalen Wasserversorgungen befinden, wurden bisher auf ihre Gesundheits- und Umweltrelevanz untersucht, oder einer ökotoxikologischen Bewertung durch Umweltforschungslaboren unterzogen. Täglich fließen über 100.000 verschiedene Chemikalien ins Grundwasser, und es ist trotz aufwändiger chemischer Aufbereitung unmöglich, alle Verunreinigungen und Chemikalien aus dem Wasser effektiv zu entfernen.
Wasserqualität = Lebensqualität! Die Erkenntnis, dass Wassertrinken die Gesundheit nachhaltig fördert und vielen Krankheiten vorbeugt, ist eine Tatsache die sich immer mehr durchsetzt. Menschen die an diesen Fakten noch zweifeln, steht mittlerweile ein Fülle von wissenschaftlich fundierten Büchern zu Verfügung die diese These untermauern. Es gibt mittlerweile eine enorme Fülle von Erfahrungsberichten von ehemals chronisch Kranken, die mit einer richtigen „Wasserkur“ wieder gesund wurden. Diese Berichte veranschaulichen eindrucksvoll, dass Wassertrinken nicht nur Beschwerden wie Bluthochdruck, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Verdauungsstörungen lindern kann, sondern in vielen Fällen auch bei ernsten Erkrankungen wie Diabetes, Kolitis, Multiple Sklerose, Osteoporose oder Tinnitus helfen kann. Ein Wasserfilter ist eine der wichtigsten Anschaffungen die man in der heutigen Zeit tätigen kann, mit schadstofffreiem Wasser wird die Lebensenergie im Körper erhöht und in einem weiteren Schritt ist es möglich dieses Wasser zu vitalisieren. ZARO Biotec ist mit ein Vorreiter und Pionier in Sachen Wasserenergetisierung, Vitalisierung und Wasserbelebung die ungewöhnlichen Innovationen sind günstig, effektiv, geprüft und werden dadurch in vielen Haushalten zur Wasseraufbereitung verwendet. Wir plädieren dafür, nicht erst auf das Durstgefühl zu warten, sondern durch regelmäßiges Wassertrinken dem Entstehen von Krankheiten präventiv vorzubeugen. Und warnen vor den oft gefährlichen Nebenwirkungen synthetischer chemischer Medikamente, die natürliche Heilmittel wie Wasser heute weitgehend verdrängt haben. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erklärbar, dass zahlreiche Krankheiten letztlich durch Wassermangel verursacht werden, viele dieser Krankheiten können oftmals mit Wassertrinken gelindert oder geheilt werden. Warum also teure Medikamente mit unkalkulierbaren Folgewirkungen einnehmen, wenn es eine naturgemäße, rezeptfreie, jederzeit verfügbare Alternative gibt? Wasser – das unverzichtbare Lebenselixier ist und bleibt das Lebensmittel Nummer 1.
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Umweltbewusste Jugendliche oft Außenseiter
3.9.2009 von zaro.
Handlungskompetenz für nachhaltige Entwicklung beginnt im Kindesalter
Jönköping - Um sich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren, müssen junge Menschen das Gefühl von Hilflosigkeit überwinden. Zu diesem Schluss kommt die schwedische Forscherin Ellen Almers von der School of Education and Communication der Universität Jönköping http://hlk.hj.se/eng. In narrativen Interviews befragte sie eine kleine Gruppe junger Erwachsener, die einen Großteil ihrer freien Zeit und Energie für Projekte des Klimaschutzes, der Biodiversität oder der sozialen Gerechtigkeit widmen, nach der Grundlage ihres Tuns. “Gemeinsames Kennzeichen der Befragten war die moralische Verpflichtung gegenüber Menschen, denen sie nie begegnen werden, da sie beispielsweise in einem anderen Erdteil leben oder erst in Jahrhunderten geboren werden”, so die Forscherin gegenüber ZAROnews. Darüber hinaus fand sie gemeinsame soziale und emotionale Motivationsfaktoren und zeigte, welchen wichtigen Einfluss auch außerschulische, informelle Kanäle haben.
Der Nährboden des Engagements für die Umwelt werde bereits in der frühen Kindheit vorbereitet, ausgelöst oft von emotionalen Reaktionen auf Missstände. “Häufig ist es ein Gefühl der Empörung etwa über Hunger in der Welt oder über Tiersterben, das zu einer ersten Handlung führt”, so Almers. Statt deterministischer Weltsicht sei die Einstellung entscheidend, dass man die Welt durch eigene Handlungen mitgestalten und verändern könne, was erst das wichtigste Hemmnis - das Gefühl von Hilflosigkeit - überwinde. Ein weiterer Faktor sei Wissenskompetenz über Umweltthemen und Handlungsmöglichkeiten, wofür die Forscherin das Konzept des ökologischen Fußabdrucks als Beispiel nennt. “Dieser Zugang vermittelt besonders anschaulich, wie selbst unbewusste Handlungen Auswirkungen auf die Umwelt haben.”
Selbst in der Umweltthematik sind Jugendliche ständig verschiedenen Perspektiven ausgesetzt. “Elternhaus, Schule und manchmal auch moralische Instanzen wie die Kirche vermitteln verschiedene Sichtweisen, was Jugendliche zur eigenen Stellungnahme auffordern kann.” Sich Gruppenzwängen und Konsumzwang nicht zu beugen, sei eine emotional schwierige Erfahrung, weshalb viele auf die Suche nach eigenen Positionen verzichten würden. “Kritisches, reflektiertes Denken und Handeln nach dem Gewissen erwächst jedoch erst daraus. Viele die sich später in sozialen Organisationen engagieren waren in ihrer Schulzeit aufgrund ihrer Einstellungen Außenseiter und sind später froh, Gleichgesinnte zu entdecken”, so die Forscherin.
Der Schule rät Almers, neben der Wissensvermittlung über den Klimawandel zu umweltfreundlichem Verhalten einzuladen und dieses selbst zu praktizieren. “Oft konzentriert man sich zu viel auf Probleme und zu wenig auf Lösungen. Ein Weg dazu wäre etwa, Menschen aus NGOs einzuladen, die für Schüler Beispiele für Umweltengagement liefern und Identifikation ermöglichen.” Die Förderung und Diskussion von Umwelthandlungs-Strategien für den Alltag seien schon bisher Anliegen sensibilisierter Lehrer, die laut Almers an jeder Schule zu finden seien. Man dürfe jedoch die Schule nicht abgesondert von ihrem Umfeld betrachten. “Das materialistische Konsumverhalten, das uns die Werbung einbläut, ist sehr schwer zu bekämpfen. Es ist wichtig, Alternativen dazu aufzuzeigen und zu fördern.”
Als Aufgabe der Eltern für das Umwelthandeln sieht Almers einerseits die Vermittlung eines Wertesystems. “Kinder müssen spüren, dass es nicht verhandelbare Dinge gibt, etwa der gleiche Wert des Lebens aller.” Beeindruckend war für die Forscherin vor allem die Erfahrung, dass es keine perfekte familiäre Situationen brauche, um Weichen in Richtung Umweltengagement zu stellen. “Manche der Befragten berichteten von großen Problemen ihrer Eltern, unter anderem Alkoholismus und Scheidung. Doch selbst diesen Eltern kann es gelingen, ihren Kindern zu vermitteln, dass sie an sie glauben und in sie vertrauen. Das ist für die spätere Handlungsfähigkeit enorm wichtig.” (Ende)
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Arktis: Eisscholle in der Größe Manhattans bricht ab
3.9.2009 von zaro.
100 Quadratkilometer Eisberg vom Petermann-Gletscher im Entstehen
London/Columbus - Der größte arktische Gletscher ist drauf und dran eine Eiszunge in der Größe Manhattans zu verlieren, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe. Eine Gruppe von Klimaforschern und Umweltaktivisten beobachten den so genannten Petermann-Gletscher und seine Eiszunge. Sie nehmen an, dass der Abbruch auf die warmen Meeresströmungen, die von Grönland Richtung Norden ziehen, zurückzuführen ist. Diese werden mit der globalen Erwärmung in Zusammenhang gebracht.
Während des vergangenen Sommers haben Forscher um Jason Box von der Ohio State University in Columbus http://bprc.osu.edu erstmals einen großen Riss in der schwimmenden Eiszunge ausmachen können. Die Zunge funktioniert wie ein Förderband und schiebt das Eis durch einen Fjord ins Meer. Der Riss war damals bereits 16 Kilometer lang und reichte von einem Fjordufer zum anderen. Bei Untersuchungen in diesem Jahr konnten die Forscher feststellen, dass sich die Situation weiter verschärft hatte. Mit Hilfe von Kameras und Sensoren konnten die Wissenschaftler ein genaues Bild des Gletschers anfertigen.
“Wir bekommen jede Minute neue Bilder des Gletschers und können so beobachten, wie er sich im Vergleich zum restlichen Gletschereis bewegt. Wir warten auf den kritischen Punkt, wenn die Gletscherzunge zerbricht und abgleitet”, so Alun Hubbard, Glaziologe von der University of Wales http://www.ies.aber.ac.uk. Die Forscher gehen davon aus, dass dies innerhalb der kommenden Wochen geschehen werde. Erst vor zwei Tagen ist ein drei Quadratkilometer großer Teil weg gebrochen. Mehr als zehn großer Risse, manche davon 500 Meter breit, sind bereits vorhanden. Wenn die Zunge abbricht, schwimmt eine 100 Quadratkilometer große Eisscholle, die aus fünf Mrd. Tonnen Eis besteht, im Meer.
Wie alle Gletscher, deren Gletscherzunge in den Ozean ragen, “kalben” diese ins Meer, wie Experten den Abbruch von Eis nennen. “Ein Jahrhundertereignis ist dieser Abbruch nicht”, meint der Klimaforscher Herbert Formayer von der Wiener Universität für Bodenkultur http://www.boku.ac.at gegenüber ZARO Biotec. Die Menge entspreche in etwa der Hälfte eines Jahresabbruchs des Petermann-Gletschers. Was Formayer allerdings bemerkt ist die Tatsache, dass auch an der Nordwestseite Grönlands nun Veränderungen der Eismassen feststellbar sind. Ob das einzelne Ereignis im Rahmen der Klimaerwärmung gesehen werden kann, will Formayer nicht sagen. Dass in der Arktis allerdings kontinuierliche Schmelzprozesse zur Abnahme von Gletschern führe, sei jedenfalls nicht zu leugnen, so Formayer.
Auch die Wissenschaftler, die den Vorgang beobachten, können nicht genau sagen, was genau zum Abbruch des großen Teiles geführt habe. Eine Veränderung der Fließgeschwindigkeit sei jedenfalls deutlich bemerkbar geworden. Nach gängiger Ansicht sind beschleunigende Faktoren wärmere Ozean- und Lufttemperaturen.
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