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Archive für 4.9.2009

Bioenergetische Teilchenenergie als Wirtschaftsfaktor - ein Millionenmarkt

Bioenergie schafft Haltbarkeit ohne Chemie

Kufstein/Tirol - Es ist den meisten Menschen ein dringendes Bedürfnis, Nahrungsmittel ohne chemisches Zusätze zu konsumieren, das ist eine Tatsache. Andererseits wünschen wir uns lang haltbare Nahrungsmittel und dieser Wunsch wird von der Nahrungsmittelindustrie so gut es geht befriedigt. Der Haken an der Sache: Ohne Zucker, Salze und diverse Chemie-Cocktails ist das ein beinahe unmögliches Unterfangen. Es ist ein Teufelskreis, denn um Haltbarkeit zu erzielen wird das Maß des Lebendigen in Lebensmitteln drastisch reduziert und damit wird der Faktor Lebensenergie in der Nahrung immer weniger. Wir leben mit Brennwerten ohne Lebensenergie, wir essen dadurch immer mehr um die erforderliche Lebensenergie zu erhalten die wir aber aus den Nahrungsmitteln nicht mehr erhalten können. Robert Zach, Bioenergieforscher aus Niederndorf/Tirol betreibt seit Jahren Aufklärungsarbeit in Sachen energetisch wertvolle Ernährung. Seit 2003 hielt er über 500 Vorträge zum Thema “Die Energieversorgung des Körpers”. http://www.zarobiotec.com

“Als es noch Lebensmittel gab, waren Kinder und Erwachsene einfach schlanker”, so Zach. “Und das ist einfach zu erklären. Weniger Nahrung (Brennstoff) war erforderlich da die Nahrung energetisch qualitativ besser war. Nun sind wir alle zu dick. Die Esskultur ist zu einem ‘Großen Fressen’ verkommen. Quantitatives Verschlingen von Giften, die legal dosiert einen Menschen nur langsam töten. Wenn ihr Auto Super-Benzin braucht dann schütten sie da doch auch kein Altöl rein oder? Wenn Ihr Körper Energie braucht um zu funktionieren, warum geben sie ihm dann nur den schäbigsten Brennstoff den es gibt? Nur weil er billig ist? Was ist uns Gesundheit wert? Unser Körper braucht Super-Treibstoff in Form von Lebensenergie. Dicke Kinder, Dicke Eltern, Dicke Politiker, die dafür sorgen das Kampagnen gegen die Volksverfettung gefahren werden um die Symptome der falschen Ernährung zu kaschieren. Es geht wie immer um die Ursache und die Ursache ist Haltbarkeit. Wer Haltbarkeit will kommt um Zusatzstoffe nicht herum. Doch dieses Problem ist nicht länger unlösbar”, meint Zach.

Partikel- oder Teilchenenergie kann das. Zaro Biotec hat Produkte entwickelt, die Lebensmittel haltbar machen und das nur durch Berührung mit einem lichtenergetischen Kunststoff, einer Erfindung die alles möglich macht. Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Gabriel Cousens beschreibt in seinem Buch “Tachyon-Energy” bereits seine Erfolge mit dieser Technologie, doch Zaro hat das systematisch weiterentwickelt und es geschafft, Kunststoffe in einem Spezialverfahren so zu verändern, dass diese nun Lichtsignale abgeben. Es reicht, elementare Basisstoffe zu behandeln oder fertige Produkte auf diesen Kunststoffen zu lagern. Die Lebensmittel bleiben lebendig und halten oft viele Wochen länger. In Versuchen ohne Kühlung konnte sogar aufgezeigt werden das bioenergetisch behandelte Früchte, Gemüse, Brot und Getränke deutlich länger frisch blieben. In einem mit Energie behandelten Kühlschrank wird Toastbrot seit neun Monaten ohne die geringste Veränderung gelagert. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Kein Schimmel, keine sonstigen Veränderungen.

“Ich stelle mir vor, dass es möglich ist, die Lebensmittel sogar beim Transport zu vitalisieren ohne auch nur eine Packung öffnen zu müssen, ich bin sicher wir können sogar so etwas realisieren - oder ein Kühlschrank in dem alles dreimal so lange frisch bleibt, wäre auch kein Problem. Wir haben im Versuch Erdbeeren ungekühlt der Oxidation übergeben und das Resultat, die Erdbeere mit Nullpunkt-Energie, sah nach 14 Tagen noch aus wie neu. Was wäre, wenn man Haltbarkeit zu dauerhaft günstigen Preisen der Nahrungsmittelindustrie anbieten könnte”, so Robert Zach begeistert.

Biologische Lebensmittel ohne Zusätze für Haltbarkeit, gesund und energetisiert sorgen für eine gesunde und vitale Gesellschaft. Statt schädlichen Zusätzen in so genannten Energydrinks enthalten diese echte Lebensenergie. Und ganz nebenbei wird der Alterungsprozess verlangsamt. Denn was bei Lebensmitteln wirkt, wirkt auch beim Menschen. Hier tut sich ein unvorstellbarer Mark für Lebensmittelhersteller, aber auch in der Gastronomie auf. Wer zuerst seinen Kunden eine ordentliche Portion Gesundheit und Energie auf den Teller zaubert, der hat auch die Nase vorn.

Informationen und Produkte zur Energetisierung findet man unter http://www.zarobiotec.com. (Ende)

Pakistan: 500.000 Bäume an einem Tag gepflanzt

Neuer Weltrekord als Maßnahme gegen Flutkatastrophen

Karachi/Wien - Über eine halbe Million roter Mangroven pflanzten 300 Freiwillige am Indus-Delta Pakistans an einem einzigen Tag. Diese Aktion, die einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde bewirkte, soll dem ökologischen Gleichgewicht der Region nutzen. Organisiert wurde das Ereignis vom WWF, der pakistanischen Regierung und Wirtschaftspartnern. Die 541.176 Setzlinge wurden im Abstand von zwei Metern eingegraben und bedecken nun eine Fläche von 325 Hektar. Der bisherige Rekord aus Indien, dem ewigen Kontrahenten Pakistans, wurde damit um 100.000 Pflanzungen überboten.

Die Akteure der Pflanzungen waren Bewohner von Fischerdörfern in der Provinz Sindh, 150 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Karachi. “Manche der Teilnehmer wollten Pakistan zum Sieg verhelfen, andere kennen die hohe Bedeutung der Mangrovenbäume”, erklärt Richard Garstang vom WWF Pakistan http://wwfpak.org gegenüber zaro. Die rote Mangrove sei in der Flutregion des Indus ein wichtiger Laichplatz und Nährstofflieferant für Fische und werde in den Haushalten als Heizmittel sowie als Grundstoff für Dächer und Fischerboote verwendet.

Wichtige Funktion habe die Pflanze jedoch auch als Schutz vor Katastrophen wie etwa Tsunamis oder Stürme. “Es fiel bei den Flutwellen der letzten Jahre auf, dass die Regionen, an deren Küste Mangroven wachsen, weniger zerstört waren. Die Pflanzen halten die Flut somit wie Wellenbrecher auf, was für das Hinterland wichtig ist”, so Garstang. Das ökologische Bewusstsein Pakistans sei in den letzten Jahren deutlich gestiegen, dank der Arbeit von Umweltschutzorganisationen und Medien. Die Aktion sei somit von hohem öffentlichen Interesse des Landes begleitet worden.

Als wichtig für die Bewusstseinsbildung wertet Franko Petri vom WWF Österreich http://wwf.at die Aktion. “Ein Fünftel der globalen Erwärmung geht auf die Abholzung der Wälder zurück, wovon vor allem die Regenwälder Brasiliens, Kongos und Indonesiens wie auch die Taiga-Wälder betroffen sind”, betont der Umweltexperte gegenüber zaronews. Es sei nicht zielführend, in den waldreichen Gegenden Europas ähnliche Baumpflanzaktionen durchzuführen. “Der Schwerpunkt der Bemühungen muss auf Maßnahmen liegen, die den Baumbestand der bedrohten Wälder sichern.” (Ende)

Jugendgefängnis steigert die Kriminalität

Gruppenprozesse machen Verbrechen zur ansteckenden Krankheit

Montreal/Bielefeld - Gefängnisstrafen erhöhen die Kriminalität von Jugendlichen, anstatt sie einzudämmen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universitäten Montreal http://umontreal.ca/english, die in der Zeitschrift Journal of Child Psychology and Psychiatry veröffentlicht wurde. 20 Jahre lang - vom Kindergarten- bis ins Erwachsenenalter - interviewten die Forscher dazu in regelmäßigen Abständen 800 Burschen. Diese entstammten aus 53 Schulen ärmerer Wohnvierteln Montreals und hatten Risikofaktoren für Kriminalität bereits in die Wiege gelegt bekommen - etwa soziale Benachteiligung, schlechte Versorgung und zweifelhafte Freundschaften. Aus den Lebensläufen der Untersuchten hofften die Forscher, Rückschlüsse für Auslöser einer kriminellen Karriere zu erhalten.

Als die Untersuchten um die 25 Jahre alt waren, besaß jeder sechste bereits einen Eintrag im Strafregister, für Verbrechen wie Mord (18 Prozent), Brandstiftung (31 Prozent), Prostitution (25 Prozent), Drogenbesitz (16 Prozent) oder Autofahren unter Beeinträchtigung (neun Prozent). Die beforschten Faktoren bestätigten sich einerseits als typische Wegbereiter der Kriminalität. Als “Überraschung” bezeichnet Studienautor Richard E. Tremblay jedoch das Ergebnis, dass Interventionen des Jugendgerichtes die kriminelle Ader der Untersuchten weiter verschlechterten statt Verbesserungen zu erwirken. “Je mehr Interventionen seitens des Gerichts kamen, desto schlimmer war deren Wirkung, obwohl das Jugendgerichtssystem in Quebec einen sehr guten Ruf genießt. Gruppendynamiken machen Kriminalität ansteckend”, so die Erklärung des kanadischen Psychologen, Pädiatrist und Psychiater.

“Diese Erkenntnis überrascht zwar, neu ist sie leider nicht”, betont der Bielefelder Sozial- und Jugendforscher Klaus Hurrelmann http://uni-bielefeld.de im Interview mit ZAROnews. Es bestehe eine starke Diskrepanz zwischen Ansprüchen der Öffentlichkeit und der betreffenden Person. “Unser Gerechtigkeitsempfinden sagt, dass jugendliche Kriminelle scharf bestraft werden müssen, was bis zum Alter von 21 Jahren Aufgabe der Jugendgerichte ist. Das Gefängnis entfernt die Betroffenen für bestimmte Zeit aus der Öffentlichkeit, hat für sie jedoch besonders verhängnisvolle Nebenwirkungen und Langzeitfolgen.”

Grund dafür seien die besagten Gruppendynamiken in Haftanstalten. “Verurteilte Jugendliche kommen in einen Kreis von Gleichaltrigen, die ebenso das Schicksal der Ausgeschlossenheit der Gesellschaft teilen. Sie sind jedoch deshalb keine Menschen zweiter Klasse und haben auch Stolz und Perspektiven.” Die Prestigeordnung im Gefängnis orientiere sich nach der Schwere des Verbrechens, wodurch von der Gesellschaft unbeabsichtigte Lerneffekte eintreten. “Die Jugendlichen erhalten somit Tipps für künftig noch klügere Verbrechen, alternative gesellschaftliche Ordnungen gibt es nicht. Hat sich das über einen längeren Zeitraum eingeprägt, sind Jugendliche völlig überfordert, wenn sie wieder in Freiheit kommen”, erklärt Hurrelmann.

Jugendrichter sind mit diesen Mechanismen vertraut und suchen oft mühsam nach Alternativen der Bestrafung. Grundsätzlich gibt es laut Hurrelmann zwei Wege dafür. “Einerseits gibt es Anstalten, die sehr systematisch und mit ausreichend gut geschultem Personal darauf achten, dass negative Lernprozesse nicht eintreten und eine Umpolung erfolgt - durch Maßnahmen der Resozialisierung wie etwa Lehrstellen.” Wenn dies verträglich sei, könne man auch durch einen Opferausgleich die Haftstrafe mit ihren unerwünschten Nebeneffekten vermeiden. “Dabei arbeiten Jugendliche unter Aufsicht an einer Arbeitsstelle so lange, bis der Ausgleich erreicht ist. Es gibt hier jedoch nur wenig Alternativen, da uns die Phantasie für solche Maßnahmen sehr schnell ausgeht”, so der Jugendforscher.

Neben der Vermeidung von Gefängnisstrafen schlagen die kanadischen Autoren Präventionsprogramme im Kindesalter vor. Hurrelmann unterstreicht die Richtigkeit dieses Vorgehens. “Je früher man einer sich abzeichnenden kriminellen Laufbahn Einhalt bietet, desto besser. Die Prävention ist jedoch Aufgabe der Schule, nicht der Jugendgerichtsbarkeit.” Während im Grundschulalter erst Nuancen des Fehlverhaltens sichtbar werden, sei dies im Alter von elf bis zwölf Jahren durch die Distanzierung von Unterricht, Schulregeln und Mehrheitskultur deutlicher spürbar. “Drei Viertel aller jugendlichen Straftäter scheitern in der Schule, was zum Ausgangspunkt für kriminelles Verhalten werden kann. Ideal wäre es, dass einerseits Lehrer die Leistung dieser Kinder gezielt fördern, andererseits Sozialkompetenz durch Sozialarbeiter oder Psychologen trainiert wird.” Integrative Förderung in der schulischen Arbeit führe erst zur Identifikation mit der Schulkultur, so die Empfehlung des Jugend- und Sozialforschers. (Ende)

Schizophrenie-Gen beeinflusst Kreativität

Mutation fördert entweder Kunstsinn oder Geisteskrankheit

Budapest - Das Stereotyp des gequälten Künstlers ist weit verbreitet. Salvador Dali oder Sylvia Plath werden in diesem Zusammenhang aufgrund ihrer Erkrankungen immer wieder genannt. Die Wissenschaft scheint jetzt eine Erklärung für dieses Phänomen gefunden zu haben. Eine genetische Mutation, die mit Psychosen und Schizophrenie in Verbindung steht, beeinflusst auch die Kreativität. Die Forschungsergebnisse der Semmelweis Universität http://www.sote.hu/deutsch könnten erklären, warum Mutationen, die das Risiko, an einer Geisteskrankheit wie Schizophrenie oder einer bipolaren Störung zu leiden, erhöhen, in der menschlichen Evolution erhalten oder sogar bevorzugt wurden. Details der Studie wurden in Psychological Science veröffentlicht.

Szabolcs Kéri untersuchte mit Neuregulin 1 ein Gen, das an der Gehirnentwicklung beteiligt ist. Frühere Studien haben es mit einem leicht erhöhten Schizophrenie-Risiko in Verbindung gebracht. Zwischen einer einzelnen DNA-Buchstaben-Mutation, die beeinflusst, wie viel des Neuregulin-1-Proteins im Gehirn gebildet wird und Psychosen, schlechtem Erinnerungsvermögen und der Empfindlichkeit gegenüber Kritik besteht anscheinend ein Zusammenhang. Rund 50 Prozent der gesunden Europäer verfügen über eine Kopie dieser Mutation, 15 Prozent haben zwei.

Um festzustellen, wie diese Variationen die Kreativität beeinflussen, untersuchte Kéri das Erbgut von 200 Erwachsenen, die auf ein Inserat geantwortet hatten. Gesucht wurden kreative Freiwillige mit einer entsprechenden Ausbildung. Die Teilnehmer mussten zwei Tests zu kreativem Denken absolvieren und ein objektiv messbares Ergebnis ihrer Fähigkeiten, wie das Einbringen eines Patents oder das Schreiben eines Buches, liefern. Menschen mit zwei Kopien der Mutation, rund zwölf Prozent der Freiwilligen, schnitten tendenziell deutlich besser als jene mit einer oder gar keiner. Jene mit einer Kopie schienen allgemein kreativer zu sein als jene ohne. Insgesamt erklärte die Mutation laut Kéri zwischen drei und acht Prozent der Unterschiede in der Kreativität.

Wie genau Neuregulin 1 die Kreativität beeinflusst, ist derzeit nicht bekannt. Teilnehmer mit zwei Kopien neigten eher zu schizoiden Charakterzügen wie Paranoia, eigenwilligem Sprechverhalten und unangebrachten Gefühlsäußerungen. Die Verbindung der Mutation mit Geisteskrankheiten scheint daher die Verbindung mit der Kreativität nicht ausreichend zu erklären. Kéri nimmt an, dass die Mutation eine Region des Gehirns dämpft und zwar jene, die Stimmungen und Verhalten unter Kontrolle hält, also den präfrontalen Kortex. Diese Veränderung setzt bei manchen ein kreatives Potenzial frei, bei anderen jedoch psychotische Wahnvorstellungen.

Intelligenz könnte ein Faktor sein, der bestimmt, ob die Mutation die Kreativität fördert oder zum Entstehen einer Psychose beiträgt. Die Studienteilnehmer waren tendenziell überdurchschnittlich intelligent. Im Gegensatz dazu ergab eine frühere Studie laut New Scientist, dass in Familien mit vielen Schizophrenie-Patienten die gleiche Mutation mit einer geringeren Intelligenz und psychotischen Symptomen einherging. Kéris eigene klinische Erfahrungen gehen dahin, dass psychotische Menschen mit einem höheren Intelligenzquotienten über mehr intellektuelle Kapazitäten im Umgang mit diesen Erfahrungen verfügen. Es sei nicht ausreichend, diese Erfahrungen zu haben, sie müssten auch kommuniziert werden. (Ende)

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