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Archive für 14.9.2009

30 Grad Waschtemperatur genügt im Normalfall

Richtiges Waschverhalten reduziert die Umweltbelastung

Dessau - In Privathaushalten mit gesunden Personen genügt es, die Waschmaschine auf 30 Grad zu stellen. Das betont das deutsche Umweltbundesamt (UBA) http://www.umweltbundesamt.de in einer Aussendung. Der Energieverbrauch und damit auch die CO2-Belastung sowie die Stromkosten sinken durch das geringere Aufheizen des Wassers deutlich. Der Hygieneaspekt sei bei dieser Waschtemperatur ausreichend gewährleistet. Damit werden Medienberichte der vergangenen Tage dementiert, denen zufolge in Krankenhäusern notwendige Desinfektionsmaßnahmen zur Vermeidung von Keimübertragung auch auf Privathaushalte übertragen werden sollten.

Kochwäsche tötet zwar Keime in der Kleidung ab, notwendig sei das in den meisten Fällen jedoch nicht. “Wir befinden uns in einem Desinfektionswahn. Häufig wird suggeriert, dass Wohnungen mit Keimen schlechte Haushalte sind und Wäsche deshalb gekocht werden muss. Eine gesunde Bakterienflora im privaten Umfeld stärkt jedoch das Immunsystem, steht doch die Verwendung von Desinfektionsmitteln in engem Zusammenhang mit der Häufigkeit von Allergien”, betont UBA-Waschmittelexperte Marcus Gast im pressetext-Interview. Der Trend zu probiotischen Lebensmittel zur Stärkung der Körperabwehr stelle somit einen besonderen Widerspruch zum Ideal der Keimfreiheit dar.

Leiden Personen im Haushalt etwa in Folge von Krankheiten an geschwächter Immunabwehr, sei die Reaktion auf Keimbelastung empfindlicher. Gast empfiehlt etwa bei Durchfallerkrankungen, geeignete Hygienemaßnahmen wie etwa das getrennte Wäschewaschen beim Arztbesuch anzusprechen. “Die größte Übertragungsgefahr besteht im direkten Kontakt, deshalb ist ein größeres Augenmerk auf Sauberkeit etwa im Hände- und Geschirrwaschen wichtig.” Das Forum Waschen http://www.forum-waschen.de empfiehlt darüber hinaus das ein- bis zweimalige Waschen mit einem bleichmittelhältigen Vollwaschmittel bei 60 Grad, um übermäßige Keimbildung im Restwasser der Waschmaschine zu verhindern. “Vollwaschmittel mit Bleiche desinfizieren bereits bei niedrigen Waschtemperaturen durch die Umwandlung von Wasserstoffperoxid mit dem Bleichverstärker TAED zu Peressigsäure”, so Gast.

Die Belastung der Umwelt ist beim Wäschewaschen durch Senkung der Waschtemperatur und der richtigen Dosierung des Waschmittels reduzierbar, ganz vermeidbar ist sie jedoch nicht. “Umweltfreundliches Waschen gibt es nicht. Jährlich gelangen allein in Deutschland 630.000 Tonnen Waschmittel und 200.000 Tonnen Weichspüler in die Abwässer”, so Gast. Einfluss kann der Konsument vor allem durch die Wahl des Waschmittels nehmen. Der UBA-Experte rät ab von Flüssigwaschmitteln, deren organische Inhaltsstoffe die Kläranlagen besonders stark belasten. „Baukastensysteme oder Superkompaktwaschmittel im Tandemsystem erlauben es, mit geringerem Einsatz die gleiche oder sogar eine bessere Waschleistung zu erzielen”, betont der Experte.

Besonders schädlich für die Umwelt sind Weichspüler, da diese nicht zur Reinigung der Wäsche beitragen und somit für den Waschvorgang unnötig sind. Die Entscheidung für die Verwendung liege beim Konsument, betont Gast. “Wer seine Wäsche gerne kuschelig weich hat, sollte wenigstens wissen, dass er dafür eine hohe Umweltbelastung in Kauf nimmt, was bedauerlich ist.” Auch der Einsatz von Wasserenthärtern sei meist nicht sinnvoll. “Weiches Wasser braucht keine Enthärtung, für hartes Wasser reicht in vielen Fällen der Enthärter, der ohnehin bereits im Waschpulver enthalten ist.”

Weitere Hinweise zum umweltschonendem Waschen gibt es unter http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/waschmittel/index.htm. (Ende)

Aloe Vera als Karieshemmer bestätigt

US-Dentisten: “Alternative bei überempfindlichen Zähnen”

Mangalore - Die Heilpflanze Aloe Vera kann in Sachen Bakterienabwehr mit herkömmlichen Zahnpasten mithalten. Das behaupten Wissenschaftler der Universität Yenepoya der indischen Stadt Mangalore http://yenepoya.edu.in in “General Dentistry”, einer Fachzeitschrift für Zahnmediziner der USA und Kanada. Im Vergleich ihrer Kariesbakterien abtötenden Wirkung mit zwei der meist gekauftesten Zahnpasten zeigte sich ein für Zahnreinigung bestimmtes Gel mit Extrakten aus Aloe-Vera als ebenbürtig.

Das Extrakt von Aloe Vera enthält Anthracen, ein Wirkstoff der in zahlreichen Heil- und Schmerzmitteln Verwendung findet, da er als Entzündungshemmer gilt. Für Menschen, die überempfindliche Zähne oder Zahnfleisch besitzen, sei laut den indischen Forschern ein Gel der auch als “Wüstenlilie” benannten Pflanze nützlich, da es milder als bestimmte Inhaltsstoffe der Zahnpasta sei. “Glücklicherweise haben Menschen mit überempfindlichen Zähnen oder Zahnfleisch mehrere Alternativen zu Zahnpasten. Aloe Vera ist eine davon”, so Eric Shapria, Sprecher der Academy of General Dentistry http://www.agd.org. Vor einer Anwendung eines entsprechenden Mittels habe jedoch unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Zahnarzt zu erfolgen.

Die in mehreren Bereichen als natürliches Heilmittel angewandte Aloe-Vera-Pflanze hat in den letzten Jahren auch Eingang in alternative Produkte zur Zahnhygiene gefunden. Dennoch warnen die Studienautoren um den Zahnmediziner Dilip George, dass nicht alle im Umlauf befindlichen Mittel zur Anwendung geeignet seien. “Nur Gel, das aus der Mitte der Pflanze gewonnen wird, erfüllt diese Aufgaben, zudem darf es in der Herstellung nicht übermäßig erhitzt oder gefiltert werden, da dabei Enzyme und Polysaccharide zerstört werden”, so die indischen Forscher. Im Zweifelsfall könnten Non-Profit-Organisationen wie der Aloe Science Council http://www.iasc.org Auskunft über die Qualität eines Produkts geben. (Ende)

Dinkel macht gesund und glücklich

Ur-Getreidemischung aus Tirol begeistert Österreich

Innsbruck - Das Urkorn feiert sein Comeback. Bereits 2500 vor Christus wurde der Dinkel als Nutzpflanze kultiviert, lange bevor die viel schwächere Pflanze, der Weizen, seinen Siegeszug feierte. Seltsam eigentlich. Ist doch der Dinkel die stärkere Pflanze. Der Dinkel kommt ohne Spritzmittel aus, ist immer ertragreich, stellt keine hohen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und ist voll von Vitalstoffen. Andrea Ebner experimentiert seit Jahren mit dem Urkorn und ist mittlerweile österreichweit mit einer speziellen Urgetreidemischung als Nahrungsergänzung erfolgreich.

Hildergard v. Bingen, Heilkundige des 12. Jahrhunderts über Dinkel: “Der Dinkel ist das beste Getreide und er ist warm und fett und kräftig und er ist milder als andere Getreidearten und er bereitet dem, der ihn isst rechtes Fleisch und rechtes Blut und macht frohen Sinn und Freude im Gemüt des Menschen.”

Heute gilt dies als erwiesen. Dinkel verfügt über einen enorm hohen Gehalt an Aminosäuren. Diese wirken sich positiv auf die Produktion diverser Glückshormone aus. Außerdem enthält Dinkel die Vitamine B1 und B2, Kalium, Kalzium, Magnesium sowie die Spurenelemente Zink, Eisen und Kupfer. Der hohe Gehalt an Kieselsäure wirkt sich positiv auf Denkvermögen und Konzentration, sowie die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägel aus.

In der Tiroler Ur-Getreidemischung ist Dinkel einer der Hauptbestandteile. Gemeinsam mit Amarant, Kamut und einer Vielzahl von hervorragenden Kräutern deckt die Ur-Getreidemischung den kompletten Vitamin B Komplex ab und verfügt über hohe Dosen Selen. Mit den übrigen Vitalstoffen, die der Mensch für eine tägliche gesunde Ernährung benötigt, ist das Produkt, welches ohne künstliche Zusatzstoffe auskommt, ein Muss für jeden Haushalt.

Die Mischung ist im täglichen Gebrauch einsetzbar. Aber auch im Ausdauer- und Kraftsport kommt ausschließlich positives Feedback. “Sportler sind begeistert. Steigerung der Explosivkräfte, wesentliche Steigerung der Ausdauer und bei Bedarf rasche Gewichtsreduktion”, so Andrea Ebner, Erfinderin der Ur-Getreidemischung.

Neben der Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen erfolgt auch eine Anregung der Verdauung. Der Darm wird gereinigt und bei Darmträgheit wieder in Gang gesetzt.

Gesund, schlank und schön ist die Devise der Erfinderin Andrea Ebner. Und das sind genau die Effekte, die man mit der Ur-Mischung erzielt. Hunderte zufriedene Stammkunden in ganz Österreich bestätigen die Effekte. Das Produkt ist bereits in allen Apotheken und Drogerien erhältlich.

Im Netz unter http://www.gesund-schlank-schoen.at (Ende)

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