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Archive für November 2009
HALTON: DP1 – Der Design-Dunstabzug für die gesunde Küche
30.11.2009 von zaro.
Effektives Küchendesign mit höchstem Gesundheitsfaktor das ist die DP1 - Abzugshaube von Halton
Reit im Winkl, Bayern – Die Halton DP1 schafft, was bisherigen Dunstabzugshauben bis dato nicht gelungen ist: Sie avanciert zum exklusiven handgefertigten Stilelement in der Küche und setzt einmalige optische Akzente. Designer der Halton dp1 ist der Kufsteiner Herbert Lanzinger, (http://www.lifestylefoundation.com) sein schlichtes Design gepaart mit der einzigartigen Technologie von HALTON machen den gesunden Wirbel in der Küche. Das Design der DP1 orientiert sich dabei kompromisslos an Funktion und Reduktion. Die Schlichtheit des Rohres ist die Grundphilosophie. Effektvoll präsentiert sie die Dunstesse mit der integrierten Raumleuchte, in dieser
befindet sich die eigens entwickelte Slide-Sensorik, mittels der man den gesunden Wirbelsturm unter den Anzugshauben leicht und zuverlässig per „Fingerwisch“ einfach und problemlos steuert. Die Entwicklung dieses Sensors der über LEDs die gewählte Leistungsstufe anzeigt und die Hightech- Steuerungslogik ist wesentlicher Bestandteil des gesamten Designs der DP1. Diese technische Innovation wurde von Amium (http://www.amium.at) entwickelt, einem visionären Unternehmen im Bereich Software und Hardwaretechnik, dadurch wird bei der DP1 ein „Schalten ohne Schalter“ möglich. Die einzigartige Strömungstechnik der DP1 ähnelt der von Düsentriebwerken. Das Gerät erzeugt eine Art „Twister“ über dem Kochfeld. Leise und unvergleichbar effektiv sorgt dies für den vollständigen Abzug der Wrasen. Der funktionelle Wirbelsturm verhindert das „Anlaufen“ der Glasplatte durch aufsteigenden Kochdunst. Design bei erstklassiger Funktionalität.
Design, Technologie und Gesundheit in der Küche dass ist ein Thema. In einer Küche geht es heiß her und bei Kochprofis in der Gastronomie geht es richtig rund. Da laufen Herd, Backofen, Fritteuse und Spülmaschine im stundelangen Dauerbetrieb. Die Luft wird zunehmend heißer und stickiger. Die schlechte Atemluft lässt Koch und Küchenpersonal den Kopf schwirren, Stress entsteht und sorgt für negative Stimmung. Das Team hat Mühe, sich zu konzentrieren und die Gäste erwarten erstklassige Gerichte, die Stimmung in der Küche ist angespannt. Schafft es die Lüftungsanlage trotz Dunstabzug nicht, die warmen und feuchten Koch-, Brat-, Grill- und Frittierdünste abzuführen, dann stimmt das Raumklima nicht und das ist gesundheitsschädlich. Das wirkt sich meist negativ auf das Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit des gesamten Küchenpersonals aus, es ist nicht gesund und Krankheitsausfälle sind die Folge. Die auftretenden Symptome daraus sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder auch brennende Augen und natürlich das obligatorische Gähnen durch Sauerstoffmangel. Dicke Luft und schlappe Köche müssen aber nicht sein. Ein gutes, gesundes Raumklima in der privaten wie gewerblichen Küche steht und fällt mit der Küchenbe- und -entlüftung. Die DP1 setzt dabei den Maßstab der Zukunft, denn eine gesunde Distanz: ca. 50 cm über der Kochfläche wird die Glasplatte der DP1 angebracht – etwa in Brusthöhe des Kochs. Somit sind die Atmungsorgane regelrecht abgeschirmt. Die hoch effiziente Strömungsleistung der Düse erledigt den Rest. Und die Zeiten von gesundheitsschädigendem Kochdunst gehören endgültig der Vergangenheit an. Die Glasplatte selbst ist total entspiegelt, wodurch sie kaum wahrgenommen wird und uneingeschränkte Kochkunst ermöglicht.
Gesunde Küche ist möglich, durch optimale Atemluft. Das Herzstück der Halton DP1 ist dabei ihre leistungsstarke Düse, die eine Rotation ähnlich einem „Twister“ aufbaut und mit dieser hoch effizienten Strömungsleistung das gesamte Kochfeld und damit die Küche, von Dämpfen und Geruchsstoffen befreit. Im Gegensatz zu Flugtriebwerken oder Wirbelstürmen, die bekanntlich viel Lärm machen, flüstert die DP1 extrem leise. Das liegt an der extern montierten Antriebseinheit, leise und erfolgreich – selbst bei höchster Leistungsstufe von max. 52db. Kinderleicht ist übrigens auch die Reinigung: Filterwechselintervall nach Kochgewohnheiten auswählen, bei Aufleuchten der Wechselintervallanzeige Filter in die Spülmaschine stecken. Fertig! Es ist der finnische Erfindergeist der das Wunder DP1 möglich macht, patentierte Gesundheitsvorsorge für jede Küche, ob privat, gewerblich oder für die Sterneköche dieser Welt, Halton macht den Unterschied. Gesundes wertvolles Essen aus gesunden, lebenswerten Küchen das ist der Zeitgeist, biologische nährstoffreiche Nahrung zubereitet in energetisch, gesunden und wertvollen Räumen, so kocht man heute. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.aircircle.de dem Spezialisten für gesunde Raumluft.
Halton Presseservice
http://www.halton-dp1.com
PR: ZAROnews
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Gesundheit ist die beste Altersvorsorge
30.11.2009 von zaro.
Die eigene Gesundheit sollte künftig vor dem Eigenheim geplant werden
München - Die allgegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise, so das Ergebnis einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie, öffnet vielen Menschen die Augen. Endlich, kann man da nur sagen. Ein aus Sicht des CNW Customer Network Worldwide http://www.cnw.ag besonders alarmierendes Ergebnis der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach ist, dass zwei Drittel aller Deutschen (63%) “selten oder gar nicht” über Altersvorsorge im Familien- und Freundeskreis sprechen. Bei den jüngeren Berufstätigen ist der Prozentsatz (75%) sogar höher. Das Thema wird entweder zum Nicht-Thema erklärt, oder auf die lange Bank geschoben. Bereits heute gehen 45% der Berufstätigen davon aus, das sich die Wirtschaftskrise negativ auf die Höhe ihrer gesetzlichen Rente auswirkt.
Rente damals: Fallschirm und Finanzierungsinstrument
Als “Sicherheitszuschuss zum Lebensunterhalt” hatte Reichskanzler Otto von Bismarck im Jahre 1889 die gesetzliche Altersvorsorge auf Druck der Gewerkschaften auf den Weg gebracht. Die Menschen erhielten sie erst mit 70. Bis dahin hatte die Familie für die Alten zu sorgen. Aus den Beiträgen wurden Rückstellungen gebildet, wie es etwa private Lebensversicherungen praktizieren. Eine Invaliden- und Hinterbliebenenrente folgte.
Im Jahr 1916 wurde das Rentenalter auf 65 gesenkt, die Zahl der Empfänger verdoppelte sich dadurch explosionsartig. Die sozialpolitische Streicheleinheit hinderte das damalige Kaiserreich allerdings nicht daran, die Rücklagen der Rentenversicherung zur Finanzierung ihrer Kriegsmaschinerie zu verwenden. Ein weiteres Mal vergriff sich dann das Hitler-Regime an den Reserven der Arbeitnehmer in den Dreißigerjahren, um die Rüstungsindustrie für den Zweiten Weltkrieg zu finanzieren.
In der neuzeitlichen Bundesrepublik verkam die Rentenversicherung schnell zur wahlpolitischen heiligen Kuh, die angeblich immer Milch geben wird. Weil im Zweiten Weltkrieg viele Menschen alles verloren hatten und der Staat die Rentenreserven verbraucht beziehungsweise durch die Währungsreform entwertet hatte, wurde im Jahr 1957 das Umlagesystem eingeführt. Im Volksmund als der Generationenvertrag bekannt. Eine Art Schneeballsystem: Wer einen Job hat, zahlt in die Rentenkasse ein. Das Geld wird sofort an die Rentner ausgezahlt, dafür haben die Jungen Anspruch darauf, dass ihre Renten eines Tages von nachfolgenden Generationen bezahlt werden.
Rente heute: Sozialer Abstieg
Im Jahr 2006 gingen Frauen im Durchschnitt mit 63,2 und Männer mit 63,3 Jahren in Altersrente. Damit nahmen Männer ihre Altersrente rund 1,2 Jahre und Frauen rund 0,8 Jahre später in Anspruch als vor dem Inkrafttreten der Reform zur Anhebung und Flexibilisierung der Altersgrenzen im Jahr 1997. Aktuellen Meldungen zufolge verschiebt sich der Rentenzugang mit großer Wahrscheinlichkeit weiter in Richtung 67 Jahre oder sogar später. Dieser Anstieg ist zum Teil demografisch bedingt, spiegelt aber auch die Reaktion der Versicherten wieder, die sich für einen späteren Renteneintritt entscheiden (müssen), um Abschläge auf der Einkommensseite zu vermeiden oder deren Höhe zu verringern.
Rente morgen: Die Lösung liegt in einem Paradigmenwechsel
Es geht, mehr denn je, um die Übernahme von Verantwortung für die eigene Gesundheit. Sie ist für die Altersgruppen der heute 25 - 55-Jährigen, neben der privaten Altersvorsorge, der Schlüssel zur finanziellen Absicherung im Alter. Die Politik ist nicht mehr in der Lage den Bankrott des Rentensystems aufzuhalten. “Unsere Kinder und Kindeskinder müssen bereits mit der Unfähigkeit unserer vorangegangenen Sozialpolitik in eine ungewisse Zukunft gehen. Das Mindeste was wir noch tun können: Ihnen eine zusätzliche Ausbildung mitzugeben, wie sie noch mit 65. Jahren gesund bleiben und täglich mit Freude in die Arbeit gehen”, so Heinz Köller, Verwaltungsratspräsident des CNW Customer Network Worldwide.
Die brain in action® Management Academy http://www.brain-in-action.com bietet in Zusammenarbeit mit dem CNW, Intensiv-Seminare und Workshops rund um das Thema Corporate Fitness Management (CFM) an. CFM ist eine Weiterentwicklung der Philosophie und der Umsetzung des Work-Life Balance-Gedankens. Dabei steht die soziale Verantwortung des Unternehmens für die Beschäftigten nicht im Vordergrund. Sie ist quasi ein Nebenprodukt. Primär geht es um ein innovatives Gesamtkonzept, dass eine positive Auswirkung auf die physische und mentale Leistungsfähigkeit, Motivation und damit Produktivität jedes Mitarbeiters hat.
Nähere Informationen und Anmeldung:
http://www.brain-in-action.ag/de/home-biama.html
http://www.brain-in-action.ag
Kontaktdaten:
brain in action® Management Academy GmbH
Joseph-Wild-Str.13
D-81829 München
Tel.:+49-89-451 08 89 8-0
Internet: http://www.brain-in-action.com
http://www.brain-in-action.ag/de/home-biama.html
Ansprechpartner: Herr Angelo Donato
Mail: adonato@brain-in-action.com (Ende)
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Die Nutzung von Regenwasser ist sicher, sauber und komfortabel
30.11.2009 von zaro.
Die IGRW fördert Einsatz von Regenwasser im öffentlichen & privaten Bereich
Wien - Geht es darum, im privaten wie öffentlichen Bereich Maßnahmen umzusetzen, die Klima und Umwelt nachhaltig schonen, dann stehen Solaranlagen, Wärmepumpen etc. weit oben auf dem Plan. Nach und nach hat sich im Bewusstsein der Menschen auch die Regenwassernutzung einen festen Platz gesichert. Die IG Regenwassernutzung - http://www.ig-regenwassernutzung.at - stellt einen Expertenpool an erfahrenen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung, deren Produkte sich durch Qualität und Langlebigkeit auszeichnen.
Der effiziente und gleichsam schonende Einsatz natürlich vorkommender Ressourcen zählt zu einer der großen Herausforderungen unserer Zeit. Der bewusste Umgang mit Wasser, und damit auch die Nutzung von Regenwasser, ist dabei Teil einer nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung. So selbstverständlich die Sonne zum Einsatz kommt, um den Energieverbrauch zu senken, so selbstverständlich könnte es sein, Regenwasser als Ersatz von Trinkwasser für verschiedene Einsatzzwecke zu verwenden.
Ressourcen sicher stellen
Im Sinne des entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramms Agenda 21, haben sich viele Länder, Städte und Gemeinden unter anderem dazu entschlossen, die Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen sicherzustellen. Teil der erarbeiteten Maßnahmenpakete ist auch ein umfassendes Regenwassermanagement, damit die Auswirkungen von klimabedingten Veränderungen wie starke Trockenheit oder Überflutungen aufgrund der Starkregenereignisse reguliert werden können. Regenwassernutzung bedeutet also auch gleichzeitig Regenwasser-Rückhaltung: Bei starken Regenfällen wird der erste Wasserschwall gespeichert, bevor das überschüssige Wasser in die Kanalisation gelangt. Damit trägt die Regenwassernutzung ebenfalls zur Vermeidung von kurzfristigen Überschwemmungen durch Überlastung der Vorfluter bei.
Qualitätssiegel für Anlagen: Sicher, sauber und komfortabel
Regenwassernutzung-Mitgliedsbetriebe entsprechen den Qualitätskriterien nach dem neuesten Stand der Technik. Anlagentechnik und Produkte zur Regenwassernutzung sind mittlerweile so ausgereift, dass für alle Ansprüche und jeden möglichen Anwendungsbereich geeignete Komponenten zur Verfügung stehen. Dank der IGRW-Qualitätskriterien “sicher, sauber und komfortabel”, die sich in dem IGRW Qualitätssiegel widerspiegeln, sowie dem Know-how der erfahrenen IGRW-Experten - wenn es um Beratung und Einbau geht - wird das Speichern und die Nutzung von Regenwasser mittels Regenwassernutzungsanlagen zum nachhaltigen Kinderspiel.
Die Qualität der IGRW-Anlage, vorausschauende Planung und fachgerechte Installation garantieren einwandfrei funktionierende und sichere Regenwasseranlagen.
Einmal aufgefüllt, lässt sich mit Regenwasser der Garten bewässern, das Auto waschen, die Toilette spülen, die Wäsche waschen, etc. Die Nutzung wird in den natürlichen Kreislauf von Verdunstung, Regen und Versickerung integriert. Damit ist Regenwassernutzung aus ökologischer und ökonomischer Sicht eine sinnvolle Ressourcennutzung, die den Wasserhaushalt langfristig für Mensch und Natur in Einklang belässt.
Weitere Informationen im Netz
Informationen rund um das Thema Regenwassernutzung, Tankgrößen, Einbau und den Profi-Betrieben der IGRW-Mitglieder sowie den Folder der IG Regenwassernutzung - IGRW - können unter http://www.ig-regenwassernutzung.at angefordert werden.
Über IGRW
Die Qualitätsplattform IG Regenwassernutzung - IGRW - ist eine Vereinigung führender österreichischer Top Hersteller von Kunststoff- und Betontanks und der Zulieferindustrie. Die Präsenz der IGRW-Partner auf den wichtigsten österreichischen Baumessen sowie die intensive Öffentlichkeitsarbeit haben dazu geführt, dass der Begriff der Regenwassernutzung in der Bevölkerung einen immer höheren Bekanntheitsgrad erreicht hat.
Informieren Sie sich noch heute über die Vorteile einer Regenwassernutzungsanlage.
Fordern Sie jetzt Ihren Info-Folder an unter http://www.ig-regenwassernutzung.at
Rückfragehinweis: Raja Consulting, Mag. Martina Bosch-Maurer, Telefon: 0664/ 410 76 56, info@irgw.at
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Duschköpfe nicht problematisch - Keimbildung bereits in Trinkwasserleitung
30.11.2009 von zaro.
bvs klärt über Entstehung von Bakterien im Trinkwasser auf
Berlin - Anlässlich der jüngsten Berichte über die Gefahr krankheitserregender Keime in Duschköpfen erklären der Präsident des BVS, Roland R. Vogel, der BVS-Bundesfachbereichsleiter für Technische Gebäudeausrüstung, Günther Kirsten, und der Sachverständige im BVS, Ralf Masuch:
Im Trinkwasser vermehren sich vornehmlich im Temperaturbereich von 6°C bis 54°C, bei Stagnation des Wassers, verstärkt krankheitserregende Keime wie Legionellen bzw. Mykobakterien. Diese gelangen mit dem ersten Wasserstrahl, fein zerstäubt, in die Atemwege des Duschenden. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere, kranke Personen, aber auch für Sportler kann der Kontakt mit den Keimen gefährlich werden.
Eine Vermehrung dieser Keime kann aber nur dann in den Brauseköpfen, wie unlängst in den Medien suggeriert, stattfinden, wenn die Brausen nicht bestimmungsgemäß betrieben werden. Dabei müssen mehrere Negativfaktoren gleichzeitig zusammenkommen, damit sich Keime und Bakterien vermehren: Restwasser im Brausekopf bzw. Brauseschlauch, günstige Wachstumstemperaturen sowie Stagnation bzw. Nichtgebrauch über einen längeren Zeitraum (72h). Grundsätzlich vermehren sich bei Stagnation fast alle Keime bereits im kalten Trinkwasser wie auch im Trinkwarmwasserbereich. Von daher muss der oberste Grundsatz immer lauten: “Wasser muss fließen!”.
Dort wo Trinkwasser bestimmungsgemäß in den Leitungen fließt, wird den Keimen jegliche Grundlage genommen. Parallel muss zwingend darauf geachtet werden, dass die Temperaturen in den Trinkkaltwasserleitungen 25°C nicht übersteigen und in den Trinkwarmwasserleitungen 55°C nicht unterschritten werden. Ein Wechsel der Duschköpfe behebt nicht das ursächliche Problem von Stagnation und ungünstigen Temperaturen. So vielseitig die Ursachen sein können, die zu einer Kontamination im Trinkwasser führen, so vielschichtiger sind auch die Maßnahmen, die ergriffen werden können, um Trinkwasserleitungen auf hygienische, das heißt keimfreie Anforderungen gemäß Trinkwasserverordnung (TrinkwV), abzustimmen.
Sachverständige im Bereich der Gebäudetechnik können unter Berücksichtigung der hygienischen Anforderungen für Trinkwasseranlagen über das bestehende Risiko aufklären und beraten.
Eigenheimbesitzer, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, Hotel-, Krankenhaus- und Schwimmbadbetreiber etc. müssen unbedingt darauf achten, dass es in Trinkwasseranlagen nicht zu Stagnation kommt. Ist dies im normalen Betriebsablauf nicht möglich, können technische Lösungen wie Hygienespülanlagen für kaltes und warmes Trinkwasser eingesetzt werden. Diese Anlagen sorgen automatisch dafür, dass der Wasserinhalt die Trinkwasserrohrleitungen in vorab festgelegten zeitlichen Abständen ausgetauscht wird.
Dass auch von gesundheitsgefährdenden Keimen in Trinkwasseranlagen eine potenzielle Gefahr ausgehen kann, muss stärker in das Bewusstsein von Betreibern und Verbrauchern eindringen.
Die Sachverständigen sind die besten Ansprechpartner, um als Spezialisten Trinkwasseranlagen nach Gefahrenstellen für Keimbildung zu analysieren. Gern sind wir Ihnen bei der Vermittlung eines kompetenten Sachverständigen in Ihrer Nähe behilflich. (Ende)
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Spermium bei Befruchtung bisher unterschätzt
30.11.2009 von zaro.
Epigenetik des väterlichen Erbgutes beeinflusst Embryonalentwicklung
Gießen - Das in der Samenflüssigkeit enthaltene Spermium hat neben der Weitergabe von Erbmaterial auch noch weitaus mehr Funktionen. Das zeigen Forscher an der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie der Universität Gießen http://www.uniklinikum-giessen.de/urol. Gemeinsam mit britischen Kollegen konnten sie nachweisen, dass Spermien auch bestimmte epigenetische Faktoren auf die befruchtete Eizelle übertragen. Diese beeinflussen die Expression von Genen, ohne dabei das Erbgut selbst zu verändern. Ein Teil dieser Faktoren assoziiert man mit Genen, die bei Teilung und Differenzierung von Embryonalzellen eine wichtige Rolle spielen.
“Die Rolle des Spermiums in der Befruchtung wird durchaus kontrovers diskutiert”, erklärt Studienleiter Klaus Steger im pressetext-Interview. Lange Zeit habe man angenommen, dass es der Eizelle lediglich das väterliche Erbgut zur Verfügung stelle aber ansonsten aufgrund seiner im Vergleich zur Eizelle geringen Größe keine Funktion für die Entwicklung des Embryos besitze. “Die geringe Größe des Spermiums beruht auf einem Austausch DNA-bindender Proteine, sogenannter Histone, gegen Protamine. Dadurch benötigen sie für die Speicherung des Erbmaterials nur ein Zehntel des Raumes, den dieselbe Information in einer normalen Körperzelle oder auch einer Eizelle erfordert.”
Die jüngsten Forschungen weisen darauf hin, dass das Spermium mit der Befruchtung der Eizelle seine Schuldigkeit noch nicht getan hat. Denn der Austausch von Histonen gegen Protamine, der während der Spermiumentwicklung erfolgt und für die Verpackung des väterlichen Erbguts verantwortlich ist, geschieht nicht vollständig, sondern nur zu 80 bis 90 Prozent. “Wir stellten uns die Frage, welche Funktion der verbleibende Rest besitzt”, so Steger. Vieles deutet darauf hin, dass epigenetische Faktoren die an die Resthistone gebundenen Gene in deren Ausprägung in der Eizelle beeinflussen. “Das könnte der Grund dafür sein, dass sich ein Embryo, der nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung in eine Gebärmutter eingesetzt wird, häufig nicht weiterentwickelt und abstirbt”, vermutet der Giessener Urologe.
Epigenetische Faktoren beeinflussen die Expression von Genen direkt über das Erbgut und indirekt über die Histone. Sie werden wie Erbschädigungen vererbt, sind jedoch umkehrbar. “Diese Reversibilität stellt einen großen Unterschied zur Genetik dar und macht das Untersuchungsfeld viel weiter.” Dass man Mechanismen der Epigenetik bereits in naher Zukunft von außen beeinflussen könne, bezweifelt Steger jedoch. “Selbst vom Verständnis ihrer Auswirkung in der frühen Embryonalentwicklung sind wir noch mehr als ein Jahrzehnt entfernt. Der Wissenschaftszweig ist eben noch sehr jung.” Durch ihre Erkenntnis hoffen die Forscher, langfristig zur Verbesserung der Diagnose von männlicher Unfruchtbarkeit und zur Prognose von assistierten Reproduktionstechniken beizutragen. (Ende)
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Naturkontakt macht Menschen großzügig
30.11.2009 von zaro.
Gemeinschaft und Sozialkontakte in natürlicher Umgebung wichtiger
Rochester/Wien - Der Kontakt zur Natur kann sich auf Merkmale der Persönlichkeit eines Menschen auswirken. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Rochester http://www.rochester.edu in der Zeitschrift “Personality and Social Psychology Bulletin”. Sie erhoben in einer Testreihe, dass bereits das Betrachten von Naturbildern oder eine Arbeitsumgebung mit Zimmerpflanzen bei manchen Menschen Gemeinschaftsdenken und Großzügigkeit steigert. Die Autoren werten dies als Hinweis für die Bedeutung, die Grünflächen in Stadtumgebungen haben.
Für die Untersuchung zeigten die Forscher um Richard Ryan 370 Personen zunächst Bilder von Landschaften und Seen, sowie auch von künstlichen Umwelten wie etwa Städte. Man bat die Versuchsteilnehmer, Farben und Muster genau zu registrieren und sich auch Geräusche und Gerüche vorzustellen. Dann ließ man sie per Zufall in Räumen mit oder ohne Zimmerpflanzen arbeiten. Nach jedem dieser virtuellen, simulierten Naturerfahrungen füllten die Probanden Fragebögen aus, auf denen sie angaben, wie wichtig Reichtum, Berühmtheit, feste Beziehungen oder auch das Mitwirken an einer bessere Gesellschaft für sie waren. Abschließend wurde das Ausmaß des kooperativen Verhaltens getestet, wozu die Teilnehmer eine Prämie von fünf Dollar mit anderen Studienteilnehmern teilen sollten.
Es zeigte sich, dass Teilnehmer nach dem Betrachten der Naturbilder Beziehungen und Gemeinschaftsdenken allgemein höher bewerteten als nach den Stadtbildern. Das war bei denjenigen der Fall, die Naturbilder besonders intensiv betrachteten, wohingegen Menschen, die sich zu Stadtbildern näher hingezogen fühlten, eher Wohlstand und Berühmtheit bevorzugten. Diese Unterschiede zeigten sich auch beim Teilen, zu dem die Probanden nach dem Naturkontakt eher bereit waren.
Verbundenheit mit der Natur ist eine Eigenschaft, die Menschen besitzen können oder auch nicht. “Es gibt Leute, die naturverbunden sind und sich in der Natur wohler fühlen. Dieses Merkmal eignet man sich vor allem durch Erfahrungen in der Kinder- und Jugendzeit an”, erklärt Renate Cervinka, Umweltpsychologin an der medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at/umwelthygiene, gegenüber uns. Cervinka erforscht bereits länger das Thema der Auswirkungen des Naturkontakts. Naturverbundene würden tendenziell mehr Stunden ihrer Freizeit in der Natur verbringen und sich umweltfreundlicher verhalten. Ob das auch auf das soziale Umfeld zutreffe, sei jedoch in Frage zu stellen. “In der westlichen Denkweise wird der Mensch häufig nicht als Teil der Natur verstanden.”
Das Naturerleben wirke sich deshalb besonders positiv auf Menschen aus, da es ihn mit seinen Wurzeln verbinde. “Diese ,Erdung’ kann dabei helfen, positive Eigenschaften zu aktivieren”, so Cervinka. Ähnlich wie die US-Studienautoren sieht auch die Wiener Wissenschaftlerin in den Ergebnissen einen weiteren Hinweis dafür, dass Grünzonen in Städten positive Auswirkungen auf den Menschen besitzen. “In bepflanzter Umgebung kann man sich besser erholen, vor allem da Natur eine ungerichtete Aufmerksamkeit ermöglicht. Vorhandene Grünzonen sollten daher für die Öffentlichkeit nutzbar gestaltet werden.” Das würde den Aufenthalt der Bevölkerung im Freien fördern und damit zu mehr Entspannung und zum Abbau von Aggressionen beitragen, betont die Psychologin. (Ende)
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Robert Zach, beweist im erfolgreichen Selbstversuch Lichtnahrung
28.11.2009 von zaro.
Tiroler Biotechnologieforscher liefert in einem 21Tage-Lichtnahrungsversuch spannende Ergebnisse
Kufstein/Tirol: Wenn man etwas genau wissen will dann muss man es an sich selbst ausprobieren, wenn dazu der Mut fehlt was sollen dann die theoretischen Mutmaßungen? So wie er das sagt so meint er es auch, Robert Zach gehört zu den revolutionären Visionären auf diesem Planeten. Und deshalb verwundert es auch niemanden wenn man sich seinen Lebensgrundsatz vor Augen hält: „Eure kühnste Vorstellung ist eine Selbstbeschränkung“. Dabei ist diese Aussage nicht von ihm sondern von Seth, einem Wesen das sich jahrelang durch Jane Roberts einem Medium aus den USA ausdrückte und dabei so wertvolle Bücher lieferte wie das „Seth-Material“ Nachdem sich der Autodidakt mit der Quantenphysik beschäftigte und dadurch einzigartigen Schwingungsprodukte auf den Markt brachte, wurde ihm bewusst das die Weltreligionen und alle heiligen Schriften lediglich Handbücher zur Vervollkommnung des Menschen sind. Zach sagte dazu, „es sind Manuals die physikalische Konzepte des Magnetismus, der Elektronik und der Psyche“ in einfachen damals möglicherweise verständlichen Worten zu sagen. Vieles ist natürlich auch für den täglichen Hausgebrauch niedergeschrieben worden, so wird zum Beispiel in Ländern in denen Wasserressourcen knapp sind, beschnitten damit eine gewisse Hygiene möglich wurde. Damit dass dann auch gemacht wird schiebt man es Gott in die Schuhe, weil der einen menschlichen Körper entwickelte der für diese Religionsfanatiker nicht gut genug erschien, damit wird der Schöpfer zum Stümper degradiert. Ebenso sind die Essensregelen zu verstehen, alles muss rein sein, als hätte Gott etwas unreines entwickelt und realisiert, das ist Schwachsinn so Zach im Interview. Nachdem er sich dann Jahre mit belebten Wasser, Lichtwasser, Wasservitalisierung ( http://www.zarobiotec.com ) beschäftigte wurde Licht zum einnehmenden Thema. Motiviert durch eine massive Lichterfahrung in einem Nahtoderlebnis 1990 und der Sicherheit, dass Tod auf keinen Fall stattfindet und Leben damit nicht endet, sondern sich nur transformiert ohne das Bewusstsein zu verlieren. Jetzt begann das Licht mein Leben und meine Forschung zu dominieren, ich wollte alles darüber wissen, so Zach.
Es gibt seit Jahrhunderten in jeder Religion, in Mythen, Legenden, in vielen Kontinenten und Kulturkreisen immer wieder das Phänomen, das man Menschen nachsagt, sie hätten ganz und gar ohne Nahrung gelebt. In den meisten Fällen wurden diese Menschen postum zu Heiligen erklärt oder in ähnlicher Form verherrlicht. Nun, ich behaupte jeder Mensch ist heilig, also hat auch jeder Mensch alle Möglichkeiten. Ein Phänomen oder Wunder ist nur so lange ein Wunder bis es jeder Mensch selbst machen kann. Dann ist das Phänomen entmystifiziert. Ein paar der in unserer westlichen Welt bekannten Fälle kennen auch sie mit Sicherheit, die Bekanntesten waren bestimmt:
Nikolaus von der Flühe, Nationalheiliger der Schweiz 20 Jahre ohne feste Nahrung. Da die Inquisition der Kirche ihn des Betruges verdächtigte, wurde die Klause monatelang umstellt und genau beobachtet. So schuf die Kirche selbst ihren geforderten Beweis für diese unnatürlich geltende Tatsache.
Die Wassertrinkerin von Frasdorf, (Obb., Landkreis Rosenheim), Maria Furtner (1821-1884) hat 52 Jahre nur Wasser getrunken.
Therese Neumann, (”Resl von Konnersreuth”, Waldsassen 1898-1962) nahm 40 Jahre wohl nichts außer eine Hostie und ein bis zwei Gläser Wasser zu sich, so wird die Geschichte wenigstens erzählt.
Paramahansa Yogananda, war ein persönlicher Freund von Therese Neumann und besuchte sie auch. Er berichtete auch von der Inderin Giri Bala, die er besucht hatte als sie 68 Jahre alt war und zu diesem Zeitpunkt 56 Jahre weder gegessen noch getrunken hatte.
Barbara Moore, eine Ärztin, die in London lebt oder lebte. Die London Sunday Chronicle schreibt am 17. Juni 1951, dass sie mit ihren 50 Jahren aussieht wie eine dreißigjährige, die sicherlich 150 Jahre lebt. Das Interessante ist, dass B. Moore schon damals gesagt hat, dass es da mehr gibt im Sonnenlicht und in der Luft als das bloße Auge oder ein wissenschaftliches Gerät feststellen kann.
Jasmuheen, mit bürgerlichem Namen Ellen Greve, ist 44 Jahre, Australierin, Mutter von 2 Töchtern und sieht absolut nicht wie eine Hungerkünstlerin aus. Sie ist ausgesprochen attraktiv und gut gebaut, sympathisch und von überzeugender Ausstrahlung.
Es gab in der Vergangenheit immer wieder das Phänomen der Lichtnahrung, einige werden wie Heilige verehrt, doch das ist jedem Menschen möglich. Die Präsenz des allumfassenden Lebens im Menschen sorgt dafür dass der Körper auch ohne feste Nahrung und selbst zeitweilig ohne Flüssigkeiten auskommen kann. Die spirituelle Erfahrung bei diesem 21Tage-Prozess ist unbeschreiblich und führte zum vollkommenen Vertrauen ins Leben und damit zur absoluten Sicherheit. Ob Sie danach wieder Essen werden ist nicht wirklich wichtig, wichtig ist die Erfahrung an sich. Ich habe den Lichtnahrungsprozess am 03.10.2006 um 0.00 Uhr begonnen und weiß wie es ist. Die wichtigste Erfahrung dabei ist, dass zwischen dem fünften und sechsten Tag vom absoluten Bewusstsein das Licht als Nahrung eingeschaltet wird, es wird von tiermenschlich auf lichtmenschlich umgestellt, dann beginnt eine euphorische Lebenserfahrung. Dass es geht beweist, wir sind mehr als eine Kreatur, wir sind aus Licht und werden wieder Licht, wenn wir unseren irdischen Selbsterfahrungstrip beendet haben.
Auszug aus dem Lichtnahrungs-Tagebuch: „Um 00.30 gehe ich ins Bett bald ist es geschafft, ich danke Gott, dass alles wieder funktioniert und mein Fieber ist weg. Mein Körper ist so abgemagert das mir beim Händewaschen auffällt, dass die Knochen der Hände sich echt hart anfühlen. Die Nieren schmerzen auch nicht mehr, kein Kopfschmerz, kein Hunger es geht mir zunehmend besser. Mein spiritueller Mentor sagte, der vierte und fünfte Tag sind die wichtigsten und die schwierigsten. Gut, die habe ich geschafft. Und ich weiß jetzt, dass Licht mich ernähren kann, es funktioniert, also, Gott kann mich ernähren ohne das ich einen einzigen Bissen esse, was für eine geniale Sache“.
Alles mal nachlesen - Download: http://www.zarolightacademy.org/resources/LichtnahrungTagebuch.pdf
Der Himmel ist kein geografischer Ort der Himmel ist das vollkommene Bewusstsein, dessen Basis Liebe ist, diese Basis ist der Götterfunke im Menschen, der uns zum Erschaffenden Gottesaspekt werde lässt. Diese Metamorphose geschieht nicht durch eine automatische Reaktion des sekretorischen Systems (Raupe-Schmetterling) sondern durch die eindeutige Willensentscheidung des Menschen zu werden was der Mensch nach den Regeln des Superbewusstseins sein soll – Licht vom Lichte Gottes. Nun haben es nach meinem Vorbild einige Menschen eben auch durchgezogen und sind zu der selben Erkenntnis gelangt, wir sind mehr als nur ein Körper. Die Quantenphysik wird in wenigen Jahren Gott erklären und etwas besser verstehen, die Religionen werden dann aussterben wie die Saurier und wenn „All-das-was-ist“ will dann wird die Quantenphysik die allumfassende einzige Weltreligion werden, dann hat der Hokuspokus um „Gut und Schlecht“ endlich ein Ende.
Autor: T. Zettl-Schmiedel
Kontakt: Zach Robert
Office: Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol/Austria
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Nervennahrung Vitamin E
27.11.2009 von zaro.
Aktuelle Studie zur Alzheimer-Demenz und Vitamin E
München/Großhesselohe - Vitamin E schützt unseren Körper vor aggressiven freien Radikalen - so viel ist schon länger bekannt. Mittlerweile verdichten sich aber die Erkenntnisse, dass der Vitalstoff auch den Verlust geistiger Fähigkeiten im Alter aufhalten kann. Denn das Gehirn ist von den Oxidationsschäden besonders betroffen: Es hat einen besonders hohen Sauerstoffbedarf und verfügt über wenig schützende Enzyme.
Freie Sauerstoffradikale stehen im Verdacht, Krankheiten wie die Alzheimer-Demenz mit auslösen zu können. Vor allem im Alter finden sich erhöhte Konzentrationen dieser Verbindungen im Gehirn. Dort können die von ihnen verursachten Schäden dann das für Alzheimer so typische Massensterben der Nervenzellen mit hervorrufen. In einer Vielzahl von Untersuchungen ließ sich bereits zeigen, dass Antioxidantien - also Stoffe, die den schädigenden Einfluss der freien Radikale verhindern - derartige Verfallsprozesse verlangsamen können. Im besonderen Fokus der Demenz-Forscher steht dabei immer wieder Vitamin E. Man weiß, dass Nerven den natürlichen Radikalfänger benötigen, weil er sie vor Schädigungen schützt und ihre reibungslose Funktion aufrecht erhält.
Nun liefert eine aktuelle Langzeitstudie am Massachusetts General Hospital weitere vielversprechende Resultate: Der Verlauf von Alzheimer lässt sich durch die tägliche Einnahme von Vitamin E messbar positiv beeinflussen. So war der Verlust geistiger Leistungsfähigkeit bei den Patienten, die über mehrere Jahre zusätzlich zu Standardmedikamenten (so genannte Cholinesterase-Hemmer) täglich hoch dosiertes Vitamin E (200 - 2.000 I.E.) erhielten, merklich gebremst. Auch konnten sie alltägliche Aufgaben wie selbstständiges Ankleiden besser erledigen als diejenigen Personen, die nur mit den Cholinesterase-Hemmern behandelt wurden.
Damit könnte die Supplementierung mit Vitamin E eine Option sein, den Betroffenen die persönliche Unabhängigkeit möglichst lange zu erhalten und somit zu einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität beizutragen. Hoch dosiertes Vitamin E ist als zugelassenes Arzneimittel rezeptfrei in Apotheken erhältlich (Optovit fortissimum).
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Samenflüssigkeit als “Jungbrunnen”
27.11.2009 von zaro.
Grazer Forscher: Spermidin kurbelt Autophagie an
Graz - Ein Grazer Forscherteam hat in der männlichen Samenflüssigkeit hohe Konzentrationen einer Substanz entdeckt, die das Leben von verschiedenen Zellen und Tieren verlängern kann. Tobias Eisenberg und Frank Madeo vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz http://www.uni-graz.at haben herausgefunden, dass das sogenannte Spermidin wie ein Jungbrunnen wirkt. Insgesamt haben 29 Forscher von elf Universitäten und aus sechs Ländern an der Studie, die im Wissenschaftsjournal “Nature Cell Biology” veröffentlicht wird, mitgearbeitet.
“Menschliche Immunzellen, Fliegen, Würmer und Hefe, die in der Forschung ein beliebtes Alterungsmodell darstellt, werden durch Spermidinzugabe verjüngt und leben länger”, erklären die Forscher. Die durch freie Radikale hervorgerufenen Schäden an Proteinen, die ein besonders wichtiger Alterungsmarker sind, konnten bei Mäusen nachweislich reduziert werden. “Es könnte sein, dass wir den heiligen Gral der Altersforschung gefunden haben”, so Studien-Erstautor Eisenberg. Der natürliche Stoff Spermidin findet sich in allen Körperzellen. Die Konzentration nimmt aber während des Alterns kontinuierlich ab. Auch die Fähigkeit des Körpers, geschädigte Proteine oder defekte Mitochondrien zu entsorgen, verringert sich. Der Prozess der Entsorgung wird in der Fachsprache Autophagie genannt. Madeo und Eisenberg haben nun entdeckt, dass von außen hinzugefügtes Spermidin genau diese Autophagie ankurbelt. “Die Maschinerie läuft nach Spermidinzugabe auf Hochtouren und dieser Prozess ist der wichtigste Faktor für Langlebigkeit”, so Madeo gegenüber ZARO.
Die Erkenntnisse könnten in Zukunft in der klinischen Forschung bedeutsam werden. Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson entstehen nämlich durch Ablagerung von verklumpten Proteinen. “Der altersbedingte Proteinmüll kann mit der Substanz schneller abgebaut werden”, so Madeo. Diese Ankurbelung der Autophagie schütze vor Erkrankungen des Nervensystems, haben verschiedene Tiermodelle gezeigt. “Spermidin kommt auch in Grapefruits, Weizenkeimen und Sojabohnen vor”, erklärt Madeo. Zudem sei es einfach den Stoff synthetisch nachzubauen.
“Nebenbei könnten diese Ergebnisse zur Aufklärung einer der spannendsten Fragen der Altersforschung beitragen”, meint Madeo. “Dabei geht es darum, warum ein 40-jähriger Mann ein Kind zeugen kann, welches ohne die 40 Jahre dauernde Schädigung des Erbgutes auf die Welt kommt, also gleichsam die Uhr in den Zellen auf Null zurückgestellt bekommen hat.” Das scheine trivial, sei aber doch bei genauerer Betrachtung höchst erstaunlich. “Alle unsere Zellen altern, nur die Spermien nicht. Der Grund könnte zumindest teilweise in der hohen Konzentration von Spermidin in der Samenflüssigkeit liegen”, so Madeo. ” Wir bleiben an der Erforschung dieses Phänomens dran”, erklärt der Forscher abschließend. (Ende)
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Liebe auf den zweiten Blick - die bessere Wahl
27.11.2009 von zaro.
Sex und Leidenschaft allein sind keine Basis für eine Beziehung
Lindau - Der ersten Liebe goldne Zeit, beschreibt Schiller in seinem Lied von der Glocke besonders enthusiastisch: “Das Auge sieht den Himmel offen, / Es schwelgt das Herz in Seligkeit; / O daß sie ewig grünen bliebe, / Die schöne Zeit der jungen Liebe!” Es ist ja auch jedem zu gönnen, einmal diesen Gefühlssturm erlebt zu haben. Doch von Dauer ist er in der Regel nicht.
Frau Adler, Geschäftsführerin der seriösen Partnervermittlung Ernestine sagt dazu: “Wir vermitteln ja viele geschiedene Ehepartner und stellen bei unseren Vorgesprächen fest, dass es bei fast allen die Liebe auf den ersten Blick war, die zur Ehe führte. Heute herrscht die Einsicht vor, dass dieser Gefühlsrausch aus Sex und Leidenschaft eine schlechte Basis für eine dauerhafte Beziehung war.”
Der erste Blick war also durch eine rosarote oder sogar feuerrote Brille getrübt. Wenn es dann zu einer Trennung kommt, ist der Frust oft groß. Das muss nicht sein. Denn diese Erfahrungen können eine durchaus positive Basis für eine neue Beziehung bilden.
Die Diplompsychologin Dr. Eva Wunderer schreibt in einer Studie über die Ehe: “Wenn zwei Menschen … beschließen, den zukünftigen Weg gemeinsam zu gehen, sind sie keine ‘unbeschriebenen Blätter’ mehr. Nicht nur ihre eventuellen Vorerfahrungen mit anderen Partnern haben ihre Spuren hinterlassen; jeder bringt auch ganz spezifische Erwartungen, Ansprüche und Vorurteile in die Partnerschaft ein. Diese sind oft nicht bewusst oder bleiben nicht selten unausgesprochen. Dennoch beeinflussen sie die Qualität der Beziehung in hohem Maße.” Das gilt auch und erst recht für Beziehungen, die im fortgeschrittenen oder gar Seniorenalter eingegangen werden oder für eine neue Bindung nach dem Witwenstand.
Klaus-Dieter Malzer, Mitinhaber der PV Ernestine, betont deshalb, wie wichtig es ist, “in unseren Vorgesprächen, diese Erwartungshaltung zu ergründen. Wir alle kennen alle Damen und Herren persönlich. Und unsere Mitarbeiter sind darin geschult, die richtigen Fragen zu stellen und genau zuzuhören. Deshalb können wir eine neue Beziehung sehr sorgfältig anbahnen.”
“Ohne die Romantik aus den Augen zu verlieren”, ergänzt Frau Adler. “Denn der zweite Blick soll ja nicht nur zu einer so genannten Vernunftehe führen.”
Das ehrliche Abklären dieser Erwartungen und Wünsche schafft erst das nötige Vertrauen, das dann zu einer stabilen Beziehung führt - die uns durch’s Leben trägt.
Ehrlichkeit schafft Vertrauen, Vertrauen schafft Wohlbefinden - und alles zusammen führt zu einer glücklichen Partnerschaft - mit oder ohne Trauschein.
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Ob Villa, Haus, Mietwohnung oder Büro, Wohn- und Arbeitsraum ist Lebensraum!
26.11.2009 von zaro.
Um den perfekten Wohnraum und dessen Gestaltung zu realisieren, sind fachliche Kompetenzen, die durch Immobilienmakler vermittelt werden mehr denn je gefragt.
Erding/Bayern – Anders als früher, in denen Immobilienmakler als sogenannte „Haie“ verschrien waren, hat sich dieses Bild grundlegend geändert. Nicht nur weil von Kunden in erster Linie, Seriosität und Transparenz gefordert wird, sondern weil das stetig wachsende Bedürfnis des Kunden nach Rundumservice befriedigt werden will. Was ein dem entsprechendes Fachwissen, Marktkenntnisse und Kompetenz in allem Tun voraussetzt. Ortsansässige Immobilienmakler stehen heute somit vor der Herausforderung nicht nur bei der Suche nach Immobilien, Grundstücken, gewerblich nutzbaren Objekten oder Mietwohnungen mit helfender Hand bei der Gestaltung des Vertrags zur Seite zu stehen, sondern den Kunden bis zur sprichwörtlichen „ersten Nacht“ in seinem Traumhaus zu begleiten.
Innovative Immobilienmakler wie Nadine Vonmetz, Geschäftsführerin von „Vonmetz Immobilien Consulting“
www.vonmetz.net bieten daher ein rundum Wohlfühlpaket an, das über die reine Vermittlungsarbeit weit hinaus geht.
Die Beratung bei der Ausstattung der jeweiligen Immobilie ist dabei fester Bestandteil bei „von Metz“. Das Wohnfeeling wird entscheidend dadurch beeinflusst wie die jeweiligen Räumlichkeiten gestaltet und eingerichtet sind. Wie uns Frau Vonmetz im Interview verriet, wissen viele Kunden sofort ob Sie sich in einem Raum wohlfühlen, haben aber bei der Auswahl der Möbel, Farben, Böden, Lampen und Küchen ect. sowie bei der Gestaltung des Grundrisses ihre Schwierigkeiten, da dies sehr stark von der Vorstellungskraft des Kunden abhängig ist. Gerade hierbei steht die Überraschung den Kunden regelmäßig ins Gesicht geschrieben, wenn alles optimal auf einander abgestimmt ist und perfekt miteinander harmoniert. Darüber hinaus unterstützt Frau Vonmetz Ihre Kunden bei der Finanzierungsplanung durch Kooperationen mit kompetenten Finanzierungsberatern und verschiedenen Banken und bedankt sich bei Tippgebern für die Vermittlung von Verkaufs- und Vermietungsinformationen durch einzigartige Provisionen. – Diskretion natürlich vorausgesetzt
Vertrauen spielt hierbei die größte Rolle. Denn ob es nun um Kauf oder Verkauf einer Wohnung, Einfamilienhaus, Reihenhaus, Villa – kurz gesagt Ihrer Traumimmobilie oder Grundstücke geht, die Eigennutzung oder die Kapitalanlage, in allen Fällen geht es um höhere Investitionssummen.
Dem entsprechend ist die menschliche Komponente die wichtigste bei der Zusammenarbeit von Kunde und Makler. Letztlich entscheidet der altruistische Gedanke des Maklers, bei dem ausschließlich der Kunde im Vordergrund steht, über die erfolgreiche Vermittlung des Wohntraums.
Den größten Vorteil kann sich der Kunde aus der langjährigen Erfahrung bei „von Metz“ mit den verschiedensten Objekten ziehen. Objektive Informationen über die Bausubstanz, die Lage, den perfekten Grundriss, die aktuelle Marktsituation und die Entwicklung in einer bestimmten Region und wie viel Potential bietet eine Immobilie oder ein Investment, bilden mit die Kernkompetenz von „von Metz“. Unter diesen Gesichtspunkten wird die Überlegung sich für einen Makler wie „Vonmetz Immobilien Consulting“ zu entscheiden gerade dann einfach, wenn man sich zusätzlich zu den Kosten und die investierte Zeit das vermiedene Risiko betrachtet, das oftmals durch Unwissenheit entsteht.
Inhaber: Nadine Vonmetz
Bayern:
Erhard-Stangl-Ring 13
84435 Lengdorf
Tel: +49 (0) 8083 908549 +49 (0) 8083 908549
Fax +49 (0) 8083 908593
Sitz: 84435 Lengdorf, Landratsamt 85435 Erding
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Künstliche Befruchtung kein Ersatz für rechtzeitige Familienplanung
26.11.2009 von zaro.
Buchneuerscheinung: Die Unfruchtbarkeitsfalle
Wien (R E Z E N S I O N) - Im Balanceakt zwischen Ausbildung, Karriere und Familienplanung verschieben immer mehr Paare den Kinderwunsch auf später. Im neuesten Ratgeber “Die Unfruchtbarkeitsfalle” von Wilfried Feichtinger und Eva Stanzl - erschienen im Orac Verlag http://www.kremayr-scheriau.at - geht es um dieses Thema. “Angesprochen sind im Prinzip eigentlich alle, die irgendwann einmal Kinder haben wollen”, so Stanzl im Interview. “Die medizinischen Möglichkeiten werden zwar immer besser, dennoch sinkt die Erfolgsrate bei Männer und Frauen ab einem gewissen Alter rapide.”
“Wer nicht in die Falle der Kinderlosigkeit tappen will, sollte möglichst früh damit anfangen, über Familienplanung nachzudenken”, rät Stanzl. Der Verlass, dass die Medizin heute alles möglich mache, sei überzogen, meint auch Co-Autor Wilfried Feichtinger, Geschäftsführer des Instituts “Wunschbaby-Zentrum - Institut für Kinderwunsch” http://www.wunschbaby.at und renommierter Reproduktionsmediziner. Dass die Medizin entscheidende Schritte zur Erfüllung des Kinderwunsches geschafft hat, stehe außer Zweifel. Dennoch sinke bei Frauen ab 40 die Chance auf eine Schwangerschaft rapide. Das gleiche gelte bei Männern ab Mitte 50.
“In den vergangenen Jahren hat das Thema künstliche Befruchtung an Brisanz gewonnen, auch aufgrund der Diskussionen zur Überalterung der Gesellschaft”, so Stanzl. “Allerdings ist in der Folge auch der Irrglaube entstanden, dass allein aufgrund der medizinischen Fortschritte die menschliche Fruchtbarkeit heute in der Lage sei, die Grenzen des Alters zu überschreiten. Doch das stimmt nicht, denn rein biolosch ist der Mensch heute so lange fruchtbar wie eh und je.” Das sei auch ein Grund dafür gewesen, mit einem renommierten Experten die Materie aufzuarbeiten und ein Buch darüber zu schreiben. “Feichtinger berichtet im Detail darüber, welche Methoden der künstlichen Befruchtung es heute gibt und geht auf die Chancen, aber auch die Gefahren ein, die damit verbunden sind”, meint Stanzl. “Zudem wirft er einen Blick in die Zukunft, in der Leihmütter genetisch fremde Kinder austragen, der Eierstock der Frau hormonell jung gehalten wird oder junge Eizellen und Spermien für spätere Zeiten auf Eis gelegt werden.”
“Wir finden es wichtig, dass die Bevölkerung darüber aufgeklärt wird”, meint die Autorin. Auch jüngere Menschen sollten sich darüber Gedanken machen, wann sie sich in ihrem Leben für Kinder entscheiden. Stanzl hebt hervor, dass eine ganze Generation der heutigen End-Dreißiger sich mit dieser Thematik aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen kaum beschäftigt hat. “Sehr oft und sehr lange wurde verhütet und viel mehr Wert darauf gelegt in der Ausbildung und im Beruf erfolgreich zu sein, was ja auch in Ordnung ist. Nur hat sich dadurch der Kinderwunsch auf einen nicht festgelegten, späteren Zeitpunkt verschoben, was zur Folge hat, dass die Zeitspanne, in der man tatsächlich über die Familienplanung nachdenkt, immer kürzer wird”, so die Autorin. Zudem sei auch die Familienpolitik, wie sie etwa in Österreich betrieben wird, wenig kinderfreundlich. In skandinavischen Ländern, vor allem Dänemark, wo die Familienpolitik auf Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ausgerichtet sei, seien die Geburtenraten höher. “Es ist schade, wenn Frauen und Männer zu irgendeinem Zeitpunkt feststellen müssen, dass ihr Kinderwunsch nicht mehr erfüllbar ist. Um diesem Dilemma vorzubeugen, haben wir das Buch geschrieben”, erklärt die Autorin abschließend im Interview. (Ende)
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ZAROnews
Robert Zach
Hechtsee 7
A-6330 Kufstein/Tirol
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Unversöhnlichkeit als psychische Krankheit
26.11.2009 von zaro.
Fachtagung zur Verbitterungsstörung in Folge von Trauma-Erlebnissen
Wien - Verbitterung kann in verstärkter Form ähnlich wie Angst zu einem krankheitsähnlichen Zustand führen, der Betroffene schwer beeinträchtigt und Behandlung erfordert. Diesem noch sehr jungen Gebiet der Psychiatrie widmet sich am 10. Oktober erstmals eine Fachtagung in Wien http://rpp2009.org, die von der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien in Kooperation mit dem Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie veranstaltet wird. “Analog zur posttraumatischen Belastungsstörung, die bereits gut erforscht ist, gibt es auch eine posttraumatische Verbitterungsstörung”, berichtet Raphael Bonelli, Psychotherapeut und Koordinator der Tagung, im ZARO-Interview.
Anders als bei der Belastungsstörung bildet sich die krankhafte Verbitterung meist infolge von weniger massiven Ereignissen, die jedoch Menschen in ihren zentralen Lebensbereichen betreffen. “Das kann eine Kündigung sein, die nach jahrelanger Tätigkeit am selben Arbeitsplatz erfolgt, die Trennung in einer Partnerschaft oder auch gebrochene Treue. Betroffene fühlen sich häufig ungerecht behandelt und sehen nur, dass es den anderen besser geht”, so Bonelli. Aus dem ständigen Hadern mit dem widerfahrenen Schicksal könne sich eine lang anhaltende psychische Krankheit entwickeln. “Alles Unglück wird auf ein Unrecht in der Vergangenheit zurück geführt, das nicht mehr änderbar ist, das aktiv in Erinnerung bleibt und an dessen Wunden ständig gerissen wird.” Dieses Ereignis müsse unter objektiver Betrachtung gar nicht ungerecht sein, werde jedoch so erlebt.
Die lange, manchmal sogar lebenslange Dauer der Verbitterung kommt laut Bonelli dadurch zustande, dass Betroffene oft in einer passiven Opferrolle verharren. “Es bildet sich eine Unversöhnlichkeit, die das Verstehen der anderen Seite unmöglich macht.” Aus Trotz gehen viele nicht in Therapie, sondern verbohren sich im eigenen Unglück. “Das hat zwar den positiven Nebeneffekt, dass das Umfeld Mitleid bekundet, doch bietet das bloß eine bittere und kurze Befriedigung. Zudem verstärkt Mitleid in diesem Fall bloß die passive Haltung und erschwert aktive Änderungen.” Die Krankheit weite sich auch in andere Lebensgebiete in zerstörerischer Weise aus, wobei die Symptome von Selbstzweifel, Appetitlosigkeit, Depressionen, Phobien und Aggressionen bis hin zu Selbstmordgedanken reichen. “Viele vereinsamen und gehen nicht einmal mehr auf die Straße”, so der Wiener Psychiater.
Überwinden kann man Verbitterung durch das Loslassen. “Verbitterte wollen die absolute Gerechtigkeit hier und jetzt erleben. Man kommt jedoch erst durch die Erkenntnis weiter, dass diese Gerechtigkeit nicht existiert und alles Erlebte bloß relativ ist.” Der Berliner Psychiater und Fachtagungs-Redner Michael Linden, der 2003 als erster das Krankheitsbild beschrieben hat, schlägt für die Behandlung eine sogenannte “Weisheitstherapie” vor. “Es geht darum, das erfahrene Unrecht zu ertragen statt an ihm zu verzweifeln. Dabei versucht man unter anderem, die Perspektive zu wechseln”, so Bonelli. Entsprechend der klassischen Methodik wird der Konflikt zunächst aufgezeichnet und dann in verschiedenen Sichtweisen dargestellt, deren Existenz von Erkrankten zuvor oft geleugnet wurde. Der Therapeut berührt jedoch nicht den inhaltlichen Grund der Verbitterung, sondern andere, scheinbar unlösbare Situationen. Diese lassen leichter erkennen, dass ein Weg aus dem Unglück heraus existiert.
Ein Schwerpunkt der Fachtagung liegt auf der Vergebung. “Bisher wurde dieser Aspekt in Europa kaum wissenschaftlich behandelt, vermutlich aus Angst, dass der Begriff automatisch Religion impliziert. Verzeihung ist jedoch in erster Linie ein psychischer Akt statt ein religiöses Phänomen”, betont der Tagungsorganisator. Verzeihung als “beste Form des Loslassens” beschreibe einen Prozess, der im wesentlichen zwei Voraussetzungen brauche. “Erstens ist die Erkenntnis nötig, dass man auch selbst Fehler macht. Erst dadurch wird man bereit, auch dem Täter falsches Handeln zugestehen zu können. Zweitens brauche man eine Portion Großmut, um tatsächlich ein ‘Schwamm drüber!’ sagen zu können.”
Gibt es auch bisher keine Schätzungen, bei wie vielen Menschen die Verbitterungsstörung auftritt, trifft man sie in der psychotherapeutischen Praxis laut Bonelli dennoch sehr häufig an. Besonders sei die Störung in Großstädten verbreitet. “Im anonymen Lebensstil der Stadt sind die Menschen weitaus verletzlicher als in einem stabilen sozialen Umfeld”, vermutet der Experte. Mit im Spiel sei auch die Tatsache, dass die Störung besonders dort auftritt, wo Menschen ihr Lebensglück an eine einzige Sache hängen und diese dann verlieren. “In der Stadt ist die Zahl der ‘Worcaholics’ besonders hoch. Da geht die Welt öfter unter, sobald eine Kündigung ausgesprochen wird.” (Ende
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Schwangerschaft: Rotwein schadet Fötus nicht
26.11.2009 von zaro.
Mögliche positive Wirkungen auch bei Alzheimer und Parkinson
Rom - Ein Forscherteam des Istituto di Neurobiologia e Medicina Molecoloare http://www.inmm.cnr.it hat in Zusammenarbeit mit dem Istituto Superiore della Sanità und dem Centro Alcologico del Lazio den Nachweis erbracht, dass das Trinken von Rotwein während der Schwangerschaft keine schädlichen Auswirkungen auf den Nasciturus hat. Dessen antioxidativen Eigenschaften könnten auch bei der Behandlung von Alterkrankheiten eingesetzt werden.
Alkoholgenuss während der Schwangerschaft führt beim Fötus meist zu Wachstumsstörungen und Untergewicht. Durch das im Alkohol enthaltene Ethanol können zudem dauerhafte Schäden im Zentralnervensystem auftreten. Angegriffen werden der bei der Entwicklung der Nervenzellen entscheidende Nerve Growth Factor (NGF) wie auch der Brain Derived Neurotrophic Factor (BDNF). Zu den Folgen gehören deshalb vor allem bleibende Gedächnis-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen.
“Im Gegensatz dazu hinterlässt Rotwein keine Negativfolgen”, erklärt der Projektleiter Marco Fiore. “Das haben wir an Labortests an trächtigen Mäusen ermittelt.” Verabreicht wurden Wasserlösungen mit jeweils elf Prozent Alkohol. Während bei der mit anderen Alkoholika versorgten Gruppe deutliche Schäden in verschiedenen Gehirnregionen festzustellen waren, seien die “Rotweintrinker” ohne erkennbare Störungen davongekommen. Dies erkläre die Beobachtung, dass in der für ihren überwiegenden Rotweinkonsum bekannten Mittelmeerregion das Alkoholfötus-Syndrom im Vergleich zu den nordeuropäischen Ländern kaum eine Rolle spiele.
“Verantwortlich für das Ergebnis sind im Rotwein vorhandene Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Anthocyane, die wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften bekannt sind”, so der italienische Wissenschaftler weiter. Diese seien in der Lage, dem Alkohol entgegenwirkende Verteidigungs- und Präventionsmechanismen zu entwickeln. Es bestehe deshalb die Vermutung, dass diese Eigenschaft auch bei der Therapie schwerer kognitiver Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson genutzt werden kann. (Ende)
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Teamsport führt zum Endorphinrausch
26.11.2009 von zaro.
Forscher auf der Spur der Motivations-Mechanismen
Oxford - Führen mehrere Menschen Bewegungen aktiv und völlig synchron aus, so steigert das bei ihnen die Ausschüttung der Glückshormone Endorphine. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Oxford http://www.icea.ox.ac.uk in der Zeitschrift Biology Letters. Sie konnten nachweisen, dass synchron betriebene Sportarten die Wahrnehmung und Erträglichkeit von Schmerz steigen lassen, was als Nachweis für Endorphine gilt. “Die Hormonausschüttung bei Sport ist deutlich höher, wenn er in der Gruppe ausgeführt wird als wenn man ihn alleine betreibt”, erklärt die Studienleiterin Emma Cohen gegenüber ZAROnews. Hauptanliegen der Studie sei es gewesen, Motivationsprozesse näher zu entschlüsseln, mit denen sich Menschen aneinander binden, besonders wenn synchrones Verhalten im Spiel ist.
Zwölf Sportler des Oxforder Ruderteams nahmen an der Studie als Versuchspersonen teil. Sie trainierten für eine gewisse Zeit auf Rudergeräten, wie sie im Fitness-Center üblich sind. Zunächst war 45 Minuten Training in Sechsergruppen angesagt, dann setzte man im zweiten durch Individualtraining ohne Anwesenheit des Teams fort. Nach jeder Einheit maßen die Forscher die Schmerzgrenze der Sportler, indem sie die Zeit stoppten, die diese eine aufgeblasene Luftmanschette am Arm ertrugen. Stets war diese Toleranzgrenze nach dem Sport höher als zuvor, was zunächst nicht überraschte. Allerdings war der Anstieg nach dem Gruppentraining deutlich größer als nach dem Einzeltraining.
Indirekt war das der Nachweis für die höhere Ausschüttung von Endorphinen im Team. Diese Botenstoffe sind körpereigene Opiate, die Schmerz lindern und auch in der Suchtentstehung eine Rolle spielen. “Gefühle wie Euphorie oder Wohlbefinden geht wesentlich auf sie zurück. Gleichzeitig sind sie jedoch auch natürliche Schmerzmittel, deren Fähigkeit zur Steigerung der Schmerztoleranz bereits ausreichend belegt ist”, so Cohen. Die Forscherin schließt aus den Ergebnissen, dass dieses Hormon bei synchronen Teamsportarten wie Rudern auch zu Entstehung und Erhalt sozialer Bande und zum Kameradschaftsgefühls betragen könnte. “Synchrones Verhalten hat hohe Bedeutung im Sport, jedoch auch bei anderen sozialen Aktivitäten wie in Gesprächen, bei Gelächter oder beim Marschieren sowie in der interpersonellen Bindung.”
Als Anthropologin liegt Cohens Interesse vor allem bei der Ritualforschung, für die die Ruderstudie auch Erkenntnisse liefern könne. “Viele religiösen Handlungen wie Rituale oder Tänze werden ebenfalls in Gruppen durchgeführt. Dabei ist meistens synchrone Koordination im Spiel, deren Vorgänge ziemlich unbeweglich festgesetzt sind”, so die Studienleiterin. Es sei denkbar, dass sich diese religiösen Handlungen teilweise ebenfalls zur Herstellung sozialer Banden unter Einzelpersonen eigneten. Die psychopharmazeutischen Mechanismen, die dabei oft im Einsatz seien, würden durch synchronisierte Handlungen wie Lachen, Sprechen oder Bewegungen gesteigert. (Ende)
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