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Archive für 10.11.2009
10.11.2009 von zaro.
Hygienische Stabilität bei vielen Osmoseanlagen sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für heiße Diskusionen.
Die inzwischen jahrelange Erfahrung mit konventionellen Osmoseanlagen zeigte, dass die dauerhafte und hygienische Stabilität in vielen Fällen nicht immer gewährleistet werden konnte. Die entstehende Verkeimung stellt somit nicht nur die gesundheitliche Unbedenklichkeit in Frage, sondern auch den Nutzen einer Wasserfilteranlage.
Für die Verkeimung einer Osmosefilteranlage gibt es mehrere Gründe die auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort erkennbar sind, jedoch bei näherer Betrachtung zu einem Aha-Effekt führen.
Durch eine einmalige Belastung der Anlage mit verkeimten Eingangswasser kommt es zu einer Kontamination über die Eingangsfilter. In konventionellen Systemen sind diese nicht in der Lage Bakterien zu blocken. Osmoseanlagen sind über eine Schlauchleitung fest mit Abfluss- und Abwasserrohrleitungen verbunden. Hier kann es ungeschützt überdies zu einer retrograden (rückwärtsgerichteten) Verkeimung kommen. Keime die auf die Eingangseite der Osmosemembran treffen, werden nicht vollständig durch die Osmosemembran abgeblockt sondern besiedeln diese zunächst. Die Speicherung des Wassers in einem Voratsbehälter begünstigt die Keimbildung in hohem Maße. Die bisherigen am Markt üblich verwendeten Nachfilter sind nicht in der Lage als Keimsperren zu fungieren. Alle konventionellen Filter mit herausnehmbaren Filtereinsätzen (also Filtergehäuse mit separat zu wechselnden Filtereinsätzen) haben darüber hinaus beim Filterwechsel ein erhöhtes Verkeimungspotential wenn nicht absolut hygienisch vorgegangen wird.
Da deutsches Leitungswasser nicht wie in anderen Länder der Welt wie z.B. den USA gechlort wird können diese Verkeimungen durchaus zu gesundheitlichen Problemen führen. Durch ein beim deutschen Patentamt geschütztes Gebrauchsmuster gehört dieses Problem nun der Vergangenheit an. Diese Produktinnovation sorgt in der QuickChange DuoKeimschutzanlage für einen Keimschutz von 99,9999%, besitzt ein 9stufiges Filtersystem und die bewährte ZARO-Wasserbelebung, wie uns Thomas Wiedemann von http://www.umkehrosmose-anlagen.de im ZAROnews-Interview verriet. Die QuickChange DuoKeimschutzanlage ist dabei das Glanzstück aus den langjährigen und ausführlichen Recherchen die Thomas Wiedemann auf der Suche nach dem Besten für seine Kunden betrieben hat. Diese Anlage entspricht nicht nur dem neuesten Stand der Filtertechnik, bei der das Filterwechseln so einfach und unkompliziert ist das man damit gar nicht mehr aufhören möchte, sondern ist darüber hinaus auch noch erstaunlich günstig, was man heute von kaum einer Osmoseanlage behaupten kann.
In unserer Trinkwasserverordnung sind die Höchstwerte an Schadstoffen reglementiert die in unserem Leitungswasser enthalten sein dürfen. Obwohl die Wasserwerke eine hervorragende Arbeit leisten, so sind in der Trinkwasserverordnung nur einige der möglichen 3.000 Verunreinigungen mit Höchstgrenzen verordnet. Auch wenn diese Stoffe in nur sehr geringen Mengen enthalten sind, sind es dennoch Schadstoffe die die Gesundheit auf Dauer beeinträchtigen können. Filtern Sie also Ihr Trinkwasser, sonst ist Ihr Körper der Filter.
Thomas Wiedemann
Tannenstraße 33
56593 Horhausen
Email: mail@lichtwassermensch.com
ZAROnews
Antony Zettl
Hechtsee 7
A-6330 Kufstein/Tirol
za@zaronews.com
http://zaronews.de
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Robert Zach - präsentiert Fotoarbeiten auf Fotocommunity.de
10.11.2009 von zaro.
Ein kleine Auswahl an Bilderwerken von Robert Zach, die international ausgestellt wurden:
Mehr Bilder von Robert Zach finden Sie unter: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1062557
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Mysterium Bermuda-Dreieck gelöst
10.11.2009 von zaro.
Großes Märchen um paradiesisches Feriengebiet
London/Hamilton - 60 Jahre nach dem Verschwinden von zwei kommerziellen Flugzeugen im so genannten Bermuda-Dreieck hat ein BBC-TV-Team das Rätsel gelöst. Große mysteriöse Mächte waren es demnach nicht, die zum Absturz der beiden Flugzeuge geführt haben, sondern katastrophales technisches Versagen als Resultat von Konstruktionsfehlern. Im anderen Fall war es aller Wahrscheinlichkeit nach Treibstoffmangel, der zum Verschwinden des Propellerflugzeuges geführt hat.
Vor 60 Jahren war ein Flug von London auf die britische Insel, die rund 1.000 Kilometer vor der Küste North Carolinas liegt, ein gefährliches Unterfangen. Der letzte Tankstopp vor der Transatlantikquerung war auf den Azoren, ehe die Flugzeuge 3.200 Kilometer über den offenen Ozean Richtung Bermudas unterwegs waren. Die Strecke zählte zu den längsten kommerziellen non-stop-Flügen der damaligen Zeit. Als am 30. Jänner 1948 die BSSA (British South American Airways) Avro Tudor IV mit 25 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern verschwand, wurde die offizielle Suche mit dem Kommentar “Ungelöstes Rätsel” eingestellt.
Doch in den Aufzeichnungen wurde offensichtlich übersehen, dass das Flugzeug bereits auf dem Weg zu den Azoren schwere technische Probleme mit dem Heizsystem hatte. Der Pilot entschied sich dafür, die gesamte Strecke deswegen auf einer Höhe von 670 Meter zu fliegen. Das hatte allerdings zur Folge, dass der Treibstoff wesentlich schneller zur Neige ging. Das zweite technische Problem war ein nicht ordentlich funktionierender Kompass und starke Gegenwinde. “Bei dieser Flughöhe bleibt kein Platz für irgendwelche Manöver. Bei jeder ernsten Notsituation hätte das Flugzeug sofort an Höhe verloren und wäre ins Meer gestürzt”, meint Eric Newton von der Unfallkommission des britischen Ministeriums für zivile Luftfahrt. “Was immer mit dem Flugzeug geschah, es musste sehr rasch vor sich gegangen sein, denn es blieb nicht einmal mehr Zeit für einen Notruf”, so Newton.
Knapp ein Jahr nach dem Verschwinden der ersten Avro verschwand ein zweites Flugzeug der gleichen Bauart auf dem Weg von Bermuda nach Jamaika. Knapp eine Stunde nach dem Start sendete der Pilot die letzte Positionsbekanntgabe. Dann verschwand das Flugzeug spurlos aus einer Reiseflughöhe von 6.000 Meter. Nach Ansicht von Experten deutet das auf eine plötzliche Katastrophe hin. Spuren des Wracks wurden nicht gefunden. Als Unfallursachen schieden Treibstoffmangel, Pilotenfehler und schlechtes Wetter aus. Wieder könnte die schlechte Konzeption des Flugzeugs ein Grund für den Absturz gewesen sein. Beim Flugzeugtyp handelte es sich um ein umgebautes Militärflugzeug, das später aufgrund vieler Abstürze aus dem Passagierverkehr gezogen wurde. Eine Besonderheit waren etwa die Heizer unter dem Kabinenboden, die knapp neben den Hydraulikleitungen verliefen. “Meine Theorie ist, dass Hydraulikdämpfe aus einer undichten Stelle austraten und in einem heißen Heizer eine Explosion verursachte”, meint Captain Peter Duffey, der seinerzeit für BSAA flog.
Das “Bermuda Dreieck” - mit den Eckpunkten Florida, Puerto Rico und Bermuda - umfaßt eine 800.000 Quadratkilometer große Fläche, die unter anderem die Sargasso See und zahlreichen Tiefseegebiete - darunter auch den Puerto Rico Graben mit 9.200 Metern Tiefe - einschließt. Die gesamte Region gehört nicht zuletzt durch starken Tourismus in Florida, Puerto Rico und Bermuda zu den stark befahrenen Meeresgebieten. “Alleine schon aus diesem Grund gibt es eine größere Zahl an Unfällen”, schreibt das Bermuda Underwater Exploration Institute http://www.buei.org. Zudem kommt es immer wieder zu sehr starken Winden, starken Meeresströmungen und Wasserhosen.
Bill Dillon, Geologe am Woods Hole Science Center http://woodshole.er.usgs.gov geht davon aus, dass am Meeresboden des Bermuda Dreiecks große Mengen an Gashydraten lagern, die durch Erdbeben oder Erdrutsche an die Oberfläche kommen. Das könne auch Schiffe zum Sinken bringen. “Ich habe an einer BBC-Dokumentation über das Bermuda-Dreieck mitgearbeitet. Die Produzenten hatten damals Einblick in den internationalen Versicherungsmarkt Lloyds of London. Sie konnten allerdings keine gehäuften Verluste von Schiffen in der Region feststellen”, so Dillon. Daraus ergebe sich der Schluss, dass das “Bermuda Dreieck” ein Märchen ist. (Ende)
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Alkohol: Null-Toleranz-Politik bringt null
10.11.2009 von zaro.
Großuntersuchung von Verkehrsunfällen bestätigt Sinnlosigkeit
Huntsville/Wien - Derzeit diskutieren College Administratoren, Sozialforscher und Gesetzgeber über die Frage, ob das Alkoholschutzalter in den USA von 21 Jahren wieder auf ein niedrigeres Altersniveau gesenkt werden sollte. Wirtschaftsexperte Darren Grant von der Sam Houston State University http://www.shsu.edu ist zum Schluss gekommen, dass die Diskussion in Verbindung mit der Null-Toleranz-Politik im Straßenverkehr praktisch sinnlos sei. Im Wirtschaftsmagazin Economic Inquiry analysierte der Wissenschaftler Daten von 30.000 Verkehrstoten unter 21 Jahren im nächtlichen Straßenverkehr im Rahmen einer Studie.
“Die Studie hat gezeigt, dass die Null-Toleranz Politik sowohl auf die Anzahl der Unfälle als auch auf die Blutalkoholwerte der Fahrer bei diesen Unfällen ohne jeglichen Effekt war. Andere Faktoren spielten zwar eine Rolle, dieses Gesetz hingegen nicht”, so Grant. In den 1990er Jahren hatte der US-Kongress jenen Staaten, die das Schutzalter für den Alkoholkonsum nicht auf 21 Jahre anhoben und Übertretungen kompromisslos sanktionieren, damit gedroht, den Bundesstraßenausbau nicht weiter zu finanzieren. So wurden letztlich alle Bundesstaaten genötigt, sich den Vorstellungen des Kongresses zu beugen.” Selbst minimale Alkoholmengen bei unter-21-Jährigen führten nun zu Verurteilungen für betrunkenes Autofahren”, so der Forscher. Weil es nach einem Glas Alkohol bereits gleichgültig ist, ob man noch mehr Alkohol trinkt, trinken viele, wenn sie etwas getrunken haben, einfach weiter.
“Zero-Tolerance im Rechtssystem bedeutet Unverhältnismäßigkeit und Intoleranz und das ist im Rahmen einer freiheitlichen demokratischen Rechtsordnung nicht tolerierbar”, meint Alfred Uhl, Koordinator des Bereich Suchtpräventionsdokumentation im Anton Proksch Institut http://www.antonprokschinstitut.at im Gespräch mit ZARO. “Sanktionen müssen verhältnismäßig zum Delikt sein. Sowohl die Frage nach dem Alkoholschutzalter als auch die Frage nach der Kompromisslosigkeit der Strafen ist dabei primär eine ethisch-politische und erst in zweiter Linie eine wissenschaftliche Frage”, so der Experte. Ob etwas wirke und ob man es tun darf bzw. tun muss, seien zwei völlig unterschiedliche Fragen. Es sei lächerlich Alkohol bis zum Alter von 21 Jahren zu verbieten, während man gleichzeitig bereits mit 16 oder 17 Jahren Auto fahren oder zur Wahl gehen darf. “In den USA werden 18jährige in den Krieg geschickt, wo sie die Rolle eines Erwachsenen erfüllen müssen und wohl auch dessen Rechte haben sollten. Es ist unverständlich, dass Studenten, die an ihrem 20. Geburtstag ein Bier trinken, riskieren, vom College verwiesen zu werden”, erklärt Uhl.
Die Ergebnisse der US-Studie von Grant belegen unter den betroffenen Autofahrern ein relativ ausgewogenes Verhältnis zwischen schweren Trinkern, leichten Trinkern und Antialkoholikern. Und das habe sich durch die strengeren gesetzlichen Maßnahmen nicht verändert. Ein Vergleich der Statistiken durch Grant vor und nach der Einführung der 21-Jahresgrenze bzw. der Null-Toleranz-Regel ergab, dass die Blutalkoholwerte von Unfallfahrern zwei Jahre vor der Einführung des Gesetzes und zwei Jahre danach nahezu identisch waren. Das sei ein Zeichen dafür, dass die Bestimmungen ineffektiv seien. “Wenn diese Maßnahmen die Menge des konsumierten Alkohols tatsächlich beeinflussen könnten, müssten die Ergebnisse anders aussehen.” (Ende)
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Ungesundes Leben kostet zehn Lebensjahre
10.11.2009 von zaro.
Rauchen, Blutdruck und Cholesterinwerte bei Männern entscheidend
Oxford - Raucher mittleren Alters mit hohem Blutdruck und erhöhten Cholesterinwerten können laut einer Studie der University of Oxford http://www.ox.ac.uk zehn Jahre früher sterben als ihre gesünder lebenden Altersgenossen. Das Team um Robert Clarke analysierte die Daten von mehr als 19.000 Staatsbediensteten im Alter zwischen 40 und 69 Jahren. Nach 38 Jahren wurde untersucht, wie sich der Gesundheitszustand der Männer entwickelt hatte. Die Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Männer mit allen drei Risikofaktoren ab 50 eine um bis zu zehn Jahren niedrigere Lebenserwartung haben.
Die im British Medical Journal http://www.bmj.com veröffentlichte Studie wurde in den Jahren 1967 - 1970 am Höhepunkt der damaligen Flut von Gefäßerkrankungen in Großbritannien gestartet. Von den Teilnehmern wurde eine ganze Reihe an Daten ermittelt: Größe, Gewicht, Blutdruck, Lungenfunktion, Cholesterinwerte und Blutzucker. Zusätzlich füllten sie einen Fragebogen zu früheren Erkrankungen, Rauchgewohnheiten, Dienstgrad und Familienstand aus. 42 Prozent waren Raucher, 39 Prozent hatten hohen Blutdruck und 51 Prozent erhöhte Cholesterinwerte. 2005 beim zweiten Teil der Studie waren 13.501 der ursprünglichen Teilnehmer verstorben.
Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf Rauchen, hohen Blutdruck und Cholesterinwerte, da diese drei Bereiche die Hauptrisikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen sind. Wurden alle Risikofaktoren also auch Fettsucht, Diabetes und Dienstgrad berücksichtigt, zeigte sich bei der Lebenserwartung ein Unterschied von 15 Jahren zwischen den fünf Prozent mit der höchsten Anzahl von Risikofaktoren und den fünf Prozent mit der geringsten Anzahl. Laut BBC ist die Anzahl der durch Gefäßerkrankungen verursachten Todesfälle von rund 60 Prozent im Jahr 1960 auf weniger als 40 Prozent im Jahr 2005 gesunken. Diese Zahlen gelten für Männer und Frauen.
Clarke erläuterte, dass Männer mit 50, die über alle drei großen Risikofaktoren verfügen, eine Lebenserwartung von rund 74 Jahren haben. Ohne diese Risikofaktoren liege die Lebenserwartung bei 83 Jahren. Studien wie die aktuelle seien erforderlich um zu diesen Ergebnissen zu kommen. Damit könne auch den Menschen ein leichter verständlicher Zugang zu den Risikofaktoren für eine Herzerkrankung ermöglicht werden. Verändert man den Umgang mit diesen Risikofaktoren, führe das auch zu einer höheren Lebenserwartung. (Ende)
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Vorname benachteiligt Kinder in der Schule
10.11.2009 von zaro.
Lehrer: “Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose”
Oldenburg - Der Vorname, den Eltern ihren Kindern geben, kann die späteren Bildungschancen wesentlich beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Erziehungswissenschaftlern der Universität Oldenburg http://www.kinderforschung.uni-oldenburg.de. Sie befragten 2.000 Grundschullehrer, welche Erwartungen vorgegebene Namen in ihnen auslösen würden. Bei bestimmten Namen stellten die Forscher einen deutlichen Zusammenhang zu Annahmen fest, die Fähigkeiten und Verhalten der Kinder betreffen, während kritische Distanz nur selten anzutreffen war. “Diese einseitigen Erwartungen der Lehrer könnten dazu führen, dass Schüler in Schubladen gesteckt werden, aus denen sie nur schlecht wieder herauskommen”, warnt die Studienleiterin Astrid Kaiser im Interview.
Vornamen sagen nichts aus über Kinder, sondern über ihre Eltern, da diese für die Benennung zuständig sind. “Eltern geben durch die Namensgebung Signale, die Lehrer geben dafür Etiketten”, so Kaiser. Wer zu einkommensschwachen sozialen Schichten gehöre, neige statistisch dazu, bei der Namensgebung auf berühmte Persönlichkeiten wie etwa Filmstars zurückzugreifen. “Bereits einen Monat nach Start des Films ‘Kevin allein zu Haus’ stieg die Zahl der Kevins weltweit stark an. Das Prinzip lautet, groß sein zu wollen, wenn man selbst klein ist. Für das Kind erreicht man damit jedoch genau das Gegenteil”, so Kaiser.
Denn der Name “Kevin” war auch derjenige, der am deutlichsten in den Lehrerköpfen Stereotype für Verhaltensauffälligkeit weckte. “Viele der Befragten gaben an, hundertprozentig sicher zu sein, dass Kinder mit diesem Namen nur problematisch sein können. In einem Fragebogen fand sich der Kommentar ‘Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose’”, so die Oldenburger Forscherin. Leistungsschwäche oder Verhaltensauffälligkeit wurde auch den Namen Chantal, Mandy, Angelina, Justin oder Maurice zugeschrieben, während Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob positiv konnotiert waren.
Zwar stecke in jedem Vorurteil ein Tröpfchen Wahrheit, gibt Kaiser zu. Jedoch sollte man besonders als Lehrer keine direkten Rückschlüsse allein aus dem Namen eines Kindes ziehen. “Jedes sechste Kind ist von Armut betroffen. Von dieser Gruppe hat jedoch die Hälfte der Kinder bemühte Eltern, gute Bildungsmöglichkeiten und auch eine dementsprechend gute Entwicklung. Generalisierungen werden genau diesen Kinder zum Verhängnis und sollten daher vermieden werden.” Um zu einer fairen Beurteilung zu gelangen, sei es für Lehrer wichtig, Distanz zu Assoziationen zu schaffen, die ein Name weckt. “Man muss sich bewusst werden, dass auch bei bestimmten Namen positive Entwicklungen möglich sind. Für den richtigen Umgang mit eigenen Vorurteilen gibt es spezielle Fortbildungen.” Eltern rät die Wissenschaftlerin, bei der Namensgebung nicht auf Medienvorbilder zurückzugreifen, sondern lieber bei Vornamen der Verwandtschaft auf Suche zu gehen.
Link zur Studie: http://www.kinderforschung.uni-oldenburg.de/download/Masterarbeit_JuliaKube_Vornamensstudie.pdf (Ende)
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