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Archive für 25.11.2009
Schwerelose Entspannung im körperwarmen Salzwasser-Schwebebad - Floating!
25.11.2009 von zaro.
NEU in der Zentralschweiz: Floating (Tote-Meer-Effekt)
Luzern - Seit dem 15.Oktober 2009 hat das erste Floating Center der Zentralschweiz in Emmenbrücke offiziell eröffnet. Als Floating wird eine Entspannungstechnik bezeichnet, bei der die Prinzipien der Reizdeprivations-Therapie - genannt REST (Restricted Environmental Stimuli Therapy) - verwendet werden. Durch REST-Forschungen wurde bewiesen, dass tiefste Entspannung erst dann erreicht werden kann, wenn die äusseren Umwelteinflüsse und die damit in Zusammenhang stehenden Sinneswahrnehmungen reduziert werden.
Beim Floating treibt man praktisch schwerelos in einem Floatingtank, weil der mit rund 600-800 Litern Wasser gefüllte Tank mit ca. 400 KG besonders reinem Bittersalz (Epson-/Himalayasalz/MgSO4) angereichert wird. Bittersalz ist ein in vielen Heilquellen vorkommendes Salz, dem die unterschiedlichsten, positiven Auswirkungen nachgesagt werden. Das nun mit Salz angereicherte Solebad wird auf rund 35°C beheizt - was der Hautaussentemperatur entspricht - so dass man mit der Zeit das Gefühl für den Körper verliert. Durch die zusätzliche Licht- und Schallisolierung im Tank treten Sie nach kurzer Zeit in den Zustand der Tiefenentspannung ein.
Wenn man sich also dem Wasser und dem Tank anvertrauen kann, fühlt man sich sehr geborgen und kann dadurch die wunderbare Erfahrung des Floating erleben. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten u.a. die Erhöhung des Wohlbefindens sowie eine Steigerung der Kreativität. Stresserzeugende Hormone werden reduziert sodass Körper und Geist nachhaltig regeneriert werden können.
Testen Sie Floating und informieren Sie sich umfassend im:
Floating Center Emmenbrücke
Buchenstrasse 4
6020 Emmenbrücke
Telefon 041 410 8844
Weitere Infos auf www.esthron.com www.floating-tank.com
ZAROnews
Robert Zach
Hechtsee 7
A-6330 Kufstein/Tirol
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HALTON: DP1 – Der Design-Dunstabzug für die gesunde Küche
25.11.2009 von zaro.
Effektives Küchendesign mit höchstem Gesundheitsfaktor das ist die DP1 - Abzugshaube von Halton
Reit im Winkl, Bayern – Die Halton DP1 schafft, was bisherigen Dunstabzugshauben bis dato nicht gelungen ist: Sie avanciert zum exklusiven handgefertigten Stilelement in der Küche und setzt einmalige optische Akzente. Designer der Halton dp1 ist der Kufsteiner Herbert Lanzinger (http://www.lifestylefoundation.com) sein schlichtes Design gepaart mit der einzigartigen Technologie von HALTON machen den gesunden Wirbel in der Küche. Das Design der DP1 orientiert sich dabei kompromisslos an Funktion und Reduktion. Die Schlichtheit des Rohres ist die Grundphilosophie. Effektvoll präsentiert sie die Dunstesse mit der integrierten Raumleuchte, in dieser
befindet sich die eigens entwickelte Slide-Sensorik, mittels der man den gesunden Wirbelsturm unter den Anzugshauben leicht und zuverlässig per „Fingerwisch“ einfach und problemlos steuert. Die Entwicklung dieses Sensors der über LEDs die gewählte Leistungsstufe anzeigt und die Hightech- Steuerungslogik ist wesentlicher Bestandteil des gesamten Designs der DP1. Diese technische Innovation wurde von Amium (http://www.amium.at) entwickelt einem visionären Unternehmen im Bereich Software und Hardwaretechnik, dadurch wird bei der DP1 ein „Schalten ohne Schalter“ möglich. Die einzigartige Strömungstechnik der DP1 ähnelt der von Düsentriebwerken. Das Gerät erzeugt eine Art „Twister“ über dem Kochfeld. Leise und unvergleichbar effektiv sorgt dies für den vollständigen Abzug der Wrasen. Der funktionelle Wirbelsturm verhindert das „Anlaufen“ der Glasplatte durch aufsteigenden Kochdunst. Design bei erstklassiger Funktionalität.
Design, Technologie und Gesundheit in der Küche dass ist ein Thema. In einer Küche geht es heiß her und bei Kochprofis in der Gastronomie geht es richtig rund. Da laufen Herd, Backofen, Fritteuse und Spülmaschine im stundelangen Dauerbetrieb. Die Luft wird zunehmend heißer und stickiger. Die schlechte Atemluft lässt dem Koch und dem Küchenpersonal den Kopf schwirren. Das Team hat Mühe, sich zu konzentrieren und die Gäste erwarten erstklassige Gerichte, die Stimmung in der Küche ist angespannt. Schafft es die Lüftungsanlage trotz Dunstabzug nicht, die warmen und feuchten Koch-, Brat-, Grill- und Frittierdünste abzuführen, dann stimmt das Raumklima nicht und das ist gesundheitsschädlich. Und das wirkt sich meist negativ auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit des gesamten Küchenpersonals aus, es ist nicht gesund und Krankheitsausfälle sind die Folge. Die auftretenden Symptome daraus sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder auch brennende Augen und natürlich das obligatorische Gähnen durch Sauerstoffmangel. Dicke Luft und schlappe Köche aber müssen nicht sein. Ein gutes, gesundes Raumklima in der privaten wie gewerblichen Küche steht und fällt mit der Küchenbe- und -entlüftung. Die DP1 setzt dabei den Maßstab der Zukunft, denn eine gesunde Distanz: ca. 50 cm über der Kochfläche wird die Glasplatte der DP1 angebracht – etwa in Brusthöhe des Kochs. Somit sind die Atmungsorgane regelrecht abgeschirmt. Die hoch effiziente Strömungsleistung der Düse erledigt den Rest. Und die Zeiten von gesundheitsschädigendem Kochdunst gehören endgültig der Vergangenheit an. Die Glasplatte selbst ist total entspiegelt, wodurch sie kaum wahrgenommen wird und uneingeschränkte Kochkunst ermöglicht.
Gesunde Küche ist möglich, durch optimale Atemluft Umluft Das Herzstück der Halton DP1 ist dabei ihre leistungsstarke Düse, die eine Rotation ähnlich einem „Twister“ aufbaut und mit dieser hoch effizienten Strömungsleistung das gesamte Kochfeld und damit die Küche, von Dämpfen und Geruchsstoffen befreit. Im Gegensatz zu Flugtriebwerken oder Wirbelstürmen, die bekanntlich viel Lärm machen, flüstert die DP1 extrem leise. Das liegt an der extern montierten Antriebseinheit, leise und erfolgreich – selbst bei höchster Leistungsstufe von max. 52db. Kinderleicht ist übrigens auch die Reinigung: Filterwechselintervall nach Kochgewohnheiten auswählen, bei Aufleuchten der Wechselintervallanzeige Filter in die Spülmaschine stecken. Fertig! Es ist der finnische Erfindergeist der das Wunder DP1 möglich macht, patentierte Gesundheitsvorsorge für jede Küche, ob privat, gewerblich oder für die Sterneköche dieser Welt, Halton macht den Unterschied. Gesundes wertvolles Essen aus gesunden, lebenswerten Küchen das ist der Zeitgeist, biologische nährstoffreiche Nahrung zubereitet in energetisch, gesunden und wertvollen Räumen, so kocht man heute.
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Robert Zach
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Sport hält das Gehirn fit
25.11.2009 von zaro.
Regelmäßiger Ausdauersport schützt vor Demenz und Schlaganfall
St. Gallen - Regelmäßiger Ausdauersport fördert nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern schützt auch vor Alzheimer, Depression und Schlaganfall. Zu diesem Schluss kommen Mediziner bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie http://www.dgn.org in Nürnberg. Neueste Studien zeigen, dass die Schutzwirkung für eine Vielzahl von Erkrankungen mit der Dauer der regelmäßigen Aktivität steigt. “Es lohnt sich in jedem Lebensalter, mit Sport anzufangen. Sportliche Betätigung steigert das Wohlbefinden, verringert zahlreiche Risikofaktoren für Gefässerkrankungen und stellt eine gute Altersvorsorge dar. Bei älteren Menschen werden kognitive Fähigkeiten gestärkt und auch die Zahl der Stürze nimmt ab, die häufig für Oberschenkelhalsbrüche und damit verbundene Bettlägerigkeit verantwortlich sind”, betont die Neurologin Barbara Tettenborn vom Kantonsspital St. Gallen http://www.sg.kssg.ch im Interview.
Es gibt immer mehr Hinweise dafür, dass Sport auch der Denkleistung eines Menschen zugute kommt. So erkrankten in einer länger dauernden Untersuchung von 1.800 Senioren in New York diejenigen am seltensten an Demenz, die regelmäßig Sport betrieben. “Das könnte neben dem günstigeren Blutdruck von Sportlern auch auf die Tatsache zurückgehen, dass Bewegung die Grauen Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns weniger stark abnehmen lässt”, so Tettenborn. Eine weitere Studie konnte zeigen, dass auch ältere Menschen weitaus besser in kognitiven Tests abschnitten, wenn sie eine Stunde zuvor Sport betrieben hatten. Hier dürfte auch die durch Bewegung verbesserte Hirndurchblutung im Spiel sein, deren Bedeutung schon früher gezeigt wurde. Diese könnte auch am Wohlgefühl nach dem Sport beteiligt sein. “Wer sich zum Sport aufrafft, obwohl er anfangs keine Lust dazu hat, fühlt sich nachher meist wohler. Das dürfte nicht nur auf die oft ins Spiel gebrachten Glückshormone zurückgehen, da diese - wenn überhaupt - erst nach sehr lange betriebenen Sport ausgeschüttet werden”, vermutet die Neurologin.
Die Frage nach der idealen Sportart scheidet die Geister. “Ausdauersport wird allgemein als günstig angesehen. Bisherige Studien beschränken sich jedoch meist auf Läufer”, so Tettenborn. Die große ‘National Runners’-Studie in den USA konnte etwa feststellen, dass Männer, die täglich acht Kilometer laufen, ein um 70 Prozent niedrigeres Schlaganfall-Risiko haben als wenn die Laufstrecke nur zwei Kilometer beträgt. “Ob das jedoch auch optimal für Knie- und Fußgelenke ist, kann man bezweifeln. Besser für den Körper scheint eine Verbindung mehrerer Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen und Laufen.” Man solle dabei achten, während des Trainings im aeroben Bereich zu bleiben. Praktisch heisst das, dass der Puls den Wert von etwa 140 nicht längere Zeit überschreiten sollte und eine Unterhaltung beim Laufen noch möglich ist, wobei hier allerdings individuelle, teils altersabhängige Unterschiede bestehen. “Vor allem muss Sport jedoch Spaß machen”, empfiehlt die St. Gallener Medizinerin. (Ende)
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Heißhunger-Hormon identifiziert
25.11.2009 von zaro.
Münchner Forscher nehmen Melanocortine unter die Lupe
München - Bei der Regulierung des Körpergewichts spielen verschiedene Hormone wie etwa Insulin eine Rolle. Ein Forscherteam der Münchner Universität LMU ist solchen Hormonen, den bisher kaum erforschten Melanocortinen, auf der Spur. Ihre Bindung an den zugehörigen Rezeptor hat eine appetithemmende Wirkung. Gleichzeitig gibt es ein weiteres Hormon, das so genannte AGRP, das bei Bindung an den gleichen Rezeptor appetitfördernd wirkt. “Diese Tatsache hat uns als Wissenschaftler sehr fasziniert”, erklärt Andreas Breit vom Walther Straub Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der LMU http://wsi.web.med.uni-muenchen.de im Gespräch. Breit und Thomas Gudermann von der LMU München haben entdeckt, dass AGRP diese Funktion nicht nur durch einen passiven, sondern auch durch einen aktiven Wirkmechanismus ausübt.
“Wir haben entdeckt, dass AGRP viel stärker ist und viel mehr Macht hat als bisher angenommen”, so Breit. Was die Forscher dabei vor allem interessiert, ist die doppelte Wirkung. “Das bedeutet, dass es nicht nur einen Weg gibt, sondern eine Weggabelung”, meint der Wissenschaftler. Durch das Verständnis der beteiligten Prozesse könnten in Zukunft Medikamente entwickeln werden, die Übergewicht aber auch Magersucht gezielt entgegenwirken. “Ehe das soweit ist, wird es allerdings noch lange dauern, da wir bisher erst an Zellkulturen arbeiten und versuche mit einem Organismus, wie etwa einer Maus, noch nicht erfolgt sind.” Die Forscher rechnen, damit noch sehr viele Hürden bis dahin überwinden zu müssen. “Melanocortin ist nur eines von rund 20 Hormonen, die bei dieser Regulierung eine Rolle spielen. Schaltet man ein solches Hormon oder eine Vorstufe eines solchen aus, ist das ganze System dennoch mehrfach abgesichert”, so Breit. “Die Nahrungsaufnahme und das Körpergewicht werden eben durch sehr komplexe Prozesse gesteuert.”
Ähnlich wie das Insulin, das neben dem Zuckerabbau im Blut dem Körper signalisiert, dass genügend Energie aufgenommen wurde, funktioniert auch das Melanocortinsystem. Die Melanocortine üben ihre Wirkung am Melanocortinrezeptor (MC-Rezeptor) im Hypothalamus aus - einer kleinen Region im Gehirn, die Vorgänge wie Körpertemperatur, Schlaf und Nahrungsaufnahme reguliert. “Dieser ist jedoch unabhängig vom Blutzuckerspiegel und reguliert das Körpergewicht eher im mittel- bis langfristigen Bereich. Im Prinzip sorgen Melanocortine dafür, dass das Gewicht über die ganze Lebenszeit konstant bleibt”, erklärt Breit. Bekannt ist, dass es im Falle eines Gendefekts zur Fehlregulation des Melanocortinsystems kommt, die Folge ist eine massive Fettleibigkeit. “Im Moment wird diskutiert, dass ein hoher Fettanteil des Körpers das Melanocortinsystem durcheinanderbringt, so dass die natürliche Regulation des Appetits nicht mehr funktioniert.” Daher ist dieser Regelkreis ein wichtiger Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Wirkstoffe, die Übergewicht entgegenwirken können.
Breit und Gudermann haben aber auch das AGRP, ein weiteres Hormon, das das Melanocortinsystem beeinflusst und an den MC-Rezeptor bindet, untersucht. “Bislang wurde angenommen, dass AGRP lediglich die Bindung der Melanocortine an den Rezeptor blockiert und daher den Appetit nur passiv reguliert”, so Breit. Durch die Untersuchung ist es nun gelungen, neue Aspekte der komplizierten Wechselwirkung zwischen Melanocortinen, AGRP und dem MC-Rezeptor aufzudecken. “Unsere Ergebnisse legen nahe, dass das Melanocortinsystem beim Menschen sowohl appetithemmende als auch appetitfördernde Prozesse anstoßen kann”, betont Breit. (Ende)
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Kinder berufstätiger Mütter sind weniger fit
25.11.2009 von zaro.
Zeitmangel sorgt für ungesunde Ernährung und fehlende Bewegung
London - Kinder von berufstätigen Frauen, sind eher nicht so gesund wie die von Müttern, die zu Hause geblieben sind. Diese Kinder seien weniger aktiv und würden eher ungesundes Essen zu sich nehmen, kommen Wissenschaftler des Institute of Child Health http://www.ich.ucl.ac.uk zum Schluss. Das Team um Catherine Law wertete die Daten von mehr als 12.500 Fünfjährigen aus. Andere Experten wie Glenys Jones vom Medical Research Council argumentieren, dass erforscht werden müsste, ob diese Ergebnisse auch bei anderen Altersgruppen Gültigkeit haben. Details der Studie wurden im Journal of Epidemiology and Child Health veröffentlicht.
Rund 60 Prozent der Mütter mit Kindern bis fünf Jahren arbeiten laut BBC. Die Mütter wurden nach ihren Arbeitszeiten und der Ernährung ihrer Kinder, ihrer Sportlichkeit und ihren sitzenden Aktivitäten befragt. Ein Drittel der Mütter hatte seit der Geburt ihres Kindes nicht mehr gearbeitet. Die berufstätigen Frauen arbeiteten im Schnitt 21 Stunden pro Woche. Faktoren wie der Bildungsgrad und die sozioökonomische Lage wurden ebenfalls berücksichtigt.
Fünfjährige, deren Mütter Teilzeit oder Vollzeit arbeiteten, nahmen zwischen den Mahlzeiten eher gesüßte Getränke zu sich. Sie nutzten den Computer oder sahen täglich mindestens zwei Stunden fern. Kinder von nicht berufstätigen Müttern verbrachten weniger Zeit mit derartigen Aktivitäten. Berufstätige Mütter brachten ihre Kinder auch eher mit dem Auto zur Schule. Nichtberufstätige Frauen gingen eher zu Fuß oder fuhren mit dem Rad. Die Kinder von Frauen mit flexiblen Arbeitszeiten lebten gesünder. Wurden andere Faktoren berücksichtigt, war ihr Lebensstil laut den Wissenschaftlern auch nicht gesünder.
Law erläuterte, dass in vielen Familien der Alleinerzieher oder beide Elternteile arbeiten. Zeitliche Einschränkungen könnten die Möglichkeiten der Eltern einschränken, ihre Kinder gesund zu ernähren und ausreichend Sportangebote zu machen. Die Wissenschaftlerin betonte allerdings auch, dass diese Forschungsergebnisse nicht bedeuteten, dass Frauen nicht arbeiten sollten. Vielmehr werde dadurch die Notwendigkeit sichtbar, entsprechende politische Rahmenbedingungen und Programme zur Unterstützung der Eltern zu schaffen. Die gleichen Kinder waren bereits auch Teil einer früheren Studie des Institute of Child Health. Sie ergab, dass die Kinder von berufstätigen Müttern mit drei Jahren eher fettsüchtig oder übergewichtig waren. (Ende)
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Röhrenwürmer für optimalen medizinischen Kleber
25.11.2009 von zaro.
Knochenbrüche mit natürlicher Wirksubstanz heilen
Washington DC - Wissenschaftler der University of Utah http://www.utah.edu haben aus einem marinen Röhrenwurm einen Klebstoff entwickelt, der in der Notfallmedizin bei Knochenbrüchen Anwendung finden soll. Anlässlich des National Meeting der American Chemical Society (ACS) http://www.acs.org hat das Forscherteam um Russell Stewart die neuesten Erkenntnisse aus der Erforschung der Substanz vorgestellt.
Die selbstgebauten Röhren des rund zwei Zentimeter langen Wurms Phragmatopoma californica bestehen aus kleinen Steinen und Muschelstückchen, die er mit einem Klebestoff selbst zusammenleimt. “Der Leim basiert auf komplexen Koazervaten”, so Stewart. Koazervaten sind winzige Flüssigkeitströpfchen, die durch Membranen von dem umgebenden Milieu abgegrenzt sind. “Die Idee solche natürlichen Kleber in der Humanmedizin zu verwenden ist schon relativ alt. Bereits in den 1980er Jahren hat man bei der Erforschung von Muschelklebern daran gedacht, diese medizinisch zu verwenden”, erklärt der Forscher. Bis heute gebe es jedoch keinen solchen Klebstoff, der im Krankenhaus verwendet werden kann. Derzeit setzt man bei der Heilung von Knochenbrüchen mechanische Verbindungsteile wie etwa Nägel oder Metallplatten und Metallschrauben ein, die so lange im Körper bleiben, bis die Knochen wieder zusammengewachsen sind und Belastungen aushalten. Die großen Teile wolle man mit dem Kleber nicht ersetzen. “Kleine Bruchstücke könnte man jedoch wieder an den Knochen leimen. Wenn die Fragmente zu klein sind, wird es nämlich schwierig, sie mit Hilfsmitteln aus Metall zu befestigen”, so der Forscher.
Stewart und seine Forscherkollegen haben den Klebstoff des Röhrenwurms im Labor nachgebaut und untersucht, ob sich die Substanz auch für medizinische Anwendungen eignen könnte. Der Wurm fischt mit feinen Tentakeln die Bruchstücke für seine Wohnröhre aus dem Wasser und sondert dann den selbstproduzierten Klebstoff ab. Sobald der Leim mit dem Wasser in Berührung kommt, wird er zähflüssig. In diesem Zustand kann der Wurm das Baumaterial auf seine neue Röhre drücken. Nach ungefähr 30 Sekunden härtet die Substanz dann aus. Das Besondere an der Haftflüssigkeit ist, dass sie auch in nasser Umgebung funktioniert. “Obwohl der Kleber sich nicht mit dem Wasser verbindet, ist er doch wasserlöslich”, beschreibt Stewart die Vorteile der Substanz. Das Forscherteam hat auch festgestellt, dass der natürliche Kleber auf Änderungen des pH-Wertes reagiert. Dieser Mechanismus wurde auch in der synthetischen Variante des Klebers übernommen.
Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg des Knochenklebers wird seine Bioverträglichkeit sein. “Wir sind sehr optimistisch, was das anlangt, denn erste Versuche haben gezeigt, dass der Kleber das umliegende Gewebe nicht angreift.” In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher nun untersuchen, wie das Immunsystem des Körpers auf das Material reagiert. “Auch hier gibt es bis jetzt keine Anzeichen dafür, dass die Substanz in irgendeiner Art und Weise problematisch ist.” Dennoch rechnen die Wissenschaftler damit, dass es noch einige Jahre dauern wird, ehe der Klebstoff auf den Markt kommt. (Ende)
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