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Archive für 26.11.2009
Ob Villa, Haus, Mietwohnung oder Büro, Wohn- und Arbeitsraum ist Lebensraum!
26.11.2009 von zaro.
Um den perfekten Wohnraum und dessen Gestaltung zu realisieren, sind fachliche Kompetenzen, die durch Immobilienmakler vermittelt werden mehr denn je gefragt.
Erding/Bayern – Anders als früher, in denen Immobilienmakler als sogenannte „Haie“ verschrien waren, hat sich dieses Bild grundlegend geändert. Nicht nur weil von Kunden in erster Linie, Seriosität und Transparenz gefordert wird, sondern weil das stetig wachsende Bedürfnis des Kunden nach Rundumservice befriedigt werden will. Was ein dem entsprechendes Fachwissen, Marktkenntnisse und Kompetenz in allem Tun voraussetzt. Ortsansässige Immobilienmakler stehen heute somit vor der Herausforderung nicht nur bei der Suche nach Immobilien, Grundstücken, gewerblich nutzbaren Objekten oder Mietwohnungen mit helfender Hand bei der Gestaltung des Vertrags zur Seite zu stehen, sondern den Kunden bis zur sprichwörtlichen „ersten Nacht“ in seinem Traumhaus zu begleiten.
Innovative Immobilienmakler wie Nadine Vonmetz, Geschäftsführerin von „Vonmetz Immobilien Consulting“
www.vonmetz.net bieten daher ein rundum Wohlfühlpaket an, das über die reine Vermittlungsarbeit weit hinaus geht.
Die Beratung bei der Ausstattung der jeweiligen Immobilie ist dabei fester Bestandteil bei „von Metz“. Das Wohnfeeling wird entscheidend dadurch beeinflusst wie die jeweiligen Räumlichkeiten gestaltet und eingerichtet sind. Wie uns Frau Vonmetz im Interview verriet, wissen viele Kunden sofort ob Sie sich in einem Raum wohlfühlen, haben aber bei der Auswahl der Möbel, Farben, Böden, Lampen und Küchen ect. sowie bei der Gestaltung des Grundrisses ihre Schwierigkeiten, da dies sehr stark von der Vorstellungskraft des Kunden abhängig ist. Gerade hierbei steht die Überraschung den Kunden regelmäßig ins Gesicht geschrieben, wenn alles optimal auf einander abgestimmt ist und perfekt miteinander harmoniert. Darüber hinaus unterstützt Frau Vonmetz Ihre Kunden bei der Finanzierungsplanung durch Kooperationen mit kompetenten Finanzierungsberatern und verschiedenen Banken und bedankt sich bei Tippgebern für die Vermittlung von Verkaufs- und Vermietungsinformationen durch einzigartige Provisionen. – Diskretion natürlich vorausgesetzt
Vertrauen spielt hierbei die größte Rolle. Denn ob es nun um Kauf oder Verkauf einer Wohnung, Einfamilienhaus, Reihenhaus, Villa – kurz gesagt Ihrer Traumimmobilie oder Grundstücke geht, die Eigennutzung oder die Kapitalanlage, in allen Fällen geht es um höhere Investitionssummen.
Dem entsprechend ist die menschliche Komponente die wichtigste bei der Zusammenarbeit von Kunde und Makler. Letztlich entscheidet der altruistische Gedanke des Maklers, bei dem ausschließlich der Kunde im Vordergrund steht, über die erfolgreiche Vermittlung des Wohntraums.
Den größten Vorteil kann sich der Kunde aus der langjährigen Erfahrung bei „von Metz“ mit den verschiedensten Objekten ziehen. Objektive Informationen über die Bausubstanz, die Lage, den perfekten Grundriss, die aktuelle Marktsituation und die Entwicklung in einer bestimmten Region und wie viel Potential bietet eine Immobilie oder ein Investment, bilden mit die Kernkompetenz von „von Metz“. Unter diesen Gesichtspunkten wird die Überlegung sich für einen Makler wie „Vonmetz Immobilien Consulting“ zu entscheiden gerade dann einfach, wenn man sich zusätzlich zu den Kosten und die investierte Zeit das vermiedene Risiko betrachtet, das oftmals durch Unwissenheit entsteht.
Inhaber: Nadine Vonmetz
Bayern:
Erhard-Stangl-Ring 13
84435 Lengdorf
Tel: +49 (0) 8083 908549 +49 (0) 8083 908549
Fax +49 (0) 8083 908593
Sitz: 84435 Lengdorf, Landratsamt 85435 Erding
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Künstliche Befruchtung kein Ersatz für rechtzeitige Familienplanung
26.11.2009 von zaro.
Buchneuerscheinung: Die Unfruchtbarkeitsfalle
Wien (R E Z E N S I O N) - Im Balanceakt zwischen Ausbildung, Karriere und Familienplanung verschieben immer mehr Paare den Kinderwunsch auf später. Im neuesten Ratgeber “Die Unfruchtbarkeitsfalle” von Wilfried Feichtinger und Eva Stanzl - erschienen im Orac Verlag http://www.kremayr-scheriau.at - geht es um dieses Thema. “Angesprochen sind im Prinzip eigentlich alle, die irgendwann einmal Kinder haben wollen”, so Stanzl im Interview. “Die medizinischen Möglichkeiten werden zwar immer besser, dennoch sinkt die Erfolgsrate bei Männer und Frauen ab einem gewissen Alter rapide.”
“Wer nicht in die Falle der Kinderlosigkeit tappen will, sollte möglichst früh damit anfangen, über Familienplanung nachzudenken”, rät Stanzl. Der Verlass, dass die Medizin heute alles möglich mache, sei überzogen, meint auch Co-Autor Wilfried Feichtinger, Geschäftsführer des Instituts “Wunschbaby-Zentrum - Institut für Kinderwunsch” http://www.wunschbaby.at und renommierter Reproduktionsmediziner. Dass die Medizin entscheidende Schritte zur Erfüllung des Kinderwunsches geschafft hat, stehe außer Zweifel. Dennoch sinke bei Frauen ab 40 die Chance auf eine Schwangerschaft rapide. Das gleiche gelte bei Männern ab Mitte 50.
“In den vergangenen Jahren hat das Thema künstliche Befruchtung an Brisanz gewonnen, auch aufgrund der Diskussionen zur Überalterung der Gesellschaft”, so Stanzl. “Allerdings ist in der Folge auch der Irrglaube entstanden, dass allein aufgrund der medizinischen Fortschritte die menschliche Fruchtbarkeit heute in der Lage sei, die Grenzen des Alters zu überschreiten. Doch das stimmt nicht, denn rein biolosch ist der Mensch heute so lange fruchtbar wie eh und je.” Das sei auch ein Grund dafür gewesen, mit einem renommierten Experten die Materie aufzuarbeiten und ein Buch darüber zu schreiben. “Feichtinger berichtet im Detail darüber, welche Methoden der künstlichen Befruchtung es heute gibt und geht auf die Chancen, aber auch die Gefahren ein, die damit verbunden sind”, meint Stanzl. “Zudem wirft er einen Blick in die Zukunft, in der Leihmütter genetisch fremde Kinder austragen, der Eierstock der Frau hormonell jung gehalten wird oder junge Eizellen und Spermien für spätere Zeiten auf Eis gelegt werden.”
“Wir finden es wichtig, dass die Bevölkerung darüber aufgeklärt wird”, meint die Autorin. Auch jüngere Menschen sollten sich darüber Gedanken machen, wann sie sich in ihrem Leben für Kinder entscheiden. Stanzl hebt hervor, dass eine ganze Generation der heutigen End-Dreißiger sich mit dieser Thematik aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen kaum beschäftigt hat. “Sehr oft und sehr lange wurde verhütet und viel mehr Wert darauf gelegt in der Ausbildung und im Beruf erfolgreich zu sein, was ja auch in Ordnung ist. Nur hat sich dadurch der Kinderwunsch auf einen nicht festgelegten, späteren Zeitpunkt verschoben, was zur Folge hat, dass die Zeitspanne, in der man tatsächlich über die Familienplanung nachdenkt, immer kürzer wird”, so die Autorin. Zudem sei auch die Familienpolitik, wie sie etwa in Österreich betrieben wird, wenig kinderfreundlich. In skandinavischen Ländern, vor allem Dänemark, wo die Familienpolitik auf Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ausgerichtet sei, seien die Geburtenraten höher. “Es ist schade, wenn Frauen und Männer zu irgendeinem Zeitpunkt feststellen müssen, dass ihr Kinderwunsch nicht mehr erfüllbar ist. Um diesem Dilemma vorzubeugen, haben wir das Buch geschrieben”, erklärt die Autorin abschließend im Interview. (Ende)
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ZAROnews
Robert Zach
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Unversöhnlichkeit als psychische Krankheit
26.11.2009 von zaro.
Fachtagung zur Verbitterungsstörung in Folge von Trauma-Erlebnissen
Wien - Verbitterung kann in verstärkter Form ähnlich wie Angst zu einem krankheitsähnlichen Zustand führen, der Betroffene schwer beeinträchtigt und Behandlung erfordert. Diesem noch sehr jungen Gebiet der Psychiatrie widmet sich am 10. Oktober erstmals eine Fachtagung in Wien http://rpp2009.org, die von der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien in Kooperation mit dem Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie veranstaltet wird. “Analog zur posttraumatischen Belastungsstörung, die bereits gut erforscht ist, gibt es auch eine posttraumatische Verbitterungsstörung”, berichtet Raphael Bonelli, Psychotherapeut und Koordinator der Tagung, im ZARO-Interview.
Anders als bei der Belastungsstörung bildet sich die krankhafte Verbitterung meist infolge von weniger massiven Ereignissen, die jedoch Menschen in ihren zentralen Lebensbereichen betreffen. “Das kann eine Kündigung sein, die nach jahrelanger Tätigkeit am selben Arbeitsplatz erfolgt, die Trennung in einer Partnerschaft oder auch gebrochene Treue. Betroffene fühlen sich häufig ungerecht behandelt und sehen nur, dass es den anderen besser geht”, so Bonelli. Aus dem ständigen Hadern mit dem widerfahrenen Schicksal könne sich eine lang anhaltende psychische Krankheit entwickeln. “Alles Unglück wird auf ein Unrecht in der Vergangenheit zurück geführt, das nicht mehr änderbar ist, das aktiv in Erinnerung bleibt und an dessen Wunden ständig gerissen wird.” Dieses Ereignis müsse unter objektiver Betrachtung gar nicht ungerecht sein, werde jedoch so erlebt.
Die lange, manchmal sogar lebenslange Dauer der Verbitterung kommt laut Bonelli dadurch zustande, dass Betroffene oft in einer passiven Opferrolle verharren. “Es bildet sich eine Unversöhnlichkeit, die das Verstehen der anderen Seite unmöglich macht.” Aus Trotz gehen viele nicht in Therapie, sondern verbohren sich im eigenen Unglück. “Das hat zwar den positiven Nebeneffekt, dass das Umfeld Mitleid bekundet, doch bietet das bloß eine bittere und kurze Befriedigung. Zudem verstärkt Mitleid in diesem Fall bloß die passive Haltung und erschwert aktive Änderungen.” Die Krankheit weite sich auch in andere Lebensgebiete in zerstörerischer Weise aus, wobei die Symptome von Selbstzweifel, Appetitlosigkeit, Depressionen, Phobien und Aggressionen bis hin zu Selbstmordgedanken reichen. “Viele vereinsamen und gehen nicht einmal mehr auf die Straße”, so der Wiener Psychiater.
Überwinden kann man Verbitterung durch das Loslassen. “Verbitterte wollen die absolute Gerechtigkeit hier und jetzt erleben. Man kommt jedoch erst durch die Erkenntnis weiter, dass diese Gerechtigkeit nicht existiert und alles Erlebte bloß relativ ist.” Der Berliner Psychiater und Fachtagungs-Redner Michael Linden, der 2003 als erster das Krankheitsbild beschrieben hat, schlägt für die Behandlung eine sogenannte “Weisheitstherapie” vor. “Es geht darum, das erfahrene Unrecht zu ertragen statt an ihm zu verzweifeln. Dabei versucht man unter anderem, die Perspektive zu wechseln”, so Bonelli. Entsprechend der klassischen Methodik wird der Konflikt zunächst aufgezeichnet und dann in verschiedenen Sichtweisen dargestellt, deren Existenz von Erkrankten zuvor oft geleugnet wurde. Der Therapeut berührt jedoch nicht den inhaltlichen Grund der Verbitterung, sondern andere, scheinbar unlösbare Situationen. Diese lassen leichter erkennen, dass ein Weg aus dem Unglück heraus existiert.
Ein Schwerpunkt der Fachtagung liegt auf der Vergebung. “Bisher wurde dieser Aspekt in Europa kaum wissenschaftlich behandelt, vermutlich aus Angst, dass der Begriff automatisch Religion impliziert. Verzeihung ist jedoch in erster Linie ein psychischer Akt statt ein religiöses Phänomen”, betont der Tagungsorganisator. Verzeihung als “beste Form des Loslassens” beschreibe einen Prozess, der im wesentlichen zwei Voraussetzungen brauche. “Erstens ist die Erkenntnis nötig, dass man auch selbst Fehler macht. Erst dadurch wird man bereit, auch dem Täter falsches Handeln zugestehen zu können. Zweitens brauche man eine Portion Großmut, um tatsächlich ein ‘Schwamm drüber!’ sagen zu können.”
Gibt es auch bisher keine Schätzungen, bei wie vielen Menschen die Verbitterungsstörung auftritt, trifft man sie in der psychotherapeutischen Praxis laut Bonelli dennoch sehr häufig an. Besonders sei die Störung in Großstädten verbreitet. “Im anonymen Lebensstil der Stadt sind die Menschen weitaus verletzlicher als in einem stabilen sozialen Umfeld”, vermutet der Experte. Mit im Spiel sei auch die Tatsache, dass die Störung besonders dort auftritt, wo Menschen ihr Lebensglück an eine einzige Sache hängen und diese dann verlieren. “In der Stadt ist die Zahl der ‘Worcaholics’ besonders hoch. Da geht die Welt öfter unter, sobald eine Kündigung ausgesprochen wird.” (Ende
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Schwangerschaft: Rotwein schadet Fötus nicht
26.11.2009 von zaro.
Mögliche positive Wirkungen auch bei Alzheimer und Parkinson
Rom - Ein Forscherteam des Istituto di Neurobiologia e Medicina Molecoloare http://www.inmm.cnr.it hat in Zusammenarbeit mit dem Istituto Superiore della Sanità und dem Centro Alcologico del Lazio den Nachweis erbracht, dass das Trinken von Rotwein während der Schwangerschaft keine schädlichen Auswirkungen auf den Nasciturus hat. Dessen antioxidativen Eigenschaften könnten auch bei der Behandlung von Alterkrankheiten eingesetzt werden.
Alkoholgenuss während der Schwangerschaft führt beim Fötus meist zu Wachstumsstörungen und Untergewicht. Durch das im Alkohol enthaltene Ethanol können zudem dauerhafte Schäden im Zentralnervensystem auftreten. Angegriffen werden der bei der Entwicklung der Nervenzellen entscheidende Nerve Growth Factor (NGF) wie auch der Brain Derived Neurotrophic Factor (BDNF). Zu den Folgen gehören deshalb vor allem bleibende Gedächnis-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen.
“Im Gegensatz dazu hinterlässt Rotwein keine Negativfolgen”, erklärt der Projektleiter Marco Fiore. “Das haben wir an Labortests an trächtigen Mäusen ermittelt.” Verabreicht wurden Wasserlösungen mit jeweils elf Prozent Alkohol. Während bei der mit anderen Alkoholika versorgten Gruppe deutliche Schäden in verschiedenen Gehirnregionen festzustellen waren, seien die “Rotweintrinker” ohne erkennbare Störungen davongekommen. Dies erkläre die Beobachtung, dass in der für ihren überwiegenden Rotweinkonsum bekannten Mittelmeerregion das Alkoholfötus-Syndrom im Vergleich zu den nordeuropäischen Ländern kaum eine Rolle spiele.
“Verantwortlich für das Ergebnis sind im Rotwein vorhandene Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Anthocyane, die wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften bekannt sind”, so der italienische Wissenschaftler weiter. Diese seien in der Lage, dem Alkohol entgegenwirkende Verteidigungs- und Präventionsmechanismen zu entwickeln. Es bestehe deshalb die Vermutung, dass diese Eigenschaft auch bei der Therapie schwerer kognitiver Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson genutzt werden kann. (Ende)
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Teamsport führt zum Endorphinrausch
26.11.2009 von zaro.
Forscher auf der Spur der Motivations-Mechanismen
Oxford - Führen mehrere Menschen Bewegungen aktiv und völlig synchron aus, so steigert das bei ihnen die Ausschüttung der Glückshormone Endorphine. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Oxford http://www.icea.ox.ac.uk in der Zeitschrift Biology Letters. Sie konnten nachweisen, dass synchron betriebene Sportarten die Wahrnehmung und Erträglichkeit von Schmerz steigen lassen, was als Nachweis für Endorphine gilt. “Die Hormonausschüttung bei Sport ist deutlich höher, wenn er in der Gruppe ausgeführt wird als wenn man ihn alleine betreibt”, erklärt die Studienleiterin Emma Cohen gegenüber ZAROnews. Hauptanliegen der Studie sei es gewesen, Motivationsprozesse näher zu entschlüsseln, mit denen sich Menschen aneinander binden, besonders wenn synchrones Verhalten im Spiel ist.
Zwölf Sportler des Oxforder Ruderteams nahmen an der Studie als Versuchspersonen teil. Sie trainierten für eine gewisse Zeit auf Rudergeräten, wie sie im Fitness-Center üblich sind. Zunächst war 45 Minuten Training in Sechsergruppen angesagt, dann setzte man im zweiten durch Individualtraining ohne Anwesenheit des Teams fort. Nach jeder Einheit maßen die Forscher die Schmerzgrenze der Sportler, indem sie die Zeit stoppten, die diese eine aufgeblasene Luftmanschette am Arm ertrugen. Stets war diese Toleranzgrenze nach dem Sport höher als zuvor, was zunächst nicht überraschte. Allerdings war der Anstieg nach dem Gruppentraining deutlich größer als nach dem Einzeltraining.
Indirekt war das der Nachweis für die höhere Ausschüttung von Endorphinen im Team. Diese Botenstoffe sind körpereigene Opiate, die Schmerz lindern und auch in der Suchtentstehung eine Rolle spielen. “Gefühle wie Euphorie oder Wohlbefinden geht wesentlich auf sie zurück. Gleichzeitig sind sie jedoch auch natürliche Schmerzmittel, deren Fähigkeit zur Steigerung der Schmerztoleranz bereits ausreichend belegt ist”, so Cohen. Die Forscherin schließt aus den Ergebnissen, dass dieses Hormon bei synchronen Teamsportarten wie Rudern auch zu Entstehung und Erhalt sozialer Bande und zum Kameradschaftsgefühls betragen könnte. “Synchrones Verhalten hat hohe Bedeutung im Sport, jedoch auch bei anderen sozialen Aktivitäten wie in Gesprächen, bei Gelächter oder beim Marschieren sowie in der interpersonellen Bindung.”
Als Anthropologin liegt Cohens Interesse vor allem bei der Ritualforschung, für die die Ruderstudie auch Erkenntnisse liefern könne. “Viele religiösen Handlungen wie Rituale oder Tänze werden ebenfalls in Gruppen durchgeführt. Dabei ist meistens synchrone Koordination im Spiel, deren Vorgänge ziemlich unbeweglich festgesetzt sind”, so die Studienleiterin. Es sei denkbar, dass sich diese religiösen Handlungen teilweise ebenfalls zur Herstellung sozialer Banden unter Einzelpersonen eigneten. Die psychopharmazeutischen Mechanismen, die dabei oft im Einsatz seien, würden durch synchronisierte Handlungen wie Lachen, Sprechen oder Bewegungen gesteigert. (Ende)
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Hälfte der Babys von heute wird 100 oder älter
26.11.2009 von zaro.
Steigende Zahl Älterer als Herausforderung für das Gesundheitssystem
Odense - Mehr als die Hälfte der Kinder, die heute in Großbritannien und anderen reichen Ländern geboren werden, haben laut dem Danish Ageing Research Centre an der Syddansk Universitet http://www.sdu.dk eine Lebenserwartung von 100 Jahren. Die zusätzlichen Lebensjahre werden auch mit weniger ernsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbracht werden. Daten von mehr als 30 entwickelten Ländern zeigen, dass sich seit 1950 für beide Geschlechter die Wahrscheinlichkeit, älter als 80 Jahre zu werden, verdoppelt hat. Details der Untersuchung wurden in The Lancet veröffentlicht.
Die Lebenserwartung steige seit 1840 ständig an, ein Ende dieses Trends sei nicht abzusehen, erklärte der leitende Wissenschaftler Kaare Christensen. Würde die Lebenserwartung eine Grenze erreichen, erwarte der Wissenschaftler eine Verlangsamung der Entwicklung. In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts lag die Wahrscheinlichkeit, zwischen 80 und 90 Jahre alt zu werden, für Frauen durchschnittlich bei 15 bis 16 Prozent und zwölf Prozent bei Männern. 2002 waren diese Werte auf 37 Prozent für Frauen und 25 Prozent für Männer angestiegen.
Bis zu den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hätten Verbesserungen bei der Überlebensrate bei Kleinkindern und in der Kindheit am meisten zur Erhöhung der Lebenserwartung beigetragen. Seit damals ist der Anstieg durch die Erhöhung der Überlebensrate der älteren Menschen verstärkt worden, die vor allem seit den siebziger Jahren deutlich geworden ist. Die Menschen verfügen laut den Wissenschaftlern heute über vier Lebensalter: Kind, Erwachsener, junges Alter und altes Alter. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die älteste Gruppe weniger gesund sei. Verantwortlich dafür sei teilweise, dass die Gebrechlichsten zuerst stürben.
Dänische Forscher hatten laut BBC nachgewiesen, dass 30 bis 40 Prozent der Menschen im Alter zwischen 92 und 100 Jahren noch völlig unabhängig waren. Eine US-amerikanische Studie mit 110- bis 119-Jährigen zeigte, dass auch in diesem Alter 40 Prozent wenig Unterstützung brauchten oder unabhängig waren. Christensen erläuterte, dass es in Großbritannien und anderen Ländern Hinweise auf eine Aufschiebung der Einschränkungen und Behinderungen durch eine schlechte Gesundheit gebe. Das Ansteigen der chronischen Erkrankungen spiele dabei eigentlich keine Rolle. Verantwortlich dafür seien die Verbesserungen bei Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen oder Krebs. Die steigende Anzahl von alten und sehr alten Menschen bedeute in Zukunft eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem. (Ende)
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ZAROnews
Robert Zach
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Zu viele Süßigkeiten machen Kinder zu Gewalttätern
26.11.2009 von zaro.
Straftäter haben nicht gelernt, auf eine Belohnung zu warten
Cardiff - Kinder, die jeden Tag Schokolade und andere Süßigkeiten essen, werden als Erwachsene eher gewalttätig. Eine von der Cardiff University http://www.cardiff.ac.uk durchgeführte Untersuchung hat jetzt erstmals die Auswirkungen der Ernährung in der Kindheit auf die Gewalttätigkeit bei Erwachsenen untersucht. Zehnjährige, die jeden Tag Süßigkeiten aßen, verfügten im Alter von 34 Jahren deutlich wahrscheinlicher über eine entsprechende Verurteilung. Das Team um Simon Moore nimmt an, dass die Delinquenten es nie gelernt hätten, auf eine Belohung zu warten. Andere Experten wie Alan Maryon-Davis von der UK Faculty of Public Health, argumentieren, dass so genannte “schwierige” Kinder mehr Süßigkeiten bekommen dürften. Details der Studie wurden im British Journal of Psychiatry veröffentlicht.
Die Wissenschaftler analysierten die Daten von rund 17.500 Menschen. 69 Prozent der Teilnehmer, die mit 34 Jahren gewalttätig waren, hatten während der Kindheit fast jeden Tag Süßigkeiten gegessen. Bei den nicht gewalttätigen Teilnehmern waren es nur 43 Prozent. Der Zusammenhang blieb auch bestehen als andere Faktoren wie das Verhalten der Eltern, der Ort, an dem sie aufgewachsen waren, eine mangelnde schulische Ausbildung nach dem 16. Lebensjahr oder der Besitz eines Autos als Erwachsener berücksichtigt wurden.
Laut dem Team gibt es mehrere Erklärungen für diesen Zusammenhang. Dazu gehört auch, dass Süßwaren den Erwachsenen süchtig nach bestimmten Zusatzstoffen machen und diese zur Gewalttätigkeit als Erwachsener beitragen können. Moore führte laut BBC bereits früher Studien mit jungen Straftätern durch. Es war ihm daher bekannt, dass ihre Ernährung eher schlecht gewesen war und viele Süßigkeiten dazugehörten. Trotzdem wunderte sich der Wissenschaftler über diesen Zusammenhang. Die bevorzugte Erklärung sei, dass regelmäßiges Essen von Süßigkeiten und Schokolade verhindert, dass die Kinder lernen, auf etwas zu warten, das sie haben wollen. Auf eine Gratifikation nicht warten zu können, könnte zu einem impulsiveren Verhalten führen, das seinerseits eng mit kriminellen Vergehen zusammenhängt. (Ende)
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Aldi wendet sich von Billigpreispolitik ab
26.11.2009 von zaro.
Butter um 30 Prozent teurer - Große Hoffnungen in Milchgipfel
Essen/Berlin - Der zuletzt wegen Bespitzelungen der eigenen Mitarbeiter massiv in die öffentliche Kritik geratene deutsche Lebensmitteldiscounter Aldi http://www.aldi.de verabschiedet sich von seiner bisherigen Preispolitik bei Milch- und Molkereiprodukten. Seit heute, Donnerstag, verrechnet der Konzern in seinen Filialen für 250 Gramm Butter 30 Prozent mehr. Einem Bericht der Lebensmittel Zeitung zufolge verlangt man künftig statt wie bisher 65 Cent nun 85 Cent. So gibt das Unternehmen höhere Einkaufspreise direkt an die Verbraucher weiter. Den Preis für Milch hat Aldi allerdings nicht erhöht. Ein Liter frische Vollmilch kostet weiter 48 Cent und bleibt damit auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Wochen und Monate.
Experten bewerten das Vorgehen der Discounterkette als einen Strategiewechsel. Schließlich hatte man sich zuletzt an zahlreichen Preissenkungsrunden beteiligt. Andererseits dürfte aber auch der Druck vonseiten der demonstrierenden Milchbauern für die aktuelle Entscheidung richtungsweisend gewesen sein. Neben Aldi wurden auch andere Discounter zuletzt massiv für ihre niedrigen Preise bei Milchprodukten kritisiert. So klagen die Milchbauern bereits seit Monaten über die aus ihrer Sicht zu geringen Erzeugerpreise und machen den Handel dafür verantwortlich, die Spirale durch Kundenlockangebote immer weiter nach unten zu treiben. Für Aldi demnach ein entscheidender Schritt auf dem Weg, das ledierte Image aufzupolieren.
“Dass Aldi die Preise für Butter erhöht, ist ein gutes Zeichen. Denn die Butterpreise spiegeln die Marktverhältnisse wider. Angesichts der international steigenden Nachfrage ist damit zu rechnen, dass sich die Märkte allmählich wieder stabilisieren”, unterstreicht Michael Brandl vom Milchindustrie-Verband http://www.milchindustrie.de im Gespräch mit uns. Schon am morgigen Freitag soll über die Preispolitik der Großkonzerne beratschlagt werden. Dazu treffen sich in Berlin die Vertreter der Milchbauern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum sogenannten Milchgipfel. Davon erwartet sich Brandl “eine klare politische Linie”. Unter den Milchbauern werden derzeit Milchmengenregulierungen und Liberalisierungspläne diskutiert. (Ende)
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Schlüssel zum Schlankwerden steckt im Gehirn
26.11.2009 von zaro.
Körper schaltet bei einer Diät auf sparsamen Verbrauch um
Rom - Ein italienischer Wissenschaftler am Diabetes and Endocrinology Research Center der Columbia University of New York http://www.columbia.edu/facdb/profile-list.asp?uni=da230&DepAffil=Medicine hat ein Molekül entdeckt, das die Aufnahme von Nahrung mit der Verbrennung von Kalorien koordiniert. Es handelt sich um das beim Stoffwechsel als Sensor fungierende Enzym CPE.
“Eine entscheidende Rolle bei der Appetitregelung spielt das im Hypothalamus enthaltene Molekül FoxO1″, erläutert Wissenschaftler Domenico Accili. “Anhand von Experimenten an Labormäusen haben wir festgestellt, dass bei Ausschaltung des FoxO1 das CPE-Niveau ansteigt - mit der Folge, dass weniger Nahrung aufgenommen und mehr Energie verbraucht wird.” Beim Abnehmen würden normalerweise Mechanismen zur Verteidigung des menschlichen Organismus in Gang gesetzt, die eine effizientere Verwertung der Kalorien ermöglichen und damit einen geringeren Energieverbrauch bewirken.
Die Entdeckung der Wechselwirkung von FoxO1 mit der Nahrungsaufnahme und Kalorienverbrennung erkläre, warum der Körper sich während einer Diät nach einem anfänglichen Gewichtsverlust das verlorene Gewicht wieder zurückhole. Beim Ausschalten des FoxO1, so das Ergebnis der Tierversuche, sei dies nicht der Fall. “Wenn es gelingt, ein CPE stimulierendes Mittel zu finden, wären damit alle Folgeprobleme von Schlankheitskuren beseitigt”, so der italienische Forscher. Allerdings dürfe dies keine Schwierigkeiten bereiten, da es sich beim CPE um ein Peptid spaltendes Enzym handle und es bereits zahlreiche Medikamente (beispielsweise zur Bekämpfung von Diabetes) gegen Peptidasen gebe.
Der in der süditalienischen Stadt L’ Aquila geborene Diabetes-Spezialist Domenico Accili war nach dem Medizinstudium an der römischen Hochschule Tor Vergata in die Vereinigten Staaten ausgewandert und doziert seit zehn Jahren an der Columbia University von New York. Einzelheiten seiner Untersuchung sind in der Fachzeitschrift “Nature Medicine” beschrieben. (Ende)
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