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Archive für 30.11.2009
HALTON: DP1 – Der Design-Dunstabzug für die gesunde Küche
30.11.2009 von zaro.
Effektives Küchendesign mit höchstem Gesundheitsfaktor das ist die DP1 - Abzugshaube von Halton
Reit im Winkl, Bayern – Die Halton DP1 schafft, was bisherigen Dunstabzugshauben bis dato nicht gelungen ist: Sie avanciert zum exklusiven handgefertigten Stilelement in der Küche und setzt einmalige optische Akzente. Designer der Halton dp1 ist der Kufsteiner Herbert Lanzinger, (http://www.lifestylefoundation.com) sein schlichtes Design gepaart mit der einzigartigen Technologie von HALTON machen den gesunden Wirbel in der Küche. Das Design der DP1 orientiert sich dabei kompromisslos an Funktion und Reduktion. Die Schlichtheit des Rohres ist die Grundphilosophie. Effektvoll präsentiert sie die Dunstesse mit der integrierten Raumleuchte, in dieser
befindet sich die eigens entwickelte Slide-Sensorik, mittels der man den gesunden Wirbelsturm unter den Anzugshauben leicht und zuverlässig per „Fingerwisch“ einfach und problemlos steuert. Die Entwicklung dieses Sensors der über LEDs die gewählte Leistungsstufe anzeigt und die Hightech- Steuerungslogik ist wesentlicher Bestandteil des gesamten Designs der DP1. Diese technische Innovation wurde von Amium (http://www.amium.at) entwickelt, einem visionären Unternehmen im Bereich Software und Hardwaretechnik, dadurch wird bei der DP1 ein „Schalten ohne Schalter“ möglich. Die einzigartige Strömungstechnik der DP1 ähnelt der von Düsentriebwerken. Das Gerät erzeugt eine Art „Twister“ über dem Kochfeld. Leise und unvergleichbar effektiv sorgt dies für den vollständigen Abzug der Wrasen. Der funktionelle Wirbelsturm verhindert das „Anlaufen“ der Glasplatte durch aufsteigenden Kochdunst. Design bei erstklassiger Funktionalität.
Design, Technologie und Gesundheit in der Küche dass ist ein Thema. In einer Küche geht es heiß her und bei Kochprofis in der Gastronomie geht es richtig rund. Da laufen Herd, Backofen, Fritteuse und Spülmaschine im stundelangen Dauerbetrieb. Die Luft wird zunehmend heißer und stickiger. Die schlechte Atemluft lässt Koch und Küchenpersonal den Kopf schwirren, Stress entsteht und sorgt für negative Stimmung. Das Team hat Mühe, sich zu konzentrieren und die Gäste erwarten erstklassige Gerichte, die Stimmung in der Küche ist angespannt. Schafft es die Lüftungsanlage trotz Dunstabzug nicht, die warmen und feuchten Koch-, Brat-, Grill- und Frittierdünste abzuführen, dann stimmt das Raumklima nicht und das ist gesundheitsschädlich. Das wirkt sich meist negativ auf das Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit des gesamten Küchenpersonals aus, es ist nicht gesund und Krankheitsausfälle sind die Folge. Die auftretenden Symptome daraus sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder auch brennende Augen und natürlich das obligatorische Gähnen durch Sauerstoffmangel. Dicke Luft und schlappe Köche müssen aber nicht sein. Ein gutes, gesundes Raumklima in der privaten wie gewerblichen Küche steht und fällt mit der Küchenbe- und -entlüftung. Die DP1 setzt dabei den Maßstab der Zukunft, denn eine gesunde Distanz: ca. 50 cm über der Kochfläche wird die Glasplatte der DP1 angebracht – etwa in Brusthöhe des Kochs. Somit sind die Atmungsorgane regelrecht abgeschirmt. Die hoch effiziente Strömungsleistung der Düse erledigt den Rest. Und die Zeiten von gesundheitsschädigendem Kochdunst gehören endgültig der Vergangenheit an. Die Glasplatte selbst ist total entspiegelt, wodurch sie kaum wahrgenommen wird und uneingeschränkte Kochkunst ermöglicht.
Gesunde Küche ist möglich, durch optimale Atemluft. Das Herzstück der Halton DP1 ist dabei ihre leistungsstarke Düse, die eine Rotation ähnlich einem „Twister“ aufbaut und mit dieser hoch effizienten Strömungsleistung das gesamte Kochfeld und damit die Küche, von Dämpfen und Geruchsstoffen befreit. Im Gegensatz zu Flugtriebwerken oder Wirbelstürmen, die bekanntlich viel Lärm machen, flüstert die DP1 extrem leise. Das liegt an der extern montierten Antriebseinheit, leise und erfolgreich – selbst bei höchster Leistungsstufe von max. 52db. Kinderleicht ist übrigens auch die Reinigung: Filterwechselintervall nach Kochgewohnheiten auswählen, bei Aufleuchten der Wechselintervallanzeige Filter in die Spülmaschine stecken. Fertig! Es ist der finnische Erfindergeist der das Wunder DP1 möglich macht, patentierte Gesundheitsvorsorge für jede Küche, ob privat, gewerblich oder für die Sterneköche dieser Welt, Halton macht den Unterschied. Gesundes wertvolles Essen aus gesunden, lebenswerten Küchen das ist der Zeitgeist, biologische nährstoffreiche Nahrung zubereitet in energetisch, gesunden und wertvollen Räumen, so kocht man heute. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.aircircle.de dem Spezialisten für gesunde Raumluft.
Halton Presseservice
http://www.halton-dp1.com
PR: ZAROnews
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Gesundheit ist die beste Altersvorsorge
30.11.2009 von zaro.
Die eigene Gesundheit sollte künftig vor dem Eigenheim geplant werden
München - Die allgegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise, so das Ergebnis einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie, öffnet vielen Menschen die Augen. Endlich, kann man da nur sagen. Ein aus Sicht des CNW Customer Network Worldwide http://www.cnw.ag besonders alarmierendes Ergebnis der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach ist, dass zwei Drittel aller Deutschen (63%) “selten oder gar nicht” über Altersvorsorge im Familien- und Freundeskreis sprechen. Bei den jüngeren Berufstätigen ist der Prozentsatz (75%) sogar höher. Das Thema wird entweder zum Nicht-Thema erklärt, oder auf die lange Bank geschoben. Bereits heute gehen 45% der Berufstätigen davon aus, das sich die Wirtschaftskrise negativ auf die Höhe ihrer gesetzlichen Rente auswirkt.
Rente damals: Fallschirm und Finanzierungsinstrument
Als “Sicherheitszuschuss zum Lebensunterhalt” hatte Reichskanzler Otto von Bismarck im Jahre 1889 die gesetzliche Altersvorsorge auf Druck der Gewerkschaften auf den Weg gebracht. Die Menschen erhielten sie erst mit 70. Bis dahin hatte die Familie für die Alten zu sorgen. Aus den Beiträgen wurden Rückstellungen gebildet, wie es etwa private Lebensversicherungen praktizieren. Eine Invaliden- und Hinterbliebenenrente folgte.
Im Jahr 1916 wurde das Rentenalter auf 65 gesenkt, die Zahl der Empfänger verdoppelte sich dadurch explosionsartig. Die sozialpolitische Streicheleinheit hinderte das damalige Kaiserreich allerdings nicht daran, die Rücklagen der Rentenversicherung zur Finanzierung ihrer Kriegsmaschinerie zu verwenden. Ein weiteres Mal vergriff sich dann das Hitler-Regime an den Reserven der Arbeitnehmer in den Dreißigerjahren, um die Rüstungsindustrie für den Zweiten Weltkrieg zu finanzieren.
In der neuzeitlichen Bundesrepublik verkam die Rentenversicherung schnell zur wahlpolitischen heiligen Kuh, die angeblich immer Milch geben wird. Weil im Zweiten Weltkrieg viele Menschen alles verloren hatten und der Staat die Rentenreserven verbraucht beziehungsweise durch die Währungsreform entwertet hatte, wurde im Jahr 1957 das Umlagesystem eingeführt. Im Volksmund als der Generationenvertrag bekannt. Eine Art Schneeballsystem: Wer einen Job hat, zahlt in die Rentenkasse ein. Das Geld wird sofort an die Rentner ausgezahlt, dafür haben die Jungen Anspruch darauf, dass ihre Renten eines Tages von nachfolgenden Generationen bezahlt werden.
Rente heute: Sozialer Abstieg
Im Jahr 2006 gingen Frauen im Durchschnitt mit 63,2 und Männer mit 63,3 Jahren in Altersrente. Damit nahmen Männer ihre Altersrente rund 1,2 Jahre und Frauen rund 0,8 Jahre später in Anspruch als vor dem Inkrafttreten der Reform zur Anhebung und Flexibilisierung der Altersgrenzen im Jahr 1997. Aktuellen Meldungen zufolge verschiebt sich der Rentenzugang mit großer Wahrscheinlichkeit weiter in Richtung 67 Jahre oder sogar später. Dieser Anstieg ist zum Teil demografisch bedingt, spiegelt aber auch die Reaktion der Versicherten wieder, die sich für einen späteren Renteneintritt entscheiden (müssen), um Abschläge auf der Einkommensseite zu vermeiden oder deren Höhe zu verringern.
Rente morgen: Die Lösung liegt in einem Paradigmenwechsel
Es geht, mehr denn je, um die Übernahme von Verantwortung für die eigene Gesundheit. Sie ist für die Altersgruppen der heute 25 - 55-Jährigen, neben der privaten Altersvorsorge, der Schlüssel zur finanziellen Absicherung im Alter. Die Politik ist nicht mehr in der Lage den Bankrott des Rentensystems aufzuhalten. “Unsere Kinder und Kindeskinder müssen bereits mit der Unfähigkeit unserer vorangegangenen Sozialpolitik in eine ungewisse Zukunft gehen. Das Mindeste was wir noch tun können: Ihnen eine zusätzliche Ausbildung mitzugeben, wie sie noch mit 65. Jahren gesund bleiben und täglich mit Freude in die Arbeit gehen”, so Heinz Köller, Verwaltungsratspräsident des CNW Customer Network Worldwide.
Die brain in action® Management Academy http://www.brain-in-action.com bietet in Zusammenarbeit mit dem CNW, Intensiv-Seminare und Workshops rund um das Thema Corporate Fitness Management (CFM) an. CFM ist eine Weiterentwicklung der Philosophie und der Umsetzung des Work-Life Balance-Gedankens. Dabei steht die soziale Verantwortung des Unternehmens für die Beschäftigten nicht im Vordergrund. Sie ist quasi ein Nebenprodukt. Primär geht es um ein innovatives Gesamtkonzept, dass eine positive Auswirkung auf die physische und mentale Leistungsfähigkeit, Motivation und damit Produktivität jedes Mitarbeiters hat.
Nähere Informationen und Anmeldung:
http://www.brain-in-action.ag/de/home-biama.html
http://www.brain-in-action.ag
Kontaktdaten:
brain in action® Management Academy GmbH
Joseph-Wild-Str.13
D-81829 München
Tel.:+49-89-451 08 89 8-0
Internet: http://www.brain-in-action.com
http://www.brain-in-action.ag/de/home-biama.html
Ansprechpartner: Herr Angelo Donato
Mail: adonato@brain-in-action.com (Ende)
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Die Nutzung von Regenwasser ist sicher, sauber und komfortabel
30.11.2009 von zaro.
Die IGRW fördert Einsatz von Regenwasser im öffentlichen & privaten Bereich
Wien - Geht es darum, im privaten wie öffentlichen Bereich Maßnahmen umzusetzen, die Klima und Umwelt nachhaltig schonen, dann stehen Solaranlagen, Wärmepumpen etc. weit oben auf dem Plan. Nach und nach hat sich im Bewusstsein der Menschen auch die Regenwassernutzung einen festen Platz gesichert. Die IG Regenwassernutzung - http://www.ig-regenwassernutzung.at - stellt einen Expertenpool an erfahrenen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung, deren Produkte sich durch Qualität und Langlebigkeit auszeichnen.
Der effiziente und gleichsam schonende Einsatz natürlich vorkommender Ressourcen zählt zu einer der großen Herausforderungen unserer Zeit. Der bewusste Umgang mit Wasser, und damit auch die Nutzung von Regenwasser, ist dabei Teil einer nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung. So selbstverständlich die Sonne zum Einsatz kommt, um den Energieverbrauch zu senken, so selbstverständlich könnte es sein, Regenwasser als Ersatz von Trinkwasser für verschiedene Einsatzzwecke zu verwenden.
Ressourcen sicher stellen
Im Sinne des entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramms Agenda 21, haben sich viele Länder, Städte und Gemeinden unter anderem dazu entschlossen, die Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen sicherzustellen. Teil der erarbeiteten Maßnahmenpakete ist auch ein umfassendes Regenwassermanagement, damit die Auswirkungen von klimabedingten Veränderungen wie starke Trockenheit oder Überflutungen aufgrund der Starkregenereignisse reguliert werden können. Regenwassernutzung bedeutet also auch gleichzeitig Regenwasser-Rückhaltung: Bei starken Regenfällen wird der erste Wasserschwall gespeichert, bevor das überschüssige Wasser in die Kanalisation gelangt. Damit trägt die Regenwassernutzung ebenfalls zur Vermeidung von kurzfristigen Überschwemmungen durch Überlastung der Vorfluter bei.
Qualitätssiegel für Anlagen: Sicher, sauber und komfortabel
Regenwassernutzung-Mitgliedsbetriebe entsprechen den Qualitätskriterien nach dem neuesten Stand der Technik. Anlagentechnik und Produkte zur Regenwassernutzung sind mittlerweile so ausgereift, dass für alle Ansprüche und jeden möglichen Anwendungsbereich geeignete Komponenten zur Verfügung stehen. Dank der IGRW-Qualitätskriterien “sicher, sauber und komfortabel”, die sich in dem IGRW Qualitätssiegel widerspiegeln, sowie dem Know-how der erfahrenen IGRW-Experten - wenn es um Beratung und Einbau geht - wird das Speichern und die Nutzung von Regenwasser mittels Regenwassernutzungsanlagen zum nachhaltigen Kinderspiel.
Die Qualität der IGRW-Anlage, vorausschauende Planung und fachgerechte Installation garantieren einwandfrei funktionierende und sichere Regenwasseranlagen.
Einmal aufgefüllt, lässt sich mit Regenwasser der Garten bewässern, das Auto waschen, die Toilette spülen, die Wäsche waschen, etc. Die Nutzung wird in den natürlichen Kreislauf von Verdunstung, Regen und Versickerung integriert. Damit ist Regenwassernutzung aus ökologischer und ökonomischer Sicht eine sinnvolle Ressourcennutzung, die den Wasserhaushalt langfristig für Mensch und Natur in Einklang belässt.
Weitere Informationen im Netz
Informationen rund um das Thema Regenwassernutzung, Tankgrößen, Einbau und den Profi-Betrieben der IGRW-Mitglieder sowie den Folder der IG Regenwassernutzung - IGRW - können unter http://www.ig-regenwassernutzung.at angefordert werden.
Über IGRW
Die Qualitätsplattform IG Regenwassernutzung - IGRW - ist eine Vereinigung führender österreichischer Top Hersteller von Kunststoff- und Betontanks und der Zulieferindustrie. Die Präsenz der IGRW-Partner auf den wichtigsten österreichischen Baumessen sowie die intensive Öffentlichkeitsarbeit haben dazu geführt, dass der Begriff der Regenwassernutzung in der Bevölkerung einen immer höheren Bekanntheitsgrad erreicht hat.
Informieren Sie sich noch heute über die Vorteile einer Regenwassernutzungsanlage.
Fordern Sie jetzt Ihren Info-Folder an unter http://www.ig-regenwassernutzung.at
Rückfragehinweis: Raja Consulting, Mag. Martina Bosch-Maurer, Telefon: 0664/ 410 76 56, info@irgw.at
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Duschköpfe nicht problematisch - Keimbildung bereits in Trinkwasserleitung
30.11.2009 von zaro.
bvs klärt über Entstehung von Bakterien im Trinkwasser auf
Berlin - Anlässlich der jüngsten Berichte über die Gefahr krankheitserregender Keime in Duschköpfen erklären der Präsident des BVS, Roland R. Vogel, der BVS-Bundesfachbereichsleiter für Technische Gebäudeausrüstung, Günther Kirsten, und der Sachverständige im BVS, Ralf Masuch:
Im Trinkwasser vermehren sich vornehmlich im Temperaturbereich von 6°C bis 54°C, bei Stagnation des Wassers, verstärkt krankheitserregende Keime wie Legionellen bzw. Mykobakterien. Diese gelangen mit dem ersten Wasserstrahl, fein zerstäubt, in die Atemwege des Duschenden. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere, kranke Personen, aber auch für Sportler kann der Kontakt mit den Keimen gefährlich werden.
Eine Vermehrung dieser Keime kann aber nur dann in den Brauseköpfen, wie unlängst in den Medien suggeriert, stattfinden, wenn die Brausen nicht bestimmungsgemäß betrieben werden. Dabei müssen mehrere Negativfaktoren gleichzeitig zusammenkommen, damit sich Keime und Bakterien vermehren: Restwasser im Brausekopf bzw. Brauseschlauch, günstige Wachstumstemperaturen sowie Stagnation bzw. Nichtgebrauch über einen längeren Zeitraum (72h). Grundsätzlich vermehren sich bei Stagnation fast alle Keime bereits im kalten Trinkwasser wie auch im Trinkwarmwasserbereich. Von daher muss der oberste Grundsatz immer lauten: “Wasser muss fließen!”.
Dort wo Trinkwasser bestimmungsgemäß in den Leitungen fließt, wird den Keimen jegliche Grundlage genommen. Parallel muss zwingend darauf geachtet werden, dass die Temperaturen in den Trinkkaltwasserleitungen 25°C nicht übersteigen und in den Trinkwarmwasserleitungen 55°C nicht unterschritten werden. Ein Wechsel der Duschköpfe behebt nicht das ursächliche Problem von Stagnation und ungünstigen Temperaturen. So vielseitig die Ursachen sein können, die zu einer Kontamination im Trinkwasser führen, so vielschichtiger sind auch die Maßnahmen, die ergriffen werden können, um Trinkwasserleitungen auf hygienische, das heißt keimfreie Anforderungen gemäß Trinkwasserverordnung (TrinkwV), abzustimmen.
Sachverständige im Bereich der Gebäudetechnik können unter Berücksichtigung der hygienischen Anforderungen für Trinkwasseranlagen über das bestehende Risiko aufklären und beraten.
Eigenheimbesitzer, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, Hotel-, Krankenhaus- und Schwimmbadbetreiber etc. müssen unbedingt darauf achten, dass es in Trinkwasseranlagen nicht zu Stagnation kommt. Ist dies im normalen Betriebsablauf nicht möglich, können technische Lösungen wie Hygienespülanlagen für kaltes und warmes Trinkwasser eingesetzt werden. Diese Anlagen sorgen automatisch dafür, dass der Wasserinhalt die Trinkwasserrohrleitungen in vorab festgelegten zeitlichen Abständen ausgetauscht wird.
Dass auch von gesundheitsgefährdenden Keimen in Trinkwasseranlagen eine potenzielle Gefahr ausgehen kann, muss stärker in das Bewusstsein von Betreibern und Verbrauchern eindringen.
Die Sachverständigen sind die besten Ansprechpartner, um als Spezialisten Trinkwasseranlagen nach Gefahrenstellen für Keimbildung zu analysieren. Gern sind wir Ihnen bei der Vermittlung eines kompetenten Sachverständigen in Ihrer Nähe behilflich. (Ende)
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Spermium bei Befruchtung bisher unterschätzt
30.11.2009 von zaro.
Epigenetik des väterlichen Erbgutes beeinflusst Embryonalentwicklung
Gießen - Das in der Samenflüssigkeit enthaltene Spermium hat neben der Weitergabe von Erbmaterial auch noch weitaus mehr Funktionen. Das zeigen Forscher an der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie der Universität Gießen http://www.uniklinikum-giessen.de/urol. Gemeinsam mit britischen Kollegen konnten sie nachweisen, dass Spermien auch bestimmte epigenetische Faktoren auf die befruchtete Eizelle übertragen. Diese beeinflussen die Expression von Genen, ohne dabei das Erbgut selbst zu verändern. Ein Teil dieser Faktoren assoziiert man mit Genen, die bei Teilung und Differenzierung von Embryonalzellen eine wichtige Rolle spielen.
“Die Rolle des Spermiums in der Befruchtung wird durchaus kontrovers diskutiert”, erklärt Studienleiter Klaus Steger im pressetext-Interview. Lange Zeit habe man angenommen, dass es der Eizelle lediglich das väterliche Erbgut zur Verfügung stelle aber ansonsten aufgrund seiner im Vergleich zur Eizelle geringen Größe keine Funktion für die Entwicklung des Embryos besitze. “Die geringe Größe des Spermiums beruht auf einem Austausch DNA-bindender Proteine, sogenannter Histone, gegen Protamine. Dadurch benötigen sie für die Speicherung des Erbmaterials nur ein Zehntel des Raumes, den dieselbe Information in einer normalen Körperzelle oder auch einer Eizelle erfordert.”
Die jüngsten Forschungen weisen darauf hin, dass das Spermium mit der Befruchtung der Eizelle seine Schuldigkeit noch nicht getan hat. Denn der Austausch von Histonen gegen Protamine, der während der Spermiumentwicklung erfolgt und für die Verpackung des väterlichen Erbguts verantwortlich ist, geschieht nicht vollständig, sondern nur zu 80 bis 90 Prozent. “Wir stellten uns die Frage, welche Funktion der verbleibende Rest besitzt”, so Steger. Vieles deutet darauf hin, dass epigenetische Faktoren die an die Resthistone gebundenen Gene in deren Ausprägung in der Eizelle beeinflussen. “Das könnte der Grund dafür sein, dass sich ein Embryo, der nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung in eine Gebärmutter eingesetzt wird, häufig nicht weiterentwickelt und abstirbt”, vermutet der Giessener Urologe.
Epigenetische Faktoren beeinflussen die Expression von Genen direkt über das Erbgut und indirekt über die Histone. Sie werden wie Erbschädigungen vererbt, sind jedoch umkehrbar. “Diese Reversibilität stellt einen großen Unterschied zur Genetik dar und macht das Untersuchungsfeld viel weiter.” Dass man Mechanismen der Epigenetik bereits in naher Zukunft von außen beeinflussen könne, bezweifelt Steger jedoch. “Selbst vom Verständnis ihrer Auswirkung in der frühen Embryonalentwicklung sind wir noch mehr als ein Jahrzehnt entfernt. Der Wissenschaftszweig ist eben noch sehr jung.” Durch ihre Erkenntnis hoffen die Forscher, langfristig zur Verbesserung der Diagnose von männlicher Unfruchtbarkeit und zur Prognose von assistierten Reproduktionstechniken beizutragen. (Ende)
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Naturkontakt macht Menschen großzügig
30.11.2009 von zaro.
Gemeinschaft und Sozialkontakte in natürlicher Umgebung wichtiger
Rochester/Wien - Der Kontakt zur Natur kann sich auf Merkmale der Persönlichkeit eines Menschen auswirken. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Rochester http://www.rochester.edu in der Zeitschrift “Personality and Social Psychology Bulletin”. Sie erhoben in einer Testreihe, dass bereits das Betrachten von Naturbildern oder eine Arbeitsumgebung mit Zimmerpflanzen bei manchen Menschen Gemeinschaftsdenken und Großzügigkeit steigert. Die Autoren werten dies als Hinweis für die Bedeutung, die Grünflächen in Stadtumgebungen haben.
Für die Untersuchung zeigten die Forscher um Richard Ryan 370 Personen zunächst Bilder von Landschaften und Seen, sowie auch von künstlichen Umwelten wie etwa Städte. Man bat die Versuchsteilnehmer, Farben und Muster genau zu registrieren und sich auch Geräusche und Gerüche vorzustellen. Dann ließ man sie per Zufall in Räumen mit oder ohne Zimmerpflanzen arbeiten. Nach jedem dieser virtuellen, simulierten Naturerfahrungen füllten die Probanden Fragebögen aus, auf denen sie angaben, wie wichtig Reichtum, Berühmtheit, feste Beziehungen oder auch das Mitwirken an einer bessere Gesellschaft für sie waren. Abschließend wurde das Ausmaß des kooperativen Verhaltens getestet, wozu die Teilnehmer eine Prämie von fünf Dollar mit anderen Studienteilnehmern teilen sollten.
Es zeigte sich, dass Teilnehmer nach dem Betrachten der Naturbilder Beziehungen und Gemeinschaftsdenken allgemein höher bewerteten als nach den Stadtbildern. Das war bei denjenigen der Fall, die Naturbilder besonders intensiv betrachteten, wohingegen Menschen, die sich zu Stadtbildern näher hingezogen fühlten, eher Wohlstand und Berühmtheit bevorzugten. Diese Unterschiede zeigten sich auch beim Teilen, zu dem die Probanden nach dem Naturkontakt eher bereit waren.
Verbundenheit mit der Natur ist eine Eigenschaft, die Menschen besitzen können oder auch nicht. “Es gibt Leute, die naturverbunden sind und sich in der Natur wohler fühlen. Dieses Merkmal eignet man sich vor allem durch Erfahrungen in der Kinder- und Jugendzeit an”, erklärt Renate Cervinka, Umweltpsychologin an der medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at/umwelthygiene, gegenüber uns. Cervinka erforscht bereits länger das Thema der Auswirkungen des Naturkontakts. Naturverbundene würden tendenziell mehr Stunden ihrer Freizeit in der Natur verbringen und sich umweltfreundlicher verhalten. Ob das auch auf das soziale Umfeld zutreffe, sei jedoch in Frage zu stellen. “In der westlichen Denkweise wird der Mensch häufig nicht als Teil der Natur verstanden.”
Das Naturerleben wirke sich deshalb besonders positiv auf Menschen aus, da es ihn mit seinen Wurzeln verbinde. “Diese ,Erdung’ kann dabei helfen, positive Eigenschaften zu aktivieren”, so Cervinka. Ähnlich wie die US-Studienautoren sieht auch die Wiener Wissenschaftlerin in den Ergebnissen einen weiteren Hinweis dafür, dass Grünzonen in Städten positive Auswirkungen auf den Menschen besitzen. “In bepflanzter Umgebung kann man sich besser erholen, vor allem da Natur eine ungerichtete Aufmerksamkeit ermöglicht. Vorhandene Grünzonen sollten daher für die Öffentlichkeit nutzbar gestaltet werden.” Das würde den Aufenthalt der Bevölkerung im Freien fördern und damit zu mehr Entspannung und zum Abbau von Aggressionen beitragen, betont die Psychologin. (Ende)
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