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Archive für Januar 2010

Autismus: Schwierigkeiten mit der Selbsterkenntnis

Unterschied beim Nachdenken über sich oder über andere fehlt

Cambridge - Wissenschaftler der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk haben nachgewiesen, dass Selbsterkenntnis für Autisten ein großes Problem ist. Sehr präzise Scans der Gehirne von Betroffenen zeigten, dass sie weniger aktiv sind, wenn sie mit selbstreflektierenden Gedanken beschäftigt sind. Diese Forschungsergebnisse liefern neurologische Erklärungen dafür, warum Menschen mit Autismus in sozialen Situationen Schwierigkeiten haben. Details der Untersuchung wurden in dem Fachmagazin Brain http://brain.oxfordjournals.org veröffentlicht.

Autismus wurde lange als Krankheit angesehen, die mit extremem Egozentrismus in Zusammenhang steht. Jetzt ist nachgewiesen, dass Betroffene Schwierigkeiten damit haben, über sich nachzudenken und daraus Erkenntnisse abzuleiten, berichtet die BBC. Das Forscherteam um Michael Lombardo nutzte funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie-Scans, um die Gehirnaktivität bei 66 Freiwilligen zu messen. Bei der Hälfte der Teilnehmer war eine Störung des autistischen Formenkreises festgestellt worden.

Unterschiede in der Gehirnaktivität

Die Teilnehmer wurden ersucht, entweder ihre eigenen Gedanken, Meinungen, Vorlieben oder körperliche Charakteristiken zu beurteilen oder die eines anderen Menschen. Als Beispiel für einen anderen Menschen wurde die Queen herangezogen. Die Gehirne wurden bei der Beantwortung dieser Fragen gescannt. So wurden Unterschiede in der Gehirnaktivität bei Autisten und Nicht-Autisten sichtbar. Die Wissenschaftler interessierten sich vor allem für einen Bereich des Gehirns: das mittlere untere Stirnhirn (VMPFC). Es ist dann aktiv, wenn Menschen über sich selbst nachdenken.

Es zeigte sich, dass dieser Bereich des Gehirns bei typischen Freiwilligen aktiver war, wenn ihnen Fragen über sie selbst und nicht über die Queen gestellt wurden. Bei autistischen Menschen kam es zu einer gleichmäßigen Reaktion. Es machte keinen Unterschied, ob sie über sich oder die Queen nachdachten. Für Lombardo ist damit nachgewiesen, dass das autistische Gehirn Schwierigkeiten damit hat, Informationen über das Selbst zu verarbeiten. Soziale Interaktionen mit anderen Menschen erforderten, das Verhältnis zwischen einem selbst und dem anderen im Auge zu behalten, so der Forscher. “In manchen sozialen Situationen ist es wichtig festzustellen ‘Wir sind uns ähnlich’, in denen kann es wichtig sein zu erkennen ‘Ich bin anders als du’.” (Ende)

Direkter Blickkontakt verändert die Emotion

Grad der Involvierung entscheidet über Reaktion des Gehirns

Köln - Es macht einen deutlichen Unterschied, ob man von einer Person direkt angesehen wird oder ob diese einen Dritten anblickt. Dass diese aus der intuitiven Alltagswahrnehmung bekannte Tatsache auch im Gehirn feststellbar ist, hat Leonhard Schilbach vom Universitätsklinikum Köln http://www.medizin.uni-koeln.de gezeigt. Seine Forschung wurde mit dem Promotionspreis der Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) http://www.dgppn.de auf deren Jahrestagung in Berlin ausgezeichnet.

Autisten sehen sich stets als Dritte

Schilbach unterscheidet bei sozialen Begegnungen zwischen zwei Grundformen. “Da ist erstens der Blick aus der Beobachterperspektive auf die Begegnung anderer, an der man selbst nicht teilnimmt. Bei der ,Zweiten-Person-Perspektive’ ist man hingegen direkt involviert und erfährt soziale Interaktion als Teilnehmer”, erklärt Schilbach gegenüber pressetext. Menschen mit bestimmten Krankheiten wie etwa Autismus gelingt es trotz oft sogar überdurchschnittlicher Intelligenz kaum, jemals in die Zweite-Person-Perspektive zu gelangen. “Sie nehmen ein Gesicht nicht ganzheitlich als Spiegel der Psyche des anderen, sondern interessieren sich eher für Details, so wie etwa ein Augenarzt nur das Auge sieht.”

Der Kölner Mediziner überprüfte, inwiefern diese beiden Perspektiven neurobiologisch unterschiedlich verarbeitet werden. In mehreren Experimenten zeigte er dazu seinen Versuchspersonen kurze Videos, die virtuelle, menschenähnliche Charaktere mit sich verändernden Gesichtsausdrücken zeigten. Diese sahen dem Betrachter manchmal direkt in die Augen, manchmal in Richtung einer anderen Person. Gleichzeitig beobachtete man die Gesichtsmuskeln, die Augenbewegungen der Probanden oder auch deren Gehirndurchblutung per funktioneller Magnetresonanztomographie.

Nur direkter Blick berührt

Sah die virtuelle Figur dem Betrachter in die Augen, aktivierte dies mit der Inselrinde, der Amygdala und dem orbito-frontalem Kortex Gehirnregionen, die Emotionen verarbeiten. Gleichzeitig waren die Gesichtsmuskeln aktiv und ahmten unwillkürlich die Mimik des Blickpartners nach, entsprechend des Phänomens der sozialen Ansteckung. Besonders bei warmen, freundlichen Emotionssignalen wie etwa Lächeln war dies der Fall. Uneindeutige Emotionen kurbelten das Hirn auf ganz andere Weise auf Hochtouren an. “Wird man direkt angesehen, löst dies oft Gedanken darüber aus, was der Gesichtsausdruck des anderen wohl bedeutet”, berichtet Schilbach.

War der Blick des gezeigten Agenten hingegen an eine andere Person gerichtet, war der Parallellappen des Gehirns an der Reihe, der unter anderem für räumliche Denkprozesse zuständig ist. “Bei der Beobachtung des Blickkontaktes anderer treten die Emotionen möglicherweise in den Hintergrund und die Verarbeitung fokussiert andere Aspekte, zum Beispiel wie sich die beiden sich Ansehenden zueinander verhalten”, erklärt der Wissenschaftler.

Erfolgsgeheimnis von Second Life

Als “interessant” wertet Schilbach die Tatsache, dass anthropomorphe, virtuelle Charaktere im Gehirn Zustände auslösen konnten, die denen von realen Personen sehr nahe kamen. “Die Wahrnehmung scheint ähnlich wie gegenüber einer realen Person abzulaufen.” Dies könne erklären, warum so viele Menschen bestimmte Medienformate wie etwa in Second Life ansprechend finden, so der Kölner Mediziner. Zu untersuchen sei, inwiefern virtuelle Realitäten auch therapeutisch nutzbar seien.

Allerdings legt die Forschung auch nahe, dass es bedeutsame Unterschiede zwischen medien-vermittelter und direkt-persönlicher Interaktion gibt. Wichtig sei das für therapeutische Settings. “Man kommt immer mehr ab von der Vorstellung, der Psychotherapeut sei nur eine dritte, unbeteiligte Person, und erkennt die emotionalen Beziehung zum Patienten als entscheidenden Erfolgsfaktor einer Therapie. Diese Beziehung erlaubt es dem Patienten, Dinge zu ändern, die Umgebung anders wahr zu nehmen oder sein Verhalten zu modulieren”, so Schilbach.

In der vermittelten Kommunikation über Telefon, Chat oder andere Medien sei es weit schwieriger, eine derart qualitative Beziehung aufzubauen. Das Resümee des Mediziners: “Die Arbeiten unterstreichen, dass Menschen soziale Wesen sind, für die der direkte Kontakt miteinander besondere Bedeutung hat.” (Ende)

Heute bestätigen viele Untersuchungen und Studien, was Almbauern schon seit jeher wissen: Erstmilch ist auch für das Immunsystems des Menschen von enormen Wert

Wörgl/Tirol - Colostrum, auch Vormilch genannt, ist eines der ältesten und einzigartigsten Nahrungsmittel, das in der Natur zu finden ist. Es ist so alt wie die Mutterschaft selbst, denn Colostrum ist die erste Milch, die ein Säugetier für sein Neugeborenes in den ersten 24 bis 36 Stunden nach der Geburt bereitstellt. Kein anderes Naturprodukt enthält so viele, perfekt balancierte und hoch konzentrierte Inhaltstoffe wie Colostrum.

Colostrum, stärkt das Immunsystem und hilft dem menschlichen Körper beim Aufbau einer starken Immunabwehr. Das Colostrum der ersten 12 Stunden besteht zu mehr als 65 Prozent aus Immunglobulinen. Diese Proteine übernehmen als Antikörper eine wichtige Rolle im menschlichen Körper. „Tägliche Einnahme dieser Nahrungsergänzung kann also erheblich dazu beitragen ihr Immunsystem, ihre Immunabwehr und ihre Immunregulation zu stärken“, wie uns Thomas Osl (Geschäftsführer von OCS Colostrum Vitalplus GmbH) http://www.colpur.at im Interview verriet. Colostrum ist für Menschen jeden Alters die Nahrungsergänzung schlechthin und bietet geeignete Inhaltsstoffe, vom jüngsten Familienmitglied bis hin zu den Senioren. Bestehende Defizite werden beseitigt, die Widerstandskraft wird erhöht und Heilungsprozesse werden gefördert. Somit steigert und erhält Colostrum die seelische und körperliche Leistungskraft und fördert die Gesundheit. Für Colpur Produkte wird nur der Colostrum Überschuss veredelt. Dieser Überschuss ist der Natur zu verdanken, denn sie sieht vor, dass jede Mutterkuh mehr Colostrum gibt als Ihr Kalb trinken kann. Bei der Herstellung der Colpur-Produkte ist die Nachhaltigkeit garantiert, Veterinäre überprüfen laufend die argrechte Tierhaltung.

Die Kuh hat eine sogenannte Placenta Schranke, d.h. Immunstoffe (Antikörper), die für das Kälbchen überlebenswichtig sind. Diese werden vor der Geburt nicht an das ungeborene Kalb weitergegeben. Diese Stoffe müssen direkt nach der Geburt über die Erstmilch, d.h. Colostrum in den Organismus des Kälbchens gelangen. Ohne das Colostrum wäre das Kälbchen nicht überlebensfähig. Da die Immunsysteme der Kuh und des Menschen ähnlich funktionieren, ist Colostrum auch für den Menschen wertvoll. Die wichtigsten Komponenten des Colostrums sind die Immunfaktoren und die verschiedenen Wachstumsfaktoren. Die Immunfaktoren sorgen in den ersten Lebenswochen für allgemeine Abwehrkräfte und Schutz vor Infektionen, während die Wachstumsfaktoren die Entwicklung des Neugeborenen anregen. In der Pubertät nimmt die Menge der im Körper vorhandenen Immun- und Wachstumsfaktoren langsam ab. Folglich werden wir mit zunehmendem Alter anfälliger für Krankheiten. Durch die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittel Colostrum kann folglich das Immunsystem präventiv unterstützt werden und sorgt somit für eine natürliche, dauerhafte Resistenz gegen eine Vielzahl an Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger. Dies bestätigen auch zahlreiche Studien, anerkannter Institute.

Die Anwendung von Präparaten auf Basis von Kuh-Colostrum beim Menschen wird vermehrt für folgende Bereiche empfohlen

- Zur Immunstärkung: Die Inhaltsstoffe von Colostrum binden viele Arten von Bakterien, Viren und Hefepilzen und verhindern so ein Eindringen in den Organismus.
- Zur Immunregulation, d.h. bei überschießenden Immunreaktionen des Körpers, wie z.B. Allergien
- Zur Stärkung des Zellwachstums und Regeneration von Zellen. Es neutralisiert freie Radikale und hemmt die Entwicklung von schädlichen Zellen.
- Zur Behandlung und Vorbeugung von Darmerkrankungen.
- Zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren.

Durch diese einzigartige Nahrungsergänzung ermöglicht uns die Natur einmal mehr die Möglichkeit gesund zu bleiben. Es ist erstrebenswert, durch natürliche Nahrungsergänzungen gesund und vital zu bleiben, an statt sich mit Krankheiten durchs Leben zu plagen.

ZAROnews-Antony Zettl
Hechtsee 7
A-6330 Kufstein/Tirol
Tel.: 0049-(0)151-15249319
Email: za@zaronews.com
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Physiotherapeuten, Osteopathen und Tiertherapeuten gibt es viele, aber sind diese Therapeuten auch qualifiziert um Hand an ihr Pferd zu legen?

Da der Gesetzgeber für physiotherapeutische Anwendungen bei Pferden keine staatliche Qualifikation vorschreibt, leiden viele Tiere unter falschen Behandlungsmethoden.

Ostermünchen / Bayern - Die alternativen Naturheilverfahren, wie Tierosteopatie, Tierphysiotherapie, Tierpsychologie, sowie unterstützende Therapien erfreuen sich aktuell immer größerer Beliebtheit, was nicht zuletzt auf deren Therapieerfolge zurückzuführen ist. Unabdingbare Voraussetzung dafür sind jedoch, fundierte Kenntnisse des Tierheilpraktikers, Tierphysiotherapeuten, Tierhomöopathen, Tierosteopathen, Pferde/Kleintier-Akupunkteurs und Hunde-, Pferde-, Tierverhaltenstherapeuten in Theorie und Praxis.

Gerade hinter dem Begriff Tierphysiotherapie verbirgt sich eine Vielzahl verschiedener Therapiearten, die alle eines gemeinsam haben. Es werden in ihrer Funktion gestörte Körperteile oder Funktionsabläufe ausschließlich durch reizsetzende, manipulierende oder regulierende Anwendungen behandelt. Zu diesen Therapien zählen unter anderem manuelle Therapien (Massagen, Dehnungen, Lymphdrainage, Techniken der Osteopathie); Hydrotherapie (verschiedene Wasseranwendungen); Elektrotherapie (Lasertherapie, Magnetfeldtherapie, Ultraschall, Muskelstimulator, TENS) und Bewegungstherapie (Trainingstherapie, Gymnastik). Der Tierphysiotherapeut kombiniert die physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten häufig mit den energetischen Therapien Akupressur und Akupunktur, um einen schnelleren und stabileren Therapieerfolg zu erzielen.

Die Ausübung der Tiernaturheilkunde unterliegt keinem Erlaubnisvorbehalt und kann ohne behördliche Genehmigung ausgeübt werden. Bestimmte Gesetze geben der Tätigkeit jedoch einen Rahmen, der zu beachten ist. Daher kann jeder der sich zum Tiertherapeuten berufen fühlt, oder meint dazu berufen zu sein, in ein paar Wochenendseminaren die Grundlagen über diesen Berufszweig erlernen. Nach Beendigung dieser Seminare werden diese „Tiertherapeuten“, die oft keine ausreichende Qualifikation besitzen, auf Tiere, insbesondere Pferde, die deutlich mehr Geschäft versprechen losgelassen. Mit zum Teil verheerenden gesundheitlichen Folgen für das Pferd. Wie uns der Pferdeflüsterer Jörg Hiltwein, (qualifizierter und staatlich geprüfter Physiotherapeut und Osteopath im Interview verriet. http://www.joerg-hiltwein.de
Es ist immer wieder erschreckend, wenn ich feststellen muss das aufgrund falscher Diagnosen und Behandlungsmethoden der Bewegungsapparat des Tieres mehr beeinträchtigt ist als vorher, so Hiltwein. Das diese Tatsache nicht nur zu mehr Schmerzen und eventuellen Dauerschädigungen führen kann, sondern auch mit teils erheblichen Mehrkosten für die Nachbehandlungen verbunden ist liegt hier auf der Hand. Dabei ist diesen „Crashkurs-Therapeuten keineswegs ein Vorwurf zu machen, da die nötigen Fertigkeiten und Erfahrungen nur aus einer fundierten Ausbildung resultieren können. Des weiteren ist zu erwähnen, dass keineswegs alle die durch Seminare zum Therapeuten ausgebildet wurden, in einen Topf zu werfen sind.
Die Stimmen von langjährigen, qualifizierten Therapeuten werden jedoch zunehmend lauter, das die Ausübung der therapeutischen Tätigkeit grundsätzlich zu einfach gemacht werde. Hierfür bedarf es dringend einer dementsprechenden Gesetzesgrundlage, die eine staatliche Ausbildung vorrausetzt. Nicht nur um zu gewährleiten, das Behandlungen von kompetenten Fachtherapeuten durchgeführt werden, sondern auch um dem Tierbesitzer die Möglichkeit zu geben sich über dementsprechende Zertifikate von der Kompetenz und der Qualifikation des jeweiligen Therapeuten zu überzeugen.

Die tiertherapeutische Arbeit ist eine wichtige Ergänzung zur herkömmlichen Medizin und hat aufgrund der vergangenen Erfolge seine Daseinsberechtigung bewiesen. Überzeugen sie sich also in Zukunft von der fachlichen Kompetenz ihres Therapeuten. Ihr Tier wird es ihnen danken.

ZAROnews – Antony Zettl
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ZARO Biotec – Wasserfiltersysteme im Vergleich: Umkehrosmose, Aktivkohlefilter, KDF-Filter, Destillation und Ionnentauscher, für Trinkwasser bester Qualität

Die Tiroler Wasserspezialisten liefern einen Überblick über die Wasserreinigungssysteme am Markt

Kufstein/Tirol – In den letzten 20 Jahren wurde Wasser zu einem bedeutenden Thema, mittlerweile, gibt es eine riesige Anzahl von Unternehmen, deren Schwerpunkte sich um das dem Thema “Reines Wasser” drehen. Fast alle behaupten dabei, dem Konsumenten die beste, effektivste und sicherste Lösung zur Wasseraufbereitung anbieten zu können. Es ist heutzutage oft sehr schwierig, aus den vielen Werbebotschaften, Homepages und Flyern herauszulesen, welche davon echt gut und sinnvoll sind, und welche nur ein reines Verkaufsmarketing darstellen. ZARO Biotec http://www.zarobiotec.com ist ein biotechnologisches Forschungsunternehmen und hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die gängigsten Methoden der Wasseraufbereitung, die es auf dem Markt gibt, miteinander zu vergleichen und zu analysieren, so dass der Konsument selber entscheiden kann, welches System für ihn das Passende sein kann. ZARO Biotec entwickelt für viele der gängigen Wasserfiltersysteme diverse Wasserviltalisierungsmodule und hat deshalb keine bestimmte Wasserreinigung die favorisiert wird, es kommt immer auf die Anforderung an.

Umkehrosmose:

Dieser physikalische Prozess kennzeichnet sich dadurch, dass durch Hilfe von Wasserdruck das Wasser durch eine Membran gepresst wird, diese Membran hat extrem kleine Poren, die dadurch gröbere Verunreinigungen stoppt. Kleinere Poren der Umkehrosmose-Membrane halten organische Verbindungen auf, wie z.B. Salz, natürliche Mineralien sowie diverses anorganisches Material (Schadstoffe). Das so aufbereitete Wasser wird im sauberen Bereich der Membran gesammelt, während das kontaminierte, verschmutzte Wasser durch „den Abfluss abgeführt wird. Typischerweise besteht das Umkehrosmose-System im Wesentlichen aus einem (Sediment-) Vorfilter, der Osmose-Membran und (je nach Modell) einem Wassertank und einem Aktivkohle-Nachfilter, Direct-flow-Anlagen benötigen keinen Wassertank.

Die Vorteile von Umkehrosmose-Systemen sind:

Hohe Effektivität bei der Entsalzung von Wasser und der Herstellung von mineralienfreiem Wasser, Osmose entfernt Salze, organische Verbindungen und die meisten anorganischen Materialen aus dem Wasser. Falls Filtersysteme einen zusätzlichen Aktivkohle-Filter zur Entfernung von organischen Verbindungen verwenden, kann nahezu die Reinheit von destilliertem Wasser erreicht werden. Viren und mikroskopische Parasiten werden entfernt, wenn die Membrane nicht beschädigt ist, sonst können diese Organismen unentdeckt in den Wassertank gelangen. Im Normafall kann eine Unkehrosmose mehr Wasser aufbereiten als Destillierungsgeräte und sie sind günstiger im Betrieb und der Instandhaltung. Es wird kein elektrischer Strom benötigt, da die Funktionalität durch den Wasserdruck gewährleistet wird, dadurch entsteht auch kein Elektrosmog, der das Wasser negativ beeinflussen könnte.

Nachteile von Umkehrosmose-Systemen:

Im Durchfluss langsamerer Betrieb als bei Aktivkohle oder KDF-Filtersystemen. Diverse Pestizide, Lösungsmittel sowie andere flüchtige organische Verbindungen werden oftmals nicht effektiv genug entfernt, da die Poren der Membrane nur größere Moleküle blocken. Ein zusätzlicher, qualitativ hochwertiger Aktivkohle-Filter ist empfehlenswert, da diese in der Lage sind, die molekular kleineren Substanzen und Chemikalien wie Pestizide, Herbizide und Chlor zu entfernen. Umkehrosmose entfernt auch die natürlich vorkommenden, gesunde Mineralien und Spurmineralien, dies kann zu einer geschmacklich negativen Veränderung des Trinkwassers führen. Beschädigte Osmose-Membranen sind nicht leicht zu entdecken, es ist dadurch schwer festzustellen, ob der Wasserfilter nun normal und sicher funktioniert. Es wird eine relative große Menge an Wasser bei der Herstellung verschwendet, und zwar ca. 2-4 Liter Wasser für jeden Liter produzierten Osmosewassers. Osmosefilter benötigen einen relativ hohen Wasserdruck, um das Wasser durch die Membran zu pressen, in einer Notfallsituation, falls Wasserdruck fehlt, kann das System nicht mehr funktionieren. Osmosewasser ist leicht sauer und somit bei Personen mit bestehender körperlicher Übersäuerung im Körper unangebracht. Es benötigt konstante Instandhaltung für die Vor- und (eventuell) Nachfilter, auch die Filter-Membran müssen hinsichtlich der Herstellerempfehlung periodisch gewechselt werden. Bei Anlagen mit Wassertank sollte diese immer wieder gereinigt werden.

Aktivkohlefilter:

Die Filterung von Schadstoffen mittels Aktivkohlefiltern kennzeichnet sich durch, a) die physische Entfernen von Kontaminierungen durch blockieren jeglicher Partikeln die zu groß sind um durch die Poren zu passen und b) die Adsorbierung (Anlagerungsprozess), bei welchem Karbon (Kohle) dessen Oberfläche vergrößert wurde, damit die Oberflächenhaftung sich verstärkt und dadurch Verunreinigungen und organische Verbindungen an der Kohle-Oberfläche anhaften. Der Prozess der Wasserfilterung ist einfach, dass Wasser fließt durch ein granuliertes Bett von Kohle-Partikeln (oder durch mehrere Schichten), die Aktivkohlefilter werden mit Sauerstoff behandelt, so dass Millionen von kleinen Poren zwischen den Kohle- (Karbon-) Atomen gebildet werden riesige Oberflächenbereiche von Aktivkohle sorgen für unzählige Bindungsstellen, auf diese Weise werden Schadstoffe adsorbiert, welche sich im Wasser befinden. Wenn also Schadstoffe die Kohlepartikel passieren, lagern diese sich dort an und werden quasi fest eingeschlossen. Aktivkohlefilter verwenden dabei einen chemischen Adsorbierungs-Prozess, welcher der bisher einzige bekannte Filtrationsprozess ist, welcher selektiv Fremdstoffe aus dem Trinkwasserfiltern kann.

Diese Methode benötigt keine Energiequelle außer dem Wasserdruck, was sich kostengünstig auswirkt. Es handelt sich um effektive und effiziente Filtersysteme zur Wasseraufbereitung, zur optimalen Nutzung muss der Konsument lediglich die Handhabung beachten. Optimale Funktionalität garantiert ein stetiger, gleichbleibender Wasserdruck, die Filterkartusche muss regelmäßig gewechselt werden.

Vorteile von Aktivkohlefiltern:

Aktivkohlefilter verschwenden kein Wasser, und sie benötigen keine Elektrizität und entfernen sämtliche groben und feinen Schadstoffe inklusive Chlor und and andere Fremdstoffe aus dem Wasser, bei gleichbleibendem Geschmack. Einfache Instandhaltung da nur regelmäßiges Wechseln der im Regelfall günstigen Filter erforderlich ist. Der Wasserdurchfluss wird nicht behindert, dies ist ideal für Wasseraufbereitungs-Systeme die für ein ganzes Haus, Wohnobjekt gedacht sind. Diese Filteranlagen entfernen keine Spurenmineralien und Mineralien wie z.B. Magnesium, Kalzium oder Kalium, wie dies bei Osmose-Anlagen der fall ist. Die Effektive Entfernung grober Verunreinigungen von organischem Material, wie Humus, Algen und stark konzentrierten Chemikalien (Chlor, Trihalomethane, Fluorid), sowie mikroskopisch kleinen Schadstoffen wie Herbizide, Pestizide ist gewährleistet.

Nachteile von Aktivkohlefiltern:

Falls granulierte Aktivkohle zu lose angeordnet sein sollte, kann Wasser durchfließen ohne große Filterwirkung da zu wenig Widerstand vorhanden ist. Allerdings haben hochqualitative Aktivkohlefilter granulierte Schichten mit einer sehr hohen Dichte, so dass dieses Problem nur selten oder kaum vorkommt. Je nach Hersteller und Produkt sind manche Kohle-Granulate relativ groß (bis zu 1mm), weshalb dann auch die effektive Porengröße relativ groß wird (20-30 Mikrometer). Heißes, kochendes Wasser sollte besser nicht durch ein Aktivkohle-Filtersystem fließen, da heißes Wasser die eingeschlossenen Schadstoffe ins Wasser freilassen kann. Granulierte Aktivkohlefilter müssen sich aufgrund ihrer Eigenschaften mit Verunreinigungen voll saugen, das macht das regelmäßige Wechseln der Filterkartusche nach den Herstellerangaben sehr wichtig.

KDF-Wasserfilter:

KDF Filtersysteme sind aus hochreinen, granulierten Kupfer- und Zink-Legierungen, die das Wasser unter Verwendung einer elektrochemischen Reaktion (Basis-Prinzip der „Redox-Reaktion“) aufbereiten und reinigen. Die Oxidierungs-Reduktion verwandelt für den Menschen schädliche Substanzen und Verunreinigungen in harmlose Substanzen. Kupfer und Zink sind die bevorzugten Metalle einer KDF Legierung, und eignen sich besonders zum entfernen von anorganischen Fremdstoffen. So wird Chlor beispielsweise in unbedenkliches, wasserlösliches Chlorid umgewandelt. In gleicher Weise werden dadurch auch Chloramine, Bakterien, Pilze, Humus, Algen, Schwefelwasserstoffe und Mikroorganismen entfernt. Schadstoffe wie Schwermetalle (Blei, Quecksilber, Eisen), die mit der Legierung der Filter-Oberfläche reagieren, werden entfernt.

Vorteile von KDF Filtern:

KDF Filter entfernen schädliche Verunreinigungen auch aus heißem Wasser. Effektives entfernen von Chlor, wobei freies Chlor in eine Form von weniger aktivem und unschädlichem Chlor gewandelt wird. Die KDF-Wasserfilter wirken zuverlässig bei der Entfernung von Kadmium, Aluminium, Schwefelwasserstoff, Eisen, Arsen, Blei, Quecksilber und anderen anorganischen Verbindungen.

Nachteile von KDF Filtern:

KDF Wasserfilter Systeme entfernen kein Fluorid und keine organischen Schadstoffe, Chemikalien wie beispielsweise die Nebenprodukte von Desinfektionen, Pestiziden oder Parasiten wie Giarda und Cryptosporidium. Man sollte daher andere Filtersysteme mit KDF Filtern kombinieren, um auch organische Schadstoffe zu eliminieren. KDF Filtersysteme sind im Vergleich teuer als andere Filteranlagen. KDF Filter wirken am effektivsten, wenn Sie zusammen mit anderen Filtertechnologien verwendet werden.

Wasserfilter Vergleich: Destillation

Die Wasseraufbereitung durch Destillation erhitzt Wasser bis es zu verdampfen beginnt. Die Temperatur wird konstant gehalten, so dass das Wasser auch konstant verdampft. Diverse, das Wasser verunreinigende Substanzen, die sich im Wasser befinden, verdampfen nicht - Salz, Metalle, Sediment und alles was nicht kocht und verdampft, verbleibt im Destillationsapparat. Dadurch werden von den Wassermolekülen auch mikroskopisch kleine, Krankheit verursachende Organismen getrennt. Der Wasserdampf wird wieder zu flüssigem Wasser kondensiert und in einen Auffangcontainer geleitet und abgekühlt. Jedoch sollte bei diesem Wasseraufbereitungsprozess zusätzlich auch ein Aktivkohlefilter verwendet werden, um sicherzustellen, dass alle flüchtigen organischen Verbindungen (FOV) ebenso vollständig entfernt werden, da diese mit dem Wasser zusammen verdampfen und kondensieren. Destillation ist ein sehr langsamer Prozess, der mehrmals wiederholt werden muss, um die angestrebte signifikante Wasserreinheit zu erreichen. Doch selbst dann ist meist keine 100%ige Trennung von Wasser und schadstoffbelasteten Substanzen zu garantieren. Synthetische Chemikalien, welche häufig in der kommunalen Wasserversorgung auftreten (Pestizide, Herbizide, Chlor), werden durch Destillation nicht entfernt, da der Siedepunkt niedriger ist als der von Wasser. Der Destillationsprozess entfernt natürliche Spurenelemente aus dem Wasser, wenn dies geschieht, wird das Wasser saurer, da der Wasserstoffanteil größer wird. Vo einem Langzeitkonsum von demineralisiertem Wasser raten Experten ab , er kann für das Körpersystem durch Mineralienentzug schädlich sein.

Vorteile der Destillation:

Eine gute Lösung um reines Wasser ohne Nitrate und Salze zu produzieren, die Destillations-Geräte benötigen keinen Filterwechsel. Krankheitserreger werden entfernt, da sie durch verdampfen im Gerät verbleiben.

Nachteile der Destillation:

Die Zeit um reines Wasser zu produzieren, es dauert, je nach Modell, ca. 1 Stunde bis 1 Liter Wasser produziert ist. Zusammen mit bedenklichen Schadstoffen werden auch Mineralien entfernt. Die Destillations-Geräte sind auf Elektrizität angewiesen. Ein regelmäßiges reinigen des Auffang-Tanks und des Kondensierers sowie des Kochers ist notwendig. Eine Entfernung von Pestiziden, Herbiziden und Chlor-Lösungen ist nicht möglich. Flüchtige organische Verbindungen und chlororganische Verbindungen (Chlor, Benzol oder Lösungsmittel) können nicht vollständig entfernt werden, diese Inhaltsstoffe haben einen niedrigeren Siedepunkt als Wasser, daher sollten zusätzliche Filtersysteme verwendet werden. Natürliche Spurenmineralien werden entfernt und der Ionengehalt von destilliertem Wasser ist sehr niedrig dadurch ist eine dauerhafte Verwendung als Trinkwasser eher als bedenklich einzustufen. Destilliertes Wasser ist sehr sauer (pH-Wert von 4), es ist deshalb für Menschen mit Übersäuerungen nicht zu empfehlen.

Ionentauscher

Ionentauscher generieren ein vollständig demineralisiertes Wasser, es findet ein Kationen- und Anionen-austausch statt, bei dem positive Ionen mit H+, als auch negative Ionen mit OH- Ionen ausgetauscht werden. Während des Ionenaustausch-Prozesses werden nicht nur Kalzium- und Magnesium-Ionen aus dem Wasser entfernt, sondern noch weitere Ionen. Das zu filternde Wasser trifft auf eine spezielle Schicht (Ionenaustauscher-Material oder Ionenaustauscher-Harz), die typischerweise mit dem positiven Ion Natrium übersättigt ist. Wenn das verhärtetes Wasser die weiche Materialschicht passiert, beginnt der Prozess des Ionenaustauschs, und die zu ersetzenden Ionen werden an das Ionenaustauscher-Material gebunden, das seinerseits wiederum Ionen ins Wasser abgibt.

Positiv geladene Kalzium- und Magnesium-Ionen haften an der Spezialbeschichtung, wobei zur selben Zeit die auf der Schicht befindlichen Natrium-Ionen ins Wasser geladen werden. Sobald die Schicht mit Kalzium und Magnesium gesättigt ist, muss diese wieder regeneriert werden, das geschieht durch eine konzentrierte Salzlösung, oder auch mit Kaliumchlorid. Im Wasser werden die Kalzium- und Magnesium-Ionen durch die Natrium-Ionen ersetzt, welche später entsorgt werden. Beim Kauf eines Ionentauschers müssen drei wichtige Faktoren beachten werden: a) das Regenerations-System; b) welche Ionen ausgetauscht werden; c) die Kapazität zur Härteentfernung. Hartes Wasser führt oft zu Kalkablagerungen an Armaturen, in wasserführenden Rohren und beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit von Wasserkochern und Spülmaschinen. Eine regelmäßige Regeneration der Ionenaustausch-Schicht ist notwendig, um ein Belastung des Trinkwassers mit Bakterien zu vermeiden.

Vorteile von Ionentauschern:

Ionentauscher sind nur insoweit effizient, so lange eine qualitativ hochwertige Spezialschicht verwendet wird, die Salzwasserlösung, das Regeneriersalz hochkonzentriert ist und eine optimale Durchflussmenge von hartem Wasser sichergestellt wird. Hartes Wasser wird durch dieses System effektiv in weiches umgewandelt. Ionentauscher eignen sich besonders für eine Wasseraufbereitung, die sicherstellen muss ein völlig demineralisiertes Wasser für Medizin, Entwicklung und Industrie zu erzeugen.

Nachteile von Ionentauschern:

Ein Austausch von Kationen und Anionen reduziert weder Nitrate noch biologische Verunreinigungen wie Viren oder Bakterien. Die hohe Konzentration von Natrium in den meisten Ionentauschern kann den Geschmack des Wassers beeinträchtigen und ist zur natriumarmen Ernährung nicht geeignet. Ionentauscher entfernen weder ungeladene noch organische Verbindungen. Bei der Regeneration der Ionenaustausch-Schicht gelangt Salzwasser in die Umwelt. Durch den hohen Natriumanteil ist es nicht empfehlenswert, deionisiertes oder enthärtetes Wasser als Gießwasser von Pflanzen zu verwenden.

Belebtes Wasser

Ist mittlerweile ein großes Thema, belebtes Wasser kann durch den zusätzlichen Einbau von Vitalisierungsmodulen erreicht werden. Diese Module unterliegen im Preis/Leistungsverhältnis massiven Schwankungen, das hängt meist von den verwendeten Materialien zur Energetisierung ab, es gibt dabei Edelstein-Konzepte, Quarzsand-Komponenten, Magnetisierungselemente, oder die Belebung mittels dem indirekten Kontakt mit hochenergetischem Quellwasser (ZARO-Methode). Die Energie wird meist über Bovis-Einheiten kommuniziert, einer radiästhetischen Messmethode die gerne von Energetikern verwandt wird. Seriöser ist die Energiequalität mittels medizinischen Meridianmessgeräten. Bei Bovis-Einheiten sollten min. 50.000 erreicht werden, es gibt darüber hinaus diverse Methoden um die Belebung nachzuweisen, wie Geschmacksveränderungen, Pflanzenwachstum. Vorteile und Nachteile sind nicht definierbar, da nur das Ergebnis für den einzelnen Konsumenten zählt. Die massiven Preisunterschiede spielen keine Rolle bei der Qualität des Angebotes, unser Tipp einfach auf das Bauchgefühl und die Intuition verlassen.

ZAROnews-Robert Zach
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Eurotime Uhrentechnikbörse präsentiert in München und Essen exquisite Markenuhren, Luxusuhren, edle Raritäten

Eurotime Watch Fair, präsentiert im „The Westin Grand“ München Arabellapark, am 31.Januar 2010 im 21. Jahr erlesene, edle Uhren für Sammler und Liebhaber besonderer Zeitmessgeräte.

München – Die Zeitmessung ist eine der ältesten Aufgaben der Astronomie, so beschreiben Lexika gern die Tatsache der Zeitmessung. Doch Zeit bedeutet noch viel mehr, mit unserer Geburt wechseln wir von einem zeitlosen Zustand des Seins in die Zeit, die Zeit bedeutet uns dann alles, denn wir haben nur eine sehr begrenzte Lebenszeit und diese Lebenszeit gestalten wir durch schöpferische Aktivitäten, wir agieren innerhalb der Zeit. Heute ist die Zeit in der Physik, wie andere Messgrößen auch, operational, über ein Messverfahren, definiert. Die Zeit wird modern durch das Zählen von Perioden bestimmt. Mit der Einführung des Gregorianischen-Kalenders hat der Vatikan der Zeit eine neue Bedeutung gegeben, die Kirchenuhren riefen die Gläubigen zum Gebet, eine neue Dimension in der Zeitplanung wurde eingeführt. Das Messgerät dazu nannte man „Uhr“ und genau diese Uhren sind uns Menschen sehr wichtig, sie bestimmen unseren Rhythmus, unsere aktiven Zeiten und unsere Erholungsphasen und damit sogar unsere Stimmungen, denn wir freuen uns auf bestimmte Zeiten währen es Zeiten gibt denen wir lieber aus dem Weg gehen möchten. Wir sind also geprägt von der Zeit und ihren Uhren, die Zeit brachte also die Uhr hervor und die Uhren sind mittlerweile ein Statussymbol von besonderer Eleganz geworden. Uhren sind Symbole, Uhren definieren ihren Träger und Uhren klassifizieren Persönlichkeit.

Wer Lust auf Uhren hat, der weiß wo man die besonderen Raritäten, die Zeitmesser der Superlative findet, am 31.Januar auf der Eurotime-Watch-Fair, http://www.eurotime-watchfair.com der Uhrentechnikbörse in München im Arabellapark, seit 20 Jahren werden dort die edlen Meisterwerke präsentiert und es darf gehandelt, gekauft und verkauft werden. Gute Uhren sind wie eine sichere Währung, berichtet Johannes Armborst ganz begeistert. Der Veranstalter weiß von was er spricht, denn luxuriöse Uhren mit bekannten Namen wie: Audemars Piguet, Blancpain, Breitling, Bulgari, Cartier, Corum, EBEL, Gerald Genta, Girard, Heuer, IWC, Jaeger Le Coultre, Junghans, Lange & Söhne, Longines, Patek Philippe, Rolex, Constantin Vacheron, sind wie Gold oder Anlagediamanten eine sichere Geldanlage. Und sie versprechen dem Träger eine gewisse Persönlichkeit, unterstreichen auf einmalige Weise die Einzigartigkeit des Eigentümers. Ob sportlich oder schicke Eleganz, Uhren können alles sein, bescheidene Schönheiten oder gewaltige Designstücke mit dem gewissen Extra, voller Eleganz zeigen sie uns aber immer nur die Zeit an, die Vergänglichkeit die wir messen um die Zeit zu wissen. Die Zeit wird weiterhin vergehen, die Uhren werden bleiben um uns zu führen damit wir mit unserer Zeit hoffentlich richtig umgehen. Uhren-Liebhaber treffen sich Ende Januar in München, „The Westin Grand“ bildet den idealen Rahmen um in der Welt der luxuriösen Zeitmessgeräte das Richtige zu finden, oder um sich zu informieren über ein gutes Stück wertvollen Wegbegleiters auf der Reise durch die Zeit. Eurotime-Watch-Fair und viele namhafte Anbieter der Uhrentechnikbörse freuen sich auf ihren Besuch.

Kontakt für weitere Informationen:

EUROTIME Watch Fair
Eurotime-Marketing
Johannes Armborst
Urfahrn 15
83080 Oberaudorf
Germany
Tel.: +49/8033/4062
Fax: +49/8033/4612
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Japan und Norwegen halten an Walfang fest

Trotz internationaler Proteste: Harte Zeiten für Meeressäuger

Hamburg/London - Umweltschützer haben Norwegens Entscheidung, zukünftig noch mehr Wale zu töten, scharf kritisiert. Im kommenden Jahr dürfen norwegische Walfänger 1.286 Minke-Wale erlegen. Das sind um 400 Tiere mehr als in diesem Jahr. Diese Woche hat der japanische Außenminister Katsuya Okada in einem Interview mit dem australischen Fernsehsender ABC angekündigt, dass auch die neue Regierung der Inselnation am Walfang festhalten wolle.

Wörtlich zitiert ABC den Außenminister mit den Worten: “Wir denken nicht, dass es zu diesem Zeitpunkt eine Notwendigkeit gibt, unsere Walfang-Politik zu überprüfen.” Umweltorganisationen - darunter auch der internationale Tierschutz-Fonds IFAW http://www.ifaw.org - hatten mit der neuen Regierung auf einen Politikwechsel gehofft.

Jagd trotz geringer Nachfrage nach Walfleisch

“Wir hatten erwartet, dass Norwegen entweder die Quote von 2009 einhält oder diese weiter nach unten setzt, nachdem die Nachfrage nach Walfleisch abnimmt”, meint Kate O’Connell von der Whale and Dolphin Conservation Society http://www.wdcs.org. Für Überraschung sorgte auch die Tatsache, dass Norwegen in diesem Jahr nur 50 Prozent seiner Minke-Wal-Quote von 885 Tieren getötet hat.

“Obwohl die Walfang-Saison in Norwegen um einen Monat bis Ende September verlängert wurde, konnten die Walfänger keine Käufer für ihre Produkte finden”, so O’Connell. Tatsächlich war die Nachfrage bereits im Juni so miserabel, dass die Jagd auf die Meeressäuger vorübergehend eingestellt wurde.

Japan argumentiert mit Essgewohnheiten

“Es ist enttäuschend, dass die neue japanische Regierung ihre Position zum Walfang nicht überdenken will,” so Ralf Sonntag, Meeresbiologe des IFAW-Deutschland im pressetext-Interview. Japan nutze seit Jahren ein Schlupfloch in internationalen Vereinbarungen und bezeichnet seinen Walfang als wissenschaftlich und als Teil der japanischen Tradition. “Die deutsche, englische und holländische Walfangtradition ist wesentlich älter und dennoch betreiben diese Nationen seit Jahrzehnten keinen Walfang mehr.”

“Internationale Rechtsexperten sind der Meinung, dass Japan mit seinem Walfang mehrere internationale Abkommen verletzt”, erklärt Sonntag. Australien mache sich für einen umfassenden Walschutz sehr stark und hat in der Vergangenheit japanischen Walfangsschiffen die Landung in australischen Häfen verweigert.

Australien überdenkt Klage vor Seegerichtshof

“Wenn Japan mit dem Walfang in der Antarktis weitermacht, überlegt sich Australien eine Klage vor dem Seegerichtshof”, berichtet Sonntag. Bisher gebe es zwar Rechtsgutachten, aber kein Urteil. “Argumentiert wird mit der Illegalität der Waljagd und mit der Nichteinhaltung des Internationalen Artenschutzabkommens CITES.” Zudem verstoße der “wissenschaftliche Walfang” gegen das Seerecht. Seit Jahren will Japan neben Minke-, Bryde- und Pottwalen auch Buckelwale jagen. (Ende)

Transgene DNA in Bodenorganismen entdeckt

Spuren von Gentech-Mais beständiger als bisher angenommen

Guelph/Wien - In der aktuellen Ausgabe des Journals of Agronomy for Sustainable Development http://www.agronomy-journal.org berichten Forscher, dass in erstaunlich vielen Bodenorganismen transgene DNA gefunden wurden. Bis jetzt ist es unklar gewesen, wie beständig diese sind. Untersucht wurde von den Wissenschaftlern der kanadischen University of Guelph die Wirkung des Roundup Ready Mais auf die Boden-Umwelt.

“Über den Abbau der Pflanzenreste von transgenen Organismen gelangt transgene DNA in die Bodenorganismen”, so der Gentechnik-Experte Werner Müller von GLOBAL 2000 http://www.global2000.at gegenüber zaronews. Wie sehr diese transgene DNA die Bodentiere beeinflusse sei noch weitgehend unerforscht. “Überraschend ist, dass die transgene DNA offenbar sehr viel stabiler ist als bisher angenommen und leicht in Bodenorganismen nachgewiesen werden kann.”

Transgene DNA auch im Regenwurm-Darm

Der Transport der transgenen DNA in die Nahrungskette des Bodens bedeutet die Gefahr eines horizontalen Gentransfers und damit diese Freisetzung in die Umwelt. Das Forscherteam um Miranda Hart und Jeff Powell hat die Präsenz der Transgene in der Bodennahrungskette quantifiziert. Konkret ging es um die Transgene cp4 epsps, die in zahlreichen Organismen wie etwa Würmern nachgewiesen werden konnte.

“Wir haben zu jeder Zeit und in allen Tiergruppen diese DNA feststellen können”, schreiben die Forscher. Dabei war die Konzentration des transgenen Erbmaterials in den Tieren deutlich höher als im Boden. Das sei ein Beweis dafür, dass die Tiere direkt genverändertes Pflanzenmaterial gefressen haben. Unklar bleibt nun weiterhin, ob diese DNA immer noch mit den Pflanzenrückständen als freie extrazelluläre DNA bestehen blieb oder ob sie bereits zu bakteriellen Zellen transformiert wurden.

Kein Abbau der transgenen DNA

“Die Forschungsergebnisse weisen daraufhin, dass die transgene DNA in der Nahrungskette der Bodenorganismen nicht signifikant abgebaut werden”, so Müller. Problematisch daran sei, dass in diesen Bodenorganismen Rezeptoren für DNA-Moleküle ebenfalls vorkommen. “Daraus ergibt sich die Frage, ob diese transgene DNA der gentechnisch veränderten Pflanzen, die bisher in keinem Lebewesen der Welt vorkommt, das Immunsystem dieser Bodentiere und somit die Bodenfruchtbarkeit nachteilig beeinflussen kann”, erklärt Müller.

“Es wird klar, dass es einen isolierten Anbau von Gentech-Pflanzen nicht geben kann. Nicht nur Bienen und andere Nützlinge sondern auch die Bodenorganismen kommen in intensiven Kontakt mit der transgenen DNA, ohne dass deren Wirkung systematisch erforscht ist”, so Müller. Diese Studie sei ein deutlicher Warnschuss an alle, die den Klimawandel mit Hilfe von Gentech-Pflanzen als Agro-Treibstoffe bremsen wollen.

“Der Gedanke, das solcherart ‘optimierte’ transgene synthetische DNA im gesamten Nahrungsnetz unter der Erde verbreitet wird, sollte uns sehr nachdenklich machen, denn wir Menschen sind Teil des Netzwerks des Lebens und somit viel intensiver mit diesen Lebewesen verbunden als wir uns in unserer hochtechnisierten Welt eingestehen möchten”, so der Experte abschließend. (Ende

Immuntherapie soll Krebsbekämpfung verbessern

Durch wirksamere Verfahren Überlebenschancen weiter erhöhen

London - Europäische Forscher untersuchen, ob durch eine Verbesserung des Immunsystems verhindert werden kann, dass Neuroblastome bei Kindern wiederkehren. Neuroblastome treten am häufigsten bei Kleinkindern unter fünf Jahren auf und sind laut BBC für rund ein Sechstel der Todesfälle durch Krebs verantwortlich.

Die aktuelle Untersuchung baut auf viel versprechenden Ergebnissen eines US-Forschungsprojekts auf, dass zeigte, dass eine Immuntherapie die Überlebenschancen verbesserte. Die britische Organisation Cancer Research UK http://www.cancerresearchuk.org finanziert die Tests für 160 britische Kinder für die Dauer von vier Jahren.

Tumore entstehen häufig in Nebenniere

Neuroblastome entstehen vor allem in spezialisierten Nervenzellen, den Zellen der Neuralleiste. Diese einfachen Zellen spielen bei der Entwicklung des Nervensystems und anderem Gewebe eine Rolle. Tumore entstehen häufig in einer der Nebennieren, sie können sich aber auch aus dem Nervengewebe in Nacken, Brust, Bauch oder Becken bilden. Insgesamt werden sechs von zehn Kindern erfolgreich durch chirurgische Eingriffe oder Chemotherapie behandelt. Die Prognose ist für Kinder mit fortgeschrittenen Formen der Erkrankung jedoch nicht gut.

Identifizierung der Neuroblastom-Zellen

Ärzte gehen davon aus, dass jährlich rund 40 Kinder allein in Großbritannien potenziell von dem neuen Behandlungsansatz profitieren könnten. Er beruht auf der Identifizierung der Neuroblastom-Zellen, die die konventionelle Behandlung überlebt haben und dem Anbringen von Antikörpern an spezifische Moleküle ihrer Oberfläche. Diese Antikörper mobilisieren die körpereigene Immunabwehr, diese Zellen anzugreifen und zu zerstören.

Die leitende Wissenschaftlerin Penelope Brock vom Great Ormond Street Hospital http://www.ich.ucl.ac.uk erklärte, dass die Forscher auf den Ergebnissen der US-amerikanischen Studie aufbauen wollen. Ziel seien bessere Verfahren der Immuntherapie, die die Überlebenschancen weiter erhöhen sollen. Zusätzlich soll versucht werden, die bereits beobachteten schweren Nebenwirkungen zu verringern. (Ende)

Empathie liegt in den Genen

Soziologen beweisen “Überleben der Liebenswürdigsten”

Berkeley - Forscher an der University of California in Berkeley http://www.berkeley.edu glauben herausgefunden zu haben, dass Empathie und Mitgefühl in unseren Genen verankert sind. Damit widerlegen sie die bisher geltende Auffassung, wonach Menschen nur auf ihren eigenen Nutzen aus sind. Menschen hätten nur überlebt, weil sie Kapazitäten für jene entwickelt haben, die hilfsbedürftig waren und mit ihnen kooperierten, so der Psychologe Dacher Keltner, Direktor am Greater Good Science Center http://peacecenter.berkeley.edu.

Keltners Team hat untersucht, wie die menschliche Fähigkeit zu helfen und zu kooperieren verschiedene Hirnregionen und Nervenbahnen miteinander vernetzt. Dazu hat das Forscherteam zahlreiche Arbeiten zusammengetragen. Eine erst vor kurzem veröffentlichte Studie hat deutlich gemacht, dass es eine genetische Disposition zur Empathie gibt. Dieses Ergebnis hat die kalifornischen Wissenschaftler dazu animiert, nach den Ursachen zu suchen.

Oxytocin-Gen-Rezeptor spielt Schlüsselrolle

Menschen mit einer speziellen Variation des Oxytocin-Gen-Rezeptors sind besser in der Lage, den emotionalen Status von anderen zu lesen und reagieren unter angespannten Bedingungen weniger stressanfällig. Oxytocin das als “Kuschelhormon” und als Liebes-, Romantik- und Sexualbotenstoff bezeichnet wird, ist ein zyklisches Peptid. “Möglicherweise beeinflusst nur ein einziges Gen eine erhöhte Tendenz zur Empathie”, meint Co-Autorin Sarina Rodrigues von der Oregon State University.

Studien haben deutlich gezeigt, dass Kooperationen und soziale Verbindungen für ein glücklicheres und erfülltes Leben sorgen. Forscher um Robb Willer in Berkeley haben bewiesen, wie das Überleben und die Erreichung eines höheren Status innerhalb einer Peergroup möglich sind. Dazu wurde Probanden ein Geldbetrag für Spiele unterschiedlicher Komplexität für das Allgemeinwohl gegeben. Jene Teilnehmer, die großzügiger waren, erhielten von den anderen mehr Anerkennung, mehr Geschenke und mehr Aufmerksamkeit.

Egoistisches Verhalten führt zu Ablehnung

“Die Ergebnisse machen deutlich, dass jene, die nur nach ihrem engstirnigen Selbstinteresse handeln, von anderen gemieden, nicht respektiert und sogar gehasst werden”, so Willer. “Jene, die großzügig gegenüber anderen sind, wurden hingegen geschätzt und erfuhren eine deutliche Aufwertung ihres Status”, erklärt der Forscher. “Obwohl man sieht, wie viel man durch Großzügigkeit erreicht, beschäftigen sich Sozialforscher vergleichsweise wenig damit, warum Menschen so handeln.” Dagegen gebe es deutlich mehr Studien darüber, warum Menschen selbstsüchtig sind. (Ende)

Testosteron steigert das Statusdenken

Experiment entlarvt aggressive Wirkung als falschen Mythos

Zürich - Testosteron macht nicht aggressiv, sondern kann sogar faires Verhalten auslösen, wenn dadurch der eigene Status gefördert wird. Das berichten Neuro- und Wirtschaftswissenschaftler der Universität Zürich http://www.uzh.ch gemeinsam mit britischen Kollegen im Fachjournal “Nature”. Sie konnten in einem Experiment die weit verbreitete Auffassung widerlegen, dass das Männerhormon Testosteron neben seinen körperlichen Funktionen ein egoistisches, streitsüchtiges und riskantes Verhalten auslöst.

Den Verdacht, dass diese Mythen falsch sein könnten, schöpften die Forscher aus früheren Studien. “Seit Ende der 90er Jahre zeigen Forschungen, dass Testosteron nicht primär aggressiv macht. Diese Erhebungen, bei denen Testosteronwerte in Speichel oder Blut erhoben und mit Fragebogendaten korreliert wurden, ergaben bereits einen Zusammenhang mit dem Status”, so Studienleiter Christoph Eisenegger im Interview. Ein noch direkter Nachweis sollte nun gelingen, indem ein halbes Milligramm Testosteron - oder ein Scheinpräparat - oral verabreicht und dessen Wirkung in einer sozialen Situation beobachtet wurde.

Größte Fairness bei zusätzlichem Testosteron

Umgesetzt wurde dieses Vorhaben bei 120 Probanden. Man ließ sie über die Aufteilung eines realen Geldbetrages verhandeln, wobei sie sowohl faire als auch unfaire Angebote abgeben konnten und auf die Annahme oder Ablehnung seitens des Verhandlungspartners warten mussten. Ein faires Angebot brachte höhere Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens der Aufteilung, wobei allerdings ohne Einigung beide Parteien verloren. Gemäß der gängigen Auffassung würde zusätzliches Testosteron die Probanden aggressiver, selbstbezogener und riskanter machen, ungeachtet der negativen Folgen auf das Verhandlungsergebnis.

Das Gegenteil trat ein. Diejenigen, die einen künstlich erhöhten Testosteronspiegel besaßen, machten durchgehend die besten, fairsten und somit weniger riskanten Angebote und minimierten somit das Risiko, zurückgewiesen zu werden. Versuchspersonen mit Scheinpräparaten, die nur glaubten, Testosteron erhalten zu haben, fielen hingegen durch äußerst unfaire Angebote auf. Die Wissenschaftler werten das als Hinweis dafür, wie tief der Mythos des aggressiv machenden Hormons sitze.

Wirkung von Umwelt abhängig

Die Auswirkung des Testosterons auf das Verhalten bezieht sich somit eher auf den sozialen Status als auf Aggressivität, betont Eisenegger. “Besonders wurde deutlich, dass das Hormon stark in Wechselwirkung zur Umwelt steht. Es kann durchaus Situationen geben, wo aggressives Verhalten statusweisend wirken kann und durch Testosteron gefördert wird, was etwa bei Tieren mit relativ einfachen sozialen Systemen gut beobachtbar ist. In unserer sozial differenzierten Umwelt stimmt dieser Zusammenhang jedoch nicht.” Ein Aggressions-Hormon gebe es somit gar nicht. “Zu viele Interaktionen der Umwelt wirken dabei mit”, so der Züricher Forscher. (Ende)

Weglaufen von Jugendlichen ist Warnsignal

Psychologin: “Zuwenig Führung der Eltern kann Aggressionen auslösen”

Los Angeles/Wien - Jugendliche, die von ihrem Elternhaus Reißaus genommen haben, kehren in den meisten Fällen bald wieder zurück. Hauptgründe für diese Rückkehr sind der Wunsch, Freundschaften mit Gleichaltrigen aufrecht zu erhalten, die Schule weiter zu besuchen oder die Suche nach Unterstützung der Eltern, wobei besonders die Mutter eine wichtige Rolle spielt. Darauf weisen Wissenschaftler rund um Norweeta G. Milburn von der University of California in Los Angeles http://www.ucla.edu im “Journal of Research on Adolescence” hin. Sie beobachteten in einem Zeitraum von zwei Jahren 183 Jugendliche, die von daheim fortgelaufen waren.

“Es sind meistens Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die von zuhause weglaufen. Das ist auch der Zeitraum des Abnabelns von den Eltern”, berichtet die Wiener Familienpsychologin Sandra E. Velasquez http://www.familien-psychologie.info gegenüber ZAROnews. Erfolge die Rückkehr auch meistens innerhalb weniger Stunden oder Tage, sei es für Eltern in jedem Fall wichtig, der Ursache des Weglaufens in die Augen zu sehen und ein klärendes Gespräch zu suchen. “Weglaufen und Zurückkommen alleine lösen keinen Konflikt. Zudem liegen die Wurzeln oft in einem zu nachlässigen Erziehungsstil”, so die Psychologin.

Pubertäres Ausreißen: Erziehungsstil überdenken

Häufig sei die Ursache in der Beziehung zwischen Eltern und Jugendlichen zu suchen. Diese gleiche oft einem Teufelskreis. “Jugendliche zeigen oft Extremverhalten und stellen damit die Eltern auf die Probe. Wollen diese nachsichtig sein und betteln etwa mit Geschenken um die Gunst des Kindes, verhalten sie sich unklar und lassen Führung missen”, so Velasquez. Folgen seien Unklarheit und Verlorenheit auch bei den Jugendlichen, deren Aggression dadurch begünstigt würden. Als Reaktion darauf kippen Eltern häufig ins andere Extrem. “Die Situation wird für den Jugendlichen unverträglich und er hält es nicht mehr aus.”

Dass es Eltern oft an Erziehungskompetenz fehlt, könne laut der Psychologin in der Lebensgeschichte begründet sein. “Erziehungsfehler erbt man normalerweise. Viele haben selbst als Kind und Jugendlicher nicht die nötigen Ressourcen vermittelt bekommen.” Statt alles auf eigene Faust erledigen zu wollen, sollten Eltern im Anlassfall am besten selbst externe Hilfen aufsuchen. “Die Unterstützung eines Psychologen oder Psychotherapeuten trägt meistens zur Deeskalation bei. Dabei stehen die Karten besser, wenn die Eltern selbst aktiv Hilfe suchen. Zwingt sie der Staat dazu, verschlechtert dies meist die Motivation aller.”

Mögliches Indiz für Gewalt und Missbrauch

Ein besonderes Warnsignal an die Außenwelt sei das Ausreißen, wenn es nicht auf eine pubertäre, spontane Reaktion zurückgehe. Besonders bei jüngeren Kindern sei das Weglaufen ein wichtiges Indiz für schlimme Zustände. “Manchmal sind auch Verwahrlosung, Gewalt, Alkohol, Drogen oder Missbrauch im Spiel. Hier ist psychosoziale Hilfe der ganzen Familie am dringendsten notwendig”, so Velasquez. Rein aus der Helferperspektive müssen Kinder nicht um jeden Preis in der Familie bleiben. “Werden Kinder geschlagen oder missbraucht, so steht das Wohl des Kindes über dem des Familienlebens.” (Ende)

Gen-Fehler verursacht Fettsucht bei Kindern

Verlust eines entscheidenden DNA-Segments verantwortlich

Cambridge - Wissenschaftler der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk und des Wellcome Trust Sanger Institute http://www.sanger.ac.uk haben eine genetische Ursache für schwere Fettsucht bei Kindern entdeckt. Ihrer Meinung nach ist der Verlust eines entscheidenden DNA-Segments verantwortlich.

Überfütterung nicht verantwortlich

Die aktuellen Forschungsergebnisse sollten die Diagnosemöglichkeiten verbessern. Fälschlicherweise wurde immer wieder eine missbräuchliche Überfütterung für das Übergewicht der Kinder verantwortlich gemacht. Details der Studie, für die die Daten von 300 schwer fettsüchtigen Kindern ausgewertet wurden, hat das Team um Sadaf Farooqi in Nature veröffentlicht.

Einige der teilnehmenden Kinder wurden formell in das Risikoregister der Sozialfürsorge eingetragen. Dabei wurde davon ausgegangen, dass ihre Eltern sie absichtlich überfütterten. Ihre Einträge wurden jetzt aus dem Register entfernt. Obwohl Fettsucht bis zu einem gewissen Grad auf den Lebensstil zurückzuführen ist - auf Faktoren wie eine ungesunde Ernährung und Mangel an Bewegung - sollen in manchen Fällen auch genetische Faktoren verantwortlich sein.

Gesamtes Genom untersucht

Für die aktuelle Studie wurde das gesamte Genom jedes einzelnen Kindes auf fehlende oder verdoppelte DNA untersucht, auf so genannte Genkopiezahlvarianten (CNV). Experten gehen laut BBC immer stärker davon aus, dass diese Varianten eine wichtige Rolle bei genetischen Erkrankungen spielen. Durch den Vergleich des DNA-Profils von fettsüchtigen Kindern mit jenem von normalgewichtigen zeigte sich, dass bei den stark übergewichtigen bestimmte Teile des Genoms fehlten. Das Team konzentrierte sich besonders auf einen fehlenden Teil des Chromosoms 16, der in einem direkten Zusammenhang mit schwerer Fettsucht zu stehen scheint.

Sadaf Farooqi geht davon aus, dass mit SH2B1 ein bestimmtes Gen auf dem Chromosom 16 eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Gewichts und der Blutzucker-Werte spielt. “Menschen, denen in diesem Bereich Teile des Genoms fehlten, hatten ein starkes Verlangen zu essen und nahmen sehr leicht zu. Matt Hurles, der auch an der Studie mitarbeitete, erklärte, dass damit der erste Beweis erbracht sei, dass Genkopiezahlvarianten direkt mit Erkrankungen des Stoffwechsels wie Fettsucht zusammenhängen. Es sei bereits bekannt, dass sie auch für andere Krankheiten wie Autismus und Lernschwierigkeiten verantwortlich sind. (Ende)

Handynutzung: Zahl der Gehirntumore nicht gestiegen

Biologischer Mechanismus für mögliches Risiko nicht gefunden

Kopenhagen - Der starke Anstieg der Handynutzung seit Mitte der 90er-Jahre hat laut einer Analyse skandinavischer Forscher keine erhebliche Veränderung der Zahl der Gehirntumore bei Erwachsenen bewirkt. Wissenschaftler der Danish Cancer Society http://www.cancer.dk/Cancer/The+Danish+Cancer+Society.htm analysierten die entsprechende Erkrankungen bei Menschen zwischen 20 und 79 Jahren in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Demnach hat sich die Anzahl der Erkrankungen im Vergleich zur Zeit vor der Einführung der Handys nicht verändert. Das Team um Isabelle Deltour betont jedoch, dass weitere Folgestudien erforderlich sind. Details der Studie wurden im Journal of the National Cancer Institute http://jnci.oxfordjournals.org veröffentlicht.

Die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, die von Handys abgegeben werden, wurden als Risikofaktor für Gehirntumore bezeichnet. Ein biologischer Mechanismus, der die möglichen Folgen erklären kann, wurde jedoch laut BBC nicht identifiziert. Die aktuelle Studie basiert auf 59.684 Fällen mit Gehirntumoren, die zwischen 1974 und 2003 bei 16 Mio. Erwachsenen diagnostiziert wurden. Während dieses Zeitraums stieg die Anzahl der Gliome bei Männern um jährlich 0,5 Prozent, bei Frauen um 0,2 Prozent. Bei Menigiomen nahmen die Erkrankungen bei Männern um 0,8 Prozent zu und bei Frauen um 3,8 Prozent.

Zeitrahmen für Erkrankung könnte länger sein

Diese radikale Veränderung bei Frauen ist laut den Wissenschaftlern auf die Altersgruppe zwischen 60 und 79 Jahren zurückzuführen. Deltour berichtete, dass das Fehlen eines erkennbaren Anstiegs bis zum Jahr 2003 nahelegt, dass der Zeitrahmen für die Entstehung einer Krebserkrankung durch die Nutzung von Handys länger als zehn Jahre sein könnte. Möglich sei auch, dass die Tumore aufgrund ihrer geringen Größe nicht entdeckt wurden. Die aktuellen Ergebnisse weiten jene von Studien aus, die die Entwicklung bis 1998 untersuchten. (Ende)

Dauerndes Essen verringert Bewegungslust

Molekularer Schalter als Auslöser für Inaktivität entschlüsselt

Zürich - Wenn der Körper zu oft Nahrung erhält, sinkt die Bewegungslust. Auslöser dafür ist ein molekularer Schalter, der durch Insulin gesteuert wird. Das berichtet ein Forscherteam der ETH Zürich http://www.ethz.ch in einer neuen Studie im Fachmagazin Nature. Der Ratschlag, wie ein Kaiser zu frühstücken, wie ein König Mittag zu essen und wie ein Bettler zu nachtmahlen, hat sich als richtig erwiesen”, so Studienautor Markus Stoffel vom Institut für Molekulare Systembiologie im pressetext-Interview.

“Es war bekannt, dass der Nüchternzustand sehr wichtig ist”, so Stoffel. Denn dabei werde in der Leber Fett verbrannt. Was bisher allerdings nicht bekannt ist, war die Schlüsselrolle des zentralen molekularen Schalthebels für den Transkriptionsfaktor Foxa2. Transkriptionsfaktoren sind Proteine, die dafür sorgen, dass andere Gene aktiviert und in Proteine übersetzt werden. Foxa2 komme nicht nur in der Leber vor, sondern steuert auch die Hirnregion Hypothalamus.

Hunger schafft Bewegungslust

“Das Steuerelement für Foxa2 ist Insulin. Vor dem Essen fehlt Insulin und Foxa2 ist aktiv, nach dem Essen ist Foxa2 inaktiv”, erklärt Stoffel. “Ein typisches Verhalten ist etwa die Bewegungsaktivität eines Raubtieres vor der Fütterung und die Faulheit nach der Nahrungsaufnahme”, so der Experte. Eine weitere sehr interessante Entdeckung hat das Forscherteam auch bei fettleibigen Mäusen gemacht. Bei ihnen war Foxa2 immer ausgeschaltet, egal ob die Tiere hungrig oder satt waren.

“Diese Bewegungsarmut kann man auch bei fettleibigen Menschen feststellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie sich doppelt so wenig bewegen wie Normalgewichtige”, erklärt der Wissenschaftler. Das zeige sich auch bei kleinen Bewegungsabläufen über den Tag.

Bewegungsarmut von fettleibigen Mäusen bewiesen

“Um den Beweis anzutreten, haben wir Mäuse gezüchtet, in deren Gehirn Foxa2 stets aktiv war, egal ob sie gerade gefressen haben oder nüchtern waren”, so Stoffel. “Faszinierend war daran, dass sich diese Mäuse fünfmal mehr bewegt hatten, deutlich weniger Fettgewebe und mehr Muskelmasse gebildet hatten.” Zucker- und Fettstoffwechsel waren bei ihnen auf Hochtouren und die Blutwerte zeigten deutlich bessere Werte.

“Mit der Studie wird klar, dass der Körper Fastenperioden braucht, um gesund zu bleiben”, meint der Forscher. Von der häufig propagierten Idee, zahlreiche kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen, hält der Wissenschaftler nichts. Es sei zudem klug, für ein ideales Körpergewicht zu sorgen. “Da bei jeder Mahlzeit auch Insulin ausgeschüttet wird, das Foxa2 unterdrückt, verringert sich zusehends die Motivation zur körperlichen Aktivität und die Verbrennung von Zucker und Fett.” (Ende)