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Archive für 4.2.2010

Mit Nanotechnologie gegen Herzerkrankungen

Nanoburrs-Moleküle binden sich direkt an geschädigte Zellen an

Cambridge - Ein Molekül, das dafür entwickelt wurde, verhärtete Arterien zu finden, sich an sie anzubinden und sie dann zu behandeln, könnte einen neuen Ansatz zur Behandlung von Herzerkrankungen ermöglichen. Die Nanoburrs genannten Reparaturmoleküle haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://web.mit.edu entwickelt. Sie zielen nur auf die beschädigten Zellen in den Wänden der Blutgefäße ab. Sind die Moleküle vor Ort, können sie Medikamente exakt an der richtigen Stelle freisetzen. Es könne jedoch noch Jahre dauern, bis diese Technologie bei Patienten eingesetzt werden kann, warnt die British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk.

Die Verhärtung der Arterien, die das Herz versorgen, die Atherosklerose, kann zu Blockaden führen, die ihrerseits einen Herzanfall auslösen können. Derzeit werden häufig Stents zur Weitung der Arterien eingesetzt. Rund um die Gefäßstützen kommt es allerdings häufig zu einem erneuten raschen Wachstum von Gewebe, das zu einer erneuten Blockade führen kann. Zuletzt wurde ein Stent entwickelt, der einige Tage nach dem Einsetzen noch Medikamente freigibt, um diesen Vorgang unter Kontrolle zu halten.

Medikamente an der richtigen Stelle freisetzen

Der Ansatz des MIT bietet eine andere Möglichkeit, diese Medikamente an der genau richtigen Stelle freizusetzen, berichtet BBC. Die Nanoburrs sind mit einem Protein überzogen, das sich nur an einen Bereich des Blutgefäßes anbinden kann, die so genannte Basalmembran. Sie liegt nur dann frei, wenn die Wand des Blutgefäßes beschädigt ist, so kann ausschließlich auf diese Bereiche abgezielt werden. An der richtigen Stelle findet eine Reaktion und in der Folge eine Freisetzung des Medikaments über einen längeren Zeitraum statt. Bisher ist es gelungen, diesen Zeitraum auf bis zu zwölf Tage auszudehnen.

Robert Langer, einer der beteiligten Wissenschaftler, erklärte, dass es sich bei dieser Entwicklung um ein sehr faszinierendes Beispiel für Nanotechnologie und Zell-Targeting handle. Er betonte, dass diese Technologie für die Behandlung jeder Krankheit eingesetzt werden könnte, bei der die Zellwand auf diese Art und Weise geschädigt ist. Dazu gehörten bestimmte Krebsarten und andere Entzündungskrankheiten. Details einer aktuellen Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences http://www.pnas.org veröffentlicht. (Ende)

Falsche Klischees über die Realität Suchtkranker

Ethnologen geben Einblick in den Alltag von öffentlich Alkoholisierten

Zürich - Die Lebensrealität jener Randgruppen, die sich an öffentlichen Plätzen aufhalten und Suchtmittel konsumieren, ist den meisten Menschen unbekannt. Zu diesem Schluss kommen Berner Forscher, die die einschlägige Szene in den fünf Schweizer Städten untersucht haben. Mit Unterstützung vom Schweizerischen Nationalfonds http://www.snf.ch wurden dabei 206 Randständige in ethnologischer Feldforschung untersucht und 1.000 Passanten in Interviews befragt. Die Veröffentlichung der Ergebnisse soll im Frühling in Fachzeitschriften sowie in Buchform erfolgen.

Suchtkranke im öffentlichen Raum sind meist Einheimische. Sie bewegen sich in Gruppen und haben ein Durchschnittsalter von 35 Jahren. “Das junge Alter kommt daher, dass der Einstieg in diese Szene vermutlich oft schon in der Adoleszenz erfolgt, kombiniert mit einer geringeren Lebenserwartung”, berichtet Studienleiterin Corina Salis Gross vom Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung im Interview. Ein zweiter Teil der Forschung betraf die Einstellung und Reaktion der Passanten gegenüber diesen Gruppen.

Schicksal lässt Passanten kalt

Eine häufige Reaktion der Passanten sei die Betroffenheit. “Man sieht kurz hin, wendet dann den Blick ab und geht aus dem Weg. Manche reagieren betrübt, manche verärgert, vor allem wenn sie nicht ausweichen können. Speziell in der Deutschschweiz gab ein Großteil der Passanten an, diese Menschen seien ihnen eigentlich gleichgültig”, so Salis Gross. Der Informationsstand über die Realität der Alkoholiker sei äußerst gering. “Oftmals hören diese Menschen den Zuruf, sie sollten doch eine Arbeit suchen. Die meisten glauben, sie seien arbeitsunwillig, faul und jung”, resümiert die Ethnologin.

Kaum im Bewusstsein sei allerdings die Tatsache, dass kaum jemand freiwillig auf der Straße lebt. “Nur sehr wenige wie etwa manche Punks wählen diese Lebensform bewusst, zufrieden ist damit niemand. In der Regel rutscht man hinein durch eine Verkettung biografischer Umstände”, so die Ethnologin. Jeder dritte wurde bereits sexuell missbraucht, bei Frauen waren es sogar zwei von drei. Ebenso viele gaben an, wegen Krankheit oder Gewalt bereits einmal “fast gestorben” zu sein. Allgegenwärtig sind psychische und physische Leiden wie Gelenk- und Knochenschmerz, Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit bis hin zu Suizidversuchen.

Gruppe bringt emotionalen Rückhalt

Die wichtigste Funktion der Gruppe, in der sich Randständige meist bewegen, ist es, genau in dieser Situation Trost und Verständnis zu liefern. An zweiter Stelle steht der soziale Nutzen wie etwa der Informationsaustausch oder Ratschläge für den Umgang mit Behörden. Auch die Beschaffung von Suchtmitteln wird so erleichtert. Salis Gross hält es für wichtig, die einzelnen Szenen etwa nach ihrem meist homogenen Suchtmittelgebrauch klar zu trennen, da die Prävention erst so abgestimmt werden könne. “Alkoholkranke sind etwa froh, dass sie noch keine Fixer sind. Es besteht eine Hierarchie zwischen den Gruppen”, so die Forscherin.

Wenig haltbar sei auch die Vorstellung, dass die Menschen auf der Straße schlafen. “Drei von vier besitzen eine feste Unterkunft oder wohnen zumindest vorübergehend bei einem Freund, besonders im Winter”, so Salis Gross. Neben Geldabholungen von Verwandten und dem eher seltenen Betteln kommen auch Gelegenheitsjobs vor. “Sobald sie sich in einer ’sauberen Phase’ sehen, suchen viele eine Arbeit, etwa auf einer Baustelle. Diese ist jedoch oft auf kurze Zeit beschränkt.”

“Suchtkranke haben gesellschaftliche Aufgabe”

“Jede Gesellschaft besitzt eine Ordnung, die Sicherheit und Herrschaft symbolisiert. Zu ihrem Strukturerhalt braucht es jedoch auch Orte und Zeiten, in denen eine Antikultur mit Gegenwelten erlaubt ist”, erklärt Salis Gross. Die Verdrängung der Suchtkranken durch Errichtung von Konsummeilen - zunächst in Bahnhöfen, aktuell in Innenstädten - lasse sie nun von einem Ort zum nächsten hetzen. “Damit komme ein Gegenbild des allgemeinen Trends hin zur Hochleistung abhanden”, so die Analyse der Sozialwissenschaftlerin.

Das Schweizer Modell des Umgangs mit den Suchtkranken sieht Salis Gross allerdings als richtungsweisend. “Zumindest die ‘best-practice’-Modelle sind auf den vier Säulen Prävention, Therapie, Überlebenshilfe und Unterstützung sowie Repression aufgebaut. Ziel ist es, immer alle vier Pfeiler gleichzeitig anzubieten und den Betroffenen die Möglichkeit zu eröffnen, eine Therapie für ihre Suchtkrankheit zu bekommen. Denn von alleine schaffen sie den Ausstieg in der Regel nicht”, so die Forscherin. (Ende)

Burnout der Eltern steckt auch Kinder an

Fehlende Aufmerksamkeit bei Problemen in der Schule

Helsinki/Lüneburg/Wien - Kinder von Eltern, die an Burnout leiden, sind weit häufiger als ihre Alterskollegen von schulischem Burnout betroffen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der finnischen Universität Jyväskylän http://www.jyu.fi, die das Syndrom erstmals generationsübergreifend bei 1.100 Eltern mit Burnout und ihren 15-jährigen Kindern untersucht haben. Burnout wirkt in der Familie weiter, schreiben die Forscher im European Journal of Developmental Psychology.

Eltern vermitteln auch schlechte Stressbewältigung

Als Begründung dieses Zusammenhangs nennen die Forscher um Katariina Salmela-Aro mehrere Faktoren. “Eltern mit Burnout widmen den Kindern weniger Aufmerksamkeit und haben oft einen negativen Erziehungsstil”, so die Studienleiterin. Auch finanzielle Probleme der Familie dürften eine Rolle spielen, da sie den Schweregrad des Burnouts oft mitbestimmen. Die Übertragung des Syndroms geschieht besonders zwischen Mutter und Tochter oder zwischen Vater und Sohn. Das gleichgeschlechtliche Elternteil liefert für Kinder das wichtigste Rollenvorbild und gebe auch die Entwicklung des Burnouts weiter, so die Erklärung der Forscher.

Das Burnout-Syndrom ist bei heranwachsenden Kindern ebenso wie bei Erwachsenen eine Folge von chronischem Stress. Er kann sich auf verschiedene Weise zeigen, berichtet Elfriede Wegricht vom Berufsverband österreichischer Psychologen http://www.boep.eu im Interview. “Oft sind erste Anzeichen ein deutlicher Leistungsabfall in der Schule, der Verlust des Interesses, Depressionen oder psychosomatische Beschwerden”, so die Expertin. Häufig sind auch eine distanzierende Haltung gegenüber dem Schulbesuch, Zweifel an der Fähigkeit, Aufgaben zu bestehen oder das Beschreiten von Nebengleisen wie Spielsucht.

Schulstress bei jedem Dritten anzutreffen

Wie weit verbreitet Schulstress bei Jugendlichen ist, zeigt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Krankenkasse DAK bei zehn- bis 21-jährigen Deutschen durchgeführt wurde. Jeden dritten aus dieser Altersgruppe plagen Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafprobleme und Gereiztheit. Besonders häufig ist dies der Fall bei Schülerinnen, bei einem schlechten Klassenklima sowie bei Jugendlichen, die Problemen lieber aus dem Weg gehen als sie aktiv zu lösen. Verschlimmernd wirkt oft fehlende Erholung durch außerschulischen Stress, deren Ursachen oft im übertriebenen Ehrgeiz der Eltern liegen.

“In der Schule ist Stress oft Folge fehlender Organisiertheit und Disziplin, besonders wenn Aufgaben stets aufgeschoben und dann in Summe nicht mehr bewältigt werden können”, so Wegricht. Lehrer würden sich oft zu sehr darauf konzentrieren, das Optimum an Wissen statt Motivation und Lernstrategien zu vermitteln. “Gestresste Schüler lernen schlecht, denn die Emotion ist immer Basis für Kognition. Zur Unterstützung dieser Ebene können Schulpsychologen einen wertvollen Beitrag leisten”, so Wegricht.

Auf den Rat anderer hören

Ebenso wie in der Schule sei die offene Atmosphäre auch zu Hause wichtig, etwa für die Bewältigung von Schulstress. “Ist man als Elternteil unfähig, auf das eigene Kind einzugehen, so sollte man etwas für sich selbst tun. Es ist keine Schande, den Rat eines Freundes, Lehrers oder Psychologen zu suchen, besonders wenn dieser die Probleme mit mehr Fingerspitzengefühl erkennen kann. Schlimm ist es jedoch, wenn man andere in den Burnout mitreißt”, so die Wiener Psychologin. (Ende)

Brüste wie Hollywood-Stars ganz ohne Silikon und Skalpell

Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen

Wien - Kürzlich berichteten Medien über die vergrößerten Brüste von Hollywood-Star Nicole Kidman. Angeblich hat Kidman ihr volleres Dekolleté dem Stillen ihres Kindes zu verdanken. Doch Schwangerschaft und Stillen führen nicht automatisch zu mehr Brust - im Gegenteil. Die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett erfüllt vielen Frauen natürlich und dauerhaft den Traum von größeren Brüsten!

“Viele Frauen beklagen nach einer Schwangerschaft den Verlust an Brustvolumen, Form und Stabilität. Stammzellen aus körpereigenem Fett eignen sich gut zum Vergrößern kleiner oder schlaffer Brüste, ganz ohne Silikon und Skalpell”, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Neue Kosmetische Chirurgie und Anti-Aging aus Wien, der als erster europäischer Arzt in seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® diese Form der Brustvergrößerung ohne Silikon anbietet. Sie eignet sich für alle Arten von kleinen Brüsten.

Zunächst wird Körperfett schonend mit speziellen patentierten Mikrokanülen entnommen. Nach Anreicherung mit körpereigenen Stammzellen wird das Eigenfett in die Brust injiziert: Ohne Skalpell, unansehnliche Narben und implantierte Fremdkörper. Aus den Stammzellen entsteht neues, lebendes Gewebe.

Die mit Stammzell-angereichertem Eigenfett vergrößerte Brust fühlt sich - da die Volumszunahme nicht aus Silikon, sondern Fettgewebe besteht - völlig natürlich an und sieht auch in jeder Position “echt” aus. Sowohl die Fettabsaugung mit gewebeschonenden Mikrokanülen als auch die Brustvergrößerung können innerhalb weniger Stunden unter Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf vorgenommen werden. Sicherheit des Eingriffs und Dauerhaftigkeit des Ergebnisses belegen klinische Studien aus Japan.

Stammzell-angereichertes Eigenfett wird auch zum Formen anderer Körperregionen wie Po, zur Korrektur von Dellen, sowie Hautverjüngung an Gesicht, Dekolleté und Händen verwendet.

Weitere Informationen: http://www.brustvergroesserung-ohne-silikon.at.

Kontakt:
Clinic DDr. Heinrich®
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: kunden@ddrheinrich.com
Web: http://www.ddrheinrich.com/
Tel.: +43 (0)1 / 532 18 01 (Ende)

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