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Archive für März 2010
Die Uhrentechnikbörse auf der Techno Classica in Essen
31.3.2010 von zaro.
Vom 7. – 11. April treffen sich Uhrenliebhaber und Autobegeisterte auf der Techno Classica in Essen
Essen, In die heiße Phase gehen derzeit die Vorbereitungen zur Klassik-Weltmesse TECHNO-CLASSICA, die 2010 http://www.siha.de wieder in der Messe Essen stattfindet – mit dem 7. April als Vorschau, Presse- und Fachbesuchertag. Zum 21. Mal veranstaltet die S.I.H.A. nunmehr die größte und erfolgreichste Oldtimer-, Klassiker- und erstklassige Liebhaberfahrzeuge-Messe der Welt. Ein weiterer Aspekt ist dabei auch die bekannte Uhrentechnikbörse die Besucher in der Halle 1 (Handelszentrum) finden, mehr denn je zählen edle, erlesene Zeitmessgeräte zu den Werten die ähnlich wie ein einzigartiges Automobil zu den Kapitalanlagen zählen die während der Laufzeit dem Eigentümer viel Spaß bringen.
Klassische Automobile und Markenuhren bleiben gefragt: Mit guten Verkaufsergebnissen schloss die letztjährige 21. Techno-Classica Essen – Weltmesse für Oldtimer, Classic- und Prestige-Auto-mobile, Motorsport, Motorräder, Ersatzteile und Restaurierung sowie international größter Club-Treffpunkt. „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen verbuchten unsere Aussteller intensive Nachfrage und ansehnliche Verkaufsabschlüsse“, zog Anton Leon Franssen von dem Techno-Classica-Veranstalter S.I.H.A. gegen Messeschluss 2009 sein erstes Resümee. Die Techno-Classica habe ihren Anspruch als Welt-Leitmesse erneut deutlich unterstrichen. Und auch in diesem Jahr werden Autoenthusiasten begeistert sein vom internationalen Angebot erstklassiger Automobile.
Wer Lust auf Uhren hat, der weiß wo man die besonderen Raritäten, die Zeitmesser der Superlative findet, auf der Techno Classia in Essen, http://www.eurotime-watchfair.com der Uhrentechnikbörse in Essen, seit Jahren werden dort edle Meisterwerke präsentiert und es darf gehandelt, gekauft und verkauft werden. Gute Uhren sind wie eine sichere Währung, berichtet Johannes Armborst ganz begeistert. Der Veranstalter der Uhrenbörse weiß von was er spricht, denn luxuriöse Uhren mit bekannten Namen wie: Audemars Piguet, Blancpain, Breitling, Bulgari, Cartier, Corum, EBEL, Gerald Genta, Girard, Heuer, IWC, Jaeger Le Coultre, Junghans, Lange & Söhne, Longines, Patek Philippe, Rolex, Constantin Vacheron, sind wie Gold oder Anlagediamanten eine sichere Geldanlage. Und sie versprechen dem Träger eine gewisse Persönlichkeit, unterstreichen auf einmalige Weise die Einzigartigkeit des Eigentümers. Ob sportlich oder schicke Eleganz, Uhren können alles sein, bescheidene Schönheiten oder gewaltige Designstücke mit dem gewissen Extra, voller Eleganz zeigen sie uns aber immer nur die Zeit an, die Vergänglichkeit die wir messen um die Zeit zu wissen. Die Zeit wird weiterhin vergehen, die Uhren werden bleiben um uns zu führen damit wir mit unserer Zeit hoffentlich richtig umgehen. Uhren- und Autoliebhaber treffen sich Anfang April in Essen, die Messe Essen bildet den idealen Rahmen um in der Welt der luxuriösen Zeitmessgeräte und der einzigartigen Automobile das Richtige zu finden, oder um sich zu informieren über ein gutes Stück wertvollen Wegbegleiters auf der Reise durch die Zeit. Eurotime-Watch-Fair und viele namhafte Anbieter der Uhrentechnikbörse freuen sich auf ihren Besuch.
Die größte Klassiker-Messe der Welt. Die Techno-Classica Essen ist die Weltleitmesse der Klassik-Branche mit über 1.000 Ausstellern aus 28 Nationen. Auch 2010 wird die automobile Klassikweltausstellung mit ihren 21 Ausstellungssegmenten ihren Erfolgskurs “Share the Passion” fortsetzen. Die Besucher können mehr als 2.500 zum Verkauf stehende Klassiker begutachten und sich beim weltgrößten Klassik-Forum der Automobil-Industrie von den spektakulären Präsentationen der Traditionsabteilungen begeistern lassen. Daneben bietet der Bereich Prestige Automobile die komplette Palette des “Nonplusultra” aktuellen Automobilbaus. Über 200 Clubs machen die TECHNO-CLASSICA zum weltführenden Klassik-Clubforum. Das vollständige Programm macht die TECHNO-CLASSICA zur wichtigsten Info-Börse der internationalen Klassik-Szene: Automobil-Industrie, Motorrad-Industrie, Automechanik, Handelszentrum, Uhrentechnikbörse, Uhren, Prestige-Automobile, Classic-Motorsport, Restaurierung, Ersatzteile, Werkzeuge und Wartungsprodukte, Clubs’s und IG’s Youngtimer und Tuning, Historische Nutzfahrzeuge, Boote und Flugzeuge, Modellautos, Literatur, Verbände und Museen, Dienstleistungen, Accessoires, Bekleidung und Lebensart, Kunst, Automobilia, Events und Auktionen, Schnäppchen-Märkte im Freigelände.
Termin: 7. – 11. April 2010 / *7. April Vorschau, Presse- und Fachbesuchertag
Öffnungszeiten: (www.siha.de) http://www.siha.de/tce.php?m=2&ms=4
Ort: MESSE ESSEN, Norbertstraße, D-45131 Essen
Ausstellungsfläche: 110.000 m2 verteilt auf 20 Hallen und 4 Freigelände
EUROTIME Watch Fair
Eurotime-Marketing
Tel.: +49/8033/4062
Fax: +49/8033/4612
E-Mail: info@eurotime-watchfair.com
Internet: www.eurotime-watchfair.com
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Spirituelle Entwicklung sagt nichts über Reife aus
30.3.2010 von zaro.
Israelische Studie kommt zu überraschendem Ergebnis
Haifa/Wien - Ein Mensch kann ein sehr hohes Maß an spiritueller Entwicklung zeigen, ohne emotional und psychologisch reif zu sein. Das ist das Ergebnis der neuesten Studie von der Psychologin Ofra Mayseless von der Universität Haifa http://www.haifa.ac.il wurde im Rahmen der Konferenz über “Zeitgenössische Spiritualität” vorgestellt.
Als psychologische Reife gilt die Fähigkeit, Impulse zu kontrollieren und Akzeptanz einer Verantwortung für die Konsequenz des eigenen Handels zu übernehmen. Die Studie, die an 215 College-Studenten zwischen 19 und 30 Jahren durchgeführt wurde, untersuchte das Zusammenspiel dieser zwei Entwicklungsdomänen.
Verbindung zwischen Spiritualität und Reife
Zudem stellte sich für die Forscherin auch die Frage, wie sie zusammenfließen und sich gegenseitig beeinflussen, wenn die beiden Bereiche miteinander verbunden sind. “So ist zum Beispiel ist ein bestimmter Grad an emotionaler Reife erforderlich, bevor ein Individuum Spiritualität entwickeln kann”, meint die Psychologin. Interessant war somit, was passiert, wenn jemand transzendentale Erfahrungen sammelt, als Individuum aber noch nicht die emotionale Reife besitzt.
Mayseless kommt in ihrer Untersuchung zum Schluss, dass es eine Verbindung zwischen psychologischer und spiritueller Reife sowie einem individuellen Wertesystem gibt. Das wiederum ergebe die Frage, ob beide Entwicklungsdomänen bei der Entwicklung eines spezifischen Attributs mitwirken, oder ob eine davon ausreicht. Das Ergebnis war verblüffend, da die Untersuchung deutlich gezeigt hat, dass sowohl psychische Reife als auch Spiritualität separat an der Entwicklung von individuellen Charaktereigenschaften beitragen.
Komplexe Entwicklung der Reife
“Die Wahrheit ist, dass ich zeigen wollte, dass ein Individuum, das in beiden Domänen reif ist, zusätzliche Werte hat und dass jemand, der psychologisch als auch spirituell entwickelt ist, mehr Attribute wie Großzügigkeit, Geduld und Pluralismus nach außen demonstriert. Aber das war nicht das, was wir entdeckt haben”, so die Forscherin.
“Die Studie hat deutlich gemacht, dass sich jede Entwicklungsstufe unabhängig von der anderen herausbildet. Der Beitrag, der zu gewissen Attributen führt, ist aber ähnlich. Möglicherweise gibt es auch eine Verbindung”, meint die Forscherin. Dies lasse sich allerdings nur über eine Langzeitstudie feststellen, in der Einzelpersonen über einen gewissen Zeitraum untersucht werden und Änderungen in den einzelnen Bereichen herausgearbeitet werden können.
Sozialisation spielt große Rolle
“Die Entwicklung ist sehr stark von der Sozialisation abhängig”, meint die Psychologin Caroline Erb im Presse-Interview. “Der soziokulturelle Hintergrund spielt in der Ausprägung der Wertigkeiten eine wesentliche Rolle. Das bedeutet, dass es ausschlaggebend ist, in welcher Gesellschaft jemand aufwächst.” So werde Gleichberechtigung in Nordeuropa anders beurteilt wie in einem arabischen Land. (Ende)
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Schwimmen mit Menschen: Trauma für Delfine
29.3.2010 von zaro.
Was Menschen mögen, verursacht Stress bei Meeressäugern
Newcastle - Britische Forscher glauben, dass die menschliche Interaktion mit Delfinen die Tiere in großen Stress versetzt. Nach jüngsten Untersuchungen vor der Küste der ostafrikanischen Insel Sansibar verändert die menschliche Anwesenheit das Verhalten der Delfine total. Sie kümmern sich weniger um ihren Nachwuchs und kommen auch nicht zur Ruhe, berichten die Forscher im Fachmagazin Endangered Species Research.
Am schlimmsten war der Stress für die Tiere dann, wenn Schwimmer ganz nahe gekommen sind und versucht haben, sie zu berühren. Die Meeresbiologen um Per Berggren von der Newcastle University http://www.ncl.ac.uk fordern nun Beschränkungen, um die potenziellen Langzeitfolgen von Delfintouren zu minimieren.
Tourismus lebt von Delfinen
“In unseren Untersuchungen haben wir festgestellt, dass immer wenn Touristenboote präsent waren, die Tiere aufgeregt waren und weniger Zeit zum Jagen oder zum Vergesellschaften aufgewendet haben”, so Berggren im pressetext-Interview. “Das hat negative Auswirkungen nicht nur auf individuelle Tiere, sondern auf die gesamte Schule. Auf lange Zeit hin könnte das die Population umbringen”, meint der Forscher.
Seit 1992 werden an der Südküste der Insel Sansibar Delfintouren angeboten. Dieser Industriezweig hat die traditionelle Jagd auf die Meeressäuger total verdrängt. “Das ist sehr erfreulich”, meint Berggren. Allerdings sei die Art und Weise wie dieser Delfintourismus betrieben wird, nicht nachhaltig. Bis zu 30 Boote scharen sich um eine Delfingruppe. “Da die lokale Bevölkerung vom Tourismus lebt - in diesem Fall also von den Delfinen - müssen unbedingt Verhaltensregeln eingehalten werden”, so der Forscher, der sich seit 20 Jahren mit Meeressäugern beschäftigt.
Empfindliche Reaktionen auf Stress
40 Tage lang hat das Forscherteam die Delfine beobachtet. Wenn die Boote mit den Touristen da waren, sank die Ruhezeit der Tiere von 38 auf zehn Prozent des Tages. Ähnlich reagierten die Tiere auch bei der Futtersuche. Hier sank der Zeitaufwand von 19 auf zehn Prozent. Bei Anwesenheit der Boote wurden die Delfine extrem aktiv. Der Zeitaufwand des Herumschwimmens stieg von 33 auf 77 Prozent und wurde zur dominanten Aktivität im Beisein der Boote.
“Der Ersatz der Delfinjagd durch Delfintouren kann als Durchbruch gesehen werden, da dies eine humane und nachhaltige Alternative darstellt”, meint der Forscher. Unglücklicherweise muss der Delfintourismus jedoch ohne Regulierung ebenso in Frage gestellt werden. “In der derzeitigen Situation brauchen die Tiere viel mehr Energie, weil sie mehr schwimmen müssen, um den Touristenbooten zu entkommen, die ihnen nachfahren.”
Aufklärung der Touristen erforderlich
“Eigentlich sollten alle Touristen, die solche Delfin-Exkursionen mitmachen, vorher aufgeklärt werden, damit sie wissen, dass verschiedene Handlungen zu großem Stress bei den Tieren führen”, meint Berggren. Der beste Ansatz wäre, die Tiere frei entscheiden zu lassen, ob sie zu den Menschen kommen wollen oder nicht, anstatt ihnen nachzufahren.
“Sansibar, das zu Tansania gehört, ist eine wundervolle Insel und die Exkursionen sind besonders während Juli und Oktober interessant”, erklärt Berggren. Zu dieser Zeit könne man auch Buckelwale beobachten. “Ich würde jedem Besucher raten, die lokale Gemeinschaft zu unterstützen, aber verantwortungsbewußt zu handeln und Tourveranstalter darum zu bitten gewisse Richtlinien einzuhalten.” Die Tour-Veranstalter richten sich nämlich daran, was die Gäste sehen wollen, meint Berggren abschließend im pressetext-Gespräch.
Weitere Informationen über Sansibar: http://www.zanzibartourism.net (Ende)
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Heutige Jugendliche sind keine Egoisten
29.3.2010 von zaro.
US-Studie: Jugend ist ihren Eltern ähnlicher als oft vermutet
East Lansing/Bielefeld - Wer die heutige Jugend als “Generation Ich” bezeichnet, verkennt die Realität. Das sagen zumindest Psychologen der Michigan State University http://msu.edu. Im Vergleich zur Jugend vor 30 Jahren seien heutige Jugendliche nicht egozentrischer, fauler oder unpolitischer, hätten kein geändertes Selbstwertgefühl und genauso viel Hoffnung. Weder die allgemeine Lebenszufriedenheit noch die Bedeutung von Religion und Sozialstatus hätten sich verändert, berichten die Wissenschaftler um Brent Donnellan im Fachmedium “Perspectives on Psychological Science”.
Ältere schimpfen schon immer
Die Forscher beziehen sich in ihren Aussagen auf die Untersuchung “Monitoring the future” http://monitoringthefuture.org, für die bisher fast 500.000 Jugendliche in einem Zeitraum von 33 Jahren befragt wurden. “Die Jugendlichen ähneln der Generation vor 30 Jahren. Sie versuchen, ihren Platz in der Welt zu finden und dabei ihre Identität zu entwickeln. Das kann nach wie vor schwierig sein”, so Studienleiter Donnellan. Die gängigen Stereotypen seien starke Überzeichnungen der Realität, zudem sei es schon immer so gewesen, dass ältere Teile der Bevölkerung über die Jüngeren schimpfen.
Einige Unterschiede zu früheren Jahrzehnten wurden freilich schon sichtbar. Jugendliche schätzen ihre Bildungschancen heute höher ein, zudem sind sie zynischer und haben weniger Vertrauen in Institutionen. Die letzten beiden Entwicklungen sind jedoch laut den Forschern nicht jugendtypisch, sondern in allen Altersgruppen festzustellen. Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich Jugendliche weniger von Sozialproblemen wie Ausgrenzung, Hunger und Armut in der Gesellschaft berühren lassen. Eine Aussage, die der Bielefelder Soziologe Mathias Albert http://www.uni-bielefeld.de nicht nachvollziehen kann. “Ich sehe nicht, dass Jugendliche heute von Sozialproblemen weniger betroffen wären”, so der Mitautor der Shell-Jugendstudie gegenüber pressetext.
Unterschiede trotz globaler Jugendkultur
Das Bild der “Generation Ich” entstand, als die sogenannte 68er-Generation traditionelle Werte wie Treue und Familienbezogenheit zugunsten der eigenen Selbstverwirklichung immer mehr zurückdrängte. “Gerade im Rahmen der letzten beiden Shell-Jugendstudien haben wir aber etwa in Deutschland beobachten können, dass Jugendliche heute solche traditionellen Werte mit dem Streben nach individueller Selbstverwirklichung kombinieren”, erklärt der Jugendforscher. Die Rede von einer “Generation Ich” gehe an der Realität vorbei, muss auch Albert feststellen.
Vergleichen könne man die Ergebnisse mit Europa nicht. Zwar hätten Jugendkulturen und ihre Integration in Konsum- und Freizeitmärkte schon seit längerem zu einer ‘globalen Jugend’ geführt. “Dennoch gibt es große Unterschiede in Einstellungen und Lebenslagen zwischen Europa und den USA, jedoch auch innerhalb Europas”, so Albert. Statt über die gesamte Alterskohorte zu generalisieren, sollte man lieber auf Entwicklungen achten, die sich in den Detailergebnissen verstecken. “Interessant wäre, welche Wertetypen sich herausgebildet haben und wie diese mit den Einstellungen Jugendlicher zusammenhängen.”
Originalstudie unter: http://news.msu.edu/media/documents/2010/03/d86dd7ab-adb0-4887-a043-96b559595fe2.pdf
(Ende)
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Sonne hält den Menschen gesund
29.3.2010 von zaro.
Vitamin D zunehmend als Allzweckmittel gegen Krankheiten erkannt
Innsbruck - Das mit Hilfe der Sonnenstrahlen gebildete Vitamin D hilft dem Körper, eine Fülle von Krankheiten abzuwehren. Darauf weisen internationale Forscher verschiedenster Fachrichtungen aktuell hin. Der Zeitpunkt ihrer Veröffentlichungen scheint nicht zufällig. “Da wir im dunklen Winter alle Vitamin D-Vorräte des vergangenen Jahres aufbrauchen, haben wir im März einen Vitamin D-Mangel”, erklärt der Stoffwechselexperte Rudolf Gasser von der Uniklinik Innsbruck http://www.i-med.ac.at im Presse-Interview.
Knochen, Herz und Blutzucker profitieren
Gut bekannt ist bisher bereits, dass Vitamin D und Kalzium in enger Wechselwirkung stehen. Genauer hat dies Bess Dawson Hughes von der Tufts University http://www.tufts.edu entschlüsselt. Hohe Kalziumzufuhr ohne ausreichend Vitamin D lässt den Körper eher verkalken als dass der Knochenaufbau vorangetrieben wird, so Hughes im Journal of Bone and Mineral Research. Das Vitamin nehme an der chemischen Umwandlung von Kalzium teil und sei ein wichtiger Katalysator für dessen Einbau im Knochen. Angesichts des häufig zu beobachtenden Vitamin D-Mangels sei es sinnvoll, bei Kalziummangel auch gleich Vitamin D zu verschreiben.
Darüber hinaus kann eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin D auch das Risiko für eine ganze Reihe chronischer Krankheiten senken. Dazu gehören kardio-vaskuläre Krankheiten, Diabetes, Depression, Nierenversagen und Bluthochdruck, hat Brent Muhlestein vom Heart Institute in Utah soeben am Jahrestreffen der US-Kardiologen berichtet. Auf derselben Konferenz wurde allerdings auch gezeigt, dass der ideale Vitamin D-Wert im Blut von der Hautfarbe abhängt. Ein Niveau, das für Weiße als sehr niedrig gelten, könnte für Schwarze durchaus in Ordnung sein, so Forscher der Wake Forest University.
Mittel gegen Winterblues
Carsten Geisler von der Universität Kopenhagen berichtet in “Nature Immunology”, dass Vitamin D wahrscheinlich auch das Immunsystem beeinflusst. Laut ihren Forschungen dürfte es notwendig sein, um die körpereigenen Killerzellen - sogenannte T-Zellen - zu aktivieren. Erst dadurch könnten diese Krankheitserreger gezielt angreifen. Sobald sie einen möglichen Eindringling aufstöbert, produziert die T-Zelle ein Erkennungsprotein für Vitamin-D. Ist das Vitamin vorhanden, werden hunderte auf den Krankheitserreger fokussierte Zellen ausgebildet.
Sue Penckofer von der Loyola University in Chicago behauptet, dass eine tägliche Portion Vitamin D in den Wintermonaten gegen Depressionen hilft. Depression hängt wiederum mit höherer Insulinresistenz zusammen, weshalb eine Vitamin D-Einnahme sowohl für Diabetiker als auch Frauen vor Insulinresistenz schützt. Richard Kremer von der McGill University http://www.mcgill.ca stellt hingegen einen Zusammenhang von Vitamin D-Mangel mit Übergewicht fest. Zu wenig Vitamin D hänge mit ungünstiger Ansammlung von Fett im Muskelgewebe zusammen. Selbst Asthma steht bei Kindern in Zusammenhang mit Vitamin D-Mangel, zeigt eine erst heute veröffentlichte Studie vom Children’s National Medical Center http://www.childrensnational.org im Journal of Pediatrics.
Überdosis kann zur Verkalkung führen
Durchgesetzt hat sich in der Medizin bisher, dass der Knochen Vitamin D für seine normale Mineralisierung braucht. “Da man das Vitamin im Alter immer schlechter bildet, wird es bei Osteoporose-Patienten längst zur Reduzierung von Knochenbrüchen gemeinsam mit dem Kalzium verabreicht. Auch bei Kleinkindern, die ihr Skelett ja gerade entwickeln, ist die Gabe einer kleinen Tagesdosis mittlerweile Standard”, erklärt Gasser. Wissenschaftlich etabliert sei darüber hinaus die verbesserte Funktion der Muskeln durch ausreichend Vitamin D sowie eine Senkung des Darmkrebsrisikos.
Aufgenommen wird Vitamin D durch wenige Nahrungsmittel - fetter Fisch, Getreide- und Milchprodukte gehören dazu, vor allem entsteht es aber bei der Einstrahlung von Sonne auf die Haut. “Der UV-Anteil der Sonne ist dafür verantwortlich, weshalb Sonnencreme mit UV-Schutz die Bildung verringert”, so der Mediziner. Der Körper speichert das Vitamin im Sommer und braucht es in den Wintermonaten allmählich auf. Im März erreicht es daher sein tiefstes Niveau. “Einiges spricht dafür, Vitamin D in vernünftigen Mengen zuzuführen. Eine Überdosis zusätzlicher Präparate kann allerdings einen zu hohen Kalziumspiegel und somit Verkalkung bewirken”, so Gasser. (Ende)
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Das Nahrungsergänzungsmittel Colostrum stärkt das Immunsystem und sorgt für Leistungssteigerungen in allen Bereichen
26.3.2010 von zaro.
Nur ein gesunder Geist in einem gesunden Körper kann den heutigen Leistungsanforderungen in allen Bereichen standhalten.
Wörgl/Tirol – Um den heutigen Leistungsanforderungen, die in allen Bereichen deutlich angestiegen sind und weiter stetig steigen, gerecht zu werden, ist ein gesunder Geist in einem gesunden Körper unabdingbar. Da die dauerhafte Gesundheit von Körper und Geist nicht nur vom perfekten Zusammenspiel beider abhängig ist, sondern darüber hinaus auch von vielen anderen Faktoren wie Ernährung, Bewegung, (Sportliche Betätigungen) schädlichen Umwelteinflüssen usw. kann die dauerhafte Gesundheit nur dann gewährleistet werden wenn Mangel und die daraus entstehenden Mangelerscheinungen gänzlich vermieden werden.
Die körperliche Gesundheit ist, wie führende Wissenschaftler und Ärzte bereits seit langem wissen primär von einem gesunden Geist abhängig der wiederum abhängig von der Denkweise des Menschen ist. Eine lebensbejahende und positive mentale Einstellung ist somit der erste Schritt zur gesamten gesundheitlichen Verfassung des Menschen, wie jeder Leistungssportler bestätigen wird. Geistige Mangelerscheinungen und die mentale Einstellung kann in erster Linie nur von jedem Menschen selbst behoben und verändert werden. Bei körperlichen Mängeln, die oftmals aus unzureichender und unausgewogener Ernährung resultieren, kann jedoch durch Nahrungsergänzungsmittel das Gleichgewicht im Körper wieder hergestellt werden, da in vielen Nahrungsergänzungen wie Colostrum (Erstmilch von Kühen) wichtige hochpotenzierte Inhaltsstoffe enthalten sind die das Immunsystem benötigt.
Gerade Sportler, ob Profi oder Amateur, haben ohnehin einen höheren Bedarf an Stoffen, die für die Leistung des Körpers notwendig sind. Diese Stoffe, wie Vitamine, Mineralien, Wachstumsfaktoren, Aminosäuren und Antikörper die oft durch die herkömmliche Ernährung nur teilweise gedeckt werden können, sei es aus Zeit, Geld oder Wissensmangel sind im Colostrum enthalten. http://www.colpur.at Diese Nahrungsergänzung eignet sich somit für jeden Menschen aller Altersklassen, nicht nur weil es ein völlig natürliches Produkt ist, sondern weil bis heute keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind und auch in Verbindung mit Medikamenten die Unbedenklichkeit gewährleistet wird, wie eine Vielzahl an Studien belegen.http://www.colpur.at/index.php?option=com_content&view=article&id=137&Itemid=37
Letztlich hat unsere schnelllebige Zeit dazu geführt, dass der Mensch Wege und Möglichkeiten für sich entwickelt hat um zeitaufwendige Prozesse wie z.B. kochen oder einkaufen abzukürzen, http://www.pb-shop.at um mehr Zeit für andere Dinge wie Karriere, Familie oder Hobby zu haben. Nahrungsergänzungsmittel sind ein Resultat daraus. Diese können also dazu beitragen einen gesunden leistungsstarken Körper zu erhalten, um die gewünschten Erfahrungen die im Leben gemacht werden wollen, voll auszukosten.
ZAROnews - Antony Zettl
Hechtsee 7
A-6330 Kufstein/Tirol
Mobil: 0049-(0)151-15249319
Email: za@ZAROnews.com
Home: http://www.ZAROnews.com
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Männer haben das schlechtere Gedächtnis
24.3.2010 von zaro.
Frauen erinnern sich weit länger an Begriffe
London - Männer werden oft als das vergessliche Geschlecht dargestellt. Das ist auch zurecht so, sagen Forscher der University of London http://www.ioe.ac.uk. Als sie das Gedächtnis von 50-jährigen Frauen und Männern testeten, schnitten erstere deutlich besser ab. “Die Studie bezieht sich allein auf das Erinnerungsvermögen von Wörtern, während organisatorisches oder perspektivisches Gedächtnis nicht erhoben wurde. Dennoch überraschten die Ergebnisse”, berichtet Studienleiter Brian Dodgeon im Presse-Interview.
Frauen merken sich Dinge lange
Die 10.000 Menschen, die an der Studie teilnahmen, hörten in einem ersten Test zehn Wörter, die sie nach zwei und fünf Minuten möglichst vollständig aus dem Gedächtnis wiedergeben sollten. Frauen schlugen die Männer zuerst um fast fünf Prozent, im zweiten Test waren es bereits acht Prozent. Auch bei der Aufgabe, vorgegebene Buchstaben aus einer Matrix herauszufinden, hatten die Frauen die Nase vorne, wenngleich mit mehr Fehlern als Männer. Erst als es im vierten Test möglichst viele Tiere in einer Minute zu nennen galt, kamen beide Geschlechter einheitlich auf 22 Antworten.
Warum es zu diesen Unterschieden kommt, ist noch nicht geklärt. “Andere Studien weisen darauf hin, dass der höhere Östrogenspiegel der Frau den Hippocampus besser versorgt”, so Dodgeon. Diese Gehirnregion sei für das Wortgedächtnis verantwortlich. Für den Tiernamen-Test hingegen komme es auf die Organisationsfähigkeit an. “Hier schneidet gut ab, wer Kategorien bilden kann, wie etwa ‘Tiere im Haus und am Bauernhof, Tiere im Wasser oder am Land.”
Sport und Rauchverzicht lohnt sich
Noch genauere Aussagen erlaubte die Tatsache, dass die Studie Teil einer Langzeiterhebung war. “Überprüft wurden alle Menschen, die in Großbritannien innerhalb einer bestimmten Woche im Jahr 1958 geboren wurden. Seither beobachtet man sie regelmäßig, wodurch Folgen von Sport, Ernährung, Rauchen, Alkohol und Depression auf das Gehirn abgeschätzt und die Ergebnisse auch um soziale Faktoren korrigiert werden”, erklärt Dodgeon.
Es zeigte sich, dass die Lebensführung das Gedächtnis entscheidend beeinflusst. Nichtraucher und auch Ex-Raucher schnitten deutlich besser ab als aktive Raucher, während Alkohol in kleinem Umfang die Erinnerungsleistung leicht hob. Als Vorteil zeigte sich auch die Bewegung. “Wer mindestens einmal pro Monat schwimmt oder läuft, steigert sein Erinnerungsvermögen allein dadurch um bis zu sieben Prozent”, so der britische Forscher. (Ende)
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Alkoholprobleme im Betrieb: Ansprechen ist besser
23.3.2010 von zaro.
Expertin: “Besondere Vorsicht bei Kleinbetrieben geboten”
Hamburg - Bei Alkoholproblemen eines Mitarbeiters sehen viele aus Unsicherheit oder Mitleid weg. Das hilft jedoch keinem weiter und endet oft mit Komplettausfall oder Kündigung, warnt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) http://www.bgw-online.de. Besser wäre es, möglichst früh ein Gespräch mit dem Betroffenen zu suchen. “Drei bis fünf Prozent der Beschäftigten jedes Betriebes sind erfahrungsgemäß alkoholabhängig, bei zehn Prozent wäre eine Behandlung wegen riskantem Alkoholkonsum notwendig”, so Angelika Nette vom Hamburger Büro für Suchtprävention http://www.suchthh.de gegenüber zaronews die hohe Bedeutung des Themas.
Tiefer Blick ins Glas nach Dienstschluss
Ständiger hoher Alkoholkonsum wird oft übersehen, da er sozial angepasst ist und meist erst nach Dienstschluss geschieht. “Bestimmte Berufe sind für Alkoholsucht prädestiniert, da sie als Teil der Unternehmenskultur gilt. Das Bewusstsein steigt jedoch, dass Menschen unter Einfluss von Alkohol schlechter arbeiten”, so die Suchtexpertin. Während sich in größeren Firmen Betriebsärzte oder Psychologen der Alkoholproblematik annehmen, besitzen Klein- und Mittelbetriebe jedoch kaum Erfahrung damit. Seminare sollen helfen, suchtgefährdete Mitarbeiter gezielt anzusprechen und so eine positive Wende im Verhalten zu erreichen.
Die Ansprache von Suchtgefährdeten ist jedoch keine leichte Sache. Nette rät strikt davon ab, als Außenstehender eine Diagnose zu stellen. “Es geht nicht darum, Sucht aufzudecken. Die einzige Chance ist, wenn man Betroffene ihr auffälliges Verhalten erkennen lässt. Dazu gehören arbeitsvertragliche Verletzungen wie zu spätes Erscheinen zu Arbeitsbeginn oder das Versäumen von Terminen, jedoch auch ein auffälliges Sozialverhalten wie etwa die Isolierung von den Kollegen”, erklärt Nette. Derartige Vorkommnisse seien die einzigen möglichen Ansatzpunkte für Interventionen.
Verantwortung beim Vorgesetzten
Wenn auch die kollegiale Ansprache wichtig ist, hat der Vorgesetzte oder Personalverantwortliche die besten Chancen, eine Verhaltenskorrektur zu bewirken. “Die Funktion im Unternehmen verleiht andere Autorität im positiven Sinn. Man sollte in wertschätzender Ansprache und unter vier Augen klar benennen, welche fehlerhaften Verhaltensweisen oder Veränderungen beim Mitarbeiter zu beobachten sind”, so Nette. Kommt ein Mitarbeiter wiederholt alkoholisiert zur Arbeit, sei es am besten, ihn nach Hause zu schicken und für den nächsten Tag ein Gespräch zu vereinbaren.
Das Ansprechen befreit zwar nicht von Sucht, zeigt jedoch durchaus Wirkung. “Damit wird öffentlich, was zuvor meist lange Zeit als Tabu gilt. Steter Tropfen höhlt den Stein - das gilt auch bei immer wiederkehrender Ansprache.” Betriebe sollten jedoch auch dafür sorgen, dass Alkoholsucht gar nicht entsteht. Denn gerade die Unsicherheit im Arbeitsplatz oder Veränderungen im Arbeitsleben können wichtige - wenn auch meist nicht alleinige - Faktoren für Sucht werden. “Günstig ist soziale Unterstützung, die Schaffung von Handlungsspielräumen oder auch Reduktion von Zeitdruck”, so die Hamburger Expertin. (Ende)
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Babys tanzen von Natur aus
22.3.2010 von zaro.
Taktgefühl ist Kindern in die Wiege gelegt
York - Was Eltern schon immer wussten, bestätigen nun Wissenschaftler: Kindern bewegen sich aktiv, spontan und unaufgefordert zu Musik. Musikforscher und Psychologen aus Finnland und England konnten zeigen, dass Babys ihre Bewegungen mit Feingefühl auf den Rhythmus von Musik abstimmen, und zwar schon lange bevor sie zu sprechen beginnen. Veröffentlicht wurde die Forschung in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.
Die Wissenschaftler spielten 120 Kindern zwischen fünf Monaten und zwei Jahren zahlreiche Hörbeispiele vor. Sie filmten die spontanen Bewegungen der Kleinen und verglichen sie bei verschiedenen Stimuli, unter anderem bei klassischer Musik, rhythmischen Schlagzeugschlägen, Kinderliedern und auch bei gesprochener Sprache. Es zeigte sich, dass Babys besonders auf Rhythmus und Tempo der Musik ansprechen, während andere Elemente wie etwa die Melodie weniger wichtig waren. Am geringsten war die Reaktion auf Sprache.
Kein Lernprozess nötig
Studienleiter Marcel Zentner von der University of York http://www.york.ac.uk sieht in den Ergebnissen den Nachweis dafür, dass das Rhythmusgefühl angeboren ist. “Da die Reaktion schon im Alter von sechs Monaten zu entdecken war, kann man ausschließen, dass sie Ergebnis eines längeren Lernprozesses ist”, so der aus der Schweiz stammende Psychologe gegenüber pressetext. Weitere Hinweise liefere die Tatsache, dass alle Babys ähnlich reagierten, egal ob sie mit ihren Müttern seit dem Alter von drei Monaten frühmusikalische Kurse besuchten oder nicht. Auch die Einstellung der Eltern zu Tanz und Musik hatte keinen Einfluss.
“Rhythmus und Taktschlag sind tragende Elemente der Musik, auf die Kleinkinder reagieren. Es scheint, als ob Kinder damit bereits vertraut werden, wenn sie im Bauch der Mutter den Herzschlag hören”, so Zentner. Je besser sich die Säuglinge zur Musik bewegten, desto eher lächelten sie, was ein Hinweis auf den Lustgewinn aus dem Tanz sei. Ein derartiges natürliches Taktgefühl wurde bisher nur beim Menschen festgestellt. “Bisher ist noch in Debatte, ob es einen Selektionsdruck gab, der das Gehirn Musik verarbeiten ließ”, berichtet der Forscher.
Unbefangenheit geht später verloren
Wahrscheinlich ist das Ausmaß der Reaktion der Babys in Wahrheit stärker als die Studie zeigen konnte. “Um den wissenschaftlichen Nachweis zu liefern, untersuchten wir die Babys im Labor. Es ist anzunehmen, dass sie im alltäglichen Umfeld unbefangener reagieren.” Genau diese Unbefangenheit werde in unseren Breiten später oft zum Verhängnis. “Die Spontaneität der Reaktion nimmt im Lauf der Kindheit und Jugend scheinbar ab, dazu gesellt sich dann oft ein Schamgefühl”, vermutet der Forscher.
Originalartikel unter http://www.pnas.org/content/early/2010/03/08/1000121107.full.pdf+html (Ende)
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Impotenz als Warnung vor drohendem Herzanfall
22.3.2010 von zaro.
Anhaltende Potenzprobleme könnten auf Arterienverengung hinweisen
Saarbrücken - Impotenz ist ein starkes Anzeichen für einen drohenden Herzanfall oder sogar einen Todesfall bei Hochrisiko-Patienten. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung der Universität des Saarlandes http://www.uni-saarland.de gekommen. Eine Studie mit 1.519 Männern, die bereits an einer kardiovaskulären Erkrankung litten, ergab, dass jene, die auch impotent waren, über ein doppelt so hohes Herzanfall- oder Sterberisiko verfügten.
Anhaltende Potenzprobleme
Diese Ergebnisse legen laut BBC nahe, dass Männer die unter Impotenz leiden, auf kardiovaskuläre Erkrankungen hin untersucht werden sollten. Details der Studie wurden im Fachmagazin Circulation http://circ.ahajournals.org veröffentlicht. Impotenz wird durch einen nicht ausreichenden Blutfluss in den Penisarterien verursacht. Bei manchen Männern könnten anhaltende Potenzprobleme ein Hinweis darauf sein, dass sich die Arterien verengen.
Die Studie begleitete Männer aus 13 Ländern, die bereits an einer kardiovaskulären Erkrankung litten. Beobachtet wurde, ob sie in der Folge einen Herzanfall oder einen Schlaganfall erlitten. Die Teilnehmer wurden zu Beginn der Studie, nach zwei und nach fünf Jahren nach erektilen Dysfunktionen befragt. Die impotenten Studienteilnehmer erlitten auch um zehn Prozent wahrscheinlicher einen Schlaganfall und wurden um 20 Prozent eher nach einem Herzversagen ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Werte blieben gleich, auch nachdem Faktoren wie Alter und Rauchgewohnheiten berücksichtigt wurden.
Kardiovaskuläre Erkrankungen
Der leitende Wissenschaftler Michael Böhm erklärte, dass auch Männer, die Medikamente gegen ihre Impotenz einnehmen, auf kardiovaskuläre Erkrankungen hin untersucht werden sollten. Das geschehe jedoch nicht immer. Die Medikamente wirken und die Patienten kommen nicht mehr in die Sprechstunde. Es würde also nur die erektile Dysfunktion behandelt und nicht die zugrunde liegende kardiovaskuläre Erkrankung. (Ende)
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Kunstprotein stoppt Muskelschwund
20.3.2010 von zaro.
Eines von 3.000 Neugeborenen betroffen
Rom (pte/15.03.2010/06:05) - Wissenschaftler des Istituto di Biologia e Patologia Molecolari http://www.ibpm.cnr.it und des Istituto di Neurobiologia e Medicina Molecolare http://www.inmm.cnr.it haben ein Kunstprotein entwickelt, durch das die genetisch bedingte Muskeldystrophie “Duchenne” (DMD) aufgehalten werden kann. Mit Hilfe von “Jazz”, so die Bezeichnung für die Entdeckung der Forschergruppe, wird in dem erkrankten Muskelgewebe die Konzentration des dem Dystrophin ähnelnden Utrophins angehoben.
Eine von 3.000 Neugeburten ist infolge einer Mutation des X-Chromosoms von DMD betroffen. Folge ist ein fortschreitender Mangel an Dystrophin, das einen entscheidenden Beitrag zur Muskelstabilität während der Kontraktionsphase liefert. Trotz zahlreicher Fortschritte in der Medizinforschung gibt es bislang keine wirksame Therapie. Der Krankheitsverlauf ist von einem progressiven und irreversiblen Verlust der Bewegungs- und Atmungsfähigkeit begleitet.
Künstliches Protein stoppt Krankheit
“Mit Hilfe des durch Genmanipulationen an Mäusen entwickelten Kunstproteins und des dadurch gesteigerten Utrophin-Gehalts können die Funktionen des Dystrophin-Gens übernommen werden”, erklärte Projektleiter Claudio Passananti. “Es hat sich gezeigt, dass bei von dem Muskelschwund befallenen Mdx-Mäusen die Weiterentwicklung der Krankheit aufgehalten werden konnte.”
Grund dafür sei die Tatsache, dass “Jazz” das vom Utrophin benutzte Gen im Muskelgewebe erkennt und dessen Wirkungsweise beschleunigt. Diese Erkenntnis bedeute einen wichtigen Beitrag im Dienste der Biotechnologie, der damit ein neues Instrument zur Bekämpfung von Gen- und Krebskrankheiten zur Verfügung stehe.
Die von den italienischen Forschern durchgeführte Untersuchung ist von der italienischen Stiftung Telethon und der Landesregierung des Latium mitfinanziert worden. Einzelheiten können in der internationalen Fachzeitschrift “Human Molecular Genetics” nachgelesen werden. Ein mit der israelischen Firma Ilit-Bio Ventures getroffenes Abkommen sieht vor, das auf dieser Technologie basierende Know-how kommerziell zu nutzen, während das dazugehörige Patent weiterhin in den Händen des italienischen Forscherteams verbleibt. (Ende)
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Diabetes-Risiko: Medikamente helfen nicht
19.3.2010 von zaro.
Sport und gesunde Ernährung derzeit am wirksamsten
Oxford - Zwei entscheidende Behandlungsansätze stoppen Diabetes bei Menschen mit frühen Symptomen entgegen bisheriger Annahmen doch nicht. Zu diesem Ergebnis ist eine groß angelegte Studie der Diabetes Trials Unit an der University of Oxford http://www.dtu.ox.ac.uk gekommen. Das Team um Rury Holman betont, dass man lediglich mit Sport und einer gesunden Ernährung sicherstellen kann, dass Menschen mit einem hohen Diabetes-Risiko gesund bleiben.
Tests mit mehr als 9.000 Teilnehmern konnten auch keine Verringerung eines zukünftigen Herz-Problems bei jenen feststellen, die beide in Frage kommenden Medikamente anstelle von Blindpräparaten verabreicht bekamen. Laut Diabetes UK verfügen allein in Großbritannien sieben Mio. Menschen über ein Diabetes-Risiko. Details der Studie wurden im New England Journal of Medicine http://content.nejm.org veröffentlicht.
17 Prozent leiden an Glukosetoleranz
Bei allen Studienteilnehmern war eine gestörte Glukosetoleranz festgestellt worden. Konkret bedeutet das, dass der Blutzucker erhöht ist und der Körper beginnt anders auf das Insulin zu reagieren als er sollte. Auch als Prädiabetes bezeichnet, wird bei dieser Krankheit angenommen, dass sie ein Stadium in der Entwicklung von Typ-2-Diabetes ist und mit der Fettsucht in Zusammenhang gebracht werden kann. Man geht davon aus, dass allein in Großbritannien rund 17 Prozent der 35- bis 65-Jährigen an einer gestörten Glukosetoleranz leiden.
Das aus britischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern bestehende Team untersuchte, ob der Einsatz eines Medikaments, das den Blutdruck senkt oder eines Medikaments, das den Blutzucker senkt, verhindern kann, dass es zu einer Diabetes-Erkrankung kommt. Die Ergebnisse von Patienten aus 40 Ländern zeigten keine großen Unterschiede dahingehend, wie viele Menschen später wirklich an Diabetes erkrankten, egal ob ihnen nun eines der beiden Medikamente oder ein Blindpräparat verabreicht wurde. Die Medikamente konnten auch spätere Herzanfälle oder Schlaganfälle nicht verhindern.
Ein Drittel erkrankt trotz Medikamenten
Von der Gruppe mit dem Blutzucker-Medikament erkrankte in der Folge innerhalb von fünf Jahren rund ein Drittel an Diabetes, unabhängig davon ob sie das Medikament oder das Blindpräparat einnahmen. Holman betonte, dass die Wirksamkeit der Medikamente bei einer bereits bestehenden Diabetes-Erkrankung bewiesen sei. Es bestehe jedoch dringender Bedarf an Medikamenten zur Prävention der Krankheit und ihrer Komplikationen. Mit-Autor John McMurray von der University of Glasgow erklärte, dass bereits ein Gewichtsverlust von fünf Prozent, laut anderen Studien, einen entscheidenden Einfluss haben kann. (Ende)
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2010 wird als Katastrophenjahr eingehen
18.3.2010 von zaro.
Hohe Opferzahl aufgrund der Beben in Haiti, Chile und Türkei
Boulder/Potsdam - Obwohl erst Mitte März ist, kann man schon absehen, dass das heurige Jahr als ein “Jahr der Naturkatastrophen” in die Geschichte eingehen wird. Bereits jetzt ist die durchschnittliche jährliche Zahl von Todesopfern bei Naturkatastrophen in einem Jahr überschritten, als Folge einer Serie von Erdbeben. Trotz der vielen Menschenleben sehen Experten keinen Hinweis für eine außernatürliche Zunahme tektonischer Katastrophen.
Am meisten ins Gewicht fällt das Erdbeben in Haiti vom 12. Jänner, dessen Ausmaß erst im Laufe der Wochen nach der Katastrophe bekannt wurden. Über 220.000 Menschen kamen beim Beben der Stärke 7,0 um, viele wurden verletzt und über eine Mio. Menschen obdachlos. Viele bereits geschädigte Häuser wurden beim Nachbeben vom 20. Jänner zerstört. Das mit einer Stärke von 8,8 um ein Vielfaches stärkere Beben in Chile am 27. Februar tötete bis zu 700 Menschen, beim Beben in der Türkei vergangenen Montag starben 41 Personen.
Haiti schlimmer als alles Bekannte
Das Ausmaß der Katastrophen in diesem Jahr wird dann ersichtlich, wenn man es in längeren Zeiträumen betrachtet. Zwischen 2000 und 2009 lag die durchschnittliche Anzahl von Todesopfern bei 78.000 Menschen. Zwei Ereignisse haben dafür gesorgt, dass diese Zahl besonders hoch ist - der Tsunami 2004 im indischen Ozean, bei dem 230.000 Menschenleben zu beklagen waren, und das Erdbeben in der Region Sichuan 2006, dem über 70.000 zum Opfer fielen. In den 90ern lag der Durchschnitt bei bloß 43.000 Menschen pro Jahr, in den 80ern allerdings bei 75.000.
“Oft entscheidet nicht die Magnitude eines Bebens darüber, welches Ausmaß die humanitäre Katastrophe hat. Es kommt vielmehr darauf an, was sich bei einem Beben oberhalb der Erde abspielt”, sagt Kathleen Tierney, Spezialistin für Naturkatastrophen an der University of Colorado http://www.colorado.edu. Haiti sei eine Katastrophe gewesen, wie sie die Menschheit in der jüngeren Geschichte noch nicht erlebt habe. “Noch nie hat ein Naturereignis so hohe Auswirkungen auf eine einzige Gesellschaft gezeigt”, so Tierney.
Kein Weltuntergang in Sicht
Teilweise dürfte der Schweregrad der Folgen darauf zurückgehen, dass die Bevölkerung besonders in den Städten wächst. Seitens der Erdbebenforschung gibt es allerdings keinen Hinweis darauf, dass sich Erdbebenereignisse weiter zuspitzen werden. “Die Drift- und Konvergenzraten sowie auch die Spannungen, die sich zwischen den Platten aufbauen, haben sich langfristig nicht verändert”, betont der Seismologe Winfried Hanka vom Geoforschungszentrum Potsdam http://www.gfz-potsdam.de gegenüber der Presse. Auch wenn Szenarien eines Weltuntergangs populär seien, könne dies wissenschaftlich widerlegt werden. (Ende)
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Blütenduft ist von Insekten abgekupfert
17.3.2010 von zaro.
Pflanzen nutzen Sexual- und Abwehrsignale aus dem Tierreich
Zürich - Der Blütenduft, den wir Menschen so schätzen, ist in Wahrheit das Ergebnis der Kopie der chemischen Kommunikation der Insekten durch die Pflanze. Diese schützt sich damit vor Fressfeinden und lockt Bestäuberinsekten an, berichtet Florian Schiestl von der Universität Zürich http://www.uzh.ch in der Fachzeitschrift “Ecology Letters”. “Bisher wusste man, dass etwa Orchideen Sexualpheromone gezielt einsetzen. Ein ähnlicher Mechanismus dürfte jedoch für das gesamte Pflanzenreich gelten”, so der Studienautor im pressetext-Interview.
Schiestl analysierte die flüchtigen Signalmoleküle - sogenannte Pheromone - von 96 Pflanzen- und 87 Insektenfamilien. Dabei zeigten sich wesentliche Parallelen in den chemischen Substanzgruppen der Monoterpene und Aromate. Monoterpene kommen außer bei Pflanzen bei pflanzenfressenden Insekten in der Verteidigung vor, Aromate bei Bestäuberinsekten als Sexuallockstoffe. “Blüten dürften somit Aromaten zum Anlocken der Bestäuber und Monoterpene zum Abschrecken der Fressfeinde einsetzen”, schließt der Forscher.
Ergebnis der Evolution
Erklärbar sei dieses Phänomen durch die Evolution. “Einige kleine Moleküle kommen im primären Stoffwechsel sowohl bei Pflanzen als auch bei Insekten ident vor. Lockt die Ausbildung eines bestimmten Moleküls einer Pflanze mehr Bestäuber an oder schreckt Feinde ab, so wird dieses wegen des Erfolgs infolge der natürlichen Selektion im Laufe der Generationen stärker ausgebildet.” Da Blütenpflanzen mit 130 Mio. Jahren wesentlich jünger seien als viele Insektengruppen, dürften die Pflanzen die Insektenkommunikation kopiert haben und nicht umgekehrt.
Der Duft einer Blüte ist allerdings häufig sehr viel komplexer als die Kommunikationssignale von Insekten, gibt Schiestl zu bedenken. „Das Duftgemisch soll viele Funktionen gleichzeitig erfüllen. Für die Pflanze ist die Blüte der wertvollste Teil, da er die Samen produziert. Entsprechend gut verteidigt sie diesen Schatz und sorgt dafür, dass die Bestäubung erfolgt“, erklärt der Züricher Biologe. Oft seien es auch die Abschreckmittel Terpene, die vom Menschen in geringen Mengen als wohlriechender Duft wahrgenommen werden.
Duft für neue Medikamente
Die Bedeutung pflanzlicher Duftstoffe für den Menschen geht jedoch weit über die wohltuende Funktion hinaus. „Aus dem pflanzlichen Abwehrmechanismus geht zum Beispiel die Wirkung vieler Duftmoleküle gegen Pilze und Krankheitserreger hervor. Ebenso enthalten Kerzen, die Mücken fernhalten sollen, oft pflanzliche Substanzen.” Jedoch auch für die Pharmaindustrie seien Pflanzendüfte ein Sammelsurium für neue Medikamente und Kosmetika. “Da es so viele Pflanzen gibt und diese verschiedenste Düfte entwickelt haben, steht uns noch ein riesiges Ideenpool zur Verfügung”, betont Schiestl.
Originalartikel unter http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/123317315/HTMLSTART?CRETRY=1&SRETRY=0 (Ende)
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Kleine Packungen machen eher dick
17.3.2010 von zaro.
Miniportionen verführen durch ihr unschuldiges Image
Lissabon - Miniportionen bei Schokolade, Chips oder Keksen helfen nicht dabei, die Linie zu halten. Vielmehr verleiten sie den Konsumenten, mehr kalorienreiche Nahrung aufzunehmen. Das berichten niederländische und portugiesische Psychologen im Journal of Consumer Research. “Konsumenten merken nicht, dass sie durch den kleinen, scheinbar unschuldigen Genuss zuviel essen. Große Packungen rütteln das Bewusstsein für gesunde Ernährung viel eher auf”, so die Forscher.
Minipackung tötet Gewissen
In einem Experiment wurden Testpersonen zunächst befragt, wie zufrieden sie mit ihrem eigenen Körper waren, ob sie Abnehmen wollten oder welche Diät sie verfolgten. Dann wurden sie vor einem Spiegel gewogen und gemessen - alles mit der Absicht, das Ernährungsbewusstsein möglichst stark zu aktivieren. Einer Kontrollgruppe ersparte man dieses Procedere. Alle Teilnehmer sahen schussendlich eine TV-Serie mit Werbeunterbrechungen, deren Spots es zu bewerten galt.
Ziel des Versuchsaufbaus war jedoch bloß, vom eigentlichen Interesse der Forscher abzulenken. Tatsächlich analysiert wurde nämlich allein der Verzehr von Kartoffelchips beim Fernsehen. Diese wurden - scheinbar als Belohnung für die Teilnahme - in verschiedenen Packungsgrößen gereicht. Es zeigte sich, dass die Probanden bei den großen Packungen weit länger mit dem Öffnen zögerten als bei kleinen, besonders wenn ihr Bewusstsein zuvor geschärft war. “Insgesamt konsumierten diejenigen mehr Chips, die kleine Packungen öffneten”, berichtet die Studienleiterin Rita Coelho gegenüber pressetext.
Industrie nutzt den Effekt gezielt
Die Tücke der Kleinpackung sieht Coelho darin, dass sie die Konsummenge vorgeben. “Wer sie öffnet, leert sie unverzüglich und ohne Bedenken, während bei der Großpackung viel eher das Gewissen ins Spiel kommt”, so die Forscherin. Die Hemmschwelle, nach einer kleinen Packung eine weitere zu öffnen, sei zudem sehr gering. Die Ergebnisse hätten somit gezeigt, wie weit Selbstwahrnehmung und Realität oft auseinander liegen.
Coelho beobachtet zwei gegenläufige Trends, was die in Supermärkten angebotene Packungsgröße betrifft. “Einerseits sind die Familienpackungen immer moderner, andererseits auch die Miniportionen. Letztere besonders oft bei Chips, Schokolade, Eis oder Keksen.” Gesund sind beide Packungsgrößen nicht. Bedenklich seien auf Hintergrund der Studienergebnisse auch die Multi-Packungen, bei der ein großer Sack viele Minipackungen enthält. (Ende)
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