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Archive für 1.3.2010
Der Mensch ist ein geborener Langstreckengeher
1.3.2010 von zaro.
Evolution spezialisierte sich auf den Fersengang
Salt Lake City/Jena - Beim Gehen mit wenig Energieeinsatz übertrifft der Mensch die gesamte Tierwelt. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe im Journal of Experimental Biology. “Wir sind zwar gute Langstreckenläufer, schaffen es aber nicht, mit wenig Energie zu laufen, wie dies Profisprintern wie etwa Gazellen, Rehen, Pferden oder Hunden gelingt. Denn während diese zuerst auf Ballen oder Zehen aufkommen, ist der menschliche Fuß für den Fersengang konstruiert. Das macht ihm zum Weltmeister im Gehen”, berichtet Studienleiter David Carrier.
Fußballen sind Energiefresser
Um das festzustellen, untersuchten die Wissenschaftler Freiwillige, die sich auf einem Laufband bewegten. Jeder von ihnen lief in drei unterschiedlichen Arten, indem die Füße zunächst auf den Fersen, dann auf den Ballen und schließlich auf den Zehen abgesetzt wurden. Da die Probanden mit einer Sauerstoff-Maske liefen, konnte ihr Sauerstoffverbrauch erhoben werden, der Rückschlüsse auf den Energieverbrauch zulässt. Es zeigte sich, dass man auf dem Ballen 53 Prozent und auf den Zehen sogar 83 Prozent mehr an Energie verbraucht, als wenn man zuerst auf den Fersen aufkommt.
Mehrere Thesen für den Mehraufwand erwiesen sich in der Forschung als nur wenig relevant. Wer zuerst mit der Ferse aufkommt und dann auf die Fußballen schwenkt, verlängert damit seine Schrittweite um eine gesamte Sohlenlänge, während das Ballengehen die Schritte kürzer und häufiger macht. “Das alleine hat jedoch noch keine Auswirkung auf den Energieverbrauch und ebenso wenig die Tatsache, dass die Ballen weniger Stabilität als die Ferse bieten”, berichtet Carrier.
Fersengang lässt Muskeln rasten
Den Ausschlag gibt vielmehr die Bewegung des gesamten Körpers. Die Ferse erlaubt, dass sich der Körper beim Gehen weniger auf und ab bewegt und belässt seine Masse somit in vertikaler Ruheposition. Dadurch ersparen sich die Knöchel-, Knie-, Hüfte- und Rückenmuskeln einiges an Arbeit. Zudem bremst das Aufkommen auf den Ballen den Körper immer wieder und erfordert bei jedem Schritt eine kleine Beschleunigung, während beim Fersengang der Bewegungsfluss optimiert ist.
Weiters ermöglicht der Fersengang laut der Studie auch den idealen Wechsel von Energieformen. Beginnt ein Mensch seinen Vorwärtsgang, der beim Schritt eine leichte Abwärtsbewegung mit sich bringt, wird gespeicherte Energie in Bewegungsenergie umgesetzt. Rollt das Gewicht schließlich auf der Sohle ab und der Gehende bewegt sich dabei zugleich vor- und aufwärts, bremst man automatisch, was die Bewegung erneut in gespeicherte Energie umwandelt.
Laufen verlegt Gewicht auf Ballen
Der optimale Fersenaufsatz gelingt jedoch nur beim Gehen, während es beim Laufschritt energetisch keinen Unterschied macht, ob der Mensch auf Ferse, Ballen oder Zehen läuft. “Berufssprinter landen oft nur auf den Fußballen, so als ob sie barfuss laufen würden. Doch auch wenn man beim Laufen zuerst auf der Ferse landet, zwingt einen der Gegendruck des Bodens dazu, sehr schnell auf den Ballen zu wechseln, der das meiste Gewicht trägt”, so Carrier.
„Die Plattfuß-Haltung mit Bodenkontakt der Ferse gibt es nur beim Menschen und bei Menschenaffen. Hunde etwa gehen auf Zehen, denn sie haben Ferse und Zehenballen an abgehobener Stelle“, erklärt die Zoologin Nadja Schilling von der Universität Jena http://www.uni-jena.de, die an der Studie beteiligt war, gegenüber uns. Ausgangsfrage der Forschung sei die Tatsache gewesen, dass der menschliche Körper derjenige eines Sprinters ist, während jedoch die Füße nicht dazu passen. „Wir wissen nun, dass der Vorteil beim Gehen die Ursache ist“, so die Forscherin. (Ende)
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Nebenwirkungen von Psychotherapie im Fokus
1.3.2010 von zaro.
Formen von Missbrauch durch Therapeuten erstmals untersucht
Krems - Ein Forscherteam am Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie der Donau-Universität Krems http://www.donau-uni.ac.at/psymed untersucht mögliche Schäden durch Psychotherapie in einer umfangreichen Studie. “Dass Psychotherapie höchst wirksam ist und Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme hilft, wurde in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt bewiesen. Doch was eine Wirkung ausübt, kann auch Nebenwirkungen haben”, sagt Anton Leitner, Leiter des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie an der Donau-Universität Krems.
“Während Nebenwirkungen von Medikamenten genau untersucht und in der Packungsbeilage beschrieben werden, gibt es zu möglichen Schäden durch Psychotherapie noch nicht einmal Definitionen, geschweige denn systematische Forschungen”, so Leitner. Berichte über unterschiedlichste Formen von Missbrauch durch Therapeuten und durch die Therapie hervorgerufene Schäden zeigen jedoch, dass eine fundierte Erforschung von negativen Nebenwirkungen zur Qualitätssicherung in der Psychotherapie nötig ist”.
Risikofaktoren und Ursachen lokalisieren
Dieses Dunkelfeld möchte Leitner mit seinem Team systematisch aufarbeiten. Teil des Forschungsprojekts ist eine Online-Befragung, zu der alle eingeladen sind, die in Österreich in psychotherapeutischer Behandlung sind oder waren. Um diese im Vorfeld nicht zu beeinflussen, will Leitner gegenüber pressetext keine Aussagen über die bisher gewonnenen Informationen zu Schäden und Missbrauch treffen.
Ziel der Online-Befragung ist es, Risikofaktoren und Ursachen für schädliche Nebenwirkungen von Psychotherapie ausfindig zu machen und eine Anleitung zu geben, wie ungünstige Therapieprozesse vermieden werden können. Auch in die Psychotherapie-Ausbildung sollen die Ergebnisse der Studie integriert werden. Erste Ergebnisse des innovativen Forschungsprojekts werden anlässlich des Symposiums “Kremser Tage” am 4. und 5. Juni 2010 in der Donau-Universität Krems präsentiert.
Dreisäuliges Forschungskonzept
Das Forschungskonzept, das gemeinsam mit einem internationalen Fachbeirat entworfen wurde, ruht auf mehreren Säulen: Zu Beginn in den Jahren 2007 und 2008 wurden anonymisierte Beschwerdebriefe von Patienten analysiert und Gruppendiskussionen mit erfahrenen Psychotherapeuten geführt. Die Ergebnisse dieser Voruntersuchungen bildeten die Grundlage für einen Fragebogen, der an 1.700 Personen versandt wurde, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes psychotherapeutisch behandelt worden sind.
Mehr als 550 Fragebögen wurden - direkt und anonymisiert - an die Forschungsabteilung des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie zurückgeschickt. Um jetzt Patienten aus ganz Österreich zu erreichen und mehr Datenmaterial zu besonders relevanten Punkten zu gewinnen, wurde im Anschluss ein Online-Fragebogen entwickelt, den bisher mehr als 1.200 Personen ausgefüllt haben. Bis Ende April ist der Fragebogen noch abrufbar unter http://www.donau-uni.ac.at/psymed/fragebogen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert rund 15 Minuten. (Ende)
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Nebenwirkungen von Psychotherapie im Fokus
1.3.2010 von zaro.
Formen von Missbrauch durch Therapeuten erstmals untersucht
Krems - Ein Forscherteam am Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie der Donau-Universität Krems http://www.donau-uni.ac.at/psymed untersucht mögliche Schäden durch Psychotherapie in einer umfangreichen Studie. “Dass Psychotherapie höchst wirksam ist und Menschen bei der Bewältigung ihrer Probleme hilft, wurde in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt bewiesen. Doch was eine Wirkung ausübt, kann auch Nebenwirkungen haben”, sagt Anton Leitner, Leiter des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie an der Donau-Universität Krems.
“Während Nebenwirkungen von Medikamenten genau untersucht und in der Packungsbeilage beschrieben werden, gibt es zu möglichen Schäden durch Psychotherapie noch nicht einmal Definitionen, geschweige denn systematische Forschungen”, so Leitner. Berichte über unterschiedlichste Formen von Missbrauch durch Therapeuten und durch die Therapie hervorgerufene Schäden zeigen jedoch, dass eine fundierte Erforschung von negativen Nebenwirkungen zur Qualitätssicherung in der Psychotherapie nötig ist”.
Risikofaktoren und Ursachen lokalisieren
Dieses Dunkelfeld möchte Leitner mit seinem Team systematisch aufarbeiten. Teil des Forschungsprojekts ist eine Online-Befragung, zu der alle eingeladen sind, die in Österreich in psychotherapeutischer Behandlung sind oder waren. Um diese im Vorfeld nicht zu beeinflussen, will Leitner gegenüber pressetext keine Aussagen über die bisher gewonnenen Informationen zu Schäden und Missbrauch treffen.
Ziel der Online-Befragung ist es, Risikofaktoren und Ursachen für schädliche Nebenwirkungen von Psychotherapie ausfindig zu machen und eine Anleitung zu geben, wie ungünstige Therapieprozesse vermieden werden können. Auch in die Psychotherapie-Ausbildung sollen die Ergebnisse der Studie integriert werden. Erste Ergebnisse des innovativen Forschungsprojekts werden anlässlich des Symposiums “Kremser Tage” am 4. und 5. Juni 2010 in der Donau-Universität Krems präsentiert.
Dreisäuliges Forschungskonzept
Das Forschungskonzept, das gemeinsam mit einem internationalen Fachbeirat entworfen wurde, ruht auf mehreren Säulen: Zu Beginn in den Jahren 2007 und 2008 wurden anonymisierte Beschwerdebriefe von Patienten analysiert und Gruppendiskussionen mit erfahrenen Psychotherapeuten geführt. Die Ergebnisse dieser Voruntersuchungen bildeten die Grundlage für einen Fragebogen, der an 1.700 Personen versandt wurde, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes psychotherapeutisch behandelt worden sind.
Mehr als 550 Fragebögen wurden - direkt und anonymisiert - an die Forschungsabteilung des Departments für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie zurückgeschickt. Um jetzt Patienten aus ganz Österreich zu erreichen und mehr Datenmaterial zu besonders relevanten Punkten zu gewinnen, wurde im Anschluss ein Online-Fragebogen entwickelt, den bisher mehr als 1.200 Personen ausgefüllt haben. Bis Ende April ist der Fragebogen noch abrufbar unter http://www.donau-uni.ac.at/psymed/fragebogen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert rund 15 Minuten. (Ende)
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Sonnenbaden macht Männer scharf
1.3.2010 von zaro.
Vitamin-D hebt Testosteronspiegel deutlich an
Heidelberg/Mannheim - Ein Sonnenbad hat für Männer eine erregende Wirkung. Einer neuen Studie zufolge wird der Testosteronspiegel durch Vitamin-D deutlich angehoben. Der Großteil des Vitamins wird unter Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut gebildet, ein geringerer Teil stammt aus der Nahrung. Studienleiter Winfried März vom Synlab Medizinischen Versorgungszentrum Heidelberg http://www.synlab.de hat für seine Publikation im Fachmagazin Clinical Endocrinology rund 2.300 Männer untersucht.
“Jene Männer, die genug Vitamin-D im Blut hatten, zeigten auch höhere Testosteron-Werte als jene mit geringeren Vitamin-D-Werten”, so März im Interview. Niedrige Testosteron-Werte sorgen für verminderte Libido und deutlich weniger Energie. Das Geschlechtshormon spielt bei beiden Geschlechtern eine wichtige Rolle für die Muskelkraft und Knochendichte.
Vitamin-D als Energielieferant
“Unsere Forschungsgruppe hat sich seit einigen Jahren mit dem Vitamin-D und seinen verschiedenen klinischen Wirkungen auf Stoffwechsel und Gefäße beschäftigt”, so März. “Es war sehr interessant festzustellen, dass Männer in Mitteleuropa im jahreszeitlichen Verlauf verschieden hohe Vitamin-D-Werte aufwiesen.”
Die höchsten Werte konnten die Forscher im August messen. In den Wintermonaten sank der Wert und erreichte im März seinen Tiefpunkt. Männer mit mindestens 30 Nanogramm Vitamin-D pro Milliliter Blut hatten höhere Testosteron-Werte als jene, die geringere Vitamin-D-Werte aufwiesen. “Das könnte erklären, warum die Hormone im Frühling verrückt spielen”, so März.
Sonnenlicht als Vitamin-Lieferant
Achtzig Prozent des Vitamin-D wird in der Haut gebildet, rund 20 Prozent können über die Nahrung aufgenommen werden. “Besonders fetter Fisch ist ein guter Vitamin-D-Lieferant”, erklärt der Forscher. Dennoch könne die Nahrung alleine nicht genügend Vitamin D liefern und durch Ernährungsumstellung sei ein Vitamin-D-Mangel nicht auszugleichen. “Das UVB-Licht ist und bleibt der wichtigste Lieferant, wer zu wenig in der Sonne ist, muss Vitamin D zusätzlich einnehmen”, so März.
Nun wollen die Forscher untersuchen, ob Vitamin-D-Präparate den gleichen Effekt auf den Testosteronspiegel haben wie echtes Sonnenlicht. “Dieses Humanexperiment steht noch aus”, erklärt März. Künstliches Sonnenlicht in Solarien kann das fehlende Sonnenlicht im Winter jedenfalls ersetzen. “Die nötige Menge ist nicht einmal besonders hoch. Eine Exposition von 15 bis 20 Minuten reicht dafür aus”, so der Mediziner abschließend. (Ende)
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Suchtwirkung von Beruhigungsmitteln bewiesen
1.3.2010 von zaro.
Nebenwirkung bei Benzodiazepinen kann aufgehoben werden
Genf - Wer häufig Schlaf- oder Beruhigungsmittel einnimmt, gewöhnt sich nicht nur an sie, sondern kann dabei auch süchtig werden. Das bestätigen nun Wissenschaftler der Universität Genf http://www.addictionscience.unige.ch in der Fachzeitschrift “Nature”. Mit Unterstützung vom Schweizerischen Nationalfonds http://www.snf.ch konnten sie nachweisen, dass diese Medikamente im Gehirn die Kontrollmechanismen des Belohnungssystems abbauen. Mit der Zeit werden so abwägende Entscheidungen unmöglich gemacht und zwanghaftes Suchtverhalten ausgelöst.
Medikamente mit Rundum-Schlägen
Schlaf- und Beruhigungsmittel wie etwa Temesta, Dalmadorm oder Valium gehören zur Klasse der Benzodiazepine. Schon bisher war bekannt, dass nach regelmäßiger Einnahme ein Gewöhnungseffekt eintritt und die Missbrauchsrate sehr hoch ist. Umstritten war jedoch bisher, ob sich dabei tatsächlich eine Sucht entwickelt. Dieser Nachweis gelang dem Genfer Forscherteam um Christian Lüscher nun, indem es die zu Grunde liegenden molekularen Mechanismen entschlüsselte.
Benzodiazepine docken sich an bestimmte Eiweiße der Nervenzellen-Oberfläche an, die als “GABA(A)-Rezeptoren” bezeichnet werden. Die derzeit verfügbaren Medikamente dieser Klasse binden sich an alle Untereinheiten dieses Rezeptors und lösen dabei jeweils unterschiedliche Funktionen aus. So lösen sie etwa Angst, heben epileptische Krämpfe, fördern Schlaf oder machen jedoch auch süchtig.
Suchtfunktion kann ausgeschaltet werden
Die Forscher wiesen nach, dass die Suchtwirkung der Benzodiazepine auf eine als “alpha1″ bezeichnete Rezeptor-Untereinheit zurückgeht. Der Mausversuch zeigte, dass Benzodiazepine Hirnfunktionen verändern und das Belohnungssystem aktivieren. Darüber hinaus verlangten die Tiere nach einigen Tagen von zwei Zuckerwasser-Flaschen immer mehr diejenige, die gelöste Benzodiazepine enthielt. Mutanten-Mäuse ohne alpha1 kontrollierten hingegen ihr Belohnungssystem auch weiter und wurden nicht süchtig.
Diese Erkenntnis stellt der medizinischen Forschung neue Aufgaben. Denn die Fähigkeit der Benzodiazepine, Angstzustände zu lösen, geht auf seine Bindung an eine andere Untereinheit namens “alpha2″ zurück. “Das spricht dafür, dass die Entwicklung eines Wirkstoffes möglich ist, der ebenso Angst löst, jedoch nicht süchtig macht. Bisher wurden jedoch noch keine dieser selektiv auf bestimmte Untereinheiten wirkenden Substanzen klinisch entwickelt”, so Lüscher. Dringend sei dies, da von Ängsten geplagte Menschen besonders suchtgefährdet sind.
Abstract der Forschung unter: http://www.nature.com/nature/journal/v463/n7282/abs/nature08758.html?lang=en (Ende)
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Multiple-Sklerose-Theorie unter der Lupe
1.3.2010 von zaro.
Zusammenhang zwischen MS und verengten Blutgefäßen im Gehirn
Buffalo - Mehr als 55 Prozent der MS-Patienten verfügen laut einer Untersuchung der University at Buffalo http://www.buffalo.edu über verengte Blutgefäße im Gehirn. Diese vorläufigen Ergebnisse beruhen auf den ersten 500 teilnehmenden Patienten. Die Abweichung wurde bei 56,4 Prozent der MS-Patienten und 22,4 Prozent der gesunden Kontrollgruppe mit 161 Teilnehmern festgestellt.
Das Team um Robert Zivadinov wollte mit dieser Studie die Theorien von Paolo Zamboni http://web.unife.it/sezione/chirurgia_generale/zamboni.htm einer Überprüfung unterziehen. Dieser geht davon aus, dass 90 Prozent der MS-Erkrankungen durch eine Verengung der Venen verursacht werden. Die vollständigen Ergebnisse der aktuellen Studie werden von 10. bis 17. April bei der Jahreshauptversammlung der American Academy of Neurology http://www.aan.com/go/am10 in Toronto der Öffentlichkeit vorgestellt.
Verengung der Blutgefäße
Zamboni erklärt, dass die Verengung der Blutgefäße verhindert, dass das Blut rasch genug fließt und es daher in der Folge zu einer Verletzung des Gehirns kommt. Die Gefäßverengung wird durch die Ansammlung von Eisen verursacht, die ihrerseits zu MS führen kann. Der italienische Wissenschaftler hat die Blockaden bereits bei einer Reihe von Patienten - darunter auch bei seiner Frau - geweitet.
Mittels der Doppler-Sonographie wurden die Patienten jetzt in verschiedenen Positionen gescannt, um die Richtung des Blutflusses durch die Venen sichtbar zu machen. Bei den 500 MS-Patienten, Erwachsenen und Kindern, wurden zusätzlich MRT-Scans des Gehirns durchgeführt, um die Eisenablagerungen im Gehirn nachweisen zu können.
Vorsichtig optimistisch
Zivadinov erklärte gegenüber BBC, er sei bei den vorläufigen Ergebnissen vorsichtig optimistisch. Sie zeigten, dass die Verengung der extrakraniellen Venen bei MS zumindest eine wichtige Rolle spielt. Man werde mehr wissen, wenn die MRT-Ergebnisse und die anderen gesammelten Daten ausgewertet sind. (Ende)
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“Naschkatzen” drohen später Depressionen
1.3.2010 von zaro.
Süßer Geschmack aber von allen Kindern als Belohnung wahrgenommen
Philadelphia - Die meisten Kinder mögen Süßigkeiten. Jene, die sie besonders gerne mögen, könnten depressiv sein oder über ein höheres Risiko eines Alkoholproblems in der Zukunft verfügen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Monell Chemical Senses Center http://www.monell.org gekommen. Das Team um Julie Mennella schreibt in Addiction http://www.addictionjournal.org, dass bestimmte Kinder sich besonders zu sehr Süßem hingezogen fühlen. Diese Kinder hatten entweder einen nahen Verwandten mit einem Alkoholproblem oder verfügten selbst über Symptome einer Depression.
Es ist jedoch nicht klar, ob diese Vorliebe für sehr Süßes auf echte chemische Unterschiede oder auf die Erziehung zurückzuführen ist. Die Wissenschaftler erklärten, dass ein süßer Geschmack und Alkohol viele der gleichen Arten von Belohnung auslösen. Mennella erläuterte, dass bekannt sei, dass ein süßer Geschmack von allen Kindern als Belohnung wahrgenommen wird und er ihnen ein gutes Gefühl vermittelt. Manche Gruppen von Kindern könnten von intensiver Süße aufgrund ihrer Biologie besonders angezogen sein.
Viele Alkoholiker sind Naschkatzen
Experten gehen davon aus, dass Alkoholiker dazu neigen, Naschkatzen zu sein, berichtet BBC. Dieser Zusammenhang ist jedoch bei Kindern weniger klar. Eine andere US-Studie hat nachgewiesen, dass die größte Vorliebe für sehr süße Getränke bei jenen zu finden war, die Wachstumsschübe durchlebten. An der aktuellen Studie nahmen 300 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren teil. Die Hälfte hatte ein alkoholabhängiges Familienmitglied.
Die Teilnehmer wurden gebeten, fünf süße auf Wasser basierende Getränke zu kosten, die unterschiedliche Mengen an Zucker enthielten. Die Kinder sollten bewerten, welches Getränk am besten schmeckte und wurden auf Symptome einer Depression hin befragt. Ein Viertel verfügte über Symptome, die laut den Wissenschaftlern auf eine mögliche Depression hinwiesen.
Die Vorliebe für intensive Süße war bei jenen 37 Kindern am größten, bei denen es in der Familie Alkoholiker gab und die von depressiven Symptomen berichteten. Sie bevorzugten das Getränk mit dem höchsten Zuckergehalt, nämlich 24 Prozent. Das entspricht rund 14 Teelöffeln Zucker in einem Glas Wasser und entspricht mehr als dem doppelten Zuckergehalt einer normalen Cola. Dieser Geschmack war um ein Drittel intensiver als jener, der von den anderen Kindern bevorzugt wurde.
Süßigkeiten als Schmerzmittel
In einem nächsten Schritt wurde untersucht, ob die Unterschiede der Kinder in Bezug auf Geschmack eine Auswirkung auf ihre Reaktion auf Schmerz oder Unbehagen hatten. Frühere Studien hatten nahegelegt, dass Süßigkeiten als Schmerzmittel und als Stimmungsaufheller wirken können. Es zeigte sich, dass nicht depressive Kinder ihre Hände länger in sehr kaltem Wasser lassen konnten, wenn sie einen Zuckerschub erhielten. Der zusätzliche Zucker führte bei den depressiven Kindern zu keiner Veränderung des Verhaltens. (Ende)
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Ein über 650 Jahre altes Wunderheilmittel revolutioniert die Behandlungsmethoden bei Verbrennungen und sorgt für bahnbrechende Wundheilungsergebnisse
1.3.2010 von zaro.
Wörgl/Tirol - Immer mehr tendiert auch die moderne Medizin zu alten Naturheilmitteln, weil sie mit der aggressiven Chemie und deren Nebenwirkungen am Ende ist. Eine besondere Erfahrung machte ich in meiner Praxis mit dem Theresienöl, das angeblich seit 600 Jahren als Familienrezept Notleidenden gegeben wird. Wie ich inzwischen erfahren habe, wird Theresienöl auch von Fachärzten an der Klinik angewandt, weil es besonders bei Verbrennungen eine überraschende Wirkung zeigt.
Bei Verbrennungen und Verbrühungen entstehen Schädigungen des Hautgewebes durch Hitzeeinwirkungen von mehr als 45 Grad Celsius. Verbrennungen werden je nach Ausmaß und Tiefe in die Grade eins bis vier eingeteilt. Das Ausmaß einer Verbrennung wird, auf die betroffene Fläche bezogen, in Prozent der Körperoberfläche angegeben. Die Therapie richtet sich nach der Tiefe der Verletzung, diese jedoch kann häufig erst am zweiten bzw. dritten Tag nach dem Unfall genau beurteilt werden. Bei Verbrennungen und Verbrühungen steigt die Temperatur so stark an, dass es zu einer Zellschädigung bzw. zum Zelltod, zur Gerinnung von Eiweißpartikeln und sogar bis hin zur Verkohlung kommen kann.
In der klassischen Schulmedizin werden bisher Verbrühungen und Verbrennungen speziell 2. und 3. Grades mit Hauttransplantationen behandelt.
Nach solchen Operationen ist es oft erforderlich Kompressionswäsche zu tragen um die Narbenbildung zu verringern. Transplantierte Haut muss besonders gepflegt werden. Wandern Hautzellen bei der Abheilung von Verbrennungen nicht ab, wachsen sie aufeinander und es kommt zur Vernarbung der Haut. Narben nach Verbrennungen sind vor allem bei Kindern problematisch, da sich die Narben kaum an das natürliche Wachstum des Kindes anpassen können. Sie sind daher besonders schmerzhaft und müssen fallweise öfters operativ behandelt werden. Bei schwerer Narbenbildung kann unter Umständen eine lebenslange Nachbehandlung notwendig sein.
Entgegen allen schulmedizinischen Empfehlungen stellt Theresienöl, gerade in Bezug auf die Erstbehandlung, eine Besonderheit dar.
Durch sofortiges Auftragen von Theresienöl bei Verbrühungen und Verbrennungen auf die Brandwunden, wird eine sofortige Schmerzlinderung (Patienten berichten nach wenigen Minuten über Schmerzfreiheit) und bereits einsetzende Antiseptierung bewirkt.
Bereits im 14. Jahrhundert galt Theresienöl als eines der wenigen effizienten Wundheilmittel dieser Zeit. Seit damals wird die Rezeptur und die Zubereitung des Öls ohne Unterbrechung in der Familie weitergegeben, wie Theresia Reitsamer, die jetzige Rezepturbewahrerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Theresienöl GmbH in Kufstein, erzählt.
Auf rein natürlichen und pflanzlichen Essenzen basierend, werden durch die einzigartige Mischung die Selbstheilungskräfte angeregt, wodurch beachtliche Heilungserfolge auch bei nicht- bzw. schlecht heilenden Wunden erzielt wurden und werden.
Theresienöl gilt mittlerweile als moderne und medizinisch anerkannte Arzneispezialität. Bis zum heutigen Tag sind keine Nebenwirkungen bekannt, sondern lediglich eine schnelle, schmerzfreie und umfassende Wundheilung.
Also ein großes Geschenk von der Natur an den leidenden Menschen und vor allem auch für die Ärzte, die in oben erwähnten Situationen sehr ratlos sind.
Theresienöl ist in den meisten Apotheken erhältlich und natürlich habe ich für Notfälle auch Theresienöl in meiner Praxis.
Dr. med. Fritz Roithinger
Bericht (Seite 18) aus der Zeitschrift “Natürlich …leben“ des Verein Natürlichen Lebens http://www.natuerlichleben-vnl.at/
Näheres unter:
http://www.theresienoil.at
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Tiroler Presseagentur ZAROnews, erfolgreiche Presse, PR und Öffentlichkeitsarbeit
1.3.2010 von zaro.
Kufsteiner Presseoffice revolutioniert das Medium Presse und Public Relation nicht nur in Tirol und Österreich sondern auch in der Schweiz und in Deutschland
Kufstein/Tirol – Sie treffen den Nagel auf den Kopf und das mit jedem Wort! Das die Journalisten rund um den Medienmacher „Robert Zach“ etwas frecher Themen aus Wirtschaft und Politik aufbereiten, liegt wohl an der sprichwörtlichen Frechheit mit der wilde, junge, freie Journalisten an die Zukunft des Mediums Presse herangehen. Die Print-Medienwelt mit ihren Journalen, Magazinen und Tageszeitungen jammert sich ins Grab und ZAROnews www.zaronews.com feiert einen Erfolg nach dem anderen, was macht den hier den Unterschied. Erst mal ist eine Zeitung nur ein Werbeplattform, ein Trägerelement bei dem aktuelle Themen mit PR und Werbung umrahmt werden, das ist meist richtig teuer und bringt nicht viel außer einem relativen Entsorgungswert beim Altpapier. Das heißt alles was da steht ist für die Mülltonne, wenn ein Unternehmen einigen Tausender für einen schönen Bericht ausgegeben hat, dann wird der noch ausgeschnitten und eingerahmt, das war es dann. Da hängen dann in Büros der leitenden Angestellten diverse Presse- und PR-Meldungen an den Wänden und bringen nichts mehr, außer dass sie effektiv Staub fangen.
Diese Ära geht dem Ende zu, es wird zwar nach wie vor noch diverse bunte Blätter geben, aber deren Anzahl und Vielfalt wird sich massiv reduzieren, das ist dem Internet zu verdanken. Lieber auf Platz eins bei Google als im Müll, besser auf den ersten Seiten der Top-Suchmaschinen als beim Altpapier. Mit über 50 kooperierenden Partnern ist die Kufsteiner Presseagentur gut vertreten im Alpenraum, der Schweiz und Deutschland, in D.A.CH sind wir eine Macht, konkretisiert das dann auch Robert Zach, der als Redakteur und Autor seit Jahren publiziert und schreibt. Wer heute Geschäfte machen will, regional oder international, der braucht das Internet und damit auch die Presse im Internet. Richtige gute Online-Presse bedeutet Links und Links bedeuten Power für den Web-Auftritt. Mit unserer Public Relation (PR-Kampagnen) machen wir Marken, Markenbewusstsein und Image, wir sind dabei die bessere Werbung so Zach weiter im Interview. Ein Beispiel im Sommer 2009 startete das Pharma-Unternehmen „Theresienoil“ mit einem Wundheilungsprodukt, als NO-Name, geben sie heute mal Theresienöl in das Suchfenster ihrer Suchmaschine ein, das haben wir in nur wenigen Monaten realisiert, so werden Marken gemacht. So wird nachhaltiger Erfolg im Internet zu einem Normalzustand. Newcomer sind uns herzlich willkommen denn wer kümmert sich schon um neue Unternehmen, die haben doch noch nichts, die will keiner, sind sie doch meistens noch keine Umsatzgrößen. Wir schreiben diese Newcomer auf Pole-Position, dann kommt Umsatz, dann Gewinn und wir haben einen Kunden in die Ewigkeit, denn so günstig so viel Erfolg dafür gibt es ZAROnews. Und die Top-Unternehmen werden es auch lernen, sie werden erkennen dass mit den Budgets für die Öffentlichkeitsarbeit bei den schönen, glitzernden Namen der Pressemedien keine Schlacht mehr gewonnen wird und diese Budgets an anderer Stelle Umsatzlawinen auslösen können. Wenn Budgets für PR richtig eingesetzt werden dann machen die echt fette Wellen, das geht dann in Richtung Tsunami, da wird Erfolg realisiert. Und das Beste daran diesen Erfolg kann der Kunde online verfolgen. Lesen kann man ZAROnews natürlich täglich unter www.zaronews.de und wenn Sie wissen wollen wer vorne dabei ist dann googlen sie mal: Halton, DP1, Tyromed, Esthron und viele andere, wenn Ihre Website heute das wert sein soll was sie gestern kostete dann sollten Sie in der ersten Startreihe der Top-Suchmaschinen stehen.
ZAROnews-Antony Zettl
Hechtsee 7
A – 6330 Kufstein/Tirol
Email: za@zaronews.com
Home: http://www.zaronews.com
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