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Archive für 3.3.2010
ZARObiotec: Tiroler Wasserexperten realisieren mit ihrem belebten Wasser optimale Wasserqualität für algenfreie Biotope und Teiche
3.3.2010 von zaro.
Die Therme Erding verlässt sich in Sachen klares Wasser und algenfreie, saubere Außenanlagen, Biotope und Teiche ganz auf die Tiroler Wasserspezialisten aus Kufstein.
Kufstein/Tirol – Zwischen Ende März und Anfang Mai ist es wieder soweit, viele Teiche, Biotope und Wasserspiele werden wieder Trübsal blasen, denn die Algen-Saison beginnt. Das Spektakel wird mit zunehmender Sonnenkraft seinem immer wieder ärgerlichen Konzept folgen, fehlender Sauerstoff und Schadstoffe, falsche Teichbegrünungen und viele andere Gründe werden dafür sorgen dass es zunehmend trüb und grün wird im Teich. Doch das muss nicht sein, wenn man die richtigen Methoden anwendet wird man auch im Hochsommer den Grund des Teiches noch sehen können. Seit 2003 sind die Wasserexperten rund um den Erfinder Robert Zach nun dabei Mensch, Tier und Pflanze mit hochenergetischem Wasser zu versorgen. In diesen Jahren wurde ZARObiotec http://www.zarobiotec.com zu einem Garant für einzigartige und effektive Lösungen wenn es darum geht, Wasser in eine lebendige Quelle des Lebens zu verwandeln. Wasserbelebung ist ein Thema geworden, obwohl die Wissenschaft keine Erklärungen vorlegen kann um die Phänomene belebten Wassers mit Gewissheit zu bestätigen. Eine professionelle Wasserbelebung versetzt belastetes Trinkwasser, Brauchwasser oder See- und Teichwasser wieder in seinen natürlichen, herkömmlichen vitalen Urzustand. Belebtes Wasser schmeckt nicht nur besser, es steigert auch das allgemeine körperliche Wohlbefinden und wird aufgrund seiner Hochwertigkeit in diversen Industriebetrieben eingesetzt. Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es ist kalorienfrei und im Regelfall allen zugänglich. Es kann nicht ersetzt werden. Wir in Europa leben in dem Luxus, “Leitungswasser” mit “Trinkwasser” gleichsetzen zu können. In vielen Regionen unserer Welt ist das nicht mehr der Fall. Das gilt auch in unserer fortschrittlichen Gesellschaft für unsere Teiche, biologischen Harmonieträgern die unsere Sinne ansprechen und uns positiv beeinflussen. Wir Menschen wollen klares Wasser, wir lieben das plätschern von Springbrunnen und Bachläufen. Es ist beruhigend den Amphibien und Fischen im Wasser zu zusehen und wir genießen es diese heile Wasserwelt zu beobachten, so ist es auch verständlich das wir diese natürlich wirkende ökologische Umgebung gern klar und rein erleben möchten.
In Ökosystemen wie Biotopen, Teichen und Seen spielt Wasser die Hauptrolle und wenn wie im Falle der Therme Erding http://www.therme-erding.de solche Biotope stark mit Algen verunreinigt sind dann ist e dieser Umstand dem Gast der Thermenanlage nur schwer zumutbar. Der Gast muss in einer Relax-Landschaft wie einer Therme auch in den dekorativen Außenanlagen ein hervorragendes Wasser vorfinden, die visuelle Wahrnehmung von klaren, sauberen Teichanlagen spielt ein große Rolle beim Wohlfühlen, schließlich geht es hier um eine sinnliche Wahrnehmung. „Wir haben im Jahr 2008 begonnen die Teiche mit ZARO-Wassertechnologie zu behandeln und haben dabei unsere Technik in diversen Biotopen installiert, alles wurde fotografisch dokumentiert und heute können wir mit guten Gewissen behaupten, das wir die Therme Erding deutlich schöner gemacht haben“, so Zach im Gespräch. „Es kam sogar zu Problemen, denn als die Algen weg waren, wurde das Wasser so klar dass man bis zum Boden sehen konnte und dadurch technische Installationen sichtbar wurden. Wie wir bereits vor Jahren im Umweltgarten in Wiesmühl http://www.umweltgarten.de/ eindrucksvoll bewiesen haben ist es möglich mittels ZARO-Wasserbelebung und den ZARO-Vitalisierern das Wasser so rein und sauber zu behandeln dass es das menschliche Bewusstsein kaum glauben kann, selbst wenn man den vorher/nachher Effekt direkt vor Augen hat. Die Wissenschaft darf uns gern prüfen, wir scheuen keinen verdreckten Tümpel und da wir durch unsere Spezialkunststoffe einfach günstig sind, ist es auch kein Luxus mehr denn sauberen Teich sein Eigen nennen zu können, erklärt der Erfinder und Entwickler Robert Zach abschließend.
Auf rein biologische Weise hat das Expertenteam von ZARObiotec dann noch das Mückenproblem erledigt, denn in stillen, stehenden Gewässern züchten gerne Mücken und das ist für einen Thermengast ein unzumutbarer Umstand, das ZARO Knowhow sorgt auf biologischem Weg dafür das es Mückenlarven dort gar nicht mehr gefällt. Die ZARO Wasservitalisierung ist damit einmal mehr ein Meilenstein in Sachen biologische Energie, die aktive Biophotonenstrahlung macht es möglich. Mit nahezu 100.000 Privatkunden ist ZARO ein Spezialist der mit seiner Technik mittlerweile auch diversen Industriekunden so manches Problem abnimmt.
ZAROnews
Antony Zettl
Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol
http://www.zaronews.com
presse@zaronews.de
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Halton DP1, ist sie die beste Dunstabzugshaube, oder nur Designelement für moderne innovative Küchen?
3.3.2010 von zaro.
Die DP1 sehen ist eine visuelle Erfahrung, die DP1 in ihrer Funktionalität erleben ist eine Erfahrung der besonderen Art, Küchen ohne DP1 verlieren hier schnell an Bedeutung.
Reit im Winkl, Bayern – Die internationale Küchen-Fachwelt erweist ihr die höchste Aufmerksamkeit, die internationalen renommierten Top-Köche sind von ihr überzeugt und wer sie einmal erlebt hat der will sie haben. Die DP1 von Halton wird als das „Non-Plus-Ultra“ bezeichnet, das ist ein Prädikat der Superlative, aber hat die DP1 diese Auszeichnung auch verdient? Ist sie tatsächlich ein Meisterstück modernster Küchenablufttechnik? Das Design ist einzigartig, Glas und Edelstahl finden in unterschiedlichen Variationen gekonnt zueinander, ein Werk der Kufsteiner-Designschmiede „Lifestylefoundation“, http://www.lifestylefoundation.com „Herbert Lanzinger“ überzeugt mit schlichten Design bei einfachster Handhabung, das lässt jedes Nutzerherz höher schlagen. Die DP1 ist der ultimative „Hingucker“, wenn das Auge sie erfasst hat gibt es kaum mehr Alternativen. Die Technik ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig, Herzstück der Halton DP1 ist ihre leistungsstarke Düse, die eine Rotation ähnlich einem Tornado aufbaut und mit einer hoch effizienten Strömungsleistung das gesamte Kochfeld von Dämpfen und Geruchsstoffen befreit. Im Gegensatz zu Flugzeugen und Wirbelstürmen, die bekanntlich viel Lärm machen, agiert die Halton DP1 extrem leise. Das liegt daran, dass die kraftvolle Antriebseinheit extern montiert wird. Somit beträgt der Dezibelwert (selbst bei höchster Leistungsstufe) maximal 52 db. Das macht die DP1 besonders, aber das alleine macht sie noch nicht zur besten Abzugshaube unserer Zeit.
Was Frauen wollen und Köche lieben
Eine einfache Handhabung der innovativen Technik, das Handling der DP1 ist simpel, kinderleicht, „easy“ und funktionell. Die Halton DP1 lässt sich ganz leicht per Slide-Sensorik, einer elektronischen Kreation von Amium http://www.lifestylefoundation.com steuern. Durch einfaches „Streichen“ mit der Hand über den Leuchtkörper wählt man die vier verschiedenen Leistungsstufen. Jede Stufe aktiviert eine LED-Leuchte zur Orientierung. Zudem sorgt ein 10-minütiges Run-Down-System dafür, dass nach dem Kochen die letzten Gerüche und Partikel automatisch abgesaugt werden. Externe Touchscreens oder gängige Funkschaltersysteme, auf Wunsch integrierbar, runden die komfortable Bedienbarkeit der Halton DP1 ab. Kinderleicht ist auch die Reinigung: Filterwechselintervall nach Kochgewohnheiten auswählen, bei Aufleuchten der Wechselintervallanzeige Filter in die Spülmaschine stecken. Fertig. So kann man sich immer auf das konzentrieren, wofür die Küche eigentlich steht, dem Spaß am Kochen, denn leichtes selbst erklärendes Handling ist ein weiteres Kriterium, wenn man wie Halton die beste Abzugshaube anbieten möchte.
Küche, bedeutet kochen, gesund Küche bedeutet gesünder kochen
Eine gesunde Distanz: ca. 50 cm über der Kochfläche wird die Glasplatte der DP1 angebracht – etwa in Brusthöhe des Kochs. Dadurch werden die Atmungsorgane regelrecht abgeschirmt, gesundheitsschädigender Kochdunst ist hier kein Thema mehr. Die hoch effiziente Strömungsleistung der Düse sorgt für eine gesunde Raumluft in der Küche. Die Glasplatte selbst ist total entspiegelt, wodurch sie kaum wahrgenommen wird und uneingeschränkte Kochkunst ermöglicht. Die DP1 erfüllt damit die höchsten Anforderungen der nationalen und internationalen Gastronomie-Fachverbände, denn was für Gastronomie-Großküchentechnik und extravagante spezielle Küchenlüftungsdecken gut ist, ist für die private Küche ein Highlight. Die nachweisliche Effektivität der Halton-DP1 und ihre Vorteile machen sie zu einer echten Besonderheit.
Die Vorteile der Halton DP1 im Überblick:
• extrem hoher Erfassungsgrad von 97,5% bei Gerüchen und
92% bei Fettpartikeln
• durch innovative Strömungstechnik stabile Erfassung des Kochdunstes
• keine unangenehmen Kochgerüche in der Wohnung
• einfache, intuitive Bedienung
• praktische Filterreinigung in der Spülmaschine
• Platzsparende Bauweise
• vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für den Kunden
• praktisches und schnelles Montagesystem
Ob die DP1 von Halton die Beste unter den Dunstabzugshauben ist, ist eine schwer zu beantwortende Frage, auf jeden Fall ist sie ein Design-Kunstwerk mit besten technischen Lösungen für die optimale Luft in Küchen. Wer gesund kochen möchte, muss Sie erleben. Erfahren sie mehr unter http://www.halton-dp1.com, und dort finden sie auch ebenfalls die Adressen der Vertragshändler.
ZAROnews - Robert Zach
Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol
presse@zaronews.com
http://www.ZAROnews.com
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Wirtschaftskrise weckt Wunsch nach Sicherheit und Bindung
3.3.2010 von zaro.
Sex-Expertin: Mehr intime Verbundenheit gesucht
Wien - Einer aktuellen Umfrage von “Women fit for Business” zufolge, ist jeder zweite Österreicher mit seinem Sexualleben unzufrieden. Die Sexualexpertin Gerti Senger http://www.gerti-senger.at sieht einen Mangel an Verbundenheit als eine Mitursache für diesen Umstand. Die aktuelle Wirtschaftskrise wecke den starken Wunsch nach Sicherheit und Bindung.
88 Prozent der Befragten gaben an, dass gemeinsame Werte und liebevoller, harmonischer Umgang in einer Beziehung extrem wichtig sind. Das mache deutlich, dass Sexualität nicht bedeutet, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Die Zusammenhänge zwischen Sex, Lebensqualität, Hormone und Sexualität, sexuelle Funktionsstörungen, Verhütung und sexuelle Zufriedenheit sind einige der Themen, die beim 1. Österreichischen Sexualkongress behandelt werden.
Beziehungskultur als zu förderndes Gut
“Es ist wichtig in der heutigen Zeit Beziehungskultur und -kompetenz zu fördern”, so Senger. Studien zufolge leiden 127 Mio. Westeuropäer an Angsterkrankungen. “Die Ängste sind vielfältig und haben sehr oft auch mit Beziehung und Partnerschaft zu tun.” Sexualität liege im Fadenkreuz zwischen Angst und Wunsch.
Das Bedürfnis nach Sicherheit sei jedenfalls größer denn je. “Dabei fällt dem Mikrokosmos der Beziehung große Bedeutung zu”, erklärt Senger. Ein Verlust der Sicherheit bedeute emotionalen Stress. “Unser Gehirn ist nicht in der Lage, emotionalen Stress von körperlichem zu unterscheiden.” Dauernder Stress erhöhe das Risiko zu erkranken.
Große Verantwortung der Sexualität
“Sexualität bedeutet nicht nur koitale Akrobatik”, meint der Gynäkologe Johannes Huber. Sexualität sei nicht gleichbedeutend mit Geschlechtsverkehr. Neben der Möglichkeit der Fortpflanzung, eröffne sie das Geben und Empfangen von Lust sowie die Vertiefung der Liebe und Leidenschaft zu einem Partner.
“Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie groß die Verantwortung für den anderen ist, wenn man miteinander schläft”, betont der Mediziner. Dabei werde eine Kaskade an Hormonen im Gehirn ausgeschüttet - darunter auch das Bindungshormon Oxytocin. “Viele dieser Erkenntnisse der Neurowissenschaften sind relativ neu”, betont Huber.
Unwissenheit und Angst machen lustlos
Wie wichtig Sex ist, werde deutlich, wenn man diesen Suchbegriff bei Google eingibt und als Ergebnis 45 Mio. Websites erhält, so Senger. Das mache auch klar, dass es eine Suche nach Antworten auf viele Fragen gebe. Eine Studie an 8.000 Deutschen habe ergeben, dass das Sterblichkeitsrisiko um 7,5 Prozent sinkt, wenn es einen Menschen gibt, mit dem man sich durch Unterstützung, Bestätigung und Intimität verbunden fühlt.
“Mit dem sexuellen Erleben wird eine Lawine an Emotionen ausgelöst”, unterstreicht auch Senger. Sexualität, eingebettet in Beziehung und Bindung, sei ein wunderbares Geschenk. Das bedeutet aber auch, dass Beziehung ernster zu nehmen sei, als bisher. “Verbundenheit steigert auch die Lust am sexuellen Erleben, reduziert Ängste und damit die Anfälligkeit für sexuelle Probleme.” (Ende)
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Forscher: “Optimisten sind weniger krankheitsanfällig”
3.3.2010 von zaro.
Pessimisten brauchen mehr Energie zur Stressbewältigung
Hamburg - Psychologen der Roehampton University in London http://www.roehampton.ac.uk, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf http://www.uke.de sowie der Techniker Krankenkasse (TK) http://www.tk-online.de haben in einer gerade veröffentlichten Studie nachgewiesen, dass optimistische Studierende unter Prüfungsstress weniger anfällig für Infekte der oberen Atemwege sind als ihre weniger positiv denkenden Kommilitonen. “Wer das Leben durch die rosarote Brille betrachtet, hat also offenbar nicht nur mehr Spaß am Leben, sondern ist auch besser vor Erkältungen gewappnet”, so das Ergebnis der Studienautoren.
Zu Beginn der Studie wurden die teilnehmenden 43 Frauen und 37 Männer hinsichtlich ihrer Lebenseinstellung befragt, um die durchschnittlich 23 Jahre alten Studierenden in Optimisten und Pessimisten einzuteilen. “Wir haben die Teilnehmer nach ihrer Zustimmung zu Aussagen wie ‘Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief’ oder ‘Was auch immer kommen mag, ich krieg das schon hin’ gefragt und entsprechend ihrer Antworten eingeteilt”, erklärt Heiko Schulz, Psychologe bei der TK, die Herangehensweise der Forscher.
Weniger Erkältungssymptome
Dass Stress das Immunsystem belastet und gestresste Menschen anfälliger für Krankheiten sind, war bereits jetzt allgemein bekannt. “Wir wollten wissen, ob es im Gegenzug möglich ist, das Infektionsrisiko durch eine positive Lebenseinstellung herabzusetzen”, so Schulz. In der Folge untersuchten die Wissenschaftler den Infektionsstatus von 80 Studierenden einmal während und einmal außerhalb ihrer Prüfungsphase. Die Ergebnisse bestätigen die Eingangsthese: Die optimistischen Hochschüler empfanden ihre Prüfungsphase nicht nur als weniger stressig und psychisch belastend, sie wiesen auch weniger Erkältungssymptome auf.
“Die Optimisten betrachten die Stressphase eher als Herausforderung, die sie engagiert angehen, was sie eher beflügelt und so besser vor stressbedingten gesundheitlichen Belastungen schützt. Im Gegenzug empfinden Pessimisten die Prüfungsphase als schwer zu bewältigen, sie investieren mehr Energie, um den Stress zu händeln und sind dadurch deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten”, analysierte Claus Vögele von der Roehampton University.
Ergebnisse nur bedingt verwendbar
Zwar ist den Studienautoren bewusst, dass die Ergebnisse aufgrund der Fokussierung auf den Stressfaktor “Prüfung” nur begrenzt verwendbar sind, um generelle Aussagen zum Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Immunsystem zu treffen. Einen Trend können die Wissenschafter trotzdem ableiten: “Gesundheit lässt sich durch eine optimistische Lebenseinstellung positiv beeinflussen”. (Ende)
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Jeder Zweite von Gewalt im Job betroffen
3.3.2010 von zaro.
Befragung: Druck im Arbeitsleben lässt Zwischenfälle steigen
Wien - Gewalt ist im Berufsleben weit verbreitet, doch sind Arbeitnehmer noch wenig für das Thema sensibilisiert. Das zeigt eine Befragung unter 1.800 Beschäftigten aus Verkehrs-, Tourismus- und Gesundheitsberufen, die die Gewerkschaft vida http://www.vida.at heute, Montag, in Wien präsentierte. “Gewalt am Arbeitsplatz hat in den vergangenen Jahren zugenommen und schon jeder Zweite wurde Opfer. Betroffen sind vor allem niedrig Qualifizierte, die sich weniger gut wehren können”, berichtet die stv. vida-Bundesgeschäftsführerin Renate Lehner. Als Ursache dieser Situation vermuten die meisten Befragten steigenden Arbeitsdruck und die Angst um den Arbeitsplatz.
Wenig Sensibilisierung in Betrieben
Zwei von drei Befragten bezeichneten sexuelle Übergriffe in jedem Fall als Gewalt, Herumschreien und Einschüchterungen jeder Zweite. Bei Ausgrenzung, diskriminierenden Bemerkungen sowie Hänseleien und Verspottungen ist der Gedanke an Gewalt hingegen viel seltener. “Falls solche Zwischenfälle nicht als Gewalt angesehen werden, hat man auch keine Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren, denn man würde sich lächerlich machen”, warnt Georg Michenthaler vom Meinungsforschungsinstitut IFES. Allerdings werden selbst 58 Prozent der sexuellen Übergriffe von den Opfern widerstandslos hingenommen.
Wie häufig gewaltsame Zwischenfälle sind, variiert von Branche zu Branche. “Betroffen sind besonders Berufe, die im öffentlichen Raum ein Massenpublikum bedienen und somit hohen Kundenkontakt haben”, erklärt Michenthaler. Drei von vier Verkehrsbediensteten waren schon Opfer von Gewalt, unter anderem von Hänseleien, Bedrohungen durch Kunden und auch von Handgreiflichkeiten. In der Hotelbranche sind hingegen Herumschreien, Einschüchterungen durch Vorgesetzte oder Kollegen sowie Mobbing gang und gäbe. Täter sind in allen Branchen eher die Kunden, manchmal Kollegen, seltener die Vorgesetzten.
Passivität macht Vorgesetzte zu Mittätern
“Sind Vorgesetzte auch nicht die Hauptauslöser, werden sie leicht Komplize der Gewalt, wenn sie diese dulden, nicht erkennen oder nicht präventiv verhindern”, betont vida-Vorsitzender Rudolf Kaske. Ein Beispiel dafür sei die Personalknappheit in kritischen Situationen. “Oft begleiten nur zwei Zugschaffner einen Zug mit Fußballfans. Angesichts dieser eher gewaltbereiten Kundengruppe reicht es nicht, bei Zwischenfällen bloß auf ein Einschreiten der Polizei an der nächsten Haltestelle hoffen zu dürfen.” Ähnlich sei die Situation von Heimhelferinnen, die immer weniger Zeit pro Klient zu Verfügung haben, ergänzt Lehner. “Mehr Aggressionen auf Kundenseite sind vorprogrammiert.”
Gegenüber der Presse rät Kaske den Betrieben, die Mitarbeiter in maßgeschneiderten Schulungen auf Gewaltvermeidung und -umgang zu trainieren. “Man sollte beim Arbeitseinstieg nicht nur die Funktionsweise von Geräten lernen, sondern auch etwa durch Rollenspiele Grundlagen des Konfliktmanagements einüben. So kann Gewalt oft schon im Vorfeld vermieden werden”, so der vida-Vorsitzende. Etliche Betriebsräte würden mit ihren Dienstgebern bereits über derartige Regelungen verhandeln. “Maßnahmen gegen Gewalt am Arbeitsplatz wie etwa die Besserung des Beitriebsklimas kommen Arbeitnehmern und -gebern zugute. Das gilt es zu vermitteln.”
Rütteln am Tabu
An die Politik richtet Kaske den Vorschlag, gewalttätige Übergriffe im Beruf nicht bloß als Verwaltungsdelikte zu behandeln. “Es hätte abschreckende Wirkung und würde das Tabu lockern, wenn eine Gewalttat ein Strafverfahren nach sich zieht”, so der Experte. Wichtiges Ziel der Gewerkschaft ist auch die Enttabuisierung. “Vorfälle sollen nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden, damit sich der Eindruck nicht verfestigt, Gewalt gehöre zum Job.” (Ende)
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