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Archive für April 2010
Solar-Kühlschrank erhält Zulassung
29.4.2010 von zaro.
Chance auf Kühlrevolution in Entwicklungsländern
Hamburg - Der Solar-Kühlschrank “SolarChill” http://www.solarchill.org hat die Zulassung für den weltweiten Einsatz in Krisengebieten als Medikamentenkühler seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO erhalten. “Diese wichtige Zulassung ist notwendig, damit der umweltfreundliche Kühlschrank nun in Serie produziert werden kann”, so Greenpeace-Klimaexperte Wolfgang Lohbeck http://www.greenpeace.de im Presse-Interview. Der FCKW- und FKW-freie SolarChill werde vielen Menschen in Ländern helfen, in denen es keinen Strom oder nur eine unzureichende Stromversorgung gibt.
“SolarChill arbeitet mit der umweltfreundlichen und technisch zuverlässigen Greenfreeze-Kühltechnik. Der größte Vorteil dieser Technologie ist, dass sie ohne Batterien und ohne Strom auskommt”, so Lohbeck. Derzeit verderben jährlich Impfstoffe im Wert von mehreren Millionen Dollar, weil die Kühlung aufgrund von Strom- oder Gasmangel nicht funktioniert hat. Der Impfstoffkühlschrank soll nach und nach gasbetriebene oder batterieabhängige Kühlschränke ersetzen und so die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten auch in unzugänglichen Regionen und Entwicklungsländern sichern.
Eis speichert Kälte
“Das Einzigartige an der Kühltechnologie besteht darin, dass die Sonnenenergie im Eis anstatt in Batterien gespeichert wird”, erklärt Lohbeck. Ein Eisfach halte den Kühlschrank während der Nacht auf der gewünschten Temperatur. Der Schlüssel zu dieser Technik liegt in der Verwendung eines Gleichstrom- anstatt eines Wechselstrom-Kompressors, welcher in normalen Kühlschränken oder anderen Solarkühlern verwendet wird.
Wesentlich für die Zulassung sei gewesen, dass die Temperatur über einen bestimmten Zeitraum so gehalten werden kann, dass sie nicht über acht Grad und nicht unter den Gefrierpunkt fällt. Der Auftauvorgang dauert viereinhalb Tage, meint Lohbeck.
Erfolgreiche Kooperation mit Dänemark
“Die Entwicklung des ‘SolarChill’ hat bis zur Zulassung zehn Jahre gedauert”, so Lohbeck. Entwickelt wurde SolarChill vom Dänischen Technologie-Forschungszentrum DTI http://www.dti.dk und dem Kühlgerätehersteller Vestfrost http://www.vestfrost.dk. Neben Greenpeace arbeiten die WHO, das Kinderhilfswerk UNICEF, die Umweltorganisation UNEP, die Organisation PATH, die GTZ und das DTI an dem Projekt.
“Durch die WHO-Zulassung werden nun auch von der Weltbank Ende 2009 bewilligte Gelder frei gegeben”, erklärt Lohbeck. “Zweieinhalb Mio. Dollar können jetzt in die Weiterentwicklung und Verbreitung des SolarChill in Entwicklungsländern investiert werden”, erklärt Lohbeck. Auch Greenpeace werde die Entwicklung weiter begleiten.
Produktion in Entwicklungsländer verlegen
Im Prinzip wolle man mit dem umweltfreundlichen Kühlsystem zwei Ziele erreichen, erklärt der Experte. “Das erste ist, in Entwicklungsländern Partnerunternehmen zu finden, die diese Kühlgeräte vor Ort produzieren. Das zweite Ziel ist es, SolarChill zum Haushaltskühlgerät in Ländern zu machen, in denen es keine oder unzureichende Stromversorgung gibt.” (Ende)
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Fett am Morgen kann vorteilhaft sein
27.4.2010 von zaro.
Frühstück programmiert den Stoffkreislauf für den Rest des Tages
Birmingham/Wien - Wer sich an das Sprichwort “Frühstück wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Nachtmahl wie ein Bettler” hält, dürfte sich bestens vor Übergewicht schützen. Das behaupten Forscher der University of Alabama http://www.uab.edu im “International Journal of Obesity”. Sie untersuchten, wie sich verschiedene Arten von Nahrung und deren Zeit der Einnahme auf das metabolische Syndrom bei Mäusen auswirkt. Gesünder waren die Werte bei den Tieren, die morgens mit viel Fett und wenig Kohlenhydraten gefüttert wurden als jene, bei denen man umgekehrt verfuhr.
Zeitpunkt des Essens spielt eine Rolle
Vor vorschnellen Rückschlüssen auf das Essverhalten warnt Alexandra Hofer von der österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) http://www.oege.at. “Der Einfluss des Zeitpunkts der Nahrungsaufnahme auf das Gewicht ist bisher wenig erforscht, dürfte jedoch in Zukunft noch einige neue Erkenntnisse liefern”, so die Expertin im Presse-Interview. Folgt man den US-Wissenschaftlern, setzt Fettkost nach dem Aufwachen zumindest bei Mäusen den Fett-Stoffwechsel schon früh in Gang und beeinflusst die Reaktion auf verschiedene Arten von Nahrung während des Tages.
Wurden die Tiere nach dem Aufwachen hingegen mit Kohlenhydrat-Kost gefüttert, war das Bild ein völlig anderes. Der Kohlehydrat-Stoffwechsel wurde in Folge aktiviert und schien auch dann noch in Betrieb zu sein, wenn die Mäuse im Lauf des Tages andere Arten von Nahrung zu sich nahmen. Mäuse, die nach einem Kohlenhydrat-Frühstück ein fettreiches Abendmenü verspeisten, nahmen am deutlichsten zu, wurden adipös und entwickelten viel eher eine Glucose-Intoleranz.
Morgen entscheidet über Tagesprogramm
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Frühstück den Metabolismus für den Rest des Tages programmiert. “Scheinbar sorgt ein kohlenhydratreiches Frühstück dafür, dass der Körper tagsüber vorwiegend Kohlenhydrate verbraucht, während er nach fettreicher Morgenkost zwischen Fett und Kohlenhydraten als Energiequelle für den Stoffwechsel wählen kann”, so Studien-Mitautor Martin Young. In den Mäuseversuchen, die viermal wiederholt wurden, zeigten sich darüber hinaus Vorteile einer kalorienarmen Ernährung vor dem Schlafengehen.
Die Wiener Ernährungswissenschaftlerin Hofer kann die Empfehlung eines fettreichen Frühstücks nicht unterstützen. “Es wird ohnehin bereits zuviel Fett gegessen, teilweise unsichtbar in fertigen Nahrungsmitteln versteckt.” Gültig sei weiterhin der Rat, morgens ein Getreideprodukt wie etwa Brot, ein Stück Obst oder Gemüse, ein Milchprodukt und ein Glas Wasser oder Tee zu sich zu nehmen. “Als Fettlieferanten kommen Nüsse oder Samen in Frage sowie Streichfett, das man jedoch sparsam auftragen sollte”, so Hofer. Günstig wäre zudem ein zweites Frühstück im Lauf des Vormittages.
Am Abend besser fasten
Einige Studien zeigen bereits, dass der Energie- und Fettstoffwechsel, Hunger und Sättigung sowie auch bestimmte Funktionen des Magen-Darm-Trakts mit der inneren Uhr zusammenhängen. Am Nachmittag ist der Grundumsatz des Menschen höher als vormittags, weiters nimmt der Sättigungseffekt im Laufe des Tages ab. Eine Verlagerung des Schwerpunktes der Nahrungsaufnahme auf den Vormittag führte in einem anderen Versuch zu Gewichtsverlusten, wenn gleichzeitig die Energieaufnahme leicht vermindert wurde. Das seien Hinweise dafür, dass man sich abends beim Essen zurückhalten sollte, berichtet die ÖGE-Zeitschrift “Ernährung aktuell” (Ausgabe 4/2009).
Abstract der Originalstudie unter http://www.nature.com/ijo/journal/vaop/ncurrent/full/ijo201063a.html (Ende)
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Brustvergrößerung mit Stammzellen aus Eigenfett
26.4.2010 von zaro.
Wien - Wiener Ordination Clinic DDr. Heinrich® führend bei der Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen
Während in USA und Europa medizinische Zentren gerade einmal erste Gehversuche mit der Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett machen, verfügt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Neue Kosmetische Chirurgie und Anti-Aging aus Wien, über breite Erfahrungen mit dieser revolutionären Behandlungsmethode. In seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® bietet er bereits seit Anfang 2007 die Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen erfolgreich einem breiten Publikum an.
“Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, daß Stammzell-angereichertes Eigenfett eine schonende und dauerhafte Brustvergrößerung ermöglicht, die Silikon und Skalpell in den meisten Fällen verzichtbar macht”, so DDr. Heinrich, der mit seinem Team weiter daran forscht, die Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen zu verfeinern. Dabei baut er auf Untersuchungen aus Japan auf, welche auch die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses und die Sicherheit des Eingriffs belegen.
Bei der Brustvergrößerung ohne Silikon wird der Patientin zuerst Fett schonend mit patentierten Mikrokanülen abgesaugt. Das Fett wird mit Stammzellen angereichert, die durch eine Kombination modernster Verfahren, wie etwa Celution®, isoliert werden. Dann wird das Stammzell-angereicherte Eigenfett in die Brust injiziert. Aus den implantierten Stammzellen entwickeln sich lebende Fettzellen, die sich in das Brustgewebe eingliedern. Die Ergebnisse überzeugen durch Natürlichkeit: Die vergrößerten Brüste sehen in jeder Lage und auch in Bewegung “echt” aus. Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie. Die Patientin ist danach voll mobil und wird nach Hause entlassen.
Das therapeutische Potential körpereigener Stammzellen aus Eigenfett ist umfangreich: Neben der Brustvergrößerung werden bei DDr. Heinrich körpereigene Stammzellen auch zur Formung anderer Körperregionen wie dem Po, zur Hautverjüngung, für das Facelift ohne Skalpell sowie zur Dellenkorrektur nach anderswo durchgeführten mißlungenen Fettabsaugungen eingesetzt. Die Behandlung und Regeneration von inneren Organen ist ein Einsatzgebiet der näheren Zukunft.
Weitere Informationen: http://www.brustvergroesserung-ohne-silikon.at.
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Überlebenskampf am Riff dokumentiert
26.4.2010 von zaro.
Forscher liefern wesentliche biogeochemische Erkenntnisse aus Korallenriffen
München - Marine Organismen am Korallenriff führen einen wahren Kampf ums Überleben. Ein Forscherteam der LMU München konnte beispielsweise zuckerproduzierende Algen beobachten, die dadurch den Konkurrenzkampf mit Hilfe von Mikroorganismen gewinnen wollen. Der von den Algen hergestellte Zucker wird von den Mikroorganismen verwertet, die wiederum Sauerstoff benötigen. Die Korallen, die ebenfalls auf den Sauerstoff angewiesen sind, leiden darunter und können sogar ersticken.
Das Forscherteam um Christian Wild und seiner Arbeitsgruppe CORE (Coral Reef Ecology) http://www.palmuc.de/core vom GeoBio-Center und der Fakultät für Geowissenschaften der LMU hat bei mehrwöchigen Forschungsreisen ins Rote Meer viele wesentliche biogeochemische Erkenntnisse aus Korallenriffen geliefert. “Es gab große diesbezügliche Wissenslücken, weil bisher kaum Forschung in diese Richtung betrieben wurde”, so der Geobiologe im pressetext-Interview. “Dabei gehören die Korallenriffe des Roten Meeres zum weltweit häufigsten Rifftyp, dem Saumriff. Die Erkenntnisse, die wir gewonnen und jetzt in mehreren aktuellen Publikationen veröffentlicht haben, lassen sich daher auf viele andere Riffe übertragen.”
Unbekannter Stoffkreislauf nachgewiesen
“Im Roten Meer konnten wir einen unbekannten Stoffkreislauf nachweisen, der Mangelelemente wie Stickstoff, Phosphor und Eisen im sehr nährstoffarmen Ökoraum hält”, so Wild. “Wir konnten auch zeigen, dass die in Korallenriffen weit verbreitete Mangrovenqualle Cassiopea vergleichsweise große Mengen an Zucker und Schleimen abgibt, die einer Reihe von anderen Rifforganismen als Nahrung dienen und so einen bisher nicht beschriebenen Energiefluss vom Meeresboden in die Wassersäule über Korallenriffen bewirken.”
“Unsere Ergebnisse lassen sich auf viele andere Riffe übertragen”, so Wild. “Denn Saumriffe kommen nicht nur im Roten Meer, sondern auch im Indischen Ozean, in Südostasien und in der Karibik vor.” Für ihre Untersuchungen nutzten die Forscher sogenannte in-situ-Logger. Dabei handelt es sich um wasserdichte Sensoren, die mit einem Chip ausgestattet sind und in kurzen Zeitabständen bestimmte Parameter im Meerwasser messen. Zudem können sie diese Information auch speichern.
Ansatz auf Ökosystemebene
“Solche biogeochemische Studien, die sich vor allem auf der Ökosystemebene und nicht so sehr auf der Ebene des Organismus abspielen, sind selten, aber umso wichtiger, um das Funktionieren von Korallenriffen zu verstehen”, meint Wild. Ein Großteil der bisherigen Studie befasste sich in erster Linie mit Untersuchungen auf der Ebene nur einer Organismengruppe.
“Wir konnten beispielsweise zeigen, dass die Abgabe von organischem Material, vor allem Schleime, durch Korallen im Roten Meer dazu beiträgt, dass wichtige Nährelemente wie Stickstoff und Phosphor über kurzgeschlossene Stoffkreisläufe im sehr nährstoffarmen Ökosystem gehalten und sehr schnell recycelt werden”, so Wild. Insofern komme den Korallen tatsächlich eine besondere Rolle als sogenannte Ökosystem-Ingenieure zu, denn sie bauen die Riffstruktur auf und steuern einige ganz zentrale Prozesse.
“Menschliche Einflüsse wie der globale Klimawandel, aber auch lokale Stressfaktoren - wie Überfischung und Überdüngung - führen also letztendlich über eine Schädigung der Korallen zu einer Störung des gesamten Riffökosystems”, so der Forscher. Massentourismus und Landwirtschaft sorgen für erhöhten Nährstoffeintrag in viele küstennahe Korallenriffe. Das beeinträchtige nicht nur das Wachstum, sondern auch den Stoffwechsel der Riffalgen und führte zu einem Übergang von korallendominierten zu algendominierten Riffen, der inzwischen von vielen anderen Korallenriffen gemeldet wird. (Ende)
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Billiges Antibiotikum: Hoffnung für HIV-Patienten
24.4.2010 von zaro.
Cotrimoxazol senkt Sterblichkeit um 59 Prozent
London - Die Chance Zehntausende HIV-Patienten mit einem einfachen und billigen Medikament zu retten, wird laut Wissenschaftlern der MRCouncil Clinical Trials Unit http://www.ctu.mrc.ac.uk und des Imperial College London Patienten nicht genutzt. Cotrimoxazol würde die Sterbezahlen in den frühen Stadien der Krankheit deutlich senken.
Die in The Lancet http://www.thelancet.com veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Mortalität um die Hälfte reduzieren ließe. Die WHO hat diesen Behandlungsansatz bereits befürwortet. Spezialisten erklärten jedoch laut BBC, dass viele Patienten keinen Zugang zu diesem Medikament haben.
Der Kampf gegen HIV hat sich immer wieder auf antiretrovirale Medikamente konzentriert, die die Lebenserwartung deutlich erhöhen können. Viele Patienten sind in den ersten Wochen nach der Diagnose dem größten Risiko ausgesetzt. Eine Reihe von Infektionen wartete nur darauf, sich das geschwächte Immunsystem zu nutze zu machen. Studien gehen laut BBC davon aus, dass ein Viertel der Patienten, die in den Ländern südlich der Sahara antiretrovirale Medikamente erhalten, innerhalb des ersten Jahres sterben werden.
Viele Todesfälle verhindern
Würde zusätzlich jenen, deren Immunsysteme am stärksten angegriffen sind, Cotrimoxazol, ein kostengünstiges Antibiotikum, verabreicht, könnten viele dieser Todesfälle verhindert werden. Die aktuelle in Uganda durchgeführte Studie legt nahe, dass eine Reduzierung um 59 Prozent innerhalb der ersten zwölf Wochen und um 44 Prozent zwischen der zwölften und 72. Woche möglich ist.
Die Wissenschaftler erklärten, dass das Antibiotikum an vielen Orten nicht erhältlich ist. Ihre Ergebnisse betonten die Notwenigkeit, dass jene, die für die Medikamenten-Programme zuständig sind, rasch eine Initiative ergreifen. Charles Gilks, der leitende Wissenschaftler, betonte, dass jetzt alle Diskussionen Fragen über die Wirksamkeit der Antibiotika eindeutig beantwortet seien. Zehntausende Leben könnten durch den breiteren Einsatz dieses Medikaments gerettet werden.
Mitautorin Diana Gibb erklärte, dass die Zugänglichkeit deutlich verbessert und das Medikament allen neuen Patienten für die ersten 18 Monate zur Verfügung gestellt werden müsse. Zusätzlich bringt das Medikament einen weiteren entscheidenden Vorteil, es senkte die Malaria-Erkrankungen um ein Viertel. (Ende)
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Waldverlust auf der Welt leicht gesunken
22.4.2010 von zaro.
13 Mio. Hektar Waldschwund zwischen 2000 und 2010
Rom - Dem jüngsten Bericht der UN-Welternährungsorganisation FAO http://www.fao.org zufolge, ist in den vergangenen zehn Jahren weltweit weniger Wald verloren gegangen als in der Dekade davor. Ein Mitgrund für die aktuelle Entwicklung ist das massive Aufforstungsprogramm Chinas. Trotz der positiven Bilanz Chinas ist der Verlust der artenreichen Tropenwälder groß. Zwischen 2000 und 2010 fielen rund 13 Mio. Hektar Wald weg. In den zehn Jahren davor waren es 16 Mio. Hektar.
Die schlimmsten Waldverluste gibt es in Afrika und in Südamerika. In Afrika gingen in den vergangenen zehn Jahren 3,4 Mio., in Südamerika vier Mio. Hektar Wald verloren. Hier fehlt es an effektiven Kontrollmöglichkeiten. Große Waldverluste gab es aufgrund der langanhaltenden Trockenzeit in Australien. Die FAO kritisiert, dass vielen Regierungen nicht bewusst ist, welche langfristigen Auswirkungen der Waldverlust hat.
Asien pflanzt massiv auf
Rund 2,2 Mio. Hektar Wald sind in den vergangenen zehn Jahren dazugekommen. Große Aufforstungsprojekte gibt es in China, Indien und Vietnam. In Nord- und Mittelamerika blieb der Waldbestand relativ konstant. In Europa ist der Waldzuwachs langsamer vorangeschritten als in der Dekade davor.
Brasilien und Indonesien, die in den 90er Jahren noch die größten Waldverluste aufwiesen, verloren etwas weniger Waldfläche. In Brasilien etwa ging der Waldbestand zwischen 2000 und 2010 um durchschnittlich 2,6 Mio. Hektar zurück. Das war um 0,3 Mio. Hektar weniger als in der vorhergehenden Dekade.
Primärwälder gingen stark zurück
Der Bestand an Primärwäldern, die rund 36 Prozent der weltweiten Waldflächen umfassen, ist seit dem Jahr 2000 um mehr als 40 Mio. Hektar kleiner geworden. Das hat nicht nur mit dem Netto-Verlust der gesamten Waldfläche zu tun, sondern auch mit der Umklassifizierung der Primärwälder aufgrund menschlichen Zutuns.
Wälder umfassen rund 31 Prozent der gesamten Landfläche der Erde. Rund 13 Prozent dieser Flächen sind als Nationalparks oder Schutzzonen gekennzeichnet. Seit 1990 ist die Fläche auf mehr als 94 Mio. Hektar gestiegen. Während Brände nur etwa ein Prozent der weltweiten Waldfläche betreffen, werden jährlich 35 Mio. Hektar Wald Opfer von Fraßinsekten.
Der FAO-Gesamtbericht wird erst im Oktober 2010 publiziert. Einige Eckdaten können bereits jetzt unter: http://www.fao.org/forestry/fra/fra2010/en/ heruntergeladen werden. (Ende)
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Colostrum als Nahrungsergänzung ist unter Sportlern weiter auf Erfolgskurs
20.4.2010 von zaro.
Sportler aus allen Sparten haben Colostrum aufgrund seiner absolut natürlichen Inhaltsstoffe als Nahrungsergänzung für sich entdeckt
Wörgl/Tirol – Sportler aus allen Sparten schätzen Colostrum nicht nur wegen seiner Zellwachstums- und Immuneigenschaften, sondern weil es ein völlig natürliches Lebensmittel ist. Gerade für Spitzensportler, für die der Sport das Täglich Brot bedeutet, aber auch für den Freizeitsportler und alle Anderen ist die Leistungskomponente unseres Körpers entscheidend über Sieg und Niederlage. Nur ein perfekt versorgter Körper kann Höchstleistungen, egal welcher Art erzielen.
Der menschliche Organismus ist heutzutage täglich wachsenden Umwelteinflüssen und Belastungen ausgesetzt die unseren Organismus schwächen. Darüber hinaus weisen viele Nahrungsmittel inhaltliche Mängel auf und das nicht nur wegen der hinzugefügten künstlichen Stoffe die eine längere Haltbarkeit ermöglichen sollen. Daher leidet unser Körper oft an Mangelerscheinungen die sich in einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit und im schlimmsten Fall durch Krankheit bemerkbar machen können. Um dieses, für den Körper schädigende Ungleichgewicht auszugleichen bietet Colpur Colostrum http://www.colpur.at mit seinen zahlreichen und äußerst wertvollen Inhaltsstoffen wie, Proteine, Enzyme, Vitamine, Mineralien, Wachstumsfaktoren, Aminosäuren und Antikörpern die nahezu perfekte Ergänzung zur täglichen Ernährung, wie uns Thomas Osl, Geschäftsführer der OSC Colostrum Vitalplus GmbH im Interview bestätigte. Gerade weil Colostrum (Erstmilch) ein völlig natürliches Produkt ist und bis heute keinerlei Nebenwirkungen sogar in Verbindung mit Medikamenten gezeigt hat, ist es umso wertvoller, so Osl weiter. Unter diesen Gesichtspunkten erscheint völlig klar das jeder Sportreibende der ohne hin einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen hat für Ausgleich sorgen muss.
Zu erwähnen wären hier nur noch die Qualitätskriterien um die Produkte der einzelnen Hersteller miteinander vergleichen zu können. Es sollte auf die inhaltlichen Wirkstoffe genau so geachtet werden, wie auf die Füllmengen der einzelnen Kapseln oder Lutschtabletten. Bei Colostrum sollten demnach mindestens 350 mg Wirkstoff pro Unit (Einheit) enthalten sein.
Veterinäre und Bauern sind daran interessiert dass nicht zu viel Milch abgeben wird und die Kälber ausreichend versorgt werden. Daher wird nur der Überschuss der Erstmilch der ersten 12 Stunden weiterverarbeitet nur so kann der maximale Wirkstoffgehalt in den Produkten gewährleistet werden. Seriöse Anbieter werden diese und andere Informationen über Herkunft und Herstellung dem Kunden leicht zugänglich machen.
In Zeiten von BSE und anderen durch Tiere übertragene Krankheiten, ist es uns ein besonderes Anliegen ein möglichst feinmaschiges Qualitätssicherungskonzept zu weben. Um möglichst alle Risiken ausschließen zu können, achtet Thomas Osl explizit darauf, das nur Colostrum aus österreichischen und deutschen Tierbeständen verarbeitet werden die eine 3 monatige Quarantänezeit nach der Sammlung hinter sich haben. Veterinäre bestätigen nach Ablauf der Quarantäne dass die Erstmilch von absolut gesunden Tieren stammt, und geben aktiv jede Charge zur weiteren Verarbeitung frei. Somit wird gewährleistet, dass das gesammelte Colostrum von absolut gesunden Tierbeständen stammt.
Unser Fazit: Nahrungsergänzungsmittel wie Colostrum ist eine vielleicht notwendige aber in jedem Fall nützliche, sinnvolle und bequeme Art den Körper nahrungsmitteltechnisch im Gleichgewicht zu halten. Vergessen Sie jedoch nicht dass Sie um einen dauerhaft gesunden und leistungsfähigen Körper zu gewährleisten, nicht nur die Ernährung eine Rolle spielt, sondern auch die mentale Einstellung und die Bewegung nicht vernachlässigt werden dürfen. Erst das Zusammenspiel dieser Komponenten führt ans Ziel.
ZAROnews - Antony Zettl
Hechtsee 7
A-6330 Kufstein/Tirol
Mobil: 0049-(0)151-15249319
Email: za@ZAROnews.com
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Durch die medizinische Schnuller - Innovation von pickMED sollen Gebissschäden bei Babys und Kleinkindern verhindert werden.
19.4.2010 von zaro.
Bei bis zu 70% aller Kleinkinder führen Schnuller zu Gebissschäden wie Kreuzbiss, Offener Biss und Rückbiss
Kufstein / Tirol – Ein neues und innovatives Patent für Schnuller revolutioniert den Markt: Nach 15 Jahren Forschungsarbeit bringt der Zahnmediziner Dr. Herbert Pick einen neuen Schnuller auf den Markt, der Zahn- und Kieferfehlstellungen reduzieren soll (http://www.pickmed.com/). Die Motivation für diese Entwicklung: Studien haben gezeigt, dass auch jene Schnuller, die seit Jahren als “kiefergerecht” verkauft werden, zu Zahn- und Kieferfehlstellungen führen. Bis zu 60 - 70 % aller Schnullerkinder entwickeln eine Kieferfehlstellung. Dazu gehören besonders der seitliche Kreuzbiss, (Oberkiefer ist schmäler als der Unterkiefer) meist verbunden mit einem Zwangsbiss, (asymmetrisches Wachstum, schiefes Gesicht) der offene Biss, (kein Kontakt der Frontzähne) und der Rückbiss (mangelndes Wachstum des Unterkiefers – „fliehendes Kinn“). Wie uns Schnullerforscher Dr. Pick im Interview verriet, versuchen die meisten Schnullerhersteller die Brustwarze nachzuahmen. Die “next-generation” bei den Schnullern versucht die Zungenfunktion nachzubilden, so Dr. Pick weiter.
Der patentierte pickMED Schnuller soll all diese hässlichen Entstellungen verhindern. Der Schnuller hat seitliche Flügel, die wie eine Regulierung wirken und die Entstehung des Kreuzbisses verhindern sollen.
Zur Vermeidung des offenen Bisses ist die Verbindung zwischen Schnullerschild und Schnullerkörper so flach wie technisch möglich gehalten.
Um die Entstehung des Rückbisses zu vermeiden, ist das Schnullerschild nur leicht gebogen und steht im Unterkiefer ab, um die natürliche Entwicklung der Lippenmuskulatur und das Wachstum des Unterkiefers nicht zu behindern.
Um die Verletzungsgefahr wie, Druckstellen, Reizungen und Ekzeme auf der Haut zu verhindern, hat der Schnuller einen weichen Randwulst und grosse Belüftungslöcher.
In die Öffnung im Schnullerschild können Sie praktische Accessoires wie Schnullerkette mit dem Namen Ihres Babys einklicken und zum Reinigen und Schlafen entfernen.
Weitere Vorteile des Dr. PICK’S Regulierungsschnuller:
Der pickMED Schnuller wird in einer völlig neuen Technologie (in Schweizer Präzisionsarbeit) hergestellt: aus einem Stück in Silikon verschiedener Härtegrade geformt: d.h. hypoallergen, hautfreundlich, hygienisch, da keine mechanischen Verbindungen (Schmutznischen, Bakterienfänger), rundum weich.
Laut Dr. Pick ist es nach medizinischen Erkenntnissen das Beste Ihr Kind lange zu stillen und zu versuchen den Schnuller zu vermeiden. Da das nicht immer einfach ist sollte darauf geachtet werden den Schnuller so wenig wie möglich zu benützen bis das Kind ca. 2 ½ Jahre geworden ist.
Daumen, Finger o. ä. als Schnullerersatz können „gefährlich“ sein, weil diese oft nur sehr schwer wieder abzugewöhnen sind.
Abgesehen davon ist heute wissenschaftlich bewiesen, dass das „Schnullern“ die Wahrscheinlichkeit eines „plötzlichen Kindstodes“ erheblich reduzieren kann!
ZAROnews – Antony Zettl
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Mit 14 geht man das höchste Risiko ein
16.4.2010 von zaro.
Vorliebe für Nervenkitzel macht wagemutig
London - In keinem Lebensalter entscheidet sich ein Menschen bewusst so waghalsig wie in der Jugend. Das behaupten Neurowissenschaftler vom University College London in der Zeitschrift “Cognitive Development”. Ihre Experimente sind ein Hinweis dafür, warum Jugendliche viel eher dazu neigen, ihre Gesundheit durch riskantes Verhalten wie etwa Rauchen, Alkoholmissbrauch, ungeschützten Geschlechtsverkehr, ungesunde Essgewohnheiten oder physische Inaktivität zu gefährden.
Die Forscher baten 86 männliche Versuchspersonen zwischen neun und 35 Jahren, am Computer ein Glücksspiel zu spielen. Sie mussten sich dabei stets zwischen sicheren oder riskanten Optionen entscheiden, um zu Punkten zu gelangen. Nach jeder Runde erhoben man, wie zufrieden oder unzufrieden die Spieler mit ihrem Ergebnis waren und warum. Dabei zeigte sich, dass es besonders Jugendlichen zu Beginn der Pubertät Vergnügen bereitet, in einer Situation mit viel Glück davonzukommen. Das höchste Risiko gingen die 14-Jährigen ein.
No risk, no fun
“Jugendliche nehmen das meiste Risiko auf sich, doch nicht etwa weil sie die Folgen ihres Tuns nicht einschätzen könnten. Das gelingt ihnen weitaus besser als Kindern. Jugendliche entscheiden sich hingegen bewusst für das Risiko”, erklärt Studienleiterin Stephanie Burnett. Besonders der Nervenkitzel, den eine gefährliche Situation mit sich bringt, hätte es ihnen angetan - erst recht, wenn sie letztlich dabei Glück haben.
Ihre Forschung sei die bisher erste Laborstudie, der ein Nachweis für das hohe Risiko bei Jugendlichen gelang. “Wir sind einen Schritt weiter gekommen in der Suche, warum die Jugend so häufig zu extremem Risikoverhalten neigt”, so die Forscherin. Ein Stück erklärbar sei somit das sogenannte “Gesundheitsparadox” der Jugend. Denn just zu dem Zeitpunkt im Leben, an dem der Mensch seine maximale körperliche Gesundheit genießt, kann man zugleich hohe Sterblichkeit und Morbidität beobachten. (Ende)
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Gläubige schirmen Kinder von Kirche ab
16.4.2010 von zaro.
Missbrauchsfälle sind Vertrauensdesaster für Katholiken
Zürich/München - Reihenweise Missbrauchsfälle haben die katholische Kirche in den vergangenen Wochen erschüttert. Selbst der Papst soll in seinem Amt als Kardinal Ratzinger von zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Kinder in den USA gewusst haben und untätig geblieben sein, werfen ihm US-Medien vor. Die Reaktionen der Gläubigen ließen nicht lange auf sich warten. Sie ziehen nun die Konsequenzen und kehren der Kirche in großer Zahl den Rücken. Ihre Kinder wollen sie mittlerweile auch von kirchlichen Institutionen fernhalten. Eine erdrückende Mehrheit hat das Vertrauen in die Religionsgemeinschaft verloren.
Irreparabler Schaden
In der aktuellen Situation halten nur mehr zehn Prozent der Deutschen die katholische Kirche für glaubwürdig, vertrauenswürdig oder ehrlich, wie die Marktforscher von zehnvier http://zehnvier.ch und GMI http://www.gmi-mr.de aufzeigen. “Es ist davon auszugehen, dass sich in der Schweiz und Österreich das gleiche Bild zeigen würde”, erläutert zehnvier-Consultant Felix Steinhauer im Gespräch mit uns. Streng gläubige Menschen seien der Kirche gegenüber zwar etwas weniger negativ eingestellt. Ihre Ansicht unterscheide sich zur Zeit aber stark von der allgemeinen Meinung.
Obwohl noch knapp die Hälfte der Katholiken jenen Personen vertraut, die in ihrer eigenen Gemeinde tätig sind, will zehnvier zufolge nur noch rund ein Viertel die eigenen Kinder der Obhut der katholischen Kirche wie kirchlichen Kindergärten, Schulen, Internaten oder auch Chören anvertrauen. In der Gesamtbevölkerung seien es sogar nur elf Prozent. “Je mehr Fälle in den Medien auftauchen, umso eher werden sich Eltern überlegen, ihre Kinder in katholische Institutionen zu schicken”, meint Steinhauer. Für die Zukunft der Kirche sei dies ein schwerwiegender Schaden. Bei einem Drittel ihrer Anhänger sei ein Austritt wahrscheinlicher geworden.
Großteil wirft Kirche Vertuschung vor
Vom Willen der Kirche zu einer lückenlosen Aufklärung gehen nur zwölf Prozent der Bevölkerung aus. 90 Prozent sind nicht der Meinung, dass sie mit den erhobenen Vorwürfen angemessen und richtig umgeht. Nur 18 Prozent glauben, dass die katholische Kirche die nötigen präventiven Maßnahmen ergreifen wird, um künftige sexuelle Übergriffe auf Kinder oder Jugendliche zu verhindern. Mehr als zwei Drittel sind sogar der Ansicht, dass die katholische Kirche versucht, Missbrauchsfälle zu vertuschen.
“Bei der Kirche ist ein absolut offener und ehrlicher Umgang mit der Situation erforderlich”, sagt Steinhauer gegenüber ZAROnews. Sie müsse eine gänzliche Aufklärung der Fälle forcieren und die weltliche Macht walten lassen. “Das fordert auch die Bevölkerung”, so Steinhauer. Das Verhalten des Papstes in der Causa betrachtet die Mehrheit hingegen als nicht angemessen. 80 Prozent plädieren darüber hinaus für die Abschaffung des Zölibats, den viele als Hauptgrund für sexuellen Missbrauch in kirchlichen Organisationen betrachten. (Ende)
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De Clars realisiert neue Anti-Aging-Innovation für dauerhafte Gesichtsverjüngung
16.4.2010 von zaro.
Schweizer Unternehmen entwickelt Produkte, die in dritte Hautschicht eindringen
Luzern, Schweiz - Die Produkte von de Clars gehören derzeit zu den gefragtesten Liftingmöglichkeiten, ganz ohne operative Eingriffe und ohne deren Nebenwirkungen, dafür aber äußerst effektiv: Das Schweizer Kosmetikunternehmen entwickelt High-Tech-Kosmetika, die bis in die dritte Hautschicht eindringen und den Teint sichtbar verjüngen.
Spätestens ab 40 Jahren kennt jeder das Phänomen. Eigentlich ist man mit seinem Aussehen durchaus zufrieden. Doch dann kommen wieder Tage, da wirkt die Haut fahl, Falten zeigen sich deutlicher und irgendwie wirkt die Haut nicht mehr so prall.
Der Schweizer High-Tech-Premiummarke de Clars gilt als Spezialist für eine jugendlich wirkende Haut in kürzester Zeit. Die Produkte versorgen den Teint tiefenwirksam mit Feuchtigkeit - die Haut wird geschmeidiger und sieht jugendlicher aus.
Die Pflegelinie zeichnet sich durch einen revolutionären Wirkstoffkomplex aus, der den natürlichen DNA-Reparaturmechanismus der Haut unterstützt und die Zellfunktionen für lange Zeit auf optimalem Niveau erhält. So enthält die Maske z.B. den natürlichen Wirkstoff Centella asiatica, das Co-Enzym Q 10 sowie natürliche Öle.
Höchste Konzentration von Wirkstoffen
«Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine hochwertige Anti-Aging-Pflege zu entwickeln, die den Kollagenabbau in der Haut verzögert und hautschädigende freie Radikale neutralisiert. Es ist uns gelungen, die höchste Konzentration von Wirkstoffen in kleinste Moleküle zu verpacken, die bis in die dritte Hautschicht, die Lederhaut, eindringen», sagt Dr. Nikolas Huber, der als Genetiker und Biologe massgeblich an der Entwicklung der de Clars Kosmetiklinie beteiligt ist.
Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag in einer einzigartigen Kombination von Anti-Aging-Kosmetik mit höchstmöglicher Wirkstoffkonzentration und einer hohen Hautverträglichkeit als Alternative zu klinischen Laserverfahren und kosmetischen Injektionen. Denn das Problem der meisten Anti-Aging-Kosmetika sei, dass die Wirkstoffe gar nicht bis in die unteren Hautschichten gelangen, um dort etwas zu «reparieren». De Clars sei es nun gelungen, dem entgegenzuwirken. Hautzellen würden in noch nie da gewesener Form regeneriert, sagt Huber.
Vier- bis fünfmal mehr Wirkstoffe
Die Produkte der Pflegeserie wirken tief in der Haut gegen Oxidationsprozesse und mildern feine Linien und Falten. Das Ergebnis sei ein strahlender Teint. «Mit dieser innovativen Anti-Aging-Pflege gewinnt die Haut Frische, Glätte und Ausstrahlung zurück - spürbar und sichtbar», so Huber.
Die Cremes, Seren und Gesichtsmasken von de Clars basieren dabei auf dem medizinischen Wissen, wie Substanzen untereinander wirken und wie sie die Haut beeinflussen. Sie haben einen vier- bis fünfmal höheren Anteil an Wirkstoffen als handelsübliche Kosmetika und sind hypoallergen. Die hohe Qualität und Reinheit der Zutaten ermöglicht die Entwicklung milder Produkte, die gleichzeitig schnelle, sichtbare Resultate gewährleisten.
Hohe Erfolgsquote, keine Nebenwirkungen
Laut einer Studie mit Produkten von de Clars, die von der Biomedizinerin Dr Eva Oltvanyi durchgeführt wurde, hatten 87 Prozent der teilnehmenden Frauen eine messbare Faltenverringerung, während gleichzeitig bei keiner von ihnen Hautirritationen festgestellt wurden. Perlenextrakte, Hyaluronsäure, Phytohormone und andere Anti-Aging-Wirkstoffe dringen hier also in der Tat in die Lederhaut ein und wirken verjüngend.
Die genauen Inhaltsstoffe und deren Wirkung ist auf der Homepage http://www.declars.com bei jeder einzelnen Produktbeschreibung nachzulesen.
Fast so, als könne man die Zeit ein wenig zurückdrehen… (Ende)
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Städte: 100 Prozent erneuerbare Energie möglich
16.4.2010 von zaro.
Experten schlagen sieben Schritte zur Umsetzung vor
Rio de Janeiro/Hamburg - Den Städten könnte es ohne weiteres gelingen, ihre Energie mittelfristig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Das berichten deutsche Wissenschaftler auf der Städtekonferenz UN-HABITAT http://www.unhabitat.org in Rio de Jainero. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen die Städte jedoch eine Strategie mit einem Zeitplan, wofür die Forscher ein Vorschlag mit sieben Punkten liefern.
Verbrauch senken und Versorgung ändern
Die Forscher raten, den Maßnahmen Vorrang zu geben, die innerhalb der Stadt geschehen können. “In erster Linie muss es darum gehen, einzelne Gebäude und Städte insgesamt möglichst energieeffizient zu gestalten, um den Verbrauch gering zu halten. In weiterer Folge muss die Versorgung durch neue Energieformen gesichert werden”, erklärt Herbert Giradet, Programmdirektor des World Future Councils http://www.worldfuturecouncil.org im Interview.
Mittlere und kleine Städte können erneuerbare Energie weit über dem Eigenbedarf erzeugen und somit zu Exporteuren werden. In großen Städte und Metropolen sieht die Lage etwas anders aus. “Die Zulieferung erneuerbarer Energie aus dem Umland und von weiter entfernten Gegenden wird notwendig sein. München setzt jetzt schon einen Plan um, der die Stadt bis 2025 komplett auf erneuerbare Energien umstellen soll. Dazu bezieht sie Solarenergie aus Italien und Windenergie aus der Nordsee”, so Giradet.
Politik am Zug
Konkret gesteht der sieben-Punkte-Plan den Stadt- und Landesregierungen hohe Verantwortung zu. Sie sollten Regulierungen und Standards etwa für neue Gebäude sowie Anreize für erneuerbare Energie schaffen und den öffentlichen Verkehr sowie die Elektromobilität fördern. Günstig sei in diesem Zusammenhang, die Infrastruktur selbst zu besitzen, betont Giradet. “Die Möglichkeiten, Akzente zu setzen, sind in diesem Fall größer. Doch auch bei Privatisierungen können gesetzliche Auflagen die Weichen für erneuerbare Energien stellen.”
Mehrere Vorbilder werden diesbezüglich angeführt. Amsterdam kaufte kürzlich den städtischen Energiebetrieb nach zwei Jahrzehnten zurück. Sacramento und Palermo tun sich durch entsprechende Initiativen zum Erhalt der Kontrolle über die Energieversorgung hervor. “Hamburg erlebte schon vor Jahren die Totalprivatisierung der Energieversorgung. Heute mischt die Stadt durch die Gründung eines Unternehmens für erneuerbare Energie http://www.hamburgenergie.de wieder mit”, so der Forscher.
Städte schuld am Klimawandel
Weitere Vorschläge sind, Prozesse der Planung und Genehmigung von erneuerbaren Energieanlagen zu erleichtern, Bildungsangebote für die Bevölkerung bereitzustellen und auch die städtischen Kohlenstoff-Senken zu nutzen. Erreichen könne man dies etwa durch den gezielten Ausbau von Grünflächen. “Erneuerbare Energie ist zwar derzeit noch teurer als fossile Brennstoffe, doch muss man auch deren enorme ökologische Kosten sehen. Zudem schafft die Förderung neue Arbeitsplätze.” Gezeigt habe sich dies durch die 280.000 neuen Stellen, die durch die Einführung des Einspeisegesetztes für Solarstrom entstanden seien.
Das Drängen der Forscher geht auf die Tatsache zurück, dass Städte mehr als drei Viertel der globalen Ressourcen verbrauchen. Städte liefern damit den mit Abstand größten Beitrag zum Klimawandel, sind von diesem jedoch auch in hohem Maß betroffen.
Download des Berichts unter http://www.worldfuturecouncil.org/fileadmin/user_upload/PDF/100__renewable_energy_for_citys-for_web.pdf (Ende)
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Hannes Rauch – Die kommunikative Kraft der Tiroler Volkspartei ist ihre Stärke
15.4.2010 von zaro.
Der Hauptgeschäftsführer der Tiroler VP ist überzeugt von der innovativen, erfrischenden Kraft der Inhalte die den Wähler überzeugte.
Kufstein/Tirol - In der Hauptgeschäftsstelle in der Fallmerayerstraße 4 laufen alle Fäden zusammen. Hier bemüht sich ein junges, einsatzfreudiges Team unter der Leitung von Hauptgeschäftsführer Mag. Johannes Rauch darum, den Bürgerinnen und Bürgern die Politik und die Ziele der Tiroler Volkspartei näher zu bringen. „Wer die Kommunikation im gesellschaftlichen Kollektiv am besten versteht, wird die Gesellschaft für sich gewinnen, wer die Zeit beobachtet und die Signale der neuen Paradigmen versteht, wird die neue Zeit prägen“. Hannes Rauch, http://tiroler-vp.at/11668/ vertritt klare Verhältnisse und Erkenntnisse: „Wer die Ängste einer Nation in Mut verwandelt, wird diese Nation zukünftig gestalten, diese Persönlichkeiten werden dienend herrschen im Sinne von Altruismus. Diesem politischen Verständnis wird sich, der sich bewusste neue Mensch nicht entziehen können, da dies die Wirklichkeit des Lebens ist. Das Leben ist ein mutiges konsequentes Vorwärtsschreiten, evolutionär und bedingungslos. Im Jahrtausendelangen Transformationsprozess vom Einzeller zum Homo Sapiens, hat das Leben keinerlei Rücksicht genommen auf überholte Konzepte, es hat sich bedingungslos dem Leben hingegeben und laufend neue verfeinerte Systeme hervorgebracht. Das wird auch zukünftig Niemand aufhalten, da es nicht allein dem menschlichen Verstand unterliegt, sondern vielmehr auf der ständigen Bewussteinserweiterung der Bürger und Bürgerinnen beruht. Natur, Biologie, physikalische und energetische Konzepte folgen diesem Schöpfungskonzept, nichts ist fertig alles befindet sich in einer stetigen Verwandlung ohne das es je zu einem Ende kommen wird“. Neue Systeme fordern neue Wege, so Rauch im Interview. Dabei stellt eine moderne junge, erfrischend klare Politik sicher, das Innovation und Tradition die synergetischen Elemente sind, die eine Partei vie die Tiroler Volkspartei ausmacht“.
Die nächsten Jahre werden die Parteien, mit ewig gestrigen Ansichten in der politischen Landschaft, ziemlich alt aussehen lassen, weil der Wähler Klarheit und Wahrheit fordert. Weil der Wähler wissen will was auf ihn zukommt. Das ist ein Gesetz aus der Kommunikationselektronik, denn wenn Sender und Empfänger die falsche Wellenlänge haben verstehen sich diese nicht mehr. Das betrifft die Politik wie auch die Wirtschaft. Einige mit den Veränderungen mitwachsende und der Wandlung nachfolgende Unternehmen und politische Parteien werden verstehen und dadurch nicht nur Krisen überstehen, sie werden quasi zum Phönix aus der Asche werden. „Wer Menschen, Kunden, Wähler für sich gewinnen will der muss das Leben verstehen, weil Menschen lebendige Wesen sind, wandelbar, veränderbar und zunehmend mutiger, wer mit den Menschen kann, der erschafft sich auch in naher Zukunft eine krisensichere Kiste“. Die Tiroler Volkspartei (http://tiroler-vp.at ) ist ein Fels in der Brandung, die Tiroler Wähler, die Bürger und Bürgerinnen wissen das, dieses Wissen wird gewählt, dieses Wissen ist der Erfolgsgarant der Tirol in eine sichere Zukunft führt. Die Basis dazu ist die lebendige Gegenwart mit ihren kreativen Ideen, für ein besseres Tirol mit einer noch besseren Lebensqualität. Nicht die politische Auseinandersetzung mit anderen Parteien ist entscheidend für ein gesichertes Wachstum von Regionen, Kommunen und Wirtschaftsstandorten sondern die Umsetzung klarer Ziele der führenden Regierungspartei. Tirol das ist ökologisches Verständnis, in Synergie mit einer starken Wirtschaft, es ist der Einklang des Miteinanders von Bürgern und Bürgerinnen mit immer gleichen Zielen, die Headline dieser Ziele ist einfach – Lebensqualität, Sicherheit, Gesundheit, Heimat.
Selbst die Jugend in Tirol hat uns verstanden und versteht uns immer besser, denn wir reden Klartext, das ist der Weg in die Herzen der Jugendlichen die ihre Heimat lieben und erfolgreich in ihre Zukunft starten wollen. Wir sind eben die Volkspartei, es mag sein das wir nicht jeden Tiroler überzeugen, aber wir sind für jeden Tiroler da, wir sind immer da, wir sind der Faktor der seit Jahrzehnten Tirol vorwärts bringt. Wir sind lernbereit für kommende Aufgaben, wir sind ein Teil Europas und der Welt und wir sind ein sehr beleibter Teil der Welt, Tirol lieben ist leicht, es mag noch schönere Flecken Erde geben, aber Leben kann man am besten in Tirol. Es geht immer noch a bisserl besser, wir haben viel vor um die Tiroler zu überzeugen das es wertvoll ist die richtige Wahl getroffen zu haben, so Hannes Rauch im Interview mit ZAROnews.
Über Mag. Johannes Rauch
Rauch besuchte von 1977 bis 1981 die Volksschule in Kufstein-Zell und im Anschluss ab 1981 das Bundesgymnasium Kufstein, das er 1989 mit der Matura abschloss. Danach studierte er von 1989 bis 2000 Rechtswissenschaft und von 2000 bis 2002 Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Rauch schloss sein Studium 2002 mit dem akademischen Grad Mag. phil. ab.
Beruflich war Rauch als Lektor für die Tiroler Bezirksblätter tätig und arbeitete von 2001 bis 2003 als Pressesprecher der Tiroler Volkspartei. Danach war er von 2003 bis 2004 als Pressesprecher des Innenministers Ernst Strasser beschäftigt und hatte diese Funktion bis 2006 auch unter dessen Nachfolgerin Liese Prokop inne. Rauch war in der Folge von Juli bis November 2006 Pressesprecher der ÖVP-Bundespartei und übernahm von 2006 bis 2007 die Funktion eines Sektionschef-Stellvertreters im Bundesministerium für Inneres. Seit Oktober 2007 ist Rauch Hauptgeschäftsführer der Tiroler Volkspartei.
ZAROnews, Tirol
Red.: Robert Zach
Hechtsee 7
6330 Kufstein
www.zaronews.com
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Wahrnehmen der Gefühle beruhigt
14.4.2010 von zaro.
Forscher finden einfachen Trick zur Vermeidung von Überreaktionen
Zürich (pte/24.03.2010/13:20) - Eine sehr einfache Methode, mit negativen Gefühlen gut umzugehen, haben Forscher der Universität Zürich http://www.uzh.ch gefunden. In der Fachzeitschrift Neuroimage berichten sie, dass ein achtsames Wahrnehmen der Emotion zum schnellen Abreagieren verhelfen kann. “Die Psychotherapie setzt die Gefühlswahrnehmung schon lange ein. Erst jetzt gelang aber der biologische Nachweis dafür, dass eine rein mentale Achtsamkeits-Intervention Emotionen abklingen lässt”, berichtet Studienleiter Uwe Herwig im Presse-Interview. Nützlich sei dieses Wissen auch für den Alltag.
Vernunft hemmt Emotion
30 Freiwillige wurden von den Forschern mittels Magnetresonanz-Tomografie untersucht. Ihre Aufgabe lautete, sich eigene aktuelle Gefühle zu vergegenwärtigen (”Wie fühle ich mich?”) oder über sich nachzudenken (”Wer bin ich?”). In der Bildgebung zeigte sich eine Aktivierung der Mittellinien-Regionen des Stirnhirns. Besonders interessant war jedoch, dass bewußtes Achten auf die Gefühle die Aktivität der Mandelkern-Region im Gehirn deutlich senkte. Diese Region steuert die emotionale Erregung und ist umso aktiver, je intensiver Erregungen wie etwa Angst empfunden werden.
Dieser Zusammenhang ist für den Psychiater gut erklärbar. “Das Stirnhirn ist bei Vernunft aktiv und kann die Gefühle kontrollieren. Diese Region kann emotionale Areale des Gehirns und somit auch die Mandelkern-Aktivität hemmen.” Somit werde die schnelle emotionale Verarbeitung reguliert und Überreaktion vermieden. “Selbstregulation durch den Einsatz der vorderen Hirnrinde kann als eine Errungenschaft der Evolution angesehen werden”, so Herwig.
Ausschalten nach dem Wecker-Prinzip
Damit sei ein einfacher Trick für den Umgang mit schwierigen Gefühlen gefunden. “Der Ratschlag ist, das Körpergefühl bewusst wahrzunehmen, welches Stress, Ärger oder Angst mit sich bringt. Denn der Körper gibt immer Signale für Gefühle, wie etwa ein Kribbeln im Bauch oder eine Beklemmung in der Brust.” Mache man sich diese Empfindungen klar, könne man sich leichter von ihnen distanzieren - laut Herwig so wie bei einem Wecker, der dann mit dem Klingeln aufhören kann, sobald man ihn wahrnimmt und abstellt. “Ziel ist es, sachlich und besonnen statt emotional zu reagieren.”
Die innere Auseinandersetzung mit Gefühlen durch deren aktives Bewusstmachen kann man trainieren. “Teilweise geschieht das etwa schon in Management-Kursen, wobei Menschen dadurch belastbarer werden wollen. Auch Meditation und Yoga verwenden die Technik.” Erschwert könne dieser Zugang allerdings bei psychischen Erkrankungen wie Depression und schweren Angststörungen sein. “Sind Gefühle zu stark, so kann deren bewusste Wahrnehmung auch zusätzlich belasten. Es empfiehlt sich, die Technik schon in Zeiten innerer Ausgeglichenheit zu üben, um sie bei Bedarf anwenden zu können.” (Ende)
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“Unternehmer sind Dealer für Arbeitssüchtige”
14.4.2010 von zaro.
Workaholism-Gefahr spitzt sich im heutigen Arbeitsalltag zu
Valencia/Bremen - Die Gefahr, zum Workaholic zu werden, steigt in der Arbeitswelt. “Personalführung und Arbeitsplatzgestaltung sind heute darauf ausgerichtet, dass der Einzelne im Job das Letzte aus sich herausholt. Es ist bedenklich, wenn das Selbstbewusstsein eines Menschen nur von der Anerkennung abhängt, die sie durch Arbeit erfahren. Das wird jedoch gefördert”, erklärt Holge Heide, Leiter des Instituts für sozialökonomische Handlungsforschung an der Universität Bremen http://www.seari.uni-bremen.de, im Presse-Interview.
Spezieller Kritikpunkt Heides ist der Trend der “selbstständigen Unselbstständigen”. Unternehmen übertragen Mitarbeitern stets mehr Entscheidungskompetenz und Flexibilität mit dem Ziel, dem maximalen Output dadurch noch näher zu kommen. “Mit dem Erreichen dieses Ziels ist Anerkennung verbunden. Damit nehmen die Situationen zu, in der Menschen ihre Arbeitssucht ausleben können, wobei Unternehmen wie Dealer wirken”, so der Sozialökonom. Arbeitssucht sei dabei, das frühere Leid des Arbeiters an einem monotonen, die Produktivität senkenden Acht-Stunden-Tages zu ersetzen.
Auch wenig Arbeit kann süchtig machen
Forscher um Mario Del Líbano von der spanischen Universität Jaume setzen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Psicotema” die für Arbeitssucht kritische Arbeitszeit mit 50 Stunden an. Derartige quantitative Angaben würden der Problematik jedoch kaum gerecht, warnt Heide. Auch der spanische Vorschlag, übermäßige oder zwanghafte Arbeit als wichtigste Merkmale zu sehen, sei mit Vorsicht zu genießen. “Entscheidend ist die krankhafte Fixierung auf Arbeit. Manche Arbeitssüchtige können vor lauter Stress kaum arbeiten und versuchen ständig, sich von etwas zu erholen, das sie noch nicht getan haben”, so der Experte.
Krankhaft ist für Heide Arbeit dann, wenn sie zum Überlebensmittel geworden ist. “Das Problem ist in erster Linie ein psychisches. Betroffene versuchen oft unbewusst, durch die Arbeit eine sonst ausbleibende Anerkennung zu erhalten. Falls das Ziel nicht erreicht wird, will man zumindest beweisen können, dass man es lange versucht hat, was auch lange Arbeitszeiten bewirken kann.” Um Müdigkeit und Schlafbedürfnis des Körpers zu überwinden, putschen sich Arbeitssüchtige mit ihrer Arbeit auf, die wie eine Droge wirken kann.
Einstellung zur Arbeit überdenken
Die Tatsache, dass Arbeit so hoch angesehen wird, erschwert es Workaholics ungemein, ihr ungesundes Verhältnis zur Arbeit zu erkennen. “Wenn man seine Sucht einsieht, ist es in vielen Fällen schon zu spät. Oft gelingt es erst nach einem Burnout, körperlichen Zusammenbruch oder sogar Herzinfarkt”, so Heide. Zuvor schrecken die meisten davor zurück, sich als arbeitssüchtig zu outen. “Sie fürchten, damit ein lautes Loslachen zu produzieren. Doch auch anonyme Selbsthilfegruppen für Arbeitssüchtige haben nur geringen Zulauf, obwohl das Problem viele betrifft.”
Die Gruppe um Del Líbano beschreibt, dass bestimmte finanzielle oder familiäre Vorbedingungen häufig unter Arbeitssüchtigen anzutreffen sind. Häufig würden Betroffene versuchen, durch Arbeit einen Ausgleich zu schaffen für Angst vor Arbeitsplatzverlust, zunehmenden Wettbewerb oder auch für fehlende persönliche Zuneigung. Ungünstig seien auch zu hohe eigene Erfolgsvorgaben oder die Furcht vor einem dominierenden, fordernden oder bedrohlichem Chef.
Abstract der spanischen Studie: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20100441 (Ende)
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