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Archive für 16.4.2010

Mit 14 geht man das höchste Risiko ein

Vorliebe für Nervenkitzel macht wagemutig

London - In keinem Lebensalter entscheidet sich ein Menschen bewusst so waghalsig wie in der Jugend. Das behaupten Neurowissenschaftler vom University College London in der Zeitschrift “Cognitive Development”. Ihre Experimente sind ein Hinweis dafür, warum Jugendliche viel eher dazu neigen, ihre Gesundheit durch riskantes Verhalten wie etwa Rauchen, Alkoholmissbrauch, ungeschützten Geschlechtsverkehr, ungesunde Essgewohnheiten oder physische Inaktivität zu gefährden.

Die Forscher baten 86 männliche Versuchspersonen zwischen neun und 35 Jahren, am Computer ein Glücksspiel zu spielen. Sie mussten sich dabei stets zwischen sicheren oder riskanten Optionen entscheiden, um zu Punkten zu gelangen. Nach jeder Runde erhoben man, wie zufrieden oder unzufrieden die Spieler mit ihrem Ergebnis waren und warum. Dabei zeigte sich, dass es besonders Jugendlichen zu Beginn der Pubertät Vergnügen bereitet, in einer Situation mit viel Glück davonzukommen. Das höchste Risiko gingen die 14-Jährigen ein.

No risk, no fun

“Jugendliche nehmen das meiste Risiko auf sich, doch nicht etwa weil sie die Folgen ihres Tuns nicht einschätzen könnten. Das gelingt ihnen weitaus besser als Kindern. Jugendliche entscheiden sich hingegen bewusst für das Risiko”, erklärt Studienleiterin Stephanie Burnett. Besonders der Nervenkitzel, den eine gefährliche Situation mit sich bringt, hätte es ihnen angetan - erst recht, wenn sie letztlich dabei Glück haben.

Ihre Forschung sei die bisher erste Laborstudie, der ein Nachweis für das hohe Risiko bei Jugendlichen gelang. “Wir sind einen Schritt weiter gekommen in der Suche, warum die Jugend so häufig zu extremem Risikoverhalten neigt”, so die Forscherin. Ein Stück erklärbar sei somit das sogenannte “Gesundheitsparadox” der Jugend. Denn just zu dem Zeitpunkt im Leben, an dem der Mensch seine maximale körperliche Gesundheit genießt, kann man zugleich hohe Sterblichkeit und Morbidität beobachten. (Ende)

Gläubige schirmen Kinder von Kirche ab

Missbrauchsfälle sind Vertrauensdesaster für Katholiken

Zürich/München - Reihenweise Missbrauchsfälle haben die katholische Kirche in den vergangenen Wochen erschüttert. Selbst der Papst soll in seinem Amt als Kardinal Ratzinger von zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Kinder in den USA gewusst haben und untätig geblieben sein, werfen ihm US-Medien vor. Die Reaktionen der Gläubigen ließen nicht lange auf sich warten. Sie ziehen nun die Konsequenzen und kehren der Kirche in großer Zahl den Rücken. Ihre Kinder wollen sie mittlerweile auch von kirchlichen Institutionen fernhalten. Eine erdrückende Mehrheit hat das Vertrauen in die Religionsgemeinschaft verloren.

Irreparabler Schaden

In der aktuellen Situation halten nur mehr zehn Prozent der Deutschen die katholische Kirche für glaubwürdig, vertrauenswürdig oder ehrlich, wie die Marktforscher von zehnvier http://zehnvier.ch und GMI http://www.gmi-mr.de aufzeigen. “Es ist davon auszugehen, dass sich in der Schweiz und Österreich das gleiche Bild zeigen würde”, erläutert zehnvier-Consultant Felix Steinhauer im Gespräch mit uns. Streng gläubige Menschen seien der Kirche gegenüber zwar etwas weniger negativ eingestellt. Ihre Ansicht unterscheide sich zur Zeit aber stark von der allgemeinen Meinung.

Obwohl noch knapp die Hälfte der Katholiken jenen Personen vertraut, die in ihrer eigenen Gemeinde tätig sind, will zehnvier zufolge nur noch rund ein Viertel die eigenen Kinder der Obhut der katholischen Kirche wie kirchlichen Kindergärten, Schulen, Internaten oder auch Chören anvertrauen. In der Gesamtbevölkerung seien es sogar nur elf Prozent. “Je mehr Fälle in den Medien auftauchen, umso eher werden sich Eltern überlegen, ihre Kinder in katholische Institutionen zu schicken”, meint Steinhauer. Für die Zukunft der Kirche sei dies ein schwerwiegender Schaden. Bei einem Drittel ihrer Anhänger sei ein Austritt wahrscheinlicher geworden.

Großteil wirft Kirche Vertuschung vor

Vom Willen der Kirche zu einer lückenlosen Aufklärung gehen nur zwölf Prozent der Bevölkerung aus. 90 Prozent sind nicht der Meinung, dass sie mit den erhobenen Vorwürfen angemessen und richtig umgeht. Nur 18 Prozent glauben, dass die katholische Kirche die nötigen präventiven Maßnahmen ergreifen wird, um künftige sexuelle Übergriffe auf Kinder oder Jugendliche zu verhindern. Mehr als zwei Drittel sind sogar der Ansicht, dass die katholische Kirche versucht, Missbrauchsfälle zu vertuschen.

“Bei der Kirche ist ein absolut offener und ehrlicher Umgang mit der Situation erforderlich”, sagt Steinhauer gegenüber ZAROnews. Sie müsse eine gänzliche Aufklärung der Fälle forcieren und die weltliche Macht walten lassen. “Das fordert auch die Bevölkerung”, so Steinhauer. Das Verhalten des Papstes in der Causa betrachtet die Mehrheit hingegen als nicht angemessen. 80 Prozent plädieren darüber hinaus für die Abschaffung des Zölibats, den viele als Hauptgrund für sexuellen Missbrauch in kirchlichen Organisationen betrachten. (Ende)

De Clars realisiert neue Anti-Aging-Innovation für dauerhafte Gesichtsverjüngung

Schweizer Unternehmen entwickelt Produkte, die in dritte Hautschicht eindringen

Luzern, Schweiz - Die Produkte von de Clars gehören derzeit zu den gefragtesten Liftingmöglichkeiten, ganz ohne operative Eingriffe und ohne deren Nebenwirkungen, dafür aber äußerst effektiv: Das Schweizer Kosmetikunternehmen entwickelt High-Tech-Kosmetika, die bis in die dritte Hautschicht eindringen und den Teint sichtbar verjüngen.

Spätestens ab 40 Jahren kennt jeder das Phänomen. Eigentlich ist man mit seinem Aussehen durchaus zufrieden. Doch dann kommen wieder Tage, da wirkt die Haut fahl, Falten zeigen sich deutlicher und irgendwie wirkt die Haut nicht mehr so prall.

Der Schweizer High-Tech-Premiummarke de Clars gilt als Spezialist für eine jugendlich wirkende Haut in kürzester Zeit. Die Produkte versorgen den Teint tiefenwirksam mit Feuchtigkeit - die Haut wird geschmeidiger und sieht jugendlicher aus.

Die Pflegelinie zeichnet sich durch einen revolutionären Wirkstoffkomplex aus, der den natürlichen DNA-Reparaturmechanismus der Haut unterstützt und die Zellfunktionen für lange Zeit auf optimalem Niveau erhält. So enthält die Maske z.B. den natürlichen Wirkstoff Centella asiatica, das Co-Enzym Q 10 sowie natürliche Öle.

Höchste Konzentration von Wirkstoffen

«Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine hochwertige Anti-Aging-Pflege zu entwickeln, die den Kollagenabbau in der Haut verzögert und hautschädigende freie Radikale neutralisiert. Es ist uns gelungen, die höchste Konzentration von Wirkstoffen in kleinste Moleküle zu verpacken, die bis in die dritte Hautschicht, die Lederhaut, eindringen», sagt Dr. Nikolas Huber, der als Genetiker und Biologe massgeblich an der Entwicklung der de Clars Kosmetiklinie beteiligt ist.

Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag in einer einzigartigen Kombination von Anti-Aging-Kosmetik mit höchstmöglicher Wirkstoffkonzentration und einer hohen Hautverträglichkeit als Alternative zu klinischen Laserverfahren und kosmetischen Injektionen. Denn das Problem der meisten Anti-Aging-Kosmetika sei, dass die Wirkstoffe gar nicht bis in die unteren Hautschichten gelangen, um dort etwas zu «reparieren». De Clars sei es nun gelungen, dem entgegenzuwirken. Hautzellen würden in noch nie da gewesener Form regeneriert, sagt Huber.

Vier- bis fünfmal mehr Wirkstoffe

Die Produkte der Pflegeserie wirken tief in der Haut gegen Oxidationsprozesse und mildern feine Linien und Falten. Das Ergebnis sei ein strahlender Teint. «Mit dieser innovativen Anti-Aging-Pflege gewinnt die Haut Frische, Glätte und Ausstrahlung zurück - spürbar und sichtbar», so Huber.

Die Cremes, Seren und Gesichtsmasken von de Clars basieren dabei auf dem medizinischen Wissen, wie Substanzen untereinander wirken und wie sie die Haut beeinflussen. Sie haben einen vier- bis fünfmal höheren Anteil an Wirkstoffen als handelsübliche Kosmetika und sind hypoallergen. Die hohe Qualität und Reinheit der Zutaten ermöglicht die Entwicklung milder Produkte, die gleichzeitig schnelle, sichtbare Resultate gewährleisten.

Hohe Erfolgsquote, keine Nebenwirkungen

Laut einer Studie mit Produkten von de Clars, die von der Biomedizinerin Dr Eva Oltvanyi durchgeführt wurde, hatten 87 Prozent der teilnehmenden Frauen eine messbare Faltenverringerung, während gleichzeitig bei keiner von ihnen Hautirritationen festgestellt wurden. Perlenextrakte, Hyaluronsäure, Phytohormone und andere Anti-Aging-Wirkstoffe dringen hier also in der Tat in die Lederhaut ein und wirken verjüngend.

Die genauen Inhaltsstoffe und deren Wirkung ist auf der Homepage http://www.declars.com bei jeder einzelnen Produktbeschreibung nachzulesen.

Fast so, als könne man die Zeit ein wenig zurückdrehen… (Ende)

Städte: 100 Prozent erneuerbare Energie möglich

Experten schlagen sieben Schritte zur Umsetzung vor

Rio de Janeiro/Hamburg - Den Städten könnte es ohne weiteres gelingen, ihre Energie mittelfristig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Das berichten deutsche Wissenschaftler auf der Städtekonferenz UN-HABITAT http://www.unhabitat.org in Rio de Jainero. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen die Städte jedoch eine Strategie mit einem Zeitplan, wofür die Forscher ein Vorschlag mit sieben Punkten liefern.

Verbrauch senken und Versorgung ändern

Die Forscher raten, den Maßnahmen Vorrang zu geben, die innerhalb der Stadt geschehen können. “In erster Linie muss es darum gehen, einzelne Gebäude und Städte insgesamt möglichst energieeffizient zu gestalten, um den Verbrauch gering zu halten. In weiterer Folge muss die Versorgung durch neue Energieformen gesichert werden”, erklärt Herbert Giradet, Programmdirektor des World Future Councils http://www.worldfuturecouncil.org im Interview.

Mittlere und kleine Städte können erneuerbare Energie weit über dem Eigenbedarf erzeugen und somit zu Exporteuren werden. In großen Städte und Metropolen sieht die Lage etwas anders aus. “Die Zulieferung erneuerbarer Energie aus dem Umland und von weiter entfernten Gegenden wird notwendig sein. München setzt jetzt schon einen Plan um, der die Stadt bis 2025 komplett auf erneuerbare Energien umstellen soll. Dazu bezieht sie Solarenergie aus Italien und Windenergie aus der Nordsee”, so Giradet.

Politik am Zug

Konkret gesteht der sieben-Punkte-Plan den Stadt- und Landesregierungen hohe Verantwortung zu. Sie sollten Regulierungen und Standards etwa für neue Gebäude sowie Anreize für erneuerbare Energie schaffen und den öffentlichen Verkehr sowie die Elektromobilität fördern. Günstig sei in diesem Zusammenhang, die Infrastruktur selbst zu besitzen, betont Giradet. “Die Möglichkeiten, Akzente zu setzen, sind in diesem Fall größer. Doch auch bei Privatisierungen können gesetzliche Auflagen die Weichen für erneuerbare Energien stellen.”

Mehrere Vorbilder werden diesbezüglich angeführt. Amsterdam kaufte kürzlich den städtischen Energiebetrieb nach zwei Jahrzehnten zurück. Sacramento und Palermo tun sich durch entsprechende Initiativen zum Erhalt der Kontrolle über die Energieversorgung hervor. “Hamburg erlebte schon vor Jahren die Totalprivatisierung der Energieversorgung. Heute mischt die Stadt durch die Gründung eines Unternehmens für erneuerbare Energie http://www.hamburgenergie.de wieder mit”, so der Forscher.

Städte schuld am Klimawandel

Weitere Vorschläge sind, Prozesse der Planung und Genehmigung von erneuerbaren Energieanlagen zu erleichtern, Bildungsangebote für die Bevölkerung bereitzustellen und auch die städtischen Kohlenstoff-Senken zu nutzen. Erreichen könne man dies etwa durch den gezielten Ausbau von Grünflächen. “Erneuerbare Energie ist zwar derzeit noch teurer als fossile Brennstoffe, doch muss man auch deren enorme ökologische Kosten sehen. Zudem schafft die Förderung neue Arbeitsplätze.” Gezeigt habe sich dies durch die 280.000 neuen Stellen, die durch die Einführung des Einspeisegesetztes für Solarstrom entstanden seien.

Das Drängen der Forscher geht auf die Tatsache zurück, dass Städte mehr als drei Viertel der globalen Ressourcen verbrauchen. Städte liefern damit den mit Abstand größten Beitrag zum Klimawandel, sind von diesem jedoch auch in hohem Maß betroffen.

Download des Berichts unter http://www.worldfuturecouncil.org/fileadmin/user_upload/PDF/100__renewable_energy_for_citys-for_web.pdf (Ende)

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