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Archive für April 2010
Halton Foodservice Küchen-Lüftungsdecken und Abzugshauben für die professionelle Gastronomie
12.4.2010 von zaro.
In der Gastronomie sind die Küchenlüftungsdecken und Dunstabzugshauben von Halton ein technologisches Highlight, doch auch im privaten Küchenbereich sorgt die DP1 für gute Luft.
Reit im Winkl/Finnland – Halton ist in der internationalen Foodservice-Szene ein bekannter Name. Die deutsche Edelschmiede für einzigartige Küchenlüftungsdecken und Dunstabzugshauben ist bestrebt, mit neuen Entwicklungen das Wohlbefinden am Arbeitsplatz in der Küche laufend zu verbessern. Die Faszination der „Guten Küche“ ist wohl in allen Menschen verankert, wir alle müssen zur Energieversorgung unseres Körpers trinken und essen, dabei haben wir eine große Bandbreite entwickelt vom Fastfood bis hin zum Gourmet-Restaurant. Und wenn wir selbst in der Küche stehen dann muss alles praktisch sein und erstklassig funktionieren, gut kochen kann schon mal hektisch werden. Hektik wiederum verursacht Stress und den können weder gewerbliche noch private Köche brauchen. Gute Küche funktioniert durch gute Köche und gute Köche brauchen einen gesunden Arbeitsplatz, damit die meisterlichen Kreationen zur wahren Gaumenfreude werden.
Doch kann ein Arbeitsplatz in der Küche gesund sein?
Das hängt davon ab, ob der Arbeitsplatz unter ergonomischen Gesichtspunkten eingerichtet ist. Die körperlichen Anforderungen sollten darüber entscheiden, welche Ausstattungslösungen dem Bewegungsraum und damit der Gesundheit förderlich sind, denn Küchenarbeit ist Bewegung. In einer Gastroküche als auch im privaten Küchenbereich geht es richtig zur Sache, da muss es schnell gehen, da kommen selbst erfahrene Köche schon mal ins rotieren und ins schwitzen. Wenn dann die Luft stickig wird, wenn Dämpfe die Sicht vernebeln und sich der Küchengeruch breit macht wird es ernst am Arbeitsplatz Küche. Neue moderne Gastronomiekonzepte fordern immer mehr innovative Küchenlüftungssysteme wie z.B. den Bereich des Frontcooking. Beim Frontcooking bereitet der Koch die Speisen außerhalb der Küche und unmittelbar vor dem Gast zu. Dem Gast wird auf diese Weise die Möglichkeit gegeben, wesentliche Teile des Zubereitungsprozesses und des Kochvorganges zu beobachten, wie es auch traditionell in Japan seit Jahrhunderten gebräuchlich ist. Grundsätzlich erfordert das professionelle Frontcooking eine spezielle Küchenvorrichtung, die neben dem Bereich der öffentlichen Auslage aller Speisen und Zutaten eine sehr spezielle Wrasen-Absaugtechnik erfordert. Das ist dabei elementar wichtig, denn die zu verarbeitenden Zutaten müssen vor dem Beginn des Frontcooking für die zeitnahe Verarbeitung vor den Augen des Gastes zubereitet werden.
„Enabling wellbeing“ ist dabei das Zauberwort
Halton Foodservice, http://www.halton.com ist das Unternehmen das mit funktionellen Lösungen seit Jahren die Qualität von Raumluft in Küchen definiert. Die innovativen Anlagen zur optimalen Luft in Küchen von Halton Foodservice gewährleisten kosteneffektiv ein angenehmes Raumklima. Halton Foodservice ist auf die Optimierung des Raumklimas sämtlicher Küchen-Räumlichkeiten spezialisiert. Halton’s Raumklima-Anwendungen reichen von öffentlichen und gewerblichen Gebäuden für die Industrie, Großküchen und Restaurants. Halton ist auch einer der bekanntesten Lösungsanbieter für Meeres- und Offshore-Anwendungen. Fachgebiete und Produktpaletten umfassen Luftverteilung, Luftstrom-Management, Brandschutz, Lüftung Küche, Luftreinigung und Indoor-Umwelt-Management.
Die patentierten Capture JetTM-Hauben
Die neue Generation der patentierten Capture JetTM-Hauben besitzen drei Capture JetsTM, die das Eindringen von Schadstoffen und überschüssiger Wärme in den Arbeitsbereich unterbinden und für eine produktivere Arbeitsumgebung sorgen. Dank geringerer Luftvolumenströme sind Energiebedarf und damit die Betriebskosten niedriger. Die waagrechten, senkrechten und Seitendüsen besitzen das aerodynamische Design der neuen Capture JetTM-Generation und sorgen in den zentralen Bereichen für eine bessere Leistung. Der Abluftvolumenstrom ist bei gleichem Wärmeentzug 30 % niedriger als bei konventionellen Küchenlüftungs-systemen. Der integrierte Zuluftschirm führt die Zuluft mit ca. 0,2 Tm/s zugluftfrei in den Küchenbereich und sorgt so für eine bessere Raumluftqualität bei minimalen Kosten. Zuluftdüsen verringern den Effekt der Wärmestrahlung der Kochgeräte und Können ganz nach Bedarf individuell eingestellt werden.
Die Capture JetTM-Reihe ist eine ganzheitliche Lösung, die sich problemlos mit den Halton-Anlagen zur
Emissionsbegrenzung (Capture Ray UV-C-Fettabscheider Pollustop-und Luftreinhaltung), automatischen
Reinigungssystemen, Versorgungsleitungen und einem vollständigen Brandschutzsystem kombinieren lassen. Darüber hinaus gewährleistet das neue Design der Capture JetTM-Hauben eine bessere Hygiene und erleichtert Wartung und Reinigung. Zusammen sorgen diese Merkmale für Umweltschutz in der Gastronomie und eine hohe Wirtschaftlichkeit.
Nicht zuletzt bringt eine bessere Küchen-Performance eine Steigerung der Produktivität. Niedrigere Personalfluktuation und weniger Krankenstände durch einen angenehm gestalteten Arbeitsplatz sind mittlerweile erwiesene Tatsachen.
ZAROnews
Autor: Robert Zach
Hechtsee 7
6330 Kufstein/Tirol/Austria
htttp://www.zaronews.com
presse@zaronews.de
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Seegras hilft gegen Fettleibigkeit
12.4.2010 von zaro.
Alginat für bessere und gesündere Ernährung
Newcastle - Seegras könnte ein neues Mittel gegen Fettleibigkeit werden, berichten britische Forscher beim Meeting der American Chemical Society in San Francisco. Das Seegras ist in der Lage die Fettaufnahme um bis zu 75 Prozent zu reduzieren, wie eine Studie deutlich gemacht hat. Nun wollen Forscher der Newcastle University http://www.ncl.ac.uk Seegras in verschiedene Nahrungsmittel mischen, um die Wirkung zu untersuchen.
Das Forscherteam um Iain Brownlee und Jeffrey Pearson hat entdeckt, dass das Alginat - ein natürlicher Ballaststoff, der im Seegras vorkommt - den Körper daran hindert, Fett zu absorbieren. Untersuchungen mit einem künstlichen Verdauungsapparat an mehr als 60 Stoffen haben gezeigt, dass die Substanz besser wirkt als die meisten anderen, die zur Behandlung von Fettsucht angeboten werden.
Versuche an Freiwilligen
“Der nächste Schritt ist, Freiwillige zu rekrutieren, um festzustellen, ob das, was im Labor gezeigt werden konnte, auch in Wirklichkeit funktioniert”, erklärt Pearson, Professor für Molekular-Physiologe, gegenüber uns. “Ziel der Studie war es, die Produkte auf ihre Wirksamkeit zu testen. Dabei konnten wir feststellen, dass die Alginate die Fettverdauung deutlich verringern.”
Alginate werden bereits heute in der Lebensmittelindustrie als Emulgator, Gelier-, Überzugs- oder Verdickungsmittel eingesetzt. Allerdings unterscheiden sie sich von dem, was wir untersucht haben deutlich. “Wir verwenden nur eine Fraktion des Seegrases. Außerdem haben wir deutlich höhere Mengen des Seegrases in die Nahrung gemischt. Während in Eiscremes etwa 0,2 Prozent Algen vorkommen, haben wir diese Dosis auf rund zwei Prozent erhöht. “Die Sorge, dass ein Produkt dann nach Fisch schmeckt, ist unbegründet”, betont der Forscher. Die Substanz sei geschmacklos.
Vielversprechendes Produkt aus der Natur
“Die ersten Untersuchungen haben uns dazu ermutigt, diese natürlich vorkommenden Fasern auch in herkömmliche Lebensmittel des täglichen Gebrauchs einzumischen”, erklärt der Forscher. Wenn sich die bisherigen Laborversuche auch bestätigen, könnte bis zu einem Viertel der Fettmenge in einer Mahlzeit einfach durch den Körper laufen, ohne sich anzusetzen.
Für die Untersuchungen haben die Forscher Algen aus Norwegen verwendet. “Diese stammen aus Gebieten, wo das Meerwasser sehr sauber ist. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Algen in rasendem Tempo nachwachsen. Damit ist die Substanz ein optimaler nachwachsender Rohstoff. Das Algen-Rohmaterial für einen Laib Brot kostet nur etwa drei bis sechs Cent”, so der Wissenschaftler.
Faserreiche Ernährung durch Algen
Nebenwirkungen beim Menschen schließt der Forscher aus. “Da es sich um natürliche Ballaststoffe handelt, werden sie vom Körper auch als solche wahrgenommen”, meint Pearson. “In der industrialisierten Welt nehmen Menschen ohnehin viel zu wenig Ballaststoffe zu sich.” Auch da könnten die Algen, eine Lösung sein. “Von der WHO wird empfohlen, täglich zwischen 18 und 30 Gramm Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Tatsächlich kommen wir meist auf nur zwölf Gramm.”
Derzeit arbeiten die Forscher an weiteren Studien, um in wissenschaftlichen Magazinen publizieren zu können. “Wir brauchen zudem Langzeituntersuchungen, um allfällige Nebenwirkungen ausschließen zu können. Um eine Zulassung vor der EU-Agentur für Lebensmittelsicherheit zu bekommen, muss eine Reihe von Auflagen erfüllt sein”, erklärt der Forscher abschließend gegenüber pressetext.
(Ende)
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Gütezeichen für wasserbewussten Konsum fehlt
12.4.2010 von zaro.
Nahrungs- und Kleidungserzeugung größte Verbraucher
Frankfurt am Main - Die reichen Industrieländer sind in hohem Ausmaß daran beteiligt, dass sich in anderen Regionen der Welt die Wasserkrise zuspitzt. Schuld daran ist jedoch nicht in erster Linie der direkte Verbrauch aus dem Wasserhahn. Während dieser 125 Liter pro Tag und Person beträgt, ist der indirekte Verbrauch über Nahrungsmittel- und Konsumprodukte - das sogenannte “virtuelle” Wasser - um ein Vielfaches höher, teilt der WWF http://www.wwf.de in einer Aussendung mit. Für Konsumenten ist jedoch noch immer nicht ersichtlich, welche Produkte besonders schädlich für die Wassersituation der produzierenden Regionen sind.
Deutschland verbraucht jährlich 159,5 Mrd. Kubikmeter virtuelles Wasser, was drei Bodensee-Füllungen entspricht. Täglich sind das pro Person 5.288 Liter oder 25 gefüllte Badewannen. Das virtuell verbrauchte Wasser stammt zu 73 Prozent aus der Landwirtschaft. “Die Lebensmittel, deren Produktion am meisten Wasser erfordert, sind Weizen, Kaffee und Kakao, gefolgt von Baumwolle und Ölsaaten. Bei tierischen Produkten führen Schwein, Milch, Rind, Geflügel und Eier die Liste an”, erklärt WWF-Sprecher Martin Geiger gegenüber pressetext. 23 Prozent stammen aus Industrieprodukten.
Kritischer Konsum als wichtigstes Wassersparen
Effektives Wassersparen bedeutet somit in erster Linie, beim Einkauf aufzupassen. “Man sollte sich überlegen, was man isst und welche Kleidung man trägt”, rät Geiger. Sinnvoll sei der saisonale Einkauf, organischer Produkte sowie auch Reduktion oder Verzicht bei Zitrusfrüchten. “Es kommt vor allem darauf an, woher Obst und Gemüse stammen. Kaffee und Kakao werden in wasserreichen Regionen angebaut, während Tomaten, Nüsse und Oliven oft aus dem Mittelmeerraum oder Nordafrika stammen. Eine Gurke aus Spanien kann schlechter für die Wassersituation vor Ort sein als eine Tasse Kaffee”, so der WWF-Experte.
Welche Folgen die Einkaufspolitik des Einzelnen auf den Wasserverbrauch anderswo hat, zeigt das Beispiel Spaniens. 500.000 illegal genutzte Brunnen gibt es im Land auf der iberischen Halbinsel. Dahinter steckt jedoch nicht der vergleichsweise niedrige Verbrauch von Privatpersonen, sondern jener der großen Agrarbetriebe, die vor allem nach West- und Mitteleuropa exportieren.
Noch immer kein Wasser-Siegel in Sicht
Bei der Wahl der Kleidung sind Kunstfasern für Geiger keine Alternative zu Baumwolle, da auch bei der Erdöl-Pumpung große Wassermengen verbraucht werden. Bei Bio-Produkten und Öko-Baumwolle kann man davon ausgehen, dass weniger Düngemittel eingesetzt werden. “Bisher gibt es jedoch noch kein Gütesiegel, an dem man den Wasserverbrauch und -management der Produzenten tatsächlich erkennt”, muss der Experte eingestehen. Allein Ansätze dafür existieren - wie etwa die Initiativen “Better Cotton” http://bettercotton.org und “Cotton Made in Africa” http://www.cotton-made-in-africa.com/Home/de. (Ende)
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Sexismus schadet den Männern
12.4.2010 von zaro.
Negative Haltung auch von nur beobachtenden Frauen
Mansfield - Wenn ein Mann eine Frau auf sexistische Weise anspricht, bringt er damit alle Vertreter seines Geschlechts in Verruf. Denn Sexismus kann Denken, Fühlen und Verhalten von Frauen gegenüber Männern im Allgemeinen beeinflussen, haben Forscherinnen der University of Connecticut http://www.uconn.edu herausgefunden. In der Springer-Zeitschrift “Sex Roles” berichten sie, dass nicht nur direkt angegriffene, sondern auch zufällig anwesende Frauen mit sehr unterschiedlichen negativen Empfindungen auf sexistisches Verhalten reagieren.
Zorn und Wut
Frauen beobachten oft sexistische Bemerkungen, die anderen Frauen gelten. Was das in ihnen auslöst, haben die Psychologinnen Stephenie Chaudoir und Diane Quinn nun untersucht. Sie spielten Studentinnen Videos vor, bei denen Männer sexistische, anzügliche Bemerkungen gegenüber Frauen machten oder sie bloß begrüßten. Dann fragten die Forscherinnen ihre Probandinnen, wie sehr sie dabei Angst, Niedergeschlagenheit, Zorn oder Wut empfunden hatten.
Es zeigte sich, dass selbst Beobachterinnen nicht aus individuellem Blickwinkel, sondern aus dem ihres Geschlechts auf Sexismus reagierten und häufig Wut auf Männer allgemein entwickelten. “Es scheint als ob Frauen, die sexistische Übergriffe an anderen beobachtet haben, ihre negativen Gefühle und Gedanken gegenüber Männern generalisieren. Alle Männer werden negativ gesehen, wenn einer ein Sexist ist”, berichtet Chaudoir im Presse-Interview. Die Dauer dieses Effekts wurde allerdings nicht untersucht.
Unbewusste Prägung
Wie man als Frau mit so einer Beobachtung umgeht, ist für die Forscherin von der eigenen Vorerfahrung abhängig. Deren Prägung sei ein ständiger Prozess, der vor allem unbemerkt verlaufe. “Oftmals sind Frauen Sexismus ausgesetzt, obwohl sie diesen nicht bewusst wahrnehmen. Studien deuten darauf, dass Sexismus weit seltener als solcher eingeordnet wird als er aus objektiver Sicht geschieht”, so die Psychologin. Wie oft eine Frau beobachtetes männliches Verhalten als Sexismus einordne, hänge von einer Reihe von Faktoren wie etwa Persönlichkeitszüge oder Vorerfahrungen ab.
Dass Männer Frauen verbal erniedrigen, dürfte unter anderem auf Umwelterfahrungen zurückzuführen sein. “Schon früher wurde gezeigt, dass sich Männer nach dem Ansehen von Bildern mit sexualisierten Frauendarstellungen weit eher sexistisch verhalten”, so Chaudoir. Ähnliche Mechanismen wurde kürzlich auch bei frauenfeindlichen Witzen nachgewiesen. Zudem weiß man, dass Männer Frauen in sexistischen Darstellungen eher als Objekte denn als Personen wahrnehmen.
Originalartikel unter http://www.springerlink.com/content/a8n80ku488512172/?p=ae0f046f63954ccf9d5acf051c144330&pi=9 (Ende)
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Klimawandel treibt Afrikaner in die Flucht
8.4.2010 von zaro.
Expertin: “Umwelt, Armut und Entwicklung hängen zusammen”
Hannover - Veränderungen der Umwelt gehören zu den Hauptgründen für Migration in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Hannover http://www.iuw.uni-hannover.de und der United Nations University in Bonn http://www.ehs.unu.edu im “International Journal of Global Warming”. Sie konnten zeigen, dass Migration in dieser Region besonders dann in großem Maßstab stattfindet, wenn sich der Boden etwa durch Wasserknappheit und Verschmutzung verschlechtert und andere Faktoren wie politischer Druck, bewaffnete Zwischenfälle, ethnische Spannungen oder Armut einwirken.
Jeder zweite Binnenflüchtling lebt in Afrika
Das Thema Flucht innerhalb der Landesgrenzen ist nirgendwo aktueller als in Afrika. Obwohl nur zwölf Prozent der Weltbevölkerung Afrikaner sind, leben hier 28 Prozent der Flüchtlinge und sogar 50 Prozent der Binnenflüchtlinge. Der naheliegendste Grund ist die Armut, befinden sich doch 34 der 50 wenigsten entwickelten Ländern in Afrika. Vier von zehn Bewohnern südlich der Sahara leben in extremer Armut, 300 Mio. leben mit Wasserknappheit. Zudem gab es zwischen 1993 und 2002 in 27 der 53 afrikanischen Länder Gewaltkonflikte und jeder Dritte ist unterernährt. Blickt man auf die Ursache von Konflikten und Armut, kommt jedoch auch die Umwelt ins Spiel.
Das konnten die Forscher zeigen, indem sie vier sehr unterschiedliche Länder südlich der Sahara untersuchten. So lassen in Ghana häufige Dürrekatastrophen die Menschen in den Süden des eigenen Landes migrieren und auch in Mosambik führt der Wassermangel die Menschen an die südlichen Küstenregionen und in die Städte. Viele Bewohner Nigers und Senegals wandern hingegen in andere Staaten der Region, im ersten Fall wegen der Ausweitung der Sahel-Wüste, im zweiten aufgrund des Umweltwandels im sogenannten “Peanut Basin”.
Teufelskreis Umwelt und Migration
Wenn auch Ursache und Folge nicht immer auseinandergehalten werden können, rufen Umweltprobleme oft Armut oder Konflikte und damit indirekt Migration hervor. “Erosion, Versalzung, übermäßigem Nährstoffentzug, Abholzung oder Wüstenbildung lassen den Boden an Qualität und Struktur verlieren. Lohnt sich die Bewirtschaftung nicht mehr, verlieren Familien oft die Lebensgrundlage, verarmen und migrieren”, erklärt Studienleiterin Ulrike Grote im pressetext-Interview. Zum selben Ergebnis führe auch oft die Wasserknappheit, die in Gemeinden oft Konflikte auslöse.
Doch auch umgekehrt gilt, dass Migration die Umwelt vielfach verändert. “In verlassenen Gebieten verschlechtern sich degradierte Böden bei extremen Umwelteinflüssen oft weiter, wenn sie nicht bewirtschaftet werden”, so Grote. In Migrations-Zielregionen komme es wegen der Anspruchnahme der Hinzugezogenen häufig zu neuen Konflikten um Land und Wasser. “Beide Ressourcen werden oft noch intensiver genutzt, wenn die Bevölkerung und Konkurrenz unter Nutzern steigen. Das ist wiederum schlecht für die Umwelt.”
Kampf gegen Armut hilft der Umwelt
Zur Eindämmung der Migration setzt die Entwicklungszusammenarbeit der EU schon bisher auf mehrere Strategien. “Nachhaltige Landwirtschaft kann Böden verbessern und vor Erosion schützen, weshalb Migranten Mittel und Informationen zu dieser Bewirtschaftung brauchen. Dazu gehören im südlichen Afrika etwa der Zugang zu Dünger, Kleinstkrediten und Versicherungen, die sich etwa auch auf Dürrekatastrophen beziehen”, erklärt die Expertin.
Ein aktuelles Forschungsprojekt untersucht in Tansania, wie weit Bioenergie-Erzeugung aus Jatropha die lokale Versorgung verbessern kann. “Vielleicht reduziert sich dadurch der Druck auf Wälder, da weniger Holz für die Energiegewinnung geschlagen werden muss. Das wäre eine Strategie zur Verbesserung der Umwelt”, betont Grote. Zielführend seien aber letztlich alle Maßnahmen, die Armut verringern. “Arme sehen sich kurzfristig zur Abholzung von Wäldern gezwungen, selbst wenn sie wissen sollten, dass sie damit mittel- bis langfristig ihre eigene Lebensgrundlage zerstören.” Mit zunehmendem Wohlstand könne man es sich “leisten”, auf die Umwelt zu achten.
Abstract zum Originalartikel unter http://www.environmental-expert.com/resultEachArticle.aspx?cid=6471&codi=157618&lr=1 (Ende)
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Sex-Problem: Männer sind oft zu schnell
6.4.2010 von zaro.
Mann stellt sich zu wenig auf Geschwindigkeit der Frau ein
Wien - “Sexuelle Probleme zwischen Partnern haben oft eine gemeinsame Ursache. Sie entstehen, weil Männer zu dominant und daher auch zu schnell sind”, meint der Tantra-Lehrer Bernd Braun http://www.tantra-institut.at im Presse-Interview. Im Prinzip sei es ganz einfach. Männer müssten nur ein wenig ihrer männlichen Dominanz zurücknehmen und sich auf den Rhythmus und das Tempo ihrer Partnerin einstellen.
“Die indische Tantra-Lehre geht von einer Gleichgewichtung beider Geschlechter aus, da spirituell gesehen, Mann und Frau gleich sind”, so Braun. In den vergangenen Jahrhunderten habe sich in vielen Teilen der Welt allerdings ein Ungleichgewicht - nämlich eine männliche Dominanz - und eine Geringschätzung des Weiblichen herauskristallisiert, die in weiten Bereichen überwiegten.
Das Weibliche verehren
“Wenn ein Mann aufhört nur das Männliche zu leben und die Frau achtet, kann die Frau ihm eine gleichwertige Partnerin sein”, so Braun. “Ein Mann, der sich auf den Rhythmus seiner Partnerin einstellt, schafft Boden für eine optimale Beziehung”, erklärt der Trainer. “Allerdings ist es auch wichtig, dass eine Frau sich selbst kennenlernt, Erfahrung mit ihrem Körper hat und weiß, was ihr gut tut. Ein achtsamer Mann nimmt sich soweit zurück, dass er alles das tut, was der Frau gut tut.”
“Sexualität läuft heute sehr oft im Fastfood-Tempo ab”, so Braun. Erfolgszwang und Unentspanntheit führen dazu, dass Männer Erektionsprobleme haben und zu schnell zum Höhepunkt kommen. Im tantrischen Liebesritual beginne hingegen immer die Frau. Ein weiterer Unterschied ist zudem eine andere Art der körperlichen Vereinigung, die ein solches Gleichgewicht herstellen kann.
Weg vom “Rein-Raus-Sex”
Ein tantrisches Liebesritual ist eine körperliche Vereinigung ohne Rein-Raus-Bewegung. Die Frau führt die Beckenbewegung aus, der Mann folgt ihr. So kommt es zur Erfahrung, im gleichen Rhythmus zu schwingen. Diese Art der sexuellen Vereinigung ist für beide Partner höchst zufrieden stellend und führt die Frau zu höchster Lust, erklärt Braun. Trotz des Ausbleibens einer Ejakulation des Mannes, sei das kein unbefriedigendes sexuelles Erleben.
“Vielfach glauben Männer, dass im Tantra eine Ejakulation als negativ beschrieben wird”, meint Braun. Doch das stimme nicht. Nach dem tantrischen Vereinigungsritual, das übrigens beiden Partnern Kraft gibt, ist ein “herkömmlicher Sexverkehr” auch möglich. Doch sollte eine Stunde Zeit dazwischen vergehen.
Zeit und Zärtlichkeit füreinander
Sexuelle Probleme sind sehr häufig darauf zurückzuführen, dass Menschen keine Zeit haben und stressbeladen an die Sache herangehen. “Eine Lösung dieser Probleme ist das Umarmen und Berühren als Vorstufe einer Vereinigung.” Diese lasse sexuelle Energien bei beiden erwachen. “Beide Partner bleiben so lange in einer Berührungsform bis die Sehnsucht nach dem nächsten Schritt so stark ist, dass man weitergehen will.” Auch hier führt die Frau und gibt das Tempo an.
“Tantrische Liebesrituale streben keinen sexuellen Höhepunkt für den Mann an, führen allerdings zu Höhepunktsphasen, die lange andauern und die zu totaler Entspannung und Hingabe führen”, erklärt Braun. “Bei der Frau kommt es hingegen zu starken Orgasmen und ebenfalls zur vollkommenen inneren Ruhe.”
Tantrische Liebesrituale http://www.kama-institut.at können in Partnerkursen erlernt werden. Wesentliche Grundvoraussetzungen sind dabei Atem-, Bewegungs- und Haltungsübungen. (Ende)
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Koalition will Mineralöl-Konzerne notfalls zerschlagen
2.4.2010 von zaro.
Berlin (dpa) - Die schwarz-gelbe Koalition will als Reaktion auf die hohen Benzinpreise notfalls eine Zerschlagung des deutschen Geschäfts der Mineralölkonzerne prüfen. Dazu soll das schärfere Wettbewerbsrecht eingesetzt werden, das Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) vorbereitet.
Große Konzerne, die ihre Marktmacht missbrauchen, sollen als letztes Mittel zerlegt werden können. “Die Festsetzung der Benzinpreise durch nur wenige Unternehmen könnte ein idealer Fall für die geplante Regelung sein”, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Freitag aus Koalitionskreisen in Berlin.
Es wird von Koalitionsexperten aber offen eingeräumt, dass es bisher keine Beweise gibt, dass die Ölkonzerne die Preise gezielt nach oben treiben. Auch das zuständige Bundeskartellamt ist skeptisch. Bis zum Herbst wollen die Wettbewerbshüter den deutschen Tankstellenmarkt intensiv untersuchen, der von Shell, Aral, Jet, Esso und Total beherrscht wird.
Das Bundeswirtschaftsministerium betonte auf Anfrage, das neue Entflechtungsgesetz werde für alle Branchen gelten. “Über die Anwendung im Einzelfall entscheidet das Kartellamt”, sagte eine Sprecherin. Wettbewerbsexperten hatten bislang die Regelung auf die Stromkonzerne bezogen, die ihre Märkte dominieren.
In der Koalition wird nach dpa-Informationen argumentiert, dass die Marktlage an den Zapfsäulen mehrere Punkte erfüllt, die im Gesetzentwurf als Bedingung für einen so drastischen Eingriff des Staates aufgezählt werden. Der Markt, der eine gesamtwirtschaftliche Bedeutung habe, werde von nur wenigen Anbietern beherrscht. “Wir haben ein stabiles Oligopol”, hieß es. Zudem sei absehbar, dass der Wettbewerb ohne Eingriffe auf absehbare Zeit eingeschränkt bleibe.
Wegen der alle Jahre vor Ostern stark anziehenden Benzinpreise brachte die FDP eine Mehrwertsteuersenkung für Sprit von 19 auf 7 Prozent ins Spiel. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bremste den Regierungspartner sofort aus. “Das geht nicht, wenn wir uns unseren Haushalt anschauen. Wir werden sparen müssen und deshalb glaube ich, sollte man hier nichts Falsches versprechen.” Damit hat auch der ADAC mit seiner Forderung nach Abschaffung der Ökosteuer auf Benzin schlechte Karten. “Die Steuerlast ist eindeutig zu hoch”, hatte ADAC- Präsident Peter Meyer im “Tagesspiegel” argumentiert.
Mit Beginn der Oster-Feiertage war der durchschnittliche Preis für einen Liter Benzin nach Angaben von Shell auf 1,45 Euro gestiegen. Das waren 4 Cent mehr als am vergangenen Wochenende. Diesel legte auf 1,23 Euro zu. Im Jahr 2009 kostete der Liter Super im Jahresschnitt rund 1,28 Euro, Diesel 1,08 Euro.
Die Ölkonzerne erklären, sie seien keine Preistreiber und verweisen auf international gestiegene Einkaufspreise und Nachfrage. Der Rohölpreis erreichte am Donnerstag den höchsten Stand seit 18 Monaten. Der durch die Griechenland-Krise geschwächte Euro sorgt dafür, dass die Konzerne zusätzlich mehr Geld für den Einkauf von Kraftstoffen ausgeben müssen, die in US-Dollar abgerechnet werden. Auch betont die Branche, ohne Steuern koste ein Liter Benzin oder Diesel je nach Sorte nur zwischen 53 und 61 Cent.
Quelle: dpa
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