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Archive für 15.5.2010

Eifersucht macht blind

Unterschiede zwischen Frauen und Männern evolutionär bedingt

Washington DC/Wien - Eifersucht macht wirklich blind. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der University of Delaware http://www.udel.edu. Sie haben entdeckt, dass Frauen, die im Labor künstlich eifersüchtig gemacht wurden, sich emotional so unwohl fühlten, dass sie nicht in der Lage waren, bestimmte Objekte in visuellen Tests zu erkennen. Die Ergebnisse der Studie erschienen in der April-Ausgabe des Fachmagazins Emotion, die von der American Psychological Association http://www.apa.org publiziert wird.

Die Forscher nehmen an, dass die Ergebnisse etwas Profundes über die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Vorstellungen widerspiegeln. Es war schon lange bekannt, dass die Emotionen von Beziehungen die mentale wie auch die physische Gesundheit beeinflussen. Nun scheint es so, als ob diese seelischen Empfindungen im wahrsten Sinn des Wortes beeinflussen, was man sieht.

Labor-Untersuchung von Paaren

Die beiden Psychologie-Professoren Steven Most und Jean-Philippe Laurenceau haben heterosexuelle Paare im Labor untersucht. Die beiden Partner saßen nahe beieinander, hatten allerdings getrennte Computer. Die Frauen wurden bei Landschaftsaufnahmen dazu angehalten, verschiedene Ziele in den Bildern zu entdecken, während sie dazwischen eingeblendete, emotional unangenehme Bilder zu ignorieren versuchten.

Die Männer wurden dazu aufgefordert, die Schönheit verschiedener eingeblendeter Landschaften zu beurteilen. Während des Experiments wurde den Frauen suggeriert, dass die Männer nun Bilder von anderen Single-Frauen nach deren Attraktivität beurteilen mussten. Am Ende des Experiments wurden die Probandinnen danach gefragt, wie unbehaglich sie sich dabei fühlten, dass ihre Partner andere Frauen beurteilten.

Je eifersüchtiger desto blinder

Je eifersüchtiger die befragten Frauen waren, desto verstörter waren sie beim Anblick der gezeigten Bilder. Das ging sogar soweit, dass sie Zielobjekte in den Bildern nicht erkennen konnten. Die Reaktionen waren insbesondere heftig, als den Frauen erklärt wurde, dass ihre Partner nun andere Frauen beurteilten. Unklar bleibt nach den Experimenten jedoch die Frage, was geschieht, wenn die Rollen vertauscht werden. In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, ob eifersüchtige Männer noch blinder werden als Frauen oder nicht.

Erst im Jänner hatten Forscher der Pennsylvania State University Unterschiede zwischen der männlichen und weiblichen Eifersucht untersucht. Demnach reagieren die meisten Männer eifersüchtiger auf sexuelle Untreue als auf einen emotionalen Betrug. Bei Frauen war es zumeist umgekehrt. Gründe dafür wollen die Experten in der Evolution sehen. Männer können sich nicht auf die Sicherheit verlassen, tatsächlich der Vater des Nachwuchses zu sein. Für Frauen ist es hingegen wichtig, dass sie einen Partner haben, der sich dazu verpflichtet fühlt die Familie zu ernähren.

Unendliches Feld der Eifersucht

Dass Eifersucht bei Männern und Frauen verschiedenartig ist, bestätigt auch die Therapeutin und Beziehungs-Coach Christiane Deutsch http://www.christianedeutsch.com im Presse-Interview. “Der archetypische Mann musste nicht auf die Gefühle der anderen eingehen, die Frau als Mutter hingegen schon.” Das sei heute etwas anders, denn diese strenge Trennung gebe es nicht mehr. “Es kommt auf den Anteil der männlichen und weiblichen Energie eines jeden an.”

Eifersucht habe sehr oft auch ihre Ursache in der eigenen Unsicherheit, meint die Therapeutin. “Es ist ganz wesentlich, wie treu man sich selbst gegenüber ist.” Um den Selbstwert zu erkennen, müsse man in seine eigene Geschichte gehen und dort nachforschen. “Selbstliebe ist für eine erfüllte zwischenmenschliche Beziehung notwendig”, so Deutsch abschließend im Gespräch. (Ende)

Die Grünschwätzer: Was Umweltschützer verschweigen

Buchautor Dudo Erny geht ökologischen Problemen auf den Grund

Zug - In seinem Buch “Die Grünschwätzer” (ISBN-Nr.: 978-3-8334-7151-3) deckt der Autor Dudo Erny auf, was Umweltschutzorganisationen verschweigen. Die Überbevölkerung der Erde ist der Hauptgrund für die meisten ökologischen Probleme. Vor 2000 Jahren haben auf der Welt etwa 300 Millionen Menschen gelebt. Heute sind es 6,8 Milliarden und jeden Tag wächst die Weltbevölkerung um weitere 200 Tausend Menschen.

Im Alltag müssen nur die Finanzminister mit Milliarden rechnen. Der Normalbürger kann sich die Zahl Milliarde schlecht vorstellen. Wenn man annimmt, dass jeder Mensch auf der Welt 1 kg Fisch isst, dann sind das 6,8 Millionen Tonnen oder eine Lastwagenkolonne von 6800 km Länge. Die Ursache für die Überfischung der Ozeane sind nicht die Schleppnetze, sondern die Überbevölkerung der Erde. Im Buch die Grünschwätzer finden sie weitere Zahlenbeispiele wie die Überbevölkerung die Ökologie des Planeten schädigt.

Die Überbevölkerung kann man am wirkungsvollsten mit Familienplanung lösen, da diese aber ein Tabuthema ist, redet man lieber über die Mülltrennung, Stromsparlampen und Klimaerwärmung. Wer über Umweltschutz redet und schreibt, sollte das Buch Die Grünschwätzer gelesen haben. Dann sieht er die globalen ökologischen Probleme mit anderen Augen. (Ende)

Aussender: Dudo Erny
Ansprechpartner: Dudo Erny
email: dudoerny@bluewin.ch
Tel. 0041 41 711 83 72

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