Sie befinden sich aktuell in den ZARO news Blog-Archiven für den folgenden Tag 20.5.2010.
- Allgemein (1347)
- Beziehung (273)
- Fachpublikation (504)
- Familie (333)
- Gesundheitstipps (201)
- Kunst+Kultur (47)
- Marketing (115)
- Medizin (512)
- Natur-Bio (445)
- Politik (153)
- PR (500)
- Pressebericht (906)
- Sonstiges (408)
- Spirituell (154)
- Wirtschaft (278)
- 16.5.2012: Raubbau am Planeten Erde spitzt sich zu
- 14.5.2012: Unbewusstes Wissen wirkt bewusst
- 14.5.2012: Stammzellen-Schild schützt Krebspatienten
- 14.5.2012: Neue Pille ahmt Östrogen der Frau nach
- 14.5.2012: Chromosomen: Männer sterben nicht aus
- 14.5.2012: Erziehung und Freunde fördern Suchtprävention
- 26.4.2012: Kleiner Atomkrieg kostet eine Mrd. Hungertote
- 26.4.2012: Rote Kleidung: Für Männer Einladung zum Sex
- 24.4.2012: Männer nähern sich Lebenserwartung von Frauen
- 24.4.2012: Insekten lösen künftiges Ernährungsproblem
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Archive für 20.5.2010
Geld macht geizig
20.5.2010 von zaro.
Studie: Spitzenverdiener sind die größeren Egoisten
Melbourne/Düsseldorf - Wer besonders viel verdient, ist weniger großzügig als Normalverdiener. Zu diesem Schluss kommt zumindest der Ökonom Nikos Nikiforakis von der Universität Melbourne http://www.unimelb.edu.au. Er überprüfte in einem Experiment, welchen Einfluss ein hohes Gehalt auf die Bereitschaft zu teilen hat. Je mehr Menschen verdienen, desto geringer ist der Anteil, den sie anderen weiterzugeben bereit sind.
Im Labor traten Versuchspersonen zunächst gegeneinander in einem Spiel an, dessen Ausgang das “Spielgehalt” für den weiteren Verlauf des Experiments bestimmte. Anschließend mussten die Teilnehmer entscheiden, ob sie einen Teil der Einkünfte einem bzw. mehreren Mitspielern abtreten wollten. Geber und Empfänger blieben dabei jeweils anonym, um durch das Ausklammern strategischer Überlegungen allein das “Geben um des Gebens willen” zu untersuchen. Den Spielern winkte am Schluss eine Belohnung in echtem Geld.
Quelle des Reichtums entscheidend
Die Ergebnisse fielen sehr deutlich aus. Bei den Probanden mit dem höchsten Einkommen war die Chance des Teilens dreimal niedriger als bei den Nächstgereihten. “Selbst wenn Taktiken ausgeblendet werden, sind jene die größten Egoisten, die am härtesten für ihr Gehalt arbeiten”, berichtet Nikiforakis. Der Studienleiter glaubt, dass die sozialen Einstellungen eines Menschen hier ein Wörtchen mitreden. Nette Menschen dürften weniger hart für Geld arbeiten, da sie eher auf die Hilfe anderer zählten, wie auch egoistische die anderen eher für egoistisch halten würden.
Ein anderes Resultat kam allerdings zustande, als man das Gehalt nach dem Zufallsprinzip verteilte. Die Unterschiede im Teilen zwischen Besser- und Schlechterverdienenden waren nun verschwunden. Es dürfte somit darauf ankommen, womit man sein Geld verdient. “Nicht alle Spitzenverdiener sind Egoisten. Menschen, denen das Geld zufällt wie etwa in einer Lotterie oder durch eine Erbschaft, dürften eher zum Teilen bereit sein als solche, die es durch andere Quellen wie etwa durch Arbeit erworben haben”, so der australische Forscher.
Selbstachtung und Gleichheitsdenken machen großzügig
“Ob höheres Einkommen geiziger macht oder Geiz das Einkommen erhöht, kann man aus den Ergebnissen nicht eindeutig schließen. Es ist wie die Henne-Ei-Frage”, erklärt Hans-Theo Normann, Doktorvater von Nikoforakis am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie DICE http://www.dice.uni-duesseldorf.de, im Interview. Relevant sei das Studienergebnis überall dort, wo es auf individuelle Hilfsbereitschaft ankomme. “Hilfsorganisationen erhalten zwar ihre Großspenden von den Großverdienern, doch es ist nicht diese Gruppe, die den höchsten Anteil ihres Einkommens spendet”, so der Experte.
Wie das “Geben um des Gebens willen” zustande kommt, kann laut Normann auf zwei Arten erklärt werden. “Es könnte sein, dass Spender sich wirklich für das Wohlergehen anderer interessieren. Sie spenden, da sie die Ungleichheit nicht mögen. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Menschen sich und andere durch Spenden überzeugen wollen, dass sie gute Menschen sind. Der Respekt der anderen und auch die Selbstachtung stünden dann im Vordergrund, nicht so sehr die Bedürftigkeit der Mitmenschen.” (Ende)
Geschrieben in Marketing, Fachpublikation, Pressebericht, Sonstiges, PR, Kunst+Kultur, Spirituell, Familie, Beziehung, Wirtschaft, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Zu viel Hygiene führt zu Allergien
20.5.2010 von zaro.
Fehlender Kontakt mit schädlichen Bakterien hat Folgen
Montreal/Aachen - All zuviel Sauberkeit trägt dazu bei, dass Menschen krank werden. Das behauptet der Mediziner Guy Delespesse von der Universität Montreal http://www.umontreal.ca. “Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Hygiene und dem Auftreten von Allergien und Autoimmunerkrankungen”, so der Immunologe. Je steriler das Umfeld eines Kindes ist, umso höher sei auch das Risiko, dass es später an einem dieser Krankheitsbilder leide.
Viele Ursachen des Allergie-Booms
Die Zahl der Allergiker hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Betrug ihr Anteil 1980 noch zehn Prozent der Bevölkerung westlicher Industriestaaten, so sind es heute fast 30 Prozent. “Der Anstieg betrifft jedoch nicht nur die Fallzahlen, sondern auch der Schweregrad der Fälle”, betont Delespesse. So sei die Sterblichkeitsrate von dem meist allergisch bedingten Asthma, an dem heute jedes zehnte Kind leidet, allein von 1980 bis 1994 um 28 Prozent gestiegen.
Sehr viele Faktoren dürften hinter diesem deutlichen Anstieg stecken, neben der Familiengeschichte etwa auch die Luftverschmutzung, die Allgegenwart verarbeiteter Speisen, erhöhter Stress oder Verhaltensweisen wie Rauchen. Der kanadische Allergieforscher zählt jedoch auch den ausbleibenden Kontakt des Menschen mit Bakterien dazu. “In den Regionen, in denen die sanitären Bedingungen gleich geblieben sind, stiegen das Vorkommen von Allergien und entzündlichen Erkrankungen nicht an”, so Delespesse.
Risiko steigt mit Bildung
Einerseits würde die heute zunehmend sterile Umgebung dazu führen, dass das Immunsystem keine schädlichen Bakterien mehr abwehren muss und an Beschäftigungsmangel leidet. “Der Körper richtet sich dann gegen sich selbst oder nicht-schädliche Erreger, was zu Autoimmun-Erkrankungen und Allergien führt”, erklärt Delespesse. Andererseits beseitige eine übertriebene Hygiene auch nützliche Mikroorganismen, wodurch die Darmbakterienflora weit kleiner und weniger vielfältig sei.
Für diese Ansicht könnte auch die Tatsache sprechen, dass Kinder aus Familien mit höherem Status häufiger von Allergien betroffen sind. “Der höhere Bildungsstand der Eltern führt vermutlich zu einer geringeren Kinderzahl und mehr Hygiene, weshalb die Infektionshäufigkeit abnimmt. Seltenere Infektionen erhöhen jedoch das Allergierisiko”, erklärt Albrecht Bufe von der Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin http://www.gpaev.de gegenüber der Presse.
Joghurt gegen Allergien
Manche Ärzte empfehlen daher Eltern, Kindern bei harmlosen Infekten Zeit der Ausheilung zu gewähren statt unkritisch Antibiotika oder Fiebersenker zu verabreichen. Delespesse rät werdenden Müttern den Konsum von Probiotika-Joghurts im letzten Schwangerschaftsdrittel. Laut Studien verringert die dadurch verbesserte Darmflora das Risiko für die Entstehung von Allergien um die Hälfte. Die Empfehlung dürfte nicht von ungefähr kommen - Delespesse ist in einem Nebenberuf Berater der kanadischen Molkereiindustrie. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Gesundheitstipps, Familie, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Durchbruch - Natürliche ADHS-Behandlung bei Kindern
20.5.2010 von zaro.
Natur statt Psychopharmaka
Wien - AD(H)S nennt die Wissenschaft eine Erkrankung an der bis zu 3,5% aller Kinder leiden. Dabei kommt es zu relevanten Störungen der Aufmerksamkeit und des Konzentrationsvermögens. Damit kombiniert können Hyperaktivitätsstörungen sein, die aber nicht auftreten “müssen”.
Das Ergebnis sind Kinder, die mit ihren schulischen Leistungen zurück bleiben und damit häufig als “dumm” bezeichnet werden. “Vielfach werden diese “Looser” nicht als krank erkannt!”, bedauert Expertin Ass. Prof. Dr. B. Hackenberg vom AKH-Wien.
Bislang hatte die Medizin die Wahl zwischen Gesprächen, Psychotherapie oder Familientherapie auf der einen Seite und “harten” Psychopharmaka wie Amphetaminen auf der anderen.
Neuere Forschungen konnten nun belegen, dass bei vielen dieser Kinder im Gehirn ein Mangel an bestimmten Fettsäuren vorliegt. Diese so genannten Omega-Fettsäuren werden im Organismus so gut wie nicht produziert und müssen von außen zugeführt werden. Aber nicht nur das Fehlen, auch ein Überwiegen anderer “ungesunder” Fette wie Cholesterin und Transfette stört die sensible Fettbalance im Gehirn. Sie verdrängen die Omega-Fettsäuren aus ihren Bindungen und blockieren so deren Funktion.
Exakte wissenschaftliche Studien in Europa und Australien konnten nun beweisen, dass der Ersatz dieser Omega-Fettsäuren zu einer deutlichen Besserung der ADHS-Symptomatik führt.
Nun steht auch in Österreich ein entsprechende Präparat zur Verfügung, das für viele betroffene Kinder eine Art Durchbruch darstellt. Erste Erfahrungen an der Universitäts-Kinderklinik am AKH sind vielversprechend und bestätigen die internationalen Studien.
Die wissenschaftlichen Hintergründe, Daten und Erfahrungen werden morgen Vormittag im Presseclub Concordia auf einer Pressekonferenz vorgestellt.
Weitere Details: http://www.v-p-c.at/omega2010.html (Ende)
Geschrieben in Fachpublikation, Pressebericht, Beziehung, Familie, Medizin, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Depressive Menschen essen mehr Schokolade
20.5.2010 von zaro.
Süßigkeit aber auch als direkter Auslöser von Depressionen denkbar
San Diego - Menschen, die regelmäßig Schokolade essen, sind depressiver. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der University of California http://www.ucsd.edu gekommen. Jene, die mindestens eine Tafel pro Woche essen, sind eher niedergeschlagen als jede, die nur ab und zu Schokolade essen.
Schokolade als Ursache
Viele gehen davon aus, dass Schokolade die Stimmung heben kann. Das kalifornische Forscherteam um Natalie Rose hält das für denkbar, wissenschaftliche Beweise fehlten jedoch. Sie schließen jedoch auch nicht aus, dass Schokolade eher die Ursache für Depressionen sein könnte.
An der Studie nahmen fast 1.000 Erwachsene teil. Je mehr Schokolade die Männer und Frauen konsumierten, desto gedrückter war auch ihre Stimmung. Jene, die am meisten Schokolade aßen, also mehr als sechs Tafeln pro Monat, hatten auf einer anerkannten Skala auch die höchsten Depressionswerte. Keiner der Teilnehmer nahm Antidepressiva ein oder hatte von einem Arzt eine entsprechende Diagnose erhalten.
Stimmung heben
Das Team argumentiert, es gebe eine Vielzahl von möglichen Erklärungen für diese Studienergebnisse, die erst erforscht werden müssten. Es könne sein, dass depressive Menschen Schokolade brauchen, um ihre Stimmung zu heben. Die Depression könnte aber auch das Verlangen nach Schokolade bestimmen und so keine Vorteile bringen. Genauso sei aber wie auch beim Alkohol ein kurzzeitiger Nutzen denkbar, der langfristig unangenehme Auswirkungen haben kann. Schokolade könnte sogar der direkte Auslöser von Depressionen sein.
Details der Studienergebnisse wurden in den Archives of Internal Medicine http://archinte.ama-assn.org veröffentlicht. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, PR, Medizin, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Epilepsie: Mediziner entdecken neuen Auslöser
20.5.2010 von zaro.
Forschung konzentriert sich jetzt auch auf Astrozyten
Boston/ Philadelphia - Amerikanische Wissenschaftler haben im Gehirn einen neuen Mechanismus hinter den Epilepsie-Anfällen entdeckt. Damit könnte auch ein neues Ziel für Medikamente entdeckt worden sein. Bis vor kurzem hat sich die Forschung auf die Neuronen konzentriert. Die Studie der Tuft University School of Medicine http://www.tufts.edu/med und des Children’s Hospital of Philadelphia http://www.chop.edu weist jedoch auf eine völlig andere Zelle als entscheidender Faktor hin - die Astrozyten.
Sie schreiben in Nature Neuroscience, http://www.nature.com/neuro dass ihr Verhalten der Schlüssel zu der unkontrollierten Gehirnaktivität hinter der Krankheit sein könnte. Allein in Großbritannien leidet laut BBC derzeit eine halbe Mio. Menschen an einer Form von Epilepsie.
Ursachen in vielen Fällen unbekannt
Epilepsie äußerst sich bei manchen Menschen als Anfall bei anderen als kurze Bewusstseinsstörung, verursacht durch zu starke elektrische Signale der Neuronen des Gehirns. In vielen Fällen sind jedoch die Ursachen für diese Überaktivität kaum bekannt.
Die Wissenschaftler gehen jetzt davon aus, dass in manchen Fällen, trotz des Problems mit den Neuronen, das Versagen der umliegenden Zellen die grundlegende Ursache ist. Diese sollten eigentlich dabei helfen, diese Aktivität zu kontrollieren. Die aktuelle Studie liefert starke Hinweise darauf, dass die so genannten Astrozyten eigentlich verantwortlich sind.
Astrozyten haben eine ganze Reihe von Funktionen, dazu gehört unter anderem die Versorgung anderer Gehirnzellen mit Nährstoffen oder auch die Unterstützung des Gehirns beim Umgang mit beschädigten Nervenzellen. Bei manchen Erkrankungen des Gehirns schwellen die Astrozyten an und verhalten sich anders. Genau diesen Zustand bringen die Wissenschaftler mit Epilepsie in Zusammenhang.
Schwellung der Astrozyten als Auslöser
Sie führten dieses Anschwellen bei Gehirnproben von Mäusen herbei und testeten dann, ob dadurch die Fähigkeit der Gehirnzellen einschränkt wurde, die Signale bestimmter Neuronen zu blockieren. Es zeigte sich, dass die vergrößerten Astrozyten zu einem Absinken der Aktivität einer Chemikalie im Gehirn führte, die dafür bekannt ist, dass sie die elektrische Signalübertragung von den Neuronen unterbindet.
Douglas Coulter, einer der Autoren der Studie, erklärte, es sei bereits bekannt, dass Inhibition im Gehirn eine große Rolle spiele. Bei einer Epilepsie funktioniert dieser Mechanismus nicht richtig und die unkontrollierte Signalübertragung führt zu den bekannten Anfällen. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, Medizin, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
EXPO 2010: Sauberes Wasser für neue Städte
20.5.2010 von zaro.
Deutsche Forscher präsentieren in Shanghai Wasserversorgungskonzept
Darmstadt/Shanghai - Bauingenieure der TU Darmstadt präsentieren auf der EXPO 2010 in Shanghai Wasserversorgungskonzepte für neue Städte und Stadtteile. Das Institut IWAR der TU Darmstadt http://www.iwar.bauing.tu-darmstadt.de hat gemeinsam mit dem National Engineering Research Center for Urban Pollution Control der Shanghaier Partner-Universität Tongji technische und organisatorische Möglichkeiten erforscht, die notwendigen Infrastruktursysteme flexibler und ressourceneffizienter zu gestalten.
“Das neuartige Infrastruktursystem SEMIZENTRAL http://www.semizentral.de eignet sich für die Versorgung mit Wasser sowie zur Behandlung von Abwasser und Abfall und passt sich flexibel an die schnell und oft unkontrolliert wachsenden Städte und Metropolen in Schwellen- und Entwicklungsländern an”, so Forschungsleiter Martin Wagner, Professor für Abwassertechnik an der IWAR im pressetext-Interview. Das Projekt, das von Peter Cornel am IWAR entwickelt wurde, wird im chinesischen Themenpavillon “Urban Planet” der Öffentlichkeit vorgestellt.
Geschlossene Kreisläufe als Ziel
“Vor allem in den schnell wachsenden Städten und Stadtteilen reichen die bestehenden zentralen Kläranlagen nicht mehr aus, um die großen Mengen an Abwasser zu bewältigen”, erklärt der Experte. Verschärft werde diese Situation zudem auch noch durch Engpässe in der Wasserversorgung aufgrund von Wassermangel. “Wir haben das Konzept SEMIZENTRAL für Siedlungsgebiete zwischen 100.000 und 150.000 Einwohner konzipiert”, erklärt Wagner.
“Dabei wird das Abwasser dieser Siedlungen so gereinigt, dass es als Nutz- oder Brauchwasser - etwa zur Spülung von Toiletten - verwendet werden kann”, so der Abwassertechniker. Das bedeute, dass das Wasser keimfrei über eine zweite Leitung wieder zum Endverbraucher geliefert wird. “Berechnungen haben ergeben, dass sich damit der Wasserverbrauch um ein Drittel verringern läßt”, so Wagner.
Doch das sei noch nicht alles, meint Wagner. “Wir haben zudem ein System entwickelt, bei dem aus dem Klärschlamm Strom erzeugt werden kann. Zudem sammeln wir bei den Haushalten, die mit dem Wasser beliefert werden Biomüll ein, aus dem wir abermals Strom erzeugen.” Die dabei erreichte Strommenge reiche nicht nur zum Betrieb der Kläranlage, sondern könne ins allgemeine Netz gespeist werden.
Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen
Erste Studien haben gezeigt, dass das SEMIZENTRAL-Konzept durchführbar ist, erklärt Wagner. Die chinesische Großstadt Tsingtao habe großes Interesse an dem Konzept, das sich modular aufgebaut ist, gezeigt. “Im bereits bestehenden Baubestand ist die Durchführung eher schwierig, allerdings dennoch machbar.” Besonders interessant sei die Konzeption jedoch für Satellitenstädte, die in vielen Teilen Asiens, aber auch in anderen Schwellen- und Entwicklungsländern quasi aus dem Boden wachsen.
“Die Versorgung mit Wasser und Energie stellt eine wesentliche Herausforderung an die Städte der Zukunft dar”, so Wagner. Enormer Handlungsbedarf bestehe vor allem für die Planung zur zukünftigen Ver- und Entsorgung von Wasser, Abwasser und Abfall. Konventionelle zentrale Ver- und Entsorgungssysteme, wie sie üblicherweise in Industrieländern eingesetzt werden, sind hier nicht sinnvoll, da sie nicht flexibel an sich dynamisch verändernde Strukturen angepasst werden können. (Ende)
Geschrieben in Sonstiges, Pressebericht, PR, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Studie bestätigt: Ozeane werden immer saurer
20.5.2010 von zaro.
US-Forscher setzen vermehrt auf internationale Kooperation
Washington DC/Kiel - Die US-amerikanische National Academy of Sciences http://www.nas.edu hat in einer nun veröffentlichten Studie einmal mehr auf die Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Ozeane hingewiesen. Die vom Kongress beauftragte Untersuchung kommt zum Schluss, dass die Versauerung der Meere ein ernstzunehmendes Problem für die Biodiversität darstellt. Zudem wird die Gründung eines National Ocean Acidification Program beschlossen, das die Forschungsaktivitäten zur Ozeanversauerung koordiniert.
“Der nun präsentierte Report ist aufgrund seiner Schärfe exzellent”, meint Ulf Riebesell, Professor für biologische Ozeanographie am Kieler IFM-GEOMAR http://www.ifm-geomar.de, im Interview. Tatsache ist, dass viele kalkbildenden Organismen in den Meeren von der Versauerung betroffen sind. Massiv unter Druck stehen hier ganz besonders jene Arten, die die veränderte Situation nicht kompensieren können. Dazu zählen beispielsweise viele Warmwasserkorallen.
Vielzahl europäischer Publikationen
Bekannt ist, dass seit der industriellen Revolution der pH-Wert von 8,2 auf 8,1 gefallen ist. Experten gehen davon aus, dass dieser Wert bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere 0,2 bis 0,3 Punkte fallen könnte. “In den vergangenen Jahren hat es eine Vielzahl an Publikationen von europäischen Forschern zu diesem Thema gegeben”, so Riebesell. Europäische Forschungseinrichtungen haben sich - alleine schon aufgrund der EU-Projekte - zur Erarbeitung gemeinsamer Strategien und Programme dazu vernetzt.
“Um dem Problem zu begegnen, ist es erforderlich, Forschungsperspektiven zu erarbeiten. Hier geht es darum zu erfassen, wo man steht und wie man weitermachen soll”, so Riebesell. Es sei erfreulich, dass die USA nun mit dem Forschungsprogramm eine Vernetzung lokaler Forschungseinrichtungen schafft. Riebesell sieht in diesem Zusammenhang einen weiteren Schritt zu einer Einbindung in internationale Programme.
Internationale Zusammenarbeit zwingend erforderlich
“Um die Risiken der zunehmenden Versauerung besser zu verstehen, ist internationale Kooperation zwingend erforderlich”, meint Riebesell. Das bedeute, dass in Zukunft nicht nur Europa und die USA, sondern auch Asien, Australien und Afrika in dieses Netzwerk eingebunden werden sollen.
Im Rahmen des National Ocean Acidification Program wurde von den beteiligten Forschern ein mehrteiliger Projektvorschlag vereinbart. Dazu gehört unter anderem die Schaffung eines integrierten Ozeanversauerungs-Beobachtungsnetzwerks unter Einbeziehung neuer Methoden und Techniken zur genaueren Messung, verstärkte Forschung in jenen Bereichen, in denen es immer noch Informationslücken gibt, und einen effektiven Zehn-Jahres-Plan mit konkreten Zielen sowie deren Durchsetzung.
Bestätigung der dramatischen Entwicklung
Eine Vielzahl der im Meer lebenden Organismen - von Meeresalgen bis hin zu Muscheln, Schnecken und Korallen - brauchen zum Aufbau ihres Kalkskeletts Kalziumkarbonat aus dem Meerwasser. Während des vergangenen Jahrhunderts haben die Weltmeere fast die Hälfte des vom Menschen emittierten atmosphärischen CO2 absorbiert. Mit der Absorption wird das Meerwasser immer saurer und damit verringert sich auch der Karbonatgehalt, den diese Lebewesen zum Aufbau ihrer Kalkschalen benötigen. (Ende)
Geschrieben in Pressebericht, Fachpublikation, PR, Natur-Bio, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Die b.i.m.m GmbH: 5D-Planung macht Teamworkbremsern den Gar aus
20.5.2010 von zaro.
3D Planung ist veraltet. 5D-Planung der b.i.m.m GmbH führt Bauherren, Investoren, Baumanager, Architekten, Planer, Statiker, Gebäudetechniker, Bauunternehmen, bauausführende Firmen, Facility Manager und Bauleiter zusammen.
Kufstein/Tirol - b.i.m.m steht für building information model management. Dieser einzigartige Bausimulationsprozess, gestützt auf die Architektur Software von Autodesk revolutioniert den Bau. Unter: Klicken Sie auf - Die Revolution beginnt am Bau - http://www.wktirol.tv erklärt der Visionär, Anton Gasteiger, diese innovative 3D Simulation, die das Baumanagement in all seinen Phasen darstellt, ist die Zukunft im Bauwesen. Das b.i.m.m Bauprozess-Tool vernetzt nicht nur alle am Bau beteiligten miteinander, sondern ermöglicht eine wesentlich straffere Arbeitsweise. Dies ist jedoch nichts für ewig gestrige Eigenbrötler, die Ihr eigenes Süppchen kochen wollen.
Für alle am Bau Beteiligten liegen in jeder Bauphase sämtliche Visuals, Daten und Informationen vor - aktuell, komplett, transparent und konsistent. Das Erfassen, Betrachten, Auswerten, Berechnen, Umgestalten, Prüfen, Kalkulieren und Simulieren aller Versionen und Stadien des Bauprozesses erfolgt in Echtzeit - vom Entwurf über die Überwachung bis zur Übergabe des Baus an den Bauherrn. Somit ist gewährleistet, dass durch diese Bauzeitberechnung Terminverzögerungen nahezu ausgeschlossen und Kosten nicht nur exakter erfasst sondern gespart werden. Sollten Lieferschwierigkeiten, Verzögerungen oder ähnliche Probleme doch die Terminsetzungen beeinflussen, kann dies selbstverständlich im Modell geändert und neu berechnet werden. Anton Gasteiger, Geschäftsführer der b.i.m.m GmbH http://www.bim-management.com verriet uns im Interview, „Der Hauptunterschied zu anderen Bauprozessberechnungen ist, dass durch die genaue Ermittlung von Massen und Preisen die Kosten genau erfasst werden können und somit keine Überraschungen mehr auftauchen sollten“; „Immer wieder abrufbare Simulationen sichern darüber hinaus die Funktionalität in der Realität, das heißt es wird ein Prototyp des Bauprojekts erstellt, in dem alles bis ins Detail erfasst werden kann“ so Gasteiger weiter.
Die Vorteile von b.i.m.m Arbeitsweise im Überblick:
• nahtloser Kommunikationsfluss
• Bereitstellung und Austausch koordinierter
und konsistenter Informationen
• verschiedenste Darstellungsversionen
• Bauablaufsimulation
• Praxissimulation der Gebäudeperformance
• Ausblick auf künftige Szenarien
• umfassende Kalkulation
• Abrechnungspläne und nachvollziehbare Massenberechnung
• realistische Kostenvoranschläge
• optimale Prozessdokumentation
• Änderungsmanagement im 3D-Modell
• vom Entwurf bis zur schlüsselfertigen Übergabe
• eigene Programmentwicklung b.i.m.m tools
Anton Gasteiger und sein qualifiziertes, internationales Team, bieten nicht nur Generalplanung an, sondern stehen auch beratend und begleitend großen Planungsbüros wie ATP zur Seite und helfen bei der Einführung von building information modeling und der b.i.m.m Arbeitsweise.
Die Firma b.i.m.m GmbH ist ein Bauplanungsbüro aus Kufstein, das 5D Simulation mit den Programmen Revit architecture 2011, Revit structure 2011, Revit MEP 2011 von Autodesk, RIB iTWO und Statiksoftware von DLUBAL arbeitet. Sie führt damit die Planung, die Statik und die Bautechnik zusammen, was ein völlig neues Baumanagement ermöglicht.
Geschrieben in Sonstiges, Pressebericht, PR, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »