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Archive für 30.6.2010
Liebesspiel-Effekte mit Kosmetik einfangen, wie geht das denn … ?
30.6.2010 von zaro.
Neue de Clars Pflegeserie dringt bis in die dritte Hautschicht
Luzern - Dem Schweizer Hightech-Kosmetikunternehmen de Clars ist es gelungen, eine Pflegeserie zu entwickeln, die erstmals bis in die dritte Hautschicht dringt. Dies garantiert eine nachhaltigere Wirkung und erzeugt Effekte wie nach dem Liebesspiel, betont der Hersteller: “Täglich mehrere Male und mit jeder Anwendung intensiver. So oft man will, wann immer Mann/Frau Lust dazu hat.” http://www.declars.com
Der Moment der Ewigkeit
Das Aussehen ist der Spiegel unseres Selbst. Fühlen wir uns schön, fühlen wir uns auch gut, glücklich, versprühen Elan und sind getragen vom positiven Feeling, das in uns schwingt. Solche Momente möchte man behalten. Auch der Effekt, den die Pflegelinie von de Clars erzeugt, kann mit dem Liebesspiel verglichen werden. “Wenn wir uns lieben, pumpt das Herz mehr Sauerstoff durch den Körper und versorgt selbst die kleinsten Winkel mit Sauerstoff, Vitaminen, Mineralstoffen und Hormonen. Die Haut ist strahlender, rosiger, jünger, straffer, wirkt wie von innen aufgepolstert und geliftet. Mit der Magie der Liebe”, sagt de Clars Geschäftsführerin Judit Huber.
Die hochdosierten und wirksamen Pflanzenhormone, mit denen die Pflegelinie von de Clars angereichert sind, entfalten teilweise genau diese Wirkung. Durch dieses “Spiel der Hormone” entsteht der glättende Effekt im Hautbild. Viele Maler, Schriftsteller und Psychologen haben versucht, den Moment des Liebesspiels einzufangen, nach dem sie dessen volle Entfaltung und Wirkung spürten. Bedeutende Kunstwerke zeugen davon - rosige, strahlende und bezaubernde Gesichter. Das ist nun auch mit der Pflegelinie von De Clars möglich.
Der Luxus der Jugend
Ziel des Expertenteams der Schweizer Hightech-Kosmetikfirma de Clars war die Herstellung von Produkten, die erstmals bis in die dritte Hautschicht eindringen und nicht mehr nur an der ‘Oberfläche kratzen’. “Unser Ziel war die Entwicklung einer hochwertigen Anti-Aging Pflege, die den Kollagenabbau in der Haut verzögert und hautschädigende freie Radikale, die massgeblich für die Hautalterung verantwortlich sind, neutralisiert. Es ist uns gelungen, die höchste Konzentration von Wirkstoffen in kleinste Molekulare zu verpacken, so dass diese in die Lederhaut eindringen. Dies garantiert die volle und tiefgründige Wirkung”, sagt Judit Huber.
Wirkstoffe der Pflegelinie als Networker
Das Problem vieler Anti-Aging Kosmetika ist deren oberflächliche Wirkung sowie ihre Position, als Einzelkämpfer zwar auf “vielen Hochzeiten” - Hautschichten - tanzen zu wollen, dies aber aufgrund ihres eingeschränkten Solo-Parts nicht erfüllen zu können. De Clars basiert auf dem medizinischen Wissen, wie Substanzen untereinander und miteinander wirken und wie sie die Haut beeinflussen. Die einzelnen Wirkstoffe wirken als Ganzes wie eine Komposition, die dem Hautbild das unübertreffliche Aussehen verleiht.
Die positive Wirkung von de Clars ist inzwischen auch durch eine Studie der Biomedizin-Expertin und Ärztin Dr. Eva-Maria Oltvanyi belegt. Bei 87 Prozent der Frauen, die de Clars-Crèmes getestet haben, konnte eine messbare Faltenverringerung verzeichnet werden, keine einzige der Probandinnen war hingegen mit Hautirritationen konfrontiert. Dies ist Folge der hohen Qualität und Reinheit der Kosmetik-Zutaten, die milde Produkte mit gleichzeitig schnelleren, sichtbareren und dauerhaften Resultaten gewährleisten. (Ende)
______________________________________ www.zaronews.com _______________
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Schnecken-Gift als hochwirksames Schmerzmittel
30.6.2010 von zaro.
Conotoxine unterbrechen Signalübertragung zwischen Nerv und Zelle
Brisbane - Das Gift von Meeresschnecken könnte eines Tages zum Standard für die Linderung von mit Nerven zusammenhängenden Schmerzen werden. Wissenschaftler der University of Queensland http://www.uq.edu.au haben eine Tablette entwickelt, die 100 mal so wirksam wie die derzeit führenden Medikamente ist.
Cocktail von Peptiden
Derzeit werden neuropathische Schmerzen mit Morphium, das ein hohes Suchtpotenzial hat, oder mit Gabapentin behandelt. Beide Wirkstoffe konzentrieren sich auf die Rezeptoren der Nerven. Das Gift der Conus-Schnecken erscheint als gute Alternative, da es aus einem Cocktail von Peptiden, so genannten Conotoxinen besteht.
Diese sollen eigentlich die Beute bewegungsunfähig machen, in dem sie die Signalübertragung von den Nerven zu den Zellen blockieren. Bei Säugetieren wirken sie jedoch als ein sehr effektives Schmerzmittel. Das einzige derzeit aus Conotoxinen gewonnene und zugelassene Medikament ist Ziconotid. Leider ist es anfällig für den Abbau durch Enzyme in Speichel und Darm. Daher muss es mit einer Pumpe in der Bauchwand verabreicht werden. Das macht dieses Medikament zu einem invasiven und teuren Behandlungsansatz.
Resistent gegen Enzyme des Körpers
Das Team um David Craik hat nun das erste oral einzunehmende Medikament dieser Art entwickelt. Am Anfang stand laut Newscientist eine synthetische Version des Conotoxins. Da die Enzyme, die das Medikament normalerweise abbauen, an den Enden der Moleküle angreifen, nutzten die Wissenschaftler eine Kette von Aminosäuren, um diese Enden zu einer kreisförmigen Struktur zu formen. Diese Version erwies sich als gegen die Enzyme des Körpers resistent.
Die Forscher testeten das Conotoxin bei Ratten mit neuropathischen Schmerzen. Es zeigte sich, dass eine einzige oral verabreichte Dosis den Schmerz deutlich reduzierte. Für die Feststellung der Wirksamkeit wurde ein Standardtest eingesetzt, mithilfe dessen herausgefunden werden sollte, wieviel Schmerz das Tier ertragen kann, bis es seine Pfote zurückzieht.
100 mal wirksamer
Im Vergleich zu Morphium und Gabapentin war das Conotoxin 100 mal wirksamer. Aufgrund der hohen Wirksamkeit sind nur geringe Mengen des Medikaments erforderlich. So werden laut Craik auch die Nebenwirkungen verringert. Sein Team hat bei der US Food and Drug Administration um die Genehmigung von Tests mit Patienten angesucht.
Details der Untersuchungen wurden im Fachmagazin Angewandte Chemie http://www3.interscience.wiley.com/journal/117943443/grouphome veröffentlicht. (Ende)
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Buchtipp/eBook: www.angstfreisein.de
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Süßempfinden vom Stoffwechsel gesteuert
30.6.2010 von zaro.
Hormon entscheidet über die Sensibilität der Zunge für Zucker
Potsdam - Unser Stoffwechsel bestimmt mit, wonach unser Essen schmeckt. Das konnten Forscher der University of Maryland http://www.umd.edu nun bei Mäusen feststellen. Nachdem man die Fähigkeit ihrer Zunge blockierte, auf das Bauchspeichel-Hormon Glukagon zu reagieren, stieg die Empfindlichkeit der Tiere für Süßes an. “Das zeigt, dass unsere Ansprache auf Süßes mit der Stoffwechsellage oder mit dem Ernährungsbedarf zu tun hat”, erklärt Studienleiter Steven Munger. Die Ergebnisse wurden im FASEB-Journal veröffentlicht.
Süßer Zahn verschwindet bei Sättigung
Glukagon lässt den Blutzucker steigen, während sein Gegenspieler Insulin dessen Senkung bewirkt. Als weitere Funktion zeigte sich nun die Senkung des Süßempfindens. “Schon bisher gibt es Hinweise dafür, dass der Geschmackssinn nicht im luftleeren Raum arbeitet, sondern durch Hormone in Wechselwirkung mit dem Metabolismus steht. Das von Fettzellen gebildete Leptin und das Glukagon-ähnliche Peptid-1 waren bisher bekannt, auf den Geschmackssinn zu wirken, Glukagon jedoch noch nicht”, erklärt der Geschmacksforscher Wolfgang Meyerhof vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke http://www.dife.de, im Interview.
Biologisch erklärt Meyerhof diesen Zusammenhang dadurch, dass der Mensch erst durch seine Geschmacksempfindlichkeit Nahrungsquellen als solche erkennt. “Schmecken wir süß, schließen wir auf das Vorhandensein energiereicher Kohlehydrate. Es könnte ein sinnvoller Trick des Körpers sein, nach Sättigung die Süßwahrnehmung sinken zu lassen oder sie im Hungerzustand zu erhöhen”, so Meyerhof. Eindeutige Nachweise für kausale Zusammenhänge etwa einer veränderten Hormonlage nach der Mahlzeit gebe es allerdings noch nicht. Ebenso ungeklärt sei, in welcher Weise die Empfindlichkeit die Vorliebe oder Abneigung etwa für Süßes beeinflusse.
Süßgeschmack ohne Zucker steigern
Die US-Forscher warten hingegen schon mit zahlreiche Ideen für die Umsetzung dieser Erkenntnis auf. Darunter etwa die Verwendung bei Nahrungsmittel-Zusätzen, die das Geschmacksempfinden steuern. “Durch entsprechende Beifügungen könnten Nahrungsmittel einen süßeren Geschmack erhalten, ohne dass mehr Zucker zugefügt werden muss, was etwa bei Diabetes, Stoffwechsel-Krankheiten und Adipositas von Vorteil sein kann. Zudem ist dieser Mechanismus vielleicht eine Hilfe in der Therapie bei Essstörungen”, so Studienleiter Munger.
Originalartikel unter http://www.fasebj.org/cgi/content/abstract/fj.10-158105v1 (Ende)
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