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Archive für 29.7.2010

Wer kauft eigentlich seinen Sprit noch bei BP?

Wir von ZAROnews tanken da nicht mehr, eher gehen wir zu Fuß, wer die Welt bewusst zerstört, hat nach unserer Auffassung sein Existenzrecht verwirkt. Vielleicht sollten eben wir, das “VOLK”, den Herren Zerstörern den Geldhahn zudrehen, selbst wenn dadurch Tankstellenpächter in Schwierigkeiten kommen, aber die müssen sich eben dann bei den Verantwortlichen beschweren.

Die Redaktion

Zum Lachen braucht man keinen Sinn für Humor

Erstaunlich wenig Differenzen zwischen Frauen und Männern

Washington DC - Die Art des Humors variiert unter Menschen sehr stark. Vieles davon ist erlernt oder kulturell beeinflusst. Nun hat ein US-Forscherteam entdeckt, dass es erstaunlich wenig Differenzen darüber gibt, worüber Frauen und Männer lachen. Die jüngste Studie im Wissenschaftsmagazin Journal of Pragmatics widerlegt auch die Annahme, dass Frauen mehr lachen als Männer.

Einen Unterschied in der Art und Weise des Humors gibt es zwischen den Geschlechtern jedoch schon. In der Interaktion miteinander sind es schon am Schulhof die Jungen, die die Mädchen mit ihren Scherzen zum Lachen bringen. Studienleiter Robert Provine, Professor für Psychologie an der University of Maryland http://www.umbc.edu hat beim Studium von Kontaktanzeigen ähnliche Verhaltensweisen festgestellt. Männer werben mit ihrem “guten Sinn für Humor” und Frauen wünschen sich einen lustigen Mann zum Partner. Provine geht davon aus, dass dieses Verhalten durch sexuelle Selektion entstanden ist. Frauen, die vor Männern lachen, erweisen ihnen damit ihre Ehre.

Männliche Witze als Machtdemonstration

Eine andere Möglichkeit ist, dass die Differenz beim Humor eher kulturell als biologisch determiniert ist. Viele Studien haben gezeigt, dass dominante Individuen - von Häuptlingen bis hin zu Wirtschaftsbossen - dazu neigen Humor zu instrumentieren. Untergebene machen das in der Regel seltener. Damit wird das Lachen zu einer Demonstration der Macht. Exzessives weibliches Gelächter in einer gemischten Runde könnte ein Hinweis darauf sein, dass Männer immer noch mehr Macht haben als Frauen, meint der Forscher.

Michael Titze, psychologischer Psychotherapeut und Lachforscher http://www.michael-titze.de bestätigt im Presse-Gespräch die Befunde des anerkannten Humorforschers Provine. “Im männlichen Humor drückt sich eine Einstellung zum Wettbewerb und zur Status bezogenen Selbstdarstellung aus. Das Erzählen von Witzen läuft typischer Weise auf das Ziel hinaus, sich auf Kosten anderer zu profilieren - oftmals im Konkurrenzkampf mit männlichen Mitstreitern”, erklärt Titze. Der maskuline Stil ist somit auf die Anerkennung des Publikums angewiesen, um durch positive Resonanz die Bestätigung zu erhalten, dass seine Selbstdarstellung erfolgreich war.

“Der feminine Humor hingegen zielt auf die Schaffung von Nähe und Vertrautheit im sozialen Kontext ab und dient primär der Befriedigung von Gruppenbedürfnissen”, so Titze. Konkurrenzdenken werde dabei eher vernachlässigt. “Von Frauen verwendete Witze beinhalten häufig selbstironische Elemente, die den eigenen Status reduzieren können, was sich sozial verbindend auswirkt.” (Ende)

Politiker zu feige für Aktionen gegen Klimafolgen

Bevölkerungsbefragung: Umwelt wichtiger als Wirtschaft

Duisburg - Das Thema Klimawandel und seine unmittelbaren Folgen dominieren die Medien seit einigen Jahren. Eine aktuelle Befragung der Universität Duisburg-Essen http://www.uni-duisburg-essen.de hat deutlich gezeigt, dass die Bevölkerung des Ruhrgebiets den Klimawandel einen hohen Stellenwert einräumt. Allerdings geben nur 18,9 Prozent der Befragten Politik und Verwaltung gute oder sehr gute Noten für ihr Informationsmanagement zum Thema.

“In der Politik wird Klimawandel an sehr prominenter Stelle behandelt”, so Armin Keivandarian vom Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP), der an der Studie mitgearbeitet hat, gegenüber uns. Allerdings mangelt es nach einer Wahl an der tatsächlichen Durchsetzung. “Das bedeutet, dass die vorher getroffenen Aussagen unverbindlich bleiben und der Raubbau an der Umweltverwaltung weiter fortgesetzt wird.” Die Politik nimmt auf, realisiert aber nicht.

Realistische Einschätzung und keine Hysterie

“Umweltpolitik wird von den Befragten noch vor der Wirtschaftspolitik gereiht”, so Keivandarian. Als Ursachen für den Klimawandel sehen die Befragten vor allem den Verkehr (83,2 Prozent), die Industrie (79,7 Prozent) und die Energieerzeugung (72,9 Prozent). “Fast 59 Prozent machen auch das Konsumverhalten der Bevölkerung mitverantwortlich”, erklärt der Forscher.

“Die Einschätzung des Themas ist sehr ernsthaft und kaum hysterisch”, meint Keivandarian. Es herrsche eine Betroffenheit, allerdings mit einem realistischen Hintergrund. “Das legt nahe, dass es eine sehr differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema gibt. 87,6 Prozent rechnen mit einem Temperaturanstieg, 81,6 Prozent mit Starkregenereignissen und 71,2 Prozent mit wachsenden gesundheitlichen Risiken für ältere Menschen, Schwangere und Kleinkinder. Der Forscher geht davon aus, dass auch in anderen Regionen Deutschlands und in Österreich ähnliche Trends vorherrschen.

Eigener Einsatz gefragt

“Um den Klimawandel aufzuhalten und die Folgen zu beherrschen, wollen die befragten Bürger auch selbst etwas beitragen”, meint Projektleiter Joachim Liesenfeld. Zu den bevorzugten Ansatzpunkten für eine Verbesserung gehören Energiesparen, erneuerbare Energien und öffentlicher Nahverkehr. Zur Förderung erneuerbarer Energien würden Bürger sogar höhere Stromkosten akzeptieren.

Mehr als 1.000 Bürger haben an der Umfrage im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes “Dynamische Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe Region teilgenommen. (Ende)

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