- Allgemein (834)
- Beziehung (170)
- Fachpublikation (263)
- Familie (205)
- Gesundheitstipps (102)
- Kunst+Kultur (33)
- Marketing (74)
- Medizin (386)
- Natur-Bio (319)
- Politik (109)
- PR (282)
- Pressebericht (504)
- Sonstiges (284)
- Spirituell (110)
- Wirtschaft (191)
- 6.9.2010: Nordpolareis nimmt langsam aber sicher ab
- 5.9.2010: ZARO Biotec, eröffnet neuen Onlineshop Clixa.de mit energetischen Produkte und Nahrungsergänzungen
- 4.9.2010: Erfahrungen mit dem einzigartigen Wundheilmittel Theresienöl -
- 3.9.2010: Trauma-Folgen aus Kindheit werden weitervererbt
- 2.9.2010: Gentech-Pflanzen verseuchen Milch und Tiere
- 1.9.2010: Innovative Therapie gegen Multiple Sklerose
- 31.8.2010: MILO: Deutschlands bester Fotograf 2010, Siegerbild „Eisbach München“
- 31.8.2010: Krebs ist die teuerste Krankheit weltweit
- 30.8.2010: "Inception" - Gedanken implantieren funktioniert
- 27.8.2010: Ein kleiner Streit hier und da ist gesund
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
- Oktober 2006
Politiker zu feige für Aktionen gegen Klimafolgen
Bevölkerungsbefragung: Umwelt wichtiger als Wirtschaft
Duisburg - Das Thema Klimawandel und seine unmittelbaren Folgen dominieren die Medien seit einigen Jahren. Eine aktuelle Befragung der Universität Duisburg-Essen http://www.uni-duisburg-essen.de hat deutlich gezeigt, dass die Bevölkerung des Ruhrgebiets den Klimawandel einen hohen Stellenwert einräumt. Allerdings geben nur 18,9 Prozent der Befragten Politik und Verwaltung gute oder sehr gute Noten für ihr Informationsmanagement zum Thema.
“In der Politik wird Klimawandel an sehr prominenter Stelle behandelt”, so Armin Keivandarian vom Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP), der an der Studie mitgearbeitet hat, gegenüber uns. Allerdings mangelt es nach einer Wahl an der tatsächlichen Durchsetzung. “Das bedeutet, dass die vorher getroffenen Aussagen unverbindlich bleiben und der Raubbau an der Umweltverwaltung weiter fortgesetzt wird.” Die Politik nimmt auf, realisiert aber nicht.
Realistische Einschätzung und keine Hysterie
“Umweltpolitik wird von den Befragten noch vor der Wirtschaftspolitik gereiht”, so Keivandarian. Als Ursachen für den Klimawandel sehen die Befragten vor allem den Verkehr (83,2 Prozent), die Industrie (79,7 Prozent) und die Energieerzeugung (72,9 Prozent). “Fast 59 Prozent machen auch das Konsumverhalten der Bevölkerung mitverantwortlich”, erklärt der Forscher.
“Die Einschätzung des Themas ist sehr ernsthaft und kaum hysterisch”, meint Keivandarian. Es herrsche eine Betroffenheit, allerdings mit einem realistischen Hintergrund. “Das legt nahe, dass es eine sehr differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema gibt. 87,6 Prozent rechnen mit einem Temperaturanstieg, 81,6 Prozent mit Starkregenereignissen und 71,2 Prozent mit wachsenden gesundheitlichen Risiken für ältere Menschen, Schwangere und Kleinkinder. Der Forscher geht davon aus, dass auch in anderen Regionen Deutschlands und in Österreich ähnliche Trends vorherrschen.
Eigener Einsatz gefragt
“Um den Klimawandel aufzuhalten und die Folgen zu beherrschen, wollen die befragten Bürger auch selbst etwas beitragen”, meint Projektleiter Joachim Liesenfeld. Zu den bevorzugten Ansatzpunkten für eine Verbesserung gehören Energiesparen, erneuerbare Energien und öffentlicher Nahverkehr. Zur Förderung erneuerbarer Energien würden Bürger sogar höhere Stromkosten akzeptieren.
Mehr als 1.000 Bürger haben an der Umfrage im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes “Dynamische Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe Region teilgenommen. (Ende)
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.