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Archive für 31.8.2010
MILO: Deutschlands bester Fotograf 2010, Siegerbild „Eisbach München“
31.8.2010 von zaro.
Die Aktion „Das Thema der Woche“ war ein voller Erfolg. Zahlreiche Foto-Talente haben ihre gelungensten Bilder zu den verschiedensten Themen eingereicht. Sehen Sie hier alle Wochen-Gewinner im Überblick.
Hallbergmoos – Künstlername „MILO“, Pressefotograf, Backstagefotograf mit dem Schwerpunkt „künstlerische Fotografie“, MILO das ist Michael Lowrie, der sich ab sofort „bester Fotograf 2010“ nennen darf. Beim Wettbewerb “Deutschlands bester Fotograf 2010″ ausgeschrieben von SIGMA und AudioVideoFoto BILD holte sich MILO den Wochensieg mit dem Bild “Eisbach München”. Der Wettbewerb war für den Fotomacher ein ideales Projekt um zeigen zu können, wie man Szenen effektiv festhält und nachhaltig eine Stimmung einfängt, die den besonderen Charakter des Augenblicks erkennen lässt. n der Sonderkategorie „Das Thema der Woche“ hatten Profis – und Hobbyfotografen die Möglichkeit, Ihre Flexibilität als Fotograf zu testen. Zu dem von der Redaktion vorgegebenen Thema durften Sie innerhalb einer Woche bis zu fünf Fotos hochladen. Die Jury wählte jede Woche aus den besten Fotos den Gewinner, der eine SIGMA DP1 (Wert: 499 Euro) erhält!
MILO http://www.fotograf-hallbergmoos.de/ wird diesen 1.Preis einer Schule in Hallbergmoos stiften. Der Profi sieht das ganze ganz nüchtern, „ich habe einfach das gemacht was ich am besten kann“ gesteht er ZAROnews im Interview. „Der Siegerpokal kommt ins Studio, eine Auszeichnung die meine Arbeit bestätigt, das freut einen kreativen immer“ so Michael Lowrie weiter. „Nach Tausenden von aufregenden Bildern und spannenden Shootings steht eines fest, ich mach selten “nur” FOTOS (das können andere besser), bei mir entstehen Bilder. Das Aufzählen meiner Ausrüstung wie: mein Haus, mein Auto, mein Boot, erspare ich mir, für mich zählt das Endergebnis, denn schlechte Fotografen, machen schlechte Bilder, auch mit guten Kameras!! Mit Minimalismus maximale Aufmerksamkeit erreichen, was mir mit dem „Eisbach-München“ gelungen ist. Ich mag insbesondere kreative und progressive Projekte, gerne verwirrend, auch mal verstörend, aber subtil. Andeutung und Kopfkino. Illusion und Vision“.
Zur Person: Michael Lowrie wurde 1960 in Dahn, Deutschland, geboren. Die mehrjährige fotografische Ausbildung mit Schwerpunkt auf künstlerischer Fotografie sowie der Besuch von Vorlesungen an der Universität München (Fachbereich elektronische Medien), bilden das Fundament für seinen Beruf. Ab 2003 arbeitet er zwei Jahre lang als „On & Backstagefotograf sowie als Pressefotograf“ für nationale/internationale Musikproduktionen (Pro7 MC Chartshow) sowie für Printmedien (BRAVO) als freischaffender Fotograf. Michael Lowrie ist seit 2001 Selbständig, hatte bereits Stars/Promis wie US5, Scorpions, No Angels, Horst Seehofer, Michael Cromer, sowie Papst Benedikt XVI vor der Kamera. Ausgedehnte reisen und starke Eindrücke aus Asien, liessen Fotoarbeiten und Fotoserien entstehen, seine Fotos, Fotoserien wurden unter anderem in Magazinen und Zeitschriften wie der BILD und in BRAVO publiziert.
MILO Studio & Galerie
85399 Hallbergmoos, Theresienstrasse 82, Im Innenhof
Telefon: 0811.130 190 53
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Krebs ist die teuerste Krankheit weltweit
31.8.2010 von zaro.
Zunehmend sind auch Entwicklungsländer betroffen
New York/Hamburg - Krebs ist die weltweit teuerste Krankheit und ist auch eine der häufigsten Todesursachen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der American Cancer Society, die bei einer weltweiten Krebskonferenz in China präsentiert wird. Krebserkrankungen kosten durch Produktivitätsverlust und Tod mehr als Aids, Malaria, Influenza und andere übertragbare Krankheiten.
Chronische Erkrankungen inklusive Krebs, Herz-Kreislaufkrankheiten und Diabetes machen rund 60 Prozent aller Todesfälle aus. “Allerdings fließen weniger als drei Prozent der öffentlichen und privaten Gelder, die für die globale Gesundheit verwendet werden, in diese Erkrankungen”, so Rachel Nugent vom Center for Global Development http://www.cgdev.org, einem in Washington DC ansässigen Forschungsgruppe.
Chronische Erkrankungen vernachlässigt
“Dass die chronischen Erkrankungen global zunehmen, ist eindeutig und dass sie vernachlässigt werden auch”, bestätigt Wolfgang Hein vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien http://www.giga-hamburg.de und Autor der Global Health Studie Kompass 2020 gegenüber uns. Ob die finanzielle Gewichtung auch tatsächlich so verteilt ist, sei unklar, meint der Forscher. “Fest steht, dass in der internationalen Kooperation zu wenig finanzielle Mittel für chronische Erkrankungen vorhanden sind.”
2008 haben Krebserkrankungen weltweit 895 Mrd. Dollar gekostet - das sind rund 1,5 Prozent des weltweiten BIP. Dabei sind aber nur die Kosten der Behinderungen und der verlorenen Lebensjahre mitberechnet. Behandlungskosten sind darin nicht erfasst. 2008 starben nach WHO Berechnungen rund 7,6 Mio. Menschen an Krebs, jährlich werden 12,4 Mio. Neuerkrankungsfälle diagnostiziert.
Tabak und Fettleibigkeit tragen Hauptschuld
Tabak und Fettleibigkeit sind zunehmend schuld an der Zunahme der chronischen Erkrankungen. Impfstoffe und bessere Behandlungen haben zu einem Rückgang mancher Infektionskrankheiten geführt. Viele Gesundheitsgruppen fordern seit Jahren mehr Aufmerksamkeit wegen der zunehmenden Sterberaten bei nicht-infektiösen Krankheiten.
Nicht nur in den reichen Industriestaaten, sondern auch in Ländern der Dritten Welt steigen die Zahlen der Krebsopfer. Einer Studie im Wissenschaftsmagazin Lancet zufolge entfallen fast zwei Drittel der Krebstoten auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Auch Hein kann die Ergebnisse bestätigen. “Es ist offensichtlich, dass Krebserkrankungen mit der urbanen Lebensweise einhergehen.”
“Dennoch sollte man nicht vergessen, dass in ländlichen Gebieten vieler Dritte-Welt-Staaten teilweise massive Gesundheitsrisiken durch schlecht belüftete Räume mit offenen Feuerstellen bestehen”, so Hein. Krebserkrankungen der Lungen und Atemwege schlagen sich mit insgesamt 180 Mrd. Dollar jährlich zu Buche. Das geht vor allem auf das Konto von Rauchern. Sie sterben rund 15 Jahre früher als Nichtraucher. (Ende)
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Kommentar: Was wäre die Pharmaindustrie ohne den geliebten Krebs, glückliche Vorstände und Geschäftsführer, glückliche Aktionäre, der Krebs ist so etwas wertvolles, wenn es ihn nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden …. R. Zach (Red.)
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