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Archive für Oktober 2010

Realer Zigarettenpreis: 100 Euro pro Packung

Forscher drücken Risiko des früheren Todes in Geldwerten aus

Cartagena/Zürich - Zigaretten kostet Rauchern weit mehr als sie am Automaten bezahlen müssen. Auf stolze 100 Euro pro Schachtel kommt ein Ökonom in der “Revista Española de Salud Pública”. “Der Verkaufspreis für Zigaretten ist winzig im Vergleich zu den wahren Kosten, die Raucher für ihr Laster selbst in Kauf nehmen”, erklärt Studienautor Angel Lopez Nicolas von der Politechnischen Universität Cartagena http://www.upct.es im Interview.

Saftige Mehrkosten der Gesundheit
Lopez bringt vor allem Kosten ins Spiel, die auf die Kappe des Gesundheitsrisikos des Rauchens gehen. “Bei Rauchern ist das Risiko eines vorzeitigen Todes höher als bei Nichtrauchern. Dieses Risiko kann man auch in Geldwerten beziffern”, so der spanische Forscher gegenüber pressetext. Er hält sich dabei an den “Wert eines statistischen Lebens” (WSL), ein aus der Kosten-Nutzen-Analyse stammendes Konzept. “Dieser Wert zeigt an, wie viel man zu bezahlen bereit wäre, um einen tödlichen Unfall zu verhindern. Abzulesen ist er etwa beim Gefahrenzuschlag für besonders riskante Arbeiten”, erklärt Lopez.

Geht man von einem WSL eines durchschnittlichen Menschen von 2,91 Mio. Euro aus, den Forscher bereits früher für Spanien bestimmt haben, so erhöht sich dieser bei Rauchern auf 3,78 Mio. Euro. Die realen Kosten für eine einzige Packung Zigaretten liegen somit bei Männern auf 107 Euro und bei Frauen 75 Euro. Die Differenz geht vor allem auf die unterschiedliche Lebenserwartung der Geschlechter zurück. Diese Kosten sind noch nicht diejenigen, die der vorzeitige Tod durch Zigaretten für das Gesundheitssystem bedeuten. “Es handelt sich allein um den Aufwand, der für die Raucher selbst entsteht”, betont der spanische Forscher.

Preis von Sucht und Unwissen
Lopez sieht die Umrechnung des Risikos in Geldwerte als ein Gegenargument für die oft vorgebrachte Aussage, dass Raucher von Zigaretten mehr profitieren als sie ihnen Kosten verursachen. “Zudem verdeutlichen alle Befragungen, dass die meisten Raucher mit ihrer Gewohnheit aufhören wollen. Dass sie es nicht schaffen, ist Schuld der Suchtwirkung von Nikotin und ihres Unwissens um die wahren Kosten”, erklärt der Forscher. Die Politik sollte derartige Kosten-Nutzen-Analysen in ihren Präventions- und Kontrollstrategien stärker berücksichtigen.

Der Wirtschaftsforscher Reto Schleininger von der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaft http://www.zhaw.ch ist mit der Kostenschätzung grundsätzlich einverstanden. Er warnt jedoch vor der Schlussfolgerung, dass man Raucher mit einer zusätzlichen Steuer in entsprechender Höhe belasten solle. “Raucher tragen ohnehin selbst die Kosten für ihr Laster, einerseits durch den Preis für die Packung und die darin enthaltene Steuer, andererseits durch das Risiko des früheren Todes”, so der Experte gegenüber uns. (Ende)

Hohes Selbstwertgefühl ist gut für die Gesundheit

Starke Menschen reagieren auf Bedrohungen deutlich gelassener

Christchurch - Ein hohes Selbstwertgefühl fühlt sich nicht nur gut an, es hat auch gesundheitliche Vorteile. Es schützt Herz und Immunsystem. Dieses Gefühl des eigenen Wertes lässt uns bei Bedrohungen gelassener reagieren. Heute entstehen Bedrohungen in der westlichen Gesellschaft jedoch eher in Zusammenhang mit dem sozialen Status als mit einer Bedrohung von Leib und Leben.

Der Psychologe Andy Martens von der University of Canterbury http://www.canterbury.ac.nz überlegte gemeinsam mit seinem Team, ob dieser Effekt noch weit reichender sein und sogar physiologische Reaktionen verringern könnte. Details der Studie wurden im Journal of Research in Personality http://www.elsevier.com/wps/find/journaldescription.cws_home/622897/description veröffentlicht.

Einschätzung

Die Wissenschaftler führten eine Reihe von Experimenten durch an denen insgesamt 184 Personen teilnahmen. Bei einem Test erhielten die Teilnehmer ein falsches Feedback über ihre Intelligenz oder ihre Persönlichkeit. Ziel war es, das Selbstwertgefühl zu senken. Bei einem anderen Test wurden sie ersucht, ihr natürliches Selbstwertgefühl zwei Wochen lang jeden Tag zu bewerten. Zusätzlich wurde die Aktivität des Vagustonus des Herzens analysiert. Diese Werte geben an, wie stark das parasympathische Nervensystem (PNS) die Aktivität des Herzens beeinflusst.

Beeinflussung des Herzens

Das parasympathische Nervensystem sorgt für die Verlangsamung und Beruhigung des Herzens. Es steht damit im genauen Gegensatz zum sympathischen Nervensystem, das Reaktionen wie “Kampf oder Flucht” steuert. Das parasympathische Nervensystem reduziert Stress und Entzündungen. Ist es nicht ausreichend aktiv, kann es zu kardiovaskulären Problemen und Autoimmunerkrankungen kommen.

Bei jedem Test entsprach ein höheres Selbstwertgefühl einem höheren Vagustonus. Martens betont laut NewScientist, dass die aktuelle Studie erstmals nachweist, dass Veränderungen des Selbstwertgefühls zu einer direkten Veränderung der Physiologie führen können. Damit sei ein wichtiger Schritt zur Überbrückung der Kluft zwischen Selbstwertgefühl und Gesundheit gelungen.

Familie und Freunde

Der Psychologe ist davon überzeugt, dass die zuverlässigste Möglichkeit zur Verbesserung des Selbstwertgefühls darin besteht, sich mit Freunden oder Familienmitgliedern zu umgeben, die einen unterstützen. Menschen, die ein überzeugend positives Feedback geben, sind hilfreicher als wenn man zum Beispiel versucht, positiv zu denken.

Ein niedriges Selbstwertgefühl bedeute laut Martens mehr als sich einfach schlecht zu fühlen. Es bedeute auch, dass der Körper nicht optimal funktioniert und das könne ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. (Ende)

Studie bestätigt Sicherheit von Stammzellen aus Eigenfett zur Brustvergrößerung

Wien - Stammzellangereichertes Eigenfett ermöglicht dauerhafte natürliche Vergrößerungen der Brust
Die Brustvergrößerung mit Stammzellen aus körpereigenem Fett wurde seit 2003 entwickelt, um Frauen nach Krebsoperationen eine Brustrekonstruktion ohne Silikon zu ermöglichen. Bisher blieb unklar, ob die dabei implantierten Stammzellen die Krebserkrankung wieder wecken können. Forscher von der Universität Pittsburgh um Prof. Albert Donnenberg belegen nun, dass stammzellangereichertes Eigenfett auch bei Vorliegen inaktiver Tumorzellen sicher ist.

“Die Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen eignet sich nicht nur für die Rekonstruktion nach Tumorentfernungen, sondern auch für kosmetische Brustvergrößerung bei Frauen, die sich immer schon eine größere Brust wünschten und jenen, die durch Stillen und Gewichtsabnahme verlorenes Brustvolumen zurückgewinnen wollen”, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, Pionier der Brustvergrößerung mit Stammzellen aus Wien. Seine Ordination Clinic DDr. Heinrich bot bereits 2007 ästhetische Behandlungen mit Stammzellen an.

Seit Jahren pflegt DDr. Heinrich den fachlichen Austausch mit Stammzellforschern aus aller Welt. So traf er 2008 Prof. Donnenberg auf einem Symposion in Zürich, wo er mit ihm das Potential der Stammzellen aus Körperfett für ästhetische und therapeutische Behandlungen diskutierte. DDr. Heinrich selbst entwickelte die Brustvergrößerung mit Stammzellen weiter und konnte Ergebnis und Verträglichkeit optimieren.

Das für die Brustvergrößerung benötigte Fett wird in präziser Handarbeit mittels Mikrokanülen abgesaugt und nach Stammzellanreicherung mit feinen Nadeln in die Brust injiziert. Aufgrund der enthaltenen Stammzellen entsteht daraus durchblutetes Fettgewebe, das die Brust dauerhaft vergrößert. Der Eingriff erfolgt unter schonender Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf. Die Ergebnisse beeindrucken durch ihre völlige Natürlichkeit und Narbenfreiheit.

Darüber hinaus wird in der Ordination Clinic DDr. Heinrich stammzellangereichertes Eigenfett zur Hautverjüngung an Gesicht, Dekolleté und Händen sowie zum Body-Forming von Po, Hüften, Oberschenkeln und Waden eingesetzt. Auch Dellen nach Fettabsaugungen können damit korrigiert werden.

Weitere Informationen: http://www.brustvergroesserung-ohne-silikon.at.

Kontakt:
Clinic DDr. Heinrich®
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: kunden@ddrheinrich.com
Web: http://www.ddrheinrich.com/
Tel.: +43 (0)1/532 18 01 (Ende)

Zeit macht glücklicher als Geld

Zeitforscher: “Zeit kann man nicht kaufen”

Philadelphia/Bamberg/Klagenfurt - Denken Menschen über die Zeit nach, so suchen sie in Folge eher Kontakt zu anderen. Sie werden dabei glücklicher als andere, die an Geld denken und dadurch zur Arbeit angespornt werden. Das berichten US-Forscher in der Zeitschrift “Psychological Science”. “Unsere Gesellschaft krankt daran, dass sie sich ständig nur beschleunigt. Wer sich mit Raum, Zeit und dem eigenen Leben beschäftigt, gewinnt leichter Abstand vom Alltag und erkennt besser, was wichtig ist”, kommentiert der Bamberger Soziologe Fritz Reheis http://www.fritz-reheis.de, Autor mehrerer Sachbücher zum Umgang mit Zeit, gegenüber pressetext die Ergebnisse.

Schon Gedanken machen einen Unterschied
Die Forscher der University of Pennsylvania brachten ihre Testpersonen zunächst dazu, unbewusst an Zeit oder an Geld zu denken. Sie ließen sie Wörterrätsel lösen, bei denen entweder Begriffe wie “Uhr” oder “Tag” vorkamen, oder jedoch solche wie “Wohlstand” oder “Dollar”. Dann kam die Frage, wie man die nächsten 24 Stunden verbringen werde. Jene aus der “Zeitgruppe” planten dabei verhältnismäßig mehr Zeit für Freunde oder Familie ein, die “Geldgruppe” mehr für die Arbeit.

Wiederholt wurde das Rätsel in einem Studentencafe. Nun beobachteten die Forscher auch, wie sich die Getesteten im Anschluss verhielten. Diejenigen, die sich mit Zeitbegriffen beschäftigt hatten, plauderten mehr mit anderen oder führten eher Telefonate. Hatten sie sich zuvor mit Geldbegriffen beschäftigt, so wurde die verbleibende Zeit eher zum Studium oder für Schreibaufgaben genützt. Ein Fragebogen beim Verlassen des Cafes zeigte, dass sich die Vertreter der ersten Gruppe glücklicher und zufriedener fühlten als die der zweiten.

Erst die Zeit bringt Glück
“Geld motiviert Menschen zu mehr Arbeit. Arbeit macht jedoch nicht immer glücklich, im Gegensatz zum Zusammensein mit geliebten Menschen. Der Gedanke an Zeit bringt das stärker ins Bewusstsein”, so die Studienautorin Cassie Mogilner. Oftmals stehe nur das richtige Geldausgeben und -sparen im Fokus der Frage, wie man glücklich wird. Das lasse jedoch darauf vergessen, dass Zeit eine viel wichtigere Ressource sei. “Man sollte zwar nicht aufhören zu arbeiten, jedoch häufig daran erinnert werden, dass Freunde und Familie auch Zeit brauchen”, empfiehlt die Forscherin.

Fritz Reheis schließt sich dieser Sichtweise an. “Der Neoliberalismus hat den Spruch ‘Zeit ist Geld’ zum Glaubenssatz nicht nur der Wirtschaft, sondern sogar für das Privatleben erhoben. Im Mittelalter hätte niemand den Satz verstanden, da er in Wahrheit keine Gleichung ist. Denn es ist nur sehr begrenzt möglich, Geld in Lebenszeit zu verwandeln”, so der Experte. Falsch sei die Aussage auch, da sich das Prinzip der Nutzenmaximierung aller als nicht nachhaltig herausgestellt hat. “Das sieht man in den Krisen, den sozialen Ungleichheiten und auch den ökologischen Problemen, die diese Denkweise ausgelöst hat. Nachhaltig ist erst, was wie die Natur einem Kreislauf folgt.”

Sinn braucht Auszeiten
“Geld und das, was wir mit ihm erwerben können, ist für uns immer faszinierend und erstrebenswert. Doch es befriedigt unsere Sehnsüchte nie ganz”, ergänzt Peter Heintel vom Institut für Interventionsforschung und kulturelle Nachhaltigkeit der Universität Klagenfurt http://www.uni-klu.ac.at/iff/ikn. Höhere Dinge wie Glück oder der Sinn des Lebens erschließen sich erst durch Reflexion, die wiederum nicht ohne Pausen- und Auszeiten auskommt. “Früher gewährleisteten dies Feiertage – bedeutet doch Gottesdienst nichts anderes als über Sinn nachzudenken. Heute haben wir diese Unterbrechungen des Alltags verloren. Erst deshalb wurden Fragen nach Sinn und Glück modern”, so Heintel gegenüber der Presse. (Ende)

Ernährung: Eine Milliarde Menschen hungert

Versorgungnot bei Kleinkindern sorgt für die größten Probleme

Rom/Bonn - Mit Hunger lebt derzeit rund eine Milliarde Menschen. Fast die Hälfte davon leidet an der Unterernährung von Kindern und ihren Folgen, der Rest geht auf die Kappe von Armut, Konflikten und politischer Instabilität. Das geht aus dem “Welthungerindex” hervor, der zum Beginn des einwöchigen UN-Welternährungsgipfels am heutigen Montag in Rom veröffentlicht wurde. Der von der Welthungerhilfe, dem Forschungsinstitut IFPRI, und der Hilfsorganisation Concern Worldwide präsentierte Bericht zeigt auch, dass das Ernährungsproblem derzeit besonders in Afrika südlich der Sahara sowie in Südasien besteht.

Hunger im Kongo am schlimmsten

Nach einem Rückgang zwischen 1990 und 2006 stieg in jüngster Vergangenheit die Zahl der weitweit von Hunger betroffenen Menschen wieder und erreichte im Vorjahr in Folge der Wirtschaftskrise die Milliardenmarke. Verbesserungen gibt seither es durchaus, erklärt Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe http://www.welthungerhilfe.de, im Interview. “Etwa in Lateinamerika zählt nur noch Bolivien als gefährdete Region, auch Angola oder Malaysia haben es geschafft. Dennoch gab es in zahlreichen Staaten zuletzt Verschlechterungen.”

In derzeit 29 Entwicklungsländern zeigt Index alarmierende Zustände. Am schlimmsten ist die Situation in der demokratischen Republik Kongo. Hier zerstörte der seit Ende der 90er-Jahre anhaltende Bürgerkrieg die Wirtschaft und führte zu massiven Vertreibungen und chronischer Versorgungssicherheit. Drei Viertel der Bevölkerung sind unterernährt und die Kindersterblichkeit gehört zu den weltweit höchsten. Besonders ernst ist die Lage auch in Burundi, Eritrea und im Tschad. Außerhalb Afrikas schlagen die Berichtsautoren in Haiti, Jemen und in Südasien Alarm.

Lösung: Landwirtschaft und Bildung
Bei den 122 Ländern, die für die Statistik untersucht wurden, sahen die Forscher auf den Anteil der Erwachsenen, die weniger als 1.800 Kalorien pro Tag zur Verfügung haben, auf jenen der untergewichtigen Kinder, sowie auch auf die Kindersterblichkeit. “Mangelernährung bei Kindern ist besonders gefährlich. Wer davon betroffen ist, leidet sein leben lang gesundheitlich daran und kann weniger Leistung bringen. Zudem bringen Mütter, die selbst als Kind schlecht ernährt wurden, meist auch untergewichtige Kinder zur Welt”, erklärt Dieckmann.

Von der Empfängnis bis zum zweiten Geburtstag ist das wichtigste Zeitfenster für die weitere Entwicklung eines Kindes. Gibt es in dieser Periode umfassende Gesundheitsdienste und Ernährung für Kind und Mutter, so sinkt die Gefahr der Unterernährung um bis zu 36 Prozent. “Die Entwicklungshilfe sollte die regionale Landwirtschaft stärken, da diese Nahrungsmittel sicherstellt. Daneben ist auch Bildung wichtig”, betont Dieckmann. Oft fehle es nämlich an Wissen über richtige Ernährung, landwirtschaftliche Techniken oder Gesundheitsvorsorge. “In Mali werden etwa Neugeborene nicht gestillt, sondern mit Ziegenmilch gefüttert, womit ein wichtiger Schutz wegfällt. Aufklärungskampagnen helfen hier weiter.”

Mitverantwortung der Staaten
Ob die Staatengemeinschaft ihr Millenniumsziel erreicht, bis 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren, wagt auch Dieckmann nicht zu sagen. Rasche Fortschritte seien dennoch möglich. “Besonders Schwellenländer wie Indien und China sind wirtschaftlich stark und könnten den Kampf gegen den Hunger in ihren Ländern gewinnen.” Die Zusammenarbeit mit den Regierungen vor Ort und deren Mitverantwortung sieht die Expertin auch als Schlüssel für den Fortschritt. Ihr Wunsch für den laufenden UN-Gipfel: “Möglichst konkrete Maßnahmen und das Einhalten finanzieller Zusagen.”

Details zum Welthungerindex unter http://www.welthungerhilfe.de/whi2010.html (Ende)

Nahrungsergänzung von Lebensgold, exklusiv im Clixa-Onlineshop

Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendige Bausteine für den Körper, mit „Lebensgold“
ist eine neue Marke an den Start gegangen, die auf erstklassige Inhalts- und Wirkstoffe
aufbaut.

Kufstein/Tirol - Trotz oder gerade wegen unseres üppigen Nahrungsmittel- Angebots sind die mit Überernährung verbundenen Wohlstandskrankheiten bei gleichzeitiger Mangelversorgung mit lebensnotwendigen Vitalstoffen auf dem Vormarsch. Die Ursachen hierfür können sein, individuelle Ernährungsfehler, wie etwa eine unausgewogene und abwechslungsarme Ernährung, Fast Food, Stress, veränderteUmweltbedingungen und eine geringere Nährstoffqualität der Nahrungsmittel. Dies kann zu einem besonderen Bedarf füreine individuelle Versorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln mit diesen Vitalstoffen führen. Die jeweilige Wirkung seriös entwickelter und zusammengestellter Nahrungsergänzungen basiert auf einer bewussten Zusammenstellung einzelner intensiver Inhaltsstoffe zu einer Wirkstoffgruppe. Vielen der handelsüblichen Einzelpräparate ist neben der häufig falschen Dosierung der Wirkstoffe vor allem anzulasten, dass durch das Fehlen geeigneter Kombinationen keine optimale Entfaltung der Wirkstoffpotentiale erreicht werden kann.

Im Gegensatz dazu entfalten hochwertige Präparate, bei denen jeweils ausgewählte Inhaltsstoffe zu einer spezifischen Wirkstoffgruppe zusammengestellt werden, alle Nährstoffe ihre Wirkung gemeinschaftlich und in die gewünschte Richtung. Eine gezielte Zufuhr von Mikronährstoffen kann erheblich zur Verbesserung der Ernährungssituation und damit zur Gesunderhaltung und des Wohlbefindens des Organismus beitragen. Jede Kapsel, jede Tablette, eine kleiner Mikrokosmos aus lebendigen Substanzen, die körpereigene Heilkräfte mobilisieren können und uns dadurch kräftigend mit Vitalität, Gesundheit und Jugendlichkeit versorgen und
beleben können. Vorsorge, richtig Ernährung ist der Weg zu einem gesunden Leben im “Hier und Jetzt”, helfen
Sie sich selbst, sie sind es sich wert“.

Bei den von uns hergestellten Produkten http://www.lebengold.net handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel. Es handelt sich nicht um pharmakologisch wirkende Arzneimittel. Mit den genannten Nahrungsergänzungsmitteln
kann eine ärztliche Therapie und die Verwendung von pharmakologisch wirkenden Arzneimitteln nicht ersetzt
werden.

Die wichtigsten Produkte im Überblick: Acetyl L-Carnitin, Asia Power, Curcumin + Quercetin, Figura Basic, Immun
Komplex, Magnesium 250 mg, OPC + ACE, ProBio Bact, Resveratrol 99%, Soja Isoflavone, Weihrauch Plus, Vita
Energy M, Zimtomed, Cholestemon Forte, Cannacure Kapseln, Cannacure Ölziehkur, Cannacure Öl, Cannacure,
Mund Tee, Cannacure Bad und „Elements for Men“ – eine natürliches Potenzpräparat.

Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung nicht ersetzten und im
Krankheitsfall sind Ärzte unumgänglich, aber eine eigene Gesundheitsvorsorge und eine schützenden Prävention
sind die Maßnahmen die ein gesundes Leben ermöglichen. Die Lebensgold-Nahrungsergänzungen sind exklusiv
im Onlineshop http://www.clixa.de erhältlich.

Raucherlunge meist viel zu spät erkannt

Health Forum Gastein: Experten kritisieren politische Kurzsichtigkeit

Bad Hofgastein - Zu den am meisten unterschätzten Epidemien gehört die Lungenkrankheit COPD. Das auch als “Raucherlunge” bekannte Atemwegsleiden wird weltweit bei drei von vier Erkrankten nicht erkannt. Selbst in Europa erhalten die Patienten teils kaum die nötige Behandlung. Davor warnt das European Health Forum Gastein http://www.ehfg.org. “Die Politik verkennt die Dimension von COPD. Wenn sie die Krankheit nicht auf die Agenda setzt und Diagnose und Aufklärung verbessert, wird sie für das Gesundheitssystem bald unfinanzierbar”, sagt Otto Spranger, Sprecher der Lungenunion http://www.lungenunion.at, im Interview.

Europa hat 44 Millionen Raucherlungen
Chronische Atemwegserkrankungen rangieren unter allen Krankheiten in Europa bereits auf Platz zwei, was Sterblichkeit und Häufigkeit betrifft. Auch die direkten und indirekten Gesundheitskosten belaufen sich alleine in Europa bereits auf 102 Mrd. Euro pro Jahr. Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) nimmt dabei den Elefantenanteil ein. Die weltweit vierthäufigste Todesursache der Welt verzeichnet in Europa 44 Mio. Erkrankte und kostet jährlich 50 Mrd. Euro - mit steigender Tendenz. Da die meisten Patienten noch im arbeitsfähigen Alter sind, kommt dazu noch ein Produktivitätsverlust von 28,5 Mrd. Euro.

Trotz dieser immensen Belastung scheint es, als ignoriere die Politik die Krankheit. Laut WHO-Zahlen werden weltweit 75 Prozent der Patienten nicht oder erst im sehr späten Stadium diagnostiziert. Ohne rechtzeitiger Behandlung führt COPD unweigerlich zu Atemnot und schwerer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Schäden sind nicht reparabel. Je früher die Diagnose und Behandlung erfolgt, desto besser sind auch die Aussichten für den Patienten und umso eher können psychische, physische und finanzielle Belastungen in Schach gehalten werden.

Kampagnen und Diagnosen fehlen

Im Argen liegt für Spranger vor allem das Problembewusstsein der Risikogruppen. 80 Prozent handeln sich COPD durch Rauchen ein, der Rest durch Gase und Staub im Beruf oder auch durch Passivrauch. “Raucher sehen frühe Symptome wie das morgendliche Husten, Auswurf oder Atemnot als normal und meiden den Arzt, da sie wissen, dass er ihnen Rauchverzicht empfehlen wird”, so der Experte. Viele werden dadurch viel zu spät diagnostiziert, haben mit höherer Belastung im Alltag zu kämpfen und brauchen ungleich mehr Therapie. “Wir brauchen dringend Kampagnen für eine bessere Wahrnehmung von COPD”, fordert Spranger.

Auch die Diagnose von COPD funktioniert nicht, wie sie sollte. Die Hausärzte sind kaum dazu fähig, die Krankheit festzustellen und an Spezialisten weiterzuverweisen. “Teils bezahlen die Krankenkassen die nötige Lungenfunktionsmessung nicht, teils gibt es Deckelungen, aufgrund derer ein Arzt nur einen geringen Anteil der Patienten überprüfen darf. Ideal wäre, den Test in die Vorsorgeuntersuchung zu integrieren”, so der Lungenunion-Sprecher. Doch auch in der Forschung und bei der Behandlung der diagnostizierten Patienten gibt es große Lücken, etwa im stationären Bereich und in der Rehabilitation.

Politik verschließt die Augen

Dass die Patientenzahlen von COPD und die Behandlungskosten derart explodieren, sieht Spranger in engem Zusammenhang mit dem Rauchverhalten. “Vor 40 Jahren lag das Einstiegsalter bei Frauen bei über 26 Jahren. Heute rauchen in Österreich 50 Prozent der 15-Jährigen. Frührente und Invalidität ist somit bei vielen heute schon vorprogrammiert.” Der Experte sieht nur zwei Möglichkeiten, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken - ein höherer Zigarettenpreis und weitere Einschränkungen der Rauchmöglichkeiten. “Offensichtlich weigert sich die Politik jedoch, klar Stellung zu beziehen.” (Ende)

Suche nach dem Kick ist angeboren

Gene steuern die Sensationsgier eines Menschen mit

Minneapolis/London - Es ist den Genen zu verdanken, dass manche Menschen stets auf der Suche nach Nervenkitzel sind, andere wiederum nicht. Das berichten Forscher der University of Minnesota http://www1.umn.edu in der Zeitschrift “Psychological Science”. Sie konnten zeigen, dass der Botenstoff Dopamin, der in engem Zusammenhang mit Risikobereitschaft steht, von einer Gruppe von Genmutationen gesteuert wird. “Wie sich diese Veranlagung zeigt, hängt ganz davon ab, wie man sie kanalisiert. Manche Menschen nehmen Drogen, manche werden Künstler”, erklärt die Studienautorin Jaime Derringer.

Risiko ist Teil des Charakters
Die Forscher nahmen acht Gene unter die Lupe, die für ihren Einfluss auf den Neurotransmitter Dopamin bekannt sind. Bei diesen suchten sie nach speziellen Mutationen, bei denen nur ein Buchstabe der DNA verändert ist - sogenannte Einzelnukleotid-Polymorphismen. Im Gentest von 635 Menschen entdeckten sie hier 273 verschiedene derartige Mutationen. Diese verglichen sie mit Ergebnissen eines Tests, der die Vorliebe dieser Personen für Nervenkitzel erhoben hatte.

Es gelang, zwölf Mutationen zu bestimmen, die in Summe vier Prozent des Unterschiedes an Sensationslust erklären können. “Das klingt nach sehr wenig, ist jedoch für eine genetische Studie erstaunlich viel. Bei einer derart kleinen Zahl untersuchter Menschen lässt sich sonst kaum ein derart signifikanter Effekt feststellen”, so Derringer. Auf ähnliche Weise lassen sich nach Angaben der Forscher auch weitere Zusammenhänge zwischen Biologie und Verhalten überprüfen, etwa zwischen Dopamin und Kokainsucht oder Serotonin und Depression. Ein frühes Screening könnte Risikogruppen identifizieren und ihnen frühzeitige Hilfestellungen ermöglichen.

Jugendliche sind waghalsiger
Wie viel Risiko Menschen bereit sind auf sich zu nehmen, ist jedoch auch vom Lebensalter beeinflusst. Neurowissenschaftler haben kürzlich gezeigt, dass besonders Jugendliche hohes Vergnügen daran empfinden, in einer Situation mit viel Glück davonzukommen. “Pubertierende entscheiden sich bewusst für Risiko, nicht etwa weil sie wie Kinder dessen Folgen noch nicht abschätzen könnten”, so Studienautorin Stephanie Burnett vom University College London http://ucl.ac.uk gegenüber uns. Das erkläre das Paradoxon, dass der Mensch zum Zeitpunkt der besten Körpergesundheit auch hohe Sterblichkeit und Morbidität aufweist. (Ende)

Klima-Zeitbombe tickt in der Arktis

Freisetzung enormer Kohlenstoff-Vorräte bei weiterer Erwärmung

Wien - Die Erderwärmung ist in der Arktis stärker als im Rest der Welt. Diese Veränderungen beeinflussen das Weltklima, sind jedoch bisher noch kaum erforscht. Ein Projekt der European Science Foundation ESF http://www.esf.org aus acht Ländern will dies nachholen. “Einiges deutet darauf hin, dass in der Arktis eine Klima-Zeitbombe tickt. Bedenklich ist besonders, wenn die enormen Mengen an Kohlenstoff im Permafrost durch dessen Auftauen an die Atmosphäre gelangen”, berichtet Projektkoordinator Andreas Richter von der Universität Wien http://www.ecosystem-research.net gegenüber uns.

Kleine Änderungen, große Folgen
Konservative Schätzungen gehen von 1.670 Gigatonnen Kohlenstoff aus, die im Arktisboden gespeichert sind - mehr als doppelt so viel wie in der gesamten Atmosphäre. “Auch wenn es in der Arktis nur kurze Vegetationszeiten gibt, hat sich im Lauf der Jahrtausende viel organisches Material aus Pflanzen angesammelt. Dessen Abbau ist sehr langsam, da nur die obersten 50 bis 80 Zentimeter des Bodens im Sommer auftauen und durch die Feuchte den Mikroorganismen kaum Sauerstoff für die Atmung zur Verfügung steht”, so Richter. Da Kohlenstoff hier schneller auf- als abgebaut wird, häufte er sich im Lauf der vergangenen Jahrtausende an.

Mit dem Klimawandel steht tieferes Auftauen im Sommer bevor, wodurch das Tauwasser eher abrinnt und trockenen Boden hinterlässt. “Die Mikroorganismen könnten das Material somit leichter abbauen und veratmen. Das bringt mehr CO2 in die Atmosphäre”, erklärt der Ökosystemforscher. Kleine Änderungen könnten hier große Folgen haben. Würde nur ein Zehntel des Kohlenstoffs aus arktischen Böden freigesetzt, würde der Anteil von CO2 in der Atmosphäre um mehr als 20 Prozent steigen. “Das hätte globale Folgen, da CO2 ein Treibhausgas ist, das den Klimawandel beschleunigt.”

Datenlage noch schlecht
Zwar sind auch positive Auswirkungen denkbar, etwa dass der erhöhte Abbau von organischem Material zusätzliche Nährstoffe für neues Pflanzenwachstum bereitstellt. Dass dies den CO2-Anstieg aufhält, glaubt Richter jedoch nicht. “Selbst wenn die heutige Tundra in Zukunft zu einem Wald wird, könnte dies den Anstieg der Kohlenstoff-Freisetzung nur vorübergehend abschwächen.” Für genauere Vorhersagen sei jedoch in jedem Fall ein besseres Verständnis der Abläufe wichtig. An diesem fehlt es bisher weitgehend. “Nur wenige forschen vor Ort in der Arktis, da die Bedingungen schwierig sind”, so der Wissenschaftler.

Das bis 2013 laufende ESF-Projekt soll hier mehr Klarheit schaffen. In mehreren Expeditionen nach Sibirien und Grönland suchen die Forscher nach genaueren Hinweisen, wie viel Kohlenstoff im Boden steckt und wie leicht dieser abgebaut wird. “Wir überprüfen Bohrkerne auf ihren Gehalt von Kohlenstoff und dessen Qualität und erstellen eine Karte der Kohlenstoff-Dichte der Region. Dadurch soll die Bedeutung der Arktis für das Weltklima besser erkundet werden”, erklärt Richter. (Ende)

Teenager: Fettsucht erhöht Herzrisiko

Mehr als ein Fünftel britischer Kinder bei Schulbeginn übergewichtig

Vancouver - Die Blutgefäße fettsüchtiger Teenager ähneln denen von Menschen mittleren Alters. Schon bei Dreizehnjährigen wurden Anzeichen einer Versteifung der Aorta nachgewiesen. Diese Veränderung der größten Arterie des menschlichen Körpers ist laut den Wissenschaftlern des British Columbia Children’s Hospital http://www.bcchildrens.ca ein erster Hinweis auf eine Herzerkrankung.

Die British Heart Foundation http://www.bhf.org.uk bezeichnet Fettsucht bei Kindern laut BBC als tickende Zeitbombe. Die Verhärtung der Arterien, die das Herz mit Blut versorgen, gilt als eine der entscheidenden Veränderungen bei Herzerkrankungen. An der Studie nahmen insgesamt 63 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 13 Jahren teil.

Drastische Zunahme
Fettsucht bei Kindern hat in den letzten zwei Jahrzehnten drastisch zugenommen und steigt weiter. Es ist daher zu befürchten, dass Herzanfälle oder Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes bei immer jüngeren Menschen auftreten werden. Für die aktuelle Untersuchung wurde die Elastizität der Aorta mit Hilfe von Ultraschall festgestellt.

Als die Ergebnisse der fettsüchtigen Teenager mit jenen von 55 normalgewichtigen Kindern verglichen wurden, zeigten sich deutliche Unterschiede. Besorgnis erregend ist laut den Wissenschaftlern, dass diese Ergebnisse keine Entsprechungen bei ähnlichen Unterschieden hinsichtlich Blutdruck und Cholesterin hatten. Dieses Fehlen von Entsprechungen weist darauf hin, dass potenziell lebensbedrohliche kardiovaskuläre Probleme sich ohne weitere Symptome während der Kindheit entwickeln.

Blutdruck nur unwesentlich erhöht
Kevin Harris, einer der Wissenschaftler, der die Forschungsergebnisse auf dem derzeit in Montreal stattfindenden Canadian Cardiovascular Congress präsentierte, erklärte, dass der systolische Blutdruck bei den fettsüchtigen Studienteilnehmern nur unwesentlich erhöht war.

Harris will jetzt erforschen, ob sich diese Veränderungen der Aorta durch eine verbesserte Ernährung und Sport wieder rückgängig machen lassen. June Davison von der British Heart Foundation erklärte, dass 2009 mehr als ein Fünftel der Kinder beim Schulbeginn fettsüchtig oder übergewichtig war. (Ende)

Alkohol am Steuer: Abschreckung ist nutzlos

Bilder von Alkoholtoten im Straßenverkehr werden verdrängt
Wien - Autofahrer, die sich auch nach dem Konsum von Bier oder Wein hinters Steuer setzen, lassen sich von Bildern der schrecklichen Folgen von Alkoholunfällen nicht beeindrucken. “Weder entsprechende Medienkampagnen noch Verkehrscoaching ändern das Verhalten”, erklärt Werner Ortner, Leiter der Fachsektion Verkehrspsychologie beim Berufsverband der Psychologen http://www.boep.at im Interview. Sechs renommierte verkehrspsychologische Einrichtungen haben dazu eine entsprechende Studie durchgeführt.

Verschärfung ohne Wirkung
Schuld daran ist das Verdrängen. “Aggressive Inhalte verdrängen wir aus Selbstschutz aus dem Bewusstsein, sobald sie unserem Verhalten widersprechen”, so Ortner. Nur so gelinge es, täglich in der Zeitung von Unfällen mit Alkohol zu lesen und trotzdem Lust am Autofahren zu verspüren. Ausreden werden gesucht, etwa “es wird eh nix passieren”, “andere tun es ja auch” oder “ist ja nur ein kurzes Stück”. “Man schützt sich damit vor Schuldgefühlen, genau wie sich Raucher trotz erwiesenem Zusammenhang von Rauchen und Lungenkrebs gerne an Bekannte erinnern, die trotz Zigarette alt wurden.” Zusätzlich wirkt der Alkohol bereits ab geringen Mengen besonders auf das Großhirn und vermindert somit die Kritikfähigkeit und den klaren Kopf.

Anlass der Studie ist die Strafverschärfung für Alkohol-Fahrer, die in Österreich vor einem Jahr in Kraft getreten ist. So droht seither bei 0,8 bis 1,19 Promille Führerscheinentzug und ein vierstündiges Verkehrscoaching, bei dem abschreckende Unfallbilder gezeigt werden. Erst von 1,2 bis 1,6 Promille gibt es zusätzlich Nachschulungen mit Verkehrspsychologen im Ausmaß von 15 Einheiten, darüber hinaus zusätzlich auch eine amtsärztliche und verkehrspsychologische Untersuchung. Eine Medienkampagne sollte die abschreckende Wirkung erhöhen. Ohne Erfolg, wie die Forscher in einer Befragung zeigten, und auch die Statistik gibt ihnen Recht. Die Verkehrsunfälle gingen insgesamt um 5,4 Prozent zurück, jene mit Alkohol im Spiel nur um 1,3 Prozent.

Positive Ansätze sinnvoller
Die Experten drängen darauf, dass Psychologen schon ab 0,8 Promille eingebunden werden. “Viele Lenker mit diesem Alkoholgehalt haben bereits eingeschliffene Trinkfahrgewohnheiten. Manche sind gesellschaftliche Trinker, bei manchen gibt es das Problem über den Straßenverkehr hinaus. Man muss hier natürlich auf den Einzelnen eingehen”, erklärt Ortner. Der Verkehrspsychologe könne mit seinem “speziellen Handwerkszeug” einen Reflexionsprozess bei den Kursteilnehmern starten und eine entsprechende Einstellungs- und Verhaltensänderung bewirken.

Gesellschaftliches Umdenken müsse jedoch umfassender sein und schon im Kindes- und Jugendalter ansetzen. “18-Jährige verstehen nicht, dass Alkohol zwar stets bagatellisiert wurde, in Verbindung mit dem Auto jedoch plötzlich ein Problem darstellt”, so der Verkehrspsychologe. Zielführend sei Suchtprävention, die den Schwerpunkt auf positive Aspekte legt, nach dem Motto “cool, lässig, erfolgreich und attraktiv – das ohne Alkohol!” Bei der Jugendarbeit und im Gesundheitsbereich habe man dies zum Glück schon erkannt.

Kriminalisieren bringt Probleme
Das deutsche System ist ähnlich, wobei die Nachschulungen “Aufbauseminare” heißen und der Führerscheinentzug länger dauert. Bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) ist die Nichteignungsquote deutlich höher, sodass vielen Lenkern die Lenkberechtigung nicht wiedererteilt wird.

Für Ortner ist auch das kein wünschenswerter Zustand. “Ein Alkoholproblem ist eine Erkrankung und sollte nicht kriminalisiert werden. Längerdauernde Führerscheinentzüge wirken sich natürlich auf die Erwerbsfähigkeit aus und führen zu sozialen Schädigungen. Ziel sollte sein, dass das problematische Alkoholkonsumverhalten behandelt und der Lenker wieder in den Straßenverkehr integriert wird. Ohne Perspektive, ohne Arbeit und Aussicht auf den Führerschein fehlt auch ein Grund, die Flasche endgültig wegzustellen.” (Ende)

Hubert Maria Dietrich über die Aspekte des Menschseins

Magische Momente am 29.10.2010 in Gröbenzell

Gröbenzell - Hubert Maria Dietrich http://www.hubert-maria-dietrich.com erzählt in Töne verpackte Geschichten, in denen es um die Erde und die Menschen geht. Vielfältigste Aspekte des Menschseins und ihres Erdenlebens entfalten sich in einem Konzert und bilden den Boden für den eigentlichen Star des Abends. Dieser ist ein uraltes Lied mit dem Namen Kitana po. Es geht eine Faszination davon aus.

Wer zu ahnen glaubt, dass irgendwelche sphärischen und der Realität entrückten Ereignisse stattfinden würden, täuscht sich. Nein! Eine Musik voller Klarheit, ein Lyrik voller Weisheit, ein Gesang der Gänsehaut erzeugt und eine Band voller Spielfreude und Qualität.

Wortkunst und Klangkunst vom Feinsten!

“An einem Konzertabend berühren sich unsere Wege. Wir sehen uns möglicherweise zum ersten Mal. Meine Band und ich erzählen in Töne verpackte Geschichten und Weisheiten über die Menschen und die Erde. Möglicherweise fallen ein paar neue Gedanken in uns ein, deren Klang erwachsen werden kann. Vielleicht hinterlassen unserer Worte und Töne Spuren?”

Datum: 29.10.2010
Beginn 20:00 Uhr Einlass 19:00 Uhr
Vorkasse: 18,- Euro
Abendkasse: 20,- Euro
Veranstaltungsort Stockwerk, Oppelner Str. 3 -5
82194 Gröbenzell
http://www.kunst-im-stockwerk.de

E-Mail: info@hubert-maria-dietrich.com
Internetadresse: http://www.hubert-maria-dietrich.com (Ende)

Vorteil von Sport: Mehr Abnehmen im Ruhen

Regelmäßige Bewegung beugt Gewichtszunahme vor

Sydney/Wr. Neustadt - Wer täglich etwas Sport betreibt, verbrennt mehr Kalorien als ein Bewegungsmuffel. Dieser positive Effekt gilt nicht nur während der Aktivität selbst, sondern auch beim Nichtstun, haben Forscher der Universität Sydney herausgefunden. Sie berichten im Wissenschaftsjournal “PLoS ONE”, dass sich regelmäßiger, leichter Sport auch auf Zellebene auswirkt. “Sport kurbelt den Zellstoffwechsel an und verbessert die Fähigkeit des Körpers, auf bei Ruhe Energie zu verbrauchen”, berichtet Studienleiter Frank Seebacher.

Passives Leben doppelt schlecht
Dieser neue Vorteil des Sports kam zutage, als die Forscher wilde australische Buschratten testeten. Ein Teil der Tiere verbrachte zuvor täglich eine halbe Stunde am Laufrad, der andere war völlig unsportlich. Im Ruhezustand der Tiere senkte man die Umgebungstemperatur auf zwölf Grad und beobachtete, wie viel Energien ihre Körperzellen verbrauchten. Das Ergebnis: Bei den sportlichen Tiere war der Energieverbrauch deutlich höher als bei den unsportlichen.

Für die Forscher ist das der Hinweis, dass ein passiver Lebensstil mit wenig Bewegung doppelt schlecht ist, wenn es um die Gewichtszunahme geht. “Einerseits wird die aufgenommene Energie nicht ausreichend von der Muskelaktivität aufgebraucht, andererseits werden Stoffwechselsignale der Zellen unterbrochen. Damit verliert der Körper auch Teile seiner Fähigkeit, bei Raumtemperatur Energie zu verbrennen”, so Seebacher. Damit die Temperaturregulierung gut funktioniere, seien alle Säugetiere - und somit auch der Mensch -auf regelmäßige Bewegung ausgerichtet.

Mehr essen ohne Zunehmen
“Wer sich regelmäßig bewegt, kann mehr essen ohne dick zu werden”, bestätigt auch Angelika Karner von der Österreichischen Gesellschaft für Sportmedizin http://www.sportmedizingesellschaft.at im Interview. Da durch Sport Fett- zu Muskelzellen umgebaut werden, steigt der Grundumsatz des Körpers auch bei ruhigen Tätigkeiten. “Fettzellen verbrennen deutlich weniger Kalorien als Muskelzellen”, so die Expertin. Daher brauchen Sportler auch ohne sonderlich viel Bewegung rund 2.400 Kalorien pro Tag, während Erwachsene mit wenig Muskelmasse bereits mit 2.100 auskommen.

In der Frage nach dem Ausmaß der täglichen Bewegung verweist die Medizinerin auf die WHO. “Jugendliche brauchen mehr Sport und sollten sich mindestens eine Stunde pro Tag aktiv bewegen, also etwa mit dem Rad zur Schule fahren. Bei Erwachsenen sind fünf bis sechs Stunden pro Woche günstig.” Ist aus der Gesundheitssicht ein Wechsel von Ausdauer- und Kraftsport optimal, so sei das notwendige Maß auch schon durch weniger anstrengende Tätigkeiten erreicht. “Auch Spazierengehen mit bestimmter Intensität erfüllt diese Voraussetzung. Hauptsache, nicht nur Sitzen und Autofahren”, so Karner. (Ende)

Katastrophale Ernährungsgewohnheiten machen Deutschland krank

Erster Schritt zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung

Innsbruck - Für großes Aufsehen sorgte kürzlich eine von der Deutschen Krankenversicherung DKV in Auftrag gegebene Studie nach der sich nur jeder 7. Deutsche Bundesbürger gesund ernährt. Als Hauptdefizite machten die Autoren der von der Kölner Sporthochschule durchgeführten Studie vor allem fehlende Bewegung und eine mangelhafte Ernährung aus. Gerade einmal 13,9 Prozent der insgesamt 2500 Befragten gaben an, in den Bereichen Bewegung und gesunde Ernährung die Mindestanforderungen zu erfüllen.

Ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung sind Hauptrisikofaktoren für viele Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Krebs. Was aber macht nun eine ausgewogene Ernährung aus? Neben dem Konsum von Obst und Gemüse, wenig Zucker oder Alkohol, gehört eine reichlich Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen zu einer gesunden Ernährungsform.

Eine österreichische Ernährungsberaterin sorgt mit einem Vollkornprodukt in Österreich bereits für Aufsehen. In der “Tiroler Ur-Getreidemischung” http://www.gesund-schlank-schoen.de, welche sich aus Ur-Getreidesorten, Pflanzen und Heilkräuter zusammensetzt, sind über 40 lebensnotwendige Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme aber auch Ballaststoffe enthalten. Als Vollkornprodukt enthält sie Substanzen, die sich günstig auf den Blutzuckerstoffwechsel auswirken.

Verschiedene Studien zeigen, dass Ballaststoffe aus Getreideprodukten, insbesondere aus Vollkorn, die Insulinwirkung verbessern. Zudem lässt eine ballaststoffreiche Kost den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen, so dass Blutzuckerspitzen vermieden werden, die die Entstehung eines Diabetes begünstigen.

Eine ausreichende Ernährung mit Ballaststoffen aus Vollkornprodukten ist laut einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung die beste Vorsorge nicht an Altersdiabetes zu erkranken. Ballaststoffe aus Obst und Gemüse dagegen beeinflussen das Risiko für den Typ-2-Diabetes nicht. Außerdem trägt Vollkornkost zum Abnehmen bei und schützt vor vielen chronischen Erkrankungen. Dies zeigte eine amerikanische Untersuchung an übergewichtigen Männern und Frauen, die entweder mit Vollkornkost oder konventionellen Getreideprodukten eine drei monatige Diät halten mussten. Obwohl in beiden Gruppen Gewicht und Hüftumfang in ähnlichem Maße sank, trat ein anderer interessanter Befund zu Tage: In der Vollkorn-Gruppe waren die Blutwerte eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins (CRP), um fast 40% niedriger als bei den übrigen Teilnehmern. Erhöhte CRP-Werte gelten als Risikofaktor für die Entstehung von Bluthochdruck, Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen.

Mit täglich 4 Esslöffel Tiroler Ur-Getreidemischung ca. 20 Minuten vor jeder Mahlzeit, verbessert sich nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Essverhalten. Man erreicht ein vermindertes Hungergefühl, einen konstanten Gewichtsverlust und das ohne zu hungern und ohne Vitaminverlust. Die Tiroler Ur-Getreidemischung ist für jede Altersgruppe geeignet. In Österreich wird bereits Brot damit hergestellt, welches nach Untersuchungen als das gesündeste Brot auf dem Markt gilt. (Ende)

Meereszählung: Forscher von Vielfalt überrascht

2.700 Forscher präsentieren Ergebnisse des Zehn-Jahres-Projekts

London - Unglaublich ist die Artenvielfalt der Lebewesen, die in den Weltmeeren leben. Zu diesem Schluss kommt der Leiter des Census of Marine Life http://www.coml.org, der ersten Lebewesenzählung der Weltmeere. Nach zehnjähriger Forschungstätigkeit von mehr als 2.700 Wissenschaftlern aus 80 Ländern werden, heute, Montag, die wichtigsten Ergebnisse dieses internationalen Projekts mit mehr als 540 Einzel-Expeditionen der Öffentlichkeit vorgestellt.

“Es ist bei weitem noch nicht alles entdeckt”, meint der Meeresbiologe Paul Snelgrove von der Memorial University http://www.ucs.mun.ca gegenüber uns. Das heißt, dass das Zeitalter der Entdeckungen in der Meeresforschung noch lange nicht zu Ende sei. “Neue Technologien und technische Hilfsmittel stehen der Wissenschaft heute zur Verfügung”, erklärt Snelgrove. Was die Forscher allerdings mit Schrecken festgestellt haben, ist die Tatsache, dass die Veränderungen der Meere wesentlich schneller vor sich gehen als bisher angenommen.

Dramatischer Rückgang der Raubfische
“Eine der schlimmsten Erkenntnisse war, dass die großen Raubfische wie etwa Haie in den meisten Regionen um 90 Prozent zurückgegangen sind”, erklärt Snelgrove. Es gebe sogar Gebiete, in denen diese an der Spitze der Nahrungskette lebende Tiere um 99 Prozent abgenommen haben. “Welche Auswirkungen das für die gesamte Nahrungskette in den Weltmeeren hat, ist nicht absehbar”, erklärt der Forscher.

Neue Erkenntnisse haben die Wissenschaftler auch bei der Nutzung der Meere durch den Menschen festgestellt. “Anhand von Aufzeichnungen und Untersuchungen von Siedlungen und deren Abfällen konnten wir feststellen, dass die Ausbeutung der Meere durch den Menschen bereits wesentlich länger existiert als wir das bisher angenommen haben. In den küstennahen Zonen fischen die Menschen seit Jahrtausenden - und das nicht gerade unter Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien”, erklärt der Meeresbiologe.

Globale Datenbank für alle
Die Schaffung einer für alle zugänglichen globalen Datenbank über die Meereslebewesen - von Mikroben bis hin zu den Walen - war eines der grundlegenden Projekte innerhalb des Census of Marine Life. “Diese Datenbank mit dem Namen Ocean Biogeographic Information System OBIS http://www.iobis.org wird auch weiterhin betrieben und mit immer neuen Informationen aufgestockt”, so Snelgrove. “In den vergangenen zehn Jahren hat sich dieses Werkzeug übrigens bereits bewährt, denn einige der Veränderungen - etwa in den Polarmeeren und in der Tiefsee - fanden bereits ihren Niederschlag.”

Insgesamt wurden in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen des COML mehr als 2.600 wissenschaftliche Arbeiten publiziert. “Das bedeutet, dass umgerechnet alle 1,5 Tage eine Studie veröffentlicht wurde. Hinzu kommen unzählige Fotogallerien, Websites und Videos”, meint Snelgrove. “Die Vielfältigkeit der Ozeane wird allein durch die mehr als 30 Mio. Beobachtungen von mehr als 120.000 Arten innerhalb des Census unterstrichen”, erklärt der Forscher.

Unbekannte Pfade der Meereslebewesen
Große Überraschungen brachten auch die Entdeckungen bisher unbekannter Migrationspfade von Lebewesen sowie der teilweisen Kartographie des Meeresbodens. Moderne Technologien mit Schallwellen erlauben die Erfassung bestimmter Fischbestände ohne Entnahmen. Ein solches Projekt wurde etwa zur Erfassung von Dorschbeständen an der Ostküste der USA eingesetzt.

Paul Snelgrove hat im Zuge des Projekts das Buch “Discoveries of the Census of Marine Life: Making Ocean Life Count” (Cambridge University Press) http://coml.org/discoveries-census-marine-life publiziert. (Ende)